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    • Von maxra
      Hallo zusammen,
      ich habe mich vor ca. 6 Monaten von meiner Ex (beide 26) getrennt (seit rd. 3 M wohne ich ganz allein), mit der ich rund 4 Jahre zusammen war (2,5 Jahre zsm. lebend) - erste Beziehung für mich. Trennungsgrund waren eindeutige Signale (Suchanfragen zu Verhütung etc) die auf ein unmittelbar bevorstehendes Fremdgehen hindeuteten oder das es bereits stattgefunden hat. Ich habe zu dieser Zeit das erste Mal Verdacht geschöpft & spioniert, da sie abermals immer verletzender wurde, viel am Handy rum hing, trotz Invest meinerseits für Qualitytime, war sie gefühlt nur halb anwesend und mit dem Kopf woanders. Ging immer häufiger abends ohne mich weg (Schwimmen angeblich). Aber es gab auch immer mal wieder gute Phasen, erst zwei Wochen vor dem Tag der Trennung spielte sie erneut auf einen Antrag an, es gab Überlegungen zur Gründung einer Familie, ja sogar erste Anläufe dahingehend. Zu Weihnachten schenkte sie mir ein Pärchentrip in einen privaten Wellness Club nur wenige Tage danach erfuhr ich Obiges.
      Gott sei dank flog das alles rechtzeitig auf. Ich habe sie nach der Arbeit damit konfrontiert, ich war ziemlich fertig (mein Magen schmerzte enorm, Hände am zittern) - blieb aber ruhig, soweit möglich. Da sie eigentlich immer diejenige war, die Eifersucht etc. hatte wenn eine Freundin mich damals treffen wollte (hatte etwas Verständnis da sie wohl damals betrogen wurde) und ich durch Antrags- & Kinderwunsch mich auf einem guten Wege sah, auch wenn ich um Probleme meinerseits Bescheid wusste (habe mich gehen lassen, hatte zu wenig Antrieb für Hobbies, Freunde, einfach Kontakte fernab der Beziehung), die ich aber nach und nach angehen wollte und auch habe - aber nicht alles gelingt von heute auf Morgen. Meine Mission und Weg hatte ich jedoch immer und mich hier auch nie abbringen lassen, habe ein Unternehmen aufgebaut usw. Bücher gelesen (Weiterbildung), hatte Pläne in welche Länder ich noch möchte usw. Insgesamt stand ich aber oft unter Stress, hatte Schlafstörungen usw.
      Konfrontation mit dem Fremdgehen:
      Nun gut erst schob sie alles auf ne Freundin. Beweise wie Chats wollte sie nicht zeigen. Ich sagte mein Vertrauen ist dann weg und so kommt es nicht wieder, habe als Konsequenz die Trennungskarte gezogen und sie sich im Wissen der als endgültig angedeuteten Konsequenz dafür entschieden. Ihre Auszugsplanung stand an und ich habe erfahren, dass sie schon einen Tag später, wo sie sagte pennt bei der Mutter bei dem Kerl war (ich bin ihm irgendwie dankbar, dass ich rechtzeitig Klarheit bekam ehe ein Kind ins Spiel kam). Ich suchte immer mal wieder das Gespräch und wollte Klarheit - immerhin stand vor kurzem die Hochzeit im Raum und wir haben es mit der Ehrlichkeit, Offenheit etc. eigentlich immer hoch gehalten in der LTR. Aber es kamen einfach nur ganz viele Lügen (nur ein ehemaliger Freund, wollte mich nicht verletzten usw.). Ich erfuhr immer mehr Details die ich mir zusammen reimen konnte, war wohl die damalige Jugendliebe, es gab ein Kaffeetrinken usw. in LTR Zeiten (sagte mir einige Monate nach der Trennung die Mutter, die wissen wollte was war - sie sagte mir haben sich nur beim Einkaufen gesehen). Stand alles im Widerspruch zu den Gesprächen davor, wo ich sie auch einmal bat mir wirklich in die Augen zu schauen und die Wahrheit zu sagen. In der Auszugsphase sagte sie dann mal wieder sowas wie ob man nicht nochmal neu zusammen findet usw. Aber ihr ganzes Verhalten (Taten) standen dem überwiegend entgegen, zudem hatte ich gesagt, dass dies für mich dann endgültig ist, da ich nicht Plan B bin. Ich kann das gar nicht chronologisch wiedergeben, da es ein hin- und her der Lügen war. Erst als ich mir dann sicher war da läuft wirklich was und ihr gar nicht mehr glauben konnte, nahm ich ihr nach einigen Wochen die wir noch zusammen in meiner Wohnung lebten die Schlüssel ab und warf sie endgültig raus, zwei Wochen eher als sie hätte die neue Bude beziehen können. Diese Zeit war so schmerzhaft, einen so ausgetauschten Menschen so nah bei sich zu haben, das ging nicht weiter. Rückblickend: Hätte ich es auch wenn es hart ist, direkt machen sollen. Ich hätte nun Monate später so vieles anders und bestimmender, konsequenter durchgezogen, aber so ein Emotionschaos kannte ich in meinem ganzen Leben noch nicht.
