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Alles klar, @thundercat. Ich möchte ihm noch eine Sache sagen, weil ich befürchte, er nimmt sich das zu sehr zu Herzen und dann auf die falsche Art. Ich hoffe, das geht klar. 

@runningbeef

Ich habe ja einen Nerv getroffen. Das tat weh, nicht wahr? Wenn es nicht deine Absicht war, dass die Leute, die du gemobbt hast, sich genauso fühlen, rate ich dir, ob erwünscht oder nicht, das als Gelegenheit zu sehen, dein Handeln zu überdenken. 

Du glaubst also, ich mag dich nicht und bin deshalb gemein zu dir? Streich das. Wenn du für mich nicht mindestens eine neutrale Position hättest, würde ich keine Sekunde meiner Zeit in dich investieren. Das wärst du mir einfach nicht wert. Glaub es oder glaub es nicht, ich meine es gut mit dir. Und nun beruhig dich. 

bearbeitet von Sever

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Am 27.10.2017 um 15:23 schrieb Sever:

Ich habe ja einen Nerv getroffen. Das tat weh, nicht wahr? Wenn es nicht deine Absicht war, dass die Leute, die du gemobbt hast, sich genauso fühlen, rate ich dir, ob erwünscht oder nicht, das als Gelegenheit zu sehen, dein Handeln zu überdenken.

Ne ich bin eigentlich die Ruhe selbst. Ich frage mich nur, warum du so scharf darauf bist, dass ich mein Verhalten dem Forum gegenüber ändere?

Ich kenne meine Art besser wie jeder andere. Und meine Arschtritte sind immer etwas direkter und evtl. sogar schmerzhafter. 
Nun sehe aber die zweite Seite. Hier gab es einige User, die dadurch wach gerüttelt worden sind und dadurch etwas in ihrem Leben geändert haben.

Dafür sind wir hier auch ein Forum, wo jeder seine Art und Weise + Lösungsstrategie in einem Thread mit ein bringen. Der TE kann natürlich das passende für sich raus nehmen. 

Ich hab es dir doch schon einmal geschrieben, wenn du ein Problem mit mir hast, dann schreib es mir doch via PN dann können wir das gerne klären. Aber das in meinem Thread auszulassen finde ich falsch. 

BEEF

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Nun wiederholst du dich. Von meiner Seite ist eigentlich alles gesagt worden, deshalb gibt es für mich persönlich nichts mehr zu klären, daher klarer:

Ehrlich gesagt, ist mir egal ob du dich änderst, da du mich damit bis jetzt nicht persönlich belästigt hast. Das ist deine Entscheidung. Doch wirst du qualitativ ein massiv schlechteres Leben führen als dein Potenzial, soweit ich dich als nicht kennender einschätze, hergibt. Und das ist in meinen Augen Verschwendung. Was ein gutes Leben ist und was nicht, musst natürlich du wissen. Wenn du mit den Resultaten deines Verhaltens zufrieden bist, geht mich das nichts an. 

Was ich halt wirklich gar nicht mag ist, wenn jemand meint, schwächere quälen zu müssen und dann in dem Stil. Ob das jemandem tatsächlich was gebracht hat, keine Ahnung, so weit ich gegraben habe, tendiere ich zum Gegenteil. Das hat in meinen Augen auch nichts mit Arschtritten oder Direktheit zu tun, sondern ist einfach nur mies, gerade wenn du selbst nicht einstecken kannst. Du sagst, dich interessiert meine Meinung nicht. Steht dir frei. Doch solltest du dir Gedanken machen, ob andere deine Meinung interessiert, wenn du sie nicht mit dem Respekt behandelst, den du auch von mir einforderst. Und das tust du. 

Das ist alles. 

bearbeitet von Sever

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Hi, Schade dass das hier so am Ende in einen Streit verkommen ist. Ist was ich leider sagen muss, ein allgemeines Merkmal des Forums hier, dass sehr sehr hart miteinander umgegangen wird, wirkt teilweise so als wenn sich Leute dann besser fühlen ,weil sie andere nieder machen können. Es würden sich vermutlich kaum Leute hier trauen in der Realität miteinander so zu reden. Anonymität und so. (Wobei ich sagen muss, in dem Thread hier geht es ja noch gerade so glimpflich zu). Wirkt schon teilweise so als ob richtiger Hass bei manchen dabei ist, nur keine Ahnung auf was eigentlich? Auf die Unfähigkeit der Anfänger?

Topic gefällt mir an sich sehr gut, da ich selbst Probleme mit dem Selbstwertgefühl habe. 

Es wird hier gesagt, dass das Selbstwertgefühl auch viel aus dem Umfeld gezogen wird, was ja erstmal auch offensichtlich ist. Trotzdem denke ich, sollte man dahin kommen, dass äußerliche Einflüsse einen nicht zu sehr beeinflussen, bzw nur minimal. Bei mir ist es zb andersrum, ich bekomme von außen sehr sehr viel gutes feedback, aber das dringt bei mir nicht richtig durch, weil ich immer das Gefühl habe andere Menschen sind besser als ich, oder liebenswürdiger oder sonstwas. Dh es ist eher so dass ich sage ich bin zu schlecht, und die Menschen um mich rum das absolute gegenteil sagen, und es mir trotzdem nicht viel bringt, weil ich meine Meinung generell  sehr schwer von außen beeinflussen lasse wenn ich daran glaube. Mir geht es zb gut, ich habe einen gesunden Freundeskreis, ich sehe gut aus, bin trainiert, muss nicht jeden Euro umdrehen, und trotzdem bin ich nicht zufrieden mit mir. Daher kommen  auch die Probleme mit Frauen, ich habe manchmal das Gefühl ich müsste nur schnippen und ich könnte fast jede haben (ausage meiner Exfreundin übrigens..), aber dann kommt mir dieses behinderte Gefühl in die quere. (Kommt vermutlich von meiner Kindheit, gibt halt eine Sache die glaube ich viel stärker auf mich wirkt als ich denke,  aber darauf will ich nicht eingehen). Ich kann nicht mal festmachen was ich nicht gut finde, wenn ich logisch denke, finde ich wenig negatives an mir, trotzdem sagt mir mein Gefühl was anderes.

Wäre mal cool wenn es trotzdem ein Update zu den Sitzungen gibt, nur weil man nicht 100% konform mit dem gesagten von beef läuft, heißt das ja nicht dass man nicht eine menge positiver Sachen mitnehmen kann.. Ich stimme auch nicht 100% mit dem gesagten überein, aber ich finde das jetzt nicht schlimm, ich kann ja trotzdem viel daraus lernen. Bisher kam halt nicht viel wirklich bei rum, eher nur Andeutungen. Was sind denn "Selbstwerte" und nicht externe Werte? Bin da auch ein wenig ratlos, fleißig ist doch ein Selbstwert? Wenn ich was möchte und dafür fleißig arbeite, dann dreht es sich doch nur um mich? Und hat nix mit anderen zu tun? Und dann kann man doch am Ende auf sich selbst stolz sein etwas geschafft zu haben. Also -fleiß -disziplin .. was noch? 

bearbeitet von rep0r

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vor 6 Stunden schrieb rep0r:

Ist was ich leider sagen muss, ein allgemeines Merkmal des Forums hier, dass sehr sehr hart miteinander umgegangen wird, wirkt teilweise so als wenn sich Leute dann besser fühlen ,weil sie andere nieder machen können.

