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  • 3 months later...

- Magst du Pornos?

- Gehen wir uns betrinken und machen dann rum?

Mich würden die Antworten bzw. der weitere Gesprächsverlauf bei desen Fragen interessieren?

Du sagst, du hättest es erfolgreich getestet, das glaube ich dir, aber dennoch sind diese Fragen extrem gewagt. Einerseits steigern diese Fragen die Attraktivität schon enorm, da dies mal neue Fragen sind, die die Frau vermutlich noch nie gestellt bekommen hat, auf der anderen Seite könnte ich mir - vorstellen, dass sie sogleich ihr BitchShild hochfährt oder gar ganz Abblockt ("Herrje, was ist das für einer, kennt mich noch gar nicht und fragt mich schon über Pornos aus bzw. möchte mich schon unter den Tisch saufen und dann ficken...")

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("Herrje, was ist das für einer, kennt mich noch gar nicht und fragt mich schon über Pornos aus bzw. möchte mich schon unter den Tisch saufen und dann ficken...")

Das plus den typischen "was hat er grad gesagt?" - Blick sind die Standardreaktionen, aber das sind auch perfekt Reaktionen, um mit ihnen spielen zu können.

"Whoa, du hättest grade deinen Blick sehen müssen, Hammer!"

"Wie se in eben erwähnten Pornos sagen würden, da hat die Kleine den Mund zu voll genommen" (in total behinderter Tonlage) etc.

Wer solche Knaller raus lässt braucht halt auch im Ansatz die Schlagfertigkeit, um mit ihnen weiter zu machen, ein Patentrezept gibts da nicht. Müssen ja auch nicht perfekt sitzen die Sprüche, Hauptsache es entsteht ein Vibe "Wir mögen uns zwar, aber verarschen uns trotzdem gerne" - und der bringt dir die nötige Geilheit für weitere Schritte.

Andrerseits hatte ich auf die beiden auch schon die Antwort "Ja", das waren dann richtig geile Gespräche bzw. bei letzerem eben nicht. Wer übrigens danach bei letzterem wirklich rummacht statt zu isolieren, ist selbst Schuld.

Liebe Grüße,

Philipp

bearbeitet von Butterfly
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  • 1 month later...

Hi :)

ich habe die Routine, fast schon Opener, jetzt 12 mal ausprobiert. Einfach weil ich den mega cool und lustig finde! Der Erfolg dabei war erstaunlich!

Ich habe von 12 Sets, 11 Numern bekommen und nur eine ist genervt weitergegangen :D

Stevieboy :male-fighter1:

bearbeitet von Stevieboy
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  • 2 weeks later...
"Okay, dann lass uns den Small Talk mal hinter uns bringen. Wie heißt du? Wie alt bist du? Woher kommst du? Was machst du?"

Haha hast du das aus dem Film "Jumper"? Eigentlich kann ichs mir schon denken, weil du vorher geschrieben hast spontan... xD

Aber in dem Film benutzt der genau das gleiche, nur als Opener. :lol:

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  • 2 months later...

Hallo ich bin Anfänger und hätte da folgende Frage:

Wie wäre es wenn man an dieser Stelle

BF: "Philipp, Alt und den Rest interessiert doch eh keine Sau. Dann können wir ja jetzt über etwas interessantes sprechen,..."

stattdessen sagen würde:

BF: "Philipp, zu Alt für dich und den Rest interessiert doch eh keine Sau. Dann können wir ja jetzt über etwas interessantes sprechen,..."

Würde man damit erfolgreich ihren Jagdinstinkt anregen oder sie abqualifizieren ?

*Naim

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Du bringst das als follow-opener bei ihr, nachdem du sie geopened hast, weil du dich selbst als Kinderschänder ansiehst? oO

ne ganz im Ernst, damit willst du ja grundsätzlich aus der Masse stechen, aber so "Hey guckt mich an, ich bin eigentlich viel zu ...[cool,geil,alt,sexy,potent,maskulin,dominant,intelligent,gut] für euch" - Typen, kann glaub ich niemand leiden. Würde aber vl. was helfen bei nem LSE Girl helfen mit dem richtigen Frame und dann starkem Kino, aber sonst direkt schlecht auf dich abfallen.

greetz Maniac

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Habe gestern wie folgt fortgeführt:

- Gehen wir uns betrinken und machen dann rum?

Woraufhin sie mich überrascht anschaute und dann antwortet "Betrinken ja aber rummachen, ich denke nicht"

Ich wusste nicht was ich antworten soll. Hab dann irgendwas sinnloses daher geredet, damit bloß keine peinliche Pause entsteht.

Ihre Freunde sind dann weitergezogen und sie sagte zu mir: "Wir gehen jetzt rein. Du kannst mich an der Stange tanzen sehen"

Ich: "He he sexy,klar"

Bin aber nicht sofort hinterher sondern bin erst einmal wieder zu meinen Freunden. Als ich dann rein bin, habe ich sie nicht mehr wieder gesehen.

Später am Abend sah ich sie dann im Arm von einem anderen Typen.

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- Gehen wir uns betrinken und machen dann rum?

Woraufhin sie mich überrascht anschaute und dann antwortet "Betrinken ja aber rummachen, ich denke nicht"

Ich wusste nicht was ich antworten soll. Hab dann irgendwas sinnloses daher geredet, damit bloß keine peinliche Pause entsteht.

Besser hätte sie nicht antworten können!

Bleib gelassen bei solchen Sachen. Eine Frau wird nie sagen ''klar lass uns rummachen'' Sie will ja nicht als Schlampe dastehen. Sei cool und frech auf solche Antworten. Hättest z.B. sagen können ''schade, da muss ich mir wohl eine andere suchen. Ist doch ok wenn sie sich mit uns betrinkt oder?'' Obwohl ich den Anmachspruch eh für sehr fragwürdig halte, besonders für Anfänger!

Ihre Freunde sind dann weitergezogen und sie sagte zu mir: "Wir gehen jetzt rein. Du kannst mich an der Stange tanzen sehen"

Ich: "He he sexy,klar"

Das war die Einladung für das rummachen und ne schöne Nacht. Musst da echt mehr Dirty Talk anfangen oder wenigstens NC ''Ók dann gib mal deine Nummer, dann ruf ich dich an wenn ich meinen Tanz will.''

