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PU Lektion 1: Schlucke das Marshmellow nicht!


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Ich beschäftige mich nun seit 15 Jahren mit PickUp.
Heute mit 40 kann ich für mich das ganze Thema auf 2 Lektionen runter brechen.

Heute möchte ich euch Lektion 1 vorstellen: 

Schlucke das Marshmellow nicht!

Was ist damit gemeint?

Es gibt einen einfachen Test, den man kleinen Kindern vorlegen kann. Man gibt ihnen ein Marshmellow und erklärt ihnen, dass man nun den Raum verlässt, aber bald wieder kommt. Ist das Marshmellow bis dahin nicht gegessen, bekommen sie ein weiteres Marshmellow und haben dann zwei Marshmellow. 

Die meisten Kinder essen das Marshmellow. 

Dennoch zweigen sich bereits in dem Alter deutliche Unterschiede. Bereits nach 20 Sekunden haben 23% Kinder von bildungsfernen Eltern das Marshmellow gegessen. Mehr als doppelt so viele Kinder, als von Akademikern. 

Worum geht es? Impulskontrolle und Belohnungsaufschub. 

Im weiteren Verlauf der Entwicklung zeigt sich jedoch, dass diese Fähigkeit nur einen Teil des Erfolges ausmacht. Ob sie später erfolgreich sind oder nicht, liegt wesentlich stärker daran, ob sie in der Lage sind, eine Strategie zu entwickeln. Erst mit dieser Fähigkeit in Kombination mit Impulskontrolle und Belohnungsaufschub wurden sie erfolgreich. 

Strategie, Impulskontrolle und Belohnungsaufschub 

Beispiele: 

a) Approaches

Je mehr Frauen Du ansprichst, desto mehr Frauen findest Du auch, die Dich gut finden. 
Je mehr Du ansprichst, desto routinierter und selbstsicherer wirst Du. 
Je mehr Du ansprichst, desto mehr kannst Du reflektieren und Muster.

Dagegen steht das Gefühl von Ansprechangst. Viele legen begeistert los (mit Lesen) und sprechen nie eine Frau an. Viele brechen nach wenigen Stunden, Tagen oder Wochen ab, wenn sie keinen Erfolg haben oder das Gefühl zu unangenehm wird. 

Aber auch hier ist es notwendig, sich eine Strategie zurecht zu legen. Sie zu verfeinern. Probleme zu erkennen. Ich kenne einen PUler, der keinerlei Ansprechangst hat und andauernd Frauen anspricht. Ohne jeden Erfolg. Er STINKT bestialisch. Andere machen den Mund auf und man sieht verfaulte Zähne. Die Nächsten sind sozial so creepy, dass ein Set nach dem anderen nicht zum Erfolg führt. 

b) Bildung / Job

Nicht jeder kann Mathematiker werden. Aber zwischen 1500 EUR netto und 2500 EUR netto kann fast jeder wählen. 
Viele brechen ihr Studium ab. Ihre Ausbildung. Verdienen lieber mit 18 wenig Geld (aber mehr als ihr Freundeskreis), anstatt 5-7 Jahre weiter zu lernen und davon das ganze Leben zu profitieren. 
Noch schlimmer: Hat man es erstmal auf eine Position geschafft und stellt fest, dass man unglücklich ist, arbeiten Leute lieber 40 Jahre in der Position, als 3-5 Jahre noch einmal weniger zu verdienen und danach in einem Job zu arbeiten, der ihnen mehr Spaß macht. 

c) Konsum / Vermögensaufbau

Anstatt Vermögen aufzubauen, wird kurzfristige Befriedigung im Konsum gesucht. Während die einen permanent pleite sind, bilden die anderen Vermögen und der Zinseszins Effekt setzt ein. Geld verdoppelt sich gut investiert rnd. alle 7 Jahre. Mit 20 und 10.000 EUR ist das noch unspannend. Hat man es mit 40 aber auf 250.000 EUR gebracht, gibt es knapp 36.000 EUR im Jahr für lau. Das Geld kommt einfach nur noch rein, ohne dass man etwas dafür machen muss. 

d) Gesundheit / Figur

Ein gesunder Lebensstil bringt eine schlanke Figur, etwas Sport eine sportliche Figur. Anstatt mit 40 körperlich Probleme zu haben, profitiert man davon bis ins hohe Alter. Was muss man dazu machen? Ein paar Stunden Sport pro Woche und keine Scheiße essen. Keinen übermäßigen Alkoholkonsum. Sich nicht im Solarium braten lassen. Nicht rauchen. 

e) Beziehungen

Wie viele Typen bleiben an Mädels kleben, sobald sie mal den Penis die Vagina gesteckt haben und das Mädel "will". 
Teilweise Mädels weit unter dem Level, das sie erreichen könnten. 
Mädels mit fürchterlichem Charakter, die einem das Leben versauen. 

Sie bleiben. Sie gehen nicht. Weil dann wären sie ja alleine. Das komische Gefühl. Lieber die stinkende tote Beziehung ertragen und auf Besserung hoffen und jammern, als zu seinen Ansprüchen stehen. 

Ziele

Es ist nicht möglich, eine Strategie zu entwickeln, ohne Ziele zu haben. 

Diese Ziele zu finden sind der Schlüssel. Sie müssen einen reizen, zufrieden machen. 

Hat man diesen Weg gefunden, dann entwickelt man Freude auf dem Weg dahin. Zufriedenheit. Leidenschaft. 
Ziele können sich als Falsch herausstellen. Sie können sich ändern. Aber sie sind die Basis. 

Sobald alles in einander läuft, wird es effektiv und mit der passenden Strategie kommt auch Erfolg. 

Nicht nur bei Frauen. Im kompletten Leben. 

Die Falle

Es gibt dabei eine Falle: Man muss raus finden, welches die eigenen Ziele sind und welche fremdbestimmt sind. Ego kann eine böse Falle sein. Oft erkennt man das erst, wenn man ein Ziel erreicht hat. Manche Ziele widersprechen sich. Den ganzen Tag Netflix schauen und Fastfood essen vs. bei Frauen erfolgreich sein wird anspruchsvoll. Frauen nicht ansprechen aber viele Frauen im Bett haben wollen ist auch schwierig. 

Oft hilft es, sich eine Vision zu bauen und jeden einzelnen Baustein dieser Vision mit einer eigenen Strategie zu verfolgen. 
Es zeigt sich dann schon mit der Zeit, wie man sie unter einen Hut bekommt und ein anfänglich notwendiger Kompromiss oder Konflikt löst sich von alleine auf. 

Das ist meine erste Lektion aus 15 Jahren Pickup. 
 

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Ich weiß nicht, ob man es so einfach runter brechen kann. 

Vielleicht: "Lerne zu leben"

Zumindest sollte man lernen, langfristige Ziele smart (https://de.wikipedia.org/wiki/SMART_(Projektmanagement)) zu wählen und Strategien zu entwickeln, diese zu erreichen und Impulskontrolle und Belohnungsaufschub in den Griff zu bekommen. 

Am Ende leben wir alle, um positive Emotionen zu erleben. Man kann sie aber auf verschiedene Weise erleben. 

Dabei ist das Leben ein riesiges Abenteuer und jeder kann für sich selbst entscheiden, wie dieses Abenteuer aussehen kann. 

Ich kenne jemanden, der eine sehr einfaches Regelwerk in seinem Leben hat: 

1. Lerne einen Job, der gebraucht wird. 
2. Achte darauf, dass Du in diesem Job gutes Geld verdienst. 
3. Finde heraus, was Dich glücklich macht. 
4. Rechne aus, wie viel das kostet. 
5. Sobald Du genug Geld zusammen hast, ist das "genug". Versuche nicht immer mehr zu erreichen. Mache das für den Rest Deines Lebens. 

Er segelt gerne. Mit Anfang 20 hat er sich sein erstes Boot gekauft. Mit Mitte 20 ein Boot, mit dem man ober den Ozean segeln kann. In diesem hat er dann gewohnt und es renoviert, weil es in fürchterlichem Zustand war. Mit 36 hatte er genug Geld und ist losgesegelt. Heute ist er 55 und segelt immer noch mit seiner Frau. 

Andere sind glücklich, wenn sie einen Job machen, der sie fordert und Abends mit ihrer Familie im Eigenheim sitzen. 

Ich bin glücklich, wenn ich tolle Produkte entwickele, sehe, wie sie von Leuten gekauft werden. Mir ist eine große Wohnung nicht wichtig, aber ich mag eine moderne Wohnung. Ich unternehme gerne mit eine Mädel etwas. Kurztripps. Gutes Essen. Außerdem reise ich gerne und verbringe gerne ein paar Monate an einem anderen Ort. 

Mädels sind da nur ein kleiner Punkt. 

Aber wenn man glücklich und zufrieden ist, einen gesunden, sportlich schlanken Körper hat. Genug Erfahrung mit Mädels hat, um routiniert mit ihnen umzugehen und sie eben auch anspricht, dann hat man sie sowieso im Leben. 

