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    Über meinen Bruder bin ich auf dieses Forum aufmerksam geworden und seit einigen Wochen (bisher) stille Mitleserin.

    Mein Anliegen richtet sich wohl hauptsächlich an diejenigen unter euch, welche in einer LTR sind, und mich würden eure Meinungen interessieren.

    Folgendes: Ich (w, 32) bin seit etwa 5 Jahren mit meinem Freund (38) zusammen. Seit 3 Jahren leben wir in einer gemeinsamen Wohnung, über Zukunftspläne wurde nur dahingehend gesprochen, dass wir beide keinen Kinderwunsch verfolgen. Allerdings existiert bei mir der Wunsch, zu heiraten und ich glaube, in ihm den richtigen Mann dafür gefunden zu haben. Insofern er diesen Wunsch ebenfalls hat und genau da bin ich mir etwas unsicher. In den vergangenen Monaten habe ich die ein oder andere Andeutung in diese Richtung gemacht, er hat nicht wie erhofft darauf reagiert, sondern mehr oder weniger gesagt, dass er sich darüber bisher noch keine Gedanken gemacht hat. Da ich ihn nicht unter Druck setzen wollte, habe ich auch nicht weiter nachgefragt, sondern das Thema erst einmal ruhen lassen. Ich bin auch grundsätzlich der Meinung, dass z.B. ein Antrag vom Mann kommen sollte und 5 Jahre Beziehung halte ich für einen angemessenen Zeitraum um sich für einen Menschen entscheiden zu können. Jedenfalls wenn ich von mir persönlich spreche.

    Unsere Beziehung ist stabil und harmonisch, es läuft alles in allem sehr gut. Klar gibt es hin und wieder mal einen kleinen Streit oder Meinungsverschiedenheiten, die wir jedoch bisher immer wie vernünftige Erwachsene geklärt haben. Der Sex ist toll und abwechslungsreich. Ich kann mir vorstellen, den Rest meines Lebens mit ihm zu verbringen und dazu würde ich mir eben auch eine Heirat wünschen.

    Wie kann ich das Thema wieder aufgreifen und ihn etwas in die Richtung schubsen, dass er sich jetzt doch langsam mal Gedanken darüber machen sollte? Nicht falsch verstehen, ich möchte ihm keine Deadline setzen, aber ich möchte wissen, ob ich überhaupt irgendwann damit rechnen kann. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich mehr als einmal erlebt, dass es die Männer waren die sagten, sie wollen nie heiraten und dann lernten sie irgendwann eine andere Frau kennen mit denen sie 2 Jahre später verheiratet haben. Oder sollte ich das überhaupt nochmals ansprechen?

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    Ich halte von der Heirat als reine romantische Geste nichts. Mit Kindern und der damit verbundenen gegenseitigen Absicherung, sieht das anders aus. 

    Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, ob die Heirat das Sahnehäubchen ist oder für dich Bedingung für ein weiteres Zusammensein. Im ersteren Fall, sprech es nie wieder an und freu dich wenn es doch passiert. Keinesfalls willst du irgendwann das Gefühl haben, er hätte dich nur geheiratet weil er irgendwie das Gefühl hatte es tun zu müssen. 

    Disclaimer: meine Scheidung steht vor der Tür. 

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    vor 1 Stunde schrieb Zara:

    Allerdings existiert bei mir der Wunsch, zu heiraten

    Warum hast du den Wunsch zu heiraten?

    Was wird, deiner Meinung nach, dadurch besser in eurer Beziehung, wenn ihr zwei einen Ehering tragt?

    vor 1 Stunde schrieb Zara:

    Ich bin auch grundsätzlich der Meinung, dass z.B. ein Antrag vom Mann kommen sollte und 5 Jahre Beziehung halte ich für einen angemessenen Zeitraum um sich für einen Menschen entscheiden zu können.

    Ich finde das ist ein gefährlicher Gedankengang "um sich für einen Menschen entscheiden zu können". Er hat sich seit 5 Jahren - jeden Tag aufs neue - für dich entschieden und wird es, so wie es im Moment aussieht, wohl auch noch weitere Tage, Wochen, Monate, Jahre tun.

    Was wäre für dich im Moment das Schlimmste, wenn er jetzt eure Beziehung beenden würde? Mal abgesehen von der Tatsache, dass du natürlich gerne mit ihm zusammen geblieben wärst.

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    Solange es nicht um rechtliche oder juristische Absicherung geht, ist Heirat eine romantische Geste. Wenn beide das wollen ok. Wenn eine oder einer von beiden das nicht will, dann bringt es nichts und es hat auch nicht etwas mit der Qualität der Beziehung zu tun. Auch unverheiratet Paare können zusammen bleiben, bis dass der Tod sie scheidet und bei verheirateten Paaren kann eine oder einer irgendwann die Scheidung wollen.

    Aber denke bitte 'mal darüber nach, warum du Zweifel hast, ob dein Freund wirklich hinter der Beziehung steht und jetzt denkst, es bräuchte die Heirat als klares Bekenntnis von ihm zur Beziehung. Gesellschaftlicher Druck (dann scheiß drauf), eigenes Mindset (dann arbeite daran, damit du nicht eine gute Beziehung evt. deswegen versenkst) oder konkrete Verhaltensweisen deines Freundes (dann hilft da evt. eine Aussprache aber eben nicht übers Heiraten sondern über diese konkreten Verhaltensweisen). 

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    Erst einmal vielen Dank für eure Antworten.

    Sicher, eine Heirat ist auch eine romantische Geste. Und das ist ja grundsätzlich etwas Schönes. Ich halte den Gedanken daran auch in der heutigen Zeit nicht für veraltet. Es wäre definitiv das Sahnehäubchen. Das Stück Kuchen schmeckt auch ohne Sahne gut, aber mit Sahne noch leckerer und ich möchte den Kuchen gerne mit Sahne :)

    Ob er gar nicht heiraten würde, weiß ich eben nicht. Bisher habe ich dies nach etwa einem Jahr in unserer Beziehung mit der Frage, ob er sich grundsätzlich eine Hochzeit irgendwann vorstellen kann zur Sprache gebracht. Seine Antwort darauf war, dass er sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat. Warum sollte ich also nicht noch einmal nachfragen? Möglicherweise kennt er meinen Wunsch nicht. Und ich möchte das ungern einfach so stehen lassen. Natürlich kam auch schon das Thema gemeinsame Zukunft auf. Ich habe mir seine Vorstellungen davon angehört, bei denen ich auf jeden Fall auch in der Zukunft noch Teil davon war. Allerdings hat es mich etwas stutzig gemacht, dass er sich im Gegenzug nicht nach meinen Zielen erkundigt hat. Wir führen eine Partnerschaft auf Augenhöhe und da hätte ich vielleicht erwartet, er würde mich konkret nach meinen Wünschen und Träumen fragen, wenn ich ein Teil seiner Zukunft sein soll.