      War ich immer zufrieden in der LTR?
      Nein, der Sex wurde phasenweise immer wieder ultra langweilig, sie machte mir etwas viel Druck mit dem Thema Kinder usw. obwohl ich zwar den Wunsch danach auch hatte, aber nichts überstürzen wollte. Nicht zuletzt weil es eben zu oft Phasen gab, wo wir uns stritten und die gemeinsamen Aktivitäten irgendwo beliebig waren, keine wirkliche Dynamik aus Feuer & Anziehung mehr. Ja auch daran habe ich meinen Anteil. Ich wusste aber selbst nicht mehr so sicher ob ich dies weiter will und ob es sich noch lohnt zu investieren. Ich hatte den MWC in meinem damaligen Screening erkannt (daher vermutlich auch Sex eher immer mal wieder so naja) und selbst mal fragen ob das schon alles war, aber nie enorme Triebe hin zu anderen Frauen (Abwechselung). Aber ich selbst hatte auch immer sehr viele gute Seiten an ihr gesehen und war mir nie sicher ob es in die Kategorie "niemand ist perfekt" oder "zu wenig für eine dauerhafte LTR" fällt.
      Es gab bis zuletzt keine ehrliche Aussprache wie es unter Erwachsenen die so lang gemeinsam durchs Leben gingen (wir haben einiges zusammen erlebt Hochs und Tiefs) angebracht wäre. Ich musste es akzeptieren. Sie blockierte mich, ich sie. Das wars.
      Was ist seither passiert?
      Ich habe mir viel Literatur (Nie Mehr Mr Niceguy, Der Weg des wahren Mannes, Lob des Sexismus kannte ich vorher schon, ...) & in Foren gelesen usw. Ich habe u.a. einiges über Beziehungen und deren Dynamik gelernt Ich habe meine Ernährung umfassend umgestellt und mit Fitness losgelegt. Erste deutliche Erfolge stellen sich ein. Ich weiß noch nicht genau, warum ich es in der LTR immer nach ein paar Wochen wieder aufgab und es nun sehr diszipliniert klappt - vermutlich weil ich meine Energie neben der Arbeit ganz ihr widmete und nicht mir selbst Ich hatte schon wieder Dates, habe Frauen kennen gelernt, Sex (meist beim ersten oder zweiten Date, das gelang mir selbst damals trainiert nicht) und habe im Club Frauen angesprochen. War anfangs eine mega Überwindung, aber trotz ordentlich Übergewicht bin ich erstaunt wie stark mein meist an solchen Tagen gutes Mindset (= Ausstrahlung) die Frauen in den Bann zieht Ich erkenne mittlerweile zunehmend das Gute an der Trennung, den Druck los zu sein und mich nun voll selbst verwirklichen zu können. Ich habe eine klarere Vision davon, welcher Mensch ich sein möchte und welche ungenutzten Potentiale ich noch freisetzen kann. Dieser krasse Schmerz, hat mir einen Arschtritt gegeben, bestimmte Fehler hfftl. nie mehr zu wiederholen (sich gehen lassen, zu viel Zeit mit der Freundin, PDM, MWC usw.) und mich nochmal kritischer gemacht, welche Frau für eine Familienplanung passen kann.
      Darauf basiert gibt es Tage wo es mir besser geht als zu Zeiten der LTR, ich habe mich ein Stück weit selbst besser kennen gelernt (habe teilweise zu viel Verantwortung für mein Leben aus die Hände gegeben) und bin gespannt was kommt. Aber ich bin auch immer mal wieder von negativen Gedanken & Gefühlen eingenommen, die ich nach der Zeit des Verdrängens mittlerweile zulasse. Es hat sich alles bestätigt, sie scheint nun schon mit dem zusammen zu sein und ich dürfte ihr völlig egal sein. Ein Ex-Back schließt mein innerer Stolz aus. Aber emotional scheine ich noch lange nicht über sie weg zu sein.
