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Pick Up Tipps Forum

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    Guten Tag die Herren und Damen,

    wie der Titel schon verrät werde ich einen Fieldreport schreiben wie man zu einem gesunden Selbstbewusstsein gelangt. 
    Ich habe damals einen Thread aufgemacht und um Rat gesucht wie ich meine innerliche Leere füllen kann.

    Siehe:

    Hierbei wurde mir geraten eine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. 

    Ich persönlich finde das PU-Material teilweise sehr gut, da es Mann / Frau hilft sich im Leben weiter zu entwickeln.
    Leider gibt es auch hierbei eine negative Seite, welche die gesunde Weltanschauung völlig aus dem Gleichgewicht bringt. 

    Meine Intension hinter PU lag damals ein starkes Selbstbewusstsein zu bekommen und von vielen Frauen begehrt zu werden. 
    Diesen Wunsch kann man vielen hier ebenfalls entleiten. Heute weiß ich, dass das nur ein reines Mangelempfinden meines Selbstwertes ist.

    Dank meiner jetzigen Therapie erkenne ich meine Fehler die ich jahrelang gemacht habe. Und zum ersten mal empfinde ich einen Selbstwert für mich und meine Person.

    Jetzt denkt ihr euch, warum ich hier einen FR starten möchte.

    Warum lernst du PU? Damit du Erfolg bei Frauen hast? Warum brauchst du Erfolg bei Frauen? Weil du ein Mangelempfinden hast von Liebe oder sonst irgendwelchen Gefühlen?

    Das ist der falsche Ansatz. Hier wird immer wieder runter gebetet: "Sei mit dir selbst im reinen und versuche dein Leben mit so viel Glück zu füllen, dann werden die Frauen von alleine kommen."
    Bloß genau wie? Tipps wie: 

    - gehe ins Fitnessstudio
    - lege dir einen neuen Style zu
    - lerne neue Menschen kennen
    - usw...

    dienen hierbei als Leitfaden. Genau gesagt... geht es hier nicht um dicke Mukkis oder um einen flauschigen Hut wie es Mysteriy hat. Es geht um dein Selbstbewusstsein. Deinen Selbstwert! Doch diese Werte werden falsch interpretiert. Warum werde ich noch genauer erläutern.

    Ich werde euch systematisch aufzeigen worin unser Probleme liegen mit unserem Selbstwert liegen. Mir selber hat die neue Sichtweise sehr viel gebracht obwohl ich nun wirklich nicht lange zum Coaching gehe. Und das schöne ist, es ist logisch und nachvollziehbar. (ein Glück für Männer)

    Ich bediene mich hierbei aus dem Material meiner Coachingdame, welche mich alle 2 Wochen für 1 - 2h betreut. 

    Das war erstmal das Intro. 
    Ich selber bin davon überzeugt und es hat mich glücklicher gemacht als jegliche PU-Erfolge. Das Besondere ist, es ist nachhaltig! 

    To be continued...

    BEEF


     

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    Vielen Dank, dass Du Deine Erkenntnisse hier teilen möchtest.

    vor 2 Stunden schrieb runningbeef:

    Tipps wie: 

    - gehe ins Fitnessstudio
    - lege dir einen neuen Style zu
    - lerne neue Menschen kennen
    - usw...

    dienen hierbei als Leitfaden. Genau gesagt... geht es hier nicht um dicke Mukkis oder um einen flauschigen Hut wie es Mysteriy hat. Es geht um dein Selbstbewusstsein. 

    Warum sind das für Dich unvereinbare Gegensätze? Niemand, der diese Tipps gibt, behauptet, dass das alle Probleme lösen wird. Es sind einfach nur konkrete Tipps, die eine Entwicklung unterstützen. Natürlich bin ich froh, dass ein weiterer Mann die Bedeutung des SWGs erkannt hat. Doch weder macht dies die konkreten Tipps, an sich zu arbeiten (Sport, Style, Soziale Kontakte, etc.), völlig redundant, noch ist dies neu in der Pick Up Community, sondern seit Jahre eine DER Hauptsäulen, die dauernd erwähnt wird.

    vor 2 Stunden schrieb runningbeef:

    Das Besondere ist, es ist nachhaltig! 

    Woher weißt Du, dass deine neuen Methoden nachhaltig sind? Am 23. August schriebst Du, Du wirst Dir Hilfe suchen. Das ist 1,5 Monate her. Du hast zwei oder drei Mal einer professionellen Therapeutin von Deinen Problemen erzählt und fühlst Dich jetzt zu Recht erstmal erleichtert und schaust positiv in die Zukunft. Doch für Nachhaltigkeit erwarte ich schon eine länger andauernde Veränderung.

