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Pick Up Tipps Forum

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    Versprochen ist versprochen. Nach vielen kleineren Sticheleien und Provokationen nun endlich mein Thread, der sich kritisch mit PU auseinander setzt. Auch wenn sich manchem User nach meinen Äußerungen in letzter Zeit ein bestimmter Eindruck von meiner Ablehnung aufdrängt haben könnte: Dies soll keine Generalabrechnung sein, sondern ich betrachte PU als einen wichtigen roten Faden in meinem Leben. Deshalb habe ich mir viele Gedanken gemacht, die ich mit Euch teilen möchte und freue mich auf eine Diskussion.

    1 Definition

    Zu Beginn möchte ich gerne erstmal definieren, was ich unter "Pick Up" verstehe. Möglicherweise hat ein Leser ein weiter gefasstes Verständnis von dem Phänomen. Wahrscheinlich hat sich sein Leben nach dem Erstkontakt mit der Szene dramatisch zum Positiven geändert. Kommt dann nun jemand daher und behauptet "Die meisten PU-Schwuchteleien sind unnötiger Firlefanz", widerspricht das auf den ersten Blick der eigenen Erfahrung und die Person fühlt sich noch dazu persönlich angegriffen.

    1a Nicht alles, was in einem Pick Up Forum besprochen wird, ist Pick Up

    Der Satz ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Was ich aber damit sagen will ist, dass man als Teil der Pick Up Szene viele Dinge lernt, die das Game verbessern, die aber ihren Ursprung in anderen Disziplinen haben. 

    Einfaches Beispiel: Die Bücher "Miteinander Reden" vom Kommunikationspapst Schulz von Thun werden gerne empfohlen, um (besonders als Mann) die Ebenen eines verbalen Austausches besser zu verstehen. Solange aber niemand einen Leitfaden schreibt, wie man dieses Konzept nun genau beim Flirten umsetzt, ist die Beschäftigung mit diesem Lehrbuch erstmal kein Pick Up, sondern Kommunikationstraining. Auch, wenn Fortschritte auf diesem Gebiet bei einer Verführung helfen.

    Das Gleiche gilt für andere Bücher:

    • Leil Lowndes - "Wie man das Eis bricht" (Sozialkompetenz)
    • Susan Jeffers "Feel the fear and do it anyway" (Angsttherapie)
    • David Deida "Weg des wahren Mannes" (Spiritualität des Maskulinen)
    • Robert Glover " No more Mr. Nice Guy" (Selbstbehauptung)
    • Brad Blanton "Radikal ehrlich" (Authenzität)
    • Nathaniel Brandon "Sechs Säulen des Selbstwertgefühls" (Psychologie) 
    • etc.

    Das alles sind großartige Bücher. Man muss nicht so eine Leseratte sein wie ich und alle gelesen haben. Jeder, der sich längere Zeit in Pick Up Foren herumtreibt, wurde von den Büchern beeinflusst, da die Grundthesen allgegenwärtig sind. Trotzdem sind sie immer noch Meilensteine in ihrem eigenen Fachgebiet (!) und keine Pick Up Errungenschaften. 

    Es hört natürlich nicht bei Büchern auf. Modetipps, Finanztricks und so weiter, die man im Kontext von PU-Diskussionsthreads gelernt hat, sind tolle Elemente einer umfassenden Persönlichkeitsentwicklung, aber kein Pick Up. Wir können festhalten:

    Content aus der Pick Up Szene, der nicht direkt (!) mit Verführung zu tun hat, ist kein PU-Material.

    1b Nicht alles, was die Chancen beim anderen Geschlecht verbessert, ist Pick Up

    Nun sind wir uns nach dem Gesagten in 1a hoffentlich einig, dass nicht alle Themen der Persönlichkeitsentwicklung dem Phänomen Pick Up zugeordnet werden können, auch wenn diese Kenntnisse bei der Verführung eine Rolle spielen können.

    Es ist aber noch nicht mal alles "Pick Up", was direkt mit Verführungskunst zu tun hat. Sehr viele Dinge, die die Attraktivität und Comfort steigern, gehören einfach zum Allgemeinwissen, das man auch gelernt hatte, wenn man statt der Mitgliedschaft in der Pick Up Szene einfach mal der Oma zugehört hätte.

    Meine Definition von Pick Up lautet also folgendermaßen:

    Zitat

    Das Phänomen Pick Up ist ein Teilbereich der Verführungskunst, welcher

    1. den-Erfolg-bei-Frauen-fördernde innere Einstellungen,
    2. bestimmte Flirttechniken sowie 
    3. ein bestimmtes wording

    umfasst. 

    2 Was ich an Pick Up gut finde

    Um mich mal ein wenig von meinen relativ kontextbefreiten Äußerungen zu distanzieren, die ich im Eifer des Gefechts in anderen Threads getätigt habe,  werde ich hier mal deutlich differenzieren. Es gibt einige Aspekte, die ich an Pick Up sehr gut finde:

    1. Die Grundprämisse, dass man den Erfolg bei Frauen lernen kann. 
    2. Eine starke Community, die dank freundlichen, (größtenteils) ehrenamtlichen Mitgliedern viele verschiedene Vorteile bietet.
    3. Die Hervorhebung der Bedeutung von männlich geführter Eskalation.
    4. Das Beharren auf der Senkung der Bedürftigkeit und der Entwicklung von "Eiern".
    5. Das Anerkennen von Ängsten und anderen inneren Prozessen.

    3 Was ich an Pick Up verbesserungswürdig finde

    Kommen wir nun zum Kernthema meiner Kritik, wobei ich versuche, mich kurz und prägnant zu fassen. Oft übertreibe ich etwas oder verallgemeinere, um die Aussage klarer hervorstechen zu lassen.

    3a Die Fokussierung auf das Balzritual unter Vernachlässigung wesentlicher Erfolgsfaktoren 

    Gerade in FortgeschrittenenThreads - TEs sind keine totalen Anfänger, die mit ihrer Oneitis ins Forum stolpern, sondern haben sich schon etwas eingelesen - beobachte ich häufig folgendes Phänomen:

    Ein halbes Dutzend User unterhält sich seitenlang über Pro und Contra von Händchen halten beim ersten Date. Dass solche TEs manchmal rund 200km zu einem random girl gefahren sind, und deshalb bedürftig as fuck sein müssen, ist ein weiterer Punkt, aber für meine folgenden Ausführungen nebensächlich.