    Warum ich heiraten möchte? Das möchte ich aus Liebe und weil ich das Gefühl habe, dass er der Mensch ist, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen würde. Sicher, einen Ehering braucht man dafür nicht. Aber es wäre für mich ein weiterer gemeinsamer Schritt in diese Richtung. Ich sehe eher die Vorteile als die Nachteile und auch eine gewisse Absicherung spielt dabei eine Rolle. Ich denke an solche Sachen wie Alter, Krankeit, Unfälle... Klar, es gibt Patientenverfügunen aber in der Praxis gestaltet sich das nicht immer einfach. Ein weiteres Beispiel: Der Freund einer Arbeitskollegin hatte letztes Jahr einen schweren Motorradunfall, lag wochenlang auf der Intenivstation. Familienangehörige gab es nicht, da seine Eltern schon verstorben waren. Und sein Freundin durfte anfangs gar nicht zu ihm. Konnte sich um nichts richtig kümmern erstmal. Das fand ich hart, obwohl sie ja eigentlich dazu gehört.

    Wir spielen auch mit dem Gedanken, uns Wohneigentum zu kaufen. Auch hier wäre für den Fall, dass einem von beiden mal etwas zustossen sollte, eine Ehe eher vorteilhaft. Für keinen von beiden ist es angenehm, eventuell die Wohnung nicht halten zu können, weil man die Verwandtschaft ausbezahlen muss. Konkret haben wir uns noch nicht damit beschäftigt, das sind jetzt einfach beispielhaft meine Gedanken.

    Das Schlimmste, wenn mein Freund die Beziehung beenden würde, wäre einfach die Tatsache, einen geliebten Menschen zu verlieren. Mein Leben würde trotzdem weitergehen. Ich habe mir nun auch keine Gedanken darüber gemacht, ob eine Heirat Bedingung für unser weiteres Zusammensein ist. Das wäre Quatsch. Es gibt in dieser Sache keine Kompromisse, entweder müsste ich auf meinen Wunsch verzichten, oder er seine Bedenken überwinden. Und ich weiß ja aus heutiger Sicht nicht einmal, ob und welche er hat. Daher gebe ich mich nicht damit zufrieden, dass einfach so stehen zu lassen. Es mag für einen Mann unangenehm sein, sich Gedanken darüber machen zu müssen. Aber ich würde mir irgendwann ein klares JA oder NEIN wünschen. Natürlich soll er mich nicht nur mirzuliebe heiraten, wenn er das gar nicht möchte. Allerdings halte ich das Risiko, dass einer von beiden, sich im Laufe der Zeit nach einem potentiell anderen Partner umschaut, für erhöht. Vielleicht weil doch etwas fehlen würde oder man mit der Situation nicht 100%ig glücklich ist?

     

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    Ich finde, dass du dich rehct vernünftig und geerdet anhörst. Ob eine Heirat sinnvoll ist oder nicht - ist doch gar nicht die Frage hier. Jetzt haben wir abgeklopft, ob die Hochzeit ein mittel zum Zweck ist - ist sie nicht - und können jetzt zurück zur eigentlichen Frage kommen.

    Meine Antwort darauf ist: kommunizieren.

    vor 22 Stunden schrieb Zara:

     Natürlich kam auch schon das Thema gemeinsame Zukunft auf. Ich habe mir seine Vorstellungen davon angehört, bei denen ich auf jeden Fall auch in der Zukunft noch Teil davon war. Allerdings hat es mich etwas stutzig gemacht, dass er sich im Gegenzug nicht nach meinen Zielen erkundigt hat. Wir führen eine Partnerschaft auf Augenhöhe und da hätte ich vielleicht erwartet, er würde mich konkret nach meinen Wünschen und Träumen fragen, wenn ich ein Teil seiner Zukunft sein soll.

    Vielleicht war es ein ungünstiger Zeitpunkt und er war einfach mit dne Gedanken woanders. Passiert. Ja, Kommunikation ist keine Einbahnstraße, aber statt sich zu fragen "Warum fragt er mich eigentlich nicht?" frag dich lieber einmal selber, warum es für dich ein problem ist, dass er dich nicht fragt.

    Und wen er halt nicht fragt dann teil dich ihm mit - und wenn nichts passiert, dann teil dich ihm mit.

     

     

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    Danke Ex! Das ist einfach immer echt ein guter Tipp. In meinen Augen ist neben den guten Tipps von Ex noch wichtig wie du in dem speziellen Fall kommunizierst. Ich glaube, dass man mit der Frage viel Druck aufbauen kann, den du nicht willst. Daher eine gute Situation aussuchen zum Fragen und es allgemein halten. Also nicht ihm das Gefühl vermitteln, dass du eig gestern gefragt werden wolltest, sondern einfach allgemeines Interesse zeigen. Das ist auch völlig legitim. Und dann schauen was kommt und darüber reflektieren. Und wenn nötig danach wieder reflektiert positiv liebevoll kommunizieren.

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    vor 15 Stunden schrieb Exklimo:

    Ob eine Heirat sinnvoll ist oder nicht - ist doch gar nicht die Frage hier.

    Nein, das ist nicht die Frage.

    vor 15 Stunden schrieb Exklimo:

    Jetzt haben wir abgeklopft, ob die Hochzeit ein mittel zum Zweck ist - ist sie nicht - und können jetzt zurück zur eigentlichen Frage kommen.

    Ist sie in meinen Augen doch. Der wahre Grund kommt allerdings nicht hervor, wenn man nur an der Oberfläche kratzt. Und das tun die meisten Menschen, sie kratzen an der Oberfläche. Geht man dann mal tiefer bis zum Kern kann man erkennen, dass heiraten nur das Symptom ist und nicht die Ursache.

    Wie sieht es in deinem Freundeskreis aus? Du bist ü30, sind deine Freunde allesamt verheiratet?

    Am 11.9.2018 um 18:33 schrieb Zara:

    Allerdings halte ich das Risiko, dass einer von beiden, sich im Laufe der Zeit nach einem potentiell anderen Partner umschaut, für erhöht.

