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DerJoker

Besten ersten Eindruck verschaffen nach Umzug

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    Bisher hatte ich lange das Problem, dass mein soziales Umfeld vor meiner Entwicklung ständig den AFC Stereotyp auf mich projizierte. Nun habe ich eine einmalige Chance da ich Umziehe und somit mein gesamtes soziales Umfeld erneuere. Habt ihr Tipps/Erfahrungen wie ich mich von Sekunde 0 an als attraktiven, kommunikativen und sozialen Typen zeigen kann? Wenn ich erstmal in der unterwürdigen zurückhaltenden Rolle drin bin ist es unglaublich schwer mich auf einmal neu zu erfinden, jetzt ist die einmalige Gelegenheit von heute auf morgen eine vollständig andere Persönlichkeit auszustrahlen. Danke schonmal!

     

    Der Joker

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    Erstmal willkommen im Forum.

    vor 23 Minuten schrieb DerJoker:

    Habt ihr Tipps/Erfahrungen wie ich mich von Sekunde 0 an als attraktiven, kommunikativen und sozialen Typen zeigen kann?

    Ja, indem Du von Sekunde 0 an ein attraktiver, kommunikativer und sozialer Typ BIST.

    vor 23 Minuten schrieb DerJoker:

    Wenn ich erstmal in der unterwürdigen zurückhaltenden Rolle drin bin ist es unglaublich schwer mich auf einmal neu zu erfinden, jetzt ist die einmalige Gelegenheit von heute auf morgen eine vollständig andere Persönlichkeit auszustrahlen.

    Wenn Du ein cooler, sympathischer und selbstbewusster Typ bist, kommst Du überhaupt nicht in die unterwürfige Rolle und dann muss Du Dich auch nicht neu erfinden. Und wenn Du nicht dieser Typ bist, dann geht das nun mal leider nicht von heute auf morgen.

    Aber um dieser Typ der Du gerne wärst zu werden, bist Du in diesem Forum auf jeden Fall schon mal an der richtigen Adresse.

    Gruß

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    Also ein paar mehr Infos wären schon nötig. Von welchem Stereotypen reden wir? Wie genau nimmst du dich den momentan war? Ziehst du in einen anderen Stadtteil oder in eine andere Stadt? So wie du geschrieben hast klingt das sehr danach als würdest du dich als introvertiert wahrnehmen. Beweis dir das es nicht so ist. Nutze jetzt schonmal alltägliche Situationen um dich mit deinem neuen extrovertierten auftreten bekannt zu machen und damit umgehen zu lernen. Nutze jede Interaktion um ins Gespräch zu kommen und wenn es nur ein paar Minuten sind. Geh zum Bäcker rede über die Wespen, geh einkaufen frag einfach obwohl du weißt wo die Sachen sind die du kaufen willst, wo du sie finden kannst. Mach dich beliebt, bei Hausmeister, Putzfrau und co. Diese Menschen sieht man oft und wenn diese einen kennen und Grüßen wenn man aus dem haus geht hat man gleich einen egopush! Und die andere Person fühlt sich respektiert. Hilf Menschen in Situationen wo andere weg sehen eine alte Frau aus deinen Haus trägt schwere Tüten? Frag sie ob du ihr helfen darfst. Halte die Tür für Menschen mit einem Kinderwagen auf. Zeig anderen Menschen das du nicht in deiner eigenen kleinen Smartphone blase steckst. Sondern seine Umwelt wahr nimmst. Jemand bringt einen dreiste Aktion wie sich vor zu drängen? Nicht unbedingt bei dir aber bei einer anderen Person? Steh deinen man und frag die Person vor die er sich drängelt ob sie ihn kennt und wenn nein sag ihr wo sie sich an zu stellen hat. Die Menschen werden es vielleicht nicht sagen aber dankbar sein das jemand etwas gesagt hat. Im ersten Moment scheint das etwas peinlich aber das ist nur Mal wieder so ein Stereotyp: "Fall nicht auf, sei leise störe keine anderen" Steh deinen Mann. Dann wirst du schnell merken daß das du dich gleich anders fühlst. Und du wirst merken daß dieses ganze Zurückhalten und zusehen nur dazu führt das Leute noch dreister werden. Sobald du sie ins Rampenlicht stellst ist es ihnen viel peinlicher als dir weil nun alle sehen das sie Mist gebaut haben. Ich zum Beispiel mache sowas auch beim Autofahren. Jemand bringt einen Aktion die im StVO absolut verboten ist oder Blockiert mich obwohl ich das Vorrecht habe, dann hupe ich einfach so lange bis die andere Person merkt das ihre Aktion nicht nur falsch war sondern ihr jetzt auch jeder dabei zusieht. Dann schauen diese Menschen das sie schnellst möglich aus der Situation raus kommen. Das mag vielecht etwas absurd sein aber daran merkt man wie gut man die Geschäftsnormen für sich nutzen kann.

