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unmotiviertheit


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hallo Leute,

ich habe ein riesiges Problem, ich bin derzeit Student und jetzt im 5 Semester, bis her hatte ich kaum Probleme mit dem Studium (angefangen haben 30 ich bin einer von 2 Verbleibenden), aber auf der einen Seite habe ich keine Lust zu lernen, auf der anderen Seite will ich weder Länger brauchen noch möchte ich mir den Schnitt kaputt machen.

Meine Frage ist was kann ich machen? Ich dachte evtl. "Professionelle" Hilfe, was kann man in dieser Richtung machen?

LG keineAhnung

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darum schreibe ich ja abbrechen möchte ich gar nicht und es ist auch nicht so das ich in allen Bereichen unmotiviert bin. ich bin in der Hochschule ziemlich engagiert (Fachschaft, Sportleiter, Fachbereichsrat, Tutor), dass mache ich weil ich mich persönlich entwickeln will, aber auf eine Fachliche Entwicklung habe ich keine Lust mehr. Ich würde lieber arbeiten gehen. Aber ich will auch was erreichen, und wie gesagt mein Studienverlauf bis jetzt ist wirklich nicht der Schlechteste wenn ich nen Schnitt von 4,0 hätte und keine Lust mehr würde ich sagen gut du hast nen Fehler gemacht korregiere das.

Aber ich habe im Moment noch einen guten Schnitt. Ich frage mich schon ob ich und auch andere einfach zu viel von mir erwarten?

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Naja, relativ logisch, dass, wenn du soviel tust, du irgendwann nicht mehr kannst. Hattest du bis jetzt nie Tiefen im Studium?

Finde, dass es äußerst normal ist, auch mal schlechte Tage oder Wochen zu haben. Besonders, wenn man so etwas für seine Verhältnisse schon relativ lange tut und -in deinem Fall- endlich was Praktisches tun will.

Falls es wirklich so schlimm ist, würde ich mir an deiner Stelle deine Prioritäten mal klar machen (meinetwegen aufschreiben) und dann, dass was ganz unten auf der Liste steht erstmal einstellen, so dass du wieder mehr Energie für dein Studium&Co hast.

Ach, und wenn's so nicht funktioniert, schreib doch mal ne schlechte Note in einer Klausur, wenn das bis jetzt noch nicht vorgekommen ist. Ich wette, danach siehst du das auch wieder ganz anders ;)

Kensei

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also im Moment würde ich dem Studium die geringste Priorität zuweisen...

um eine schlechte note mache ich mir keine Sorgen, aber da dieses Tief eigendlich schon das ganze Semester anhält bin ich mir nicht so sicher ob es sich von alleine Erledigt.

zu deinem Argument das ich zu viel mache muss ich "leider" sagen ich habe noch einen Haufen Freizeit und wenn ich noch mehr hätte wäre das wahrscheinlich noch schlimmer Fachschaft mach ich in meinen Pausen da ist eh nichts zu tun Fachbereichsrat ist vllt. 1 mal in zwei Monaten und Sportleiter heißt nur das ich den Platz reserviere und mit Spiel also auch nichts Welt bewegendes. Tutorium sind auch 2h die Woche. Aber ich was mir bei genauerem Hinschauen auffällt ist das ich nicht gezielt entspanne vllt. werde ich das noch ins Auge fassen und ich werde mal das Studentenwerk aufsuchen habe mich da schon mal informiert.

Ich danke euch allen schon mal dafür das ihr euch die mühe gemacht habt mir zu helfen.

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Was mir auffällt ist, dass du deine Freizeit fast nur an der Uni verbringst. Wie wärs mal mit einem Hobby, dass nichts mit der Uni zu tun hat? Also irgendetwas außerhalb. Machst du irgendeinen Sport regelmäßig? Vielleicht bist du körperlich auch einfach nicht ausgelastet. Ansonsten würde ich dir auch den Ratschlag geben dich mal zu einer psychologischen Beratungsstelle zu begeben.

