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Hi, alle zusammen.

Wir alle wissen ja, dass es enorm wichtig ist, ein gesundes Ego zu haben, bzw. etwas worauf man stolz sein kann.

Gestern als ich mit meiner neuen Affäre durch die Stadt gegangen bin, ist es mir aufgefallen, wie sich Typen nach ihr umgedreht haben und hin und wieder hörte ich ein "sie ist hübsch" aus der Menge. Ich dachte mir wow, so ein Leben möchte ich auch, aber es ist nunmal eine verdammt schlechte Zeit, mit einem Schwanz geboren zu werden, also habe ich mich bereits damit abgefunden, dass das nix wird. Zwar glaubt beispielsweise sie, dass ich mich für das was ich bin liebe, aber das ist natürlich nur eine gekonnte Farce. Eigentlich stehe ich mir selbst im inneren relativ gleichgültig gegenüber.

Erstmal zu ihr: Ihr Vorteil ist ihre Schönheit. Dafür wird sie von AFCs wie eine Göttin behandelt und ihre Artgenossen kriechen ihr in den Hintern, weil sie so sein wollen wie sie. Vor Komplimenten kann sie sich nicht retten und es sieht ganz danach aus, als ob sie aufgrund ihres Aussehens in ein Paradies hineingeboren wurde. Von einem solchen Leben habe ich selbst auch immer geträumt.

Und nun zu mir: Ohne es irgendwie überheblich meinen zu wollen, bin ich der Meinung, dass ich oberflächlich, also äußerlich besser aussehe als die meisten Männer, die ich bisher getroffen habe. Allerdings werde ich nicht mit Komplimenten überschüttet. Das wundert mich nichtmal wirklich, da ich sowas auch nie bei einem anderen Mann beobachtet habe. Es sei denn, es war sarkastisch gemeint. Meinen Artgenossen ist es im Prinzip gleich wie ich aussehe, manchmal ist aber auch einer dabei, der eifersüchtig ist. Frauen machen mir nie direkt Komplimente, viel mehr erfahre ich von der Freundin einer Freundin, dass die und die mich attraktiv findet. Damit kann man zwar leben, aber wenn ich meinen Zustand mit dem meiner Affäre vergleiche, ist das nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Zu den Sachen, in denen ich gut bin: Ich bin rhetorisch bewandert, zielstrebig, hilfsbereit, bin gut in Probleme Lösen, kann schreiben, zocken habe eine gute Beobachtungsgabe, ein relativ gutes Allgemeinwissen, ein photographisches Gedächtnis und meine soziale Kommunikation mit anderen Menschen hat sich in letzter Zeit dank NLP stark verbessert. Für die Autoristik an sich interessiert sich in der Regel keiner und den Rest sehen meine Mitmenschen in der Regel als selbstverständlich an.

Fazit: Im Prinzip habe ich nicht wirklich etwas, worauf ich stolz sein kann, da mich andere das nicht als irgendwie toll, oder im positiven Sinn berauschend, sondern viel mehr als normal, oder gleichgültig erachten. Sicher finde ich die Sachen, die ich mache, oder die mich ausmachen toll und bin auch auf einer gewissen Ebene stolz drauf, aber abgesehen von meinen Lesern, von denen mich nur die wenigsten persönlich kennen und hier und da mal etwas Gemunkel bekomme ich verglichen mit meiner Affäre bei weitem nicht so viel Feedback und Anerkennung.

Sicher, der eine, oder andere würde jetzt sagen "komm damit klar", oder "leg dir ein anderes Mindset zu", aber das bringt mich nicht weiter. Damit klarzukommen habe ich bereits gelernt, aber ich WILL so ein Leben führen, wie meine Affäre, ich WILL dass mein Ego gepusht wird, weil ich einfach nur dieses Gefühl mag und obwohl ich mir bewusst bin, dass Komplimente solcher Art meist oberflächlicher Natur sind und mich nüchtern betrachtet nicht weiterbringen, WILL ich von diesen zugeschüttet werden, weil es für mich wie eine Süßigkeit ist. Muss zwar praktisch gesehen nicht unbedingt sein, bin nicht davon abhängig, schmeckt aber gut und da man nur einmal lebt, will ich das genießen. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich auf sowas etwas einbilden, es raushängen lassen und anderen unter die Nase reiben. (Was meiner Meinung nach eh ziemlich kontraproduktiv ist, da man damit böses Blut schafft und das Gegenteil erntet.) Mir geht es an dieser Stelle lediglich um den Genuss. Daher meine Fragen:

1.: Gibt es als Mann eine Möglichkeit, ein solches Leben zu führen wie meine Affäre? Frauen haben ja den physischen, sowie psychischen Vorteil mit ihrem Aussehen auf ihrer Seite. Sprich, wenn eine Frau gut aussieht, wird sie umschwärmt, sieht ein Mann hingegen gut aus, wars das ab diesem Punkt schon. Umschwärmt kann ich in der Theorie werden, indem ich mich mit Hilfe von PU und NLP noch weiter und vor allem intensiver in die richtige Richtung abrichte. Allerdings werde ich vermutlich keine Komplimente dafür kassieren, da die meisten, Frauen, bzw. Menschen nichtmal von der Existenz einer solchen Option wissen. Ich weiß, dass sie mir um die Ohren fallen werden, es aber als eine Selbstverständlichkeit sehen werden. Das Ergebnis wäre somit vorhanden, von positivem, bewusst als dieses von anderen wahrgenommenem Feedback fehlt aber jede Spur.

2.: Falls nein, wie genau richte ich meinen Kopf ab, damit mich diese Tatsache nicht mehr anpisst und ich ihr gleichgültig gegenüberstehe? Jedes Mal, wenn ich die Vorteile, welche meine Affäre hat nur weil sie als Frau geboren wurde sehe, kommt es mir so vor, als ob ich bereits vor meiner Geburt dazu verdonnert wurde, anderen beim Leben zuzusehen, während ich selbst gegen meinen Willen ein zweitklassiges Dasein zu fristen habe. Dass man damit klarkommen muss leuchtet mir ein, stellt sich nur die Frage des WIE. Welche Mindsets sind in einem solchen Fall vorteilhaft? Wart ihr schonmal in einer ähnlichen Situation und habt eventuell ein paar gute Mantren für mich?

3.: Wie genau lernt man es allgemein, etwas zu akzeptieren? Das ist kein Scherz. Ich bin wirklich nicht gut darin. Die Sache ist einfach die: Kurz nachdem meine jüngste Schwester geboren wurde, hat meine Mutter alles verloren, unsere Familie hatte nichts und meine Mutter hatte die Hoffnung aufgegeben. Als wir ins Heimatland meiner Mutter einreisten (da war ich 6 Jahre alt), konnte ich kein Wort deutsch und war selbst für die Verhältnisse eines Kindes ziemlich arm. Meine Mutter sagte mir immer, dass ich niemals etwas erreichen werde, ich aber gab mich nie damit zufrieden und habe mir alles, was ich haben wollte einfach erarbeitet. Ich musste einiges durchmachen, habe früh damit angefangen, strategisch zu denken und habe mich selbst möglichst weiter auf Höchstleistungen gedrillt. Heute habe ich mit 23 Jahren bereits mehr erreicht, als meine Mutter, die mir immer wieder gesagt hat, dass ich einfach Pech habe und mich mit meiner Armut, bzw. Inkompetenz einfach zufriedengeben soll. Und das nur dank meiner Trotzköpfigkeit. Auch wollte ich mich in meiner Jugend nie damit zufriedengeben, ein einfacher Bücherautor zu sein. Ich habe es nicht eingesehen, habe Kontakte geknüpft und heute arbeite ich an einem Projekt, über welches ich zwar keine Infos rausgeben darf, es mich aber im Vergleich zu damals glücklich macht. Bis jetzt habe ich alles erreicht was ich wollte, wenn ich mich nur nur stark genug darin verbissen habe, aber Biologie fällt unter den Bereich "höhere Macht". Das ist ähnlich wie das Vorhaben, die Sonne blau zu färben. Ich kann machen, was ich will, gegen "höhere Macht" komme ich nicht an. Deshalb muss ich es akzeptieren. Das Problem dabei ist nur, dass eine gelbe Sonne bei weitem leichter zu akzeptieren ist, wie als ein Mensch zweiter Klasse geboren zu werden. Wie lerne ich es also am Besten?

Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Antworten liefern.

MfG.

P.S.: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Das ist jetzt nämlich die zweite Nacht, die ich am Stück durchgemacht habe, weshalb ich dringend mal eine Mütze Schlaf brauch. x_x

bearbeitet von Alpha007

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Eigentlich stehe ich mir selbst im inneren relativ gleichgültig gegenüber.
Im Prinzip habe ich nicht wirklich etwas, worauf ich stolz sein kann, da mich andere das nicht als irgendwie toll, oder im positiven Sinn berauschend, sondern viel mehr als normal, oder gleichgültig erachten.
Finde den Zusammenhang.

Selbstwertgefühl das sich aus der Anerkennung anderer speist, ist immer fake und fühlt sich auch immer so an. Somit sind Menschen die so ticken auch dann nicht glücklich, wenn sie mit Anerkennung überschüttet werden, sondern streben immer nach mehr, mehr, mehr....bis sie dann irgendwann ziemlich unsanft auf dem Allerwertesten landen und ihre Identität völlig auseinanderbricht. Dafür gibt es unzählige Beispiele.

Das gilt auch für äusserst gutaussehende Menschen. Männer wie Frauen. Sprich, wenn sie die Anerkennung durch ihre Optik brauchen, sind sie weit unzufriedener als die meisten Menschen die allgemein als das Gegenteil von Modeltypen wahrgenommen werden. Wenn sie sie dagegen nicht brauchen, nehmen sie sie meist überhaupt nicht als solche wahr. Ergo: selbst wenn du jetzt ein Modeltyp wärst, wärst du entweder immer noch unzufrieden, oder würdest die Anerkennung nicht wahrnehmen. Bringt also nix ;)

(da war ich 6 Jahre alt), konnte ich kein Wort deutsch und war selbst für die Verhältnisse eines Kindes ziemlich arm. Meine Mutter sagte mir immer, dass ich niemals etwas erreichen werde,
Lies mal "Das Kind in uns" von Bradshaw. Deinem Unterbewusstsein muss klar werden, dass du nicht mehr 6 bist und dass du als Erwachsener weder deiner Mutter, noch deinen Lehrern, oder sonstwem irgendwas beweisen musst. Da liegt ja augenscheinlich die Wurzel deiner Sucht nach Anerkennung.

Und dann hör doch mal bitte auf mit diesem Gejammere von wegen Menschen zweiter Klasse mimimimi. Das ist nicht nur kontraproduktiv, sondern auch noch unsinnig. In einer Welt, die grösstenteils immer noch von Männern gemacht wird, die Frauen zu beneiden ist einfach totaler Unfug.

Also wenn du schon unbedingt Frauen beneiden möchtest, dann meinetwegen die Merkel und Konsortinnen. Das ergibt wenigstens Sinn. Wobei es Obama und Co. dann auch tun würden.

PS:

Wie genau lernt man es allgemein, etwas zu akzeptieren? Das ist kein Scherz. Ich bin wirklich nicht gut darin.

Jaja, die Frustrationstoleranz. Denn um die geht es, ob du es jetzt akzeptieren kannst, oder nicht ;)

Oder hast du auch Probleme damit Dinge zu akzeptieren die für dich äusserst positiv sind? Na eben.

Die gute Nachricht: Frustrationstoleranz ist eine reine Sozialisationsgeschichte und hat nichts mit irgendwelchen Genen zu tun. D.h. daran lässt sich sehr gut arbeiten.

bearbeitet von Lady

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Finde den Zusammenhang.

Selbstwertgefühl das sich aus der Anerkennung anderer speist, ist immer fake und fühlt sich auch immer so an. Somit sind Menschen die so ticken auch dann nicht glücklich, wenn sie mit Anerkennung überschüttet werden, sondern streben immer nach mehr, mehr, mehr....bis sie dann irgendwann ziemlich unsanft auf dem Allerwertesten landen und ihre Identität völlig auseinanderbricht. Dafür gibt es unzählige Beispiele.