      Bisher habe ich auch keine Frau kennen gelernt, die es optisch und charakterlich (mal auf die guten Zeiten bezogen und nicht was sich binnen Tagen für ein Wesen herausgespielt hat) mit ihr aufnehmen könnte. Ich glaube das brauche ich jedoch, damit ich wirklich von ihr los komme. Ich muss mich nach wie vor stark dazu anhalten, nicht in sozialen Medien nach ihr zu schauen - wenngleich ich weiß, dass ich da nichts finden werde, was mir hilft und mich eher weiter runterzieht.
      Es gibt innerlich einen tiefen Wunsch, dass sie diesen Schritt einmal fett bereut und ich sie dann auflaufen lassen kann, ja vllt. sogar meine Traumfrau gefunden habe die wirklich zu mir passt und so einen Kram nicht mit mir abzieht. Gefühle können sich ändern, aber dieses serielle Warmhopping und nicht allein sein können, scheint ein Phänomen der heutigen Gesellschaft. Da werden kurzerhand mal jahrelang in der Partnerschaft gelebte Werte über Board geworfen. Sie sagte oft "alles sei gut".
      Ich bin aktuell nicht wirklich auf der Suche nach einer neuen LTR, da ich noch Zeit brauche an mir zu arbeiten und die meisten Dates mich als Starprovider für die Familiengründung zu sehen scheinen, sodass sie hier schneller Gefühle für mich aufbauen, als ich es erwidern könnte und nach dem Schock mich dieses Weges erneut öffnen würde. Ich werde mit weiter erreichen der Fitnessziele wieder Zugang zu damaligen Frauenskalen HB7-8+ erreichen. Aber dies dauert eben noch einige Monate und so plagen mich weiter ständige Gedanken über meine Fehler in der LTR, was nun wirklich war in der LTR Zeit usw. Die klare und ehrliche Aussprache hätte mir hier vllt. einiges Grübeln genommen. Ich komme auch nun mit der Gewissheit (aber auch nicht 100%ig klar), dass sie jemand anders nagelt besser klar, als wenn ich die Gedanken hätte, ob sie wirklich hofft, dass wir nochmal zusammen finden, was mir irgendwann eine erneute Positionierung abverlangen würde.
      Sry für diesen Wall of Text und wirklich vielen Dank für deine Zeit! Ich dachte nur vllt. sind diese Details wichtig um den Fall einschätzen zu können.
      Meine Fragen:
      Bin ich aktuell auf einem guten Weg? Sind diese Gedankenspiele und Down-Phasen 5-6 Monate nach der Trennung normal? Gibt es noch irgendwelche Tipps wie ich schneller aus diesem phasenweisen Sumpf heraus komme, außer beständiges reflektieren & visualisieren der nun anstehenden Selbstverwirklichung? Ist es normal, dass man mit der Ex erst abschließen kann, wenn man eine bessere Frau kennen gelernt hat oder besteht die Chance, diese Phase gänzlich von Innen heraus zu erreichen? Mir hat ein Mensch mit dem ich so intim durch Gespräche, Taten und gemeinsame Lebenswege verbunden war, mir also seelisch sehr nahe stand, noch nie so dermaßen in die Fresse gehauen und aus der Bahn geworfen, dabei habe ich schon einiges im Leben durch. In meinem Umfeld habe ich leider aktuell keinen mit dem ich wirklich offen über sowas sprechen kann, irgendwie scheinen die das bei weitem alles nicht so dramatisch zu sehen, wie ich gerade noch. Sie haben Recht, denn es passieren schlimmere Dinge auf der Welt, aber selbst wenn ich mir dies ins Bewusstsein rufe, bleibt es so durchlebt für mich ein starker Schmerz. Selbst die Family scheint mittlerweile nicht mehr wirklich viel davon wissen zu wollen, sodass ich mich hier überall zurück halte, auch wenn mich die Gedanken plagen. Wie gehe ich hiermit am besten um?
    • Von mju_
      Hallo zusammen,
      kurz stichwortartig die Rahmendaten: Ich 23, sie 24, Beziehungsdauer 5 Monate, erste LTR für mich, fünfte für sie, Trennung vor 3 Wochen durch sie.
      Kurz zu mir: Ich bin wie gesagt 23 Jahre alt, hatte in noch jüngeren Jahren Probleme überhaupt mit Frauen in Kontakt zu kommen. Besserung ergab sich seit etwa 1,5 Jahren, vor meiner LTR habe ich jedoch nur mit einer Frau geschlafen. Meine Ex-LTR kenne ich im Prinzip schon seit vier Jahren, allerdings nur oberflächlich. Intensiveren Kontakt gab es erst Anfang des Jahres, ich habe viel Zeit mit ihr verbracht, dann kam es nach einer Party zum ersten Kuss.