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Was bedeutet NC ?

Das du dir ihre Handynummer holst (numberclose). :)

Wenn du manche Abkürzungen nicht kennst, kannst du oben auf ''Pick Up Glossar'' gehen. Dort findest du viele allgemeine und relavante Abkürzungen.

bearbeitet von Stevieboy
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    • Von LoveLing
      Hallo liebe Freunde und Interessierte Berliner

      Es gibt noch paar Plätze frei im Kommunikationstraining-Workshop und daher stelle ich das hier ein. Der Workshop gehört zur Persönlichkeitsentfaltung und ist nicht PU-Spezifisch, aber beschäftigt sich u.a. auch mit Flirtsituationen und erste Begegnungen. Vorwissen ist nicht erfoderlich. Es werden Frauen und Männer teilnehmen. Wenn es euch interessiert und ihr dabei sein wollt, dann bitte Anmelden via Mail die auf folgender Seite steht (zum Datenschutz steht dort auch etwas!): http://liebeskraft.jimdo.com/about/
      Datum: 20.10.2016 - 19 bis 23 Uhr; Ort wird bei der Anmeldung via Mail zugeschickt. Kosten werden auf Anfrage mitgeteilt. Teilnehmeranzahl ist auf 7 Teilnehmer begrenzt. Im Moment gibts noch 4 freie Plätze.
      Folgende Inhalte:
      Auf fremde Menschen zugehen, Gespräche beginnen MindSet und Glaubenssätze Themen zu ersten Gesprächen das was die Terilnehmer an Themen dazu mitbringen, Spezifische Fragen und persönliche Themen Programmablauf: 19 Uhr Beginn und 23 Uhr offizielles Ende
      Kurze Vorstellungsrunde Einleitung zum Thema und Spektrum des Workshops und Zielerfassung Erster Übung: Basic MindSet, welches wir benötigen um uns anderen Menschen anzunähern. Neue Glaubenssätze verinnerlichen. Sammlung von Vorstellungen und Wünschen sowie Problemfelder und Ideen 20.45 Pause bis 21.15 Uhr Übungen zum Smalltalk: Wie gehen wir auf Menschen zu. Wir werden gemeinsam die Übungen machen. 22.30 kurze Reflexionsphase und Aufgaben für die kommende Zeit sammeln. Teilnahmebedingungen: Es ist wichtig, dass du bereits ein paar Ideen zu DEINEN Themen mitbringst und deine Problemfelder kurz beschreiben kannst. Der Workshop ist nur für Menschen, die zu den Themen Schwierigkeiten haben oder eigene Anliegen mitbringen! Ebenso ist es wichtig, dass du über dich selbst sprechen kannst und keine Angst hast, vor einpaar Menschen zu reden die dich dabei anschauen. Da der Workshop in einem Halböffentlichen Etablissement stattfinden wird, kann es passieren, dass im Verlauf sich in unserer Nähe Menschen setzen und ebenfalls sprechen (und Bierchen whatever trinken). Es wäre also gut, wenn du dich auch unter bissle Lärm konzentrieren kannst! Des Weiteren ist es wichtig, dass du offen für neue Themen bist und neues nicht von Vornherein ablehnst.
      Für Ängstliche: Also wenn DU kommen willst zu unserer Veranstatung, dann wird das Ganze AN SICH schon eine Herrausforderung sein und die Teilnahme an der Gesamtsituation bereits ein erster Erfolg! Unter den Teilnehmern gibts auch Frauen, die sich angemeldet haben. Du wirst Hilfe bekommen dich einzubringen! Alle unsere Kommunikationsworkshops finden mit aktiver verbaler und nonverbaler Kommunikation statt (inkl. Berühfungen bei Gesprächen), du kannst dich nicht zurücklehnen und nur zuhören.
      Bin mal gespannt,
      lg,
      LoveLing
    • Von havesomefun
      Guten Tag Leute,
      ich würde gerne mein Allgemeinwissen verbessern und mir einen gesunden Menschenverstand
      in verschiedensten Smalltalk-Themen erarbeiten. Sinn davon soll einfach sein, dass ich mehr mitreden kann.
      Ich will mich mehr in Einzel- oder Gruppengespräche integrieren können und diese auch am Laufen halten. Sowohl mit Arbeitskollegen, Freunden als auch mit HB's. Ich weiß das es hierbei am Besten ist einfach rauszugehen und mit den verschiedensten Leuten zu reden. Aber kann ich das irgendwie beschleunigen? Gibt es Bücher dazu oder sonstige Dokumente, die hilfreich sein könnten.
      Vielen Dank
    • Von Xatrix
      Viele Menschen denken, Smalltalk sei waaahnsinnig schwierig. Und das von Anfang an: Denn alleine schon ein Thema zu finden, mit der man eine fremde Person anspricht sei ja so schwer. Und das es trotz der vielen Versuche bisher nicht klappt, liegt eindeutig an der mangelnden Kreativität, die anscheinend jeder in sich zu tragen scheint.
      Weit gefehlt! Ich sage: Du nutzt nicht die Informationen, die dir deine Umwelt zur Verfügung stellt. Denn wenn du genau hinschaust und BEOBACHTEST, wirst du schon bald bemerken können, wie viel Chancen für einen lockeren Einstieg in einen Smalltalk nur darauf warten, von dir angenommen zu werden.
      Raus aus dir, rein in die Beobachtung
      Genau an der Stelle stehst du wahrscheinlich schon vor deinem ersten Problem. Du erkennst diese wunderbaren Chancen gar nicht erst.
      Wie kommt das?
      Ein Wort zur Beruhigung: Du bist mit diesem Problem nicht allein auf dem weiten Erdenrund!
      Durch mein Eintauchen in die asiatische Kultur und das Beobachten der Menschen dort wurde mir ein sehr großer Unterschied innerhalb der Kommunikation bewusst.
      An einem sonnigen Morgen saß ich dort in einem wundervollen Restaurant auf Koh Lipeh. Ich stöberte in der Karte und grübelte, ob ich heute eher ein Pad Thai frühstücke oder mir ausnahmsweise mal etwas „Westliches“ gönne – einen Jumbo Pancake mit Banane.
      Während ich noch vor dieser überlebensgroßen Entscheidungsaufgabe stehe, nähert sich an meiner Seite ein Kellner. Er lächelt mich an, schaut mir in die Augen und fragt mich, ob er mir denn bei meiner Wahl behilflich sein kann.
      Ich denke mir: „Nicht schlecht, er hat gerade mitbekommen, dass ich mich noch nicht entschieden habe.“
      Ich mag es, immer wieder beim Essen Dinge auszuprobieren, die mir der Kellner oder Koch empfiehlt. Denn wer weiß wohl besser, was man unbedingt in diesem Restaurant ausprobieren sollte! Und ich muss sagen, dass ich für diese Experiemtierfreude – das Einlassen auf etwas Neues und Unbekanntes abseits meiner üblichen Gewohnheitsmuster – mehr als oft mit wahnsinnig gutem Essen belohnt wurde.
      Ich bitte ihn mir Empfehlungen auszusprechen und bin gespannt, zu welchen Gerichten er mir rät, denn bisher hat er mir noch keinerlei Frage gestellt, ob ich eher etwas „Süßes“ mag, eher deftig oder eher etwas sehr Würziges.
      Ich mache mir dazu eine gedankliche Notiz, um kurz darauf zu bemerken, dass er diese Fragen gar nicht zu stellen braucht. Denn er ist im Fokus voll bei mir und das präsent und schaut genau hin, wie ich auf seinen ersten Vorschlag reagiere: Eine gemischte Fruchtplatte mit Mango, Papaya, Ananas und Wassermelone.
      Anhand meines „so lala“-Gesichtausdrucks ändert er seine Empfehlung und sagt, dass viele Gäste natürlich das frisch zu bereitete Pad Thai mit Erdnüssen und einigen Limonenspritzern lieben. Ich nicke und er gibt mir eine weitere letzte Empfehlung: Eine Kao Tom – eine würzige Reissuppe mit Hackfleisch.
      Die bestell ich sofort und bin mir sicher, dass er gesehen hat, dass ich an diesem Morgen eher „würzig“ unterwegs bin. Außerdem muss er durch mein Verhalten im Restaurant in den letzten Tagen erkannt haben, dass ich ein Mensch bin, der gerne in eine Kultur eintaucht und vieles Neues ausprobiert.
      Somit hat er aus der Service-Sicht ein Gespräch mit mir geführt, das besser nicht hätte sein können. Grundlage dieses Gesprächs war seine ständige Aufmerksamkeit bei den Gästen und in dem Fall bei mir.
      Jetzt schließt sich der Kreis der Geschichte, denn was ich in vielen Situationen in Asien immer wieder bemerkt habe, ist die Fähigkeit der Menschen dort, NICHT im eigenen Kopf zu stecken, sondern sich voll auf den Gegenüber und die Beobachtung zu konzentrieren.
      Wie dir diese Metapher bei deiner Smalltalk-Eröffnung hilft
      Viele westliche Menschen sind so sehr in ihrem Kopf, dass sie gar nicht erst mitbekommen, was um sie herum passiert. Ihre Wahrnehmung ist so auf die eigenen Gedanken ausgerichtet, dass alles andere außerhalb des Wahrnehmungsbereichs liegt und damit so viele Ansprech-Möglichkeiten vorüber ziehen.