    Jede 2. Ehe wird heutzutage geschieden. Den Gedankengang kannste schonmal bei dir streichen ;)

    Du schreibst:

    Am 11.9.2018 um 18:33 schrieb Zara:

    Warum ich heiraten möchte? Das möchte ich aus Liebe und weil ich das Gefühl habe, dass er der Mensch ist, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen würde. Sicher, einen Ehering braucht man dafür nicht. Aber es wäre für mich ein weiterer gemeinsamer Schritt in diese Richtung.

    Ich lasse mal die ganzen Absicherungssachen außen vor. Du weißt aber was oder wie Liebe wirklich ist, oder?

    Versteh mich nicht falsch. Ich will dir die Ehe nicht madig reden. Ich meine deine Antworten auf meine Fragen schon zu kennen, insbesondere auf die oben mit dem Freundeskreis und meine folgende, bin allerdings trotzdem gespannt darauf.

    Am 11.9.2018 um 18:33 schrieb Zara:

    Aber es wäre für mich ein weiterer gemeinsamer Schritt in diese Richtung.

    In welche Richtung...ein Schritt zu deinem Ziel "ich/wir bin/sind angekommen"?

    Fühlt es sich z. B. so an als würdest du mit deinem Auto an einem Samstag mittag in die Innenstadt fahren wollen. Du fährst die ganze Zeit rum, suchst einen Parkplatz wo du dein Auto parken kannst, findest aber keinen und fährst deshalb weiter rum und mit jedem beparkten Parkplatz wird ein negativer Gedankengang langsam größer?

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    Ich möchte hier mal noch 'nen Perspektivwechsel anreißen:

    Was würde ihn denn dazu bewegen, dich heiraten zu wollen?

     

    Ich geh' da völlig konform, nach 5 Jahren kann ruhig ein Antrag kommen, wenn beide sich so sicher sind wie ihr. Andererseits wird er sich ein Stück weit in seiner Männlichkeit beraubt fühlen, wenn er das Gefühl hat, den Antrag stellen zu "müssen". Würde mir so gehen, wenn die Frau mal "allgemein" über das Thema sprechen will.

     

    Am 11.9.2018 um 18:33 schrieb Zara:

    Ein weiteres Beispiel: Der Freund einer Arbeitskollegin hatte letztes Jahr einen schweren Motorradunfall, lag wochenlang auf der Intenivstation. Familienangehörige gab es nicht, da seine Eltern schon verstorben waren. Und sein Freundin durfte anfangs gar nicht zu ihm. Konnte sich um nichts richtig kümmern erstmal. Das fand ich hart, obwohl sie ja eigentlich dazu gehört.

    Bearbeite ihn doch erst mal weiter mit solchen Geschichten, dann kommt er vielleicht von selbst drauf.

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    Also für dich ist es schein bar ein schwieriges Thema. Aber im Endeffekt habt ihr ja eine Beziehung und in Beziehungen sollte man nun mal schon wissen woran man ist.

    Jetzt hast du das Thema wie ich vermute mal sehr vorsichtig angesprochen.

    Ich persönlich tendiere dazu immer sehr direkt zu sein, da ich die Erfahrung gemacht habe dass man bei Männern einfach nicht mit dem Wink mit dem Zaunpfahl kommen kann. Tut mir leid aber es muss mal raus: Das verstehen die einfach nicht. Frauen machen das zwar gern, aber Männer verstehen das nicht.

    Deshalb direkt.

    Ihr habt doch bestimmt so eine Zeit in der Ihr euch einfach austauscht über dies und das und miteinander redet. Das könnte z.B. mal ein guter Zeitpunkt sein ihm zu sagen was du willst.

    Ich meine es einfach nochmal ansprechen. Z.B. so: "Hey Schatz, neulich hab ich dich mal auf das Heiraten angesprochen und du hast gesagt, dass du noch gar nicht darüber nachgedacht hast. Ich eigentlich auch nicht, aber mir ist aufgefallen dass wir wirklich gut harmonieren und ich dich wirklich gern heiraten würde. Das ist jetzt kein Antrag, da bin ich zu romantisch. Wenn dann, dann muss der natürlich vom Mann kommen. So einfach läuft es ja nicht. Aber ich wollte dass du das weißt. Jetzt kannst du in ruhe drüber nachdenken. Schließlich müssen sich für sowas ja immer zwei Leute sicher sein."

    Das ist lediglich ein Beispiel!!!! In Worten die ich in so einer Situation wählen würde. Da du ja DU bist musst du selbst überlegen was zu dir passt.

    Also mit Direktheit und Ehrlichkeit bin ich immer sehr gut gefahren. 

    Auf jeden Fall ist nach dem Gespräch der Ball bei Ihm und dann sollte irgendwann von Ihm was kommen. Deshalb wäre für mich das Thema dann erst einmal gegessen für ne ganze Weile.

    Wenn dann natürlich gar nichts mehr kommen solle so innerhalb eines Jahres, dann würde ich nochmal drüber nachdenken... Vorher würde ich aber erst mal nicht so viele Gedanken daran verschwenden.

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    @Diana so wird das aber eine Make-Or-Break Entscheidung. Kann ich nicht empfehlen, wenn sie sich auch ohne Heirat eine Zukunft vorstellen kann.

    Die Sache ist nämlich: In so einer Situation kann sie nur Verlieren.

    Konkreter Hochzeitsplan
      |                              Hochzeitswunsch

      |                     Ja                                          Nein
    Ja               A                                                   B

    Nein           C                                                    D

    A: Toll, der Antrag den er evtl demnächst macht steht jetzt immer unter der "weil sie es angesprochen hat"-Wolke

    B: Super, er wird dich heiraten, weil er glaubt, dass du das so willst. Das wird niemals negative Konsequenzen haben können.

    C: Eigentlich will er mal heiraten, dich aber (derzeit noch) nicht... wie wird so eine Situation wohl enden, wenn du Hochzeitspläne aufwirfst

    D: Er will niemals irgendwen heiraten, denkt jetzt aber, dass du das zum Glücklichsein brauchst...

     

    Ansprechen ergibt nur dann Sinn, wenn sie eigentlich glaubt ihre Zeit zu verschwenden sollte er sie nicht bald heiraten wollen.

    Das ist wie in der Anfangsphase nach dem Kennenlernen. Wenn du die Katze "was ist das mit uns eigentlich" aus dem Sack lässt, dann gibt es nur wenige Konstellationen die einen wirklich weiterhelfen. Wenn man die Situation gerade genießt und keinen Zeitdruck hat, kann man damit also nicht viel gewinnen.

    bearbeitet von IAmLux

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    vor 7 Minuten schrieb IAmLux:

    @Diana so wird das aber eine Make-Or-Break Entscheidung. Kann ich nicht empfehlen, wenn sie sich auch ohne Heirat eine Zukunft vorstellen kann.

