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    vor 7 Stunden schrieb DoktorDaygame:

    Da prallt das passive Immobilieneinkommen auf die Wirklichkeit. Denn entweder muss man jemanden mit der Vermietung und Verwaltung beauftragen, was einen großen Teil des Gewinns frisst, oder man muss es selbst tun; dann ist es aber nichtmehr ganz passiv, weil man dann als Vermieter arbeitet.

    In der Aufbauphase des Portfolios ist das richtig Arbeit. 

    Man darf halt auch nicht vergessen, dass die meisten Leute da ihre Hausaufgaben nicht machen und am Ende mit Immobilien Verlust machen. Ich habe mal gelesen, dass die durchschnittliche Rendite von 1990-2017 bei 2,6% lag. Da sind dann aber auch die Immobilien dabei, die wirklich profitabel sind. 2,6% sind vollkommen uninteressant in Zeiten, wo es 6-8% Zinsen noch auf Tagesgeld / Festgeld gab. 

    50 Immobilien verwaltet bekommt man dann mit 1 Tag pro Woche. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist die Art der Arbeit. Im Kern hast Du da immer wieder "Probleme" die aus dem "Nichts" kommen und das Thema eben mit Privatleuten. Die von "sehr angenehm" bis "extrem nervig" gehen können. Muss man mögen. Mein Ding wäre es nicht, da geht es dann wirklich nur um Geld verdienen. 

    Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass "passiv" sowieso nicht erstrebenswert ist. Zum einen sehr schwierig bzw. nur mit viel Kapital möglich, zum anderen wird einem ohne eine Beschäftigung auch langweilig. Ich finde es eher spannend, nicht mehr 1:1 Zeit gegen Geld zu tauschen, dafür aber etwas zu machen, was einem Spaß macht. 

    Leute mit Job unterschätzen das einfach. Zum einen, wie hart es einen abfuckt, einen "Job" zu haben, wenn man die Alternative kennt. Zum anderen, wie heftig Reichweite (oder bestehender Kundenstamm) als Multiplikator dienen kann.

    bearbeitet von Neice

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    Immobilien sind (momentan) nicht sonderlich renditestark, auch die 5% Rendite Kapitalanlagen nicht. Geht etwas kaputt oder muss saniert werden, mindert das ganz schnell die Rendite. Gab sogar irgendeine Statistik, dass gerade 20% der Immobilienbesitzer welche sie vermieten über 2% Rendite machen. 

    Die Rendite kommt vorallem dann zustande, wenn man nach 10 Jahren (bzw mit Steuern dann eher 16) halb so viel Miete eingenommen hat, wie die Immobilie kostete und sie dann für den Kaufpreis verkauft. Wobei man sagen muss dass es selbst bei so einem Fall nichtmal renditestark ist, und solche Immobilien sind schon die Sahnehäubchen. Ohne die Verkaufssteuer wäre man bei ca 3% Rendite

    Was man aber nicht vergessen darf - durch die Vermietung wird nunmal auch die Rente erhöht, was bei anderen Kapitalanlagen weniger der Fall ist. 

    Was ich damit sagen will: Ihr habt zu viel Geld und wisst nicht wie ihr es anlegen könnt? Kauft Immobilien. Aber man solle sich nicht drauf verlassen, großartig Gewinn dabei zu erhalten. Wirklich gute Gewinne macht man erst, wenn man unter der Freigrenze ist und es nicht versteuern muss - beispielsweise als Student oder Rentner. Das Schöne an Immobilien ist auch, dass man sie noch an seine Kinder später vererben kann 

    bearbeitet von Benutzernameundso

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    Sehe ich vollkommen anders: 

    Immobilien sind eine der spannendsten Sachen, um Vermögen aufzubauen. 
    Das Wissen ist auch seit einigen Jahren recht einfach zu bekommen. 

    Da darf man sich auch nicht von der Statistik täuschen lassen. Die meisten haben nur eine Immobilie: In der Pampa. Das Häuschen. Klar ist das in fast allen Fällen ein Kostengrab. Dann gibt es jede Menge Leute, die in falschen Lagen die falschen Immobilien und auch noch zu teuer verkaufen. 

    Es ist nicht wirklich schwer, die gröbsten Fehler bei den ersten 1-2 Immobilien zu vermeiden (einarbeiten) und dann nach oben zu skalieren, solange es passende Immobilien auf dem Markt dafür gibt. 

    Kann man auch mal Steuerberater fragen, welche Mandanten Geld haben und wie es zu Stande kam. Klammert man erben aus, sind es Leute mit Unternehmen und danach kommen Leute mit Immobilien und hohem Einkommen. Dann kommt ganz lange nichts. 

    vor einer Stunde schrieb Benutzernameundso:

    Was man aber nicht vergessen darf - durch die Vermietung wird nunmal auch die Rente erhöht, was bei anderen Kapitalanlagen weniger der Fall ist. 

    Immobilien sind die einzigen Dinge, die ich schön steuerfrei verkaufen kann im Alter. 
    Mit Aktien haben sie es 2009 abgeschafft. Mit der neuen Regierung wird wahrscheinlich die Abgeltungssteuer noch kippen. 

    Lohnt sich schon ein wenig mit zu beschäftigen. 

    Viel interessanter finde ich aber die Einstellung zu "Geld". 

    Die Leute rennen so wenig hinterfragend jeden Tag in ihren "Job" und tauschen Zeit gegen Geld. 
    Kennen sich so wenig mit Geld aus. 

    Am Ende sagen Dir fast alle Menschen irgendwas in die Richtung: "Geld ist wichtig. Weil das braucht man zum Leben. Und von Geld kann man sich schöne Sachen kaufen". 

    Geld ist vor allem erstmal Zeit. 

    Ich kann mit Geld Zeit kaufen. Meine Zeit. Und Zeit von anderen. 

    Und Geld ist Freiheit. Die Freiheit, mit meiner Zeit anfangen zu können, was ich möchte. 

    Und das Thema ist total lustig. Denn Leute sind viel freier, als sie eigentlich denken. Man muss nur mal ein wenig aus der vorgegeben Box raus denken. Und was soll schon schief gehen? 

    Auf den Philippinen? Ja. Problem. Da sterben Leute, wenn sie krank sind und sich Medikamente für 100 EUR im Monat nicht leisten können. Was kann schon in Deutschland passieren? Man bekommt eine Wohnung. Geld zum Essen. Rechtliche Beratung. Eingliederung in den Arbeitsmarkt. 

    Nix kann einem passieren. Das System fängt einen auf, wenn man fällt. 
    Wir haben den Jackpot in der Genlotterie gezogen, als wir in Deutschland zur Welt kamen. 