      Ich möchte euch im Folgenden einmal grob den Verlauf der Beziehung schildern. Ich würde gerne für die Zukunft etwas daraus lernen und euch um eine Analyse bitten.
      Phase 1: Sie war unmittelbar nach unserem ersten Kuss sehr beziehungsneedy, wollte sofort wissen, ob ich es ernst meine. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eigentlich gar keine LTR auf dem Zettel, war auch anfänglich nicht verliebt in sie oder ähnliches. Wir sind dann einige Male im Bett gelandet, ich war immer noch zurückhaltend bezüglich LTR, aber ich habe begonnen sie wirklich zu mögen. Sie hat im Gegenzug immer betont wie sehr sie mich mag und versuchte mich regelrecht von einer Beziehung zu überzeugen. Sie setzte mir dann irgendwann sprichwörtlich die Pistole auf die Brust und wollte, dass ich mich entscheide. In dem Moment hatte ich zwar noch Zweifel, weil ich meine Freiheit doch sehr zu schätzen gelernt hatte, aber ich mochte sie wirklich, wir verstanden uns prima, also waren wir dann "exklusiv" zusammen.
      Phase 2: Die LTR war im Folgenden wie ich fand sehr harmonisch. Unser Humor harmonierte sehr gut, der Sex war gut und regelmäßig. Ich freute mich immer sie zu sehen, sie ebenfalls. Einziges Ereignis: Ich hatte sie kurzfristig versetzt, da mir etwas anderes dazwischen gekommen war. Hätte man aber besser lösen können und hätte mich auch geärgert. Ich entschuldigte mich bei ihr und alles war wieder gut.
      1. Trennung: Nach etwa drei Monaten guter Beziehung, wo ich fand, dass wir das richtige Maß an eigenständigen und gemeinsamen Aktivitäten gefunden hatten, kamen dann schlagartig Probleme auf. Ich hatte mit einer persönlichen Krise zu kämpfen, da meine Jobsuche nicht wie erhofft vorankam. Sie unterstützte mich, aber ich stand oft etwas neben mir. Gerade in sozialen Situationen wurde ich wieder wie ich vor einigen Jahren noch war, unkommunikativ und unsicher. Bei einer Party, die von ihr organisiert wurde, hatte ich meinen Tiefpunkt und ich war einfach nicht in der Lage mitzufeiern. Sie hatte viel Spaß ohne mich und ich war, aus heutiger Sicht unberechtigterweise, etwas angepisst. Ich ging, ohne mich richtig zu verabschieden. Sie rief mich noch (betrunken) an, fragte was los war und sagte mir wie sehr doll sie mich gern hätte und dass sie mich vermisse. An den folgenden Tagen ging es los: Sie war deutlich zurückhaltender, kaum noch Zärtlichkeiten, kein Sex mehr. Ich fragte irgendwann, was los sei. Sie sagte, sie könne mich nicht beruhigen, ihre Gefühle seien nicht mehr da wie früher. Ich sagte, ich hätte keine Lust auf so eine Beziehung, sie sagte, sie bräuchte Zeit. Wir verbrachten einen weiteren verkrampften Abend zusammen mit erzwungenen Zärtlichkeiten, wieder ohne Sex. Zwei Tage später trennte sie sich mit der Begründung, sie glaube nicht, dass die Gefühle nochmal zurückkämen. Unter Tränen (wie peinlich) bohrte ich nach. Sie rückte dann irgendwann mit folgendem raus: Ich sei ihr zu unsicher. Das fände sie furchtbar oberflächlich, ich sei der beste Freund, sie würde sich furchtbar schlecht fühlen, aber sie würde nichts mehr fühlen.
      Ex back: Ich war eigentlich ganz froh über ihre ehrliche Begründung. Ich wollte ihr nun unbedingt zeigen, dass ich anders kann. Auch das Thema Jobsuche lichtete sich zu der Zeit. Durch den gemeinsamen Freundeskreis an der Uni liefen wir uns in den folgenden zwei Tagen ständig über den Weg. Ich ließ sie etwas links liegen und war (manchmal auch etwas gezwungen) der kommunikativste Mensch, der ich sein konnte. Ich zeigte fast schon provokativ Spaß am Leben, obwohl es mir innerlich ziemlich beschissen ging. Ich merkte, wie sie das erstaunte und wie sie wieder auf mich zukam. Sie sagte, wenn sie das gewusst hätte, hätte sie sich das nochmal überlegt mit der Trennung. Hier wusste ich, ich hatte sie wieder. Wir küssten uns am nächsten Tag und hatten den bis dato besten Sex. Ich fühlte mich wie Superman, nahm sie aber verdammt schnell, wahrscheinlich zu schnell, zurück.
