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    Hi, ich bin der der damals schon lange hier im Forum rumgekrochen ist und sich dann jeweils nach einigen Jahren wieder gemeldet hat.

    Wo andere damals einfach nur anfangen mussten, das Game zu lernen, hatte ich erst einmal zu lernen, normal zu werden.
    Also irgendwo zwischen normal und Hardcase Newbie.

    Was alles länger verzögert hat. Und einen längeren Weg beansprucht hat.
    Sobald ich aber einige Blockaden meiner damaligen mentalen Einstellung überwunden hatte,
    habe ich das ganze bis einschliesslich jetzt als Leverage benutzen können, um mich weiter zu verbessern.

    Früher als: Ich muss das tun (sonst bin ich ja nicht gut genug.)
    Jetzt als: Ich möchte das tun (einfach, weil ich immer noch Freude daran habe und sehen möchte was als nächstes kommt.

    Das 76 in meinem Namen ist einfach mein Geburtsjahr. Bin jetzt also 43.

    Allen hier viel Erfolg und lasses krachen, Jungs und Mädels.

    :-)

    ~ Seductor76

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    vor 3 Stunden schrieb seductor76_2:

    Früher als: Ich muss das tun (sonst bin ich ja nicht gut genug.)
    Jetzt als: Ich möchte das tun (einfach, weil ich immer noch Freude daran habe und sehen möchte was als nächstes kommt.

    Erklär mir mal bitte wie du das geschafft hast. Wolltest du anderen nicht mehr gefallen und das beste aus dir machen?

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    Hallo Branx90. :-)

    Hmmm... das ist eine gute Frage. Ich musste kurz überlegen, wie es dazu kam.

    Kann Dir aber eindeutig die Komponenten nennen, die mich in die Richtung gelenkt haben.
    Es war ein Prozess und ging sicherlich nicht von heute auf morgen.

    Würde aber jetzt, sollte ich es nochmal tun müssen, maximal ein paar Wochen bis ein paar Monate beanspruchen.

    - Das war unterem sich seinen Ängsten immer wieder zu stellen.
      
      Um einfach being out of your comfort zone zu Deiner Comfort Zone zu machen.
      Alles wovor man sich drückt, man merkt einfach, dass es meist gar nie so schlimm ist wie in seiner Vorstellung
      
    - Guided Meditations

      Normale Meditationen mit fast nur ruhig dasitzen und sich auf seinen Atem zu konzentrieren brauche ich eigentlich nicht mehr.
      Da mein Verstand fast immer komplett ruhig ist und ich mir angewohnt habe, tief einzuatmen, sollte ich gestresst sein.
      
      Anderen gebe ich meistens diesen kurzen Tipp:
      
      Sag Dir einfach: "Was wird wohl mein nächster Gedanke sein?"
      Und dann warte ab, forciere keine neuen Gedanken.
      Du wirst merken für eine Weile (und wenn es beim ersten Mal nur eine Sekunde sein sollte), ist es ruhig.
      Du kannst den Satz so oft wie Du willst, entweder laut oder in Gedanken wiederholen.
      Die Pause wird grösser.
      
      Irgendwann wird dadurch dein Verstand wieder genau so funktionieren, wie der eines Kindes.
      Im Sinne von: Du denkst nur noch nach, wenn Du möchtest. Ansonsten findet solange kein ungewollter innerer Dialog statt.
      Das heisst Du kannst anfangen nachzudenken und wieder aufhören, wie Du eben möchtest. 
      
      Und nicht einfach nur die ganze nach dem Ausschalter suchen und ihn nicht zu finden.
      
      Manche Leute bekommen dabei regelrecht Angst. Aber da muss Man(n) durch. :-)
      
    - Einer der wichtigsten Punkte ist aber:

      Reset your baseline.
      

      Du musst auf lange Sicht von einer anderen Basis ausgehen.
      Das ist eigentlich der Punkt nachdem Du gefragt hast. Zumindest der wichtigste IMHO.
      
      Wir gehen oft davon aus, dass wir nicht gut genug sind.
      Und das Ziel ist es, in der Zukunft davon auszugehen, dass wir gut genug sind.
      
      Da hilft unter anderem die Methode von Byron Katie: The Work.
      Um unter anderem zu fragen: Wofür bin ich denn nicht gut genug?
      
      Oft wird dadurch schon der negative Glaubenssatz geschwächt.
      
    - Weitere essentielle Elemente dafür:

      TRE und PTSD bearbeiten, beseitigen oder zumindest abschwächen.
      
      PTSD: Post-traumatic stress disorder
      TRE:  Trauma Release exercises.
      
      Habe hierzu viele Guided Meditations von Michael Sealey immer wieder angehört.
      Die hatten bei mir den besten Effekt und haben sehr viel in meinem Leben verändert.
      
      Mit TRE wirst Du Deine Traumata los, indem Du sie buchstäblich genau so abschüttelst,
      wie wenn ein Reh zittert, das von einem Jäger gejagt wurde.
      Tiere schütteln buchstäblich ihre Traumata ab.
      
      Du wirst sie also auf jeden Fall damit los und kannst die Übung auch alleine zu Hause machen.
      Allerdings weisst Du eben bei TRE nicht, welches Trauma Du gerade losgelassen hast.
      
      Du wüsstest es nur umgekehrt, wenn Du eine Liste hättest und dann mental durchgehst.
      Dann würdest Du merken, wo Deine emotionalen Trigger nicht mehr sind, bei welchem Punkt der Liste.
      