    Muss man halt mal schauen, was man daraus im Leben macht. 

     

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    "Sowie nämlich die Arbeit verteilt zu werden anfängt, hat Jeder einen bestimmten ausschließlichen Kreis der Tätigkeit, der ihm aufgedrängt wird, aus dem er nicht heraus kann; er ist Jäger, Fischer oder Hirt oder kritischer Kritiker und muss es bleiben, wenn er nicht die Mittel zum Leben verlieren will - während in der kommunistischen Gesellschaft, wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden."

    - Die deutsche Ideologie. Marx/Engels, MEW 3, S. 33, 1846/1932

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    vor 46 Minuten schrieb thundercat:

    wird ja fast schon neomarxistisch hier, wie neice geld=zeit=freiheit assoziiert.

    :wub: Ich wurde noch nie neomarxistisch genannt :). 

    "Geldlemming" hat man mich heute schon genannt. 

    Ich erzähle ja immer, dass ich gerne Hamsterräder baue, seit neustem sehe ich meinen Fokus aber mehr auf der Motivation von Hamstern. Also habe ich einem Mädel erzählt, dass ich Hamstermotivator bin. Ihrer Freundin hat sie dann aber erzählt, ich sei Tierpsychologe und habe mich wohl auf Kleintiere spezialisiert. 

    Am besten hat es noch meine Lehrerin getroffen: "Ihr Sohn ist einfach nur faul. Würde er sich mehr anstrengen...". Ich finde Arbeit einfach nur Scheiße. Zum Glück ärgern mich schlechte Produkte noch mehr und ich neige dazu, sie besser machen zu wollen. Ohne diese Eigenschaft würde ich professioneller Harz4 Empfänger werden und einen Blog darüber schreiben. 

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    vor 30 Minuten schrieb Neice:

    professioneller Harz4 Empfänger werden und einen Blog darüber schreiben. 

    Ist das nicht genau die Definition eines Neomarxisten? :)

    Gut, dass Du noch diese Zusatzeigenschaft hast. Von den staatsschmarotzenden Revoluzzern gibt es schon genug^^

    bearbeitet von Wildchild

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    vor 3 Stunden schrieb Wildchild:
    vor 3 Stunden schrieb Neice:

    professioneller Harz4 Empfänger werden und einen Blog darüber schreiben. 

    Ist das nicht genau die Definition eines Neomarxisten? :)

    Nein. 

    Das fängt harmlos an das irgendeine Tussi auf die Idee kommt, sie könne mich zwingen, einen "Job" anzunehmen. Was in mir eine unglaublich hohe Energie frei setzt nach Lösungen zu suchen, damit sie mich nicht zwingen kann. Über diese Lösungen schreibe ich in meinem Blog. 

    Nun brauche ich noch Reichweite, deswegen werde ich hoch polarisierend die Medien nutzen, um auf meine Arbeit aufmerksam zu machen. Mir fällt da sofort Arno Dübel ein. Ich glaube aber, dass man Arbeitsverweigerung und Harz4 einfach als Revolution verkaufen kann. Bedingungsloses Grundeinkommen ist sowieso ein Thema und wenn der Staat es nicht freiwillig umsetzt, müssen ihn Menschen eben dazu zwingen. Natürlich behalte ich meine Putzfrau. Es gab glaube ich noch nie einen Harz4ler, der einen Minijob angeboten hat. Ich schaffe also auch Arbeitsplätze durch mein Harz4. 

    Nachdem sich dann alle aufregen und der Staat zur Höchstform aufläuft, monetarisiere ich den Blog. Verkaufe irgendwelche Infos an Harz4ler, wie sie sich dem System entziehen und bin selbst aus Harz4 draußen. 

    Die Tussi denkt, sie hat gewonnen. Aber effektiv finanziere ich mich immer noch von Harz4. Nur dass es nicht mehr direkt vom Amt kommt, sondern vom Amt an Harz4ler geht und dann an mich. 

    Wobei... vllt. nenne ich es "neomarxistisches Grundeinkommen" und versuche mal einen Artikel in die Wikipedia zu bekommen. 

    Aber eigentlich treibt mich da dann nur der sportliche Wettkampf gegen eine Tussi im Amt an. Ich mag solche Denksportaufgaben. Mädels ausziehen. Harz 4 verweigern. Alles nur etwas knobeln und nachdenken. 

    bearbeitet von Neice

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    Mal ergänzend, weil kaum jemand mit Sparraten + Geldanlage arbeiten: 

    Tom macht ne Ausbildung zum KFZ Mechatroniker. 
    Mit 19 ist er fertig. Verdient am Anfang 2.000 Brutto. 
    Er bekommt netto 1400 EUR. 

    Davon spart er 500 EUR und lebt von 900 EUR, bis er 30 ist. 
    Das Geld legt er in einen ETF. 
    Jede Gehaltserhöhung kann er ausgeben. 

    Ab 30 macht er "yolo" und spart keinen Cent mehr. 

    ---

    Jonas hat ein 1,2er Abi und studiert Medizin. 
    In seinem Studium hat er auch nicht mehr Geld und ist mit 27 fertig. 
    Nun fängt er zwei Jahre später früher mit Yolo an und beschließt, nachdem er als Assistenzarzt durch ist, zu sparen. 
    Mit 33 ist er als Assistenzarzt fertig. 

    Nun spart er 1.000 EUR bis zur Rente mit 68. Jeden Monat. 35 Jahre lang. 
    Ein Teil fliest in eine Rentenversicherung. Ein Teil legt er in einen Fond an. Ein Teil in seine Immobilie. 
    Im Schnitt bekommt er 4% Zinsen. 
    Wird er nicht machen. Aber gehen wir mal von aus, er zieht wirklich 1.000 EUR mtl. durch. 

    ---

    Tom hat 11 Jahre x 12 Monate x 500 EUR = 66.000 EUR gespart bis zur Rente. 
    Da er es allerdings zu 8% anlegt, werden aus den 66.000 EUR Sparsumme 1,9 Mio EUR. 

    ---
    Jonas spart 35 Jahre x 12 Monate x 1000 EUR = 420.000 EUR. 
    Da er zu 4% anlegt, werden aus seinen 420.000 EUR Sparsumme 903.000 EUR. 

    Was passiert, wenn er 2.000 EUR mtl. spart? Holt er Tom trotzdem nicht mehr ein. 

    Dann hätte er 840.000 EUR gespart und Tom performed ihn immer noch aus mit seinen 66.000 EUR. 

    Verstehen die Leute einfach nicht. Sie verspielen die Basis für ihre finanzielle Zukunft, weil sie Zinseszins nicht auf dem Schirm haben. 