    Oder es werden irgendwelche WhatsApp-Fetzen analysiert und es wird sich beraten, ob der TE nun nach 1,7 oder lieber nach 2,3 Tagen zurückschreiben sollte. Wie gesagt, ich bin jetzt gerade gedanklich nicht bei den Anfänger-Heulthreads, wo es nur darum geht, den TE zu überzeugen, dass die Sache gelaufen ist - das ist nochmal ein Thema für sich. Ich spreche von den Leuten, die sich wirklich entwickeln wollen. Und natürlich finde ich es gut, wenn man seinen Umgang mit Mädels bis ins kleinste Detail analysiert und sich von erfahreneren Männern einen Rat abholt. 

    ABER: In den allermeisten Fällen helfen die Tipps zwar etwas, aber beim TE stellen sich keine Fortschritte ein. Postet mal einer von diesen Kerlen ein Foto, ist der Sachverhalt klar. Man würde am liebsten schreiben: "Oh, was ist denn da passiert? Ist ja toll, dass Deine Mutter die Klamotten rauslegt, aber musste sie an dem Tag unbedingt die hässlichsten Fetzen rauskramen? Ach, und sehr löblich, dass Du das lokale Behindertenheim besuchst, und Dir die Haare schneiden lässt. Da freuen sich die Patienten sicher sehr über Dein soziales Engagement. Aber hey, danach lässt man doch einen richtigen Friseur nochmal nachbessern." Und das ist nur die Optik. Vom Lebensstil möchte ich gar nicht sprechen. 

    Meine Kritik ist, dass man stundenlang über Pick Up Details philosophieren kann. Aber man sollte doch die Bedeutung richtig einschätzen können. Typen wie eben beschrieben, können die Hand des Blind Dates ergreifen, oder nicht. Man kann die perfekten Sätze zum perfekten Zeitpunkt über WhatsApp raushauen. Mehr als einen schwachen Zufallserfolg wird es nicht geben. 

    Natürlich kenne ich auch die beiden Extrembeispiele: 

    Der Typ Ende 20, der aussieht wie ein Model, immer stilsicher gekleidet ist, überall beliebt, sein Job macht ihm Spaß, seine Wohnung ist immer adrett, seine Finanzen sind unter Kontrolle, etc. Trotzdem hat er die letzten Jahre maximal ein Mal pro Jahr gefickt - und zwar seine inzestuöse Tante zu Weihnachten. Bis ihm endlich mal jemand Pick Up beigebracht hat. Sprich, alles perfekt, aber ohne PU keinen Erfolg bei Frauen.

    Der Typ Anfang 20, der studiert, sich weder regelmäßige Friseurbesuche noch vernünftige Klamotten leisten kann, eine unaufgeräumte Bruchbude hat, usw. Nachdem er ein halbes Jahr 40 Stunden pro Woche Frauen angesprochen hat, fickt der Kollege wie ein Zuchtbulle. Sprich, alles scheiße, aber dank PU massiv Erfolg bei Frauen.

    Doch das sind Extrembeispiele. Das Pick Up wirkt, habe ich nie bestritten. Ich bezeichne es als in aller Regel unnötig, nicht als unwirksam.

    Tatsache ist meiner Meinung nach: Je mehr im Leben schief läuft, desto mehr muss mit Pick Up kompensiert werden, um trotzdem Erfolg bei Frauen zu haben. Meine Grundaussage der letzten Monate war oft, dass man sein Leben optimieren sollte. Danach kann mit wenig Aufwand - also eine klitzekleine Prise Pick Up - der Erfolg maximiert werden. Hier ist es also nicht Pick Up an sich, was ich kritisiere, sondern der Umgang damit, bzw. seine Bedeutung für die Entwicklung von Verführer-Qualitäten für den Erfolg bei Frauen.

    3b Outer Game ist Schwuchtelscheiß*

    Provokativ, ich weiß. Persönlich finde ich z.B. aktives, also sehr bewusst eingesetztes P&P als eine Technik, die Männer bei manipulativen Frauen abgeguckt haben. Ich behaupte: Ein Mann, der sein Leben im Griff hat, zieht eine für ihn interessante Person automatisch an, während er sie hin und wieder abstößt, weil er einfach gerade Wichtigeres zu Tun oder zu Denken hat. Das selbe gilt für C&F. Ein im Leben erfolgreicher Mann neckt eine Frau automatisch hier und da. Er ist automatisch auf witzige Weise überheblich. Weil es einfach das natürliche Verhalten von erfolgreichen Männern ist, welches sich ein paar PU-Nerds abgeschaut haben und dann faken. Je mehr Schwachstellen ein Mann in seinem Leben hat (beschrieben unter 3a), desto mehr muss er mit dem Faken von natürlichen Verhaltensweisen eines erfolgreichen Mannes diesen Mangel kompensieren. 

    *Das Wort Schwuchtel soll keinen homosexuellen Mann diskriminieren, sondern wird hier im Sinne von "Mann verhält sich nach typisch weiblichen Mustern" verwendet. Wen das triggert, bitte durch ein Wort seiner Wahl ersetzen. Vorschläge gern gesehen.

    4 Fazit

    Natürlich hoffe ich sehr, mein Hauptpunkt wurde verstanden, denn ich möchte ja keinen Kampf mit der Pick Up Szene auf mich nehmen, sondern ich sehe mich als Teil davon, der eine neue Sichtweise diskutieren möchte. Ja, Pick Up ist sinnvoll und wirksam. Sollte / Muss aber nur in Maßen und als Sahnehäuptchen eingesetzt werden. Inner game kam in diesem Post etwas zu kurz, da ich nicht zu weit ausholen wollte. Grob gesagt, ist jemand mit Grundlagenwissen in Psychologie jedem Pick Upper um Meilen voraus, der hier und da einen guten IG - Leitfaden liest. 

    In freudiger Erwartung einer spannenden Diskussion,

    Wildchild

     

     

    bearbeitet von Wildchild

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    Was braucht ein guter Tennisspieler? Er muss die Regeln kennen und er muss es grundsätzlich draufhaben, das gegnerische Feld zu treffen, weil er ansonsten ziemlich bald verloren hat. Das nächstwichtigste, was er für seinen Erfolg tun kann, ist seine Geschwindigkeit und seine Ausdauer verbessern. Da könnte man ihm jetzt freilich auch sagen, dass er garkein Tennis macht, sondern schlicht Geschwindigkeits- und Ausdauertraining. Und es gibt auch die Tennis-Nerds, die stundenlang ihrer Schlägerhaltung u.ä. dem den letzten Feinschliff verpassen.
    Es gibt einfach verschieden Herangehensweisen und unterschiedliche Schwerpunktsetzungen. Am Ende muss man sich mit allem mal wenigstens im Ansatz befasst haben und der Großteil macht vermutlich ein eher ausgeglichenes Training. Diejenigen, die nur mit ihrer Geschwindigkeit oder nur mit ihrer guten Technik regelmäßig Spiele gewinnen, sind die Extremfälle. Allerdings wird immer jeder den Standpunkt vertreten, seine Schwerpunktsetzungen sei die beste (sonst würde er sie ja nicht betreiben) - und man kann sich ewig darüber streiten, da es ziemlich mühsam ist, eindeutige Beweise vorzulegen.