    Viel Erfolg weiterhin!


    LG Wildchild

    Edited by Wildchild

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    vor 11 Minuten schrieb Wildchild:

    Warum sind das für Dich unvereinbare Gegensätze?

    Darauf werde ich noch genauer eingehen und das erklären.

    vor 12 Minuten schrieb Wildchild:

    Woher weißt Du, dass deine neuen Methoden nachhaltig sind?

    Weil ich genau 1x etwas dafür getan habe und das bis heute ohne Ausnahme meinen Selbstwert gestärkt hat. Der Selbstwert eines Lays hingegen hat nur wenige Tage angehalten.

    vor 14 Minuten schrieb Wildchild:

    Doch für Nachhaltigkeit erwarte ich schon eine länger andauernde Veränderung.

    Ehrlich gesagt ist mir das egal, was du erwartest. Primär hättest du erstmal das Rückrat haben sollen deiner Korrespondenz nachzugehen und nicht leichtsinnig sich beim Mod grundlos zu beschweren. Du hattest damals nicht Kooperation dazu mit mir in Kontakt zu treten, jetzt brauchst du es erst recht nicht mehr machen.

    In Zukunft bitte ich dich, dich aus meinem Threads raus zu halten.

    BEEF

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    vor 9 Minuten schrieb runningbeef:

    Du hattest damals nicht Kooperation dazu mit mir in Kontakt zu treten, jetzt brauchst du es erst recht nicht mehr machen.

    Weil ich mich nicht mit Internetusern persönlich beefe, sondern im Forum nur sachlich diskutieren möchte.

    vor 10 Minuten schrieb runningbeef:

    In Zukunft bitte ich dich, dich aus meinem Threads raus zu halten.

    Wird ab jetzt gemacht.
    Viel Erfolg!

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    Erster Tag:

    Mein erster Tag bei meinem Coaching sah so, dass wir uns erstmal vorgestellt haben. Natürlich ist Vertrauensbasis zwischen Client und Coach sehr wichtig, damit man sich auch vollstens öffnen kann.

    Meine Probleme:

    Ich habe Ihr mein Anliegen erzählt und erwähnt, dass ich Probleme habe alleine zu sein. Ich kann es nicht und bin eig. ständig in Beziehungen gewesen. Wenn ich single war habe ich alles in die Wege geleitet damit ich wieder in eine Beziehung komme. 

    Die Gründe weiß ich selber, die kommen wie so vieles aus der Vergangenheit / Kindheit. Genaueres tut aber nichts zur Sache. Dieses Mangelempfinden habe ich von klein-auf ins Erwachsenenalter mitgenommen.

    Hinzu kommt, dass ich keine wirkliche Familie habe. Meine Erzeuger sind zwar in Reichweite, leider ist Aufgrund verschiedenster Gründe keine enge Familienbindung möglich. 

    Es gab noch viele weitere Schicksalsschläge die mein Selbstbewusstsein stark gesenkt haben. Darunter psychisch kranke Frauen, Selbstmorde, illoyale beste Freunde usw.

    Mit so einer Basis begann mein erster Tag.

    Falsche Definition von Selbstwert:

    Meine Aufgabe lag darin meinem Coach meine Selbstwerte zu erzählen, auf diese ich stolz bin. Sie betonte aber, dass es ein SELBSTwert sein soll. Eine Eigenschaft von der ICH profitiere und nicht andere.

    Ich erwähnte wie aus der Pistole
    - belastbar
    - fleißig
    STOP!

    Coach: "Das sind keine Selbstwerte. Das sind externe Werte. Werte die für andere gut sind. Du hast nichts davon, dass du belastbar bist oder? Da haben immer die anderen etwas davon..."

    Ich überlege noch einmal. 
    Beef: "Ja es ist doch gut, wenn nicht so leicht zu Boden bekommen bin."

    Coach: "Neue Spielregel, es müssen Selbstwerte sein, welche NICHT negativ sind oder in Verbindung gebracht werden können."

    Nun ja... somit scheidet belastbar aus... fleißig nun ja... ist ja auch wieder für andere, wenn ich mich zu Tode arbeite... ich grübelte... ich bin rhetorisch echt auf einem starken Level aber das? Hat mich total aus der Bahn geworfen.... 