      Viel zu oft wird durch die Gehirnbahnen geschickt: „Was denken gerade die anderen über mich?“, „Wie bekomme ich es morgen auf der Arbeit hin, dass ich eine Stunde eher gehen kann?“, „Wieso läuft mein Tag heute eher mies?“… Und noch viele Sätze mehr in die gleichen Denk-Richtungen.
      Das sind Gedanken, die dich in deinem Umgang mit dir und deiner Umwelt blockieren und deine Produktivität, was soziale Interaktionen angeht, stark sinken lässt. Nebenbei: Überprüfe auch für dich IN Gesprächen, in wie weit du gar nicht geistig voll beim Gespräch dabei bist, weil du diese Gedanken denkst. Diese Gedankengänge blockieren dich aber nicht nur für möglichen Smalltalk. Dauerhaft so stark in deinem Kopf zu sein blockiert auch dein Leben und hängt Gewichte an deine Schultern, die es so viel schwerer erscheinen lassen.
      Hast du das Gefühl, stark im Verkopftsein gefangen zu sein und gehen dir dadurch in deinem Leben immer wieder Dinge durch die Lappen und schmeckt dein Dasein dadurch zu stark nach saurer Zitrone, dann empfehle ich dir, meine dreiteilige Artikel-Reihe „Den Kopf frei bekommen“.
      Wie dir der bisherige Verlauf dieses Artikels SOFORT helfen kann, zeige ich dir jetzt auf.
      Eine Alltagsmeditation
      Ein einfacher Weg für dich, aus diesem Kopf-Gefängnis rauszukommen, ist es, wenn du dich nicht mehr so nach innen verkrümelst, sondern deine Wahrnehmung voll und ganz auf das Außen konzentrierst.
      Oder kurz: Raus aus deinem Kopf (Eigenbefindlichkeit), rein in die Beobachtung.
      Wenn du das nächste Mal durch die Stadt gehst, dann sei nicht bei dir, sondern beobachte, wie die anderen Leute durch die Stadt gehen. Welchen Gesichtsausdruck tragen sie, wie ist ihre Körpersprache, gehen sie eher gehetzt oder entspannt, wohin gehen sie wohl gerade…
      Probiere ähnliche Wahrnehmungsprozesse in einer Bar: Wer ist hier mit wem, wie stehen die zwei dort drüben eigentlich zueinander, ist zwischen ihnen eine Art von Chemie oder tun sie nur so aus Nettigkeit…
      Und genau so gut geht es in deinen Alltagssituationen – nutze die Zeit für Beobachtung: In der Bahn, beim Warten in der Supermarktschlange, beim Anstehen im „Vapiano“.
      Frage dich JETZT in welchen Alltagssituationen du in diese kleine, feine „Meditation“ gehen kannst, nicht weil du so gerne Bäume umarmst, sondern weil es dir UND deinen sozialen Kontakten so gut tut, mal raus aus deinem Kopf zu kommen.
      Der Schritt aus der Beobachtung rein in den Smalltalk
      Dein großer Vorteil liegt nun darin, und das wirst du sehr schnell feststellen können, dass dir auf einmal Dinge auffallen, die du vorher gar nicht gesehen hast.
      Du siehst, wie ein Typ seiner Freundin im Laden ihre Tasche hinterherträgt, du nimmst wahr, welcher Verkäufer oder Kassierer wirklich Spaß an seiner Arbeit hat und du bekommst eine Ahnung davon, wie sehr andere Leute mit sich beschäftigt sind, wenn sie morgens in der Bahn zur Arbeit sitzen.
      Damit ist aber noch lange nicht Schluss. Das sind nicht nur interessante Informationen für dich, mit denen du ein enormes Wissen über Menschen anhäufst, SONDERN gleichzeitig und vor allem Informationen, die Basis für deinen Smalltalk sein können.
      Wie du diesen Schritt von der Beobachtung aus in ein Smalltalk-Gespräch gehst, zeige ich dir nun an ausgewählten Situationen auf. Ich mag es nämlich immer wieder in meinem Alltag Smalltalk zu führen. Es macht meinen Alltag bunter, ich lerne viele nette und interessante Menschen kennen (kleiner Hinweis für die Networking-Interessierten), ich habe viele Vorteile (du wirst gleich lesen warum) UND so wichtig für ein erfolgreiches, glückliches Sozialleben: Ich lebe Kommunikation.
      Praxisbeispiele für wertvollen Smalltalk
      Letztens Stand ich in einer Douglas-Parfümerie und war auf der Suche nach einem neuen Parfüm, weil mein bisheriges (Jean Paul Gaultier – Le Male) langsam aber sicher nach einem Update schrie. Ich schnappte mir ein paar Teststreifen und probierte und sprühte erst einmal „wild“ drauf los und schaute, ob ich auf Anhieb einen Duft finde, der mir gefällt.
      Nach drei eher missglückten Versuchen, die meiner Nase gar nicht gefielen, sah ich eine Verkäuferin im Gespräch mit einem Kunden. Oder vielmehr die letzten Züge eines Beratungsgesprächs. Ich beobachtete die Verkäuferin, den Kunden und ihre Kommunikationsmuster sehr genau.
      Als sich der andere Kunde dann dankend von dannen machte, nahm ich, was ich beobachtet hatte und begann damit mein Gespräch mit der Verkäuferin. „Hi. Du hast gerade den anderen Kunden so super beraten (Beobachtung und gleichzeitig Kompliment) – genau so eine Beratung möchte ich auch! Ich bin nämlich gerade auf der Suche nach…“
      Was passierte?
      Sie freute sich, dass ich anscheinend einer der Ersten war, die bemerkten mit wie viel Engagement sie berät und zusätzlich habe ich es ihr auch noch ganz unverblümt gesagt. Damit habe ich ihr ein gutes Gefühl gegeben und ein Kompliment, an das sie sich an diesem Tag bestimmt noch öfter gerne zurück erinnert hat UND gleichzeitig habe ich ein noch besseres Beratungsgespräch bekommen, dass über 30 Minuten ging.
      Eine andere Situation aus meinem Leben: Ich bin selbstständiger Trainer und Coach und da ich gerne und gut esse, mittags oft in gediegenen italienischen Restaurants. Findet keiner – weil ich mal wieder eine komische Essenszeit wähle – die Zeit, mit mir dort zusammen hinzugehen, esse ich noch lange nicht alleine, denn ich verknüpfe Nahrungsaufnahme und Kommunikation gerne.
      So saß ich letztens an einem großen Tisch mit meiner dampfenden Pasta und merkte, wie mein Gegenüber immer wieder in der Speisekarte vor und zurück blätterte. Grinsend fragte ich ihn, ob die Entscheidung für Pasta oder Pizza ihm denn heute so schwer falle. Er nickte nur lachend und fragte mich, ob ich ihm etwas empfehlen kann.
      Klar konnte ich das und nach gelungener Essensauswahl tauschten wir uns über das Leben in Köln aus und was es alles Neues, Interessantes an Restaurants, Geschäften, Bars und dergleichen gibt, bei dem ich mir mehr als einmal dachte „coole Info, den Laden musst du mal ausprobieren“.
      Abschluss:
      Du siehst, dass du für guten Smalltalk gar nicht kreativ sein musst. Im Gegenteil: Einfache Beobachtung (und das Verbalisieren dieser Beobachtung) reichen mehr als aus, um in wundervolle Gespräche einzusteigen, die dir und deinem Gegenüber einen Mehrwert geben.
      Schaue doch nun einmal für dich, was passieren wird, wenn du deinen Fokus von innen nach außen verlagerst und das als Basis für Smalltalk wählst.
      Ich wünsche dir bei deinen Smalltalk-Experimenten viel Erfolg,
      Pascal „Xatrix“ Levin
      PS. Solltest du auf der Suche nach einem Partner oder Partnerin sein, ist dieses Konzept wie du dir schon denken kannst, mehr als wertvoll für dich. Schau doch das nächste Mal in der Buchhandlung genauer hin, bei welcher Bücherrubrik die Person deines Interesses gerade steht.
      Ist das die Reiseführer-Abteilung und dort ganz speziell die Südamerika-Region, kann dein Gesprächsstart „Hi! Ich sehe du versuchst auch dem deutschen Winter zu entfliehen!“ sein.
      Oder du nutzt eine deiner vielen weiteren Beobachtungen!
    • Von Xatrix
      In der heutigen Ausgabe des Smalltalk-Leitfadens widme ich mich einer weiteren, essentiellen Grundvoraussetzung, die deine Gespräche viel erfolgreicher machen wird. Um genauer zu sein: Sie verhindert, dass Gespräche im Sand verlaufen und eliminiert chronische Gesprächspausen.
      Durch die Tipps und Tricks zur „Beobachtung“ aus dem letzten Artikel ist dir bestimmt aufgefallen: „Wow, bisher habe ich so viele Chancen für Smalltalk einfach liegen lassen!“ Jetzt bist du also an jenem Punkt, an dem du in großer Fülle „Themen“ vorfindest, die du einfach und direkt als Gesprächsstarter verwenden kannst.
      Aber ist das wirklich so einfach?
      Wenn du normales Mitglied des westlichen Kulturkreises bist, wirst du höchstwahrscheinlich festgestellt haben, dass diese Einfachheit eben nicht gegeben ist. Du siehst so vieles, das du kommentieren könntest, aber etwas in dir blockiert dich, genau das auszusprechen. Schade aber wahr: So viele Gesprächseröffner, die vor dir liegen und trotzdem nutzt du sie nicht oder viel zu selten.