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    Zum einen:

    Niemand käme auf die Idee zu sagen: ein gesunder Körper der mit sich ein wenig im Einklang ist, der weiß wie er schwere gewichte hebt. Techniktraining im Bodybuilding ist Schwuchtelkram. 

    Oder: Verhandlungstraining brauchen nur Schwuchteln, ein echter Mann der mit sich im reinen ist, der bekommt den Geiselnehmer schon zur Aufgabe... 

    Nur wenn es um Mann/Frau geht, dann muss Mann alles von alleine können, sonnst ist er kein echter Mann. 

    Zum anderen:

    Nachdem man sich viele viele Stunden mit Pickup auseinander gesetzt hat und die Grundlagen verinnerlicht hat, Techniken kennt und angewendet hat und so weiter, ist es nur natürlich zu sagen, dass brauch man alles nicht oder dass das selbstverständlich wäre. 

    Aber es ist halt nicht jeder Mann von Natur aus Cocky Funny, selbst wenn er sein Leben im Griff hat. 

    "das brauch man nicht lernen" ist wie wenn der Skilehrer, der hunderte Stunden Technik training hinter sich hat, zum Anfänger sagt: "du musst den Berg einfach spüren und mit dem Flow gehen." 

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    @DoktorDaygame Hmm, möglicherweise liegt es an mir. Ich verstehe längere Metaphern nicht immer, weswegen ich Klartext bevorzuge.

    Also mir ist klar, dass bei einem Tennis-Match eine gewisse Ausdauer hilfreich ist. Wenn nun also ein leidenschaftlicher Tennis-Spieler an einem Samstagmittag 10km durch den Stadtpark joggt, würdest Du dann zu Deinem Date auf der Parkbank sagen: "Guck mal, der spielt gerade Tennis?" Also ich würde sagen: "Guck mal, der joggt." 

    Beim Frauen aufreißen ist es hilfreich, nicht zu stinken. Würdest Du nun Waschen als Pick Up Technik betiteln? 

    So wie ich die Metapher verstehe, hast Du eher meine Trennung unterstützt, statt ein Gegenbeispiel zu bringen.

    @IAmLux

    vor 6 Stunden schrieb IAmLux:

    Niemand käme auf die Idee zu sagen: ein gesunder Körper der mit sich ein wenig im Einklang ist, der weiß wie er schwere gewichte hebt. Techniktraining im Bodybuilding ist Schwuchtelkram. 

    Deinen Punkt verstehe ich. Ich habe ja nie behauptet, dass ein Mann kein Techniktraining machen sollte. In meinem Post ging es u.a. um zwei Fragen:

    1. Welche Art von Technik trainiert er?
    2. Wie hoch in der Anteil an Techniktraining?

    Ich bleib mal bei Deinem Bodybuilding-Beispiel:

    Trainiert jemand fleißig die Ausführung einer Kniebeuge mit 40% seines Maximalgewichts (= klassisches Kommunikationstraining) oder beschäftigt er sich stundenlang mit Dehnübungen, die er sich bei Frauen abgeschaut hat (= Pick Up Taktiken). Und ja, ein selbsternannter Bodybuilder, der zwei Jahre kaum Gewichte anfasst, aber stundenlang Spagat und vergleichbare Balletmoves übt, betreibt aus Kraftsportler-Sicht ein Schwuchteltraining. Wenn aber jemand zwei Stunden leichte oder schwere Gewichte bewegt und zum Abwärmen mal 5 Minuten seine Adduktoren dehnt, dann ist das genau das Sahnehäubchen, von dem ich gesprochen habe.

    Niemals habe ich behauptet, jemand solle seinen Umgang mit Frauen nicht verbessern. Ich habe nur gesagt, dass es für mich persönlich peinlich ist, so einen Schwuchtelscheiß wie P&P aktiv und mit strategischem Kalkül zu nutzen, um seine Chancen zu steigern. Dann bist Du irgendwann der König in diesen Pick Up Taktiken, aber Dein Life ist keinen Schritt voran gekommen. 

    vor 6 Stunden schrieb IAmLux:

    Nachdem man sich viele viele Stunden mit Pickup auseinander gesetzt hat und die Grundlagen verinnerlicht hat, Techniken kennt und angewendet hat und so weiter, ist es nur natürlich zu sagen, dass brauch man alles nicht oder dass das selbstverständlich wäre. 

    Aber es ist halt nicht jeder Mann von Natur aus Cocky Funny, selbst wenn er sein Leben im Griff hat. 

    "das brauch man nicht lernen" ist wie wenn der Skilehrer, der hunderte Stunden Technik training hinter sich hat, zum Anfänger sagt: "du musst den Berg einfach spüren und mit dem Flow gehen." 

    Die dritte Sportmetapher in zwei Kommentaren.. Jungs, spricht doch mal ohne Vergleiche; ich verrenke mir ja mein kleines Brain.

    Nochmal zum besseren Verständnis: Als jemand, der sich viele Stunden mit Pick Up auseinander gesetzt hat, ist meine Empfehlung nicht, dass man sich gar nicht damit beschäftigen sollte, weil ja eh alles von selbst komme. Vielleicht war der Abschnitt auch etwas zu polarisierend formuliert. 

    Ersetze meinen Satz "Ein erfolgreicher Mann ist von Natur aus C&F." durch folgende Aussage:

    "Wenn man erfolgreich ist, dann fällt es viel leichter C&F zu sein. Es wirkt natürlicher und man braucht nur einen kleinen Hauch davon. Ist man nicht erfolgreich, dann ist es harte Arbeit C&F zu sein. Es ist nicht wirklich dauerhaft glaubwürdig und man muss sich stetig durch shit tests kämpfen."

