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vor 16 Stunden schrieb enichma:

zum PUF und den "advanced members" dort, ihr macht euch ws ne falsche vorstellung davon. stellt euch alten haarsalon für männer vor, komplett desolat und verstaubt. die frisierstühle sind im kreis aufgestellt, in den sesseln sitzen gut angezogene männer, die sich gegenseitig mit diversen adelstiteln anreden und hübsche floskeln austauschen. gelegentlich beugt sich einer zum anderen in den schoß und bläst ihm den schwanz, woraufhin der innerhalb von sekunden kommt. danach tauscht man unter dünnem applaus verschmitzte, dankbare blicke aus und es geht weiter mit konversation über bartwichse.

ist das nicht in jedem forum mit solchen bereichen so in der art?

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vor einer Stunde schrieb Hoodseam:

Und der Deal hört sich gut an. Und er ist gut. 

Den Deal gibt es nur in Deutschland nicht mehr.

O tempora, o mores!
Früher waren die PUler mal die neuen Hippies; heute fühle ich mich von lauter Reaktionären umgeben, die sich eine Familie mit konservativer Rollenverteilung und Regeln wünschen.
Mit einer Frau, die einen wahrhaftig liebt, braucht man keine Deals!

Und dass Leute in sehr christlichen Kulturen (wie den Philippinen, Lateinamerika, Polen oder der Slowakei) und Subkulturen (selbiges gilt nämlich eins zu eins auch für die christliche Szene hierzulande) an ihren Ehen arbeiten und schon darüber glücklich sind, verheiratet zu sein, liegt daran, dass sie von klein auf mit dem Idealbild der gottgewollten Familie aufwachsen und sich gleichzeitig sehr schuldig fühlen, wenn sie dem nicht nachkommen. Aus diesem Grund wird von in solchen Gedankenmustern gefangenen erstens auch alles schöngeredet, sowohl gegenüber anderen, als auch sich selbst, und zweitens garnicht über Alternativen nachgedacht. Wer die glückliche Ehe nicht objektiv hinterfragt, wird nie erfahren, ob ihn eine andere Lebensform nicht glücklicher machen würde.

Andere Kulturen haben andere Ideale, denen sie blind folgen. In Japan zum Beispiel ist es die Arbeit. Dort leben die Leute für ihre Arbeit; es ist eine Tugend, sich totzuarbeiten, und fast jeder, den Du fragst, wird Dir bestätigen, dass Arbeit das beste ist, was ein Mensch haben kann. Dafür führen die Japaner alle Statistiken an sowohl als Burnout-Weltmeister, als auch als asexuellstes Volk der Welt.

Und bei uns ist es (zur Zeit) Individualismus und Selbstverwirklichung bzw. das, was wir dafür halten: den perfekten Lebenslauf, einen Traumberuf, einen sportlichen Körper, einen starken Auftritt in sozialen Netzen und jeden Monat zu reisen. Kein Wunder, dass viele vereinsamen oder überfordert sind! Anstatt aber diese nie dagewesene Freiheit zu nutzen, um sich auch noch von diesen letzten Zwängen zu lösen, suchen die meisten bewusst oder unbewusst nach Wegen, die Freiheit einzuschränken, um ihrer Überforderung Herr zu werden und in der Hoffnung, dass durch weniger Freiheiten mehr Bindungen an andere entstehen, um nichtmehr so einsam zu sein. Verstärkt durch die Ichbezogenheit neigt man auch dazu, seine eigenen Probleme auf die Gesellschaft zu projizieren und auch die Freiheiten anderer einschränken zu wollen, entweder rechts (gesellschaftlich überforderte), klassisch-links (wirtschaftlich überforderte) oder modern-links (gesellschaftlich und wirtschaftlich überforderte).

Was genau will ich damit jetzt sagen? Zweierlei: zum einen, dass man, wenn man an dem Punkt ist, an dem man denkt: „Auf dem anderen Hügel ist das Gras grüner“, sich gut vergewissern sollte, nicht einem Trugschluss aufzusitzen; zum anderen, dass es nichts bringt, auf andere oder die gesichtslose Gesellschaft zu zeigen. Wenn man eine Veränderung bewirken möchte, ist der erste Schritt, sich selbst zu verändern und mit gutem Beispiel voranzugehen; der zweite ist, anderen Veränderungswilligen dabei zu helfen. Reine Gesellschaftskritik ist zwar ggf. interessant zu lesen, aber in aller Regel wirkungslos und hilft oft auch niemandem; im Gegenteil: tatenloses Analysieren und Kritisieren macht unglücklich.


Übrigens: Nachdem ich einen Text wie diesen geschrieben habe, lese ich ihn selbst nocheinmal, mit Blick auf das, was ich selbst noch mitnehmen oder verbessern kann.