    Sehe ich nicht so, denn nirgends würde gesagt werden (och dieser Konjunktiv) dass es ein Muss ist. Es geht darum dass er weiß sie könne es sich vorstellen. Im Endeffekt würde ich wenn ich das so sagen würde erst mal nur wissen wollen wie er dazu steht, nicht dass er gleich einen Heiratsantrag macht. Denn die bitte drüber nach zu denken lässt ja jegliche Entscheidung offen. Er könnte durchaus sagen dass Heiraten nichts für ihn ist. Dann wäre der Ball wieder bei ihr und sie müsste drüber nachdenken ob sie sich die Beziehung auch ohne Ehe vorstellen kann.

    Sehe hier keine Make-Or-Break Entscheidung.

    Wenn sie sagen würde sie wolle unbedingt heiraten dann würde ich dir Recht geben. Aber zu sowas gehören immer zwei. Von Zwang halte ich gar nichts.

    Sollte auf jeden Fall so formuliert werden dass das klar rüber kommt.

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    vor 7 Minuten schrieb Diana:

    Sollte auf jeden Fall so formuliert werden dass das klar rüber kommt.

    Keine Ahnung wie das möglich sein soll.

    "In den vergangenen Monaten habe ich die ein oder andere Andeutung in diese Richtung gemacht, er hat nicht wie erhofft darauf reagiert, sondern mehr oder weniger gesagt, dass er sich darüber bisher noch keine Gedanken gemacht hat."

    Sie hat eine Aussage von ihm. Jedes Nachbohren bedeutet "Ich will jetzt aber das du darüber nachdenkst und du weißt wie ich dazu stehe."

    Wie gesagt, in meinen Augen kann sie nichts gewinnen. Im Besten Fall sagt er, er kann sich auch vorstellen sie zu heiraten. Und dann? Eine Übereinkunft zwischen zwei Personen, dass sie in der Zukunft eine Ehe eingehen wollen, nennt man Verlobung. Das wäre damit geschehen. Bestimmt nicht die Art von Verlobung die sie sich vorstellt.

    bearbeitet von IAmLux

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    Genau das ist aber der Punkt. Er weiß nicht wie sie dazu steht.

    Und eine "nur weil sie es angesprochen hat" Wolke ist m.E. Quatsch. Also gut, ich kenne ihre Beziehung nicht. Aber weder ich noch mein Partner würden etwas tun nur weil der andere es angesprochen hat. Wir würden es tun weil wir jetzt mal nachgedacht haben und wenn wir festgestellt haben dass wir es auch wollen, dann würden wir es tun. Aber ansonsten... kann ich vielleicht nicht nachvollziehen. Mag sein dass es sowas gibt. Klingt für mich aber eher nach LSE. Ist mir bisher noch nicht begegnet, da ich normalerweise klar sage was ich will. Und wenn ich da Zweifel hätte würde ich nachhaken.  Ebenso ist es quatsch eine solch schwerwiegende Entscheidung zu treffen nur auf Grund weil es der Andere will. Dann muss das eben in dem Gespräch nochmal klar gestellt werden.

    Aber ohne das er weiß was sie will und ohne dass sie weiß was er will können sie doch gar nicht aufeinander eingehen.

    Ist doch beim Sex das gleiche. Sag ich nie was, bekomme ich nie was ich will. Sag ich was und es trifft nicht die Vorstellung des anderen sagt er es mir und wir finden einen anderen Weg zur Befriedigung. Aber man weiß woran man ist. Das ist unheimlich wichtig. Wie lange halten im allgemeinen deine Beziehungen, ohne sich gegenseitig klar zu machen was die Standpunkte sind, offen und ehrlich?

    Dein Szenario C wäre doch eigentlich ne gute Antwort. Ja wie würde es weitergehen. So dass man es erst mal hinten anstellt wenn es ihr nicht zu wichtig ist (denn wenn es ihr zu wichtig ist dann hätten wir wieder den Make-or-Brake). Aber dann könnte man es in ein zwei Jahren noch mal ansprechen. Deshalb verstehe ich nicht was daran schlecht sein sollte. Eben jetzt noch nicht. Finde ich eine klare Aussage und könnt ich verstehen.

    Dein Szenario D fände ich etwas seltsam, denn dann würde die Kommunikation wieder nicht stimmen. Dann sollten sie sich nochmal austauschen, denn wenn sie es nicht zum Glücklichsein braucht sollte er das wissen.

    Und woher willst du nicht wissen, dass er drüber nachdenkt nach dem Gespräch und für sich selbst feststellt, dass er es auch will?

    Ohne Kommunikation werden wir es nie herausfinden. Sie auch nicht und Er schon gar nicht.

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    Da bist Du leider 10 Jahre zu spät. 

    Mit 38 hat er geschnallt, was für ein schlechter Deal das ist. Da musst Du einen Mann mit 25-28 einfangen, bevor er im Bekanntenkreis die Katastrophe erlebt. 

    Ansonsten versuche es mal rational, wenn Du besser verdienst als er: Geht es gut, dann ist es ne romantische Geste und mach ihm halt klar, dass Dir die 5-10K es wert sind und Du die Kosten übernimmst. Mach ihm ansonsten klar, dass er im Fall einer Scheidung zwar mehr Stress bei der Trennung hat, es aber finanziell entschädigt wird. 

    Verdient er besser, pokere drauf, dass Du ihn in einem romantisch vernebelten Moment erwischst und er nicht der Hellste ist. 

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    Wird in Deutschland nicht ab ca. 7 Jahren gemeinsames Wohnen eine eheähnliche Gemeinschaft angenommen bei einer Trennung?
    Dann hat er ja 'demnächst' doch eh die ganzen Risikoen, die er auch bei einer Hochzeit hätte (unter der Annahme, dass er mehr verdient).

     

    Ich bin generell auch ein großer Fan von Kommunikation in einer Beziehung. Schon allein, weil es sehr einfach die Informationsbasis deutlich verbessert.

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    vor 6 Stunden schrieb zaotar:

    Dann hat er ja 'demnächst' doch eh die ganzen Risiken, die er auch bei einer Hochzeit hätte (unter der Annahme, dass er mehr verdient).

    Ne. 

    So ein Konstrukt kann entstehen, da kannst Du aber (wenn Du sie nicht eintragen lässt(!)) jederzeit austreten.