Das sehe ich nicht ganz so dramatisch, oder wolltest Du damit sagen, dass die Moderatoren hier ihre Arbeit nicht richtig machen?

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vor 19 Minuten schrieb Cliprex:

oder wolltest Du damit sagen, dass die Moderatoren hier ihre Arbeit nicht richtig machen?

nein wollte ich nicht, thundercat hat ja auch eingegriffen. 

Allgemein wird einem hier auch sicher viel geholfen, trotzdem denke ich der Umgangston könnte insgesamt noch deutlich besser sein, Stichwort konstruktive Kritik. Aber genug off-Topic. (gibt auch genug User die sehr angenehm sind, und sich wirklich Mühe geben. Also meine Aussage auch nicht zu kritisch sehen)

bearbeitet von rep0r

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Am 4.1.2018 um 17:59 schrieb rep0r:

Es wird hier gesagt, dass das Selbstwertgefühl auch viel aus dem Umfeld gezogen wird, was ja erstmal auch offensichtlich ist. Trotzdem denke ich, sollte man dahin kommen, dass äußerliche Einflüsse einen nicht zu sehr beeinflussen, bzw nur minimal.

Das ist korrekt:

Am 4.1.2018 um 17:59 schrieb rep0r:

Bei mir ist es zb andersrum, ich bekomme von außen sehr sehr viel gutes feedback, aber das dringt bei mir nicht richtig durch, weil ich immer das Gefühl habe andere Menschen sind besser als ich, oder liebenswürdiger oder sonstwas. Dh es ist eher so dass ich sage ich bin zu schlecht, und die Menschen um mich rum das absolute gegenteil sagen, und es mir trotzdem nicht viel bringt, weil ich meine Meinung generell  sehr schwer von außen beeinflussen lasse wenn ich daran glaube.

Du hast noch das Glück dazu, dass du von außen ein gutes Feedback bekommst. Stell dir jetzt mal vor, es würde nichts von außen kommen? Wie wäre dann dein Selbstwert?

Am 4.1.2018 um 17:59 schrieb rep0r:

Ich kann nicht mal festmachen was ich nicht gut finde, wenn ich logisch denke, finde ich wenig negatives an mir, trotzdem sagt mir mein Gefühl was anderes.

Und genau das ist der Punkt. Dein Gefühl sagt dir dennoch was anderes obwohl du alles hast. In unserer Gesellschaft ist das weit verbreitet. Jeder hat eig. genug (Haus über den Dach, Freunde, Geld, Auto usw) und dennoch der Unfrieden da. 

Meine Psychologin hat mir dazu nur eines geraten. Setze dir Ziele, die du aus großer Lust verfolgst (Kindheitswünsche etc.). Mache nichts aus Leidensdruck (was bringt dir die bestbezahlteste Arbeit, wenn du ungerne hin gehst).

BEEF

 

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Selbstwerte: 

Da es anscheinend Unklarheiten bezüglich des Begriffes "Selbstwertes" gibt, möchte ich mal etwas dazu schreiben.
Selbstwert beinhaltet das Wort "Selbst". Also nur ich selber. Somit ist ein Selbstwert eine Eigenschaft, die NICHTS mit meinem Umfeld zu tun hat. Beispiele für Selbstwerte sind:
- sich an kleinen Dingen freuen
- lebensfroh
- kindlich
- neugierig
- humorvoll
- etc.


Entscheidend bei einem Selbstwert ist hierbei die Sichtweise. Nehmen wir die Eigenschaft lebensfroh unter die Lupe. Ist die Eigenschaft erst dann etwas wert, wenn andere sehen, dass du lebensfroh bist? Oder ist diese Eigenschaft auch allgegenwärtig, wenn du alleine bist? 
Selbstwerte sind die Kernenergie deiner Person. Du musst nichts machen und bist dennoch glücklich mit deinen Selbstwerten. Menschen ohne Selbstwerte sind ängstlich und trauen sich nichts zu und warum? Weil sie nichts positives an sich selbst finden.

Selbstwerte sind insofern wichtig, weil sie immer präsent sind. Diese muss man sich immer vor Augen halten, damit man ein gutes Gefühl für sich selbst und seiner Präsenz bekommt.

Daher ist der Begriff Selbstwert etwas missverstanden in unserer Gesellschaft. 
Selbst+Wert = Ich beziehe aus mir einen Wert welcher mich glücklich macht und mich selbst aufwertet. 

Externe Werte:

Neben dem Selbstwert gibt es sogenannte "Wirwerte" und "Duwerte" (diese werden auch als externe Werte bezeichnet.)

Diese externen Werte werden auch dazu missbraucht einen Selbstwert zu erzeugen. 

Leider haben viele von uns verlernt überhaupt ein realistisches Gefühl für ihr Selbst zu bekommen. Instagram, Facebook und co. tragen dazu bei ein starkes Mangelempfinden hervorzurufen. Mir selbst suggerieren solche Seiten immer wieder wie wenig wert ich eig. bin im Gegensatz zu anderen. Ich bearbeite weder meine Bilder, noch habe ich 1000 Follower, noch kommen meine Bilderlikes über 50. Lauter Zahlenwerte die für viele von uns eine wichtige Rolle spielen. Du bist wer, wenn dir viele Leute folgen, wenn viele Leute dir sagen wie toll du bist. 

Hier erkennen sich bestimmt viele wieder. Wir fühlen uns bestätigt, wenn wir Komplimente von außen bekommen. Diese bestärken uns in unserem Handeln. (kann ja nicht so verkehrt sein was ich mache, wenn es 100 Leute geil finden).

Bloß ein Haken haben externe Werte, sie sind niemals von Dauer. Wir laden ein Bild hoch, geilen uns kurze Zeit später darauf auf, dass wir so viel positives Feedback bekommen und dann? Sinkt unser Wert wieder, weil keine positives Resonanz mehr kommt. Somit schließt sich der Teufelskreislauf. Um stetig ein positives Gefühl zu haben sind wir gezwungen ständig neue Bilder zu machen, andere zu übertrumpfen. Vergleichen wir das mit Selbstwerten, wirken externe Werte als sehr anstrengende Eigenschaften. Ständig in Bewegung zu sein und für externe Ansprache zu kämpfen damit wir was genau erreichen? Ein positives Gefühl? Eher Bemitleidenswert zu welchen Mitteln gegriffen wird. 

Bilder werden perfektionistisch angefertigt, ellenlange Texte werden verfasst die die Follower in Schach halten und natürlich POSITIV SEIN. Weil wer mag schon mal einen schlecht gelaunten Hippster?

Externe Werte sind z.B.

- fleißig
- ehrlich
- höflich
- zuvorkommend
- etc.

Hierbei muss natürlich wieder die Sichtweise des Wertes berücksichtigt werden. Wenn ich z.B. ins Fitnessstudio gehen und daraus einen Selbstwert generiere weil ich mich dadurch wohl in meiner Haut fühle, ist es ein Selbstwert. 