    Gruß

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    Also ein paar mehr Infos wären schon nötig. Von welchem Stereotypen reden wir? Wie genau nimmst du dich den momentan war? Ziehst du in einen anderen Stadtteil oder in eine andere Stadt?


    Danke schonmal für alle Antworten. Ich selbst sehe mich noch als Person, die sich unbedingt als dominant etablieren will aber sich dabei sehr schwer tut. Zum Glück ziehe ich jetzt aus einer Kleinstadt in eine 3x so große Stadt in der einfach mehr Leben herrscht. Ich war vor kurzem bei einem Freund der weiter weg wohnt, dort bin ich mit dem Mindset reingegangen dass jedes HB (positiv) von mir dominiert werden will weil es etwas gutes ist und ich denen damit einen Gefallen tue und ich konnte mich so bestens integrieren auch wenn ich nicht im Bett mit einer gelandet bin, am schwersten fällt mir der Einstieg. Bin ich einmal im Flow und habe ein Set gestartet kommt vieles wie von alleine und ich weiß was zu tun ist. Kino, Negs, Normale Komplimente, etc. kommen dann wie von selbst, aber wenn es um das isolieren aus einer Gruppe geht bin ich noch gänzlich unerfahren.

    Der Joker

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    Du machst Dir viel zu viel Druck. Versuch nicht, jemand zu sein, der Du nicht bist; steh dazu, wer Du jetzt gerade bist: kein AFC mehr, sondern ein angehender Verführer, der noch einen weiten Weg vor sich hat, aber die ersten Schritte schon gegangen ist. Frauen nehmen lieber einen authentischen Beta als einen falschen Alpha.

    Außerdem ist es wichtig, von dem Schwarz-Weiß-Denken wegzukommen. Es gibt kein An-Aus, Erfolg beim schönen Geschlecht ist eine sich über Jahre erstreckende Entwicklung, bei der Du Schritt für Schritt ein kleines bisschen besser wirst. Du kannst Dir nicht jedes Mal, wenn Du ein kleines bisschen mehr Alpha bist, gleich einen neuen Freundeskreis zulegen. Such Dir lieber ein Umfeld, dass Deine Entwicklung unterstützt. Schließ Dich (sofern vorhanden) Deinem örtlichen Lair an und such Dir hier übers Forum ein paar Kontakte.

    Im übrigen habe ich auch den Eindruck, dass Du zur Zeit ein sehr kämpferisches Weltbild in Bezug auf Frauen hast: Deine ganze Sicht auf Game scheint mir auf Status, Dominanz und ähnlichen Attraction-Kram ausgelegt zu sein, sprich ein Spiel gegeneinander anstatt miteinander. Damit wirst Du nur kurzfristig Erfolge verzeichnen können; mittelfristig musst Du Dich mehr darauf konzentrieren, eine Verbindung zur Frau aufzubauen.

    bearbeitet von DoktorDaygame

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    Was das kämpferische Weltbild angeht ist genau das Gegenteil der Fall...ich habe nur verstanden dass Dominanz gegenüber Frauen nichts aggressiv-negatives ist sondern eine sehr gute Charaktereigenschaft, nach der App ziemlich jede Frau sucht. Deshalb fühle ich mich gut und wohl wenn ich meine aktive Rolle im Game einnehme.