      Phase 3: Von da an wieder einen Monat alles im Butter, keine Streits, alles gut. Ich war richtig verliebt in sie. Sie, wie sie oft beteuerte, auch in mich. In der letzten Woche vor der Trennung hatte ich leider wieder einen Rückschlag bei der Jobsache zu verzeichnen und ich war unberechtigterweise ziemlich schroff zu ihr. Daraufhin glaube ich, dass ich knallhart auf einen Shittest reingefallen bin. Sie meinte zu mir (scheinbar im Spaß), dass wir ja nur zusammen seien, weil ich einfach noch da gewesen wäre und zählte auf, wer denn alles besser zu mir passen würde als sie. Ich hatte einen miesen Tag und bin voll darauf eingestiegen und war angepisst. Etwa fünf Tage vor der Trennung rief sie mich spätabends an und fragte, ob es ein Problem gäbe, weil ich oft schroffe Dinge zu ihr sagen würde. Ich schob es auf die Jobsuche und entschuldigte mich. Dann gefühlt von meiner Seite wieder alles gut. Für sie scheinbar auch. Zugegebenermaßen hatte ich auch den Eindruck, dass ich sie nach der ersten Trennung nun absolut sicher hätte.
      2. Trennung: Wir fuhren am folgenden Wochenende getrennt weg, ich auf ein Turnier meines Sportvereins, sie auf ein Festival, hatten wir schon öfter so ähnlich gemacht. Sie schrieb mich am Samstagabend an, wie es bei mir wäre und dass sie mir etwas lustiges erzählen müsse. Ich antwortete ihr erst am Sonntagabend, warum, weiß ich nicht. Auch wenn ich natürlich glaube, dass das nicht der ursprüngliche Auslöser war, bereue ich das bis heute sehr. Am Montagabend machte sie für mich aus heiterem Himmel Schluss. Die Gefühle wären wieder so schnell verschwunden bei ihr, wir würden einfach nicht zusammenpassen, auch wenn wir uns gut verstünden, ich sei einfach nicht der Richtige. Wir sollten aber Freunde bleiben. Puh, mir blieb die Luft weg, völlig unerwartet.
      Die folgende Trennungsphase vergessen wir lieber. Ich konnte meinen Frame im Gegensatz zum ersten Mal überhaupt nicht halten. Von meiner Seite aus Geflenne, Needyness, besoffenes Gebettele, sie sagte sogar, dass ich ihr zu anhänglich sei und lieber gehen sollte.
      So langsam kann ich wieder etwas klar denken. Meine Gefühle sagen mir noch, dass ich nie wieder eine finden werde, die so toll ist und so gut zu mir passt. Mein Kopf sagt Unsinn, tut sich aber gegen die Gefühle schwer.
      Ich würde gerne für die Zukunft etwas daraus mitnehmen. Ich habe mit Sicherheit einige Fehler gemacht, aber ich sehe sie nicht wirklich klar und deutlich. Mir ist nicht so wirklich klar, warum sie sich dann so schnell und ohne Vorlaufzeit getrennt hat, nachdem sie ein paar Tage zuvor nach dem Sex beteuerte, wie gern sie mich hat und sich an mich kuschelte. Was war der eigentliche Grund, warum ihre Gefühle schwanden? Bis wohin hätte ich das Ruder noch rumreißen können? Warum trennt sie sich ausgerechnet nach einer Woche, in der ich sie wenig beachtete, und eigentlich eher mein Ding machte? Warum hat sie mir nicht einfach eine Szene gemacht, einen Streit angezettelt o. ä., sondern sich einfach so getrennt?
      Vielen Dank schonmal für eure Analyse. Wascht mir ruhig den Kopf.
    • Von Mahla
      Hallo liebe PU-Community,
      heute wende ich mich als Beginner mal ratsuchend an euch.
       
      Ich (29) bin mit meinem Freund (30) zehn Monate zusammen.
      Er ist sehr lieb zu mir, kuschelt viel, wir haben sehr guten Sex und das täglich. Man kann auch mit jedem Problem zu ihm kommen und mit ihm reden. Da stimmt alles.
       
      Allerdings machte mich eine Kollegin darauf aufmerksam, dass ich die Augen aufmachen soll... er könnte mir gegenüber gewalttätig werden und dafür gäbe es erste Anzeichen.
      - Alkoholisiert schimpfte und meckerte er mal laut rum, trat gegen Mülltonnnen.
      - Im Streit trat er im Baumarkt mal gegen einen Stapel Eimer, der daraufhin umfiel.