Das gilt auch für äusserst gutaussehende Menschen. Männer wie Frauen. Sprich, wenn sie die Anerkennung durch ihre Optik brauchen, sind sie weit unzufriedener als die meisten Menschen die allgemein als das Gegenteil von Modeltypen wahrgenommen werden. Wenn sie sie dagegen nicht brauchen, nehmen sie sie meist überhaupt nicht wahr. Ergo: selbst wenn du jetzt ein Modeltyp wärst, wärst du entweder immer noch unzufrieden, oder würdest die Anerkennung nicht wahrnehmen. Bringt also nix

Es kann sein, dass du es überlesen hast, aber es geht mir hierbei nicht um eine Form von Fortschritt, sondern lediglich um Genuss. Es ist mir bewusst, dass von Komplimenten überschüttet zu werden nichts solides ist und auch nichts ändern wird. Allerdings sehe ich es als ein Genussmittel. Das ist für mich wie beispielsweise positives Feedback von einem Kritiker zu erhalten. Bringt einen nicht unbedingt weiter, fühlt sich aber gut an. Es ist wie ein Sahnehäupchen auf dem großen Kuchen.

Was ich noch dazusagen muss: Ich kenne sehr viele attraktive Frauen, die die Umschwärmungen voll auskosten. Wenn sie diese als unecht, bzw. unerfüllend erachten würden, würde ich das merken, da ich solche ebenso kenne. In diesem Punkt stimmt es zwar, was du geschrieben hast, gilt aber nicht für die Allgemeinheit. Ist vermutlich Kopfsache.

Lies mal "Das Kind in uns" von Bradshaw. Deinem Unterbewusstsein muss klar werden, dass du nicht mehr 6 bist und dass du als Erwachsener weder deiner Mutter, noch deinen Lehrern, oder sonstwem irgendwas beweisen musst. Da liegt ja augenscheinlich die Wurzel deiner Sucht nach Anerkennung.

Deine Vermutung ist nachvollziehbar, aber sie stimmt nicht ganz. Ich bin mir dessen bewusst, dass ich niemandem etwas beweisen muss. Allerdings weiß ich auch, dass es in manchen Hinsichten Leistung erfordert, um etwas haben zu können. Das ist der eigentliche Grund, warum ich mich anstrenge. Aber ich weiß, dass du es gut gemeint hast. Danke.

Der letzte Satz aber ist leider vollkommen falsch. Ich bin nicht süchtig nach Anerkennung. Ich genieße nur das Gefühl, das damit verbunden ist. Sicher kann man darauf verzichten. Aber wozu? Man lebt nur einmal, also warum nicht.

Und dann hör doch mal bitte auf mit diesem Gejammere von wegen Menschen zweiter Klasse mimimimi. Das ist nicht nur kontraproduktiv, sondern auch noch unsinnig. In einer Welt, die grösstenteils immer noch von Männern gemacht wird, die Frauen zu beneiden ist einfach totaler Unfug.

Also wenn du schon unbedingt Frauen beneiden möchtest, dann meinetwegen die Merkel und Konsortinnen. Das ergibt wenigstens Sinn. Wobei es Obama und Co. dann auch tun würden.

Hör mal, du möchtest doch, dass ich mich mit dir anständig unterhalte, oder liege ich da falsch? Nichts für ungut, ich meins auch wirklich nicht böse, aber mit deinen 31 Jahren erwarte ich einfach von dir, dass du weniger respektlos, bzw. infantil argumentierst. Wenn du erst 16 wärst, könnte ichs ja verstehen, aber mir fällt es echt schwer, eine gesunde Basis an Respekt einer ausgewachsenen Person gegenüber zu bewahren, die sich so mit mir unterhält. Muss doch nicht sein, oder? Nochmals, ich meine es auf keinen Fall böse und will dich nicht damit angreifen, aber ich würde es schön finden, wenn wir uns irgendwann auch mal normal unterhalten könnten.

Aber gut, zum Thema: Das ist kein Gejammere, sondern Realität. Was das Kontraproduktiv angeht, gebe ich dir teilweise Recht, weil die Realität nunmal hart ist und einen brechen kann, wenn man nicht richtig vorgeht und sich zeitgleich dafür entscheidet, keine Lüge zu leben.