    Generell entsteht so ein Konstrukt nicht so leicht, Du kannst es aber mit gemeinsamen Konten etc.pp. problemlos bauen. Das Problem ist da aber nicht, dass die Freundin plötzlich ankommt und Unterhalt will, sondern eher, dass ein Ex oder ein Amt, das zahlt irgendwann argumentiert, dass die Bedürftigkeit nicht mehr besteht, da sie ja mit Dir in so einer Gemeinschaft lebt. 

     

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    Ja, das ist ein seltsames Konstrukt in dem das Amt Person A weniger Geld bezahlt, weil sie ja mit B in einer Bedarfsgemeinschaft lebt und davon ausgegangen wird, dass B A unterstützt, obwohl keinerlei gesetzliche Pflicht dazu für B besteht...

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    vor 15 Stunden schrieb IAmLux:

    Ja, das ist ein seltsames Konstrukt in dem das Amt Person A weniger Geld bezahlt, weil sie ja mit B in einer Bedarfsgemeinschaft lebt und davon ausgegangen wird, dass B A unterstützt, obwohl keinerlei gesetzliche Pflicht dazu für B besteht...

    Ist in der Praxis aber selten ein Problem. 

    Man müsste halt mal mit einem Mann reden, warum man heiraten sollte. 

    Mich persönlich überzeugen da mit 39 Argumente wie 

    "romantische Geste"
    - oder - 
    "nächster Schritt in der Beziehung" 

    einfach nicht. 

    Ich kauf gerne für 100 EUR Rosen und versau damit die Wohnung. Wenn es romantisch sein soll. Man könnte sich auch als nächsten Schritt ein Haustier zulegen. Vielleicht einen Wellensittich aus dem Tierheim? 

    Aber mit 38 habe ich geschnallt, dass "Heirat" eine Zustimmung zu einem Vorgang ist, der rechtlich jede Menge Konsequenzen hat. Das bekommt man einfach mit in dem Alter. Und wenn man sich da mal näher mit beschäftigt, ist es einfach ein Konstrukt, das man gut oder schlecht finden kann.

    Kommt halt immer auf die Situation drauf an. 

    In den meisten Fällen ist es ein Scheißvertrag. 

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    Am ‎11‎.‎09‎.‎2018 um 06:59 schrieb Zara:

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich mehr als einmal erlebt, dass es die Männer waren die sagten, sie wollen nie heiraten und dann lernten sie irgendwann eine andere Frau kennen mit denen sie 2 Jahre später verheiratet haben.

    das tönt für mich eben doch so, dass du dir mit einer Hochzeit die ultimative Sicherheit erhoffst, dass du dir  im Moment eben doch nicht 100% sicher bist, dass er für dich die gleichen Gefühle hat wie du für ihn.

    Mit der Heirat erhoffst du ihn defintiv festzunageln.

    Aber warum sollte ein Mann heiraten wenn er keine Familie will ? Was hat er davon ?

    Dass muss man einfach mal pragmatisch sehen. Er kann dabei eigentlich nur verlieren, ausser er ist ein armer Schlucker und heiratet eine Millionärin.

     

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    Danke euch allen für eure Beiträge. Ich versuche im Detail auf jede Frage nochmals einzugehen.

    Um eines kurz vorweg zu nehmen: Es waren wirklich hilfreiche Kommentare dabei, wie ich das Gespräch anpacken kann und dementsprechend werde ich nun auch vorgehen.

    Riddick76: In meinem Freundeskreis sind etwa 80 Prozent der Leute nicht verheiratet. Die Mehrheit hat sogar derzeit keinen Partner, insofern habe ich keinerlei Druck von außen bei dieser Sache. Die Entscheidung, dass ich irgendwann einmal gerne heiraten möchte, habe ich alleine nach reiflicher Überlegung gefällt. Vor meinem jetzigen Partner hatte ich drei Beziehungen. Ich habe einmal sogar einen Antrag erhalten, den ich abgelehnt habe, weil ich damals noch unsicher war, ob es wirklich der Mensch ist mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen würde. Ich war auch noch nicht wirklich reif dafür, da ich erst Erfahrungen sammeln wollte. Wenn ich so etwas tue, dann muss es aus Überzeugung sein, dass ich eine Ehe mit genau diesem einen Mann eingehen möchte und damals hatte ich mehr Bedenken. Das hat sich geändert und ich werde im Folgenden nochmals etwas mehr auf meine Beweggründe eingehen.

    Garret: Was ihn dazu bewegen würde? Ich möchte ihn nicht totargumentieren müssen. Entweder er möchte das selbst von Herzen, oder eben nicht und dann bin ich nicht diejenige die sagt, es endet jetzt. Seine Gründe dafür oder dagegen gilt es nun herauszufinden, da es mir ja bei meinem Beitrag eher darum ging, wie ich das Thema am besten anspreche, weil ich ihm eben genau nicht diesen Druck machen möchte.

    Diana: Tolle Antwort :) So in etwa würde ich das auch formulieren, aber halt mit meinen eigenen Worten. Vielen Dank für dein Beispiel.

    Neice: Dass ich damit zu spät bin, denke ich nicht. Sicher haben viele Männer in dem Alter persönlich Erfahrungen damit gemacht oder im Freundeskreis bei anderen Männern. Aber dass jede zweite Ehe geschieden wird, bedeutet auch, dass jede zweite Ehe es eben nicht wird. Gut, davon sind vielleicht nicht alle harmonisch, aber dennoch ist das für mich kein Grund es nicht zu versuchen. Manchmal muss man im Leben auch etwas riskieren. Man kann verlieren, man kann aber auch etwas vielleicht noch wundervolleres gewinnen.  Damit will ich nicht sagen, dass ich denke dass die Beziehung dadurch besser wird. Vielleicht wird sie intensiver.