      - Später darauf angesprochen, und darauf, dass ich aggressive Männer furchtbar finde, meinte er, "ich hätte ihn provoziert", daher wäre er so ausgerastet. Also
      quasi kein Schuldbewusstsein.
      - er hat es nicht gerne, wenn ich mit Freundinnen ausgehe.
      - er will mich täglich sehen, am besten komme ich direkt nach der Arbeit heim
      - er braucht sehr viel Bestätigung und Aufmerksamkeit
      - Er kritisiert mich und meinen Lebensstil (Ausgehen), selbst lässt er sich aber nichts sagen.
      - Nach seinem Uniabschluss chillt er nur zu Hause rum, aktiv bewerben tut er sich nicht. Auch das findet er in Ordnung so und ändert es nicht.
      - Er hätte gerne, dass ich ihm den genauen Schriftverkehr von Whatsapp-Nachrichten zeige, weil er meint, ich würde oft lügen. Zeige ich ihm Ausschnitte, heißt es,
      "ja das kann jeder, du zeigst mir nur die Ausschnitte, die nicht relevant sind".
      - Er wertet meine Freunde ab.
      - Eines nachts wachte ich auf und er hatte mein Handy in der Hand. Er meinte, er hätte mit der Fernseh-App den TV umgeschaltet... aber fragt man da nicht mal?
       
      Mir kommt das alles komisch vor und ich habe bereits daran gedacht, die Beziehung zu beenden. Daraufhin hat mein Freund geweint... aber auch das soll eine Masche gewaltbereiter
      Männer sein, um die Frau wieder "unter Kontrolle" zu bekommen.
      Wie schätzt ihr die Situation aus der Ferne ein? Klingt das wirklich beunruhigend?
       
      Meine Kollegin schickte mir übrigens folgende Liste mit Merkmalen von Psychopathen. Einiges trifft ja schon auf ihn zu.
       
      https://erkennepsychopathie.wordpress.com/2012/05/23/die-liste-der-psychopathie-symptome-hervey-cleckley-und-robert-hare/
    • Von SunRise
      Hallo zusammen.
      Ich weiss nicht mehr weiter, da meine Freundin Schluss machen möchte und ich keine Idee habe, wie ich sie umstimmen kann. Sie ist meine Traumfrau und ich möchte sie einfach nicht verlieren. Mittlerweile bin ich auch schon sehr stark betaisiert... Daher bitte ich um euren Rat, wie ich mit der Situation umgehen kann bzw. wie ich das Ruder rumreissen kann. Leider ist es eine längere Geschichte, aber ich halte die Details wichtig für eine gute Einschätzung. Was ich vorab ausschließen kann: Sie hat keinen anderen Typen am Start. Sie hatte bereits als Kind sehr negative Erfahrungen mit ihren Großeltern im Hinblick auf Fremdgehen und auch so ist sie ehrlich und treu. Es geht somit ausschließlich um uns.
       
      Vor knapp 4 Jahren habe ich (29), dank Pickup, meine jetzige Freundin (26) kennengelernt. Mit dem Pickupverhalten ging es von da an leider wieder bergab, mein Ziel hatte ich ja erreicht. Sie erfüllte nahezu alle Punkte, die ich mir von meiner Traumfrau wünschte. Wir haben von da an eine Fernbeziehung geführt, uns also hauptsächlich am Wochenende getroffen. Vor knapp zwei Jahren gab es schon einmal Beziehungsprobleme. Sie meinte, dass sie es schön findet, dass sie mit mir toll Urlaub und Freizeitaktivitäten machen kann, sich aber wünschen würde, dass wir auch ernste Dinge und Zukunftsfragen besprechen können und ich sie mehr unterstütze. Sie begann zu dem Zeitpunkt ihr Studium und dadurch wurde die gemeinsame Zeit auch zunehmend von der Uni beeinflusst (Stress, Hausarbeiten etc.). Ich hatte einen Job, der mich aber auch nicht ausfüllte. Mir kam das Gefühl, dass wenn es so weiter geht- ich in einem unterfordernden Job versauer und sie sich im Studium weiterentwickelt - wir uns weiter voneinander entfernen und ich sie verliere.