Was hingegen das Unsinnig angeht, kann ich dich nicht verstehen. Ich habe nie einen Sinn darin gesehen, die Welt zu formen, also sehe ich auch keinen Sinn darin, eine solche Person zu beneiden. Den Lebenssinn definiere ich dadurch, glücklich zu werden und dazu gehören eben bestimmte, biologisch mögliche Gefühle. Inwiefern soll ein Leben voller Erniedrigungen, nur weil man das Pech hatte, nicht an die richtigen Informationen zu kommen, mit einem, in dem man mit Gott auf gleiche Ebene gesetzt wird, nur weil man gut aussieht gleichgestellt sein? Auch verstehe ich den Vergleich mit Merkel nicht. Sie hat was erreicht, ja. Allerdings würde ich lieber in den Körper meiner Affäre, als in ihren schlüpfen, da ich ihre Vorteile verglichen mit Merkel als wertvoller erachte.

bearbeitet von Alpha007

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Nein, nein, nein, NEIN! Ist nicht, stimmt nicht, mimimimi :D War ja klar. Ach was solls, sollen sich zukünftig die anderen User mit deinem Gejammere auf hohem Niveau herumschlagen. Meine Frustrationstoleranz reicht für Kandidaten wie dich nämlich auch nicht aus. :)

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Okay, Glückwunsch. Jetzt hab ich endgültig jeglichen Respekt vor dir verloren. Das schafft wirklich nicht jeder.

Weißt du, was dein Problem ist? Du kannst dich mit deinen 31 Jahren einfach nicht benehmen, gibst durchgehend (zumindest was meine Erfahrung mit dir angeht) Stuss von dir und wenn man Fehler, oder Widersprüche in deiner Argumentation sachlich anspricht, da man keine Lust darauf hat (unbewusst?) angelogen und auf die falsche Fährte geschickt zu werden, führst du dich auf, wie weiß Gott wer. Meine Güte, hast du was getrunken?

Ich habe eine bessere Idee: Als du dich das erste Mal aufgeführt hast, habe ich dir gesagt, dass du mich künftig in Ruhe lassen sollst. Das letzte Mal dachte ich mir, ich spreche dich nicht darauf an und gib dir doch nochmal eine faire Chance, aber bei dir ist offensichtlich Hopfen und Malz verloren. Ab jetzt ignorieren wir uns und ich bitte dich in aller Deutlichkeit nochmals darum, dich dieses Mal daran zu halten und mich nicht mehr mit deiner Infantilität zu belästigen.

Ahja, und zum Thema schwache Persönlichkeit: Zu schreiben, dass man sich nicht unterhalten will, aber dann doch noch spammen, um eine lächerliche Form einer Beleidigung vom Stapel zu lassen zeugt nicht gerade von Charakterstärke. Eher von einem kaputten Ego. Eigentlich ist es ziemlich traurig. Ich bemitleide dich.

Tschüss.

bearbeitet von Alpha007

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Ich will den Fall von hinten aufrollen und fange mal mit der Beziehung zwischen dir und Lady an, weil das ne Menge mit deinen Problemen zu tun hat.

Ich will ihr nicht beistehen, aber das, was sie sagt, kommt für mich und sicher nicht für andere böswillig oder geringschätzend rüber. Ich habe alle Threads gelesen, in denen es zwischen euch mehr oder weniger gekracht hat und da kann ich das gleiche über ihre Beiträge sagen. Du musst dir dringend mal das Modell der "4 Ohren" durchlesen. Du klammerst dich nämlich an - nach deiner Sicht - etwas ironisches oder sarkastisches in ihren Beiträgen und legst es auf dem Beziehungsohr als persönlichen Angriff o.Ä. aus, dabei "hören" es andere mit ihrem sachlichen Ohr, selbst wenn sie an deiner Stelle wären. Wenn das Quatsch ist, dann schau mal, wie oft ich was ironisches vom Stapel lasse in gewissen Beiträgen und da kläfft niemand. Warum auch? Ich mein es nicht böse und Lady sicher auch nicht, weil sie dich persönlich schon mal nicht kennt. Es kann also keinen logischen Grund für sie geben, dich anzugreifen und wenn du all ihre Beiträge liest, dann merkst du, dass DAS ihr Schreibstil ist. Man kann ihn doch auch als unterhaltsam ansehen. Erst, wenn du so reagierst, WIE du reagierst, provozierst du das, was du zu Beginn in ihrem Schreiben gesehen hast. Es ist eine selbsterfüllende Prophezeihung.