    Mein Tipp an Anfängern wäre: 

    Statt ein halbes Jahr lang 100% Deiner Energie ins Lernen dieser Techniken zu stecken, arbeite ein Jahr intensiv an Deinem Erfolg im Leben. Dann übe einen Monat ein paar Techniken. Weil

    1. die Techniken besser wirken, wenn sie von einem soliden Fundament aus abgefeuert werden
    2. es viel entspannter ist, diese Tricks nur dezent einzusetzen, weil man nicht als Versager was wett machen muss
    3. die zweite Methode zwar länger dauert, aber Dein restliches Leben sich auf diesen Weg verbessert. Beim ersten Weg nicht.

    ___________

    Also entweder ist meine Grundaussage so schwer zu verstehen, oder ich labere kompletten Stuss. Würde mich freuen, wenn wir das gemeinsam herausfinden können. Und eine persönlich Bitte: Ohne Metaphern, die überfordern mich.

     

    bearbeitet von Wildchild

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    vor 18 Minuten schrieb Wildchild:

    Und ja, ein selbsternannter Bodybuilder, der zwei Jahre kaum Gewichte anfasst, aber stundenlang Spagat und Balletmoves übt, betreibt aus Kraftsportler-Sicht ein Schwuchteltraining.

    Naja, irgendwie müssen wir bei der Metapher bleiben, wenn es darum geht, herauszufinden was du meinst. 

    Für mich ist das Technik Training das Lesen eines Buchs oder wenn man vor dem Spiegel mal einen Opener übt oder sich mal ein paar Sprüche einprägt, die cocky funny sind. 

    Pickup ist dann, wenn man tatsächlich Frauen anspricht und die Theorie in die Praxis umsetzt. 

    Für mich klingt es so, als würdest du Approachen von schönen Frauen (unter Verwendung von Pickup Techniken) als Schwuchtelkram bezeichnen. Und dem will ich widersprechen. 

    Wenn du aber Leute meinst, die nur Theorien lesen, Youtube schauen und darüber diskutieren, ohne je mit einer Frau zu reden, dann ok. 

    P.S.: Ohne mich an den Inhalt wirklich erinnern zu können, weiß ich, das Tom Torero dazu mal einen Podcast gemacht hat, mit dem Titel "building the field of dreams" oder so ähnlich. 

    bearbeitet von IAmLux

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    vor 32 Minuten schrieb IAmLux:

    Für mich klingt es so, als würdest du Approachen von schönen Frauen (unter Verwendung von Pickup Techniken) als Schwuchtelkram bezeichnen. Und dem will ich widersprechen. 

    Nun, ich versuche es ein letztes Mal. Danach sollten wir - um Zeit zu sparen - einfach festhalten, dass ich zu blöd bin, um es zu erklären.

    Schwuchtelkram ist, wenn man schöne Frauen anspricht und vorher Opener vorm Spiegel geübt hat.

    Mein Weg ist, sein Leben auf die Reihe zu bekommen, grundlegende soziale Verhaltensweisen zu erlernen und dann zu einer schönen Frau sagen: "Hi, ich möchte Dich kennenlernen."

    Wir spulen kurz etwas nach vorne. Du hast die Nummer bekommen.

    Schwuchtelkram ist es, mit seinen Forenfreunden stundenlang zu diskutieren, welcher Pull nach einem Push passt. 

    Mein Weg ist es, einfach zu schreiben: "Natürlich versohl ich Dir als König den Hintern." Weil mein Life Spaß macht und ich nicht darauf angewiesen bin, wie diese spezielle Frau reagiert. (Edit: Natürlich habe ich durch PU gelernt, dass sowas attraktiv wirken kann, wenn viele Faktoren stimmen.)

    Wir spulen wieder etwas vor. Ihr seid beim Date.

    Schwuchtelkram ist es, die Bewegungen der Frau zu spiegeln, um Rapport herzustellen.

    Mein Weg ist es entspannt zu plaudern und die Frau zu küssen, wenn mir danach ist. (Edit: Natürlich habe ich im PU gelernt, dass es meine Aufgabe ist, zu küssen.)

    Nun sitzt Ihr auf Deinem Sofa.

    Schwuchtelkram ist es, irgendeine NLP-Routine, die man 30mal geübt hat, durchzuspielen, um sie in einen geilen State zu bringen.

    Mein Weg ist es, ihren Nacken zu küssen und ihre Knospen zu streicheln, damit die Muschi feucht wird.

    Ihr habt gevögelt.

    Schwuchtelkram ist es, am nächsten Tag einen ausführlichen Field report zu schreiben. 

    Mein Weg ist es, der Frau eine nette WhatsApp zu schreiben und eines Tages aus allgemeinen Prinzipien einen Leitfaden zu schreiben.

    Edit: Im Pick Up Jargon würde man wohl sagen, dass Natural Game den Vorteil bietet, dass man mehr Zeit und Ressourcen frei hat, um seine Baustellen im Leben zu optimieren. Umgekehrt reduziert der Erfolg im Leben den Aufwand, den man beim Erobern einer Frau betreiben muss.

     

    bearbeitet von Wildchild

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    vor 42 Minuten schrieb Wildchild:

    grundlegende soziale Verhaltensweisen zu erlernen

    Und genau das ist doch das Techniktraining. Bzw. dafür ist es nötig. Wenn jemand nicht weiß, wie Humor funktioniert, muss er es lernen. Das kann durch lesen von Beschreibungen oder üben vor den Spiegel und Nachmachen passieren. Anfangs denkt man dann noch aktiv darüber nach, später, wenn man routinierter wird, läuft das dann von alleine. Für Anfänger ist es daher oftmals wichtig, dass sie überhaupt die Grundtechniken lernen. Dafür gilt dann oft "Fake it till you make it". Aber dass das reine abspulen von einer angelesenen Technik nicht zum Erfolg führt, ist doch seit dem Hype um Mystery anerkannt im PU...

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    Also darf man alles lernen und auch anwenden, aber wenn man es übt, bewusst anwendet weil man sich damit bessere Erfolge erhofft als "einfach man selbst zu sein" oder I'm Anschluss im Forum versucht, aus seinen Erfahrungen zu lernen, dann ist es Schwuchtelkram?

    Für mich klingt das nicht überzeugend. Eher nach "klar hab ich das aus einem Pickup Buch, aber in Wirklichkeit bin ich so ein geiler Typ, ich hätte das nicht gebraucht".

    Und es gibt halt tatsächlich Männer, die wissen nicht, wie sehr es eine Frau erregen kann, wenn du ihren Nacken oder Hals küsst. 

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    vor 21 Minuten schrieb TheCree:

    Und genau das ist doch das Techniktraining. Bzw. dafür ist es nötig. Wenn jemand nicht weiß, wie Humor funktioniert, muss er es lernen. 