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    Richtig interessant wird es dann, wenn man versteht wie Wirtschaft funktioniert. Tom wird als Kfz Mechatroniker vermutlich nicht wissen, dass ETF vom Zinssatz abhängig ist.  

    Gerade dieses Verständnis ist nicht so umfangreich wie man erwarten würde, und es zahlt sich definitiv aus.

    Die Zinsen werden immer geringer? -> Aktien werden teurer, Immobilienpreise steigen. 

    Was irgendwie kaum jemand macht und auch empfehlenswert ist, ist es Aktien oder ein Fremdwährungskonto in Ländern zu investieren die sich schnell entwickeln und dennoch politisch und wirtschaftlich stabil sind. 

    bearbeitet von Benutzernameundso

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    Wenn ich an der Börse nur 1 Woche voraus ahnen könnte...

    Das hier sind ja einfach nur "Basics". 

    Ich habe ne FB, die ist 21 und Ende des Jahres mit der Ausbildung fertig. 
    Die ist inzwischen bei 36.000 EUR. 

    Ist seitdem sie 18 ist dabei. Ist ein Hobby von ihr. Vorher schon etwas Geld gespart. Mal ein Ferienjob. Und dann halt zu Hause wohnen und vom Ausbildungsgehalt investieren. Hat halt etwas Glück gehabt, dass sie Nike und Apple mag und die Börsen die letzten Jahre gut laufen. Die macht einen Durchmarsch auf die 100K bis 30. 

    Und ihre Freunde? Den Mund hält sie. Rennt in die Disco mit 20 EUR am Wochenende wie alle anderen auch. Wenn die wüssten, was sie auf der hohen Kannte hat, gäbe es nur Neid. 

    Wenn man es über die Eltern nicht mitbekommen hat oder Leute im Social Circle hat, die einem das erklären (und die meisten halten den Mund) läuft es eben an einem vorbei. 

    Das hier ist halt eine Sache, die jeder machen kann, wenn er es früh genug mitbekommen und umsetzt. 
    So richtig pervers wird es ja erst etwas später, wenn dann die Gehaltsschere auseinander geht. 
    Da gehen dann die Leute an die Decke, wenn man ihnen so etwas zeigt. 

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    Mich würde mal deine Meinung zu meinem Finanzplan interessieren. 

    Mit 25 werde ich in Wirtschaftsinformatik meinen Bachelor haben und Berufseinstieg direkt ohne Master. Dann 3700 Brutto Einstiegsgehalt+1000 aus Erbimmobilie=4700 Brutto. 2 Jahre auf 25k Auto sparen, alles Geld davor in ETF. Danach Kredit aufnehmen&Wohnung kaufen. Bis dahin durch Gehaltserhöhung auf 5300 brutto, jeden Monat 2k in Wohnungskredit. Mit 32 ist der Kredit abbezahlt, bis dahin auf Durchschnittsgehalt 55k gekommen und wechsle auf 30 Stunden Teilzeit. Von den 4,4k brutto jeden Monat 1k beiseite legen und in Sanierung/ Instandhaltung investieren und je nach Marktsituation Aktien/ mehr Immobilien. 

    Du hast ja selbst im Informatik Bereich gearbeitet, ist es überhaupt möglich dort dauerhaft Teilzeit zu arbeiten ohne von der Firma geschmissen zu werden? 

    bearbeitet von Benutzernameundso

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    Wie lange studierst Du denn schon und wie alt bist Du?
    In welche Richtung möchtest Du denn gehen?

    bearbeitet von Neice

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    vor 6 Minuten schrieb Neice:

    Wie lange studierst Du denn schon und wie alt bist Du?
    In welche Richtung möchtest Du denn gehen?

    Studiere leider noch nicht sondern mache leider gerade noch mein Abi, bin 19. Würde ich stattdessen eine Ausbildung machen, könnte ich sie bereits mit 20 beginnen durch Fachhochschulreife. Würde ich es schaffen diese auf 2 Jahre zu verkürzen, Berufseinstieg mit 22. Will in Informatik gehen, was genau weiß ich noch nicht so genau. Auf keinen Fall aber etwas, wo ich mehr als 2 Stunden am Tag programmieren oder debuggen muss^^

    Hab aber das Gefühl, in der Informatik bekommt man mit Ausbildung quasi son Stempel aufgedrückt "hat nur eine Ausbildung", und man würde mit Bachelor oder Master bei gleichem Können und gleicher Leistung wesentlich mehr Gehalt bekommen. Würde dann eher berufsbegleitend den Bachelor durch Fernstudium nachholen

    bearbeitet von Benutzernameundso

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    Ach und nochmal zum Investment :D

    Ab 2011 ist der Silber und Goldpreis ziemlich gestiegen. Kam dadurch, weil jeder dachte er kann wegen der Nullzinspolitik sein Kapital gegen Inflation schützen. Momentan sieht es danach aus, als gebe es bald wieder mehr Zinsen. Dadurch könnte der Gold und Silber Preis einbrechen, und gerade beim Einbruch wenn es den Tiefpunkt erreicht hat sollte man investieren. 

    Man darf natürlich nicht nur europäischen Markt berücksichtigen. In Amerika gibt's grad 3% Zinsen auf 12 Monats-Festgeld

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    vor 1 Stunde schrieb Benutzernameundso:

    Ab 2011 ist der Silber und Goldpreis ziemlich gestiegen. Kam dadurch, weil jeder dachte er kann wegen der Nullzinspolitik sein Kapital gegen Inflation schützen.

    Du bist da mir sehr viel theoretischem Halbwissen unterwegs.

    Gold / Silber ging erstmal zu Beginn der Finanzkrise mit runter, weil es eine Liquiditätskrise war. Danach schoss der Kurs in die Höhe, weil jeder sein Vermögen sichern wollte. Die Notenbanken haben Geld in den Markt gepumpt ohne Ende. Zinsen in den USA von über 5% auf 0,5% gesenkt. In den USA konntest Du in jeder Nachrichtensendung die Frage hören "is the american dream over?". Anfang Oktober 2008 fingen in Deutschland massiv Bargeldabhebungen in Milliardenhöhe an. Um einen Bankenrun zu verhindern, garantierte Merkel am 05.10.2008, dass alle Spareinlagen sicher sind. Ab dem 10.10.2008 senkte dann die EZB die Zinsen. Lies Banken weitere Sicherheiten zu. Pumpte Geld ohne Ende in die Märkte um das Bankensystem zu retten. 

    2011 haben die Leute nur noch den Trend geritten. Danach gab es eine Korrektur. 

    vor 1 Stunde schrieb Benutzernameundso:

    Momentan sieht es danach aus, als gebe es bald wieder mehr Zinsen.