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vor 2 Stunden schrieb DoktorDaygame:

Und dass Leute in sehr christlichen Kulturen (wie den Philippinen, Lateinamerika, Polen oder der Slowakei) und Subkulturen (selbiges gilt nämlich eins zu eins auch für die christliche Szene hierzulande) an ihren Ehen arbeiten und schon darüber glücklich sind, verheiratet zu sein, liegt daran, dass sie von klein auf mit dem Idealbild der gottgewollten Familie aufwachsen und sich gleichzeitig sehr schuldig fühlen, wenn sie dem nicht nachkommen. (...)

Nein, das ist weniger die Religion. 

vor 2 Stunden schrieb DoktorDaygame:

Was genau will ich damit jetzt sagen? Zweierlei: zum einen, dass man, wenn man an dem Punkt ist, an dem man denkt: „Auf dem anderen Hügel ist das Gras grüner“, sich gut vergewissern sollte, nicht einem Trugschluss aufzusitzen;

Es gibt keinen anderen grünen Hügel. Der Gameplan ist: "Möglichst früh einen guten Mann heiraten und Kinder bekommen". Der grüne Hügel sieht so aus: Du lässt Dein Kind bei den Eltern. Arbeitest in der Stadt. Schickst alles Geld zu den Eltern. Siehst Dein Kind alle 3-6 Monate. Das Geld reicht nicht, bedeutet, wenn die Eltern Medikamente brauchen und das Kind hat Zahnschmerzen, dann hat das Kind eben Zahnschmerzen. Es sind Milchzähne, wenn die Eltern sterben, dann bleibt nur noch betteln mit Kind auf dem Arm in der Stadt übrig.  Die Altersvorsorge läuft einfach über die Kinder.   

Jeder andere Hügel ist die Hölle. 

Hört sich nicht gut an, hat aber einen netten Effekt zu Deutschland: Erstens wird wesentlich fokussierter ausgewählt. Zweitens gibt es Beziehungsphasen und während Teenager hin schmeißen, wenn die ersten Schmetterlinge weg sind, gibt es viele, die auch mit Ü30 noch hin schmeißen, wenn sie in Phase 3 angekommen sind (https://www.forschung-und-wissen.de/magazin/die-5-phasen-der-liebe-in-einer-beziehung-13372118). 

Dann gibt es ne klare Rollenverteilung die funktioniert und akzeptiert wird. 

Und der Familiäre Zusammenschluss hilft halt auch enorm. Wie viele Paare hocken mit Kind da und bekämpfen sich zu Tode, weil sie hat keine Freizeit mehr und er kümmert sich nicht genug. Während er arbeitet und argumentiert, dass er ja sehr wohl seinen Teil macht. Dieses Problem existiert einfach nicht, wenn Eltern und Großeltern im selben Haus wohnen. Und dann gibt es noch Freundinnen mit Kindern ohne Ende, die man seit der Kindheit kennt. 

Abgesehen davon kommen die Kinder sowieso sehr gut zurecht. Die spielen den ganzen Tag draußen. Ein 3-jähriger läuft da halt im Dorf rum. Mit dem großen Bruder, der 4 ist. Das funktioniert super. 

Ich sehe das nicht mal negativ in Deutschland. 

Aber wir streben dann doch ein Modell an, das einer "intakten Familie" entspricht. 
Da spielen dann halt in Deutschland einige Dynamiken gegen einen. 

Und realistisch sind sie einfach glücklicher. 

Da kann man sich ein paar Sachen raus nehmen und versuchen zu adaptieren. 

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vor 8 Stunden schrieb Hoodseam:

Ich hatte mehrere Gespräche mit verheirateten Frauen, die mir erklärt haben, warum ich unbedingt heiraten muss. 
Warum eine Frau das Beste ist, was einem Mann passieren kann. 

was war denn die begründung?

 

und ja, im westen zu heiraten ist zu einem wahnsinn geworden. die für dieses projekt zur verfügung stehenden frauen sind alt, sehr erfahren, profitieren von einem überhitzten markt, haben totale kontrolle über ihre fruchtbarkeit, genießen bevorteilung in recht und rechtssprechung, werden dafür belohnt dich zu verlassen und von der naturgemäßen psychologischen überlegenheit fang ich gar nicht erst an.

it's over for marriagecels. ehrlich, ihr habt keine chance. es ist ein leben auf dem schleudersitz.

ganz allgemein (und unabhängig von der ehe) ist ein längerfristig glückliches familienleben im zeitgenössischen westen praktisch unmöglich geworden. früher oder später wischt sie den boden mit dir. warum? weil sies kann, deshalb.

bearbeitet von enichma

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vor 17 Minuten schrieb enichma:

was war denn die begründung?

Ich fand die Begründung weniger spannend als den Verlauf des Gespräches. 

War damals 29/30 und da schwappte mir erstmal Misstrauen entgegen: "Warum ist der nicht verheiratet". 

- Nimmst Du Drogen?
- Glücksspiel? 
- Schlägst Du Deine Freundin?
- Hast Du einen Job und gehst Arbeiten?

Dann war die Liste aber auch schon zu Ende. Sehr interessant, oder? Also die Erwartungshaltung ist ganz anders. 

Was sie ewig nicht geschnallt haben war, dass ich gerade gerne Single bin. Und das heiraten durchaus Nachteile hat. 