    Ich sah mich als einen Kämpfer in meinem Leben... jemand der alles übersteht egal wie schlimm es auch ist... und dann scheitere ich an so einer Frage? Mein Kopf senkte sich Richtung Boden. Ich hatte keine Antwort. Ich wusste nicht, was für tollen Selbstwerte ich habe... ich habe schon zu lange aufgehört an meinen Selbstwert zu glauben. Immer nur den Ärger und die Belastung gesehen welche ich überwinden muss.

    Generierung von Selbstwert:

    Mein Coach erkannte recht schnell mein Problem. Das nicht alleine sein, meine Probleme in der Vergangenheit und das mit meiner Familie belastet meinen Selbstwert. Meine genannten Probleme sind eigentlich keine Probleme... ich mache es zu einem Problem. Mein Problem ist der Selbstwert... wäre mein Selbstwert stark, könnte mich meine Vergangenheit nicht weiter belasten.

    Sie definierte neue Spielregeln.

    1. Vergangenheit ist Vergangenheit. Wenn ich Vergangenheit in die Gegenwart hole, wird die Gegenwart genauso schlimm wie es einst die Vergangenheit war. Ich muss bewusst darauf achten, dass ich die Vergangenheit hinten lasse.
    2. Mein Verhalten muss ich nun erneut reflektieren. Diesmal nicht mehr aus der Opferposition sondern aus der Selbstwertposition (dazu bald mehr)
    3. Trenne dich von negativen Ballast der dich in der Gegenwart umgibt. Gibt es Menschen in deinem Umfeld, die dir schlecht tun? Dezimiere oder brich gleich den Kontakt ab. LSE zieht LSE an hier als Stichwort.

    Ich zögerte natürlich bei dem "trenne dich vor dem negativen Ballast". 
    Beef: "Meine Mutter zieht mich runter aber deshalb kann ich doch nicht zu dem letzen Familienmitglied den Kontakt..."
    Coach: "Doch kannst du. Ersetze das Wort können mit wollen. Du willst also nicht"

    Das war die nächste Spielregel: "Ersetze (ich kann nicht) durch (ich will nicht)." 

    Ich merkte schon, dass sie gezielt ständig auf meinem Selbstwert aufmerksam macht. 

    Prolog des vergessenen Selbstwertes:

    Du hast mit jedem deiner Mitmenschen ein System. Jedes System ist unterschiedlich. So verhältst du dich deinem Freund gegenüber anders als wenn noch seine Kumpel mit dabei sind. Du wird seine LTR niemals so behandeln wie deinen besten Freund. Warum? Andere Menschen - andere Systeme.

    Unser Geist kann in 3 verschiedene Etappen eingeteilt werden: Dabei kann jeder von uns in die unterschiedlichsten Positionen rutschen.

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    kritisches Eltern-ich / fürsorgliches Eltern-ich: So verhalten sich unsere Eltern. Dieses Verhalten erkennt man immer daran, wenn jemand einem Menschen belehrt oder versucht ihm zu helfen.
    Erwachsenen-ich: Ist der Zustand denn jeder Mensch erreichen will.  (dazu noch mehr)
    angepasstes Kind-ich: Ein Mensch der sich der Situation anpasst.
    rebellisches Kind-ich: Ein Mensch der sich gegen das System stellt
    freies Kind-ich: Erinnere dich mal an deine Kindheit. Versuche mal deine tiefsten Wünsche die du als Kind hattest hoch zu holen... ohne darüber nachzudenken ob diese jemals möglich sind? Versuche mal dich in eine schöne Situation in deiner Kindheit zu bringen. Wie waren da deine Emotionen?
    => freie Emotionen ohne jeglichen Hintergedanken. Die Freude ist nur so aus dir raus geplatzt. Ein natürliches und tolles Gefühl. 

    Das freie Kind-ich ist ein positives Gefühl. Wir haben leider verlernt unser freies Kind-ich zu zeigen. 
    Schuld daran sind unsere Eltern und unsere Gesellschaft. 
    Beispiel: Du hast dich mit deinen neuen Arbeitskollegen verabredet zum Mittag essen. Die Frage kommt auf:

    "Wohin willst du Mittag essen gehen?"

    Die klassische Antwort ist:
    "Mir gleich."

    Du hast schon eine grobe Vorstellung was du willst... doch wir haben verlernt zu sagen was wir wirklich wollen. Wir haben sogar teilweise angst das Falsche zu sagen in der Gesellschaft. Von klein auf bekommen wir schon von Mama und Papa gelehrt, dass es wichtig ist, was andere Menschen von uns denken. Wir lernen also schon früh unseren Kindesinstinkt einzutauschen und uns so zu verhalten wie es andere wollen. 