      Das Problem: Der Ernsthaftigkeitsschalter
      Stell dir vor: Du sitzt in der deutschen Bahn und hast eine wahrlich lange Reise vor dir. Denn du fährst aus dem hohen Norden – Hamburg – bis ganz tief in den Süden – in diesem Fall Zürich. Alle Filme auf deinem Mini-Laptop kennst du bereits in und auswendig und die DB Mobil-Zeitschrift bietet dir auch keinen Artikel bei dem du dir denkst: „Den muss ich jetzt unbedingt lesen.“
      Anstatt dich für den Sekundenschlaf zu entscheiden, der immer so lange anhält, bis dein Kopf durch die entspannte Nackenmuskulatur nach unten fällt, entscheidest du dich dafür, dich in Smalltalk zu üben. Du musterst die Person, die dir am Tisch gegenüber sitzt und total tiefenentspannt scheint. I-Pod-Stöpsel in der Ohrmuschel vergraben, eine Hornbrille – wahrscheinlich ohne Stärke – auf der Nase sitzend, ein Buch lässig in der Hand haltend und mit dicker Wollmütze im vollklimatisierten ICE wirkt er ODER sie (das ist deiner Fantasie überlassen) auf dich ganz typisch nach Berlin-Mitte, Köln-Belgisches Viertel oder nach jenem Stadtteil, der in deiner Nähe eher „in“ ist.
      Nun sitzt du dort: Das hehre Ziel eines netten Smalltalks im Kopf, um dir ein wenig die Zeit zu vertreiben und durch deine Beobachtung hast du nun schon die ein oder andere Information über dein Gegenüber. Eigentlich stehen alle Zeichen auf Gespräch, aber du weichst innerlich noch aus.
      Sie oder ihn zu fragen, welche Musik eine Bahnfahrt denn wirklich spannend macht, schließt du aus, weil es dir zu simpel ist. Unsinnig findest du auch, dich über das Buch und das Lesen im Allgemeinen zu unterhalten. Und es kommt für dich absolut nicht in Frage, herauszufinden, ob die Brille nun wirklich nur ein modisches Accessoire ist oder ob deine Vermutung mit Berlin Mitte nicht doch ein Volltreffer sein könnte – denn das ist beides ja viel zu offensiv und persönlich.
      Und somit nimmst du keine der Chancen wahr und ihr düst weiter schweigend und mit einer gewissen ausharrenden Langeweile mit Tempo 305 in Richtung des Eidgenossenlandes.
      Grund: Dein Ernsthaftigkeitsschalter hat für dich jede der sich dir erbietenden Möglichkeiten von vornherein ausgeschlossen. Keiner deiner Ideen hat es durch den viel zu harten und stark filternden TÜV zwischen deinen Ohren geschafft.
      Und genau das musst, solltest und willst du mit Sicherheit abstellen, um in Zukunft erfolgreicher Small-zu-talken. Den Weg WIE bereite ich dir nun.