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  • 2 months later...
vor 16 Minuten schrieb tobtobtobtob:

Wie, wo? Bei welcher Bank? Da steig ich glatt auch ein mit meinen 28 Jahren ;) 

Da hast Du gut aufgepasst, da fehlt noch eine Verdopplung. 
Ich hatte das mit gut 7% gerechnet, den Absatz aber ein paar Mal umformatiert. 

Wenn es Dich aber interessiert, erkläre ich auch, wie man 14% macht. Allerdings nicht mehr, indem man einfach sein Geld bei einer Bank passiv anlegt. 

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vor 6 Stunden schrieb Neice:

Da hast Du gut aufgepasst, da fehlt noch eine Verdopplung. 
Ich hatte das mit gut 7% gerechnet, den Absatz aber ein paar Mal umformatiert. 

Wenn es Dich aber interessiert, erkläre ich auch, wie man 14% macht. Allerdings nicht mehr, indem man einfach sein Geld bei einer Bank passiv anlegt. 

Würde mich auch interessieren

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Mich würde erstmal interessieren, wie man an die Viertelmillion kommen soll, bevor ich mir Gedanken mache, wie ich sie anlege. 

bearbeitet von Gast
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vor 20 Minuten schrieb Wildchild:

Mich würde erstmal interessieren, wie man an die Viertelmillion kommen soll, bevor ich mir Gedanken mache, wie ich sie anlege. 

Ganz ehrlich, so schwer ist das nicht. 4k brutto - > 2,5k netto. Dann Wohnung kaufen davon und danach jeden Monat 1,5k sparen ist easy. Macht dann 18k jährlich und 13 Jahre später hat man die 250k. 

@Neice Wieviel Risiko steht hinter deiner Taktik? 

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vor einer Stunde schrieb Wildchild:

Mich würde erstmal interessieren, wie man an die Viertelmillion kommen soll, bevor ich mir Gedanken mache, wie ich sie anlege. 

Reihenfolge ist halt falsch. 

Klassisch 20% vom ersten Netto sparen und dann 50% von jeder Gehaltserhöhung. Mit ner Ausbildung dann eben mit 20 bei 1.700 netto einsteigen (340 EUR) und dann bis 25 auf die 2.500 EUR netto kommen (Weiterbildung + 1-2 Wechsel). Vorher auch schon etwas Geld sparen und dann Marktbreit mit 8% Durchschnittsrendite (z.B. S&P500 ETF) anlegen. 

Dann bist Du mit 25 auf 32.320 EUR. Und dann mit 30 bei den kritischen >100K EUR (101.700 EUR). Selbst wenn Du danach nicht mehr weitere Gehaltserhöhungen bekommst, hast Du mit 40 Deine 350.000 EUR zusammen (was bis dahin durch Inflation eher 250.000 EUR entsprechen sollte). 

Verdienste weniger, musst Du halt mehr Gas geben. Oder mehr Karriereplanung machen und lernen, wie man Gehalt verhandelt. Oder deutlich weniger ausgeben. Z.B. die 100K bis 30 zusammen bekommen, indem Du einen Studentenlifestyle lebst. Ja, doof. Man muss sich was gönnen. Studenten haben auch Spaß und brauchen kein Auto auf Pump und ne große Wohnung mit Anfang 20. 

Oder Du lässt das halt bleiben. Dann läufts halt finanziell scheiße. Die meisten gehen übrigens so einen Weg etwas verdeckter, indem sie von der Bank erklärt bekommen, dass sie mal 20-30% vom Eigenheim ansparen sollten und dann in eine mtl. Sparrate gezwungen werden, weil sie das Haus abbezahlen müssen. Das ist ne beschissene Anlage finanziell, aber Sparraten haben viele auf dem einen oder anderen Weg in ihrem Leben drin. 

vor 1 Stunde schrieb Benutzernameundso:

(Btr. 14%)
Würde mich auch interessieren

Bei 14% gelten andere Regeln. 

Erstmal ist Dein Fokus komplett darauf, einen "High Income Skill" zu erwerben. Ein High Income Skill ist ein Skill, mit dem Du >100.000 EUR im Jahr verdienst. 

Da fliegen schon mal ganz viele Berufe raus. Ohne Studium wäre es z.B. "Fachinformatiker". Um einen High Income Skill zu haben, brauchst Du eine Spezialisierung. Nimmst Du z.B. "Apps" dann machst Du Deine Ausbildung in einer guten Agentur für App-Entwicklung und lernst von Kollegen und bist in guten Projekten drin. Aus dem Thema spezialisierst Du Dich weiter. Z.B. auf ein Themengebiet, das im Trend ist und in den nächsten Jahren wächst (z.B. Flutter). 

Der erste Jobwechsel sollte dann in ein Unternehmen sein, dass dieses Thema voll ausreizt, so dass man im normalen Job 8-12 Stunden pro Tag dran arbeitet. Ab da ist man dann auf 80K EUR p.a..Parallel baut man sich weiter auf, betreibt z.B. DEN Blog zum Thema Flutter, fängt an Vorträge zu halten und vernetzt sich in der Szene. Fachbuch schreiben zu dem Thema ist ein beliebtes Marketinginstrument. Mit dem nächsten Wechsel hat man die 100K geknackt. Ggf. auch mit einem Wechsel ins Ausland zu einem attraktiven Arbeitgeber (USA / Schweiz wg. Netto). 

Ansonsten liegt der Fokus darauf, ca. 10% pro Jahr mehr Gehalt zu bekommen, was einen irgendwann in die Position des Freelancers bringt bzw. in eine eigene Firma, weil irgendwo dann die Schwelle ist, wo man persönlich nicht mehr drüber kommt. 

Aber so als Idee: Mit 27 sollte man auf dem Punkt sein, dass man zu den 100 Besten in dem Thema gehört, die "sichtbar" im Markt sind. Also einen "Expertenstatus" haben. 

--- 

Im Bereich Vermögensaufbau sind dann die Regeln etwas anders. Man schaut auch, dass man schnell die 100K zusammen bekommt, allerdings ist "Liquidität" und "Bonität" der Schlüssel. Ein 100K Vermögen + 100K p.a. Einkommen kann man auf 1 Mio. Fremdkapital hebeln bei Immobilien. Man nutzt dann nur noch "Chancen" im Markt. Stellt sich passiver mit dem Depot auf (z.B. mal in Richtung Dalio All Weather Portfolio lesen) und kauft mal eine Eigentumswohnung, um den Kaufprozess und die Findung einer passenden Wohnung zu lernen inkl. Verwaltung. 

Ansonsten schlägt man nur zu, wenn sich "Gelegenheiten" ergeben. Mit einem High-Income-Skill wird man nicht arbeitslos. Dann gibt es eben Marktphasen, wo alles am Boden ist, Leute verkaufen müssen. Man günstig einkaufen kann. Zinsen niedrig sind und Banken ungern Geld raus rücken, wenn die Bonität nicht stimmt. 

Da schlägt man dann zu. Z.B. im Aktienmarkt (und dazu muss man vorher KnowHow aufbauen und Erfahrung haben) oder im Immobilienmarkt. Immobilien sind sexy. Hoher Fremdkapitalhebel möglich. In den passenden Marktphasen günstig einzusammeln. Zinsen und Bewirtschaftung zahlt der Mieter. Sie sind steuerlich sehr interessant zu nutzen. Und wenn sich die Wirtschaft wieder erhölt hat, alle "happy" sind und die Preise oben sind, kann man sie auch noch steuerfrei (nach 10 Jahren) verkaufen.  

Man muss halt nur tief genug im Thema drin sein, um die Gelegenheiten zu erkennen. Geld haben, wenn es keiner hat und ansonsten investiert man am Anfang clever in sich selbst, denn die ersten 10-15 Jahre tauscht man nur Zeit über Skills in Geld. Je wertvoller die Skills sind, desto mehr Geld kommt raus. 

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vor 1 Stunde schrieb Benutzernameundso:

@Neice Wieviel Risiko steht hinter deiner Taktik? 

Ist halt die Frage, wie man "Risiko" bewertet. 

Man könnte bei einem marktbreiten ETF Ansatz bzw. einem Aktienportfolio überlegen, ob die durchschnittlichen 8% Rendite basierend auf dem jetzigen Niveau realistisch sind. Was aber eigentlich auf 20 Jahre mit mtl. Sparrate egal ist. Entweder ist es momentan eher günstig bewertet, wenn man unterstellt, dass man die Zinsen nicht mehr richtig hoch bekommt und in der nächsten Krise wir noch heftigere Negativzinsen bekommen und immer mehr Leute in Sachanlagen rennen. Oder es ist hoch bewertet weil so viel Geld in den Markt gepumpt wurde. Ich sehe das aber eher entspannt auf 20 Jahre. 

Immobilien? Kenne ich mich zu wenig aus und ich würde heute nicht mehr kaufen. Das sieht mir zu sehr nach Blase aus und die Jungs sind ja alle auf dem Tripp, dass die Preise nicht mehr runter kommen. Und das geht normalerweise viel schneller, als ihnen lieb ist. 