Spielen für mich aber andere Leute eine Rolle, wie diese mich sehen, ist es ein Wirwert. (ich + andere Leute empfinden mich als toll)
Gehe ich primär bloß ins Gym um für andere gut auszusehen und hasse es eig. im Gym, weil es mir gar keinen Spaß macht, ist es ein Duwert. (ich mach es nur für andere Leute und gar nicht für mich)

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten warum er irgendwas macht. 

Wichtig hierbei ist die Nachhaltigkeit! Duwerte sind so produktiv wie Schall und Rauch. Die Eigenschaft "fleißig" in der Arbeit sind für das eigene Ego nicht sehr von Vorteil. Schließlich profitiert die Firma davon, wenn man sich zu Tode arbeitet. Im Vergleich wird jedoch nur ein kleiner Teil fürs Ego extrahiert. Zeit- / Nutzenprinzip ist für die Tonne. Es gibt wirklich viele Leute, die ihr sämtliches Ego aus der Arbeit beziehen. Was ist wenn diese Person mal arbeitslos wird? 

Selbst + Bewusstsein:

Natürlich ist es nahezu unmöglich seinen kompletten Selbstwert aus sich selbst zu beziehen. Schon alleine durch unsere Gesellschaft sind wir in einem Rahmen eingespannt welcher nur bedingt beeinflussbar ist. Aber schon alleine, wenn wir bewusster an das Ganze gehen und darüber nachdenken woher wir unser Selbstbewusstsein generieren, ist das ein großer Schritt im Innergame. Somit können wir selbst auch beeinflussen woher wir unser Ego beziehen und ob unser Ego gesund ist oder eher für die Katz.

Wenn wir uns das Wort Selbstbewusstsein anschauen, steckt das zweite Wort "Bewusstsein" drinnen. Und das machen viele nur ganz ganz wenig... sich mal wirklich bewusst vor Augen halten, wer sie genau sind.

Bewusst zu sagen, was man will, bewusst seinen Träumen nachjagen, bewusst übere seine Stärken und schwächen zu denken. Dabei spielt die Außenwelt keine Rolle. Wir hören lieber auf die Aussagen Dritter als auf die innere Stimme zu hören... 

Wenn du auf eine Party gehen willst und dein Kollege dir rät ein anderes Hemd anzuziehen, knickst du ein oder bist du dennoch mit dir zufrieden und lässt es an? Geschmack ist ja bekanntlich unterschiedlich. Heißt jetzt nicht, dass man überall das letzte Wort haben soll und seine Meinung bis aufs Blut verteidigen muss.

Je öfter man sich mit sich selbst beschäftigt, desto schneller bekommt man auch ein natürliche Gespür für seine Person. Selbst + Bewusstsein. 

Auch das Ausleben der eigenen Interessen und Hobbies ist ein großer Punkt des Selbstbewusstseins. Ich gehe gerne ins Fitnessstudio weil es mein Hobbie ist. Jeder der seine eigenen Interessen verfolgt hat ein größeres Selbstbewusstsein als jemand der gezwungenermaßen irgendwelche Interessen verfolgt. 

Autonom und natural handeln:

Wo handelst du völlig autonom und natural und wann bewegst du dich im gesellschaftlichen Rahmen? Gesellschaftliche Regeln sind für uns Menschen sehr wichtig, sonst würde jeder nach Lust und Laue handeln. Leider bergen gesellschaftliche Regeln große Risiken für unser Selbst. Und das bekommt man schon im Kindesalter zu spüren.

Es wurde gegessen, wann deine Mutter es dir gesagt hat (Fütterungszeit). Am Tisch wird nicht geschmatzt, du musst um xx Uhr ins Bett, du musst morgens und abends Zähneputzen usw.

Wir haben also schon frühzeitig gelernt unsere eigenen Bedürfnisse zurück zu schrauben und uns dem Willen eines anderen zu beugen. Wir haben auch gelernt, dass es immer Konsequenzen mit sich zieht, wenn wir unseren Willen durchzwängen wollen.

Natürlich hatten diese Regeln unserer Eltern einen höheren Sinn. Aber für das Kind ist es zweitrangig welche Bedeutung es hatte. Es hat vorerst gelernt, seinen eigenen Gefühle zu untergraben und dem Willen eines andere zu folgen.

Im älteren Leben geht das Ganze noch viel weiter... hört sich evtl. doof an aber Jungs prügeln sich einfach in der Pubertät. Und das hat auch einen Sinn. Die Evolution hat sich sogar dabei etwas gedacht. Irgendwann muss aus dem Jungen ein Mann werden. Dabei kommt der eigenen Wille + die Sexualität ins Spiel. Durch Prügeleien werden so die "stärkeren Männchen" ermittelt. Das ist völlig autonom... die Gesellschaft findet das ganze aber weniger witzig. Also wie behaupten sich dann pubertäre Jungs? Indem sie eine ausführliche Diskussion mit stilistischen Mitteln auf einer erhöhten rhetorischen Ebene verfolgen? Eher weniger...

Sie müssen also wieder zurück stecken und sich beugen... und das geht so das ganze Leben lang. 

Ein weiteres Beispiel sind Beziehungen. Jeder Mann kennt das Problem, dass nach einer Weile das sexuelle Empfinden in der LTR sinkt. Und warum? Ja weil die Natur etwas anderes im Sinn hatte.. Männer sind da um möglichst viele Frauen zu ficken und nicht für die Ewigkeit an einer, wie eine Knasteisenkugel, zu hängen.

Die Norm jedoch macht auch hier wieder böse Spielchen. Fremdgehen ist scheiße... du bist scheiße wenn du fremd gehst... also tun wir es nicht, weil man das nicht tun darf.. oder doch? Somit ist das naturale und autonome Handeln stetig mit einem negativen Stigma belastet. Obwohl es... natürlich ist.

Lebe autonom und natürlich und du bekommst ein gutes Gefühl! Stehe zu deinen Gefühlen! Das wiederum macht dich glücklicher, stärker und natürlich selbstbewusster! Heißt aber nicht, dass du jeden abstechen sollst, der dir aufn Geist geht. Man sollte selber natürlich immer abwägen ob aus dem autonomen Handeln ein negatives Risiko besteht. Deshalb muss nachhaltig gehandelt werden. Man möchte schließlich einen Nutzen daraus gewinnen und keinen Tribut dafür zahlen.

Fortsetzung folgt...

BEEF

 

bearbeitet von runningbeef

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Toller beitrag, aber du hast Selbstbewusstsein falsch erklärt. Wir hatten das mal in der Uni, da gings um selbstbild und Selbstbewusstsein im klinischen Sinn. Ich schreib mal die tage ausführlich was dazu, sobald ich wieder richtiges Internet hab

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Ich verstehe zwar, worauf du hinaus willst und stimme dir diesbezüglich auch zu. Aber bei deinen Erklärungen gibt es einige Punkte, die ich nicht nachvollziehen kann.

1. Deine Erklärung von Selbstwert leuchtet mir einfach nicht ein. Das Wort besteht aus zwei Teilen. "selbst" und "Wert". Es spiegelt also den Wert wieder, den man sich selbst gibt. Was das jetzt mit "kindlich" , "neugierig" oder "lebensfroh" zu tun hat, versteh ich nicht. Ich kann mir selbst einen hohen Wert beimessen, ganz ohne "kindlich" oder "neugierig" oder "lebensfroh" zu sein.

2.