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naja Fußball ist ja nicht in der uni das halt nur auf Studenten beschränkt. Tanzen und Fitnessstudio mache ich außerhalb der Uni. und dann noch einen Mix aus anderen Sportarten je nach Lust und Laune (laufen, rad fahren, Klettern, Schwimmen), außerdem gehe ich Regelmäßig abends Feiern, mit Freuden Billiard, Dart, Karten spielen und Fotografieren.

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  • 2 months later...
  • 2 weeks later...

Kann ich mich mit identifizieren, keine Ahnung. Ich nenne das "die Midlife-Crisis des Studenten" (nur dass ich bereits im 9ten Sem. bin).

Genau wie ich scheinst du auf sehr vielen "Feten zu tanzen" und um ein umfangreiches Privatleben bestrebt. Die Uni kommt mit ihren Theoretisierungen und ihren Büchern daher, fesselt dich an den Schreibtisch, ist dir manchmal sogar wie ein Käfig? So ist es zumindest phasnweise bei mir.

Was kann man machen?

Also je nachdem was du Studierst (Bachelor?) dauert dein Studium ja nun noch mehr oder weniger lange. Wenn es ein BA-Studium ist, dann zieh es doch das eine Jahr noch durch und mach dann mal ein / zwei Semester Kreativpause zum arbeiten. Danach freut man sich sogar wieder auf seinen Schreibtisch.

Für das Jetzt würde ich es mit Zeitmanagement versuchen: Klare pläne, feste Zeiten.

Und du solltest in der Tat ne Prioritätenliste machen und dir überlegen, was dir wirklich Bock macht und was nicht. Tanzen, Billard etc. etc... Sag nein zu irgendwas. Bei mir war es damals z.B. Tanzen und die sich lappernden Stunden für Online-Gaming...

Falls es keine fehlende Zeit ist, sondern nur notorische Unlust (beachte: Entspannungszeiten zum Nichtstun braucht jeder!) kann ich dir ein paar Tipps geben, mit denen ich mich zum Bachelor geboxt habe:

Die Ausgangslage: Die Arbeit staut sich auf und Unlust verhindert den erfolgreichen Einstieg in die Arbeit. Man ist kontinuierlich abgelenkt und findet ständig kleine Ausreden, erst morgen richtig anzufangen...

Was man versuchen kann, wenn alle Sticke reißen:

1. Das "Umständliche Gelüste"-Prinzip

Zunächst muss man die Lernumgebung anpassen. Störquellen müssen gezielt ausgeschaltet werden. In einer extremen Phase habe ich mein Lieblingsvideospiel, meine Fernbedienung und ein paar andere Sachen in einen Karton gepackt, dick mit Tape verschlossen und in den Keller getan. Folge: Wenn man diese freudigen Ablenkungsquellen nutzen wollte, müsste man erst in den Keller, den Karton entpacken und wieder hochlaufen. Man kann es auch ein Level strikter Handhaben, indem man den Karton einer Nachbarin gibt und sie dazu auffordert, ihn erst zurückzugeben, wenn der Tag X der Abgabe oder Klausur vorbei ist (so wird der Rückerhalt des Kartons zusätzlich ein kleiner Motivator).

Sinn der Methode: Die Umstände für eine kurzfristige Ablenkung steigen, so dass die Alternative, sich einfach der Arbeit zuzuwenden, weniger schlimm erscheint.

Kurzum: Das Schöne wird mit einer Umständlichkeit verknüpft, die ihr den kurzfristigen Reiz raubt und das Lernen / Arbeiten erleichtert.

2. Büroatmosphäre statt Lümmelbude

Der Punkt kann mit dem oberen eingergehen. Habt ihr manchmal das Gefühl, euer Studentenzimmer ist wie ein "Kubus voller Lethargie"? Dies kann daran liegen, dass euer Lebensraum die Grundvoraussetzung eines Büros nicht erfüllt: Eine entsprechende Arbeitsatmosphäre. Zumindest für die heiße Arbeitsphase sollte man sich deshalb in seinen 4 Wänden daran erinnern lassen, was man ihnen ihnen tun möchte: Nämlich das Arbeiten und nicht das Chillen!