    Ich jedenfalls würde mich noch ein wenig mehr mit meinem Partner verbunden fühlen. Und ich finde es eine schöne Vorstellung zu sagen: Das ist der Mann mit dem ich alt werden möchte, ihn will ich heiraten und ich freue mich darauf Teil seiner Familie zu sein und dass er offiziell ein Teil meiner Familie ist. Genau darum geht es nämlich. Ich finde es schöner zu sagen: Das ist mein Mann! Und nicht: Das ist mein Freund. Ich möchte dass er zu meiner Familie gehört und was diese ganzen Absicherungen angeht, worüber viele von euch sprechen: Es geht mir persönlich nicht darum, ihn zu angeln und festzunageln, damit ich später versorgt bin. Ich habe einen sicheren Job als Beamtin und verdiene gutes Geld, meine Rente ist so gut wie gesichert und auch privat sorge ich vor. Ich bestreite meinen Lebensunterhalt selbst und werde das auch weiterhin tun. Bei vielen von euch höre ich Gründe raus, die für einen Mann gegen eine Hochzeit sprechen. Und diese Gründe sind finanzielle Gründe. Also frage ich mich, wem jetzt das Geld wichtig ist. Ist es die Angst der Männer, also eure Angst, ihr könntet etwas verlieren, wenn es schief geht? Welche Gründe, gibt es nicht zu heiraten, wenn man sich von Herzen liebt und sich sicher ist, die Zukunft gemeinsam verbringen zu wollen. Die Angst vor dem Scheitern? Wenn man das bei allem so macht, kann man es gleich lassen und dennoch überwindet jeder von uns im Laufe seines Lebens auch mal seine Ängste. So machen das viele von euch ja auch, wenn sie eine Frau ansprechen? Kann ein Mann wirklich nur verlieren, wenn er heiratet? Was ist mit einer Frau, die ihn liebt bis zum Tod und egal was ist, immer für ihn da sein wird? Ein großer Verlust? :) Genau dafür möchte ich mich entscheiden. Wenn ich mein Leben mit diesem Mann verbringe, dann möchte ich, selbst wenn ich das gar nicht wirklich erlebe, auch noch nach dem Tod mit diesem Menschen irgendwie verbunden sein, indem man vielleicht am selben Ort beigesetzt wird. Und auch das ist in der Regel nur möglich, wenn man verheiratet ist. Vor allem wenn keine Kinder da sind, die sich dann um so etwas kümmern würden.

    Ich weiß, dass ich mir nie ganz sicher sein kann, dass unsere Beziehung für immer halten wird. Doch ich würde es gerne versuchen und darin investieren. Wir haben schon die ein oder andere Krise zusammen bewältigt und ich scheue mich nicht vor so etwas. Ich habe zum ersten Mal das Gefühl, genau den Richtigen gefunden zu haben, warum sollte ich darüber nachdenken und die Option in Erwägung zu ziehen, dass es schief gehen könnte und ich mit einem anderen Mann vielleicht besser dran bin? Nein ich möchte gar nicht mehr suchen oder auch nur darüber nachdenken, denn ich habe alles was ich mir für eine harmonische und aufregende Beziehung wünsche.

    Für mich gibt es nur einen wirklichen Grund zu heiraten, mein stärkstes Argument, und das ist die Liebe, die ich für diesen einen Mann empfinde und die seit Jahren stetig weiter wächst.. Und für alle Männer, die Angst haben, sie können bei einer Hochzeit nur verlieren oder brauchen so etwas nicht: Es gibt eine Sache die nennt sich Ehevertrag und damit lässt sich so ziemlich alles im Vorfeld regeln, wenn man darauf Wert legt, damit es im Fall der Fälle doch nicht die Katastrophe gibt oder man finanzielle Verluste hat.

    Aber nun habe ich glaube ich genug zu meinen Beweggründen gesagt :) Ich muss letztendlich nur meinen Freund dazu überzeugen, aber wie schon angedeutet, werde ich keinen Druck aufbauen und seine Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt akzeptieren. Man kann niemanden zwingen, wenn derjenige wirklich nicht möchte. Ich gebe allerdings zu, etwas würde mir wahrscheinlich doch fehlen, wenn es ein NEIN wird. Zumindest wäre es das zitierte Sahnehäubchen auf dem Kuchen.

    Demnächst haben wir gemeinsam Urlaub und fahren ein paar Tage in ein schönes Hotel. Ich glaube das könnte ein guter Moment sein darüber zu reden, da wir Zeit für uns haben und uns von der Arbeit und dem Alltag entspannen können.

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    vor 16 Stunden schrieb Zara:

    Ich jedenfalls würde mich noch ein wenig mehr mit meinem Partner verbunden fühlen. Und ich finde es eine schöne Vorstellung zu sagen: Das ist der Mann mit dem ich alt werden möchte, ihn will ich heiraten und ich freue mich darauf Teil seiner Familie zu sein und dass er offiziell ein Teil meiner Familie ist. Genau darum geht es nämlich.

    Genau. Das ist Deine Sicht. 

    Welche Sicht hat Dein Freund? Ich kann Dir durch die Blume schon sagen, dass wenn er nach 5 Jahren bei solchen Themen sich noch geäußert hat, das sicher nicht auf seiner näheren Agenda steht. 

    Sollte man halt mal drüber reden. 

    Ich würde Dir z.B. ziemlich deutlich sagen, dass Du Dich da bei dem Ehevertrag irrst. Da habe ich nämlich schon mal knapp 2.000 EUR investiert an Beratung, um zu diesem Ergebnis zu kommen (hab hier mit einem Unternehmen eine etwas komplexere Situation). Für mich wäre es eben ein enormes finanzielles Risiko das existenziell werden kann. Und die Quote 50% hast Du schon in den Raum geworfen. Da überzeugt mich halt das hier

    vor 16 Stunden schrieb Zara:

    mein stärkstes Argument, und das ist die Liebe, die ich für diesen einen Mann empfinde und die seit Jahren stetig weiter wächst..

    überhaupt nicht. 

    Ich habe mich auch schon 5 Jahre in einer LTR befunden, in der die Liebe seit Jahren stetig weiter wächst. Und innerhalb von 2 Monaten war es vorbei. Und ich kenne einen bekannten, da wuchs die Liebe 13 Jahre lang. Ganz groß. Mit Haus und 2 Kindern. Und verknallte sich die Frau in einen anderen Typen und war sie 8 Monate "emotional verwirrt" und dann war Ende. Klar wollte sie dann wieder, nachdem es mit dem anderen Typen nichts mehr war. Aber da wollte er dann nicht mehr. 

    Musst halt mal schauen, wie der drauf ist. 

    Meinen Grund kann ich Dir ganz deutlich nennen und der ist nicht finanziell: Ich halte die Wahrscheinlichkeit mit einer westlich erzogenen Frau eine Lebenslange Beziehung zu führen für ziemlich gering. Weil die Notwendigkeit nicht mehr gesellschaftlich besteht und Frauen zu sehr auf ihre "Gefühle" achten. Dazu kommt ein Mindset, dass auch eine Ehe nicht mehr als lebenslanger Bund gesehen wird. Im Notfall lässt man sich scheiden. 

    Ich glaube nicht, dass man sich 40 Jahre auf die "Gefühle" einer Frau verlassen kann. Und ich glaube, dass die Aussage "In guten wie in schlechten Zeiten, bis das der Tod euch scheidet" nicht mehr die Bedeutung für eine Frau hat, die sie eigentlich haben sollte. Ich glaube tatsächlich, dass die meisten Frauen nur aus einer gesellschaftlichen Situation (die Freundinnen heiraten alle) auf die Idee kommt, darüber nachzudenken. Ihre "Gefühle" die Motivation sind. Und sie sich nicht die Gedanken macht, was eigentlich hinter einer Ehe steht. Das nicht tragen will und auch nicht kann. 