High Income Skill? Naja, das Leben mit 5.000 EUR netto ist schöner als mit 1.500 EUR netto und es senkt massiv das Risiko arbeitslos zu werden. Sollte einem halt schon Spaß machen. Geld macht nicht glücklich, wenn man es gegen einen Job tauscht, der einem keinen Spaß macht. Wer leidenschaftlich taucht ist vllt. besser beraten zu tauchen als Beruf anstatt in einem Job zu hocken den er hasst, damit er 1-2x im Jahr im Urlaub tauchen kann. 

Und hohe Sparquote? Das gibt eine ganz fiese Diskussion mit Leuten, die eine Runde "NIX" haben. Meine Erfahrung ist, dass "Sachen" nicht so langfristig glücklich machen wir "Erlebnisse" und man auch mit weniger Geld ein spannenderes Leben führen kann als die meisten Menschen, die voll auf Konsum sind. Die Mischung muss man für sich aber finden und da steckt ein Risiko drin. 

Die meisten Leute die nix haben verstehen aber nicht, was für ein Gefühl sich einstellt, wenn man in dem Punkt voran kommt. Dann hocken sie in einem "Job" und hassen den Chef und ihren Job. Arbeiten, um den Kühlschrank voll zu bekommen und ihren Konsum voran zu treiben. Gibt halt innere Ruhe und Freiheit. 

Um mal das obige Beispiel aufzugreifen mit dem Fachinformatiker: 

Wenn der mit 27 "Experte" auf einem Fachgebiet ist und seine 100K zusammen hat, dann hat der doch viele Optionen. Z.B. die 100K einfach "liegen lassen" zu 8% und bis 32 mal ein wenig zu reisen, Mädels zu ballern und zu surfen. Die 100K wachsen weiter und dem reichen doch dann 1.500 EUR im Monat. Mit den Skills geht der 6 Tage surfen und arbeitet 1 Tag "remote" mit dem Notebook mit Blick aufs Meer. Und wenn er keinen Bock mehr hat, ruft der einmal in sein Kontaktnetzwerk rein und hat den nächsten 100K EUR pro Jahr Job in wenigen Tagen. Und glaub mal nicht, dass den sein Chef nervt. Der weiß genau, dass der permanent von Headhuntern kontaktiert wird und man den bei Laune halten sollte. 

Der muss sich doch überhaupt keinen Kopf mehr machen. Mit 27 auf 100K zu sein bringt ihn doch bei 8% bis 60 auf über 1,2 Mio - ohne, dass der noch einen EUR sparen muss. Der performed doch alle aus, auch wenn er mit 27 beschließt, dass er von seinem Gehalt nun Porsche und Penthouse in der Stadt will oder einfach ein lockeres Leben am Strand mit Surfboard. 

Das Schöne ist halt, was die meisten nicht kapieren: Wir leben in einem Land, wo man quasi kostenlos eine High-Income Ausbildung bekommt. In vielen anderen Ländern müssen dazu Eltern Geld haben oder man steht am Ende mit 250-400.000 Dollar Schulden zu Beginn seiner Berufskarriere da. 

Kann man nutzen. Oder man macht ne 0815 Ausbildung und meckert dann wie doof alles ist. 

 

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vor 3 Stunden schrieb Benutzernameundso:

Ganz ehrlich, so schwer ist das nicht. 4k brutto - > 2,5k netto. Dann Wohnung kaufen davon und danach jeden Monat 1,5k sparen ist easy. Macht dann 18k jährlich und 13 Jahre später hat man die 250k. 

1,5K aus 2,5K netto ansparen ist schon heftig.
Die Wohnung hat ja auch noch lfd. Kosten (Kredit, Hausgeld, Instandhaltungsrücklage etc.pp). 

Ich habe mir am Anfang 1K netto auszahlen lassen, als ich die Firma aufgebaut habe. Da hat die Firma aber noch Homeoffice bezahlt. Viele "sonstige" Anschaffungen. 1K netto geht schon in Richtung "Frugalistisch". Bei 2,5K netto 1.000 EUR sparen ist recht entspannt. Ich habe privat eine Sparquote von 1K bei 3K netto Auszahlung. Das klappt super. 

Irgendwie unterschätzt ihr glaube ich ein wenig das Thema "Zinseszins". 

Ich habe z.B. am Anfang sehr viel Geld in ziemlich wenigen Aktien gehabt. Selbstständig irgendwann entschieden, nichts mehr mit Privatkunden zu machen und diesen Teil 1:1 in Amazon gehauen. Als mir der Anteil zu groß wurde ein paar Sachen gekauft und am Ende bei Berkshire als weiteres Basisinvest hängen geblieben. Ein wenig Alibaba dabei gehabt. Als China dann letztes Jahr so in die Grütze ging, habe ich ordentlich Alibaba, Tencent und JD.com gekauft. Dazu dann (weil mir dieses OG Thema so auf den Sack geht) und es einen riesigen Vorteil für Mädels bringt und Jungs das machen, wo die Mädels abhängen, Tinder (bzw. match.com) gekauft. 

Dazwischen dann auch mal den ziemlich riskanten Move gemacht und mir über DEGIRO 50.000 EUR für 1,25% Zinsen geholt und Amazon und Berkshire gehebelt und den Kredit über die Sparquote zurück gezahlt (hätte das Geld aber auch als Kredit über die Firma, also kein Risiko eines Margin Calls). 

2018 war ich dann zunehmend vorsichtiger und habe Cash aufgebaut und im Dezember ordentlich Amazon nachgekauft (leider nicht zum besten Kurs). Vorher schon etwas abgesichert mit PUTs. 

Ansonsten bin ich analog zu Tinder auf Momo aufmerksam geworden im Dezember und habe ordentlich gekauft. Hatte sie schon länger im Blick und sie traf so schön eine Unterstützung, dass ich ohne größere Analyse gekauft habe. 

Momo ist toll. Also in China hat man ja als Mann verloren ohne guten Job und Eigentumswohnung. Da sind die Mädels hart. Wenn aber die Chinesischen Austauschstudentinnen rum ficken, ficken auch die Chinesinnen in China rum und das spricht für Fick-Apps. Momo hat Tantan gekauft. Damit habe ich die Nr. 1 und 2. in China. Ggf. macht auch Tencent da das Rennen. Und Tinder ist auch aktiv. Das wird sich in den nächsten Jahren auch ausbreiten auf Indien. Und wo Mädels sind, die ficken wollen, sind Männer, die Geld ausgeben. Momo und Tantan haben erst dezent angefangen, zu monetarisieren. Ziehen die an, zieht die Aktie an. Wenn die chinesische Regierung das nicht anfängt doof zu finden. 

Ich bin auf jeden Fall voll in fickende Chinesen investiert. 

Die letzten Jahre liefen generell gut und ich hatte auch etwas Glück dabei. Aber ich habe weniger als 1/3 meines Depots eingezahlt. 

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vor 9 Stunden schrieb Neice:

Klassisch 20% vom ersten Netto sparen und dann 50% von jeder Gehaltserhöhung. Mit ner Ausbildung dann eben mit 20 bei 1.700 netto einsteigen (340 EUR) und dann bis 25 auf die 2.500 EUR netto kommen (Weiterbildung + 1-2 Wechsel).

Halte ich für heftig übertrieben – vor allem nach Ausbildungsberufen. Aber auch nach Studium. Gut, heutzutage kann man anscheinend schon mit 17 studieren… war vor ein paar Jahren (G12) noch nicht so. Da gab es dann auch noch Zivil- bzw. Wehrdienst. Ausbildungs- / Studiums Beginn war dann mit 19/20.  IT- Markt vor 10 Jahren ? Weniger gut. Tarifverträge bzw Ausbildungsvorgaben für ITler? Fehlanzeige. Da haste als ITler nach der Ausbildung deine 1.300 Schleifen gehabt. Erstes eigene Auto musste auch noch gekauft werden, neu ausrüsten, vernünftige Kleidung, etc. pp

Es sei denn, man bekommt das alles von den Eltern/Familie in den Arsch geschoben. Dann geht es tatsächlich etwas einfacher.

Und die regionalen Unterschiede sind halt immer noch extrem.

vor 9 Stunden schrieb Neice:

Ansonsten liegt der Fokus darauf, ca. 10% pro Jahr mehr Gehalt zu bekommen, was einen irgendwann in die Position des Freelancers bringt bzw. in eine eigene Firma, weil irgendwo dann die Schwelle ist, wo man persönlich nicht mehr drüber kommt.