    Der Joker@DoktorDaygame

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    vor 2 Stunden schrieb DerJoker:

    meine aktive Rolle

    Hör auf zu wirken und fange an zu sein. Nehme keine Rollen ein sondern sei du selbst. Und wenn du der AFC Typ bist, dann bist du es von deinem Kern aus. Möchtest du so nicht sein, bringt es nichts sich zu verstellen. Dann musst du deine Person ändern. Und das geht nicht, wenn du dich verstellst.

    Wenn du dennoch darauf appellierst, dich verstellen zu wollen / müssen, wirst du böse auf die Schnauze fallen. Baue keinen Gebäudekomplex auf Träger, die dafür nicht geschaffen sind.

    BEEF

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    vor einer Stunde schrieb runningbeef:

    Hör auf zu wirken und fange an zu sein. Nehme keine Rollen ein sondern sei du selbst. Und wenn du der AFC Typ bist, dann bist du es von deinem Kern aus. Möchtest du so nicht sein, bringt es nichts sich zu verstellen. Dann musst du deine Person ändern. Und das geht nicht, wenn du dich verstellst.

    Wow, hätte eine Frau nicht besser formulieren können. "Sei einfach wie du bist, dann wird das schon". :D

    Was der TE vorhat ist klassisches "fake it till u make it". Eine Veränderung seiner Person fängt mit dem Verstellen an. Das das nicht von heut auf morgen geht ist klar, aber es geht.

     

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    vor 3 Minuten schrieb Riddik76:

    Was der TE vorhat ist klassisches "fake it till u make it". Eine Veränderung seiner Person fängt mit dem Verstellen an. Das das nicht von heut auf morgen geht ist klar, aber es geht.

    Mehr Schein als sein sag ich mal als Konter zu deiner Aussage. AFC Status hat mehr mit dem eigenen Leben zu tun als mit seiner Art. Bsp:

    Ein dicker, fauler und introvertierter Kerl, der nur am Zocken ist wird als AFC abgestempelt so. Er beschließt extrovertiert zu sein. Daher verstellt er sich, weil er denkt, dadurch wird er irgendwann extrovertiert. Eig. entspricht das nicht seinem Charakter aber er tut es dennoch... 

    Laut deiner These wird er irgendwann ein extrovertierter non-AFC. Er ist aber immer noch ein dicker und fauler Gamer welche gerne zockt. Er hat nichts geändert... außer eine Maske aufgesetzt und lebt etwas, was er nicht ist.

    Wenn er sich jedoch entscheidet sein Leben grundlegend zu verändern, ins gym geht. Dadurch auf Leute zugeht und mit ihnen quatscht. Integriert er passend zu seinem Lebensstil Facetten welche dazu auch passen.

    Mein Frage an de TE. Wo lebst du dein soziales Leben aus? Bist du ständig daheim oder probierst du neues aus, was dich automatisch in ein soziales Leben integriert und automatisch deine extrovertierte Ader fördert? 

    vor 22 Stunden schrieb DerJoker:

    jetzt ist die einmalige Gelegenheit von heute auf morgen eine vollständig andere Persönlichkeit auszustrahlen

    @Riddik hast du so gelernt anders zu sein? 

    BEEF

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    vor 25 Minuten schrieb runningbeef:

    Ein dicker, fauler und introvertierter Kerl, der nur am Zocken ist wird als AFC abgestempelt so. Er beschließt extrovertiert zu sein.

    Man kann extrovertiert, dick, faul und nur am zocken sein. Wenn extrovertiertheit sein Ziel war und er sich künftig extrovertiert benimmt, dann hat er sein Ziel erreicht. 

    Nimmt er sich aber vor sein ganzes Leben umzukrämpeln und vom fetten, faulen Zocker zum sportlichen, fleißigen Partygänger zu werden, dann erreicht er sein Ziel nicht in dem er eine Weile so tut als wäre er extrovertiert. 

    Für den TE ergibt sich tatsächlich eine einmalige Gelegenheit, wobei es natürlich mit "sei einfach wie du immer sein wolltest" nicht getan ist. 