Am 16.1.2018 um 02:56 schrieb runningbeef:

Entscheidend bei einem Selbstwert ist hierbei die Sichtweise. Nehmen wir die Eigenschaft lebensfroh unter die Lupe. Ist die Eigenschaft erst dann etwas wert, wenn andere sehen, dass du lebensfroh bist? Oder ist diese Eigenschaft auch allgegenwärtig, wenn du alleine bist? 

Ich verstehe deinen Gedanken dahinter. Es ist wichtig, dass man lebensfroh ist, egal ob es andere sehen oder nicht. Da bin ich voll bei dir. Ich muss an meinem leben Spaß haben, auch wenn ich es nicht auf allen sozialen Medien und sonst wo teile. Das führt dann zu dauerhafter Zufriedenheit und beeinflusst gewissermaßen wohl auch den Wert, den ich mir selbst zuspreche.

3.

Am 16.1.2018 um 02:56 schrieb runningbeef:

Weil wer mag schon mal einen schlecht gelaunten Hippster?

Das war vor nicht all zu langer Zeit doch total en vogue und nannte sich Emo ;)

4. Wo ist der Unterschied zwischen

Am 16.1.2018 um 02:56 schrieb runningbeef:

Es gibt wirklich viele Leute, die ihr sämtliches Ego aus der Arbeit beziehen. Was ist wenn diese Person mal arbeitslos wird?

und

Am 16.1.2018 um 02:56 schrieb runningbeef:

Auch das Ausleben der eigenen Interessen und Hobbies ist ein großer Punkt des Selbstbewusstseins. Ich gehe gerne ins Fitnessstudio weil es mein Hobbie ist.

?

Was, wenn du mal keinen Sport mehr machen kannst? Gut, du ziehst vielleicht nicht sämtliches Ego aus dem Sport. Aber wenn jemand seine Arbeit einfach liebt und diese deswegen ein wichtiger Teil von seiner Persönlichkeit ist, ist daran doch nichts verkehrt.

5.

Am 16.1.2018 um 02:56 schrieb runningbeef:

Im älteren Leben geht das Ganze noch viel weiter... hört sich evtl. doof an aber Jungs prügeln sich einfach in der Pubertät. Und das hat auch einen Sinn. Die Evolution hat sich sogar dabei etwas gedacht. Irgendwann muss aus dem Jungen ein Mann werden. Dabei kommt der eigenen Wille + die Sexualität ins Spiel. Durch Prügeleien werden so die "stärkeren Männchen" ermittelt. Das ist völlig autonom... die Gesellschaft findet das ganze aber weniger witzig. Also wie behaupten sich dann pubertäre Jungs? Indem sie eine ausführliche Diskussion mit stilistischen Mitteln auf einer erhöhten rhetorischen Ebene verfolgen? Eher weniger...

Gewalt und Mobbing sind in diesem Alter eine extrem schlimme Sache. Das irgendwie zu romantisieren mit "ach, so sind Jungs halt, das gehört eben zum Erwachsenwerden dazu" finde ich ziemlich daneben. Mit der gleichen Argumentation könntest du Kriege rechtfertigen. Gehört halt zum Menschen dazu, dadurch wurde schon immer entschieden, welche die stärkere Nation ist und sich so den Zugriff auf Ressourcen sichert.

Trotzdem versteh ich worauf du hinaus willst: Man sollte sich mal fragen, welche gesellschaftlichen Regeln man wirklich befolgen muss/sollte und welche für einen persönlich einfach sinnlos sind. Und da stimme ich dir auch zu. Manchmal sollte man einfach einen Fick darauf geben, was sich "gehört" und was nicht. Und solange man damit niemanden schadet, ist das auch absolut in Ordnung.

bearbeitet von TheCree

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soooo: endlich komm ich mal dazu. Quelle ist hauptsächlich Wiki

Das Selbstbild bezeichnet in der Psychologie die Vorstellung, die jemand von sich selbst hat bzw. macht. Der Begriff des Selbstbildes deckt sich teilweise mit dem Begriff der personalen Identität, bezieht sich aber stärker als dieser auf psychische und stimmungsmäßige Aspekte und unterliegt stärkeren Wandlungen und Schwankungen. Das Selbstbild beruht auf Selbstwahrnehmung; das Fremdbild darauf, wie Dritte jemanden von außen wahrnehmen. Das Selbstbild misst sich am Idealbild, also daran, wie jemand gerne sein möchte. Selbstbild und Idealbild werden im Selbstkonzept zusammengefasst.

 

Das Selbstkonzept umfasst die Wahrnehmung und das Wissen um die eigene Person. Dazu gehört das Wissen über persönliche Eigenschaften, Fähigkeiten, Vorlieben, Gefühle und Verhalten.

 

Selbstbewusstsein ist ein Begriff, der in mehreren Fachdisziplinen verwendet wird, etwa in der Philosophie, in der Soziologie, in der Psychologie oder der Geschichtswissenschaft. Der Begriff Selbstbewusstsein hat mehrere Bedeutungsebenen. Es gibt ein Selbstbewusstsein des Individuums, aber auch ein kollektives Gruppenselbstbewusstsein.

Zum einen wird darunter das aktive, durch innere Denkvorgänge herbeigeführte, Erkennen der eigenen Persönlichkeit verstanden (Selbsterfahrung, englisch „self-awareness“). Die Frage: „Wer oder was bin ich?“ kann als Ergebnis dieses Denkvorgangs beantwortet werden. Auch eine passive Zuschreibung, die Attribuierung durch anders denkende Mitglieder der Gruppe, führt zum Erkennen und Definieren der eigenen Person bzw. Persönlichkeit und trägt zur Entwicklung des Selbstwertgefühls bei.

Selbstbewusstsein entsteht durch Beobachtung und Reflexion seiner selbst oder anders ausgedrückt: des eigenen Ich, der eigenen Persönlichkeit. Der sich selbst Betrachtende ist hierbei gleichzeitig Objekt und Subjekt.

 

Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen) versteht die Psychologie die Bewertung, die man von sich selbst hat.

 

 

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Am 18.1.2018 um 07:49 schrieb thundercat:

Toller beitrag, aber du hast Selbstbewusstsein falsch erklärt. Wir hatten das mal in der Uni, da gings um selbstbild und Selbstbewusstsein im klinischen Sinn. Ich schreib mal die tage ausführlich was dazu, sobald ich wieder richtiges Internet hab

Gibt es den Beitrag schon? Btw was studierst du?

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ähm, der ist direkt über deinem. Ich hab mal Pflegewissenschaften studiert. Gelernt haben wir die oben angeführten Definitionen innerhalb eines Moduls zu psychischen Erkrankungen. Da gings vor allem um Körperbildstörungen und son Zeuch. Wos um Selbstbild und Fremdbild ging usw.

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vor 4 Minuten schrieb thundercat:

ähm, der ist direkt über deinem. Ich hab mal Pflegewissenschaften studiert. Gelernt haben wir die oben angeführten Definitionen innerhalb eines Moduls zu psychischen Erkrankungen. Da gings vor allem um Körperbildstörungen und son Zeuch. Wos um Selbstbild und Fremdbild ging usw.