    Ertappe dich mal selber dabei. Wenn du alleine daheim isst oder wenn du mit fremden Arbeitskollegen essen gehst. Wo genau verstellst du dich? Und warum tust du es?

    Keiner kann so gut Rollen spielen wie der Mensch. In einer Gruppe bist du der Alpha und übernimmst die Alpharolle. In einer andere Gruppe bist du mehr der ruhigere Typ. Bei deinen Eltern verhältst du dich wieder komplett anders.

    Fällt dir auf, dass das immer nur etwas mit "anderen" zu tun hat und nicht mit dir selber? Wieso ziehst du dich heute so geil an, wenn du dich mit einer Frau triffst? Für dich? Oder doch für die Dame damit du ihr gefällst? 

    Gemeines Beispiel ich weiß... ich will dir nur damit sagen, dass unser kaputtes Selbstbewusstsein einen Ursprung hat. 
    Gruppendynamiken, Gesellschaftsregeln, Religionen und unsere Kindheit unterdrücken unseren freien Geist. Unser freies Kind-ich. 

    BEEF

    Edited by runningbeef

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    Kannst du dir entweder von der Kasse zahlen lassen => dann kommst du halt an die Standard-Psychos.
    Oder du zahlst privat und bekommst Spezialisten: 60 - 80 Euro die Stunde.

    BEEF

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    Ich habe mir die Zeit genommen, das anzuschauen. Finde auch super, dass du das machst. Wenn du willst, nehme ich mir wenn ich zwischendurch kann Zeit und unterstütze dich hier und da im Rahmen meiner Möglichkeiten. Welche Therapieform machst du genau? Bist du bei einem Coach, Psychologen, Psychiater, Psychotherapeut?

    Zwei Sachen: 

    1. Familie

    Bezüglich deiner Mutter: Ich komme auch aus schwierigen familiären Verhältnissen und meine Mutter ist die letzte, mit der ich noch telefonisch Kontakt habe. Früher haben wir uns zum Beispiel immer angebrüllt. Ich finde die Empfehlung, sich gerade wenn man nur noch ein Familienmitglied hat, zu trennen, leichtfertig. Es kann sein, dass es nicht anders geht, aber man kann das retten, wenn beide es wollen. 

    In meinem Fall war das nicht nötig, weil ich erkannt hatte, dass wir beide uns gegenseitig nicht respektieren und mit sowas versuchten, den anderen zu was zu bewegen. Die Lösung war ein klärendes Gespräch, aber auch mussten wir uns beide verändern. In unserem Fall hieß das, wir mussten lernen, unseren Standpunkt ruhig und ohne den anderen zu bedrängen oder zu etwas zwingen zu wollen darzulegen, seine Rechte nicht zu überschreiten, selbst wenn man selbst einen Nachteil daraus zieht. Diese Erkenntnis tut zuerst weh, ich dachte auch, das wird nie gut gehen, aber was ich nicht auf dem Schirm hatte war, das schaffte überhaupt eine Verhandlungsbasis und heute ist unser Verhältnis gut. Streitsituationen sind kaum mehr denkbar, weil wir auch in schwierigen Situationen gelernt haben, fair zu verhandeln. Dass es bei uns geklappt hat, heißt aber nicht, dass es auch bei anderen hinhauen muss. Aber vielleicht habe ich irgendeine Idee. Was steht denn genau zwischen dir und deiner Mom? Kannst mir auch gern eine PN schreiben, wenn dir das im Thread unangenehm ist. 

    2. Selbstwertgefühl

    Ich fasse das grob zusammen. Die Daumenregel in Sachen Selbstwertgefühl ist, es steigt automatisch an, wenn du Sachen verwirklicht bekommst, die du persönlich verwirklicht haben willst und es sinkt, wenn du sie nicht verwirklicht bekommst. Das ist wie ein Konto, auf das eingezahlt oder ausgezahlt werden kann. Hier ist es wichtig, dass du ehrlich zu dir selbst sein kannst, weil du sonst die Orientierung verlierst oder Sachen machst, die dir nicht helfen. 