    Nö. Weil die EZB keine Zinsen erhöhen kann. Gehen ein paar Länder um, weil sie ihren Schuldendienst nicht mehr leisten können. Die USA können sie erhöhen. Geht aber halt auch nur begrenzt, weil der USD dann stärker wird, was für die USA nicht wirklich gut ist. 

    Vllt. 1%, dann ist Game over. 

    Realistischer ist (und das ist auch in Überlegung bei einer Krise), Zinsen weiter zu senken und ggf. die Negativzinsen auch auf Bargeld auszuweiten. Sind zumindest so die Überlegungen in der EU. Staaten müssen ja keine Schulden tilgen, sie müssen nur die Zinsen bedienen und ihren Schuldendienst leisten, was bei Zinsen um 0% oder darunter nicht sehr viel Geld kostet. 

    Die Leute merken es halt nicht so richtig. 

    2% Inflation (und real ist die ja noch etwas höher) wird sowieso ignoriert. Hauptsache "sicher" (Geld verlieren). 
    Am Ende haben sie aber nur eine Zahl in einem Computer und wenn sie die Zahl mal mit Werten wie Aktien oder Immobilien vergleichen, dann müsste jedem auffallen, wie schnell er da enteignet wird. 

    Und Du hast schon Recht - Assets werden immer teurer, wenn Zinsen niedrig sind. 

    Wird halt die nächste Runde geben: Rezession / Crash. Assets billig. Die einen (müssen?) verkaufen. Die anderen kaufen. Sobald sich alles wieder fängt, haben die einen ihr Vermögen in wenigen Jahren verdoppelt. 

     

     

    bearbeitet von Neice

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    vor 2 Stunden schrieb Benutzernameundso:

    Mich würde mal deine Meinung zu meinem Finanzplan interessieren. 

    Mit 25 werde ich in Wirtschaftsinformatik meinen Bachelor haben und Berufseinstieg direkt ohne Master. Dann 3700 Brutto Einstiegsgehalt+1000 aus Erbimmobilie=4700 Brutto. 2 Jahre auf 25k Auto sparen, alles Geld davor in ETF. Danach Kredit aufnehmen&Wohnung kaufen. Bis dahin durch Gehaltserhöhung auf 5300 brutto, jeden Monat 2k in Wohnungskredit. Mit 32 ist der Kredit abbezahlt, bis dahin auf Durchschnittsgehalt 55k gekommen und wechsle auf 30 Stunden Teilzeit. Von den 4,4k brutto jeden Monat 1k beiseite legen und in Sanierung/ Instandhaltung investieren und je nach Marktsituation Aktien/ mehr Immobilien. 

    Du hast ja selbst im Informatik Bereich gearbeitet, ist es überhaupt möglich dort dauerhaft Teilzeit zu arbeiten ohne von der Firma geschmissen zu werden? 

    Ich denke, Du solltest Dir Deinen Berufswunsch mal genauer anschauen und ein wenig genauer Deine Karriere planen. 
    Da ein wenig verstehen, wie Gehälter in der Branche zu Stande kommen und wer da was verdient. 

    Wenn Du was kannst, wirst Du über 3.700 Brutto einsteigen. Mit 32 musst Du über den 100K p.a. sein, sonst machst Du was falsch. Viele machen was falsch :). 

    Informatik. Teilzeit. Ich würde nem Informatikstudenten der als Werkstudent arbeitet sofort 25,00 EUR pro Stunde zahlen und ihm nen Cayman als Dienstwagen geben. Wenn er was kann. Das Problem ist nur, dass die Jungs daran überhaupt kein Interesse haben. Die arbeiten entweder für einen höheren Stundensatz als Freelancer. Oder wollen passende Arbeitgeber im Lebenslauf haben. 

    Jetzt ist nur folgendes Problem: 

    vor 1 Stunde schrieb Benutzernameundso:

    Will in Informatik gehen, was genau weiß ich noch nicht so genau. Auf keinen Fall aber etwas, wo ich mehr als 2 Stunden am Tag programmieren oder debuggen muss^^

    Von den Jungs ist das Studium voll. 

    Da würde ich mich näher mit dem Beruf beschäftigen. Kann sein, dass Du da falsch bist. 

    Du kommst mit Sicherheit über die Runden, wirst aber nicht gegen den Typen ankommen, der mit 16 begeistert vor dem Rechner hockt und voll im Thema ist. Im Idealfall hockst Du in einem Job, der Dir keinen Spaß macht und den Du wg. Geld machst. Im schlimmsten Fall bist Du arbeitslos, weil es irgendwann zu viele Informatiker gibt und die Schlechten keine Jobs mehr bekommen. 

    Wirst Du auf jeden Fall nie "herausragend" werden und nie wirklich viel Geld verdienen. 

    Ansonsten ist es halt so ne Branche, wo man je nachdem was man machen möchte, einfach nur die Skills braucht. Willst Du SAP machen, wirst Du Dir das nicht selbst beibringen können. Mit SAP wirst Du immer leicht einen Job finden, aber nie auf Koh Phi Phi lockr programmieren können. In anderen Themen kannst Du Dir alles selbst beibringen und nächstes Jahr auf Koh Phi Phi Deine 3.700 EUR brutto verdienen. Auch mit 2 Stunden programmieren. Wenn Du gut bist. Allerdings wirst Du da nicht gut werden mit der Einstellung. 

    Schau Dir einfach mal die Stellen an, die zu "Wirtschaftsinformatik" ausgeschrieben sind. 
    Gruppiere das mal ein wenig. 
    Rede mal mit den Leuten die in diesen Bereichen arbeiten, worauf es ankommt, welche Optionen man hat. 

    Es ist (sorry) nicht wirklich clever, keinen Plan von seinem zukünftigen Job zu haben, dann aber zu überlegen, ob man eine Ausbildung oder ein Studium machen sollte. 

    Im Worst-Case wirst Du dann Fachinformatiker und hast keine Lust auf Programmierung. 
    Dann hockst Du in nem Helpdesk Job, wo neben Dir der ungelernte aber mit IT routinierte Typ ohne Ausbildung arbeitet. 
    Da kommst Du dann nie auf 55K p.a. und vor allem kommen die meisten Leute da auch nicht mehr raus, weil sie keine Lust haben, wieder von 2000 EUR netto 3-5 Jahre auf 0 zu gehen. Bafög gibt es dann auch nicht mehr. 
    Also hängen sie in dem Job dann fest. 

    Um mehr würde ich mich da momentan nicht kümmern. 

    Im Zweifel geh mal 3 Monate arbeiten, mach 2 Praktika in den Bereichen, die Du so als "ideal" Dir ausgedacht hast und reise noch 3 Monate. Oder mach ein Praktika und wenn Du denkst "das ist es", reise halt 6 Monate und poliere die Englischkenntnisse. 