      1. Löse dich von der Illusion des perfekten Smalltalks
      Die erste Ursache für deine aktive Gesprächsverweigerung ist in dir zu suchen. Denn ich weiß, dass in deinem Kopf etwas „umherspukt“, was einer Vorstellung dessen, wie ein perfekter Smalltalk zu sein hat, wie er sich gestaltet und welche Themen er beinhaltet, sehr nahe kommt.
      Dieses Luftschloss des Smalltalks bei dem du das Gespräch mit dem einen, genau richtigen Kommentar eröffnest und dein Gegenüber dich in seiner Reaktion sofort angrinst und alles über dich erfahren möchte ist und bleibt eine Illusion.
      Realistischer ist: Vielleicht startet euer Gespräch holprig, möglicherweise ist die erste Reaktion deines Smalltalk-Partners erst einmal abwartend, unter Umständen musst du dich anschließend anstrengen, um das Gespräch am Laufen zu halten und eventuell verläuft euer Smalltalk ohnehin im Sand.
      Das sind natürlich auch Ausgänge deines Smalltalks. Aber nebenbei: Was ist daran denn wirklich das Schlimme? Ich stelle in meinen Coachings immer wieder fest, dass Menschen Situation als negativ empfinden, weil sie das „Worst-Case-Szenario“ nicht zu Ende denken.
      Nehmen wir an, du eröffnest dein Smalltalk, dein Gegenüber rümpft nur die Nase und schaut dann wieder ins Buch. Welche negativen Konsequenzen hat das für dein Leben, deine Gesundheit und deine Finanzen? Ganz klar – keine! Also tue dir in Zukunft immer den Gefallen die negativen Filme auch wirklich zu Ende zu denken, denn oft wirst du erkennen, dass dich NICHTS wirklich Schlimmes erwartet.
      Zurück zum Smalltalk, denn interessant UND wahr: Je öfter du diese spontanen Gespräche übst, desto besser wirst du in ihnen.
      Also mache dir bewusst, dass du dir dein erstes Bein bisher selbst stellst. Nimm die Erwartungen aus dem Smalltalk heraus und erwarte wirklich NICHTS. Führe ein Gespräch, in dem du dich vorher NICHT in eine Schwarz-Weiß-Vorstellung des perfekten Smalltalks begibst, sondern eröffne das Gespräch und lass den Rest einfach auf dich zukommen.