    Du solltest zunächst einmal feststellen, was genau du an Dir ändern willst und dann schrittweise an dir arbeiten. 

    vor 23 Stunden schrieb DerJoker:

    Wenn ich erstmal in der unterwürdigen zurückhaltenden Rolle drin bin ist es unglaublich schwer mich auf einmal neu zu erfinden

    Nehmen ich das als Beispiel, würde ich mal mit meiner Selbstwahrnehmung anfangen. Wenn du irgendwo neu bist ist zurückhaltent zu sein nicht das gleiche wie unterwürfig zu sein. Jemand der sich einer bestehenden Gruppe anschließen will und gleich demonstriert, dass er andere dominieren will hat es wesentlich schwerer als jemand, der erst mal zurückhaltent ist. Wenn du mit dem Mindset, ich muss dominieren, sonst bin ich unterwürfig, versuchst einen neuen social circle aufzubauen, dann wirst du es sehr schwer haben, diesen Frame aufrecht zu halten. 

    Lagefeststellung > Festlegen der Ziele > Beurteilung der Lage > Entschluss > Planung > Ausführung > Lagefeststellung/Kontrolle > ... 

    bearbeitet von IAmLux

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    vor 2 Stunden schrieb runningbeef:

    Eig. entspricht das nicht seinem Charakter aber er tut es dennoch... 

    Dazu sollte man wissen, dass wir beide Seiten, seit Geburt an, in uns haben. Sowohl die Introversion, als auch die Extraversion. Und zusätzlich sollte man verstehen was Introversion und Extraversion überhaupt bedeutet:

    Introversion - ich lade meinen inneren Akku auf, indem ich wenig Menschen um mich herum habe (genießt Ruhe)
    Extraversion - ich lade meinen inneren Akku auf, indem ich viele Menschen um mich herum habe (genießt Jubel, Trubel, Heiterkeit)

    Bei dem einen überwiegt die Introversion und bei dem anderen die Extraversion.

    vor 2 Stunden schrieb runningbeef:

    Laut deiner These wird er irgendwann ein extrovertierter

    Das muss er nicht werden. Das ist er schon. So wie du und ich auch. Er muss die Seite nur wieder zum Vorschein bringen.

    vor 2 Stunden schrieb runningbeef:

    Laut deiner These wird er irgendwann ein extrovertierter non-AFC.

    Dazu sollte man 1. verstehen, was AFC im PU überhaupt bedeutet:

    Zitat

    AFC

    Average Frustrated Chump. Ein "nice guy". Ein Typ der keine PickUp skills hat und meistens keinen close hinbekommt. Er tendiert dazu um Zuneigung förmlich zu betteln indem er Sachen tut damit sie ihn mag und nicht weil er sie mag. Dieser Typ baut kaum attraction auf und ist dazu verdammt in der Friendzone zu landen und ein LJBF zu bekommen.

    und 2., was "fake it till u make it" im PU bedeutet:
    - du hast keine C&F-Skills? Fake it und irgendwann wird es durch Gewohnheit in dich übergehen (make it)
    - du hast keine P&P-Skills? Fake it und irgendwann wird es durch Gewohnheit in dich übergehen (make it)
    - du führst nicht? Fake it und irgendwann wird es durch Gewohnheit in dich übergehen (make it)
    usw

    Das hat, abgesehen von der Körpersprache während dessen, mit dem Äußeren kaum bis nichts zu tun. Das man zu Anfang, weil die Körpersprache nicht zu dem Faken des Inneren passt, inkongruent ist, ist auch völlig normal. Aber auch das geht mit Gewohnheit vorbei. Sprich: man wird kongruent.

    vor 2 Stunden schrieb runningbeef:

    Ein dicker, fauler und introvertierter Kerl, der nur am Zocken ist wird als AFC abgestempelt so.

    [...]

    Laut deiner These wird er irgendwann ein extrovertierter non-AFC.

    Es hat keiner behauptet, dass ein dicker Mensch, der zudem auch noch faul ist, dick und faul bleiben soll.

    vor 2 Stunden schrieb runningbeef:
    Am 4.9.2018 um 11:28 schrieb DerJoker:

    jetzt ist die einmalige Gelegenheit von heute auf morgen eine vollständig andere Persönlichkeit auszustrahlen

    @Riddik hast du so gelernt anders zu sein? 