    Im Ursprungspost sage ich doch, wie toll es ist, dass in der Pick Up Szene so viele Einflüsse aus anderen Bereichen (z.B. der Humorforschung) übernommen werden. Deswegen lehne ich ja auch nicht die Seduction Community ab, sondern bin stolz ein Teil davon zu sein. Was ich machen möchte, ist die Herangehensweisen zu reformieren. Wobei es mir nach und nach gleichgültiger wird. Dann bleibt ihr beim "katholischen" Glauben. Ich habe mein Game über Jahre entwickelt, viele Rückschläge eingesteckt und möchte Erfahrungen weiter geben.

    @IAmLux Bei Dir gebe ich auf. Nimm Dir aus meinen Texten, was Dir weiterhilft. Üb vor dem Spiegel, einen Nacken zu küssen. Ich kann leider nichts von Dir lernen, vielleicht bin ich eines Tages soweit. 

    bearbeitet von Wildchild

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    Nein, wir drehen uns im Kreis. Meinungen sind ausgetauscht und auf beiden Seiten mit Argumenten beilegt. Weitere Runden in diesem Karusell kosten uns beide nur Energie, ohne was wirklich Neues zu schreiben. Vielleicht hat ja zu einem späteren Zeitpunkt jemand von uns neue Erkenntnisse und der Austausch kann erneut erfolgen. 

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    Ich kann ja noch ergänzen, dass ich dir in vielen Punkten auch zustimme. Pickup sollte kein Pflaster sein, dass man auf ein verkacktes Leben klebt, um trotzdem Frauen abzuschleppen. 

    Ich sehe aber halt trotzdem nicht, wie man von "ja, vieles funktioniert wirklich" zu "aber es muss ohne Anstrengung, bewussten Einsatz und Übung kommen, sonst ist es Schwuchtelkram" kommt. 

    Ich verstehe, dass es deine Meinung ist. Ich verstehe nicht, warum Pickup für dich gegenüber anderen Skills eine besondere Rolle einnimmt. 

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    vor 17 Minuten schrieb IAmLux:

    Pickup sollte kein Pflaster sein, dass man auf ein verkacktes Leben klebt, um trotzdem Frauen abzuschleppen. 

    Perfekt formuliert, danke.

    vor 17 Minuten schrieb IAmLux:

    Ich sehe aber halt trotzdem nicht, wie man von "ja, vieles funktioniert wirklich" zu "aber es muss ohne Anstrengung, bewussten Einsatz und Übung kommen, sonst ist es Schwuchtelkram" kommt. 

    Lassen wir das Wort erstmal weg, das lenkt zu sehr ab. 

    Deinen Einwand verstehe ich. Einerseits scheine ich zu sagen, Pick Up Techniken sind effektiv und toll, wenn sie auf natürliche Art und Weise passieren. Andererseits werte ich dieselben Techniken extrem ab, wenn sie bewusst geübt werden. 

    Dann werde ich wohl nochmal intensiver nachdenken müssen, wo ein Denkfehler oder eine Formulierungsschwäche bei mir vorliegt. Danke :good:Persistence haste drauf..

    vor 17 Minuten schrieb IAmLux:

    Ich verstehe nicht, warum Pickup für dich gegenüber anderen Skills eine besondere Rolle einnimmt. 

    Haha, und ich verstehe nicht, warum Pick Up Techniken in der Verführungszene so eine besondere Rolle gegenüber anderen Bereichen einnehmen. Wenn es nach mir ginge, müsste jeder TE erstmal ein Foto und Lebenslauf posten, seine Finanzen offen legen und eine Wohnungsführung anbieten, bevor er von seinen Sticking Points erzählen darf. Keine Sorge, mir ist klar, dass das übertrieben formuliert und unrealistisch ist. Wenn aber jemand steif und fest behauptet, ein Mädchen ist total verknallt in ihn - es fehle ihm lediglich ein kliztekleiner PU-Tipp...

    ...dann sollten erfahrene Berater lieber erstmal die Basics des Lebens abklopfen, bevor sich drei Experten über Details wie Händchen halten in die Wolle kriegen.

    bearbeitet von Wildchild

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    Sorry für den Doppelpost, aber es ist ein komplett anderer Themenstrang:

    Beim Tennistraining ist es egal, was man für Kleidung beim Training trägt, solange man sich sportlich bewegen kann. Für den Aufschlag ist egal, ob Du einen Fleck auf der Hose hast. Es ist egal, ob Du bei Mutti wohnst oder n cooles Appartment hast. Eine bestimmte Schlägerhaltung klappt immer und ist wichtig, geübt zu werden.

    Bei Verführung sieht das aber anders aus. Da ist nicht nur wichtig, WAS man tut, sondern WER man ist, während man handelt. Und das -  so empfinde ich es - kommt viel zu kurz in vielen Threads. 

    bearbeitet von Wildchild

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    vor 6 Stunden schrieb Wildchild:

    Für den Aufschlag ist egal, ob Du einen Fleck auf der Hose hast.

    Fürs Ansprechen auch so gut wie.

    vor 6 Stunden schrieb Wildchild:

    Es ist egal, ob Du bei Mutti wohnst oder n cooles Appartment hast.

    Bei der Verführung an sich spielt das auch keine große Rolle.

    vor 6 Stunden schrieb Wildchild:

    Eine bestimmte Schlägerhaltung klappt immer und ist wichtig, geübt zu werden.

    Warum? Man kann auch locker mit falscher Schlägerhaltung gewinnen. Und die Haltung bringt dir nur etwas, wenn du auch den Ball triffst. Genau so ist es auch bei Komfort- oder Eskalationstechniken. Wenn man die im richtigen Augenblick anwendet, klappen die auch immer.

    vor 6 Stunden schrieb Wildchild:

    Da ist nicht nur wichtig, WAS man tut, sondern WER man ist, während man handelt.

    Im PU besprechen wir, WAS man tut (Outer Game) und WIE man es (Inner Game). WER man ist, kann die Frau grundsätzlich garnicht wirklich erfassen. Sie erfasst nur, wer man im Augenblick ist, und da wären wir wieder beim Wie.
    Ich denke in der Tat, dass Du die äußeren Lebensumstände in Bezug auf Frauen stark überbewertest.