Oh sry, hab ich übersehen. Werde ich mir dann geben. Hier gibt es viel mehr gute Beiträge wie im anderen Forum, warum? Im anderen wird halt auch viel OT geschwafelt. Die kleinen Foren sind meist besser, so kommt es mir halt vor. Aber warum hat das Forum so wenig User? Forensoftware?  

bearbeitet von MasterofDisaster

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vor 3 Stunden schrieb MasterofDisaster:

Die kleinen Foren sind meist besser, so kommt es mir halt vor. Aber warum hat das Forum so wenig User? Forensoftware

Das kannst du dir wie ein Krankenhaus vorstellen (das ist in der Regel auch unterbesetzt)

Wann kommen hier also Patienten (User) zu uns? Genau wenn sie ein leiden haben. Dann wird ihnen geholfen und sie verlassen die Irrenanstalt wieder. :D 

Manche sind jedoch so begeistert, dass sie anderen Irren auch helfen wollen. Und so gibt es eine handvoll User, die sich gerne um andere kümmern und das Forum am laufen halten.

BEEF

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vor 3 Minuten schrieb runningbeef:

Das kannst du dir wie ein Krankenhaus vorstellen (das ist in der Regel auch unterbesetzt)

Wann kommen hier also Patienten (User) zu uns? Genau wenn sie ein leiden haben. Dann wird ihnen geholfen und sie verlassen die Irrenanstalt wieder. :D 

Manche sind jedoch so begeistert, dass sie anderen Irren auch helfen wollen. Und so gibt es eine handvoll User, die sich gerne um andere kümmern und das Forum am laufen halten.

BEEF

Ja guter Vergleich! 

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So ich melde mich wieder zurück. Seitdem sind wieder paar interessante Sitzungen vergangen und ich habe wieder eine Menge dazu gelernt. Über ein Thema möchte ich hier berichten, da es jeden von uns betrifft. (ich kann natürlich nicht alles 1:1 wiedergeben aber ich versuche es so logisch wie möglich darzustellen).

Es geht um das Thema:


Angst:

Ihr denkt euch jetzt, was soll man darüber groß schreiben. Jeder weiß doch was Angst ist, wie es sich anfühlt und so mancher weiß auch wie man eine Angst überwindet. Aber ist dir schon mal aufgefallen, dass wir Menschen in unserer Gesellschaft immer häufiger Ängste schüren? z.B. Angst vor Abweisung. Die Angst in der Vergangenheit hatte einen weitaus größeren Nutzen als heute. 

Die Angst war ein essenzieller Bestandteil um zu überleben. Sie warnte uns vor gefährlichen Situationen und ermöglichte so uns ein längeres Leben. Wieso also gibt es in unserer Gesellschaft Ängste vor dem "alleine sein" oder vor "verletzt zu werden". Diese haben ja wohl kaum etwas mit dem Überleben zu tun.

Instinktiv hat der Mensch von Geburt an genau 2 Ängste. 1. vor dem Fallen und 2. laute Geräusche.

 

ALLE ANDEREN ÄNGSTE SIND ERLERNT!

 

Ängste sind eigentlich dafür gemacht worden temporär aufzutreten niemals jedoch dauerhaft. Quasi als sicherer Wegweiser. Wenn man Tiere beobachtet kann man dies auch sehr gut erkennen. Eine Katze sonnt sich auf der Liege und wird von einem lauten Bellen geweckt. Die Katze flüchtet so schnell sie kann. Wenn die Situation wieder entschärft ist, macht sie weiter wie gewohnt.

Die Angst war der Impuls zu fliehen. Neben dem fliehen gibt es weitere instinktive Verhaltensweisen.
Hier werden alle 3 aufgelistet:

  1. Angriff
  2. Flucht
  3. Rückzug

Bei uns Menschen sind jedoch Ängste in der Gesellschaft welche nicht temporär sondern dauerhaft existent sind. Krankheiten wie chronisches Angststörungen, Borderline, Narzissmus, LSE etc. sind alles nur Ängste welche dauerhaft existent sind. Der Impuls wie Angriff, Flucht oder Rückzug entschärft das Problem nicht. Bloß warum? Wieso kann die Katze flüchten und später wieder ganz normal sein ohne dass sie gleich eine Angststörung bekommt?

Um dem Ganzen auf die Spur zu gehen brauchen wir noch etwas mehr Input:

Impuls:

Instinkt:
Der Instinkt beinhaltet Routinen welche ohne nachzudenken oder in Stresssituationen ausgeführt werden.
(Lautes Donnern => man zieht den Kopf ein)

Intuition:
Die Intuition verkörpert eigene Erfahrungen in der Vergangenheit mit Gefühlen. Das so genannte "Bauchgefühl". Die Intuition ist nicht in Stresssituationen abrufbereit. Man benötigt hier etwas Zeit um das Gefühl abwägen zu können.

Bewusstsein:
Das klare Denken eines jeden Menschen. 

 

Von klein auf zeigen uns unsere Eltern den "richtigen" Weg. Es wird viel geredet, gezeigt und dargestellt. So werden auch die ersten Ängste von Mutter persönlich erlernt.

Mama: "Fasse niemals ins Feuer das ist nämlich heiß."

Den Instinkt juckt das gar nicht, der greift sowieso automatisch. Die Intuition kann damit auch noch nichts anfangen, da es kein passendes Gefühl dafür gibt. Das Bewusstsein speichert das erstmal ab. Und so nehmen wir viele, viele, viele Thesen auf ohne diese genauer unter die Lupe zu nehmen. Klar beim Feuer brauchen wir nicht reden... aber wenn dir deine Eltern erzählen, dass Menschen böse sind? Wie verarbeitet das Kind das eigentlich? Es kommt in eine Zwickmühle... Das Kind wägt ab und kommt evtl. zum Entschluss, dass nicht jeder Mensch gut ist. Aber es gibt auch viele gute Menschen. 

Hand in Hand:

Die Intuition und das Bewusstsein arbeitet zusammen Hand in Hand. Logisches Denken kombiniert mit Erfahrungswerten und Bauchgefühlen. So sollte jeder von uns funktioniert. Leider ist das nicht der Fall.

Da wir von Anfang an von allen Seiten manipuliert werden, gelernt bekommen haben unsere Gefühle und Bedürfnisse zu unterdrücken, haben wir ein schlechtes Bauchgefühl bezüglich unserer Umwelt. Wir nehmen Meinungen von Freunden, Verwandten und Familien an, unsere Meinung / Bauchgefühl wird untergraben oder ist gar nicht existent.

Das Fernsehen suggeriert uns beispielsweise wie eine perfekte Frau auszusehen hat. Das nehmen wir ohne groß nachdenken hin. Wir sind es ja eh gewohnt nur mit dem Kopf zu denken und nicht mit dem Bauchgefühl. Unser Bauchgefühl würde nämlich sagen, dass das totaler Käse ist was das Fernsehen publiziert und das Fernsehen allgemein schlecht ist. Warum vertrauen wir eher dem Kopf als unserem Bauchgefühl?

Unsere Bedürfnisse sind an zweiter Stelle:

Als kleines Kind lernt man bereits auf seine eigenen Bedürfnisse zu verzichten. Das fängt in der Regel mit den Essenszeiten an. Das Kind hätte sagen wir mal um 13 Uhr hunger und schreit. Mama jedoch füttert erst um 14 Uhr. Das Kind später möchte um 17 Uhr spielen. Aber leider darf es jetzt nicht spielen weil Mama gerade staubsaugt. 