Wie setzt du denn 10 % beim selben Arbeitgeber pro jahr (über mehrere Jahre) durch?

vor 9 Stunden schrieb Neice:

Der erste Jobwechsel sollte dann in ein Unternehmen sein, dass dieses Thema voll ausreizt, so dass man im normalen Job 8-12 Stunden pro Tag dran arbeitet. Ab da ist man dann auf 80K EUR p.a..Parallel baut man sich weiter auf, betreibt z.B. DEN Blog zum Thema Flutter, fängt an Vorträge zu halten und vernetzt sich in der Szene. Fachbuch schreiben zu dem Thema ist ein beliebtes Marketinginstrument. Mit dem nächsten Wechsel hat man die 100K geknackt. Ggf. auch mit einem Wechsel ins Ausland zu einem attraktiven Arbeitgeber (USA / Schweiz wg. Netto). 

Netter Plan für die 1 % High- Flyer. Einer meiner besten Freunde ist einer. Immer gut in der Schule gewesen. Sieht top aus. Fickt natürlich ohne Ende. Aber auch ein Vater mit Kohle. Nach dem Gymnasium ging es mit einem anderen, gemeinsamen Kumpel auf eine Management- Privat-Uni, 12k pro Semester. Mit Stipendium immerhin nur noch 6k. Aber beide hatten früh den Plan, Unternehmensberater zu werden. Und zwar nicht in irgendeiner Bude sondern Top 5 sollte es schon sein. Bei den Unternehmen brauchst du dich mit einer Ausbildung oder einem Studium an einer öffentlichen Uni, überhaupt nicht bewerben. Dafür ist das Papier zu schade.

Beide weiterhin sehr gut in der Uni – Auslandsaufenthalte, klar – Bachelorarbeit mit Auszeichnung. Kollege A schon immer etwas stärker in die studentische Unternehmensberatung involviert, lernt seinen Mentor kennen – hat eine kleine Beratung im Pott – passt sofort. Mit 27 hat er die 100K p.a. geknackt.  Heute mit 30 ist er Partner und COO. Workload um die 70- 80 Stunden die Woche. Sehe ihn leider nur noch selten. Legt sein Vermögen an. Aktien, Immobilien, etc… ungefähr so wie du beschrieben hast. Ist er glücklich? Jein. Wie lange kann er das noch machen? Vllt. 20 Jahre wenn es gut geht. Hat dann ne Menge Kohle, hatte wenig Leben… trotzdem, er ist ein heftiger Typ der von Anfang an wusste, wohin er will. Die 1%ler eben…

Kollege B machte danach noch seinen Master an der WHU. Heftiges Programm + Auslandsaufenthalt – Semester kostet wieder round-about 15 K pro Semester, reduziert durch Stipendium ging es. Aber ohne den finanziellen Background der Familie, niemals möglich. Hat also eine Top- akademische Ausbildung hinter sich und fängt bei einer Top 3 Company an als Associate Consultant. Einstiegsgehalt ~ 70K , mit 27 Jahren. Jetzt nach 2 Jahren wird er Consultant und hat seine 100K mit 29 Jahren erreicht. 1%ler eben….

Das sind die beiden absoluten Ausnahmen in meinem sehr großen Freundeskreis. Und da ist alles dabei – vom Briefträger bis eben zum Partner, sämtliche Berufs- und Karrierewege vertreten. Ärzte, Rockstars, Ingenieure, Lageristen…. Was mich grundsätzlich an deiner Ausführung stört ist, dass man sich sehr früh im Klaren sein muss, wohin man will – ein paar Jahre später ist eben schon „zu spät“ – und das du den Karriereweg der 1%ler beschreibst. Klar, wenn man mit 40 nur noch von Zinsen, Luft und Liebe leben will, ist das vermutlich der Weg. Musst aber auch Glück haben… Elternhaus, finanzieller Background, Glück haben im Leben (gesundheitlich als auch privat).  Lebensstandard sehr niedrig halten. In Verzicht üben – und so wie du schon sagst – es geil finden.

Alles eine Frage des Lebensentwurfs.

Gibt aber eben auch Entwürfe dazwischen oder Phasen, wo es das Leben nicht sonderlich gut mit einem meint. Daher stört es mich, dass sich das alles bei dir so einfach anhört  - auch wenn du es vermutlich nicht so meinst – aber einige Empfehlungen sehe ich kritisch und extrem schwierig umzusetzen, z.B. den Lebensstandard so gering wie möglich zu halten. Auf die eigenen Komfortansprüche zu scheißen – ja, muss man geil finden. Kenne aber die wenigstens. Die 1%ler von mir die ich beschrieben habe, gönnen sich auch gerne richtig. Die haben beide eine gute Balance gefunden.

vor 12 Stunden schrieb Benutzernameundso:

Ganz ehrlich, so schwer ist das nicht. 4k brutto - > 2,5k netto. Dann Wohnung kaufen davon und danach jeden Monat 1,5k sparen ist easy. Macht dann 18k jährlich und 13 Jahre später hat man die 250k.

1,5k von 2,5k sparen funktioniert auch nur, wenn man vllt. noch im Hotel Mama wohnt oder eine 15 qm Wohnung auf dem Land mietet. Und rumläuft wie der letzte Fußabtreter. Da brauchst du die 250 K am Ende der 13 Jahre auch, um dich einmal kernzusanieren.

 

Mich würde mal interessieren, woher hier die Sparkönige, nicht- eingeplante Ausgaben finanzieren und welche Summe ihr euch pro Monat zum „freien Verzehr“ bewilligt? Generell spüre ich persönlich die ansteigenden Lebenskosten immer mehr. Hat sicher auch was mit steigendem Lebensstandard zu tun – heute gibt es eben immer öfter frisches Gemüse, Obst, „gutes“ Fleisch anstatt die 50 Cent Ravioli Dose.

Wie viele Geld gebt ihr pro jahr für Urlaub aus?

 

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Hmm.. auf dem Papier durchgerechnet ist das natürlich nicht unmöglich. Von 20 bis 40 jeden Monat 1k sparen und nach 20 Jahren hat man dann ordentlich was gespart.

Dafür kann sich so jemand dann in den besten 20 Jahren seines Lebens nichts leisten. Kein vernünftiges Musikinstrument, keine geile Weltreise, etc. Wenn er mit 30 dann Kinder bekommt, müssen auch diese auf alles verzichten. Um immer 1k weglegen zu können, muss man auch konstant im Job Leistung bringen. Und darf auch nicht studiert haben, denn sonst fängt die Reise erst mit 25 an.

Ich stimme zu, dass die allermeisten Menschen viel mehr zurücklegen könnten, wenn sie ihr Geld nicht für soviel unnützes Zeug rausschmeißen. Aber obiger Lebensentwurf ist wohl eher eine absolute Ausnahme. 

 

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vor 17 Minuten schrieb Exklimo:

Generell spüre ich persönlich die ansteigenden Lebenskosten immer mehr.


Ich wohne, lebe und arbeite hier in einem der angesagtesten Reiseziele Europas und wenn ich 800€ am Ende des Monats auf die Seite legen will (von 2,2k netto) dann muss ich fast ein Monat lang hungern. Würde ich normal leben (ab und zu ausgehen, doch eine nettere Wohnung haben, die ein oder andere Pizza mit Freunden am Abend, am Wochenende Skifahren) würde nichts übrig bleiben.

 

vor 20 Minuten schrieb Exklimo:

Wie viele Geld gebt ihr pro jahr für Urlaub aus

Ich schätze etwas weniger als einen Monatsgehalt. Also ca. 1800€.

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Da treffen halt unterschiedliche Mindsets aufeinander. 
Ich kenne die ganzen Argumente. 

Ich weiß auch, dass man da nur schwer überzeugen kann und es erleben muss. Ansonsten gibt es eine Diskussion im Kreis, wo jeder seine Argumente vertritt. 

Zwei Punkte möchte ich stellvertretend aufgreifen. Nicht um sie zu diskutieren (denn ja, das ist ein Einzelfall), sondern nur um aufzuzeigen, dass eine Annahme nicht unbedingt stimmen muss. 

vor einer Stunde schrieb Exklimo:

IT- Markt vor 10 Jahren ? Weniger gut. Tarifverträge bzw Ausbildungsvorgaben für ITler? Fehlanzeige. Da haste als ITler nach der Ausbildung deine 1.300 Schleifen gehabt.

Ich habe eine Ausbildung zum IT-System-Kaufmann gemacht. Kann ich alles bestätigen. Inkl. dem Versuch, mit 1.300 EUR Anfangsgehalt anzukommen nach der Ausbildung. Ich hatte mir nebenbei schon was aufgebaut und machte damit rnd. 1.000 EUR mtl. und ich hatte eine Nische entdeckt, mit der die Firma recht erfolgreich war: Internetmarketing. Nun waren 1.300-1.400 EUR einfach ein gutes Anfangsgehalt und nach 3 Jahren Berufserfahrung waren 1.800 EUR üblich. 

Meine Position war: Ich habe diese 3 Jahre Berufserfahrung und ich sehe daher 1.800 EUR als durchschnittlich an. Meine Vorstellung sind 2.200 EUR. Das Geld bin ich wert. Gerne auch über eine Variable. Am Ende hatte ich 1.800 EUR fix und 500 EUR variable mit einer unrealistischen Zielvereinbarung. Fand ich gut. Verhandeln wir die halt später nach in der nächsten Gehaltsrunde und springen dann auf 2.300 EUR netto. 