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    Interessante Sichtweise, der Thread wird immer spannender. Ich denke weiter intensiv drüber nach, auch über Deinen Input. Das Beste, was mir passieren kann, ist dass ich einem Irrtum erliege und nach Erkennen desselben ein Knoten in meinem Game platzt. Das wäre mir hundertmal lieber, als recht zu haben.

    bearbeitet von Wildchild

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    vor 9 Stunden schrieb Wildchild:

    Bei Verführung sieht das aber anders aus. Da ist nicht nur wichtig, WAS man tut, sondern WER man ist, während man handelt. Und das -  so empfinde ich es - kommt viel zu kurz in vielen Threads. 

    Zu einem gewissen Grad stimmt ich dir da zu. Wenn man sowieso "eine gute Partie" ist, wird es automatisch einfacher mit den Mädels. Allerdings kommen die trotzdem nicht in Scharen gelaufen und fallen über einen her, als wäre man der Schokoboy aus der Axe-Werbung. Ein gewisses Skillset - sei es ptnibel erlernt oder "angeboren" - ist immer von Nöten.

    Als ich um die 22 war, war mein Leben den Umständen entsprechend absolut solide. Ich war Student, erfolgreich im Studium, hatte dafür ausreichend Kohle, ne für Studentenverhältnisse recht coole Bude, nen aktiven Freundeskreis, war fit und sportlich. Trotzdem hat es nach dem Ende mit meiner ersten Freundin nicht mit den Mädels geklappt. Und warum? Weil ich selbst die, die auf mich standen mit meiner Unerfahrenheit abgeschreckt hab. Ich war zwar nie krass needy neuen Bekanntschaften gegenüber aber ich war ein krasser Nice-Guy, der null Sexualität ausgestrahlt hat. Einfach weil mir nie jemand gesagt hat, dass das gut ist und wie man Sexualität ausstrahlt, ohne ein kompletter Creep zu sein. Rein gemessen an meinem Leben war ich definitiv keine schlechte Partie. Aber die Mädels haben trotzdem lieber den armen Schlucker aus der abgefuckten WG genommen, der seine Zwischenprüfung nicht bestanden hat und darüber hinaus ständig fremd ging. Und warum? Weil er verführen konnte.

    Oder andersrum ausgedrückt: Warum denkst du, dass so viele hübsche und auch clevere Mädels auf die größten "Looser" reinfallen? Meinst du, dass alle Typen, die die richtig heißen Girls abbekommen, immer ihr Leben voll im Griff haben? Ich bezweifle das stark...

    Nichts desto trotz möchte ich nochmal betonen, dass ich dir im Grunde zustimme. Der Idealfall ist natürlich, dass die Mädels auf einen stehen, weil man rundum ein cooler Typ ist. Aber zum einen ist das kaum jemand (niemand ist perfekt) und zum anderen muss man auch nicht perfekt sein, wenn man ein gutes Händchen im Umgang mit Frauen hat.

    Das ist aber alles kein revolutionärer Ansatz. Die Idee, gibt es so doch schon ewig. Mark Manson baut z.B. komplett darauf auf. 

    Und zu Letzt möchte ich noch anmerken: Wenn man sein Leben nur aus dem Grund optimiert, weil man sich dadurch mehr Erfolg bei den Frauen erhofft, dann ist das ganze doch nichts anderes als eine "Technik", die man sich iwo abgeschaut hat...

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    Danke auch Dir @TheCree für Deinen Beitrag und die darin enthaltenen Erfahrungen. Ein weiteres Puzzleteil in meinen Überlegungen. 

    Vor allem fällt mir dieser Tage - wo ich gedanklich richtig tief in das Thema reingehe - immer mehr auf, wieviel meines Mindsets und meiner Skills aus reinem Pick Up bestehen. Gruselig, wie sehr das Teil von mir ist.. Vielleicht musste ich mal komplett in die Abgrenzung, um das zu erkennen? Egal, nach dieser Diskussion hier ist hoffentlich nicht nur mein Game auf einem neuen Level. 

    Nächster Punkt, Mark Manson. Ein sehr wichtiger Meilenstein auf meinem Weg. Wie konnte ich seinen Einfluss auf mich vergessen? Ich werde alt.. 

    vor 23 Minuten schrieb TheCree:

    Und zu Letzt möchte ich noch anmerken: Wenn man sein Leben nur aus dem Grund optimiert, weil man sich dadurch mehr Erfolg bei den Frauen erhofft, dann ist das ganze doch nichts anderes als eine "Technik", die man sich iwo abgeschaut hat...

    Volle Zustimmung! Wenn man es in erster Linie für Frauen macht, sollte man lieber direkt den klassischen PU-Weg gehen. Die Damen sollten nur Motivationsspritzen auf dem Weg sein. Wie ein nahrhafter Energieriegel bei einem Marathon. Genau deshalb mag ich den gute-Partie-werden-plus-eine-Prise-PU Weg auch so. Das ganze Leben wird durch beflissene Arbeit zu einem Meisterwerk und als netten Bonus gibt es ein paar leuchtende Frauenaugen und.. ihr wisst schon ;)

    bearbeitet von Wildchild

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    vor 52 Minuten schrieb Wildchild:

    Das ganze Leben wird durch beflissene Arbeit zu einem Meisterwerk

    Auch wenn das eher in einen deiner anderen Threads gehört: Warum muss dein Leben denn zu einem Meisterwerk werden? Was hast du davon? Warum ist das dein Ziel? 

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    ca. 20 mal schon gelesen. War beim ersten mal leider schon nicht wirklich interessant.

    Und dann kommt TheCree und bringt ein Gegenbeispiel zu einer zentralen These. Wo ist das Update des Artikels?

    bearbeitet von zaotar

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    @TheCree Du lässt nicht locker :good: werde bei gegebener Zeit in meinen Hauptthread darauf zurückkommen, wenn ich endlich die Antwort gefunden habe. 

    @zaotar Warum so abwertend? Es kommen sicher wieder bald neue Threads von anderen Personen, die spannender für Dich sind. 

    vor 17 Minuten schrieb zaotar:

    Wo ist das Update des Artikels?

    Artikel? Ich habe den Ursprungspost als Diskussionsgrundlage geschrieben und freue mich über jeden Teilnehmer, der was Konstruktives beiträgt. Ich bilde mir gerade an Hand kluger Beiträge der Kollegen eine erweiterte Meinung. So verläuft ein Austausch, und bevor der nicht abgeschlossen ist, brauche ich gar nichts updaten. Und selbst wenn das Gespräch zu einem Ende gekommen ist, wird Dich die Version 2.0 sicher auch langweilen, da kannst Du lieber gleich das 21. Mal diese hier lesen. 