Ein Gefühl kommt hoch, im Regelfall bekommt man von den Eltern einen Dämpfer. Das Kind muss sich vor dem Zeit- und Ablaufplan der Eltern beugen. Dabei lernt es zu gehorchen und das zu tun, was die Eltern wollen, wann sie es wollen und zu jeder Zeit. 
Dadurch setzt sich irgendwann ein Automatismus im Gange welcher ein negatives Gefühl erzeugt, wenn wir etwas wollen. Quasi ein Dämpfer für die eigene Emotion. 

Nach Jahrzehnten siehe da, wir haben den perfekten gesellschaftlichen Menschen welcher nach Norm lebt. Er geht in die Arbeit obwohl er noch müde ist, isst zu genauen Zeiten und geht nach Plan ins Bett. Wir sind die perfekten Menschen die in einem vordefinierten System agieren.

Wir haben somit erfolgreich gelernt, dass wir von vorherein misstrauisch sind wenn ein "ich will" Bedürfnis hoch kommt. Deshalb können viele Menschen nicht ohne weiteres ein Kompliment ohne wenn und aber akzeptieren. (da muss doch was dran sein, dass er sowas sagt. Der will doch bestimmt irgendwas).

Resume:

  1. Wir haben also ein chronisches Misstrauen gegenüber sämtlichen positiven Ereignissen die uns direkt betreffen => eingeschränkte Entfaltung, negatives Denken.
  2. Haben gelernt auf unsere Bedürfnisse zu verzichten um uns an irgendwelche Regeln zu halten => Minderwertigskeitskomplexe, keine Selbstverwirklichung.
  3. Hinzukommt dass die Emotion der eigenen Bedürfnisse gekoppelt sind mit einem Dämpfer (siehe Kindheit). => Das Bauchgefühl wird negativ interpretiert bzw. ignoriert.

Durch die täglichen Routinen vergessen wir die Welt mit eigenen Augen zu sehen und zu fühlen. Wir laufen mit Kopfhörern herum, damit wir unsere Umwelt nicht wahrnehmen, schauen in Bildschirme rein damit wir das Szenario um uns herum nicht sehen müssen und knallen uns mit unwichtigen Informationen über Gott und die Welt zu, damit wir letztendlich gar keine Zeit mehr haben paar Minuten seines Lebens dem eigenen "ich" zu widmen.

Man muss sich bewusst werden, dass viele Ängste eine Ansammlung von negativen Ereignissen sind welche nicht die nötige Aufmerksamkeit genossen haben sich diesen zu widmen. Stattdessen werden Antidepressiva verschrieben um die Angst zu lindern. Bekämpfen kann man sie hiermit jedoch nicht...

Dazu eine sehr schöne Kurzgeschichte welche zum Nachdenken anregt.

Zitat

Ein alter indianischer Schamane unterrichtet seine Enkel in de Kunst des Heilens.
Er erzählte ihnen davon, dass in ihnen wie in jedem anderen Menschen zwei Wölfe leben und miteinander kämpfen.

Einer der Wölfe ist derjenige, der Krankheit erzeugt, erzählt der Schamane. Er ernährt sich von Angst, Wut, Eifersucht, Neid, Selbstzweifel.

Der andere Wolf erhält die Gesundheit.
Er ernährt sich von Liebe, Mitgefühl, Demut, Selbstvertrauen, Glück Freude und Wohlgefühl.

Die Enkel hörten sich das an und schrieben fleißig mit. Nach einer kurzen Weile wollte de Schamane mit dem Unterricht fortfahren, da meldete sich einer der Enkel: Einen Augenblick bitte, Großvater. 
Du hast uns noch nicht verraten, welcher der Wölfe den Kampf gewinnt.

Da antwortete der Schamane:,, Aber ist das nicht offensichtlich? Es gewinnt immer der Wolf den du fütterst.

Fortsetzung folgt...

BEEF

 

bearbeitet von runningbeef

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Wird mal wieder Zeit, dass ich hier mal weiter schreibe. Hab wieder einen Haufen wertvollen Input bekommen welcher mir mein Leben stark und qualitativ verbessert hat. News folgen in Kürze...

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Norm, Gesellschaft / Natürlichkeit:

In PU gibt es sogenannte naturals welche ohne jegliches PU-Wissen gute Chancen bei Frauen haben. Sie bewegen sich einfach in ihrer Komfortzone und closen die sets ohne jegliche Anstrengung. Aber nicht nur in PU gibt es das natürliche Verhalten. Auch im ganz normalen Leben...

Zuerst einmal die Frage: Lebst du überwiegen in der Norm oder eher deine Natürlichkeit aus? Wie sieht es in den Bereichen Arbeit und Freizeit aus? Gibt es da Unterschiede?

Normen sind für unsere Gesellschaft wichtig, sonst würde nichts funktionieren. Ohne Normen gebe es keine Regeln. Und ohne Regeln würde das blanke Chaos herrschen. Sie haben jedoch einen großen Nachteil. Sie stimmen nicht immer mit unserer Natürlichkeit überein. 

Jetzt stellst du dir die frage, ist ja nicht weiter schlimm. Wo ist das Problem? Nun, wenn dein ganzes Leben nur nach Norm läuft, bist du extremst unzufrieden, sehr gestresst und kannst dich in keinster Weise entfalten. Warum? Weil du dich quasi verbiegst.

Hierzu ein Beispiel

Es ist Montag morgen und der Wecker klingelt um Punkt 06:00 Uhr in der Früh. Du bist hundemüde, möchtest am Liebsten noch weiter schlafen aber die Arbeit beginnt wie jeden Tag um 07:00 Uhr. Hier wird nach einer Norm gelebt. Das Aufstehen ist anstrengend, der Körper wehrt sich fast schon überhaupt in Gang zu kommen. Schließlich ist der Körper aus dem Schlaf gerissen worden und sehnt sich nach der warmen Bettdecke. 
=> Kopf gewinnt den Kampf gegen den Körper, man setzt sich durch und unterdrückt das Schlafbedürfnis.


Jeder versteht, dass man arbeiten und dazu aufstehen muss. Jedoch passt das überhaupt nicht mit dem natürlichen Verhalten eines Menschen zusammen. Je natürlicher du dein Leben gestaltest, desto lebenswerter ist es. Was nämlich natürlich von der Bühne geht, wird nicht als unangenehm oder Stress empfunden. Es fühlt sich so an, als würde es von alleine passieren und ohne jeglichen Druck.

Jetzt schauen wir mal bewusst in unser Leben wo wir nach Norm/gesellschaftlichen Regeln leben und wo wir wirklich natürlich sein können. Hier mal ein kleiner Input: 
- Sind deine Klamotten von dir ausgewählt oder musst du Arbeitsklamotten tragen?
- Gehst du gerne auf Geburtstage oder nur weil "man" hin muss?
- Verstellst du dich in der Arbeit bzw. beim Kunden oder trittst du wirklich als deine Person auf?
- Unterdrückst du deine Meinung um Konflikten aus dem Weg zu gehen?
- Kannst du auch nein sagen zu Menschen, die ständig irgendwas von dir wollen?
- Deine Arbeitskollegen gehen italienisch essen, du möchtest aber lieber griechisch. Gehst du dennoch mit ihn mit?
- Isst du bei Familienfeiern anders als wie wenn du alleine bist?
- etc.