Warum ging das? Weil ich gut in dem Bereich war und es für 1.300 EUR nicht gemacht hätte. Dann nehme ich lieber 10 Stunden Zeit pro Tag (inkl. Fahrt) und baue mein 1.000 EUR Business weiter auf. 

So hatte ich dann mit Anfang 20 meine 1.800 EUR netto zzgl. 1.000 EUR selbstständig und konnte steuerlich schon ne Menge nutzen. 

3 Jahre später war ich auf 25.000 EUR (brutto) mtl. - und ich habe mich nicht tot gearbeitet.

Das war 2006. Und ich habe die Finanzkrise vollkommen verpeilt. Lief super. Weil die Unternehmen alles kicken, außer den Bereich, wo die Anfragen her kommen. 

vor 1 Stunde schrieb Exklimo:

Wie viele Geld gebt ihr pro jahr für Urlaub aus?

Meine 3.000 EUR netto gehen in etwa so drauf: 

- 1.000 EUR mtl. werden angelegt. 
- 500 EUR mtl. für eine kleine Wohnung (15 EUR m2 warm). 
- 700 EUR Essen (ich liebe Premiumsteaks aus dem Internet)
- 150 EUR Transport + Versicherung, Kommunikation
- 200 EUR Urlaub 
- 250 EUR Unternehmungen
- 100 EUR Konsum (Klamotten; Neflix... )
- 100 EUR Putzfrau

Das reize ich aber nicht jeden Monat aus. Das Geld sammelt sich auf dem Konto. 

Ich mache aber anders Urlaub als der Durchschnitt. 

z.B. 2 Monate Thailand. Vermiete meine Wohnung unter für 600 EUR. Arbeite ein wenig in einer Tauchschule mit und bekomme dafür kostenlose Tauchtripps und Verpflegung auf dem Boot. Appartement bekomme ich für 250 EUR pro Monat. Essen ist günstiger als in DE. Also das geht +-0 auf und das Teuerste sind die Flüge. Bin alt, fliege Business. 

So schlecht ist das Leben nicht. 

Das Einzige was ich permanent höre ist, dass ich in einer zu kleinen Wohnung lebe. Ich finde das gut. Der einzige Nachteil ist, dass man nicht so leicht eine Putzfrau findet. 



 

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vor 57 Minuten schrieb Neice:

Da treffen halt unterschiedliche Mindsets aufeinander. 
Ich kenne die ganzen Argumente. 

Das hat nichts mit Mindsets zu tun. Ich lege von 2.3k 300€ zurück. Du von 3k 1k. Ergo leben wir beide von 2k im Monat. 

Das ist keine Frage eines Mindsets, sondern die Frage des Einkommens und dem Verzicht auf Familie.

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vor 1 Stunde schrieb Neice:

Ich habe eine Ausbildung zum IT-System-Kaufmann gemacht.

Manche Paralellen sind schon verrückt. Ich ebenfalls ;)

Zitat

Kann ich alles bestätigen. Inkl. dem Versuch, mit 1.300 EUR Anfangsgehalt anzukommen nach der Ausbildung. Ich hatte mir nebenbei schon was aufgebaut und machte damit rnd. 1.000 EUR mtl. und ich hatte eine Nische entdeckt, mit der die Firma recht erfolgreich war: Internetmarketing.

Es gibt, neben dem Mindset,a eben auch noch die persönlichen Unterschiede: Du scheinst ein "Macher" zu sein, der mit der notwendigen Besessenheit aber auch fachlichen Fähigkeiten und anderen charactereigenschaften, gesegnet ist. Braucht man dafür aber auch. Ich hab in meinem Freundeskreis auch schon so einige Versuche der Selbstständigkeit gesehen... 90 % scheitern. Die Leute, mit der Leidenschaft für ihr Business gepaart mit starken Charactereigenschaften sind die, die damit erfolgreich sind / waren.

Es ist also viel mehr als "einfach mal machen" und plötzlich verdient man noch 1K zusätzlich im Monat...

 

Zitat

Meine Position war: Ich habe diese 3 Jahre Berufserfahrung und ich sehe daher 1.800 EUR als durchschnittlich an. Meine Vorstellung sind 2.200 EUR. Das Geld bin ich wert. Gerne auch über eine Variable. Am Ende hatte ich 1.800 EUR fix und 500 EUR variable mit einer unrealistischen Zielvereinbarung. Fand ich gut. Verhandeln wir die halt später nach in der nächsten Gehaltsrunde und springen dann auf 2.300 EUR netto. 

Warum ging das? Weil ich gut in dem Bereich war und es für 1.300 EUR nicht gemacht hätte. Dann nehme ich lieber 10 Stunden Zeit pro Tag (inkl. Fahrt) und baue mein 1.000 EUR Business weiter auf. 

So hatte ich dann mit Anfang 20 meine 1.800 EUR netto zzgl. 1.000 EUR selbstständig und konnte steuerlich schon ne Menge nutzen. 

3 Jahre später war ich auf 25.000 EUR (brutto) mtl. - und ich habe mich nicht tot gearbeitet.

Für mich kristallisieren sich rückblickend drei wesentliche Faktoren heraus:

-          Fleiß und Ehrgeiz schon zu Schulzeiten bzw. aller spätestens in der Ausbildung / Studium

-          Gefestigte Persönlichkeit gepaart mit einer klaren Vision & Strategie ( Da ist das Ziel -> Das ist der Weg -> Tu alles dafür)

-          Ein bisschen Glück gehört dazu ( Eltern/ Familie als BackUp / Unterstützung, Gesundheit, etc. pp)

 

Meines Erachtens wird es schon schwer, wenn man da im Alter von (heute) 17 , 18, 19 Jahren, mindestens einer der Faktoren nicht oder nur teilweise gegeben ist. Wenn der Fall eintritt, muss man in einen der anderen Kategorien etwas mehr Gas geben. Nur: Das raffen doch die wenigsten in dem Alter, oder?

Ich zumindest bin ein Spätzünder – Eltern beide Lehrer. Da wirst du schon als Rebell geboren. Fachabitur befriedigend erledigt aber nie mein Mathe Problem in den Griff bekommen. Hat mich dann 1,5 Jahre Ausbildungssuche (nach Zivildienst) gekostet, in der ich auch mal die andere Seite kennen gelernt habe (Akkordarbeit). Zu der Zeit hatte ich kein Auto, wohnte auf dem Dorf (schlechte ÖPNV), fuhr mit dem Fahrrad 30 Kilometer zur Fabrik. Das waren 19 Stunden Tage, 5 Stunden Schlaf… dann ging der Tag von vorne los. Und das im 3-Schichtbetrieb. Hat mir die Augen trotzdem nur halb geöffnet.

Dann endlich die o.g. Ausbildung zum IT- Systemkaufmann über Vitamin B bekommen. Verdienst im 3. Ausbildungsjahr: 375 € netto. 1. Gehalt 1.150 € netto. Das ich da weg musste war klar, aber mein Ausbildungszeugnis war auch nicht das beste. Also erstmal Berufserfahrung sammeln. Dann ist mir ein Licht aufgegangen und habe nebenberuflich studiert – weiterhin zu einem wirklich beschissenem Gehalt von ~ 1400 € Netto. Da gingen aber pro Monat noch 300 € Studiengebühr weg. Aber in meinem Job war ich sehr angesehen und hatte meine Freiheiten und Wohlfühloase. Perfekt für nebenberufliche 20 Stunden Zusatzaufwand pro Woche fürs Studium.  Nach 3,5 Jahren war ich plötzlich Akademiker und entwickeln mich aktuell mit meinen 30 Lenzen zu einem Experten im Industrie 4.0 Umfeld. Und da möchte ich deinen Beitrag auch unterstützen: Ist man soweit, kann es schnell nach oben gehen. Wenn ich wollen würde, wäre ich aktuell auch nah an den 100 K OTE.

Ich habe aber auch gelernt, dass es auf mehr ankommt, als bloß das Gehalt. Ich persönlich bin der Meinung, dass man eine gute Balance zwischen „gutem Einkommen“ und Work-Life- Balance, finden sollte. Wobei es viele gibt, die schon bei letzterem die Balance nicht finden.

Aufgrund einiger, gesundheitlicher Schicksalsschläge in meiner Familie hat sich die Einstellung gegenüber dem, was im Leben wirklich etwas wert ist, auch komplett gedreht. Heute gebe ich tatsächlich viel lieber und bewusster Geld für eine private Zusatz-KV aus, damit ich im Fall des Falles eine absolute Top- Behandlung habe. Ich fürchte mich allerdings auch sehr davor, gesundheitlich eingeschränkt zu sein. Mich nervt aktuell schon ein halbes Jahr verletzungspause. Werde ich richtig frustriert. Dann kann mir leider auch kein Geld der Welt versüßen.