    Hab schon gesagt, dass das nicht von heut auf morgen funktioniert:

    vor 2 Stunden schrieb Riddik76:

    Das das nicht von heut auf morgen geht ist klar, aber es geht.

     

    bearbeitet von Riddik76

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      • Hallo an alle, die das hier lesen, ich starte gerade mit dem Thema Pickup und hab mir heute vorgenommen Daygame bzw. Streetgame zu betreiben. In diesem Post geht es mir nicht darum, wie man seine AA los wird. Vielmehr soll es darum gehen welche Strategien beim Daygame am besten sind. Immer wenn ich in einer größeren Stadt bin habe ich quasi eine Agenda und muss Dinge erledigen. Dabei begegne ich natürlich auch mal HBs, welche ich gerne ansprechen würde, aber das sind seltene Momente. Wenn so etwas passiert, bin ich meist überrascht und kann nicht darauf reagieren, weil ich schließlich auch keine Zeit dafür habe. Zugegebenermaßen ist das letztlich bloß eine dumme Ausrede das HB nicht anzusprechen.. wie auch immer.  Nun zu meinem "Phänomen": Wenn ich ohne Agenda los ziehe um Daygame aktiv zu betreiben, sehe ich noch viel seltener HBs oder gar keine. Ist das wieder eine Ausrede, oder hat jemand auch schonmal so was erlebt? Wie geht man Daygame richtig an? Ganz konkret gefragt: Hält man sich für eine bestimmte Zeit an einem Ort auf, wo viel los ist, und sobald man ein HB sieht, "stürmt" man darauf zu. Oder gibt es da andere Strategien? Gegen die Warten-und-Loslaufen-Strategie habe ich per se erstmal keine Einwände, werde diese sogar demnächst mal ausprobieren.
      • War ganz spannend zu lesen. Das anfängliche verliebt sein ist bei dir schwächer geworden? Und wie hast du es an dem Wochenende später gemacht dass es dann geklappt hat?
      • Genau. Das ist Deine Sicht.  Welche Sicht hat Dein Freund? Ich kann Dir durch die Blume schon sagen, dass wenn er nach 5 Jahren bei solchen Themen sich noch geäußert hat, das sicher nicht auf seiner näheren Agenda steht.  Sollte man halt mal drüber reden.  Ich würde Dir z.B. ziemlich deutlich sagen, dass Du Dich da bei dem Ehevertrag irrst. Da habe ich nämlich schon mal knapp 2.000 EUR investiert an Beratung, um zu diesem Ergebnis zu kommen (hab hier mit einem Unternehmen eine etwas komplexere Situation). Für mich wäre es eben ein enormes finanzielles Risiko das existenziell werden kann. Und die Quote 50% hast Du schon in den Raum geworfen. Da überzeugt mich halt das hier überhaupt nicht.  Ich habe mich auch schon 5 Jahre in einer LTR befunden, in der die Liebe seit Jahren stetig weiter wächst. Und innerhalb von 2 Monaten war es vorbei. Und ich kenne einen bekannten, da wuchs die Liebe 13 Jahre lang. Ganz groß. Mit Haus und 2 Kindern. Und verknallte sich die Frau in einen anderen Typen und war sie 8 Monate "emotional verwirrt" und dann war Ende. Klar wollte sie dann wieder, nachdem es mit dem anderen Typen nichts mehr war. Aber da wollte er dann nicht mehr.  Musst halt mal schauen, wie der drauf ist.  Meinen Grund kann ich Dir ganz deutlich nennen und der ist nicht finanziell: Ich halte die Wahrscheinlichkeit mit einer westlich erzogenen Frau eine Lebenslange Beziehung zu führen für ziemlich gering. Weil die Notwendigkeit nicht mehr gesellschaftlich besteht und Frauen zu sehr auf ihre "Gefühle" achten. Dazu kommt ein Mindset, dass auch eine Ehe nicht mehr als lebenslanger Bund gesehen wird. Im Notfall lässt man sich scheiden.  