Ich habe da ziemlich lange gehen folgendes Argument gekämpft: 

"Wenn Du eine Frau hast die Dich liebt, dann kümmert die sich um Dich und das ist gut für Dich". 

Punkt. Jedes Gegenargument: "Dann liebst sie Dich nicht. Such Dir eine Frau, die Dich liebt."

Dann fängst Du an ehem. Beziehungen und Trennungsgründe anzuführen und bekommst immer den Beweiß für ihre Argumentation: "Ja. Dann liebt sie Dich nicht". Weil so verhält sich halt einfach keine Frau. Die mag Dich einfach nicht, wenn sie sich so verhält. 

Also fängst Du mit kulturellen Unterschieden an und Dynamiken und plötzlich hockt die Mutter dabei. Noch eine andere Mutter. Alle diskutieren und analysieren und irgendwann wird die Uroma angekarrt. Die letzte Instanz bei Beziehungsproblemen. Die war schon clever und am Ende kam sie zu dem Ergebnis, dass ich einfach keine deutsche Frau nehmen soll. 

---

Man muss aber die Kultur verstehen und die ganze Dynamik. 
Und ich mag deutsche Mädels total. 

Aber wo ich zum Beispiel heute sehr viel genauer achte ist ihr soziales Umfeld. Mädels müssen "Beziehung" über die Eltern lernen. Sie brauchen ein soziales Umfeld, das ebenfalls so tickt. Und sie brauchen einen Trackrecord an guten Beziehungen und müssen sich in Beziehungen wohl fühlen. 

Und ich bin ein absoluter Fan von klassischer Rollenteilung geworden. Mit übrigens allen Konsequenzen. Das hat ja nicht nur Vorteile. 

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vor 9 Minuten schrieb Hoodseam:

irgendwann wird die Uroma angekarrt. Die letzte Instanz bei Beziehungsproblemen. Die war schon clever und am Ende kam sie zu dem Ergebnis, dass ich einfach keine deutsche Frau nehmen soll. 

*nickt langsam* ich würde noch ergänzen: überhaupt keine frau IN deutschland. wie du schon so richtig sagst, es ist das umfeld. nicht nur das familiäre, auch das gesellschaftliche und rechtliche etc.

mir fällt im gespräch mit männern anfang 20 oft auf, wie gering die ansprüche inzwischen sind. die haben überhaupt keine ahnung mehr davon, was frauen zu leisten imstande sind, wenn sie sich einen mann sichern wollen/müssen. die meisten haben überhaupt wenig bis keine beziehungserfahrung.

bearbeitet von enichma

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vor 13 Minuten schrieb enichma:

mir fällt im gespräch mit männern anfang 20 oft auf, wie gering die ansprüche inzwischen sind. die haben überhaupt keine ahnung mehr davon, was frauen zu leisten imstande sind, wenn sie sich einen mann sichern wollen/müssen. die meisten haben überhaupt wenig bis keine beziehungserfahrung.

Da hast Du aber einen Bias. 

Kann ich von meinem Umfeld überhaupt nicht so bestätigen. 

vor 16 Minuten schrieb enichma:

*nickt langsam* ich würde noch ergänzen: überhaupt keine frau IN deutschland. wie du schon so richtig sagst, es ist das umfeld. nicht nur das familiäre, auch das gesellschaftliche und rechtliche etc.

Ich habe allerbeste Erfahrungen mit deutschen Mädels gemacht. 

Ging das schief, dann waren das oft Dynamiken, die mir am Anfang schon klar waren und wo ne FB in eine LTR ging (und man sich das schön geredet hat). Dazu dann Sachen, die ganz klar auf meine Kappe gingen. 

Ich finde, es gibt nichts Leichteres, als mit deutschen Frauen als Deutscher eine Beziehung zu führen. 

Wenn Du natürlich wie ein Liebeskasper mit jeder Frau ein eine Beziehung rennst, dann wird das schwierig. Oder wenn Du zu den Männern gehörst, die einfach kaum Möglichkeiten haben, an Frauen zu kommen. Wobei beide Themen oft eng mit einander verknüpft sind. 

Ich mag deutsche Frauen. Coole Mädels. Und ziemlich leicht zu handeln. 

Heiraten? Sagen wir es mal so: Soll das Mädel mal schauen, ob sie mich überzeugt bekommt. Und wenn sie es nicht schafft, sehe ich da jetzt auch kein wirkliches Problem drin. Nicht meine Baustelle. 

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vor 22 Minuten schrieb enichma:

mir fällt im gespräch mit männern anfang 20 oft auf, wie gering die ansprüche inzwischen sind. die haben überhaupt keine ahnung mehr davon, was frauen zu leisten imstande sind, wenn sie sich einen mann sichern wollen/müssen. die meisten haben überhaupt wenig bis keine beziehungserfahrung.

Ich weiß ja nicht ob das schon immer so war, aber fast alle rund um 20 die viel ficken machen das durch Numbers Game. Die schreiben dann entweder extreeeem viele auf Insta an, haben total niedrige Ansprüche, haben extrem viele Freunde oder sprechen in Clubs an. 