Okay, war doch ein etwas ausführlicherer Schwank…

 

Zitat

Das war 2006. Und ich habe die Finanzkrise vollkommen verpeilt. Lief super. Weil die Unternehmen alles kicken, außer den Bereich, wo die Anfragen her kommen. 

Meine 3.000 EUR netto gehen in etwa so drauf: 

- 1.000 EUR mtl. werden angelegt. 
- 500 EUR mtl. für eine kleine Wohnung (15 EUR m2 warm). 
- 700 EUR Essen (ich liebe Premiumsteaks aus dem Internet)
- 150 EUR Transport + Versicherung, Kommunikation
- 200 EUR Urlaub 
- 250 EUR Unternehmungen
- 100 EUR Konsum (Klamotten; Neflix... )
- 100 EUR Putzfrau

Das reize ich aber nicht jeden Monat aus. Das Geld sammelt sich auf dem Konto. 

Ich mache aber anders Urlaub als der Durchschnitt. 

z.B. 2 Monate Thailand. Vermiete meine Wohnung unter für 600 EUR. Arbeite ein wenig in einer Tauchschule mit und bekomme dafür kostenlose Tauchtripps und Verpflegung auf dem Boot. Appartement bekomme ich für 250 EUR pro Monat. Essen ist günstiger als in DE. Also das geht +-0 auf und das Teuerste sind die Flüge. Bin alt, fliege Business. 

So schlecht ist das Leben nicht. 

Das Einzige was ich permanent höre ist, dass ich in einer zu kleinen Wohnung lebe. Ich finde das gut. Der einzige Nachteil ist, dass man nicht so leicht eine Putzfrau findet. 



 

Ich finde btw 3K Auszahlung bei deinem Business relativ wenig.

Übertrieben kleine Wohnung. Da geht es bei mir schon los. Ich brauche meinen Raum. Wir sind im 1 Familienhaus mit großen Grundstück groß geworden bzw habe dort bis zum 23. Lebensjahr auch gewohnt. Habe es dann mal mit einer 40qm Wohnung versucht und musste irgendwann zur Einsicht kommen, dass ich mich ums Verrecken, nicht wohl fühlen werde. Egal "wie schön" ich es mir gemacht habe. Letztendlich bezahlen wir das Doppelte allerdings mit zwei personen, dafür aber auch 3mal größer als deine Wohnung. Ist aber auch notwendig: Ich verbringe 50 % meiner Arbeitszeit im Homeoofice. Da sind minimum 3 Zimmer schon mal Pflicht.

Im Endeffekt läuft es eben auf den persönlichen Lebensstil heraus und was für einen selbst wichtig ist bzw. was man sich so gönnen möchte. Ich muss zugeben, dass ich deutlich mehr sparne könnte - aber ich verbringe ca. 40 % meiner Arbeitszeit im Auto / Flieger... mein dicker Firmenwagen kostet mich daher auch knapp 500 € netto... aber auch nur, weil ich dort soviel Zeit drin verbringe. Hätte auch ein Golf sein können... aber, nö.

Von ~ 2,2 K netto spare ich aktuell fix 200 € + dem, was am Monatsende noch übrig bleibt. Das ist manchmal nix, manchmal aber auch nochmal 300 - 400 €.  Und Provision (immerhin 4-6 K pro Jahr) . Je nachdem was so "anfällt"... wie bspw. Urlaube.

Dafür gebe ich deutlich mehr aus, aber auch gerne. Meine größte Passion sind die Berge und mein Snowboard. In einfachen Unterkünften + Verpflegung + Skipass für eine Woche, ist man schnell bei 700- 1000 € für 7 Tage los. Ziel ist es immer, mind. 3 Wochen pro Saison in den Bergen zu sein. Das läppert sich. Aber mir ist es das wert weil es in mir Emotionen auslöst, die ich nirgends sonst bekomme.Ausrüstung, Lawinen- Training, mal ein Touren- Guide für einen Tag... von den Erlebnissen zehre ich sehr sehr lange.

Naja, am Ende gebe ich knapp 5K / Jahr für Urlaub aus. Das sind aber max. 7 Tage "Chillen, All- In" .... in den restlichen 5 Wochen entdecke ich einfach die Welt.

Schon wieder ein Schwank... egal, was soll's.

 

vor 47 Minuten schrieb Wildchild:

Das hat nichts mit Mindsets zu tun. Ich lege von 2.3k 300€ zurück. Du von 3k 1k. Ergo leben wir beide von 2k im Monat. 

Das ist keine Frage eines Mindsets, sondern die Frage des Einkommens und dem Verzicht auf Familie.

Wobei man auch sagen muss, dass man von 2K schon sehr gut leben kann.

Mein Überschuss nach Abzug der Fixkosten beträgt knapp 850,- € / Monat. Also da geht schon noch was, wnen man hier und da mal etwas auf die Preise achtet und nicht alles wild raushaut.

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vor 13 Minuten schrieb Wildchild:

Das hat nichts mit Mindsets zu tun. Ich lege von 2.3k 300€ zurück. Du von 3k 1k. Ergo leben wir beide von 2k im Monat. 
Das ist keine Frage eines Mindsets, sondern die Frage des Einkommens und dem Verzicht auf Familie.

Ne. Das ist Mindset. 

Ich mag die Szene ja ganz gerne und ich kenne genug Leute, die das mit Familie machen. Ist nämlich immer so ein Argument: "Das klappt nur, solange man keine Kinder hat". 

Gut - ich habe keine Kinder. Kann ich nicht mit reden. 

Würde ich heute aufwachen und mein Chef mich anrufen und mir mitteilen, dass ich heute nicht auf der Arbeit erschienen wäre, würde ich da morgen hin fahren und meine 2.300 EUR netto abholen. 

Ich würde sofort meine Ausgaben wie folgt kürzen: 

vor einer Stunde schrieb Neice:

- 1.000 EUR mtl. werden angelegt. 
- 500 EUR mtl. für eine kleine Wohnung (15 EUR m2 warm). 
- 700 EUR Essen (ich liebe Premiumsteaks aus dem Internet)150 EUR
- 150 EUR Transport + Versicherung, Kommunikation 300 EUR (wahrscheinlich hätte ich so einen Job, wo ich ein Auto brauche)
- 200 EUR Urlaub 
- 250 EUR Unternehmungen 100 EUR (Grillen an der Lahn oder am See, Studentenkneipen, Kochen und vögeln mit Mädels)
- 100 EUR Konsum (Klamotten; Neflix... )
- 100 EUR Putzfrau

Macht 2150,00 EUR (150 EUR lege ich zurück für nicht vorher Gesehenes, Sobald ich da ein ausreichendes Polster habe, stecke ich es in Unternehmungen). 

Ich bezahle IMMER zuerst mich. 

Um es spannend zu machen, hole ich mir 24.000 EUR Kredit und zahle ihn einfach über die Sparrate ab. Das Geld stecke ich zu 12.000 EUR in BAT (8% Div.Rendite, aktuell 33 EUR; 6000 EUR in den Berkshire (aktuell 186 EUR) und 6.000 EUR in Amazon (aktuell 1.700 EUR). 

Ich schreibe es mal hier rein. 

Parallel fange ich sofort an, mir einen High Income Skill aufzubauen. Brauche ich 6 Monate zu um damit Geld zu verdienen. Ab da habe ich dann meine 600-800 EUR extra im Monat und meinen jetzigen Lifestyle wieder. Gebe ich aber nicht aus, sondern baue das Ding weiter auf und spare das Geld. Nach weiteren 12-18 Monaten bin ich auf 3.000 EUR netto und schmeiße meine Festanstellung. Bis dahin habe ich auch ein paar Rücklagen, wenn mal etwas nicht so läuft. 

Bis dahin liefert mir schon BAT knapp 960 EUR jährlich an Dividenden. Bis an mein Lebensende. 

Klar. Risiko. Was aus meinem Depot geworden ist, schauen wir uns dann mal in 24 Monaten an. 

Was nicht bedeutet, dass ich Dein Modell schlecht reden möchte. 
Ich finde nur andere Optionen interessanter für mich. 

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vor 10 Minuten schrieb Exklimo:

Ich verbringe 50 % meiner Arbeitszeit im Homeoofice. Da sind minimum 3 Zimmer schon mal Pflicht.

Mich stört es nicht. Ich schlafe da ja nur drin, koche und vögele Mädels. 
Und sie kommt mir groß vor. Wie ein kleines Penthouse mit riesiger Dachterrasse. 

Allerdings habe ich die selbe Wohnung noch mal 1:1 im Nachbargebäude als Büro. Ich mag halt keine langen Wege zur Arbeit und das zahlt die Firma. Das ist mir z.B. sehr wichtig. Große Wohnungen sind es nicht, hab auch mal auf 160m2 gewohnt. Wahrscheinlich wäre es mir aber auch wichtiger, wenn ich einen normalen Job hätte. Und mit Mädel in einer 1-Zimmer Wohnung kannst Du haken. Also am Ende komme ich dann auch auf 3 Zimmer mit Mädel, wenn ich zusammen wohne. 