Ich glaube nicht, dass man sich 40 Jahre auf die "Gefühle" einer Frau verlassen kann. Und ich glaube, dass die Aussage "In guten wie in schlechten Zeiten, bis das der Tod euch scheidet" nicht mehr die Bedeutung für eine Frau hat, die sie eigentlich haben sollte. Ich glaube tatsächlich, dass die meisten Frauen nur aus einer gesellschaftlichen Situation (die Freundinnen heiraten alle) auf die Idee kommt, darüber nachzudenken. Ihre "Gefühle" die Motivation sind. Und sie sich nicht die Gedanken macht, was eigentlich hinter einer Ehe steht. Das nicht tragen will und auch nicht kann.  Noch nicht mal versteht.  Von daher sehe ich eine Ehe durchaus als guten Deal. So wie sie gemeint war.  Aber mit "stetig steigender Liebe" oder (mein Highlight) "ich möchte auch mal ein Hochzeitskleid tragen" bin ich noch nicht überzeugt.  Musst aber nicht mich überzeugen, sondern den Freund.  Ich weiß genau, wann ich eine Frau heirate. Und der Punkt ist nicht erreicht, wenn ne Frau dies als Ausdruck oder Ergebnis ihrer Gefühle sieht.
      • 1. die wiesn ist doof. 2. der link in deinem dings geht nicht, ich komm hier wieder auf  den thread
      • Danke euch allen für eure Beiträge. Ich versuche im Detail auf jede Frage nochmals einzugehen. Um eines kurz vorweg zu nehmen: Es waren wirklich hilfreiche Kommentare dabei, wie ich das Gespräch anpacken kann und dementsprechend werde ich nun auch vorgehen. Riddick76: In meinem Freundeskreis sind etwa 80 Prozent der Leute nicht verheiratet. Die Mehrheit hat sogar derzeit keinen Partner, insofern habe ich keinerlei Druck von außen bei dieser Sache. Die Entscheidung, dass ich irgendwann einmal gerne heiraten möchte, habe ich alleine nach reiflicher Überlegung gefällt. Vor meinem jetzigen Partner hatte ich drei Beziehungen. Ich habe einmal sogar einen Antrag erhalten, den ich abgelehnt habe, weil ich damals noch unsicher war, ob es wirklich der Mensch ist mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen würde. Ich war auch noch nicht wirklich reif dafür, da ich erst Erfahrungen sammeln wollte. Wenn ich so etwas tue, dann muss es aus Überzeugung sein, dass ich eine Ehe mit genau diesem einen Mann eingehen möchte und damals hatte ich mehr Bedenken. Das hat sich geändert und ich werde im Folgenden nochmals etwas mehr auf meine Beweggründe eingehen. Garret: Was ihn dazu bewegen würde? Ich möchte ihn nicht totargumentieren müssen. Entweder er möchte das selbst von Herzen, oder eben nicht und dann bin ich nicht diejenige die sagt, es endet jetzt. Seine Gründe dafür oder dagegen gilt es nun herauszufinden, da es mir ja bei meinem Beitrag eher darum ging, wie ich das Thema am besten anspreche, weil ich ihm eben genau nicht diesen Druck machen möchte. Diana: Tolle Antwort :) So in etwa würde ich das auch formulieren, aber halt mit meinen eigenen Worten. Vielen Dank für dein Beispiel. Neice: Dass ich damit zu spät bin, denke ich nicht. Sicher haben viele Männer in dem Alter persönlich Erfahrungen damit gemacht oder im Freundeskreis bei anderen Männern. Aber dass jede zweite Ehe geschieden wird, bedeutet auch, dass jede zweite Ehe es eben nicht wird. Gut, davon sind vielleicht nicht alle harmonisch, aber dennoch ist das für mich kein Grund es nicht zu versuchen. Manchmal muss man im Leben auch etwas riskieren. Man kann verlieren, man kann aber auch etwas vielleicht noch wundervolleres gewinnen.  