Das Komische ist eben, selbst die Jungs die durch Freundeskreis viel ficken, haben nur dadurch Erfolg dass sie es bei so vielen versuchen. Und es auch bei Mädels probieren, die recht abweisend wirken. 

Weiß ja nicht ob das früher genauso war, aber würd mich irgendwie wundern. 

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vor 9 Minuten schrieb Hoodseam:

Da hast Du aber einen Bias. 

Kann ich von meinem Umfeld überhaupt nicht so bestätigen. 

Den Bias hast eher Du, wenn Du von "Umfeld" sprichst. Ich komme grade aus einer mehrjährigen Recherche und hab mich mehr als nur im Umfeld umgehört.

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vor 38 Minuten schrieb enichma:

Den Bias hast eher Du, wenn Du von "Umfeld" sprichst. Ich komme grade aus einer mehrjährigen Recherche und hab mich mehr als nur im Umfeld umgehört.

Wie hoch würdest Du denn die Anzahl der Männer einschätzen, die es nicht schaffen, eine Beziehung zu bekommen?

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Ich persönlich finde das konzept der Ehe überholt, klar will ich mal eine LTR haben die länger als ein paar jährchen hält aber die institution der Ehe ist etwas aus einer Mittelalterlichen geselschaft in welcher die meisten sich glücklich schätzen konnten falls sie älter als 30 wurden. wenn man sich da für die "ewigkeit" gebunden hat waren das wenn es hoch kommt 15 jahre

 

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vor 5 Stunden schrieb Hoodseam:

Nein, das ist weniger die Religion.

Aus meiner Sicht ist es größtenteils die Religion, wenn auch nicht ausschließlich (in soweit gebe ich Dir recht). Ich bin selbst da aufgewachsen, wo als wichtigster Beziehungsratgeber die Bibel gilt, und es ist immer die gleiche Geschichte: Mann und Frau (beide jungfräulich) lernen sich übers Umfeld kennen (sprich mit einer vergleichsweise kleinen Auswahl), heiraten, vögeln endlich, kriegen dadurch ein paar Kinder, haben keinen Bock mehr auf Sex miteinander, bleiben aber trotzdem zusammen, weil das so erwartet wird (allen voran von ihnen selbst).
Und ja, solche Frauen sind dann gezwungenermaßen auch eher gewillt, an ihren Beziehungen zu arbeiten, da eine Trennung für sie keine Option ist. Mein Beileid an dieser Stelle aber auch an all die Millionen Frauen und Männer, die in ihren jungen Jahren etwas blauäugig ihren Partner gewählt und ein böses Erwachen gehabt haben.

vor 7 Stunden schrieb Hoodseam:

Es gibt keinen anderen grünen Hügel. Der Gameplan ist:

Ab hier reden wir leider vollständig aneinander vorbei. Ich rede von den ganzen PUlern, die Kinder einer einmalig freien und chancenreichen Gesellschaft sind, die ein einmaliges Wissen haben über die biologischen Hintergründe der Partnerwahl und warum die Einehe zumindest widernatürlich und alles andere als gottgegeben ist, und die dennoch der freien Liebe ablehnend gegenüberstehen und sich nach geregelten Partnerschaften sehnen, obwohl dafür keinerlei gesellschaftliche Notwendigkeit besteht.
Du selbst hast Deine Erfahrungen bereits gemacht, deshalb gehe ich davon aus, dass Du weißt was Du tust; vielen anderen PUlern und PU-Anfängern hingegen unterstelle ich, ihre Träume zu unterdrücken und sich vor allem aus Bequemlichkeit in feste Beziehungen zu flüchten.
 

vor 6 Stunden schrieb enichma:

mir fällt im gespräch mit männern anfang 20 oft auf, wie gering die ansprüche inzwischen sind. die haben überhaupt keine ahnung mehr davon, was frauen zu leisten imstande sind, wenn sie sich einen mann sichern wollen/müssen.

Frauen müssen sich hierzulande ja glücklicherweise keine Männer mehr aus wirtschaftlichen Gründen sichern - und wollen... wozu? Ist ja nicht so, dass die Männer groß was leisten würden. Fordern, fordern, aber nichts geben... Das gibt dann halt eine Zweck-Beziehung für Sex und Bestätigung, dass man nicht einsam sterben muss.

Was ich allerdings geradezu zynisch finde, ist das Bild der glückseligen Liebesehe in der Dritten Welt. Dort sind die Menschen einfach gezwungen, mit wirtschaftlichem Hintergedanken Familien zu gründen. Der Sex kommt erst an zweiter Stelle, die Liebe ist bei der Mehrheit eine Illusion bzw. entspricht nicht unserem Verständnis.

vor 6 Stunden schrieb Hoodseam:

"Wenn Du eine Frau hast die Dich liebt, dann kümmert die sich um Dich und das ist gut für Dich". 