Wir sind darin geübt unser natürliches Empfinden zu unterdrücken. Die folgen sind teilweise gravierend. Je strickter nach  Norm / Gesellschaft gelebt wird, desto unsicherer wird man. Man verliert seinen Selbstwert bzw. sein Selbstbild mit all den Eigenschaften, Fassetten und Werten.

Hört sich sehr dramatisch an, ist es aber in erster Linie auch. Je nach dem wie stark die eigene Natürlichkeit unterdrückt wird desto schlimmer sind die Auswirkungen.

Ein Beispiel: Peter H. arbeitet seit 2 Monaten in einer neuen Firma. Da Peter H. es sich nicht leisten kann, arbeitslos zu werden, gibt er alles. Bei Kundenbesuche zeigt er sich von seiner besten Seite. 

Dass gekünsteltes Auftreten stressig ist, ist offensichtlich. 

Psychische Probleme wie Burnout, Bipolare Störung, Erschöpfungszustände, Unsicherheit, kein Selbstwertgefühl, Depressionen, Angstzustände etc. können die Folge sein.

Jetzt wird sich der eine oder andere denken: "Ich kann doch nicht immer nach meinem Bauchgefühl handeln. Wenn ich irgend wen nicht mag, darf ich ihn nicht erstechen nur weil ich das Bedürfnis dazu habe."

Daher sag ich ja, es gibt Normen damit unsere Gesellschaft funktioniert. Ohne Normen geht es nun mal nicht. Aber teilweise kultivieren wir gesellschaftliche Regeln, ohne darüber genau nach zu denken. 

Ich habe mich lange mit der Monogamie des Menschen beschäftigt. Ich habe das kultiviert weil mir die Gesellschaft das vorgelebt hat. Jeder redet von Treue in der Partnerschaft aber nur wenige sind bis zum Lebensende wirklich treu gewesen. Warum also das Ganze?

Das große Thema "Beziehung".

Nehmen wir an, du lernst ein Mädchen kennen und wie es so kommt verliebt ihr euch. Der nächste Schritt ist ganz klar das heilige Wort "Beziehung". Beziehung ist ein Konstrukt der Gesellschaft das echt mies ist. Durch das akzeptieren der Beziehung werden gerne Regeln definiert, an die sich Beide halten sollen. Diese Regeln werden ausnahmslos aus Unsicherheit, besitzergreifendes Verhalten und aus Minderwertigkeitskomplexen getroffen! Einen anderen Grund haben diese Regeln nicht....

Gerade bist du wahrscheinlich nicht meiner Meinung.... nun folgender Gedankengang.

Wenn du einen Menschen liebst, möchtest du ihm doch nur das Beste für ihn oder? Wieso also nicht mit der Freiheit anfangen? Glaubst du, dein Partner vögelt mit wem anderen, weil du ihm die Freiheit lässt tun und lassen zu können was immer er für richtig hält?

Eine ungezwungene Beziehung, wo jeder tun und lassen kann was er will, sind die besten Beziehungen. weil sie völlig natürlich neben einher laufen. So wie man sich vorher ungezwungen kennen gelernt hat, verbringt man auch seine Zeit ungezwungen.

Solange man gemeinsame Interessen, Ziele etc hat. findet sich die Partner ohne große Mühe zusammen. Dazu muss ich jedoch nicht in der Schublade "Beziehung" stecken. Und wenn es halt nicht mehr passt? Wieso geht dann nicht jeder seinen Weg weiter ohne jeglichen Ärger? Vielleicht passt es ja in der Zukunft wieder?

Versuche mal eine Beziehung / Beisammen sein völlig natürlich auszuleben. Ohne jegliche Regeln. Du wirst merken, die Regeln, die du dir selber auferlegst bzw. kultivierst, lebt dein Partner auch aus. Und wenn er das nicht tun würde, dann habt ihr nie zusammen gepasst weil seien Werte nicht deinen Werten entsprechen.

Lass ab von der Kontrolle, lass ab vom besitzergreifenden Verhalten und gebe deinem Gegenüber die Freiheit. Das sind meiner Meinung nach die Grundpfeiler einer glücklichen und langanhaltenden Beziehung. Man braucht keine Regeln bei einem Partner, der die selben Werte auslebt wie man selber. Ganz im Gegenteil. Regeln geben einem das Gefühl, als wäre man eingesperrt. 

Der psychologische Unterschied wird hier ganz klar deutlich. Bsp:

- ich darf diese hübsche Frau nicht vögeln, weil ich bin in einer Beziehung
oder
- ich darf diese hübsche Frau vögeln, tue es aber nicht, weil sich das falsch anfühlt

Somit kann man präventiv dafür sorgen, dass kein Mangelempfinden entsteht. Da man selbst die Wahl hat. Auch den Gedanken finde ich schön, dass man nicht im Streit erst auseinander gehen muss. Sollten sich die Interessen, Eigenschaften oder Werte eines Partners ändern und man fest stellt, dass man nicht mehr so gut miteinander kann, geht halt jeder seinen Weg wieder ohne groß zu Streiten.

Wieso auch streiten? Ich kann doch nicht meinem Partner Vorwürfe machen, wenn er oder ich keine Lust mehr habe. 

Fortsetzung folg~ Text wird Gegenfalls noch überarbeitet~

BEEF

bearbeitet von runningbeef

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      Ich bin der Überzeugung, dass sich dieser Glaubenssatz in meinem Unterbewusstsein eingenistet hat und somit auch vielleicht im Gespräch mit Frauen sich dieses negative Selbstbild indirekt überträgt.
      Bitte um Rat: Was kann ich tun um diesen Glaubenssatz ein für alle mal loszuwerden ? 
       
      Für eure Antworten besten Dank. 
       
    • Von seduction
      Moin Männer,
      Sven von Authentic-Charisma hier. Fast hätte ich vergessen dich an unserem großen [Gratis] Online-Seminar morgen um 18:30 teilhaben zu lassen.
      Um was es geht und wie du teilnehmen kannst erfährst du in Videoform direkt hier:
      Wer schon einmal einem Vortrag von Authentic Charisma beigewohnt hat, weiß aus Erfahrung, dass es sich bei den jeweiligen Themen nicht um 08-15 Ratschläge oder schnell angelesenes Pseudo-Wissen handelt, sondern um Veränderungsprozesse, die tief in dir aus ihrem Winterschlaf erwachen und dir nach 1-2 Stunden Vortrag einen neuen Elan für deine Ziele geben.
      So manches Glaubenssatzgerüst wurde auf diesem Vortrag zum Einsturz gebracht und so manche Sicht auf die Welt gänzlich gekippt.
      Dich direkt eintragen dir einen der letzten Plätze sichern, kannst du dir unter: http://webinar.authentic-charisma.de/
      Ein Webinar, falls dir der Begriff neu ist, ist ein Vortrag, den du ganz bequem an deinem heimischen Laptop verfolgen kannst.
      Daher ist es besonders interessant für all die jenigen, die bisher nicht zu unseren Vorträgen erscheinen konnten.
      Unser erstes Webinar zum Thema “Selbstbewusster Leben” findet am 13.03.2016 um 18:30 Uhr statt. Plane dafür rund 90 Minuten ein.
      In diesem Online-Seminar zeigen wir dir:
      -Wie du ohne große Vorbereitung im Club oder im Alltag Frauen ansprechen und kennenlernen kannst
      -Welche Mindsets erfolgreich für DICH persönlich sind und wie du sie immer abrufbereit hast
      -Wie du mehr Energie und Selbstdiziplin erlangst
      -4 totsichere Methoden um SOFORT aus dem Kopf heraus zu kommen
      -Wie du alte Gewohnheiten ablegst und dir spielend leicht neue und erfolgreichere angewöhnst
      Trage dich direkt mit deiner E-Mail Adresse ein und sichere dir einen der begrenzten Plätze für das Webinar:
      http://webinar.authentic-charisma.de/
       
