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    Ich bin Single. Seit einigen Tagen bin ich, mit fast 30, zum ersten Mal in meinem Erwachsenenleben richtig Single. Ziemlich gruselige Erkenntnis... Nicht, dass die Trennung nach 7 Jahren, mehr aus Gründen der Ratio (Zukunftsvorstellungen haben sich ziemlich auseinander entwickelt) als aus mangelnden Gefühlen nicht hart genug wäre und weh tun würde wie Hölle... diese Erkenntnis wirft mich völlig aus der Bahn. Ich hatte fast durchgehend seit meinem ersten Freund Partner an meiner Seite dh. es hat immer noch irgendwie irgendwer anders eine Rolle in meiner Alltagsplanung gespielt und das ist jetzt einfach komplett WEG. Puff...

    Diese Erkenntnis verwirrt mich momentan extrem, weil mir klar wird wie... verdammt wenig Erfahrung ich mit richtigem "Alleine-sein" habe und sie freut mich sehr, weil... sie mir die Möglichkeit gibt, mich bewusst dafür zu entscheiden, es erstmal dabei zu belassen um mich auf meine Ziele und Wünsche zu konzentrieren. Und ich bin ganz dankbar dafür am anderen Ende der Welt zu hocken, wo es einfach situativ etwas schwieriger ist direkt in irgendwelche neuen Geschichten reinzurutschen. 
    Die Situation macht mir auch ziemliche "Angst". Nicht, weil ich Sorge habe alleine zu bleiben. Ich habe keinerlei Sorge nie wieder einen tollen Partner zu finden, aber.. ich habe etwas Angst mich wirklich der Verantwortung zu stellen und keinerlei Ausreden mehr zu haben. Grundsätzlich würde ich sagen, dass ich schon immer viel Verantwortung für mich selbst und meine Bedürfnisse übernehme und verstehe daher nicht so richtig... warum mir das in diesem Moment solche Sorgen bereitet... Vielleicht liegt es einfach nur daran, dass die Möglichkeit der Ausreden (z.B. wenn ich nach meinem Master nicht den Job, den ich mir wünsche in dem Land meiner Wahl bekomme...kann ich nicht mehr sagen: aaach, ist ja nicht so schlimm, weil Freund ist eh in Deutschland, das ist also ganz gut..) wegfällt und nur mein potentielles Versagen bleibt. Oder am allgemeinen Gefühlschaos und den anhaltenden Kopfschmerzen seit der Trennung. Das Ganze klingt jetzt irgendwie etwas negativ, es gibt aber auch trotz dem ganzen Stress wirkliche Plus-Seiten grade in meinem Leben... Ich habe zum ersten Mal seit langem richtig viel Spaß an meiner Forschung und mein Prof pusht mich hart und ich liebe ihn dafür... weil ich dadurch produktiv wie sonst was bin und ein Pensum an Quellen schaffe, was ich vorher ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten hätte. Das macht mich einfach super glücklich. Darüber hinaus habe ich es durch den Stress geschafft mich endlich irgendwie mit Joggen anzufreunden... das ist die Konstante, die mich über die Trennungsphase bis jetzt echt trägt (ca. ein Monat) und... mir hilft den Kopf freizubekommen und ja tut einfach super gut. Das hätte ich nicht gedacht.

    Da ich gerne das bestmögliche aus der Situation machen würde und hier im Forum die "Anschisse" oft ziemlich sinnvoll finde habe ich beschlossen hier mehr oder weniger regelmäßig etwas zu meinen Plänen und Problemen zu schreiben. Da in den nächsten zwei Wochen relativ viel ich nenne es mal organisatorischer Kram ansteht, ist der grobe Fahrplan für den nächsten Monat insgesamt: halbwegs klarkommen, Kopfschmerzen loswerden, in der Uni viel leisten und mir ganz klare Ziele und Abläufe für mein Leben zu überlegen sowie wie ich diese sinnvoll in mein Leben integrieren möchte. Und worüber ich mir "dringend" Gedanken machen sollte, um zu vermeiden in Situationen zu landen, in denen ich wieder schnell in eine Beziehung rutschen kann... Wie komme ich bei meinem Typ Mann (ich mag iwie dünne, nerdige Männer, die das, was sie tun, extrem lieben) an casual Sex ohne, dass er sich verliebt und mehr will? Das klingt n bissl früh, und das ist auch ein Problem für mich bzw. Gerade kann ich mir noch nicht wirklich gut vorstellen Sex mit jmd zu haben... aber da meine LTR am ende eine Fernbeziehung war bin ich auch irgendwie ausgehungert und denke ich sollte mich zumindest gedanklich damit auseinander setzen,  bevor das umschlägt und ich in der Situation lande und dann unter Druck dumme, unreflektierte Entscheidungen treffe... 
    In diesem Sinne: ich freue mich über jegliche Arschtritte, Anmerkungen, Ideen... Liebe Grüße Kitsu.