Punkt. Jedes Gegenargument: "Dann liebst sie Dich nicht. Such Dir eine Frau, die Dich liebt."

Dann fängst Du an ehem. Beziehungen und Trennungsgründe anzuführen und bekommst immer den Beweiß für ihre Argumentation: "Ja. Dann liebt sie Dich nicht". Weil so verhält sich halt einfach keine Frau. Die mag Dich einfach nicht, wenn sie sich so verhält. 

Um nochmal hierauf zu sprechen zu kommen: Hast Du auch mit Männern darüber gesprochen? Und hast Du auch darüber gesprochen, was nach philippinischem Verständnis eine Frau von Dir als Mann zu erwarten hat? Spätestens in so einer Beziehung erfährt man langsam, welchen Katalog von Dingen ein Mann auch für seine Frau zu tun und zu lassen hat (u.a. bei Dingen wie eigenes Leben, Eifersucht und Kontrollwahn wird es da sehr schnell sehr eng). Und wehe dir, du entsprichst nicht ihren Erwartungen! Dann bist auf einmal du der, der sie nicht liebt... und da wissen wir ja, was das heißt - gerne auch begleitet von einem Wasserfall an Tränen...

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vor 14 Stunden schrieb enichma:

die haben überhaupt keine ahnung mehr davon, was frauen zu leisten imstande sind, wenn sie sich einen mann sichern wollen/müssen.

werd doch könig aufm mittelaltermarkt. dann wirst wenigstens ab und an noch so umworben, wies deiner lordschaft gerechnet wird.

enigma ich sags dir kurz und bündig: du wirst keine frau finden, weil du maximalen output ohne invest deinerseits haben willst. und tbh, wer die top frauen will, muss selber die 10% sein. sind so deine worte, bist de aber nicht. ergo, anstatt mal selber abstriche zu machen und für ne beziehung zu arbeiten, mimst du hier seit jahren den schmollenden pascha. kannst du machen, macht dich aber auch nicht glücklich. geh endlich nach asien oder heirate so ne semigeile vom dorf und geh wieder fremd. aber seit 3 jahren das selbe geheul ist sorry, lame. geh endlich raus in anderen ländern und mach fieldreports über da wos läuft. mal wieder selber!!! und nicht von nichtfickerincels ausm chat erzählen lassen, die seit jahren nur bei nutten zum zug kamen.^^

das würde dir echt gut tun. und ne buchtel

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Gast

 

vor 16 Stunden schrieb enichma:

Ganz allgemein (...) ist ein längerfristig glückliches familienleben im zeitgenössischen westen praktisch unmöglich geworden. 

Ich nehme es zurück, dass ich Dich nicht leiden kann. Du tust mir einfach nur leid. Also wirklich, ohne Spott. 

Vielleicht ist die Gesellschaft mit verantwortlich für Deine persönliche Bindungsunfähigkeit, d.h. dass Du nicht in der Lage bist, in Beziehungen zu anderen Menschen glücklich zu werden. Doch ändern kannst nur Du was. 

Wenn ich Deinen generellen Auftritt hier im Forum auf mich wirken lasse, kann man den obigen "vielleicht"-Satz sogar verneinen. Unabhängig von der Kultur, der Rechtssprechung, oder wen immer Du sonst verantwortlich machst - mit jemanden, der so denkt und sich so aufführt, möchte keiner die Zeit verbringen. 

Oder wie eine gute Freundin es sagen würde: "Er hat keine Frau, weil er einfach ein Arsch ist."

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vor 8 Stunden schrieb DoktorDaygame:

Um nochmal hierauf zu sprechen zu kommen: Hast Du auch mit Männern darüber gesprochen? Und hast Du auch darüber gesprochen, was nach philippinischem Verständnis eine Frau von Dir als Mann zu erwarten hat? Spätestens in so einer Beziehung erfährt man langsam, welchen Katalog von Dingen ein Mann auch für seine Frau zu tun und zu lassen hat (u.a. bei Dingen wie eigenes Leben, Eifersucht und Kontrollwahn wird es da sehr schnell sehr eng). Und wehe dir, du entsprichst nicht ihren Erwartungen! (...)

Ja, habe ich.

Ich finde so was total spannend und bei Männern hast Du natürlich schnell mit "Frauen", "Beziehungen" und "Probleme mit Frauen" ein Thema, wo jeder was zu sagen hat. Auf den Philippinen war das erstaunlich positiv. 

Es sind halt "Frauen". Klar hast Du da Probleme, die auf Mann-Frau Dynamik zurück gehen. Also da muss man schon etwas filtern. Aber ich finde es halt spannend, die Unterschiede zu sehen. Ein Paar auf den Philippinen handelt z.B. ein Kind ohne große Probleme. Das funktioniert und das belastet die Beziehung nicht groß. Bekommen die hin.