       
    • Von the_nameless
      Hallo,
      Eigentlich geht es noch nicht mal so sehr um das Thema Frauen, es ist zwar alles miteinander verknüpft, steht aber doch irgendwie an zweiter Reihe. Es geht mehr um mich selbst, mein Verhalten anderen gegenüber, wie ich mich selbst sehe und wie ich mich fühle!
      Zu meiner Person und Problematik 
      Ich bin Rechthaberisch, Arrogant, verbal sehr verletzend wenn ich Sauer bin, ich kann nicht unterscheiden wann welche Worte angebracht sind und wann nicht, ich habe kein Selbstbewusstsein und ein niedriges Selbstwertgefühl was ich auf andere durch meine Launen und Worte projiziere.
      Wenn ich Sauer bin sage ich Dinge die für andere sehr verletzend sein können. Wie oft hat meine Mutter wegen mir geweint, weil ich Ihr verletzende Worte gesagt habe. Sie sagt auch, dass ich auf Menschen herabschaute und dies mir alles kaputt macht. Vor paar Wochen hatte ich eine Auseinandersetzung mit meiner Ex gehabt und ich war so wütend dass ich mir den verwundbarsten Punkt rausgesucht und diesen mit Anlauf angegriffen, ich habe Sie sehr verletzt und im Nachhinein als ich mich beruhigt habe ist mir erst klar geworden was ich da angerichtet habe! Das war bis jetzt in jeder Beziehung so. Genauso mache ich aus einer Mücke einen Elefanten, nur weil ich mal wieder was falsch verstanden habe! Ich verstehe in manchen Dingen den Sinn dahinter nicht, echt schwierig
      Der andere Punkt hat mehr berufliche Auswirkung, wobei ich sagen muss dass ich ja auch selbst dafür verantwortlich bin und es eigentlich in der Hand hatte was ich daraus mache, habe ich aber nicht! Ich hänge sehr an der Vergangenheit und dass zieht mich komplett runter! Ich setze mir quasi ein Clownsmaske auf und tue so als wäre alles ok, aber innerlich bin ich schon sehr am Boden zerstört! Mein Onkel sagte mir, ich solle damit aufhören darüber nachzudenken was war, denn die Vergangenheit kann man nicht ändern, aber ich kann mein leben für die Zukunft besser machen und dass habe ich jetzt auch vor, denn ich habe beschlossen einen neuen Berufsweg einzuschlagen und nächstes Jahr eine neue Ausbildung anzufangen, auf der ich meine Zukunft aufbauen kann! Ich versuche meine Gedanken über die Vergangenheit durch meine Ziele in der Zukunft komplett aus meinen Leben zu verdrängen
      Zum Thema Frauen, tja, ich brauch mich theoretisch erstmal nicht auf eine neue Beziehung einlassen oder generell mich mit dem Thema Frauen beschäftigen, solange ich so bin wie ich bin, tue ich keiner Frau einen gefallen, auch wenn ich mir immer vornehme vorher zu überlegen was ich sage, irgendwann lande ich wieder zu der alten Gewohnheit.. Aber vielleicht ist es doch nicht so verkehrt mich damit etwas zu beschäftigen und mein Selbstwertgefühl zu steigern, das ich da mit erhobenen Haupt durch das Leben gehen kann! Ich weiß es aber im moment ehrlich gesagt selbst nicht
      Ich bin durch Zufall auf das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" gestoßen, was anscheinend auch hier empfohlen wird, ich hoffe das bringt mich etwas weiter, denn mittlerweile bin ich schon soweit dass ich sage, ich bekomme es nicht hin und brauche vielleicht Professionelle Hilfe
      Mit freundlichen grüßen 
       
       
       
       
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    • Dafür, daß ich als Bafög-Student angefangen habe, habe ichs ganz schön weit gebracht. Trotzdem verdient Mittelschicht-Merz (wohl schon seit seiner Geburt)  jedes Quartal mehr als ich im ganzen Leben zusammenbekomme. Also wenns schon mit der Liebe nicht klappt, hat man wenigstens kein Glück beim Geld. Man kann sich genauso einreden, daß man der Preis wäre, wie daß man als Kunde oder als Wähler etwas verändern könnte. Klappt aber nur, wenn man nicht zwanghaft realistisch denkt.
    • Ich bin sicherlich der letzte, der die magische Kraft der Mantren leugnet, aber wenn es wirklich so einfach wäre, wär ich jetzt schon Multimillionär.
    • Ich meinte ansprechen.  Du kannst nen Typen auf ne Parkbank hocken. Alle 2 Minuten ne HB9 vorbei laufen lassen. Er wird lieber auf sein Handy schauen, stundenlang wischen und chatten um dann nen ganzen Abend zu investieren und in ein Date mit einer HB6 zu fahren.  Und dafür zahlt er auch noch Geld.  Er jammert, dass es immer teurer wird. Man ohne kostenpflichtige Optionen kaum Chancen hat. Und kauft.  https://www.pickupforum.de/topic/159641-tinder-algorithmus-geändert-selbe-fotos-wie-früher-aber-deutlich-wenigere-matches-als-früher/ "Tinder Plus - Problem gelöst."  Tinder Plus gab es seit 2015. Tinder Gold wurde dann Mitte 2017 eingeführt. Da war klar, dass es nun darum geht, Geld zu verdienen (https://blog.gotinder.com/introducing-tinder-gold-a-first-class-swipe-experience/).  Spätestens Ende 2017 war klar, dass da Tinder ganz heftig mit dem Algorithmus anfängt zu optimieren. 
    • Ich kann aber keine Mädels kennenlernen wenn ich auf dem Klo sitze und am Kacken bin. Oder wenn, dann sind das vmtl. keine Mädels.
    • Ich mache mir da keine Sorgen.  Ehrlich gesagt freue ich mich jeden Tag.  Tinder hat mir inzwischen ein Haus, eine Köchin, einen Gärtner und ein Feel-Well Mädel auf den Philippinen auf Lebenszeit finanziert. Und jedes Mal wenn ich mich im Bekanntenkreis umschaue oder hier ins Forum schaue, bin ich absolut sicher, dass die Mädels solange sie nach oben Daten können und Bestätigung und Spaß bekommen die Finger nicht von der App lassen werden. Und die Typen zahlen lieber den 3-fachen Preis als mal vom Handy auzuschauen und Mädels in Natur kennen zu lernen.  Rechne das schon alles hoch in Anzahl "Feel-Well Mädels".  Reicht übrigens auch schon aus, um einmal ein Mädels zu schwängern in DE.   
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