      2. Experimente machen Spaß
      Im nächsten Schritt kannst du dann ganz einfach dazu übergehen, in deinem Innern Tag für Tag mehr zu verstehen, dass eines der Hauptziele von Kommunikation Spaß ist. Ja, miteinander zu kommunizieren muss nicht ernst sein und nicht ein fest definiertes Ziel verfolgen, sondern es sollte Spaß machen.
      Etwas, das besonders in deutschen Landen immer wieder schwer fällt.
      Vielleicht tut es da gut die eigene Einstellung in Bezug auf Gespräche zu überprüfen und einfach für einen Tag oder eine Woche eine ganz andere innere Vorstellung auszuprobieren.
      Wenn du dich zumindest rudimentär für Sozialpsychologie interessierst, wirst du mit Sicherheit schon von dem ein oder anderen Feldexperiment gelesen haben, bei dem du dich fragst: „Wow, so etwas machen Wissenschaftler?“
      So wurde zum Beispiel in einer französischen Studie untersucht, welche Tanzaufforderung erfolgreicher ist – eine Aufforderung mit Berührung oder nur die reine gesprochene Einladung ohne Körperkontakt. Signifikant öfter waren die angesprochenen Frauen bereit, mit den „berührenden“ Männern das Tanzbein zu schwingen.
      Das aber nur als Info nebenbei, denn ich möchte dich nun zu einem Gedankenexperiment einladen.
      Ich denke mir: Was die Wissenschaft kann, kann jeder einzelne von uns doch schon lange. Denn wer keine Erwartungen hat (siehe Punkt 1), der kann doch einfach mal ausprobieren oder besser gesagt „experimentieren“.
      Vielleicht hilft dir diese Vorstellung: Du bist unterwegs im Namen der Kommunikationsforschung. Du willst ein Erfolgsrezept ergründen, wie du für dich zu interessanteren, authentischeren und erfolgreichen Gesprächen mit anderen (fremden) Menschen gelangst.
      Als Forscher kann natürlich auch mal der ein oder andere Versuch in die Hose gehen, aber vom Ergebnis bist du in dem Fall gut unterwegs. Denn dann hast du eben einen Weg entdeckt, wie du besser einen Smalltalk (zumindest mit dieser Person in diesem Zustand) nicht beginnen solltest.
      Durch diesen kleinen Gedankentrick „DU als Forscher“ kann es dir gelingen, dich aus der Ernsthaftigkeit weiter zu dissozieren und mittenrein in das Experimentieren zu treten. Nutze es!

      3. Überrasche dich selbst
      Oft sehen Menschen den Wald vor lauter Bäumen nicht – oder dir gelingt es nicht einen Gesprächsstart auszuwählen, weil du gerade viel zu viele mögliche Gesprächs-Eröffner in deinen Gedanken wälzt.
      Also tricks dich selber aus und bringe dich zu einer Entscheidung, indem du dir selbst die Pistole auf die Brust setzt.
      Hebe deinen Kopf und sage einfach „Hi“ oder „Hallo“ oder räuspere dich. Mache etwas, das bereits den ersten Schritt in ein Gespräch darstellt. Dadurch bringst du dich in Zugzwang, denn es wäre ungewöhnlicher gar nichts zu sagen, als nun einfach die erstbeste deiner Beobachtungen anzusprechen, die dir durch den Kopf schießen.
      Nimm genau diese und sprich sie aus und schon kann der Gesprächstanz beginnen!

      4. Lebe freie Kommunikation (ohne den Ernsthaftigkeitsschalter)
      Die 3 bisher aufgezeigten Schritte sind deine Erfolgsstrategie, wie du in möglichen Smalltalk-Situationen dich von der Ernsthaftigkeit deiner Gesprächsmuster befreist.
      Dieses Konzept der „(gedanken-)freien Kommunikation“ kann aber auch viele andere Bereiche deiner Kommunikation bereichern und aufwerten.
      Nimm als Grundregel für dich in Zukunft immer öfter das „nach Außen“ zu kommunizieren, was dir gerade im Kopf schwebt.
      Wäge nicht jedes Wort bei einer SMS genau ab, erzähle einer Gruppe doch einfach den Witz, bei dem du lange überlegt hast, ob er überhaupt ankommt und hau hin und wieder einfach einen lustig-provozierenden Kommentar raus, der dir schon länger auf der Zunge lag.
      Und dann beobachte für dich ganz genau, mit welcher Kommunikationsversion von dir deine Freunde, Bekannten und andere Menschen lieber kommunizieren!
      Viel Erfolg und weniger Ernsthaftigkeit beim Reden wünscht,
      Pascal „Xatrix“ Levin
    • Von Xatrix
      Du hast eine Frau kennen gelernt, schön und gut! Aber wie siehst du sie nun wieder? Mit dem „Wie“, also dem Telefonat, und seinen vier Erfolgsfaktoren beschäftigt sich dieser Text.

      Vorab kann man sich die Frage stellen, warum „Mann“ überhaupt anrufen muss. Reicht nicht eine SMS, um den Kontakt wieder aufzunehmen?

      Kurz und knackig: Nein, ein Telefonat ist (fast) immer besser.

      Egal, ob ihr euch im Club, auf der Straße oder im Café kennen gelernt habt, tust du dir und natürlich auch ihr einen großen Gefallen, wenn du dich telefonisch meldest. Um das „Warum“ besser zu verstehen, verschwinde ich mit dir in den Tiefen der weiblichen Emotionswelt.

      Nimm´s mir nicht übel, aber Männer sind sehr einfach bei der Stange zu halten. Sie flirten mit einer Frau, die sie richtig attraktiv finden. Im Gespräch finden sie heraus, dass sie auch noch witzig und klug ist. Dieser Mix an positiven Eigenschaften genügt nun, um eine stabile Anziehung des Mannes garantieren zu können.

      Bei Frauen verläuft das nicht ganz so einfach! Klar in dem Moment, wo ihr beherzt flirtet, knistert es auch bei ihr richtig stark und sie denkt sich: „Hmm, ein interessanter Mann!“. Aber im Danach wird der Unterschied klar. Während für den Mann die Attraktivität der Flirtpartnerin konstant bleibt oder sogar steigt, ist sie bei Frauen weit weniger stabil und sinkt eher.