In Deutschland würde ich mal sagen, dass knapp 40% der Beziehungen mit Kind Dir in den ersten 5 Jahren auseinander fliegen und noch mal ein großer Teil danach mehr einer Wohngemeinschaft ähnelt, wo beide nur noch der Kindern wegen zusammen sind. Wirklich gute Beziehungen mit Kindern? Vllt. 10-20%. Schaut man sich dann diese guten Beziehungen an und hat vorher mal philippinische Beziehungen sich angeschaut, dann sind da erstaunlich viele Parallelen drin. 

 

 

bearbeitet von Hoodseam

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vor 8 Stunden schrieb DoktorDaygame:

Du selbst hast Deine Erfahrungen bereits gemacht, deshalb gehe ich davon aus, dass Du weißt was Du tust; vielen anderen PUlern und PU-Anfängern hingegen unterstelle ich, ihre Träume zu unterdrücken und sich vor allem aus Bequemlichkeit in feste Beziehungen zu flüchten.

Ich gebe Dir mal einen andere Gedanken. 

Ich habe so bis 30 zwei Sachen sehr cool gefunden. 

1. Als Single Mädels ausziehen
2. Mit (für mich) Top Mädels aus 1) einen längeren Kontakt (LTR) zu haben. 

Lief es gut, dann eher LTR. Ansonsten eher Single. 

Dabei hatte ich auch immer die Idee, ein gemeinsames Leben aufzubauen, realistisch haben mich Mädels da aber immer ausgebremst. 

Von 30-35 setzte dann eine komplette Änderung im Mindset ein. 

Man ist ganz gut im Leben drin, weiß wie es läuft. Hat finanziell eine gute Basis und fängt langsam mal an zu überlegen, wo man im Leben hin möchte, was so die nächsten Themen sein könnten. Man wird sich so langsam bewusst, wie schnell die Zeit von 25-35 verflogen ist, was die wichtigen Punkte waren und wie schnell diese Beschleunigung im Leben wird. Man sucht sich ein neues Ziel und fängt das an zu fokussieren. 

Bei mir änderte sich da enorm viel: 

Raus gehen und Daygame machen? Totale Verschwendung von Lebenszeit. 
Am Handy tippern und dann in komischen Tinder Dates hocken? Um Gottes Willen. 
Club? Alkohol? Regeneration dauert immer länger? 

Das hält einen zu sehr auf und so wichtig sind Mädels einfach nicht mehr. 

Dann reflektierst Du zurück und stellst fest, dass die besten Erlebnisse in den letzten 10 Jahren immer mit sehr guten Freunden und mit Mädels in Beziehungen waren. 

Dazu hast Du aber plötzlich eine Menge Erfahrung: 

a) Ich weiß, wann ein Mädel gut im Bett ist. Reicht mir. 
b) Ich weiß, wann ein Mädel "cool und entspannt" ist und welche Themen da in Mann-Frau Dynamik kommen. Ich bekomme das eine ohne das andere nicht. Da entsteht eine totale innere Ruhe. 

Du fängst Sachen an zu lieben, die Du vorher gehasst hast. Mädels halten Dir so geil einen Spiegel vor. Du kannst als Single 5 Jahre mit FBs da hocken und denken, Du bist der entspannteste Dude der Welt. Dann hast Du eine Beziehung und darfst Dich mit Themen auseinander setzen, die Dich in den Wahnsinn treiben. Aber daran wächst man und plötzlich kann man sie handeln. 

Ist wie mit nem Hund: Es regnet und Du musst raus mit dem? Akzeptieren. Der kommt Nachts ins Bett und beißt Dich? Lösbar. Er bekommt seinen Futternapf nicht alleine gefüllt? Nicht lösbar. Hol Dir keinen traumatisierten Pit-Bull. Hol Dir keinen Terrier, wenn Du dessen Eigenschaften nicht magst. Hol Dir keinen Labrador, wenn Du dessen Eigenschaften nicht magst. 

Dann bist Du irgendwann an einem Punkt, wo Du wirklich "Beziehungsfähig" bist. Mit dem passenden Mädels. 

Und irgendwann stellst Du fest, dass es da Jungs gibt, die mit 20 schon da waren, wo Du mit 35 angekommen bist. 

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vor 48 Minuten schrieb botte:

@Hoodseam - kannst Du diese Parallelen benennen? Das wäre interessant.

Klar. 

Achte mal darauf, dass Kinder sehr entspannt sind, wenn die Mutter entspannt ist. Das überträgt sich auf die Kinder.

Auf den Philippinen wohnen die Mädels sehr lange sehr eng mit ihren Eltern und Großeltern zusammen und die Familien haben sehr viele Kinder. I.d.R. haben sie schon als kleines Mädchen auf die Geschwister aufgepasst. Ansonsten ist der Zusammenhalt sehr hoch in der Gemeinde. Wenn die ein Kind bekommt, hat sie oft lauter Freundinnen um die Ecke, die sie seit der Kindheit kennt, die ebenfalls Kinder haben. Die Mutter wohnt um die Ecke. Die Großmutter lebt im Haus. Die bekommt ein Kind und weiß sehr genau, wie es läuft und hat sofort 24/7 die Mutter und Großmutter zur Hilfe. Die wird einfach nicht so schnell überfordert und viel entspannter. Die Großmutter hat 13 Kinder groß gezogen. Die Mutter 8. Die haben schon Erfahrung. 