    Alles besser als mit Halbwissen + Raten eine Berufsentscheidung zu treffen. 

    Denk Das wirklich mal durch. 

    Ich merke das auf Klassentreffen. Hab Realschule und dann Oberstufe gemacht. 
    Fast alle aus der Realschule arbeiten heute in ihrem Job, den sie gewählt haben. 

    Mit 15 ein Praktikum bei der Bank. 
    Mit 16 eine Ausbildung bei der Bank angefangen. 

    Mit 40 hocken sie immer noch in einer Bank. Und sie werden da hocken bis zur Rente. Können auch nicht anders, weil sie inzwischen ihren Lebensstil an das Gehalt angepasst haben. 

    Ich kenn den Typ echt gut. Er hat "Karriere" gemacht und ist nun Firmenkundenberater. Also von "ich stehe den ganzen Tag und erkläre Omas.." zu "ich sitze nun in meinem Büro und mach das Spielchen mit Geschäftskunden". 

    Aber ich weiß genau, wie er seinen Job ausgewählt hat: "Ja. Ich will was im Büro machen und in der Bank verdient man in der Ausbildung gut". Fertig. Mehr überlegung war da nicht drin. 

    Ein anderer ist zur Polizei. Der HASST seinen Job. Was hat er für ne Wahl? Verhältnismäßig guter Verdienst und absolut sicherer Job. Was kann er damit denn arbeiten? Sicherheitsdienst? Oder wieder bei 0 mit 40 anfangen und noch was anderes machen? Der hockt in seinem Job bis zur Rente. 

    Ist schnell ein goldener Käfig, wenn man da nicht aufpasst. 

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    Vielen Dank für die Beratung. 

    Computer und Informatik allgemein interessiert mich schon seit Ewigkeiten, hab auch schon mit 11 small basic programmiert (quasi visualbasic für arme). Programmieren kann schon Spaß machen, ist mir aber einfach zu trocken und zu anstrengend auf Dauer. Ich habe aber auch das Gefühl, dass die wenigsten wirklich 5+ Stunden programmieren, da man den Code ja nunmal anpassen muss und idR nicht einfach programmieren kann, was man gerne hätte. Daraus resultieren dann ja auch viele Meetings. Ich habe den Plan, in ein Unternehmen zu kommen dass mit Informatik wenig zu tun hat - aber für ihre Computer, Server, IT-Beratung, Automatisierung usw dennoch Informatiker sucht. Hatte 2 Praktikas, einmal als IT Systemelektroniker bei Freudenberg und einmal bei der SAP als etwas höheres im Bereich Design Entwurf von Software. Mir gefielen beide Praktikas ziemlich gut. Das 3 Monate arbeiten, reisen usw kann ich mir nicht erlauben da ich nicht zu spät meinen Berufseinstieg haben will und ohnehin mit 19 erst in der 12 Klasse bin. 

    Wirtschaftsinformatik habe ich nur gewählt, weil dadurch der extrem große Matheteil wie Algebra und Analysis wegfällt, und ich im Endeffekt dennoch gleich viel Info Anteil hab wie in einem reinen Informatik Studium. Bwl liegt mir außerdem auch(bin aufm wirtschaftsgymi), und im Notfall kann ich mich auch im BWL Bereich bewerben.

    Zu den 3700 brutto: Klingt jetzt arrogant, aber mir wäre das zu wenig. Als Einstiegsgehalt ganz gut, das wars dann aber auch. 3700 bei 30h Teilzeit wäre wieder was ganz anderes. Ich glaube aber, ohne Selbstständigkeit werde ich sowas wie einen Job der mir Spaß macht ohnehin nicht finden. Da bin ich lieber 6 Stunden täglich an einem Beruf der in Ordnung ist, und bin durch Immobilienerbe trotzdem gehaltstechnisch im oberen Viertel angesiedelt. Ich wäre auch als Firmenkundenberater glücklich, wenn ich durch 30h Teilzeit meine 3,4k (mit Immobilien 4,4k brutto) mtl bekomme. Bin aber irgendwo auch ein fauler Hund und würde am Liebsten überhaupt nicht arbeiten, ganz unabhängig vom Beruf. Da ist das mit Teilzeit einfsch ein Kompromiss^^

    bearbeitet von Benutzernameundso

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    vor 3 Stunden schrieb Benutzernameundso:

    Ich habe den Plan, in ein Unternehmen zu kommen dass mit Informatik wenig zu tun hat - aber für ihre Computer, Server, IT-Beratung, Automatisierung usw dennoch Informatiker sucht.

    Genau da würde ich nicht versuchen rein zu kommen am Anfang. 

    Ich kann Dir jetzt zu IT Systemelektroniker nichts sagen, außer dass ich die Jungs damals mit in der Berufsschule als IT-System-Kaufmann hatte. Erscheint mir aus dem Bauch auch suboptimal. 

    Was ich ganz gut kenne ist das SAP Umfeld. Ich selbst wollte mal in den Bereich MS Business Solutions Navision und das ist ja ähnlich, nur für Mittelstand. Da wäre ich aber nur rein gekommen, weil mein Ausbildungsbetrieb es einsetzte und selber einen Entwickler InHouse hatte und ich dann Schulungen für 14.000 EUR verhandelt habe und jede freie Minute programmiert habe (auch privat). Kontakte in der Branche aufgebaut habe. Eigentlich hätte ich da schon eine Ausbildung bei einem Navision Solutioncenter machen müssen. Idealerweise bei einem großen in DE. Oder direkt zu Navision gehen müssen. 

    Da musst Du aber bei Kunden auftreten können, Schulungen halten können. Abläufe verstehen und die ersten Jahre ist das erstmal Hardcore Anpassungen, Einführungen und Formulare bauen. Aber Du musst vom KnowHow an der Quelle sein. Da kannst Du erst später zu einem Kunden wechseln oder in den Senior Bereich gehen. Ist aber halt Mittelstand. 

    SAP zahlt da ganz anders. Aber da ist der klassische Weg "Studium" + "Job im SAP Umfeld neben dem Studium" + danach zu jemandem, der für SAP Kunden arbeitet. Also Beratung macht. Nach ein paar Jahren wechselt man dann direkt zu einem Endkunden und verdient dann richtig. 

    Ob man den Weg überhaupt mit Ausbildung gehen kann, weiß ich nicht. Das wage ich zu bezweifeln. Muss man mal Leute in dem Umfeld fragen. 

    Wäre aber ein 100K Skill, wo man auch noch die 150-200K kratzen kann und jederzeit einen Job findet. 