       
      Somit habe ich entschieden, dass ich den Job schmeisse, ebenfalls ein Studium beginne (um mich weiterzuentwickeln) und das Studium in ihrer Stadt absolviere, damit wir endlich ganz zusammen sein können. So wollte ich ihr auch zeigen, dass ich es ernst meine und mich ja auch selbst verändern möchte. Hinzu kam, dass sie ein Auslandssemester in Spanien absolvieren musste. Ich bin zu meinem Semesterstart als Zwischenmieter in ihre Wohnung gezogen. Sie hat nach dem Semester nochmal um 4 weitere Monate verlängert. In der gesamten Zeit haben wir täglich geschrieben, öfters telefoniert und ich habe sie auch zweimal für einen gemeinsamen Urlaub besucht. Kurz vor meinem ersten Besuch in Spanien wollte sie schon einmal Schluss machen, weil ich mich angeblich nicht stark genug verändere. Auf nachhaken stimmte sie zu, dass ich mich ja wegen meines Umzugs etc. schon in die richtige Richtung bewege aber sie weiss nicht ob es reicht. Damals haben wir durch mein Zureden aber noch die Kurve bekommen.
       
      Ende Juni ist sie aus Spanien zurückgekehrt. Da ein Mitbewohner zeitgleich ausgezogen ist, hatten wir das Glück, gemeinsam in der WG, jeder in einem eigen Zimmer, wohnen zu können. Leider war der Einstieg sehr stressig. Sie musste Klausuren schreiben, nochmal 2 Wochen später nach Spanien um Klausuren zu wiederholen und zeitgleich hatte auch ich meine Klausurphase. Mit harmonischem ankommen und eingewöhnen hatte das leider nicht viel gemeinsam. Zusätzlich kam ihre Großmutter für längere Zeit ins Krankenhaus. Unseren gemeinsamen Urlaub bei ihren Eltern verbrachten wir damit, jeden Tag ihre Oma zu besuchen. Als wir nach der Krankenhausentlassung die letzten Urlaubstage in Zweisamkeit geniessen wollten, erhielten wir einen Anruf, dass ihre Oma gestorben ist. Somit wurde der Urlaub abgebrochen. Zudem läuft in der WG auch gerade alles schief. Sex war in all dieser Zeit ein seltenes Event und ging fast ausschließlich von mir aus. Kurzum es lief die Zeit seit der Ankunft einfach nur mies. Da ich mittlerweile ein sehr gewissenhafter Student geworden bin und wegen Prüfungsvorbereitung und bevorstehendem Auslandssemester in Schweden auch weniger Freizeit habe, konnte ich die Punkte, die ich an meinem Verhalten ändern wollte, nicht umsetzen.
       
      Vor ein zwei Wochen dachte ich, dass wir nun endlich Zeit für uns haben und diese genießen können, ehe ich in Schweden wieder getrennt von ihr bin. Und nun will sie sich „beziehungstechnisch“ trennen. Der Grund ist, dass sie das Gefühl hat, dass ich zu langsam bin und sie für mich mitentscheiden müsse. Ich gebe ihr im Gegensatz zu ihrer Familie keine neuen Impulse und habe an meinem Verhalten noch nicht viel geändert. Ich bin für sie wichtig als Freund und ich habe ein reines Herz und bin für sie da, aber Sie kann sich so keine Beziehung, Heirat oder Kinder vorstellen. Sie möchte von mir jetzt wissen, wie ich mir die gemeinsame Zeit bis zum Auslandssemester (in 6 Wochen) vorstelle. Für mich ist klar, dass ich sie auf keinen Fall verlieren will, jedoch habe ich keine Ahnung, wie ich sie davon überzeugen kann, dass ich mich so verändern kann. Ich habe ihre Kritik verstanden, und das Verrückte, ich teile diese Kritik auch. Die Punkte die sie stören, regen mich insgeheim auch auf. Ich möchte sie endlich angehen. Ich möchte die Führung wieder übernehmen, die ich definitiv aus den Händen gegeben habe. Und ich möchte aus dem Grübelmodus in den Proaktivmodus und ihr neue Impulse geben.
       
      Ich weiss nun einfach nicht, wie ich mich jetzt in der Zeit verhalten soll.Weiter kämpfen und sagen, dass ich in den letzten Wochen bei den Ereignissen keinen Kopf hatte, die Probleme zu bearbeiten? Oder mich distanzieren, Körperkontakt entziehen, bei mir im Zimmer schlafen statt bei ihr wie bisher? Oder gar jetzt neue Impulse setzen und direkt entscheiden, mit der Gefahr dass es komplett nach hinten los geht? Welche Pickuptechniken könnten hier noch helfen (um sie zu behalten)?
       
      Vielen Dank schonmal vorab für jeden Beitrag. Ich bin froh über jede Meinung, die mir weiterhelfen kann.