Die kann sich jederzeit sehr viel Zeit für sich nehmen. Diese Baustelle "keine Zeit für Sich" und "keine Zeit für die Beziehung" entsteht nicht. 

Deutsche Paare bei denen es gut läuft, lösen das oft ähnlich, indem sie es schaffen, sich sehr schnell ein Netzwerk aufzubauen, um Kinder mal weg zu geben und selbst Zeit für Sich zu haben. Aber so extrem wie auf den Philippinen ist es halt nicht möglich, selbst wenn Du die Eltern / Großeltern in der Nähe Wohnen hast. 

Ein anderer Unterschied ist, dass die Philippinos oft ihre kleinen Familiengeschäfte haben. Z.B. wird einmal pro Monat in der Großstadt Kleidung gekauft und tagsüber verkauft die Frau zusammen mit ihrer Mutter diese an einem kleinen Stand. Oft hockt die Oma die nicht mehr viel machen kann noch hinten im Laden. 

Die Kinder laufen einfach mit. Keine philippinische Frau käme auf die Idee, sinnlos mit einem Kind im Kinderwagen durch die Gegend zu laufen. Die Kinder laufen im Laden rum. Lernen von den Eltern. Die Frauen leben sehr schnell ihr Leben wieder weiter. Die Kinder sind auch sehr schnell selbstständiger. Ich habe 3-jährige die kaum laufen konnten draußen spielen sehen. Da passt dann die 5-jährige Schwester mit auf. Und das Kind läuft nicht auf die Straße. Das klappt natürlich in einem kleinen Dorf super. Es klappt aber auch in Großstädten, wo selbst ich Probleme habe, eine Straße zu überqueren. 

https://live.staticflickr.com/2557/4076899528_9101ecbca9_z.jpg

Und jetzt geh mal in ein Forum mit deutschen Müttern und schau Dir mal die Liste durch, worüber sie sich beschweren. Da kommt eine Liste zusammen, die auf den Philippinen einfach überhaupt nicht existieren kann. 

 

 

bearbeitet von Hoodseam

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vor 13 Minuten schrieb botte:

Irgendein Beitrag seitens des Mannes? Irgendeine Handlungsanweisung, die man da raus ziehen kann?

Jap.

Kinder mehr Freiheiten geben besonders im Bezug auf draußen spielen. Verantwortung der Kinder dann älteren Geschwistern überlassen. 

Mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Arbeitszeit reduzieren. 

Mehr Zeit mit dem Partner verbringen, und vorallem auch mehr Zeit mit dem Partner ohne Kinder. 

Also am Besten die Kinder am Wochenende mal der Oma nen Abend (oder mehrere Tage) überlassen. Zeit ohne Kinder dann mit dem Partner genießen. Freundschaften aufbauen zu Eltern, die in der Nähe wohnen. Dann mal denen die Kinder geben, und genauso ihre Kinder mal behüten. Alternativ Babysitter organisieren. Die Kinder an andere Eltern geben wär aber wohl besser, dann haben die direkt mehr soziale Kontakte. 

bearbeitet von Benutzernameundso

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vor 9 Minuten schrieb botte:

Irgendein Beitrag seitens des Mannes? Irgendeine Handlungsanweisung, die man da raus ziehen kann?

Frag mich in 10 Jahren noch mal. 

Ich habe ein paar Ideen. Ob es so klappt? Überraschung. 

 

 

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Am 15.11.2019 um 09:48 schrieb Hoodseam:

Sterbequote der Frau durch Geburten um 50% bei durchschnittlich >3 Kinder pro Frau.

Und es kräuselt sich nicht die Stirn, wenn man sowas liest? Sondern man postet es in nen Thread, in dem andere sich wohlfühlen wollen?

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vor 26 Minuten schrieb Aldous:

Und es kräuselt sich nicht die Stirn, wenn man sowas liest? Sondern man postet es in nen Thread, in dem andere sich wohlfühlen wollen?

https://www.youtube.com/watch?v=f04RREqqtLY

Es fehlt leider die Mimik. Mich überzeugt das voll. 

Einfach mehr Netflix mit Mädels schauen.

Jeffries hat viele spannende Sachen. Z.B. "Secret to Happyness" wo er die HB / HG Skala erklärt und zeigt, dass "Look" tatsächlich das wichtigste Element ist: https://www.youtube.com/watch?v=zEreMObRxuI

bearbeitet von Hoodseam

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      Erster NC!

      Zweiter Abend:
      Habe einige Girls bei Tinder geliked. Dauerte nicht lange gab es Matches mit sofortigem kurzem Chat und Telefonnummerwechsel. Mehrere NC's an einem Abend!
      Vergleicht mit Deutschland, wie wenig Matches man bekommt und von den wenigen wie wenig Telefonnummern man bekommt!