    Da gibt es dann aber einen Weg hin und den musst Du sinnvoller Weise kennen, bevor Du da los stolperst. 

    Interne IT bei nem Unternehmen außerhalb der IT Branche + noch mit ner Ausbildung... hört sich nach beschissen wenig Geld an. Ganz im Ernst. 

    Nochmal auf SAP zu kommen: Studium + 2-3 Jahre Unternehmensberatung + 5 Jahre bei 1-2 Endkunden bringt Dich auf die 100K EUR. An der Stelle kannst Du mal 6 Monate "sparen" und 1 Jahr reisen. Du findest sofort wieder einen Job. Du kannst in fast jedem Land mal 1-2 Jahre arbeiten. USA? Australien? Alles kein Thema. Die nehmen Dich sofort. Lebenslauf. Skype Interview. Mit nem Lebenslauf in einer internen IT kannst Du so was vollkommen haken. 

    Dafür wirst Du immer am Anfang Reisetätigkeiten haben und später Präsenz vor Ort beim Kunden. Vllt. nur 1-2 Tage pro Woche. Aber da kannst Du nicht mal 2-3 Jahre mobil arbeiten oder Dir nebenbei was aufbauen und elegant in eine Freelancing Tätigkeit gehen. Das geht in anderen Bereichen sehr gut, wo es nur auf Skills ankommt und man viel Remote machen kann. 

    APP Entwicklung z.B. - wenn Du gut bist, dann reicht das aus. Eine Ausbildung solltest Du dann aber tunlichst bei einem Arbeitgeber machen, der da richtig fit ist und keine 5 Mann Klitsche hat. Der sich die richtig guten Leute leisten kann von denen man dann auch lernt. Jetzt ist es nur so, dass es genug junge Leute gibt, die jetzt schon neben der Schule Apps bauen und das richtig geil finden. Die bewerben sich dann auch nicht "irgendwo", sondern bei solchen Unternehmen. Und können sich dann leisten, solche Leute auszusortieren, deren Wissen bei 0 auf dem Gebiet liegt. Will man bei den Guten unterkommen, muss man da schon drauf hin arbeiten. 

    Musst Du Dich halt mal mit beschäftigen. 

    Bisher war Dein Leben weitgehend fremd bestimmt. Jetzt fällst Du die erste wichtige Entscheidung und damit stellst Du die Weichen. Biegst Du falsch ab, kann man immer noch mal gegen steuern. Bist Du aber auf einem Schienennetz, dass nicht da hin führt, wo Du hin willst, dann kannst Du bei 0 anfangen oder halt eben bis zur Rente da weiter rum basteln. 

    Aus heutiger Sicht finde ich etwas ganz anderes bei Informatik spannend: Man kann doch in einzelnen Bereichen mit überschaubarem Aufwand (sprich nebenbei) in 1 Jahr etwas aufbauen, was man dann einfach immer wieder verkauft und nur noch weiter entwickelt. Und da ist Sky the Limit. Wenn Du das erstmal kannst, kannst Du es nämlich durch Personal hebeln. 

    Du kannst nämlich an die 3.400 EUR noch eine 0 dran hängen. Und noch eine 0 dran hängen. Pro Monat. Und die erste 0 ist nicht so schwer. Die Zweite ist knackig. 

    Ich würde aber mal versuchen zu hinterfragen, wie dieser Low Drive zu Stande kommt. Kein Bock auf Arbeit. Kein Bock auf Vollzeit. Kein Bock hier, kein Bock dort. 

    Was willst Du denn machen den ganzen Tag? Vielleicht kommst Du da schon auf einen Bereich, der besser zu Dir passt. 

    Wobei man oft erst später raus findet, was einen wirklich "kickt". Aber vllt. kann man ein paar Sachen absehen, die man dann später besser verbinden kann? 

    Bei mir ist es z.B. "Helfen". Ich stehe total auf helfen. 
    Und ich hasse Routinearbeiten. Ich hasse es zur Arbeit zu fahren. 
    Ich hasse es, Verpflichtungen zu haben. 
    Ich mag keine Jobs. Ich mag keine Vorgesetzten.

    Ich muss heute um 11:00 Uhr einen Mietvertrag unterschrieben. Geht mir super auf den Sack. Ich muss vorher nämlich noch Klamotten kaufen, weil mein Anzug aussieht wie ein Müllsack. Es geht also zu C&A. Ein Anzug, den ich einmal anziehe. Dann kommt er in die Reinigung. Dann werde ich ihn noch mal bei Bewerbungsgesprächen anziehen müssen. Ich miete nämlich im selben Haus ein Büro und setzt da ne Assistentin rein. Und irgendwie kapiert die Gesellschaft nicht, dass man keinen Anzug braucht. Das ist halt Zeichen von "Chef". 

    Aber ich mache das nur, weil ich die Assistentin brauche. Ich brauche nämlich 3-4 Stunden Zeit pro Tag. Erstmal, weil ich 3 Monate Kapstadt im Winter machen möchte. Und dann, weil ich etwas Neues machen möchte, womit ich wieder Leuten helfen kann. Da brauche ich einfach Zeit zur Planung und Projektleitung. 

    Das Kickt mich. Ich halte es für unglaublich genial und denke, dass ich damit 100.000 Menschen pro Jahr helfen kann. Das löst echt ein Thema, das eine Herzensangelegenheit von mir ist. Nebenbei bin ich aber auch sehr sicher, dass ich von den 100.000 Menschen 10 EUR pro Jahr nehmen kann dafür. Und das ist der 2. Teil der mich kickt. 

     

     

     

     

     

     

     

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    Mal zu dem Rest (und er spielt nicht wirklich eine Rolle momentan)

    vor 11 Stunden schrieb Benutzernameundso:

    Bis dahin durch Gehaltserhöhung auf 5300 brutto, jeden Monat 2k in Wohnungskredit. Mit 32 ist der Kredit abbezahlt, bis dahin auf Durchschnittsgehalt 55k gekommen und wechsle auf 30 Stunden Teilzeit. Von den 4,4k brutto jeden Monat 1k beiseite legen und in Sanierung/ Instandhaltung investieren und je nach Marktsituation Aktien/ mehr Immobilien. 

    Das Auto für 24k hast Du ja wieder raus geworfen :). 

    Schreibe ich aber auch was dazu. 

    Mir erscheint es unsinnig, bei 1-1,5% Zinsen auf 5 Jahre und um die 2% bei längerer Zinsbindung bei einer Inflation um 2% überhaupt den Kredit zu tilgen. Das wird die Bank nicht mitmachen, aber ich würde da so wenig wir möglich tilgen und mein Geld sinnvoller anlegen. Da geht es doch nur um Rendite auf Eigenkapital. Warum willst Du denn Eigenkapital auf 100% heben? Da verlierst Du doch den Hebel und legst Dein Geld +-0 an, wenn man die Inflation mit einrechnet. Vor allem, wenn Dir die Mieten mit der Inflation hoch gehen. 