Ansonsten schätzt Du mich vollkommen falsch ein: 

Ich bin extrem vermeidend und hedonistisch orientiert. 

vor 20 Minuten schrieb Exklimo:

Meine größte Passion sind die Berge und mein Snowboard. In einfachen Unterkünften + Verpflegung + Skipass für eine Woche, ist man schnell bei 700- 1000 € für 7 Tage los. Ziel ist es immer, mind. 3 Wochen pro Saison in den Bergen zu sein.

Da würde ich sofort überlegen, wie ich die ganze Saison in den Bergen sein könnte. Sehr lange. Komme ich schon auf eine Lösung. Mache ich übrigens auch gerne. Marburg ist nicht weit von Winterberg entfernt :). 

Das ist so mein einer Antrieb im Leben. Mein anderer Antrieb ist, dass ich unglaublich faul bin und prokrastiniere. Dafür kann ich mich gut in Menschen hinein versetzten was dazu führt, dass ich ganz gut in Marketing bin. Vor allem bin ich aber auch gut darin, beides zu kombinieren und Menschen dazu zu bringen, zu arbeiten und mir einen Teil des Geldes abzugeben, während ich hier mit Dir rum tippere. 

Außerdem ist mir ein "Job" viel zu riskant. Ich bekomme mein Geld lieber von ganz vielen Kunden und bin nicht auf die Launen eines Chefs angewiesen. Oder auf evtl. neue Mitarbeiter, die ich nicht mag. Und wie gesagt, ich mag es nicht, zur Arbeit zu fahren. 

Was Du bei der Sache aber vergisst und auch Dir schreibe ich das: 

Wenn Du 1(!) Jahr 1.000 EUR pro Monat sparst und in BAT steckst, dann kannst Du von den Dividenden BIS ANS LEBENSENDE einmal pro Jahr Snowboard fahren für eine Woche. Und auch hier schauen wir uns den Kurs an (aktuell 32,27 EUR) und schauen mal, was aus den 12.000 EUR sich entwickelt unabhängig von einem lebenslangen kostenlosen Snowboad Tripp. 

Nun mache ich das ja schon eine Weile. Ich könnte viel Snowboard fahren. Ich muss nur nicht dafür arbeiten. Die Arbeit machen andere Leute bei BAT, indem sie Rauchern Produkte liefern, die diese konsumieren. Ich schiebe 1 Jahr Konsum auf und bekomme dafür Geld ohne dass ich arbeiten muss dafür. 

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Exklimo:

 

1,5k von 2,5k sparen funktioniert auch nur, wenn man vllt. noch im Hotel Mama wohnt oder eine 15 qm Wohnung auf dem Land mietet. Und rumläuft wie der letzte Fußabtreter. Da brauchst du die 250 K am Ende der 13 Jahre auch, um dich einmal kernzusanieren.

 

 

Irgendwie übersieht hier jeder, dass ich geschrieben habe, man solle eine Wohnung kaufen. 

Gerade das kann ich absolut empfehlen. Man muss auch mal drüber nachdenken, wer sich keine Eigentumswohnung kauft sondern mietet, zahlt im Endeffekt 40% Steuern inklusive. 

Und wenn man umziehen will? Ist ja kein Problem oder Aufwand die weiterzuvermieten. Wer keine Lust auf ewige Mietersuche hat, sollte eben auf die Lage achten 

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vor 6 Stunden schrieb Benutzernameundso:

Irgendwie übersieht hier jeder, dass ich geschrieben habe, man solle eine Wohnung kaufen. 

Gerade das kann ich absolut empfehlen. Man muss auch mal drüber nachdenken, wer sich keine Eigentumswohnung kauft sondern mietet, zahlt im Endeffekt 40% Steuern inklusive. 

Wo siehst Du denn die 40% Steuern? 

Finanziell ist es immer spannender, die Wohnung zu mieten, in der man wohnt und parallel die Wohnung zum Vermögensaufbau zu kaufen und zu vermieten. Schon alleine aus dem Grund, weil man alle anfallenden Kosten steuerlich absetzen kann, was mit der Eigentumswohnung nicht funktioniert (Renovierungen, Modernisierungen, Abschreibung der Wohnung, Kreditzinsen etc.pp.). 

Ist halt nur momentan nicht so leicht, weil die von der Lage und Größe richtig interessanten Wohnungen nicht mehr 1:1 nach den Mietpreisen sich richten, sondern sehr viel Spekulation drin ist bzw. da Anleger mitspielen, die einfach Geld sicher parken wollen. So wirklich wirtschaftlich ist ein Kauf einer Wohnung in Großstädten gerade nicht mehr. Sieht man auch dran, wie die Wohnungspreise in den letzten 5 Jahren im Vergleich zur Miete da angezogen sind. 

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Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es vor allem am Denkmuster liegt. Und hier prallen ja auch gerade die Denkmuster auf einander. Und damit es jetzt so richtig schön prallt, werfe ich mal mein Modell rein, wahrscheinlich etwas - wie war das Wort? - frugalistisch! Allerdings bloß auf Zeit...
 

Schritt 1: Schraub deine Ausgabung kurzzeitig so weit runter, wie du es irgendwie noch ertragen kannst.

Je mehr du aushältst, desto stärker wirst du dadurch, weil du erkennst, wie wenig du im Notfall brauchst. Gleichzeitig wird sich dadurch in recht kurzer Zeit ein schönes Polster an Ersparnissen bilden. Mittelfristig sollte man ein verträgliches Mittelmaß zwischen Sparsamkeit und Lebensqualität finden.

Ich bin mit der Zeit runter auf gesundes Essen, notwendige Kleidung und Fahrten (alles selbstverständlich, wenn irgend möglich, nur in Sonderangeboten jedweder Art). Die größte Erkenntnis war, dass ich nichtmal zwingend eine feste Wohnung brauche; ich verbringe bis heute jährlich vielleicht sechs Monate in zwischengemieteten Wohnungen und in Hotelzimmern, die andere Jahreshälfte bei Frauen, Freunden, Familie und notfalls auch mal einfach am Flughafen. Das senkt die jährlichen Unterkunftskosten schonmal auf die Hälfte und im Notfall könnte ich sogar zeitweise ganz darauf verzichten.
Ich habe noch keinen Monat mehr als 1.000 Euro ausgegeben, auch nicht in meinen Monaten in der Schweiz.
 

Schritt 2: Pfeif auf die Hochschule und studier das Leben!

Teile des in Schritt 1 Angesparten sollten dabei sinnvoll investiert werden - in einen selbst.
Im Gegensatz zu Neice sehe ich unsere sozialistischen Bildungssysteme größtenteils als Zeitverschwendung und nebenbei als riesige soziale Ungerechtigkeit: Das staatliche Bildungsmonopol wird gesetzlich geschützt und mit gemeinschaftlichen Geldern am Leben gehalten; es ist jeder einzelne Steuerzahler, mit dessen Steuergeldern monatlich teils überflüssige Räumlichkeiten, unnütze Vorlesungen und Exkursionen, eine hoch unwirtschaftliche Verwaltung, Essen und Wohnräume der Studenten (Mensen, Wohnheime), linksextreme Asta-Hetzkampagnen u.ä. bezahlt werden. Das einzige, was ich in diesem verkrusteten Sumpf aus Misswirtschaft, versteckter Konformität und dogmatischer politischer Korrektheit gelernt habe, ist, wie sich Bürokratie abspielt und dass ich damit möglichst wenig zu tun haben will. Leute, von denen man wirklich bedeutendes lernen kann, halten sich von solchen Orten fern.

Ich habe bekanntlich mein Germanistik-Studium abgebrochen und mich stattdessen vollzeitlich mit PU beschäftigt. Daneben habe ich aber auch mehrere Fremdsprachen gelernt und tausend andere Dinge, die mich im Leben wirklich weiterbringen, z.B. wie man an Wohnungen kommt, an billiges gesundes Essen oder an Übersee-Flüge für unter 300 Euro. So erhöhe ich übrigens fortwährend meinen Lebensstandard bei gleichbleibenden Ausgaben. Weil ich nicht an einen Arbeitgeber vor Ort gebunden bin, kann ich fast beliebig meinen Wohnort wechseln und mich auch oft im Ausland aufhalten.
Da wir hier in einem Verführungsforum sind, möchte ich vor allem die Bedeutung von PU herausstellen: Es öffnet einem so viele Türen! Und ich möchte auch nicht den Eindruck erwecken, man würde Frauen ausnutzen. Wenn Frauen einen Mann richtig toll finden, dann macht es sie einfach glücklich, wenn sie einem helfen können. Bis jetzt ist es meistens von der Frau ausgegangen, wenn sie mir Essen gibt, mich bei sich wohnen lässt oder mich in den Urlaub einlädt.

Wichtig ist freilich auch, sich wirtschaftlich weiterzubilden, damit man möglichst bald auf einen zufriedenstellenden Lebensstandard kommt.
 