    Hach, das war wieder viel zu viel Energie für einen destruktiven Trollo. Note to myself: Daran arbeiten, einfach "Leck mich" zu denken und was Sinnvolleres tun.

    bearbeitet von Wildchild

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    vor 10 Stunden schrieb Wildchild:

    Nächster Punkt, Mark Manson. Ein sehr wichtiger Meilenstein auf meinem Weg. 

    Dachte ich mir, hab ich in einem früheren Gespräch über dieses Thema bereits angesprochen. Er ist für mich das typische Beispiel. Betreibt ein Jahrzehnt klassisches Pickup bis die ganzen Sachen verinnerlicht und reflexartig laufen und behauptet dann, man muss einfach nur locker und man selbst sein. 

    Sorry, nein, das ist halt quatsch. 

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    Kleine Anmerkung: Niemand mit zehn Jahren PU-Erfahrung - egal ob Manson oder ich, würde sagen, man soll einfach nur man selbst sein. Der Satz lautet richtig: "Gib alles, was Du hast, um Dein bestes Selbst in der Welt zu realisieren. Dann kannst Du Dich ganz entspannt so präsentieren, wie Du bist."

    Der Mainstream-Satz "Sei einfach Du selbst." dagegen bedeutet "Bleib so Scheiße wie Du bist. Und steh gefälligst authentisch dazu. Dann brauch ich mich auch nicht zu ändern und wir bleiben beide faul und weit unter unseren Möglichkeiten."

    bearbeitet von Wildchild

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    vor einer Stunde schrieb IAmLux:

    Dachte ich mir, hab ich in einem früheren Gespräch über dieses Thema bereits angesprochen. Er ist für mich das typische Beispiel. Betreibt ein Jahrzehnt klassisches Pickup bis die ganzen Sachen verinnerlicht und reflexartig laufen und behauptet dann, man muss einfach nur locker und man selbst sein. 

    Sorry, nein, das ist halt quatsch. 

    Wobei Manson das nie behauptet hat. Ihm geht es zentral um Ehrlichkeit zu sich selbst und anderen, sagt aber auch explizit, dass man den sozialen Umgang üben soll und gibt diesbezüglich auch Tipps.

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    So, ich fasse nochmal alle Thesen, auf die wir uns einigen konnten, zusammen und präsentiere den aktuellen Stand meiner Überlegungen. Auch auf die Gefahr hin, dass jemanden schon alles klar war und er sich langweilt ;)

    Die Bedeutung der Umstände und allgemeinen sozialen Fähigkeiten

    • Pick Up Training ist kein Allheilmittel, um mit einem verkorksten Life trotzdem den großen Ficker spielen zu können.
    • Andererseits muss man auch nicht in allen Lebensumständen perfekte Verhältnisse schaffen, um ein erfolgreicher Verführer zu sein.
    • Vernachlässigt man seine Verführungsskills, kann man auch das wiederum nicht als Mr. Perfect ausgleichen.

    Meiner Meinung nach sollte man noch differenzieren, welche Aspekte der Lebensführung in welcher Phase einer Verführung wichtig sind. @DoktorDaygame hat zurecht darauf hingewiesen, dass eine Frau beim ersten Ansprechen natürlich nicht die gesamte Persönlichkeit erfassen kann, sondern nur aktuelles Verhalten und Auftreten. Daher würde ich sagen, dass insbesondere die äußere Erscheinung (Körperpflege, Klamotten, etc.) einen großen Einfluss haben kann. Ein kleiner Fleck auf der Hose ist natürlich ein Excuse. Ein komplett schmuddeliges Nice Guy Outfit, Achselschweiß und eine Bauernfrisur sind schon ernster zu nehmende Hindernisse. Sicher kann man hier finanzielle Situation, Karriere, Hobbies und so weiter erstmal außer Acht lassen. Aber hier muss ich darauf hinweisen, dass es auch sowas wie Ausstrahlung gibt. Und wenn sich jemand drei Tage vorher eine neue Gitarre leisten konnte, wirkt er sicher anders als jemand, der drei Tage nichts gegessen hat, weil sein Dispo am Limit ist. 

    Bei einem Date zum Comfort-Aufbau würde ich das schon wieder anders sehen. Hier ist ein entsprechender Lebensstil natürlich von Vorteil. Damit meine ich nicht, dass man ein perfektes Spießbürgerleben haben muss. Der Student aus @TheCrees Beispiel ist vielleicht durch die letzte Prüfung gerasselt; dafür kann er aber besonders witzige Geschichten vom letzten WG-Ausflug erzählen. Bei der Eskalation kann ein durchtrainierter Body sicher helfen, die Muschi feucht werden zu lassen. Bei einem Lay in der eigenen Wohnung kann deren Zustand, je nach Frau, Stimmung, usw. im Zweifelsfall schon ein Yes-or-No Kriterium sein. (Edit: Selbstverständlich muss dafür schon mehr im Argen sein, als ein fehlendes Kopfkissen, klar.) Und so weiter und so fort.

    Nun möchte ich hier nicht zu sehr ins Details gehen, wie eng "Lebensqualität" und Verführung zusammen hängen. Ihr sollt ja auch ein bisschen mitdenken, haha. Insgesamt stimme ich @DoktorDaygame zwar zu, dass man sich keinen allzu großen Kopf darum machen sollte, wenn man auf der Straße ein paar Mädels sargen geht, um mit Ihnen im Bett zu landen. Auch stimme ich @TheCree zu, dass ein ranziger Student mit den richtigen Charaktereigenschaften sicherlich weit mehr vögeln wird, als ein eierloser Musterbeamte. Dennoch bleibe ich dabei, dass man für längerfristige Fickbeziehungen (oder mehr) mit Qualitätsfrauen (was auch wieder Definitionssache ist, ich weiß), seine Lebensumstände nicht unterschätzen sollte, egal wie groß die Verführungsskills sind. (Den Apspekt des Alters klammere ich mal aus. Einem 22-jährigen wird frau sicher mehr "durchgehen" lassen als einem 35-jährigen.)

    Auch ist mir klar, dass das die wirklichen Profis alles längst wissen. Nichtsdestotrotz frage ich mich, ob das alle auch so leben und warum das in Beginner und Fortgeschrittenen Threads so selten Thema ist. Für mich gelten im Dating-Leben folgende Prioritäten (in Klammern die Energie, die man dem Bereich widmet), und das kann jeder gerne anders sehen:

    1. Leben auf die Reihe kriegen (60%)
    2. Soziale Fähigkeiten optimieren (38%)
    3. Pick Up Theorie + Praxis (2%)

    Ein Anfänger kann natürlich mal eine Zeit lang dem dritten Punkt 50% geben.