    Du sollst es zu 7-8% arbeiten lassen, nicht nach Inflation zu 0%. 

    Mir erscheint 1K Mieteinnahmen + 1K Rücklagen Sanierung / Instandhaltung irgendwie auch nicht durchgerechnet. Stimmt die Rechnung, dann wäre die Immobilie mit Mietausfall und Zinsen extrem Cashflow negativ. Also entweder Immobilie entwickeln oder das Kostengrab abstoßen. Wahrscheinlich hast Du es aber einfach noch nicht durchgerechnet. 

    Ich würde mir als erstes Mal 2-3 Bücher durchlesen, damit Du davon Ahnung bekommst, wie Immobilien funktionieren. Ich habe es ja schon mal anskizziert, aber in dem Moment, wo Du die bis 32 abbezahlen möchtest, hast Du das noch nicht verstanden. 

    Spannender finde ich die 2K Cashflow in ETFs. Kommst Du recht leicht auf die stategisch wichtigen 100K bis 30. Dann bist Du eigentlich durch. 

    Auch hier fehlt Dir aber massiv Wissen. Bzw. Du versuchst mit Halbwissen jetzt irgendwelche theoretischen Konstrukte. Du wirst kein Markettiming schaffen, auch wenn Du es immer wieder anteasen tust. Was auch zeigt, dass Du da keine große Praxis im Moment hast. Solange Du die nicht hast, würde ich nach Schema-F vorgehen. Auch dort gibt es gute Bücher, die Du einfach nur lesen musst. 

    Man muss ja auch nicht 100% Long in Aktien sein. Kannst ja auch 60% Long in Aktien sein und 40% in langlaufenden US Staatsanleihen. Hast ja schon gemerkt, dass die >3% abwerfen und Aktien und Zinsen in Korrelation stehen. Was Du aber wahrscheinlich noch nicht gemerkt hast ist, dass eine 3% Staatsanleihe niedriger gehandelt wird, wenn die Zinsen z.B. auf 3,5% hoch gehen. Und wenn sie langlaufend ist, dann hast Du da einen heftigen Hebel drin. D.h. Du bekommst zwar immer noch Deine 3%, aber kannst sie nicht mehr am Markt zu 100% verkaufen. Kannst Du Dich mal mit Duration beschäftigen. 

    Der Hebel funktioniert nämlich auch in die andere Richtung und man kann da recht defensive Portfolios bauen mit niedrigem Aktienanteil und langlaufenden Staatsanleihen. Aktien gehen runter. Wirtschaft crashed. Staatsanleihen gehen gehebelt hoch. Rebalancing mit Aktienanteil. Da kann man dann auch mal Markettiming versuchen, wenn Zinsen auf 0 sind, Rezession existiert. Arbeitslosenzahlen hoch sind und Unternehmen historisch günstig bewertet sind. 

    Da fehlt Dir meiner Meinung nach KnowHow und das ist überhaupt nicht schlimm, solange Du da nicht mit Halbwissen anfängt, schlauer als andere sein zu wollen. 

    Dann lieber mal 2-3 Bücher zu den Basics lesen und jetzt schon anfangen. 

    Zu Deinem Auto: 

    Solange es in den Plan passt, ist das doch kein Problem. Doof wird es erst, wenn nach eigener Bude + Auto + Reisen + (...) einfach nichts mehr übrig bleibt, um sich in jungen Jahren das Fundament aufzubauen. Da fehlt einem dann schnell die Zeit nach hinten. 

    Deine Baustelle wäre erstmal zu verstehen, wie Du 7-8% machst und ein Gefühl für die Zahlen zu bekommen: https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

    Das ist "einfach". Aber mit Deinen Theorien bist Du gerade statistisch in ner negativen Rendite nach Inflation. Ist nicht schwer zu verstehen, ich brauche 5 Minuten, um jemanden zu erklären, wie er es macht und 1 Woche, damit er es nicht in den spannenden Zeiten über den Haufen wirft. 

    Wenn danach das Auto passt? 

    Ich habe keine 24K für ein Auto angespart, ich habe es finanziert mit Mitte 20. 

    Der Spaß an Autos nimmt auch irgendwie ab mit der Zeit. Kann man ruhig in jungen Jahren mal machen, wenn man Spaß daran hat. Ich mache das nach Lust und Laune. Fahre mal 1-2 Jahre Oberklasse. Möchte mal einen Cayman holen. Hab auch mal phasenweise kein Auto, wenn ich eher Reise. Alles irrelevant, solange die Zahlen passen. 

    Mit 40 habe ich auch vollkommen unterschiedliche Social Circle. 

    Die einen sind so in der Gruppe "nix haben" und finanzieren sich ihr Auto (bzw. seit einiger Zeit ihren Familienbomber). So ab 2 Kinder mit Hund ist der T5 gerade der feuchte Traum, manchmal reicht nur für einen Dacia Logan. 

    Die andere Gruppe interessiert nur Networth und Cashflow aus Networth. 

    Die würden z.B. so rechnen, dass sie für ihren Weg zur Arbeit ein Auto brauchen. Was Kleines 100 EUR im Monat kostet. 10% des Gehaltes geht für "Spaß" drauf. Ob das ein besseres Auto, Urlaub oder Party ist, ist egal. Manche stecken es halt ins Auto, weil sie Spaß dran haben. Alles darüber hinaus muss aus Gehaltserhöhungen und Cashflow kommen. 

    Ich mache es z.B. so, dass ich fix pro Monat spare für Vermögensaufbau. Da reinvestiere ich den Cashflow auch 1:1 für Zinseszins. Aber "Funprojekte" laufen dann getrennt. 

    Ich bin z.B. letztes Jahr zum ersten Mal Businessclass geflogen. Fand ich absolut geil und ich bekomme die Flüge für 1.500 EUR (Angebote, Punkte etc.). Das sind 1.000 EUR mehr als Eco. Also gebe ich etwas mehr Gas dieses Jahr und habe jetzt im Mai das Geld zusammen, um aus Dividenden nach Steuern die 1.000 EUR zu finanzieren. Lief gut, waren rnd. 20.000 EUR und ich wollte sie eigentlich bis nächstes Jahr zusätzlich ansparen. 

    Davon fliege ich jetzt Businessclass die nächsten 30-40 Jahre. 

    So in die Richtung machen es einige. 