Schritt 3: Sobald Du weißt, was Du willst, arbeite darauf hin!

Wenn der Entdeckungsdrang gestillt ist und man auch weiß, in welche Richtung das Leben gehen soll, dann ist es an der Zeit, es mit den erworbenen Fähigkeiten in diese Richtung zu entwickeln. Gerade, wenn man finanziell frei werden will, lohnt es sich, seine Arbeitszeit als Angestellter möglichst gering zu halten - damit man mehr Zeit hat zum Geldverdienen nach eigenen Vorstellungen, was auch immer diese sein mögen.

Ich persönlich habe mittlerweile so viele Projekte und Ideen gesammelt, dass es schwierig ist, mich zu entscheiden und mehreres unter einen Hut zu bringen. Ich bin jetzt Ende zwanzig und langsam weicht der Spaß am Überlebenskünstlerdasein der Sehnsucht nach mehr Annehmlichkeiten, z.B. mir so oft ich will ein Hotel nehmen zu können, ohne ein schlechtes Gewissen meinem Konto gegenüber haben zu müssen.

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vor 1 Stunde schrieb Neice:

Wo siehst Du denn die 40% Steuern? 

 

Ich meine das so: Jemand kauft eine Eigentumswohnung, und vermietet sie an einen. IdR haben sie diese ja nunmal geerbt oder als Kapitalanlage gekauft, und müssen mit gutem Beruf daher den Höchststeuersatz von 42% oder so zahlen - da Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung ganz normal versteuert werden müssen. Selbst wenn der Vermieter einen schlechtbezahlten Job hat und nur 30% abdrücken muss, summiert sich das alles. Man muss bedenken, dass Wohnungen im Endeffekt auf Dauer trotz der vielen Steuern eine Rendite abwerfen. Kauft man dann eine Wohnung als Kapitalanlage und mietet sich eine andere, so verschenkt man eben einiges an den Staat. 

Klar kann man nicht so sehr abschätzen, wie sich die Mietpreise in Zukunft entwickeln und welche Städte sich entwickeln. Ich würde aber darauf tippen, dass die Mietpreise in Zukunft eher sinken werden - einfach wegen der niedrigen Zinsrate momentan - wodurch neue Häuser und Wohnungen gebaut werden, niedriger Geburtenrate und Flüchtlinge werden vermutlich auch einige wieder das Land verlassen.

Als Tipp: Achtet darauf, wie sich Hochschulen entwickeln/ wo neue gebaut werden. Wird eine neue Hochschule gebaut, vergrößert/ wächst idR die Stadt ganz automatisch mit. 

Ach und Abschreibungen und Renovierungen von der Steuer absetzen ist zwar schon möglich, aber man spart im Endeffekt nicht großartig viel. Soweit ich weiß kann man 1% vom Gebäudewert jährlich abschreiben, und 10% von der Miete für Renovierungen. Das wird dann angerechnet auf die Steuererklärung, heißt der Staat übernimmt natürlich nicht alles sondern nur recht wenig. 

Aber im Allgemeinen sind Immobilien schon ein Risikogeschäft. Finanziell zahlt es sich auch weitaus weniger aus, als man als Laie denkt. Gut finde ich nur, dass man nach 40+ Jahren den Kaufpreis wieder drin hat, und dann die Immobilie an seine Kinder vererben/ schenken kann. 

Wer nicht arbeiten will für den lohnt es sich natürlich auch, solange man unter dem Freibetrag bleibt ohne Steuerabsetzung, glaube ca 9000€ jährlich

bearbeitet von Benutzernameundso
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vor 1 Minute schrieb DoktorDaygame:

Im Gegensatz zu Neice sehe ich unsere sozialistischen Bildungssysteme größtenteils als Zeitverschwendung und nebenbei als riesige soziale Ungerechtigkeit

Stimme ich Dir voll zu. Schule besteht als Lehrern, die nie etwas anderes gesehen haben als Schule und Uni. Man lernt in einer Schule, was man braucht, um ein durchschnittlicher Arbeitnehmer zu werden. Die interessanten Sachen lernt man nicht. Und genau die Dinge können auch Lehrer nicht. 

Du verdienst Dein Geld mit Coachings. Um erfolgreich zu sein, brauchst Du Reichweite. Leute, die es gut finden, was Du machst. Innerhalb dieser Leute gibt es eine Range von "ganz interessant" bis "absolute Fans". Genauso wie es Leute gibt, die etwas kaufen und Leute, die alles kaufen, was man so anbietet. Davon haben Lehrer absolut keinen Plan. Es gibt ja das Konzept "1 von 1.000", was irgendwann um 2010 so langsam in Mode kam. So die Richtung: "Biete alle Infos kostenlos und schaffe maximalen Value. Fokussiere Dich nur auf den einen von 1.000, der so überzeugt ist, dass er alles kauft". Vorher was so der Trend, den Kunden über einen Sales Funneln rein zu ziehen. Also erst ein Freebie anzubieten, dann ein kleines Produkt. Dann ein kleines Produkt mit regelmäßigen Kosten. Dann ein teures Produkt. 

Lehrern ist überhaupt nicht klar, dass es da draußen Jungs mit 1 Mio. Reichweite gibt, die darunter 1.000 Fans haben und diese kaufen ihnen 1-2x pro Jahr ein Produkt im Bereich 100-200 EUR ab. Und den Jungs ist nicht klar, dass es da draußen Jungs gibt, die nur 300.000 Reichweite haben, aber 15.000 - 20.000 EUR Produkte verkaufen. 

Die spannenden Sachen hat ein Lehrer nicht auf den Schirm. 

Was ich damit meinte: Es gibt "High Income Skills", für die braucht man ein Studium. Da fällt mir z.B. Jura ein. Medizin. Das geht ohne Studium nicht aufgrund Regularien. In Deutschland kann man so was "kostenlos" lernen und bekommt eine Ausbildung geschenkt, die normalerweise 200-400.000 EUR kostet. 

vor 15 Minuten schrieb DoktorDaygame:

Je mehr du aushältst, desto stärker wirst du dadurch, weil du erkennst, wie wenig du im Notfall brauchst. Gleichzeitig wird sich dadurch in recht kurzer Zeit ein schönes Polster an Ersparnissen bilden.

Ich glaube, das können die meisten nachvollziehen. 

Aber dann kommt halt schnell das Thema "dann kann ich mir ja nichts mehr leisten". Was sie aber nicht verstehen ist, dass ganz schnell eine weitere Einnahmequelle rein fließt, die sie nicht kennen. Das können z.B. Dividenden und / oder Wertsteigerungen sein. Immobilien, die im Wert wachsen und die der Mieter abbezahlt. Also einfach Einkommen, das nicht mehr 1:1 an Arbeitsleistung geknüpft ist. 

Das Ding wird einfach pervers. Man darf es eigentlich keinem zeigen. 

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vor 26 Minuten schrieb Benutzernameundso:

Ich meine das so: Jemand kauft eine Eigentumswohnung, und vermietet sie an einen. IdR haben sie diese ja nunmal geerbt oder als Kapitalanlage gekauft, und müssen mit gutem Beruf daher den Höchststeuersatz von 42% oder so zahlen - da Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung ganz normal versteuert werden müssen. Selbst wenn der Vermieter einen schlechtbezahlten Job hat und nur 30% abdrücken muss, summiert sich das alles. Man muss bedenken, dass Wohnungen im Endeffekt auf Dauer trotz der vielen Steuern eine Rendite abwerfen. Kauft man dann eine Wohnung als Kapitalanlage und mietet sich eine andere, so verschenkt man eben einiges an den Staat. 

(...) 

Da hast Du einige Denkfehler drin. 

Eine Wohnung kostet Geld. Und Du wirst sie nicht privat nutzen können und da Dein Brutto einsetzen können. Ob Du nun vom Netto Miete bezahlst oder den Kredit ab bezahlst, ist vollkommen egal. Außer es ist gerade günstiger, eine Wohnung zu kaufen anstelle zu mieten (was aber in Großstädten nicht der Fall momentan ist).

Aber egal wie man es dreht oder wendet: Eine Wohnung zu besitzen und zu vermieten ist immer günstiger als selbst drin zu wohnen, weil man die Kosten vom Brutto abziehen kann. Ganz speziell bei hohem persönlichen Steuersatz. Das macht einen riesigen Unterschied aus, schau Dir alleine mal die Kosten "Zinsen", "Abschreibung" und "Instandhaltung" an. Und ja, da fördert der Staat ordentlich, weil man schön 10 Jahre alles von der Steuer absetzen kann und dann steuerfrei verkaufen darf. 

Ändert sich auch nicht, wenn man erbst. Die Wohnung hat man ja dann auch nicht "kostenlos", sondern sie bindet Kapital, das sonst anders arbeiten könnte. 

Eigentumswohnung ist ne feine Sache. Wenn man Lebensqualität mit rein betrachtet. Rein finanziell ist die selbst genutzte Eigentumswohnung selten die beste Wahl. 

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