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Guttenberg


vikinger

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Hallöchen ihr Lieben,

da es in den Medien um nix anderes mehr geht als um den Freiherren von und zu Guttenberg und seiner Doktorarbeit, wollte ich mal fragen wie ihr das so seht? Mittlerweile hat ja die Uni Bayreuth seinen Doktortitel aberkannt.

Was ist eure Meinung zu der ganzen Sache? Wie steht ihr nun zu ihm?

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Ich kanns zwar nicht beweisen, aber als ich das erste mal gehört habe, daß "Schmalzlöckchen" einen Doktortitel hat, habe ich mir gedacht: "Ja, klaaaar!..."

Ich kenns nur aus den naturwissenschaftlichen Fächern und da ist eine Promotion RICHTIG viel und mies bezahlte Arbeit. Das macht man nicht mal so nebenbei, promovieren heißt 3-5 Jahre nichts anderes tun.

Achso meine Meinung zum Thema: Es überrascht mich nicht, und es würde mich auch nicht überraschen, wenn einigen anderen exponierten Politikern zur Zeit gehörig der Stift geht.

Fefe trifft wieder mal den Nagel auf den Kopf:

http://blog.fefe.de/?ts=b39d0c6b

http://blog.fefe.de/?ts=b39bf509 (Es hilft ungemein, wenn man gleichzeitig Student UND Sponsor der Uni ist)

bearbeitet von Chungas_Revenge
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Eine Promotion in Jura ist aber auch nicht ohne... Wäre ja auch schlimm wenns so einfach wär.

Er hat beschissen, wenn er die Arbeit denn überhaupt selbst geschrieben hat!

D.h. Rücktritt, gut ist.

Anstatt sich dauernd rauszureden sollte er lieber ein ernstes Gespräch mit seinem Ghostwriter suchen ;)

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was für ein schönes Thema, ich befass mich zur Zeit im ungesunden maße wenig mit Innen und Außenpolitik aber das Thema hats mal wieder bis zu meiner Aufmerksamkeitsschwelle geschafft.

Meine Meinung zu Guttenberg bewegte sich davor irgendwo zwischen Neutral und 'hab mal was aufgeschnappt, dass der Typ relativ realitätsfremd mit den neuen Medien und "Killerspielen" umgeht'.

Allgemein scheint er auf jeden Fall gute Meinungswerte zu haben.

Mittlerweile bin ich auf Fakten abgesehen von den neusten Ergeignissen nicht weiter.

Was wir von ihm lernen können ist aber sicher seine Integrität und sein Charisma. Ich vermag die genauen Charakterzüge nicht zu benennen auf Grund derer er so verdammt gut aus der Geschichte raus zu kommen scheint. Sein Schuldeingeständnis zusammen mit dem herunterspielen des Problems und seinem hoch gelobten Image scheint dafür zu sorgen, dass der Typ quasi keine echten Konsequenzen davonzutragen scheint.

Ich möchte nicht sagen, dass soetwas definitiv zur Amtsenthebung führen muss - dafür ist der Fall ja auch noch nicht 100% geklärt. Aber das sich überwiegend auf Bild-Wissenschafts-Niveau bewegende Fußvolk da draußen ist sich der Tragweite von plagiaten in der Wissenschaft leider nicht bewusst.

Aus Wissenschaftlicher Sicht ist der Mann sicherlich gestorben - was ihn in der nicht Wissenschaftswelt aber niemand übel zu nehmen scheint. Kann ich "mitfühlen", da ich ein Arbeiterkind bin aber rational gesehen bleibt eine tiefe Kerbe. Aber hatte ich ehrlich gezweifelt dass einer von "denen da oben" keine Leiche im Keller hat?.... (1)

Lustig trotz allem die Opposition die laut Schreit: "Hier haben wir den Lügner. Er ist überführt und muss jetzt gehen!". Dabei befinden sich diese nur in der schmal besseren Position, schade für Guttenberg bzw gut für die Opposition dass deren Lügen nicht nach wissenschaftlichen Kriterien gerichtet werden... (2)

Der Titel ist weg und das zu recht! Die Strafe ist für ihn abgesehen von der investieren Zeit (war das denn seine?) quasi null. Da fängt es dann an interessant zu werden. Was wäre eine gerechte Strafe und ausgehend von welchem Delikt? Muss unsere Gesellschaft ihn strafen?

Die zweite Frage ist nun: Möchte man ihm weiterhin trauen, möchte man dass er dieses Amt für uns behält? Ich kann mich momentan noch nicht entscheiden.

Letzendlich läuft es doch nicht darauf raus ob er einen Doktortitel hat oder nicht, sondern: Möchten wir einen überführten Lügner zum Minister. In Kombination mit (1) und (2) hat sich die Frage aber fast erledigt.

Also vor allem: Ist der Mann noch gut für unser Land?

Ein tolles Zitat fällt mir da gerade ein dessen Quelle ich selbst nicht mehr benennen kann :D Das ging ungefähr so: "Wenn wir Guttenberg das durchgehen lassen, können wir uns gleich alle Prüfungen an den Universitäten sparen". (Ich glaub das stand irgendwo auf FAZ.de aber bei Unklarheiten machen wir lieber ein Plagiatswiki auf :D)

Dem stimme ich zu und ich weiß nicht ob ich in dem Fall als Student zu Guttenberg wirklich dankbar sein sollte ;-)

bearbeitet von rudolf
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Mich interessiert seine Doktorarbeit einen Scheißdreck, wir haben echt andere Probleme. Aber das ist eben der zeitgemäße Umgang in der Politik, wenn man jemanden durch den Dreck ziehen kann, dann kommen die Hyänen und geilen sich daran auf. Ich will wirklich nicht wissen wie es um die sog. Doktortitel der anderen eherenwerten Damen und Herren im Bundestag steht.

Guttenberg ist für mich immer noch der integerste Politiker und ich würden ihn ohne Bedenken als nächsten Kanzler wählen.

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Hier die interessante Stellungnahme eines Bayreuther Staatsrechtlers:

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/plagiat-zu-guttenberg-professor-lepsius-ID1298652527365.xml

Sehe das ähnlich wie er. Wie kann jemand ernsthaft behaupten, er habe so viel gefälscht, ohne es zu merken?

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Scheiß Kriegstreiber...deutsche Soldaten raus aus Afghanistan! Sollen sich die scheiß Amerikaner für die Interessen der Lobbyisten umbringen lassen...

Wenn er das hingebracht hätte, der Liebe Herr zu Guttenberg, dann hätte ich ihn cool gefunden, mit oder ohne Doktortitel...so ist er nur ein weiterer Mörder deutscher Soldaten!

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Wer so viel auf seine Integrität wert legt und als zentrale Eigenschaft ansieht kann nur selbst die Konsequenzen ziehen und muss als Minister der Republik zurücktreten. Ob er guter Politiker ist oder nicht. Ob seine Haare gut kleben oder nicht. Ob er einem sympathisch oder nicht.

Gesetze, und hier geht es sowohl um geschriebene als auch ungeschriebene, gelten zumindest in der Theorie für alle Bürger. Ich finde den Rücktritt richtig. Die mediale Berichterstattung war nicht emotionaler als bei anderen Themen wo es auch unangebracht war.

Ich muss aber wirklich auch sagen: Die Opposition sollte sich weniger wie ein Rudel Dingos auf einer Entbindungsstation aufführen. Das war weder vorbildlich und respektabel noch schlau, wenn es denen um Stimmen geht.

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