Du hast nur ein Problem: Den geringen Selbstwert. Durch ihn nimmst du das, was (oberflächlich) nur irgendwie nach Geringschätzung oder Spott angesehen werden kann, als Angriff war. Durch ihn meinst du, alles was du kannst oder bist, wäre nichts und meinst auch andere würden das genauso sehen.

Natürlich liegt das zum Großteil an deiner Kindheit. Aber was runtergezogen werden kann, kann auch wieder raufgezogen werden, dank NLP. Jedes mal, wenn der Gedanke daran kommt, was deine Mutter zu dir gesagt hat oder etwas anderes, was dich runterzieht, denk nicht weiter. Ist am Anfang schwer und hört sich so einfach an, dass man denkt, dass ist doch ne Verar****. Wenn du das aber erstmal schaffst, dann kannst du in derselben Situation irgendwann den negativen mit dem positiven Gedanken ersetzen. Wenn z.B. der Gedanke an die Mutter kommt sagst du dir: "Falsch, ich HAB was erreicht (PU z.B.)". Ich kann dir an der Stelle das Buch "Die kunst einen Drachen zu reiten" empfehlen. Die Techniken darin werden dir fast alle helfen.

Die andere Seite ist die, dass du "Angriffe" nicht als solche siehst. Bei Lady z.B. hättest du durch längeres Nachdenken erkennen können, dass es keiner war. Argumente: Siehe oben.

Bei der Frauensache sieht das anders aus: Sie haben es einfach besser (wenn sie gut aussehen).

Und da kann keiner was vernünftiges dagegen sagen. Der Mann muss ein solides Innergame haben, der Mann muss eskalieren können, der Mann muss fest im Leben stehen (Beruf) und und und. Kurz: Der Mann MUSS, die Frau muss gar nix, bis auf die Tatsache, gut aussehen zu müssen und psychisch einigermaßen gesund zu sein und die Männer stehen Schlange. Da zählt auch nicht das Argument, dass sie ihre Tage haben und dass die Emanzipation noch nicht so weit ist und sie nicht wählen können, sondern so lange ausgehen müssen, bis ein einigermaßen "Mr. Right" vor ihnen steht. Alles Quatsch. Es gibt in jeder Stadt genug "Checker," die den Frauen gerecht werden. Warum sind denn die schönsten Frauen dauernd vergeben? Weil es so viele AFCs gibt und sie ja nicht die Wahl haben? Ganz klar...

Ist nicht gerade förderlich für dein Innergame, aber ab und zu kann man gewisse Dinge nicht von einer anderen Seite sehen, weil es keine gibt. Allerdings kannst du etwas anderes üben: Die Fähigkeit, dass dich das nicht mehr belastet! Das erreichst du einerseits mit meinem Tipp oben und dem Buch und andererseits dadurch, dass du mal nen Tag über dich nachdenkst und was findest, was dich individuell macht. Es kann auch ein Erlebnis sein, um das dich andere beneiden. Ich hab z.B. sehr seltene Dinge erlebt, für die ich dankbar bin. Ich finde mich z.B. individuell weil ich manchmal unverschämtes Glück hab und dadurch Dinge erlebe, die andere nicht erleben und NIE erleben werden. Könnte man ja gegenargumentieren: Ja und - es gibt genug Leute, die Glückspilze sind. Ja aber haben die auch exakt die gleichen Fähigkeiten, wie ich und das gleiche Aussehen, die gleiche Ausstrahlung, den gleichen Humor? Nein, kein zweiter wird sich finden, bei dem das alles gleich ist und bei DIR wird das genauso sein. Dich hebt alleine schon die Tatsache hervor, dass du dich durch PU entwickelt hast. Schau mal wieviele Leute hier angemeldet sind und wieviele davon überhaupt nur schreiben und wie viele DAVON überhaupt Fortschritte machen. Richtige Womanizer haben wir hier vielleicht 40. Und da bist DU den meisten schon MEILENWEIT voraus. Setze ruhig mal einen Tag ein und mach dir Gedanken darüber, was du alles erreicht hast und was du bist. Wie gesagt, auch Glück kann dazugehören. Alles, was dich von anderen unterscheidet, kann ein Faktor sein. Dann wird dich das "Frauenproblem." Bald nicht mehr belasten, weil DU mit DIR zufrieden bist und du den Vergleich zu den Frauen nicht mehr brauchst.