      In einem Telefonat hast du nun viel mehr Möglichkeiten, ihr Interesse wieder auf den Level während eures Flirts zu bringen. Und diese benötigst du auch, wenn du deine Erfolgswahrscheinlichkeit gut nach oben schrauben möchtest.

      Eine SMS eignet sich hingegen nur, wenn du so fortgeschritten bist, dass du dir denkst: „Hey, sobald die nur etwas von mir liest, krabbelt sie schon wieder auf meinen Schoß.“ Der andere Grund liegt bei ihr. Sollte sie dir sehr (Betonung auf sehr) schüchtern und zurückhaltend vorgekommen sein, kann eine SMS sie erst wieder ein wenig aufwärmen für ein späteres Telefonat.

      Aber genug des theoretischen Vorgeplänkels, nun begeben wir uns mitten in den „Nahkampf“ des Telefonats.
      Deine 4 ½ Erfolgsfaktoren für ein Telefonat, das zu einem Date führt

      1.) Die innere Bereitschaft: Michael Jordan war nicht nur ein begnadeter Basketballer, sondern ist auch ein Mensch, der immer wieder Lebensweisheiten zum Besten gibt. Eine davon: „You miss 100% off the shots you don´t take.“ Frei übersetzt: Du verpasst 100% aller Chancen (eig. Würfe), die du gar nicht erst versuchst.

      Also mach dir vor einem Telefonat klar: Du hast nichts zu verlieren. Wenn du nicht anrufst, hast du jedoch bereits verloren. Das Telefonat gibt dir hingegen die Möglichkeit eine Chance in einen Erfolg zu verwandeln. Also nutze sie!

      Hast du immer noch Muffensausen stell dir vor, was du alles Schönes mit ihr erleben wirst und kreiere eine Vorstellung von einem richtig gut laufendem Telefongespräch. Beschränke nicht deine Ressourcen dadurch, dass du dir schon vorher ausmalst, wie schlecht es laufen kann. Nutze deine positiven Imaginationen, um mit einem guten Gefühl in das Telefonat einzusteigen.

      Aufgaben zu 1:
      - Hand aufs Herz, wie viele Chancen (mit Frauen) hast du im Leben schon verpasst, weil du dich nicht getraut hast, den entscheidenden Schritt (den Anruf) zu machen?

      - Wenn du ein weiteres Werkzeug benötigst, um dich vor dem Anruf besser zu fühlen: Identifiziere in eurem Flirt so viele Möglichkeiten für ihr Interesse wie möglich und schreibe generelle Gründe auf, warum Frauen dich attraktiv finden und lies dir diese vorher durch.

      2.) Gefühle wie im Flirt zurückholen: Ein „Hallo“ und die Äußerung deines Namens sind oft alles andere als hinreichend, um eine Frau wieder in den schönen Zustand der Anziehung zu dir zu bringen.

      Bei Männern würde das klappen, bei Frauen - wie du gelesen hast - funktioniert das meist etwas anders.
      Aber nicht verzagen, denn es gibt eine wirksame Lösung dafür: Erinnerst du dich noch an eine sehr lustige Situation aus eurem Flirt? Eine Momentaufnahme, in dem das Knistern fast hörbar war?

      Sprich genau diesen Moment wieder an, um in ihr die Gefühle dieses Moments wieder zu erwecken. Nutze diesen Trick (er funktioniert ähnlich wie ein Anker im NLP), um sie wieder in einen flirty Emotionszustand zurückzuversetzen.

      Ein Beispiel: Hat sie dir zum Beispiel sich vor Lachen fast biegend erzählt, wie sie einige Tage zuvor beim Tennis voll ins Netz reingelaufen ist, sage folgendes: „Hey Sarah! Uuund wie geht´s meiner Lieblings-Tennisspielerin von ganz Hessen? Ich hoffe du hast dieses Wochenende nicht wieder den Tennisplatz demoliert?!...“

      Das ist ein lustiges Thema, über das ihr am Anfang oder bis zu zwei Minuten rumscherzen könnt. Spinne die Geschichte doch ruhig ein wenig weiter: Erkläre ihr, wie du sie vor dem nächsten Unfall bewahrst, empfiehl ihr ganz dicke Brillengläser zu tragen, den Tennissport an den Nagel zu hängen und sich mit Stricken - oder nein, Vorsicht mit den spitzen Nadeln - , also modernen Freizeitbeschäftigungen, die Zeit zu vertreiben…

      An dieser Stelle wird klar, dass es immer gut ist, so einen besonderen Moment im Flirt gehabt und aktiv eingebaut/nachgebohrt zu haben. Sollte er nicht existieren, weil euer Flirt sehr kurzer Natur war, musst du selbst einen Emotions-Anker erzeugen.

      So kannst du ihr zum Beispiel am Ende eures Flirts einen Spitznamen verpassen, wenn ihr Telefonnummern austauscht. Du sagst: „Hm, Sarah heißt schon eine gute Freundin von mir. Wie wäre es wenn ich dich Sarah-Tollpatsch nenne, weil ich wirklich glaube, dass dir beim Kellnern auch mal der ein oder andere Teller runterfällt.“

      Oder nenne sie „Kurze“, selbst wenn sie nur einen Zentimeter kleiner ist als du. Diese Spitznamen können dann im ersten Telefonat und SMS-Botschaften danach die Emotionsanker-Funktionen eines Flirt-Hochpunkts übernehmen, wenn du auch sie ein wenig weiterspinnst.

      3.) Okay, jetzt kann es gleich mit dem Kennenlernen weitergehen, oder?
      Immer ruhig mit den jungen Pferden, denn das wäre der falsche Zeitpunkt. Informationen über sie zu gewinnen und von dir preiszugeben ist wichtig, damit sich eure Verbindung vertiefen kann, aber das muss noch ein wenig warten.

      Denn essentiell für ein späteres Date ist ihr Gefühl, als wenn sie dich schon viel länger kennen würde, obwohl das gar nicht der Fall ist.