    • Von stang2k
      Hallo zusammen,
      kurz zu meiner Geschichte: Ich lernte Anfang des Jahres eine Frau kennen (26, ich 29) und es war von Beginn an wegen ihrer Arbeit und neben dem Abi an der Abendschule nicht immer leicht. Wenn ich dachte eine Frau reagiert auf Stress schon heftig, schafft sie es dieses bekannte Bild nochmal zu toppen. Nun war es so, dass sie bis diese Woche in den Abiprüfungen steckte und schon seit Beginn dieser ganzen Prüfungsphase war es von ihrer Seite aus schwammig in meine Richtung. Sie wüsste nicht ob ich es wirklich durchhalte, sie könnte nicht fair sein in dieser Phase und ich daher stark zurückstecken. Man kann sagen, wir haben zu wenig gesprochen, denn während dieser ganzen Phase habe ich sehr oft gefragt ob man sich sehen kann und das nervte sie am Ende extrem. Ich suchte dann vor etwa 3,5 Wochen ein Telefonat, weil irgendwas nicht stimmte.
      Darin sagte sie mir, sie sei extrem genervt von mir, sie sei gefühlskalt mir gegenüber und Kleinigkeiten hätten sich gestaut, bei denen sie unter normalen Umständen hätte drüber hinweg sehen können bzw. hätten wir gleich bearbeitet. Das sind wirklich keine großen Sachen gewesen. Beim Telefonat sagte sie auch, dass sie überrascht sei, dass dieser genervte Punkt fast vollständig innerhalb weniger Minuten weggefallen ist. Zum ersten Mal haben wir nach fast 1,5 Monaten über uns sprechen können und Probleme auf beiden Seiten ausgesprochen.
      Am Ende einigten wir uns darauf, es so zu lassen wie es ist, scheinbar schaffte es keiner von uns sich zu trennen und man wollte schauen wie es jetzt nach den Prüfungen ist und ob man nochmal bei "null" anfängt. Seit den 3,5 Wochen haben wir selten mal Kontakt gehabt, war aber ok, weil ich selbst 1,5 Wochen im Urlaub war. Jetzt hab ich sie nochmal gefragt wie es jetzt weiter geht und sie meinen Standpunkt seit dem Telefonat kennt. Von ihr kam dazu "Meine Haltung, dass ich eigentlich gerade alles eher von mir weg trampel kennst du jedoch auch, Ich weiß nicht wie groß da meine Bereitschaft ist noch groß was zu machen. Es sollte ja emotional schon so sein, dass ich irgendeine Art Wunsch verspüre und diese ist derzeit so nicht gegeben."
      Hartes Brett und eigentlich eine klare Richtung. Wohlgemerkt hab ich in den 3,5 Wochen seit dem Telefonat nur einmal noch anklingen lassen, dass man gerne da anknüpfen kann, wo man wieder besseren Kontakt hatte. Jetzt habe ich ihr gesagt, dass ich gerne darüber mal telefonieren möchte und morgen ist es soweit. Sie ist jemand, der gerne den leichten Weg geht, aber egal in welchen Punkten sich ihre Freunde und Freundinnen so aussucht, dass diese sie quasi anschupsen.
      Ich habe nicht vor sie zu überreden und will ihr klar und deutlich mitteilen, dass es entweder kein uns mehr gibt oder aber man einfach bei "null" anfängt, sich austauscht und z.B. nächste Woche einfach mal auf einen Cafe trifft und dieses Gefühlszeug und Beziehung rauslässt. Gerade weil sie nächste Woche auch Geburtstag hat.
      Natürlich bekomme ich jetzt bestimmt Tipps wie, ich solle sie gehen lassen und es beenden. Ich will sie aber nicht überreden irgendwas zu machen worauf sie keine Lust hat, aber eventuell wieder bereit ist, einen Versuch zu starten bei dem man sieht ob es nochmal klappen könnte bzw. wieder wird. Versteht ihr was ich meine? Ein Telefonat bei dem man sich Vorwürfe macht halte ich zum Beispiel nicht viel von. Dennoch gibt es Punkte die mich nerven und die ich als Mann ihr deutlich sagen will und muss. Aber wie könnte ich es schaffen, wieder den eigentlich guten Grundtenor bei uns wieder herzustellen und ein leicht positives Gefühl für sie aus dem Telefonat herzustellen?
      (Am Rande sei noch gesagt: Schreiben geht bei uns gar nicht, wir geraten immer wieder aneinander wegen Missverständnissen. Telefonat oder sehen sorgt aber dafür, dass wir immer ruhig und sachlich Dinge besprechen können und ich es sogar hinbekomme, dass sie bei einem Ausraster innerhalb kürzester Zeit ihr Gemüt wieder besänftigt und sich sogar entschuldigt.)
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