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Hey, Thakos. Ich hab zwar schon ein Danke unter deinem Beitrag platziert, aber ich muss es dir einfach nochmal in persönlicherer Form mitteilen, dass mich dein Beitrag sehr gefreut hat. Er ist sehr inspirierend und macht Mut. Du hast einige sehr wichtige Punkte angesprochen, an welche ich schon länger mal rangehen hätte sollen. Ich werde mir darüber Gedanken machen und deine Buchempfehlungen zu Herzen nehmen.

Was Lady angeht: Ich verstehe. Nun, im Internet ist es allgemein etwas ungut, sich so zu verhalten, da man weder Mimik noch Gestik hat. Man kann anhand eines Textes einfach nicht richtig abschätzen, wie scharf beispielsweise ein "du Trottel" gemeint sein kann. Ich denke, der größte Knackpunkt liegt bei uns aber in der Antipathie. Ich kann solche Leute wie sie nicht leiden und sie kann Leute wie mich nicht leiden. Sie mich nicht, weil ich meine Probleme auf eine Art löse, welche gegen ihr Weltbild spricht und ich sie nicht, weil ich ihre Art, bzw. ihr Weltbild fürchterlich finde, auch wenn ich mich bemüht habe, sie zu respektieren, da sie ja immer noch eine von uns ist. Aber es ist schon in Ordnung so, ich denke sie hat meine Bitte, uns gegenseitig aus dem Weg zu gehen verstanden und wird keinen Ärger mehr machen. Auf jeden Fall, danke dass du Schlichtungs- und Aufklärungsarbeit geleistet hast.

bearbeitet von Alpha007

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Hey, Thakos. Ich hab zwar schon ein Danke unter deinem Beitrag platziert, aber ich muss es dir einfach nochmal in persönlicherer Form mitteilen, dass mich dein Beitrag sehr gefreut hat. Er ist sehr inspirierend und macht Mut. Du hast einige sehr wichtige Punkte angesprochen, an welche ich schon länger mal rangehen hätte sollen. Ich werde mir darüber Gedanken machen und deine Buchempfehlungen zu Herzen nehmen.

Danke, hört man gern.:)

Ich kann solche Leute wie sie nicht leiden und sie kann Leute wie mich nicht leiden. Sie mich nicht, weil ich meine Probleme auf eine Art löse, welche gegen ihr Weltbild spricht und ich sie nicht, weil ich ihre Art, bzw. ihr Weltbild fürchterlich finde, auch wenn ich mich bemüht habe, sie zu respektieren, da sie ja immer noch eine von uns ist.

Ahh, da tust du es schon wieder. Es kann dir niemand widersprechen, dass du Lady nicht leiden kannst. Es ist DEINE Einschätzung, nur unterstellst du ihr hier wieder, dass sie dich nicht leiden kann. Möchte ich hier nicht anprangern, da du ja nicht innerhalb von einer Stunde das alles verdauen kannst, was ich schrieb, noch kannst du so schnell das Buch besorgen und lesen. Ich wollte nur drauf aufmerksam machen, dass das schon mal die erste Übung für dich sein kann: Punkte zu finden und zu verstehen, warum Lady dir nicht böswillig ggü. eingestellt ist. Zumindest es nicht vor eurem Streit war. Dazu noch zwei Tipps, die ich vergessen hatte: Jedes mal, wenn du dich über was aufregst, musst du dir die Frage stellen, ob es was bringt, das du dich aufregst und ob du die Tatsache, über die du dich ärgerst, ändern kannst. Bei deiner Frauenproblematik müsstest du z.B. zwangsläufig verneinen. Dann merkst du auch, dass du Energie in Form von Gedanken verschwendest, als auch Zeit. Frauen haben keine Macht, so lange wir sie ihnen nicht geben. Und dasselbe gilt auch für Menschen allgemein. Was wäre denn z.B., wenn der Mann der Frau NICHT nachlaufen würde? Damit meine ich bereits den Approach. Wenn das jeder tun würde, dann hätten die Frauen keine Macht mehr. Du siehst, dass die Macht nicht bei ihnen liegt, sondern wir sie ihnen geben. Wenn wir mit uns selbst zufrieden sind, dann interessieren uns Machtspiele nicht mehr.