    Noch nicht mal versteht. 

    Von daher sehe ich eine Ehe durchaus als guten Deal. So wie sie gemeint war. 

    Aber mit "stetig steigender Liebe" oder (mein Highlight) "ich möchte auch mal ein Hochzeitskleid tragen" bin ich noch nicht überzeugt. 

    Musst aber nicht mich überzeugen, sondern den Freund. 

    Ich weiß genau, wann ich eine Frau heirate. Und der Punkt ist nicht erreicht, wenn ne Frau dies als Ausdruck oder Ergebnis ihrer Gefühle sieht.

    bearbeitet von Neice

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      • Hallo an alle, die das hier lesen, ich starte gerade mit dem Thema Pickup und hab mir heute vorgenommen Daygame bzw. Streetgame zu betreiben. In diesem Post geht es mir nicht darum, wie man seine AA los wird. Vielmehr soll es darum gehen welche Strategien beim Daygame am besten sind. Immer wenn ich in einer größeren Stadt bin habe ich quasi eine Agenda und muss Dinge erledigen. Dabei begegne ich natürlich auch mal HBs, welche ich gerne ansprechen würde, aber das sind seltene Momente. Wenn so etwas passiert, bin ich meist überrascht und kann nicht darauf reagieren, weil ich schließlich auch keine Zeit dafür habe. Zugegebenermaßen ist das letztlich bloß eine dumme Ausrede das HB nicht anzusprechen.. wie auch immer.  Nun zu meinem "Phänomen": Wenn ich ohne Agenda los ziehe um Daygame aktiv zu betreiben, sehe ich noch viel seltener HBs oder gar keine. Ist das wieder eine Ausrede, oder hat jemand auch schonmal so was erlebt? Wie geht man Daygame richtig an? Ganz konkret gefragt: Hält man sich für eine bestimmte Zeit an einem Ort auf, wo viel los ist, und sobald man ein HB sieht, "stürmt" man darauf zu. Oder gibt es da andere Strategien? Gegen die Warten-und-Loslaufen-Strategie habe ich per se erstmal keine Einwände, werde diese sogar demnächst mal ausprobieren.
      • War ganz spannend zu lesen. Das anfängliche verliebt sein ist bei dir schwächer geworden? Und wie hast du es an dem Wochenende später gemacht dass es dann geklappt hat?
      • Genau. Das ist Deine Sicht.  Welche Sicht hat Dein Freund? Ich kann Dir durch die Blume schon sagen, dass wenn er nach 5 Jahren bei solchen Themen sich noch geäußert hat, das sicher nicht auf seiner näheren Agenda steht.  Sollte man halt mal drüber reden.  Ich würde Dir z.B. ziemlich deutlich sagen, dass Du Dich da bei dem Ehevertrag irrst. Da habe ich nämlich schon mal knapp 2.000 EUR investiert an Beratung, um zu diesem Ergebnis zu kommen (hab hier mit einem Unternehmen eine etwas komplexere Situation). Für mich wäre es eben ein enormes finanzielles Risiko das existenziell werden kann. Und die Quote 50% hast Du schon in den Raum geworfen. Da überzeugt mich halt das hier überhaupt nicht.  Ich habe mich auch schon 5 Jahre in einer LTR befunden, in der die Liebe seit Jahren stetig weiter wächst. Und innerhalb von 2 Monaten war es vorbei. Und ich kenne einen bekannten, da wuchs die Liebe 13 Jahre lang. Ganz groß. Mit Haus und 2 Kindern. Und verknallte sich die Frau in einen anderen Typen und war sie 8 Monate "emotional verwirrt" und dann war Ende. Klar wollte sie dann wieder, nachdem es mit dem anderen Typen nichts mehr war. Aber da wollte er dann nicht mehr.  Musst halt mal schauen, wie der drauf ist.  Meinen Grund kann ich Dir ganz deutlich nennen und der ist nicht finanziell: Ich halte die Wahrscheinlichkeit mit einer westlich erzogenen Frau eine Lebenslange Beziehung zu führen für ziemlich gering. Weil die Notwendigkeit nicht mehr gesellschaftlich besteht und Frauen zu sehr auf ihre "Gefühle" achten. Dazu kommt ein Mindset, dass auch eine Ehe nicht mehr als lebenslanger Bund gesehen wird. Im Notfall lässt man sich scheiden.  Ich glaube nicht, dass man sich 40 Jahre auf die "Gefühle" einer Frau verlassen kann. Und ich glaube, dass die Aussage "In guten wie in schlechten Zeiten, bis das der Tod euch scheidet" nicht mehr die Bedeutung für eine Frau hat, die sie eigentlich haben sollte. Ich glaube tatsächlich, dass die meisten Frauen nur aus einer gesellschaftlichen Situation (die Freundinnen heiraten alle) auf die Idee kommt, darüber nachzudenken. Ihre "Gefühle" die Motivation sind. Und sie sich nicht die Gedanken macht, was eigentlich hinter einer Ehe steht. Das nicht tragen will und auch nicht kann.  Noch nicht mal versteht.  Von daher sehe ich eine Ehe durchaus als guten Deal. So wie sie gemeint war.  Aber mit "stetig steigender Liebe" oder (mein Highlight) "ich möchte auch mal ein Hochzeitskleid tragen" bin ich noch nicht überzeugt.  Musst aber nicht mich überzeugen, sondern den Freund.  Ich weiß genau, wann ich eine Frau heirate. Und der Punkt ist nicht erreicht, wenn ne Frau dies als Ausdruck oder Ergebnis ihrer Gefühle sieht.
      • 1. die wiesn ist doof. 2. der link in deinem dings geht nicht, ich komm hier wieder auf  den thread