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    @kitsu Du schaffst das, diese Situation zum Wachsen zu nutzen. Wünsche Dir alles Gute. Und falls die Entwicklung etwas Struktur braucht, ich kenne da einen dünnen, nerdigen Typen, der Dir dabei helfen kann ;-)

    bearbeitet von Wildchild

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    vor einer Stunde schrieb kitsu:

    bevor das umschlägt und ich in der Situation lande und dann unter Druck dumme, unreflektierte Entscheidungen treffe...

    Woher kommt denn der Druck? Ich tippe auf Verlustangst oder Alleinseinangst.

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    Finde ich alles nicht schlimm.

    Weder dass man nach einem Monat noch durch den Wind ist. Wäre schlimm, wenn man nach 7 Jahren Beziehung das total locker weg steckt. Noch finde ich es schlimm, dass man etwas Angst hat vor einer neuen, ungewohnten Situation. 

    Wächst man schon rein. Manchmal braucht es etwas Zeit. 

    vor 3 Stunden schrieb kitsu:

    Wie komme ich bei meinem Typ Mann (ich mag iwie dünne, nerdige Männer, die das, was sie tun, extrem lieben) an casual Sex ohne, dass er sich verliebt und mehr will? 

    Du kannst es kommunizieren. Ansonsten musst Du akzeptieren, dass Affären ein Ablaufdatum haben und sich schnell mal einer der beiden verliebt. Da muss man halt einen Cut ziehen. Manchmal viel früher, als einem das lieb ist. 

    Ich habe aber sowieso den Eindruck, dass das weibliche Singleleben zu einem wesentlichen Anteil daraus besteht, einen Typen für was "Lockeres" zu suchen, mit dem es sexuell passt und der auch sonst gut passt. Und kaum haben sie so einen, der auch nichts Festen will verknallen sie sich und wollen dann doch was Festes.

     

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    Ach Kitsu, das ist doch alles Blödsinn. Willst du jetzt unbedingt zwanghaft 1 Jahr oder 2 Jahre Single sein?

    Das wird dir immer mal passieren, dass sich einer oder zwei verlieben, oder du dich mal verliebst. So ist das eben aufm Datingmarkt. Schreibst du deiner Zielgruppe klischeehaft soviel needyness zu ?

    Und ja, der erste Sex mit jemand neuem wird komisch sein, grade nach so langer Zeit. Fühlt sich dann immer bisschen falsch an irgendwie. Das gibt sichj aber recht schnell

     

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    Zunächst: wird schon. :)

    Was mich interessiert: woran lag es? War es ein Fall, wie wir ihn hier oft lesen? Was ist geschehen, aus weiblicher Sicht? 

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    Also erstmal Hut ab, daß Du Deine Situation erstmal so meistern willst wie sie ist. Ich finde zumindest den Ansatz erstmal single zu bleiben und Dir Raum für Dich selbst zu geben super. Viele Frauen, die aus deiner Situation kommen schlittern sofort und ungebremst in die nächste Beziehung.