Ich gebe manchen Frauen sogar bewusst Macht, weil ich damit glücklich bin. Ich stelle das nämlich der gaaanz breiten Masse an Frauen gegenüber, denen ich keine Macht gebe und nie geben werde, weil sie mich nicht interessieren. Insofern erniedrige ich mich für meine Begriffe nicht, wenn ich den ersten Schritt mache und damit Macht abgebe. Denn wenn ich genug Macht habe, stört ich der kleine Finger, den ich gebe, nicht mehr. Anders wäre es, wenn ich ohne Frauen nicht leben könnte. Du siehst, das ist alles eine Frage der Zufriedenheit und des Bewusstseins. Denn wie es auch in dem Buch steht: Wahre Macht ist das Bewusstsein von Macht, nicht deren Gebrauch.

Für dich alles Gute.

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Lady, es dünkt mir, dass du in deiner direkten Art und Weise ein bisschen der weibliche RuggedRuger des Forums geworden bist ;)

Und das meine ich als Kompliment, denn diese Art schätze ich an deinen Beiträgen, denn ganz oft rüttelt sie auf und verdeutlicht Dinge, die so von niemandem angesprochen werden.

Das gleiche habe ich an Rugers BEITRÄGEN geschätzt (wobei er jedoch z.T. persönlich wurde) bis sein Tun und Wirken hier ein jähes Ende fand (die, die schon länger dabei sind werden sich erinnern)

Alpha, ich verfolge deine Beiträge immer mit Interesse und will mich zu eurem Zwist gar nicht weiter äußern.

Was ich allerdings thematisch noch hinzufügen möchte ist frei nach Eckart von Hirschhausen das Pinguin-Prinzip.

Genau daran musste ich denken als du beschrieben hast wie gerne du wie deine Affäre wärst ...

Wenn ich mit meiner heißen Affäre durch die Stadt laufen würde und dutzende Männer drehen sich nach ihr um würden sich meine Gedanke vor lauter Ego-Boost, dass diese Männer MEINE Begleitung, also die Frau, die ich verführt und erobert habe begehren um Nichts anderes drehen KÖNNEN;)

In diesem Sinne,

der spoon

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Na, na na, den Vergleich mit RuggedRuger verbitte ich mir solange, wie ich nicht öffentlich dazu aufrufe Männer zu vergewaltigen :D

Ansonsten, Alpha007, kann ich sagen, dass es nicht am www liegt. Du könntest mich auch im realen Leben nicht ausstehen :D In der Tat beruht das allerdings nicht auf Gegenseitigkeit. Selbst wenn du mir noch 100 Gemeinheiten und Schimpfwörter an den Kopf wirfst und versuchst mir den schwarzen Peter zuzuschieben ;) Das kann ich aufgrund meiner Erfahrungen mit deinem Typus zweifelsfrei behaupten. In diesem Sinne: Louis, i think this is the beginning of a beautiful coexistence :)

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Belassen wir es doch bitte einfach dabei. Du bist in Ordnung, so wie du bist und ich bin in Ordnung, so wie ich bin. Nur heiraten, ganz viele Alphas und Ladys in die Welt setzten, oder so dicke Kumpels wie Beavis und Butthead müssen wir nicht unbedingt werden.

Kein Stress, kein Gezanke, keine unnötigen Rechtfertigungen, kein gar nichts. Ist doch total in Ordnung so.

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