Der Schreibtisch als Schlüsselelement:

Es ist enorm wichtig, dass man gerne an seinem Schreibtisch sitzt. Ihr seid genervt von eurem 10 Semester alten Holztischchen oder der Ikea-Gurke, an der ihr schon fürs Abi gelernt habt? Weg damit!!

Tipps:

- Kauft euch einen mondänen, großen Schreitisch, einen, der einen Hauch von Erfolg schon an sich ausstrahlt

- Wechselt den Ikea-Hocker gegen einen Chefsessel und werdet Chef über euren Schreibtisch

- Es empfehlen sich Ecklösungen (aus 2 Tischen -> Viel Platz)

- Darauf wiederum empfehlen sich Dual-Viel-Doppelbildschrime (an einem schreiben, an einem recherchieren)

- Stattes euren Schreibtisch mit ein paar neuen Utensilien aus (Schreiunterlage, neue, nicht abgegriffene Tastatur mit schönen Druckpunkten)

Was kann man noch tun:

- Entfernung von ablenkenden Postern

- Stattdessen ein Whiteboard oder eine Pinnwand zur Visualisierung von Ideen

- Topfpflanzen für eine lebendige, nicht zu sterile Umgebung

- Penibles Sauberhalten des Schreibtisches

- Verfrachtung von Hobby-Equipment in nicht ständig einsehbare Ecken (Versuchungen vermeiden)

- Aufräumen des Zimmers und Sauberhalten

- Kleine Helferchen (Energiedrinks, Dextrose etc. immer in Schreibtischnähe griffbar haben)

- Am Computer ein eigenes Arbeitskonto einrichten, auf dem die Ablenkungsprogramme und Spiele nicht eingerichtet sind

3. Gelegenheitswechsel der Arbeitsumgebung

Nach einer gewissen Zeit wird es nichtsdestotrotz etwas einödig am Schreibtisch. Hier behelfe ich mir dadurch, dass ich einfach auch mal vom Schreibtisch aufs Bett, in den Sessel oder in die Küche umziehe um dort ein bisschen weiterzumachen. Ich glaube, der Hinergrundwechsel suggeriert unterbewusst ausreichend Veränderung, dass der Gedanke "Scheiße, ich sitze schon den ganzen Tag am Schreibtisch" weniger Raum zur Entfaltung bekommt.

4. Das "gezielte Pausen" und "Motivations-Song"-Prinzip

Um mich selbst zu belohnen, habe ich folgenden Mechanismus etabliert: Alle anderthalb Stunden 15 Minuten Pause. Diese Pause darf man sich wohlgemerkt nur eingestehen, wenn man die anderthalb Stunden auch gearbetet hat. Ich habe sie dann immer mit einer Trickserie gefüllt, um zur Abwechslung ein bisschen zu lachen. Das Gute daran war, dass die Folgen nur je 10 Minuten dauerten und nicht die Gefahr boten, einen Faden zu finden. Nach 10 Minuten konnte ich zumeist recht unproblematisch, aber etwas aufgetankt, weiterarbeiten. Die Pausen sollten nicht viel länger Sein (Kurzpausenprinzip), damit man nicht wieder neu ins Arbeitsthema einsteigt, sondern noch drin steckt.

Zusätzlich habe ich zu zwei festen Tageszeiten längere Pausen eingebaut. Auch hier sollte klar sein, womit ihr sie füllt. So könnt ihr euch darauf freuen. Bspw. indem ihr punktuell eine Stunde eure Lieblingsserie im Fernsehen schaut (danach unbedingt aber gleich wieder abschalten!).

Zu guter Letzt das Motivationssong-Prinzip. Bei mir war es der 80ger Turn me Loose von Loverboy. Ich hatte ihn auf meinem MP3-Spieler und auf meinem Desktop. Sobald ich dachte "Scheißdreck", machte ich ihn an und sang den Refrain mit. Dabei stellte ich mir vor, meinen Inneren Schweinehund Lügen zu strafen. "I gotta do it my way or no way at all".

Grüße :soldier: und viel Erfolg!

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