      Dritter Abend:
      Habe nichts unternommen. Wurden mir zuviele NC's

      Vierter Abend:
      Mit einem anderem Deutschen und einem Einheimischem sind wir in einem Restaurant und essen. Kommen zwei junge und eine davon verdammt heisse HB rein, setzen sich 2 Tische hinter mich. Ich gehe vor dem Essen auf die Toilette und schaue die eine direkt in die Augen. Blickkontakt vom Feinsten! Gehe zurück zu meinem Platz, essen und dabei sagt der Einheimische zu mir, wenn zwei Frauen alleine am Tisch sitzen, heisst das das sie auf der Suche sind und die kein Problem damit haben sich zu denen zusetzten. Nach dem Essen stehe ich auf, gehe Händewaschen und vorher hatten wir wieder Blickkontakt. Auf dem Rückweg bin ich direkt hin, habe einen Stuhl an den Tisch gezogen und mich hingesetzt. Kurzen Smalltalk gehalten, sie hat mir sogar angeboten mit von ihrem Essen zu essen. Dann ruck zuck NC.
      Vergleicht mal mit Deutschland, wenn zwei Frauen an einem Tisch sitzen, schauen die NUR sich an und wenn man mal auf die Idee kommt sich dazu zusetzten, gibt es in 9 von 10 Fällen sehr freche Antworten, daß sie allein sein wollen!!

      Fünfter Abend:
      Wollte ein Tinder Match ausprobieren, haben uns verabredet in einer Bar. War erstaunt wie hübsch sie war, sie hatte noch eine Freundin dabei, die war noch hübscher. Ich hatte nämlich auch einen Kumpel aus Deutschland dabei. Alle 4 Wein getrunken, danach mit Taxi in eine Shisha Bar und Whiskey! Beidseitiger Körperkontakt durch Streicheleien, Haare usw. Danach mit Taxi nachhause mit KC und die andere, die eigentlich für meinen Kumpel war, intensivere Berührungen und Sprüche. Sie hat mir sogar auf die Eier gehauen und sagte das morgen gefickt wird!!

      Sechster Tag:
      Wir 5 Leute aus Hamburg sitzen in der Sonne und trinken Kaffe, 2 davon Einheimische. Eine HB setzt sich alleine an den Tisch neben uns, der Tisch stand im Schatten. Mir wurde das zu heiss in der Sonne, so habe ich mich in den Schatten gesetzt, an den Tisch der HB und eine Unterhaltung gestartet. Nach 20 Minuten NC.

      Abreise:
      Zwischenstop in İstanbul. Sitze am Tisch mit mehreren Steckdosen zum Aufladen der Telefone. Neben mir ist der Platz frei, aber die Steckdose Kaputt. Setzt sich eine hübsche Frau hin (sie hatte aber kein freundliches Gesicht) und macht mit der Steckdose rum. Meine Steckdose ist von mir schon belegt aber Telefon hatte schon genug Ladekapazität. Ihre Reaktion war enttäuscht weil sie keinen Akku mehr hatte aber sie saß da rum. Nach einigen Minuten habe ich mein Ladegerät herausgenommen und in die Tasche gepackt, dann meine Hand in Richtung ihr Ladegerät gemacht, sie schaute mich an, hat freundlich gelächelt, gab mir das Ladegerät und ich habe es in meine Steckdose gepackt. Nach einer kurzen Pause habe ich sie gefragt woher sie denn sei, sie meinte aus Italien Neapel worauf ich gesagt habe "Ciao Bella", sie hat sich gefreut und unsere Unterhaltung ging los. Im Gespräch hat sie deutlich erzählt wie sehr ich doch mal Neapel besuchen solle, da es da ja so schön ist... Dann mußte ich los zu meinem Gate, habe aber nicht nach ihrer Nummer oder sonstwas gefragt sondern einfach einen guten Flug gewünscht.

      Fazit
      Die Menschen in anderen Ländern sind einfach freundlicher und sozialer. Dort wird miteinander gelebt und nicht wie hier in Deutschland, gegeneinander! Die Leute haben hier alles, sind aber dennoch unzufrieden und sind allein und sind zu blöd mit anderen Menschen in Kontakt zu treten! Viel lieber suchen die ihr Glück im Internet aber verlieren vor lauter Texterrei den Anschluß zum Kontakt!
      Menschen im Süden haben meisst nicht viel, aber sind glücklich und Leben mit Menschen enger zusammen. Das Gamen in Deutschland ist schwer, man hat mit zuvielen Faktoren zu tun, einige davon sind: Schlechtes Wetter, zuviel Stress (jeder will nur schnell nachhause), Internet, keine Kohle usw. denn komischer Weise verhalten sich die Deutschen im Urlaub anders, sind aufeinmal gesprächig, schauen sich um anstatt blöd auf ihr Smartphone, sind unternehmungslustig usw.
      Wenn Leute das PU lernen möchten, ist Deutschland kein guter Anfang, denn bei vielen ist mit PU ende bevor überhaupt was gelernt wird. Länder wie Äthiopien sind zum lernen 1A, man bekommt kaum abfuhren, daß baut krass auf!
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