Damit will ich nicht sagen, dass ich denke dass die Beziehung dadurch besser wird. Vielleicht wird sie intensiver. Ich jedenfalls würde mich noch ein wenig mehr mit meinem Partner verbunden fühlen. Und ich finde es eine schöne Vorstellung zu sagen: Das ist der Mann mit dem ich alt werden möchte, ihn will ich heiraten und ich freue mich darauf Teil seiner Familie zu sein und dass er offiziell ein Teil meiner Familie ist. Genau darum geht es nämlich. Ich finde es schöner zu sagen: Das ist mein Mann! Und nicht: Das ist mein Freund. Ich möchte dass er zu meiner Familie gehört und was diese ganzen Absicherungen angeht, worüber viele von euch sprechen: Es geht mir persönlich nicht darum, ihn zu angeln und festzunageln, damit ich später versorgt bin. Ich habe einen sicheren Job als Beamtin und verdiene gutes Geld, meine Rente ist so gut wie gesichert und auch privat sorge ich vor. Ich bestreite meinen Lebensunterhalt selbst und werde das auch weiterhin tun. Bei vielen von euch höre ich Gründe raus, die für einen Mann gegen eine Hochzeit sprechen. Und diese Gründe sind finanzielle Gründe. Also frage ich mich, wem jetzt das Geld wichtig ist. Ist es die Angst der Männer, also eure Angst, ihr könntet etwas verlieren, wenn es schief geht? Welche Gründe, gibt es nicht zu heiraten, wenn man sich von Herzen liebt und sich sicher ist, die Zukunft gemeinsam verbringen zu wollen. Die Angst vor dem Scheitern? Wenn man das bei allem so macht, kann man es gleich lassen und dennoch überwindet jeder von uns im Laufe seines Lebens auch mal seine Ängste. So machen das viele von euch ja auch, wenn sie eine Frau ansprechen? Kann ein Mann wirklich nur verlieren, wenn er heiratet? Was ist mit einer Frau, die ihn liebt bis zum Tod und egal was ist, immer für ihn da sein wird? Ein großer Verlust? :) Genau dafür möchte ich mich entscheiden. Wenn ich mein Leben mit diesem Mann verbringe, dann möchte ich, selbst wenn ich das gar nicht wirklich erlebe, auch noch nach dem Tod mit diesem Menschen irgendwie verbunden sein, indem man vielleicht am selben Ort beigesetzt wird. Und auch das ist in der Regel nur möglich, wenn man verheiratet ist. Vor allem wenn keine Kinder da sind, die sich dann um so etwas kümmern würden. Ich weiß, dass ich mir nie ganz sicher sein kann, dass unsere Beziehung für immer halten wird. Doch ich würde es gerne versuchen und darin investieren. Wir haben schon die ein oder andere Krise zusammen bewältigt und ich scheue mich nicht vor so etwas. Ich habe zum ersten Mal das Gefühl, genau den Richtigen gefunden zu haben, warum sollte ich darüber nachdenken und die Option in Erwägung zu ziehen, dass es schief gehen könnte und ich mit einem anderen Mann vielleicht besser dran bin? Nein ich möchte gar nicht mehr suchen oder auch nur darüber nachdenken, denn ich habe alles was ich mir für eine harmonische und aufregende Beziehung wünsche. Für mich gibt es nur einen wirklichen Grund zu heiraten, mein stärkstes Argument, und das ist die Liebe, die ich für diesen einen Mann empfinde und die seit Jahren stetig weiter wächst.. Und für alle Männer, die Angst haben, sie können bei einer Hochzeit nur verlieren oder brauchen so etwas nicht: Es gibt eine Sache die nennt sich Ehevertrag und damit lässt sich so ziemlich alles im Vorfeld regeln, wenn man darauf Wert legt, damit es im Fall der Fälle doch nicht die Katastrophe gibt oder man finanzielle Verluste hat. Aber nun habe ich glaube ich genug zu meinen Beweggründen gesagt :) Ich muss letztendlich nur meinen Freund dazu überzeugen, aber wie schon angedeutet, werde ich keinen Druck aufbauen und seine Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt akzeptieren. Man kann niemanden zwingen, wenn derjenige wirklich nicht möchte. Ich gebe allerdings zu, etwas würde mir wahrscheinlich doch fehlen, wenn es ein NEIN wird. Zumindest wäre es das zitierte Sahnehäubchen auf dem Kuchen. Demnächst haben wir gemeinsam Urlaub und fahren ein paar Tage in ein schönes Hotel. Ich glaube das könnte ein guter Moment sein darüber zu reden, da wir Zeit für uns haben und uns von der Arbeit und dem Alltag entspannen können.
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