      • Danke euch allen für eure Beiträge. Ich versuche im Detail auf jede Frage nochmals einzugehen. Um eines kurz vorweg zu nehmen: Es waren wirklich hilfreiche Kommentare dabei, wie ich das Gespräch anpacken kann und dementsprechend werde ich nun auch vorgehen. Riddick76: In meinem Freundeskreis sind etwa 80 Prozent der Leute nicht verheiratet. Die Mehrheit hat sogar derzeit keinen Partner, insofern habe ich keinerlei Druck von außen bei dieser Sache. Die Entscheidung, dass ich irgendwann einmal gerne heiraten möchte, habe ich alleine nach reiflicher Überlegung gefällt. Vor meinem jetzigen Partner hatte ich drei Beziehungen. Ich habe einmal sogar einen Antrag erhalten, den ich abgelehnt habe, weil ich damals noch unsicher war, ob es wirklich der Mensch ist mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen würde. Ich war auch noch nicht wirklich reif dafür, da ich erst Erfahrungen sammeln wollte. Wenn ich so etwas tue, dann muss es aus Überzeugung sein, dass ich eine Ehe mit genau diesem einen Mann eingehen möchte und damals hatte ich mehr Bedenken. Das hat sich geändert und ich werde im Folgenden nochmals etwas mehr auf meine Beweggründe eingehen. Garret: Was ihn dazu bewegen würde? Ich möchte ihn nicht totargumentieren müssen. Entweder er möchte das selbst von Herzen, oder eben nicht und dann bin ich nicht diejenige die sagt, es endet jetzt. Seine Gründe dafür oder dagegen gilt es nun herauszufinden, da es mir ja bei meinem Beitrag eher darum ging, wie ich das Thema am besten anspreche, weil ich ihm eben genau nicht diesen Druck machen möchte. Diana: Tolle Antwort :) So in etwa würde ich das auch formulieren, aber halt mit meinen eigenen Worten. Vielen Dank für dein Beispiel. Neice: Dass ich damit zu spät bin, denke ich nicht. Sicher haben viele Männer in dem Alter persönlich Erfahrungen damit gemacht oder im Freundeskreis bei anderen Männern. Aber dass jede zweite Ehe geschieden wird, bedeutet auch, dass jede zweite Ehe es eben nicht wird. Gut, davon sind vielleicht nicht alle harmonisch, aber dennoch ist das für mich kein Grund es nicht zu versuchen. Manchmal muss man im Leben auch etwas riskieren. Man kann verlieren, man kann aber auch etwas vielleicht noch wundervolleres gewinnen.  Damit will ich nicht sagen, dass ich denke dass die Beziehung dadurch besser wird. Vielleicht wird sie intensiver. Ich jedenfalls würde mich noch ein wenig mehr mit meinem Partner verbunden fühlen. Und ich finde es eine schöne Vorstellung zu sagen: Das ist der Mann mit dem ich alt werden möchte, ihn will ich heiraten und ich freue mich darauf Teil seiner Familie zu sein und dass er offiziell ein Teil meiner Familie ist. Genau darum geht es nämlich. Ich finde es schöner zu sagen: Das ist mein Mann! Und nicht: Das ist mein Freund. Ich möchte dass er zu meiner Familie gehört und was diese ganzen Absicherungen angeht, worüber viele von euch sprechen: Es geht mir persönlich nicht darum, ihn zu angeln und festzunageln, damit ich später versorgt bin. Ich habe einen sicheren Job als Beamtin und verdiene gutes Geld, meine Rente ist so gut wie gesichert und auch privat sorge ich vor. Ich bestreite meinen Lebensunterhalt selbst und werde das auch weiterhin tun. Bei vielen von euch höre ich Gründe raus, die für einen Mann gegen eine Hochzeit sprechen. Und diese Gründe sind finanzielle Gründe. Also frage ich mich, wem jetzt das Geld wichtig ist. Ist es die Angst der Männer, also eure Angst, ihr könntet etwas verlieren, wenn es schief geht? Welche Gründe, gibt es nicht zu heiraten, wenn man sich von Herzen liebt und sich sicher ist, die Zukunft gemeinsam verbringen zu wollen. Die Angst vor dem Scheitern? Wenn man das bei allem so macht, kann man es gleich lassen und dennoch überwindet jeder von uns im Laufe seines Lebens auch mal seine Ängste. So machen das viele von euch ja auch, wenn sie eine Frau ansprechen? Kann ein Mann wirklich nur verlieren, wenn er heiratet? Was ist mit einer Frau, die ihn liebt bis zum Tod und egal was ist, immer für ihn da sein wird? Ein großer Verlust? :) Genau dafür möchte ich mich entscheiden. Wenn ich mein Leben mit diesem Mann verbringe, dann möchte ich, selbst wenn ich das gar nicht wirklich erlebe, auch noch nach dem Tod mit diesem Menschen irgendwie verbunden sein, indem man vielleicht am selben Ort beigesetzt wird. Und auch das ist in der Regel nur möglich, wenn man verheiratet ist. Vor allem wenn keine Kinder da sind, die sich dann um so etwas kümmern würden. Ich weiß, dass ich mir nie ganz sicher sein kann, dass unsere Beziehung für immer halten wird. Doch ich würde es gerne versuchen und darin investieren. Wir haben schon die ein oder andere Krise zusammen bewältigt und ich scheue mich nicht vor so etwas. Ich habe zum ersten Mal das Gefühl, genau den Richtigen gefunden zu haben, warum sollte ich darüber nachdenken und die Option in Erwägung zu ziehen, dass es schief gehen könnte und ich mit einem anderen Mann vielleicht besser dran bin? Nein ich möchte gar nicht mehr suchen oder auch nur darüber nachdenken, denn ich habe alles was ich mir für eine harmonische und aufregende Beziehung wünsche. Für mich gibt es nur einen wirklichen Grund zu heiraten, mein stärkstes Argument, und das ist die Liebe, die ich für diesen einen Mann empfinde und die seit Jahren stetig weiter wächst.. Und für alle Männer, die Angst haben, sie können bei einer Hochzeit nur verlieren oder brauchen so etwas nicht: Es gibt eine Sache die nennt sich Ehevertrag und damit lässt sich so ziemlich alles im Vorfeld regeln, wenn man darauf Wert legt, damit es im Fall der Fälle doch nicht die Katastrophe gibt oder man finanzielle Verluste hat. Aber nun habe ich glaube ich genug zu meinen Beweggründen gesagt :) Ich muss letztendlich nur meinen Freund dazu überzeugen, aber wie schon angedeutet, werde ich keinen Druck aufbauen und seine Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt akzeptieren. Man kann niemanden zwingen, wenn derjenige wirklich nicht möchte. Ich gebe allerdings zu, etwas würde mir wahrscheinlich doch fehlen, wenn es ein NEIN wird. Zumindest wäre es das zitierte Sahnehäubchen auf dem Kuchen. Demnächst haben wir gemeinsam Urlaub und fahren ein paar Tage in ein schönes Hotel. Ich glaube das könnte ein guter Moment sein darüber zu reden, da wir Zeit für uns haben und uns von der Arbeit und dem Alltag entspannen können.
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