      Ich kenne noch sehr viele andere Übungen, die ich immer dann ausführe, wenn ich es brauche.
      Nur das ginge zu weit, die alle hier hineinzuschreiben, dann wäre ich in 10 Tagen noch nicht fertig. :-)
      
      Aber ich hoffe das hilft Dir erst mal weiter. :-)

    P.S.: 

    Alle diese Dinge sind genau so wichtig wie Zähneputzen, 
    d.h. ebenfalls dass man sie immer wieder wiederholen sollte,
    zumindest in gewissen Abständen.

    Wenn man irgendwann merkt, man braucht sie nicht mehr, ok.


     

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      • Hey, ich bins nochmal, Ich habe eine Frage, da ich darüber bisher noch nie was gelesen habe. Ich habe mich mit dieser Frau ja ne ganze Weile sehr intensiv unterhalten, wobei unsere Gesichter sehr sehr nah zueinander waren. Sowas habe ich eigentlich immer nur in Filmen gesehen. Ich habe sie nochmal getroffen und es war  wieder so, wobei es diesmal von mir ein bisschen eingeleitet wurde. Kurz, es geht hier nicht um die Frau sondern um die Sache an sich. Ist das eine Technik? Ich habe das Gefühl, dass es eine immense Spannung zwischen beiden Personen aufbaut, sowas habe ich sonst noch nie so extrem erlebt.(Man küsst sich halt schon fast, bzw es fehlt nur ganz wenig, ich habe halt gesehen wie es auf sie gewirkt hat, sie hat irgendwann locker 50% der Zeit auf meinen Mund gestarrt) Ich habe öfter mal schöne Gespräche mit Frauen und überlege mir jetzt halt das einzubauen (obv nicht erzwungen, sondern wenn es passt, sowas kann man halt nicht direkt am Anfang machen, jedenfalls nicht in dieser Intensität). Oder ist das jetzt absolut nix neues? Für mich jedenfalls schon.  
      • sucht euch bitte echte Memmen, die ihr ignorant und oberflächlich beraten könnt. Aus dem Kontext gerissene "Urteile" wie im letzten Post bringen gar niemandem was. (und Dank an alle, die mir ernsthaft Tipps gegeben haben) @Cliprex, ich dachte zwar nicht, dass ich von deinem Angebot Gebrauch machen würde, aber...  Ich bitte dich jetzt tatsächlich darum, das thema zu schließen. so long!
      • Also, der aktuelle Stand sieht so aus, dass ich sie wirklich komplett links liegen gelassen habe, nicht mehr geschrieben, auch sonst keinen direkten Kontakt gesucht. Anfang des Monats hatten wir dann mal wieder ne Vorlesung zusammen und sie hat versucht, meine Aufmerksamkeit zu bekommen - erst mit der Frage nach nem Ladekabel, dann hat sie was wegen einer Dozentin gefragt, nach dem Seminar hat sie mich dann auch nochmal was gefragt, musste dann aber relativ schnell weg. Ihr Invest war für mich aber eben so gering dass ich ihr dann auch nicht mehr geschrieben habe und gesehen haben wir uns seitdem auch nicht mehr. Bin mir auch nicht wirklich sicher, ob es Sinn machen würde, mit ihr wieder Kontakt aufzunehmen..   Wir haben uns ja insgesamt dreimal getroffen und natürlich haben wir auch über den jeweils anderen gesprochen. Ich habe ihr auch sehr gerne zugehört und ich denke auch, dass ich ihr das Gefühl gegeben habe, sie wirklich kennenlernen zu wollen. Sie hat mir sogar relativ schnell Dinge erzählt, die sie sicherlich nicht jedem erzählen würde, so wie ich ihr auch, natürlich wohldosiert. Vertrauen war denke ich schon da, auch Werte waren ein Thema (z.B. eben dass sie nicht auf plumpe Anmachen steht und nicht jeden ranlässt). Tatsächlich habe ich schon überlegt, ganz direkt mit ihr wenn es sich ergibt einfach mal zu kommunizieren "Hey, ich find dich gut und würde dich immer noch gerne besser kennenlernen". Ich weiß eben nicht warum sie sich nicht mehr mit mir treffen wollte, vielleicht war es, weil ich nicht zu der Party hin bin, vielleicht gab es jemand anderen... Was genau meinst du damit?   Ob man es als Ego definieren kann.. bin ich mir unsicher. Was auf jeden Fall zutrifft und ich inzwischen auch bemerkt habe, ist dass ich zu viel mental investiert habe. Ich wollte wieder etwas Richtung Beziehung, werde ich so schnell nicht mehr so angehen und zukünftig mehr abwarten, was sich ergibt und offen für das Ergebnis sein. Bin ihr sogar insgesamt dankbar, weil ich mal wieder über mich und mein Leben nachgedacht habe und das ein oder andere unabhängig von ihr ändern möchte (z.B. mehr Zeit für Freunde).
      • Ne Beziehung sollte nicht auf Abhängigkeit basieren.   Du stehst nicht zu deinen Gefühlen und Bedürfnissen, deswegen hat sie kein Respekt vor dir. Mit deinem Nest kannst du die nicht mehr beeindrucken. Außerdem reduzierst dich nur auf das. Du hast verlustangst, deswegen stehst du nicht zu deinen Bedürfnissen  
      • Ganz gefährliche Denke, wir leben hier in Mitteleuropa. Wenn sie will geht sie morgen aus dem Haus und kommt nicht wieder (zu dir zurück), egal wie abhängig sie von dir deiner Meinung nach ist. 
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