    Was die Affäre und casual Sex betrifft. Wozu musst Du das im Vorfeld planen ? Natürlich solltest Du dem Mann kommunizieren was Du willst, andererseits was ist an dem Risiko, daß sich einer verliebt schlimm ? Vielleicht passiert das ja auch gar nicht und selbst wenn kann sich das immernoch regeln. Hab doch erst einmal eine gute Zeit mit den Männern. Oder such Dir jemand der Dich nur körperlich anmacht Auch Frauen dürfen Männer nur als Sexobjekt sehen. Anders wird es ja in der Regel erst wenn man sich besser kennenlernt.

    bearbeitet von Nets

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    vor 57 Minuten schrieb Nets:

    Ich finde zumindest den Ansatz erstmal single zu bleiben und Dir Raum für Dich selbst zu geben super. Viele Frauen, die aus deiner Situation kommen schlittern sofort und ungebremst in die nächste Beziehung.

    ...nachdem sie vorher behauptet haben, erstmal Single bleiben zu wollen..

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    vor 5 Stunden schrieb Wildchild:

    ...nachdem sie vorher behauptet haben, erstmal Single bleiben zu wollen.. 

    kenn ich von den Männern aber auch, erst wollen sie uuunbedingt und auf jeeeeeden fall nur was gaaaanz lockeres und man solle sich blooooß nicht verlieben, das würde nicht funktionieren. und 3 Monate später sind sie verliebt....

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    vor 1 Stunde schrieb thundercat:

    kenn ich von den Männern aber auch, erst wollen sie uuunbedingt und auf jeeeeeden fall nur was gaaaanz lockeres und man solle sich blooooß nicht verlieben, das würde nicht funktionieren. und 3 Monate später sind sie verliebt....

    Ja. Die Natur hat das Konzept "locker stressfrei rum ficken" irgendwie mit "Gefühlen" verbockt und das beidseitig. 

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    vor 19 Minuten schrieb DoktorDaygame:

    Dabei müsste sich das garnicht ausschließen. Ich finde es sogar am besten, locker stressfrei rumzuficken mit Gefühlen.

    Meine Rede. 

    Man kann ja noch alle positiven Sachen einer Beziehung mit rein nehmen. Treffen. Unternehmungen. Urlaub. 
    Es funktioniert. Es waren die besten Kontakte mit Mädels. Sagen Mädels heute auch noch. 

    Ich bekomme es 9-15 Monate hin. Kumpel schafft es noch auf 18-24 Monate. 

    Danach kommt "ich kann das so nicht mehr"

    Einfach mal Verlustangst und Besitzdenken in den Griff bekommen im Jahr 2019. Aber nein: Monogamie. Haus. Kind. Heirat. Scheidung. Schön im gesellschaftlichen Muster rennen.