    Pick Up Techniken

    Diese Diskussion habe ich ja besonders mit @IAmLux geführt. Hier habe ich noch kein abschließendes Urteil und würde gerne noch was drüber nachsinnieren.

     

     

    Edit: Ganz wichtig und leider zunächst vergessen. Die große Bedeutung für die neediness, ob man aus einem erfüllten oder mangelhaften Leben kommt. Und ja, ich weiß, auch das ist Einstellungs- und Definitionssache.

     

    bearbeitet von Wildchild

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      • Wenn ich was interessantes an ihren Profil (auf Tinder) sehe, schreibe ich was dazu. Irgendwas witziges oder manchmal stelle ich eine Frage. Wenn mir nichts einfällt kriegt sie meinen Standard-Opener, der auch gut funktioniert.  "Hey <Name>, cool das wir ein Match haben. Aber beschreib dich doch mal kurz mit ein paar Emojis, damit ich weiß mit wem ich es hier zu tun hab ;)" Ich hab auch manchmal lustige Dinge in meiner Bio stehen, wodurch ich manchmal angeschrieben wurde. Meine aktuelle Bio ist von diesem Post im Postilion inspiriert: https://www.der-postillon.com/2018/10/starke-anmachsprueche-mit-gulasch.html Das stimmt. Erst mit neuer Frise und 1-2 guten Bildern habe mehr Erfolg im OG. Wenn dann noch der Opener passt, kriegt man sehr oft eine Antwort. Wenn man dann nicht zu langweilig weitermacht, kann man schnell auf WhatsApp wechseln oder (besser und) ein Date ausmachen.
      • Guter Beitrag.  Im OG zählen Bilder. Entweder antwortet die Frau weil sie Interesse hat oder nicht.  Ich zweifle auch am Nutzen von stark personalisierten Openern.
      • Ich habe mit solchen Openern auch die besten Erfahrungen gemacht.  Auf den ersten Blick denkt man, dass so was überhaupt nicht gut bei Mädels ankommt. Vor allem wenn man auf diversen Plattformen mal gelesen hat, was man(n) laut Profil der Mädels nicht machen soll ("Lass Dir was einfallen", "Sei kreativ"). Das Problem ist, dass man mit solchen ausgefeilteren Openern teilweise schon überinvestiert und teilweise Mädels anzieht, die eigentlich nur tippern wollen.  Wenn(!) das Mädel Interesse an Treffen hat und einen Typen heiß findet, dann reagiert sie auf solche Opener wie von @Faceman. Da kommt gleich der nächste Hintergedanke vieler Mädels, dass ein heißer Typ bestimmt Auswahl und es überhaupt nicht nötig hat, einen halben Roman zu schreiben.  Von daher Fokus auf sehr gute Fotos und Optik und dem Mädel einen "Ping" hin werfen. Ist der dann noch minimal lustig / kreativ und sie hat Interesse, steigt sie drauf ein.  Danach habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, das Mädel sehr schnell auf Telefon zu ziehen. So nach 4-5 Nachrichten. Das wollen sie nicht, bedeutet aber nicht, dass man das nicht begründet hin bekommt. Was bei mir auch gut funktioniert, ist in den ersten Nachrichten ein wenig Wortspiel und Wortwitz unterzubringen. Haut einen dann aus der Kiste "potentiell dumm/ungebildet".  Das klappt alles nicht mit jedem Mädel, manche wollen erstmal länger tippern.  Aber die spannendste Zielgruppe im OG ist für mich das Mädel, dass selbst auf tippern keinen großen Bock hat sondern sich da das nächste Date klar macht. Zum Beispiel weil sie gerade sich ausleben möchte oder einfach gerne dated.  Der erfolgreichste Opener im OG ist einfach ein gutes Foto.  Mal ein Beispiel:  Ich komme in Thailand an. Bin total übermüdet. Liege im Halbschlaf am Strand auf der Liege und versuche irgendwie ein Kopfkissen zu basteln. Mit dem Handtuch hat es nicht funktioniert. Da liege ich nun drauf. Kaum ist es einigermaßen bequem, merke ich, dass ich einen Sonnenbrand bekomme, bin aber zu müde um aufzustehen. Meine Freundin hat mich gerade geweckt.  https://www.dropbox.com/s/5skvefvobo2qlnv/Thailand – 013.jpg?dl=0 (Passwort 1234) Sie hat mir ein T-Shirt aus dem Zimmer geholt. Außerdem hat sie eine Decke aus Deutschland mitgebracht. 3 Minuten später entsteht dieses Bild:  https://www.dropbox.com/s/x3hrk9il3m391h0/Thailand – 016.jpg?dl=0 (Passwort 1234) Ich habe ein paar Bilder, die im OG funktionieren. Letzteres zieht mir einen ganz bestimmten Typ Mädels an und funktioniert recht gut. Mit dem ersten Bild würde ich im OG null reißen. Egal wie gut oder kreativ der Opener wäre.   
      • Ja, ist kein Hexenwerk.  Einfach an Multiplikatoren arbeiten:  - Fuckable für möglichst viele Mädels
        - Möglichst viele Kontakte mit Mädels generieren Danach ne grobe Struktur haben, die im Bett landet.  Da fallen dann schon genug "Yes" Mädels bei ab.  Mit der Zeit merkt man dann, was bei Mädels überhaupt nicht gut ankommt und was bei einigen nicht gut ankommt. Die Dinge dann einfach in Dates sein lassen.  Macht man das oft genug, entsteht eine gewisse Routine. Zusammen mit positiven Erfolgen entsteht Souveränität, was dann von Mädels als Selbstbewusst und Erfahren wahrgenommen wird und noch mal einen ordentlichen Schub bringt.  Das reicht eigentlich.  Wenn man will, kann man dann an Details gehen oder schauen, dass man das in bestimmte Richtungen bekommt. Z.B. mehrer Affären gleichzeitig womit die Mädels auch weitgehend cool sind. Oder Tempo rein bekommen. Oder ONS / SNL.  Und wenn man glaubt, man hat es drauf, immer mal wieder hinterfragen oder experimentieren, weil man irgendwann sein System für die Weisheit letzter Schluss hält und einfach nicht mehr offen für neue Sachen ist. 
      • Das habe ich auch ungefähr so erwartet. Im Alltag muss man einfach etwas härtere Geschütze auffahren, weil sowohl Frauen, als auch Männer es einfach nicht gewohnt sind, plötzlich jemanden kennenzulernen.
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