      Überlege dir mal, wo 90% aller Beziehungen oder Affären entstehen. Am Arbeitsplatz, in der Uni, im Sportverein, im Bekanntenkreis… Und einer dieser Bekannten-Hebel ist nun wichtig, um deinen Flirterfolg mit einer „Fremden“ zu bewerkstelligen.

      Behandle sie nun also wie eine gute Bekannte, mit der du schon öfter Kontakt hattest. Frage sie, was sie sich heute Abend Leckeres kochen wird, was sie für die Woche noch so geplant hat oder wie ihr Tag war.
      Smalltalk unter Freunden und Bekannten sozusagen. Führe diesen Smalltalk ruhig für ein paar Minuten, weil das „Bekannt-Gefühl“ für Frauen im Hinblick auf ein potentielles Date wichtig ist.

      Aufgabe:
      - Wenn du nicht gut im Smalltalk bist, übe ihn mit Frauen im Freundeskreis oder auf der Arbeit. Es ist eines deiner wichtigsten Werkzeuge, einfach mal so nebenbei mit Frauen über Alltägliches quatschen zu können.

      4.) Zeit für weiteres Kennenlernen: Nachdem eure gefühlte Verbindung nun wieder auf Bekannte, die miteinander flirten gestellt wurde, kann nun das weitere Kennenlernen stattfinden.

      Was weißt du noch nicht über sie, was interessiert dich an ihr, was ist dir bei Frauen wichtig? Sprich diese Punkte an. Schreib dir aber jetzt schon hinter die Ohren: Lerne nicht nur sie kennen, sondern gib ihr auch die Möglichkeit, dass sie dich näher kennenlernt, in dem du auch deine Geschichten, Ideen und Meinungen zu den angesprochenen Themen zum Besten gibst.

      Sollte dir partout nichts (mehr) einfallen, so kannst du Themen aus eurem ersten Flirt weiter vertiefen. „Hey, du warst doch begnadete Volleyball-Spielerin. Ich spiele Fußball seit meiner Kindheit und habe wegen meiner Liebe zu diesem Sport fast nie etwas anderes gemacht. Hast du auch schon so früh mit Volleyball angefangen, oder ist es ein neues Hobby von dir?“…

      Nutze die Zeit hier, um sie auch immer mal wieder aufzuziehen, über jene Dinge, die du neu von ihr erfährst. Lasse sie auch mal raten, was du z.B. als Sport machst. Frage nicht nur, sondern verwende auch oft Statements. Nutze diese Möglichkeiten, um das Kennenlernen wohldosiert noch mehr knistern zu lassen.

      Dieser Teil des Gesprächs wird und sollte den größten Zeitanteil einnehmen. Mindestens fünf Minuten sind angebracht und bis zu 20 Minuten sind im grünen Bereich.

      Wenn du Probleme hast, Kennenlern-Themen spontan anzuschneiden, oder überhaupt auf sie zu kommen, helfen dir diese Aufgaben:
      - Schreibe Punkte, die dich an dieser Frau (oder Frauen allgemein) interessieren, vor dem Telefonat auf und stelle sie dann.

      - Was waren Themen aus eurem 1. Flirt, die du noch weiter vertiefen möchtest? Schreibe auch diese auf.
      5.) Nägel mit Köpfen machen: Irgendwann sollte dann auch das schönste Telefonat dem Ende zugehen, denn du und sie haben mit Sicherheit noch andere Dinge zu tun. Zögere das Telefonat nicht künstlich nach hinten hinaus, weil du dich nicht traust nach einem Date zu fragen.

      Sei dir sicher: Wenn sie bis hierhin mit dir telefoniert hat, ist sie mehr als interessiert!

      Zerbrich dir außerdem nicht den Kopf über das Wie und Was, denn deine Flirtpartnerin möchte doch auch! So kannst du zum Beispiel ganz einfach überleiten mit: „Hey Sarah, es hat wirklich wahnsinnig Spaß gemacht mit dir zu telefonieren, aber so langsam muss ich mal los. Aber keine Sorge, mir ist noch etwas Besseres als Telefonieren eingefallen. Lass uns doch demnächst einen Cocktail zusammen trinken…“

      Gib ihr an diesem Punkt zwei Terminalternativen, zwischen denen sie wählen kann und alles geht Richtung Happy End.

      Jetzt wird es noch mal wichtig: Hat sie an den beiden genannten Terminen keine Zeit, gehst du ihr nicht hinterher und schlägst von dir aus gleich wieder zwei neue Termine vor. Diese Handlung ist im Duden nachlesbar unter dem Wort „Nachlaufen.“

      Lass sie investieren und ihre Bereitschaft zu einem Date zeigen, indem du sie aufforderst: „Okay, dann schlag du zwei Termine vor.“

      Noch wichtiger: Äußert sie, dass sie keine Zeit hat, ohne einen Grund dafür zu nennen, dann dränge nicht weiter auf ein Date, sondern beende das Telefonat freundlich, um in 1-2 Wochen noch einen zweiten und letzten Versuch zu starten.

      Erzählt sie dir jedoch an dieser Stelle, dass sie auf Grund ihres Umzugs im Moment absolut keine Zeit hat, dann mache nicht schon in diesem Telefonat ein Date für in 3 Wochen ab. Das ist nur dein Sicherheitsbedürfnis, das aus dir spricht und sich nicht positiv auf diesen Flirt auswirkt. Führe lieber an: „Kein Problem, wir telefonieren uns einfach demnächst zusammen und schauen, ob´s dann klappt.“

      Aber dein Fokus nach dem Lesen dieses Textes soll nicht auf den letzten beiden beschriebenen Möglichkeiten liegen, denn es ist klar wie Kloßbrühe: Wenn sie dir ihre Nummer gibt und ihr ein Telefonat nach diesen Erfolgsfaktoren führt, dann ist ein schönes Date sehr warscheinlich!
      Viel Erfolg,

      Pascal „Xatrix“ Levin
      PS. Natürlich gibt es Mittel und Wege eine Frau durch dein Auftreten und Verhalten viel langfristiger von dir zu beeindrucken und dich mit weniger Telefonaufwand mit ihr zu treffen. Möchtest du mehr über diese Möglichkeiten erfahren, stöbere in meinen anderen Texten, wie zum Beispiel der Investitionsleiter.
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