    Mit dem Cayman kannst Du Jungs beeindrucken, die geldgeil auf Konsum sind. Etwas später kannst Du dann die Leute beeindrucken, die nix haben. Gibt nichts Einfacheres, als ne Hublot, Rolex oder Audemars Piguet als "sicherer Vermögensanteil als Alternative zu Gold" zu definieren. Einmalig 5.000 EUR in Klamotten. Nen Cayman als Aktionsleasing für 500 EUR zu leasen und eine kleine Penthouse Wohnung für 1.500 EUR zu ziehen. 

    Das geht mit 3500 EUR netto und alle halten Dich für den "King". Mit ner kleineren Wohnung gehts auch mit 2.500 EUR netto. 

    Irgendwann beeindruckst Du damit aber nur noch Leute, die Dir vollkommen am Arsch vorbei gehen. Aber den Cayman aus lfd. Cashflow des Networth finanzieren können? Viel spannender. Und die Typen, die das können, durchschauen einen Blender auch sofort. 

     

    bearbeitet von Neice

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      • Ist sicher der Klassiker.  Aber die meisten Männer rennen auch wieder in die erstbeste Beziehung, in der es irgendwie passt.  Die Frage ist halt, welche Optionen man(n) hat. Und die sehen nicht so schlecht aus.  Aber ich rede halt über Optionen. Man muss sie halt nutzen und sich auf die Dinge konzentrieren, die funktionieren. Wenn ich die Wahl hätte, Morgen im Körper einer 48-jährigen Frau oder eines 48-jährigen Mannes aufzuwachen, nehme ich den Mann. Und ich garantiere Dir, dass ich spätestens mit 49 kein Problem habe, an 30-35-jährige SingleMoms dran zu kommen und mir da auch noch die raus picken kann, die sich gut gehalten habe.  Gibt mir 2 Jahre mehr und ich komme an 20-30-Jährige dran.    
      • @Neice Ich sehe das nicht so rosig wie Du. Wenn ein Mann Kinder hat und geschieden ist, wird er für die Frauenwelt ja nicht gerade superattraktiv. Für Frauen die selber eigene Kinder wollen ist er eh raus. Dann bleiben noch die wenigen Frauen die keine Kinder wollen. Aber ob die dann einen nehmen der selber Kinder hat mit den ganzen zeitlichen und finanziellen Restriktionen denen er unterliegt ? Die neben dann wohl lieber einen ohne "Altlasten". Am Schluss bleibt die geschiedene Frau mit eigenen Kindern. und das gibt dann irgend so ein Patchwork Ding. Ok, (kurzfristig) rumvögeln kann er natürlich. Aber was gescheites zu finden, das dann langfristig funktioniert.... good luck.
      • Man kann jetzt wild spekulieren und das sind nur persönliche Eindrücke:  Mein Eindruck ist, dass sowohl Männer als auch Frauen nach den ersten 3-4 ernsten und längeren Beziehungen ein wenig "desillusioniert" werden. Plötzlich kickt bei Frauen ohne Kinder mit Kinderwunsch (und lauter Freundinnen mit Kindern) eine gewisse Dringlichkeit rein. Es wird wesentlich fokussierter gedated mit "Anforderungskatalog". Die Dringlichkeit ist bei Männern dann zwar auch da, aber nicht so heftig.  Spätestens wenn die 4-5 Beziehung mit Kind um die Ohren fliegt, geht das aber radikal auseinander:  Beide Seiten kommen ganz gut zurecht. Wenn ein Mann nun sich mit 35-40 gut gehalten hat (und selbst wenn nicht, kann er da in 6-12 Monaten hin kommen), dann steht ihm alles von 20-45 offen. Er hat keine Lust auf Stress mit ner Frau (das hat er mit der Kindsmutter), er hat keinen Bock auf weitere Kinder (er hat ja welche). Die Jungs entwickeln dann schon einen ganz guten "don't fuck arround with me" Frame.  Mach Dir wirklich mal den Spaß in Google Bildersuche "Kindergarten Mütter" einzugeben und mal die Bilder durchzuschauen. Da sind noch viele unter 30 drauf. Da findest Du kaum noch Targets. Fettige Haare. Fetter Arsch. Schlabberklamotten. Und das wird dann gegenseitig auch noch als "normal" artikuliert. Jetzt schlag da noch mal 10 Jahre drauf.  Warum sollte ein Mann, der sportlich schlank ist und voll im Leben steht mit solchen Frauen was anfangen? Vor allem wenn er jetzt nicht den Fokus "glücklich bis ans Lebensende" oder "Mutter meiner Kinder" hat?  Gibt tolle 40-jährige. Optisch 1 von 200. Vom Horizont? Beides in Kombination? 

        Die Typen, die diese Frauen haben wollen, wollen die Frauen nicht. 
        Und sie bekommen sie auch nicht mehr.  Reden sie sich mit 30 noch schön. Mit 35 auch. Spätestens mit 45 ist Game Over. 
      • Ich denke weil die, die nicht so ticken da größtenteils vom Markt sind. Vermutlich wird das bei Männern ähnlich sein.
      • Man liebt ja nicht den Menschen, sondern die Projektion, die man von ihm hat.
        Dazu dann noch die Projektion der Beziehung.
        Und um es richtig lustig zu machen: Die Projektion der möglichen (Ideal)beziehung in der Zukunft.  Dauert eine Weile, bis man da in der Realität ankommt und das rational beurteilen kann.  Dann kommt man schnell mal zu dem Schluss: "Die Olle war scheiße..."  Spannender ist dann aber die Überlegung, was bei der "Ollen" denn passiert ist? Denn sie hat sich ja auch in eine Projektion verliebt, ist in der Realität angekommen und da hat man ja auch einen Anteil dran.  Manchmal zumindest :).  Gibt ja auch Mädels, die sind sofort "heavy in love" und man denkt sich "hä?!? die kennt mich null". Und sobald sie dann nicht mehr "heavy in love" sind, ist das Ding schneller zu Ende, als man schauen kann. Oder man ist Schuld, weil würde man sich ja anders verhalten (...). Das hört allerdings bei den meisten Mädels zum Glück irgendwann nach der Pubertät auf. Nicht bei allen.  Versteht man dann die Projektion des Mädels und seine eigene Projektion, dann ist das Thema i.d.R. so was von durch.  Viele basteln sich dann aber einfach nur ihre Version und reflektieren das nicht mehr. 
        Dann wird aus der Version (die nie der Realität 100% entspricht) noch ein Regelwerk abgeleitet. 
        Und irgendwann werden die Leute dann "verkorkst".  Weiß nicht, wie das bei Männern aussieht, aber bei Mädels ab 30 ist die Quote komischer Ideen was Beziehungen angeht doch erschreckend hoch. 
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