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      • Ist sicher der Klassiker.  Aber die meisten Männer rennen auch wieder in die erstbeste Beziehung, in der es irgendwie passt.  Die Frage ist halt, welche Optionen man(n) hat. Und die sehen nicht so schlecht aus.  Aber ich rede halt über Optionen. Man muss sie halt nutzen und sich auf die Dinge konzentrieren, die funktionieren. Wenn ich die Wahl hätte, Morgen im Körper einer 48-jährigen Frau oder eines 48-jährigen Mannes aufzuwachen, nehme ich den Mann. Und ich garantiere Dir, dass ich spätestens mit 49 kein Problem habe, an 30-35-jährige SingleMoms dran zu kommen und mir da auch noch die raus picken kann, die sich gut gehalten habe.  Gibt mir 2 Jahre mehr und ich komme an 20-30-Jährige dran.    
      • @Neice Ich sehe das nicht so rosig wie Du. Wenn ein Mann Kinder hat und geschieden ist, wird er für die Frauenwelt ja nicht gerade superattraktiv. Für Frauen die selber eigene Kinder wollen ist er eh raus. Dann bleiben noch die wenigen Frauen die keine Kinder wollen. Aber ob die dann einen nehmen der selber Kinder hat mit den ganzen zeitlichen und finanziellen Restriktionen denen er unterliegt ? Die neben dann wohl lieber einen ohne "Altlasten". Am Schluss bleibt die geschiedene Frau mit eigenen Kindern. und das gibt dann irgend so ein Patchwork Ding. Ok, (kurzfristig) rumvögeln kann er natürlich. Aber was gescheites zu finden, das dann langfristig funktioniert.... good luck.
      • Man kann jetzt wild spekulieren und das sind nur persönliche Eindrücke:  Mein Eindruck ist, dass sowohl Männer als auch Frauen nach den ersten 3-4 ernsten und längeren Beziehungen ein wenig "desillusioniert" werden. Plötzlich kickt bei Frauen ohne Kinder mit Kinderwunsch (und lauter Freundinnen mit Kindern) eine gewisse Dringlichkeit rein. Es wird wesentlich fokussierter gedated mit "Anforderungskatalog". Die Dringlichkeit ist bei Männern dann zwar auch da, aber nicht so heftig.  Spätestens wenn die 4-5 Beziehung mit Kind um die Ohren fliegt, geht das aber radikal auseinander:  Beide Seiten kommen ganz gut zurecht. Wenn ein Mann nun sich mit 35-40 gut gehalten hat (und selbst wenn nicht, kann er da in 6-12 Monaten hin kommen), dann steht ihm alles von 20-45 offen. Er hat keine Lust auf Stress mit ner Frau (das hat er mit der Kindsmutter), er hat keinen Bock auf weitere Kinder (er hat ja welche). Die Jungs entwickeln dann schon einen ganz guten "don't fuck arround with me" Frame.  Mach Dir wirklich mal den Spaß in Google Bildersuche "Kindergarten Mütter" einzugeben und mal die Bilder durchzuschauen. Da sind noch viele unter 30 drauf. Da findest Du kaum noch Targets. Fettige Haare. Fetter Arsch. Schlabberklamotten. Und das wird dann gegenseitig auch noch als "normal" artikuliert. Jetzt schlag da noch mal 10 Jahre drauf.  Warum sollte ein Mann, der sportlich schlank ist und voll im Leben steht mit solchen Frauen was anfangen? Vor allem wenn er jetzt nicht den Fokus "glücklich bis ans Lebensende" oder "Mutter meiner Kinder" hat?  Gibt tolle 40-jährige. Optisch 1 von 200. Vom Horizont? Beides in Kombination? 

        Die Typen, die diese Frauen haben wollen, wollen die Frauen nicht. 
        Und sie bekommen sie auch nicht mehr.  Reden sie sich mit 30 noch schön. Mit 35 auch. Spätestens mit 45 ist Game Over. 
      • Ich denke weil die, die nicht so ticken da größtenteils vom Markt sind. Vermutlich wird das bei Männern ähnlich sein.
      • Man liebt ja nicht den Menschen, sondern die Projektion, die man von ihm hat.
        Dazu dann noch die Projektion der Beziehung.
        Und um es richtig lustig zu machen: Die Projektion der möglichen (Ideal)beziehung in der Zukunft.  Dauert eine Weile, bis man da in der Realität ankommt und das rational beurteilen kann.  Dann kommt man schnell mal zu dem Schluss: "Die Olle war scheiße..."  Spannender ist dann aber die Überlegung, was bei der "Ollen" denn passiert ist? Denn sie hat sich ja auch in eine Projektion verliebt, ist in der Realität angekommen und da hat man ja auch einen Anteil dran.  Manchmal zumindest :).  Gibt ja auch Mädels, die sind sofort "heavy in love" und man denkt sich "hä?!? die kennt mich null". Und sobald sie dann nicht mehr "heavy in love" sind, ist das Ding schneller zu Ende, als man schauen kann. Oder man ist Schuld, weil würde man sich ja anders verhalten (...). Das hört allerdings bei den meisten Mädels zum Glück irgendwann nach der Pubertät auf. Nicht bei allen.  Versteht man dann die Projektion des Mädels und seine eigene Projektion, dann ist das Thema i.d.R. so was von durch.  Viele basteln sich dann aber einfach nur ihre Version und reflektieren das nicht mehr. 
        Dann wird aus der Version (die nie der Realität 100% entspricht) noch ein Regelwerk abgeleitet. 
        Und irgendwann werden die Leute dann "verkorkst".  Weiß nicht, wie das bei Männern aussieht, aber bei Mädels ab 30 ist die Quote komischer Ideen was Beziehungen angeht doch erschreckend hoch. 
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