    Zum Beispiel steigt es wenn du Sex oder eine Beziehung hast, wenn es etwas ist, das du gern auf die Reihe bekommen haben willst. Aber auch steigt es an, wenn du zum Beispiel von deinen Freunden respektiert werden willst und es auch wirklich (!) wirst. Hier vor allem ist Ehrlichkeit dir selbst gegenüber wichtig, weil wenn du es schaffst, dass sie dich dulden und nicht beleidigen oder so, aber eigentlich wirklich nur dulden, wird es nicht ansteigen, weil sie dich nicht respektieren, auch wenn du es schaffst, dass es nach Außen so aussieht. Das liegt daran, weil du den Unterschied instinktiv mitbekommst. Du hattest garantiert mal so ein Gefühl, dass dich jemand mag oder nicht mag, konntest es nicht beweisen, aber es war trotzdem so eindeutig als ob du es könntest und am Ende hat es sich als richtig herausgestellt. Das ist das, was ich meine. Das geht auch in die andere Richtung, auch gibt es auch Sachen, die du nicht machen darfst, wenn du sie subjektiv nicht in deinem Leben dulden willst. Zum Beispiel, wenn du nicht jemand sein willst, der mit einem Free Hugs Schild durch die Gegend rennt, weil du das peinlich findest o.ä., darfst du das auch nicht tun. Auch nicht im Rahmen eines sozialen Projekts oder weil dir vielleicht jemand, der kein subjektives Problem damit hat sagt, das ist was für dich. Hier ist es wichtig zu unterscheiden, ist das etwas, mit dem du ein ernsthaftes Problem hast oder doch etwas, das du halt mal ausprobieren kannst. Leider ist das eine subjektive Frage, die nur du beantworten kannst, aber du musst in der Lage sein, sie auch richtig (!) zu beantworten, damit du nicht ins offene Messer rennst. 

    Eine Möglichkeit wäre, du fragst dich, was du subjektiv in deinem Leben verwirklicht haben willst, ohne Kompromisse. Und dann fängst du mit dem an, was dir am Leichtesten erscheint. Zum Beispiel in deiner Klasse oder auf der Arbeit grundsätzlich respektiert zu werden, falls nicht gegeben. Eine andere Möglichkeit wäre, du liest "die sechs Säulen des Selbstwertgefühls" von "Nathaniel Branden". Es ist ein wenig ansprichsvoll, aber auch nicht so krass. Neben Randominformationen zu diesem Thema stellen die 6 Säulen Sachen dar, die Pi mal Daumen jeder irgendwo in seinem Leben verwirklicht haben möchte. Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, ist das vielleicht ein guter Orientierungspunkt. Du kannst dich aber auch mit deinem Therapeuten darüber unterhalten und blinde Flecken abklären. 

     

    Edited by Sever

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    vor 12 Stunden schrieb Sever:

    Ich habe mir die Zeit genommen, das anzuschauen. Finde auch super, dass du das machst. Wenn du willst, nehme ich mir wenn ich zwischendurch kann Zeit und unterstütze dich hier und da im Rahmen meiner Möglichkeiten. Welche Therapieform machst du genau? Bist du bei einem Coach, Psychologen, Psychiater, Psychotherapeut?

    Freut mich zu hören und vielen Dank für das Angebot.
    Die Dame hat sich auf mehrere Sachen spezialisiert. Darunter:

    Coaching, Beratung, Psychologie/Psychotherapie und Workshops/Seminare/Trainings. Privat + Firmenbezogen.

    vor 12 Stunden schrieb Sever:

    Bezüglich deiner Mutter: Ich komme auch aus schwierigen familiären Verhältnissen und meine Mutter ist die letzte, mit der ich noch telefonisch Kontakt habe. Früher haben wir uns zum Beispiel immer angebrüllt. Ich finde die Empfehlung, sich gerade wenn man nur noch ein Familienmitglied hat, zu trennen, leichtfertig. Es kann sein, dass es nicht anders geht, aber man kann das retten, wenn beide es wollen. 

    Ich werde noch genauer darauf eingehen warum es besser ist, mit der Familie abzuschließen. Anfangs hatte ich die selbe Einstellung wie du. Jetzt sehe ich alles etwas anders.
     

    vor 12 Stunden schrieb Sever:

    Aber vielleicht habe ich irgendeine Idee. Was steht denn genau zwischen dir und deiner Mom? Kannst mir auch gern eine PN schreiben, wenn dir das im Thread unangenehm ist. 

    Wenn es nur persönliche Differenzen wären, bin ich der selben Meinung wie du. Aber das geht noch viel tiefer wo Worte nichts mehr bringen. Oder wie genau willst du einen Tabletten abhängigen Menschen dazu bringen aufhören sich selber zu zerstören? Soll ich Partei ergreifen und meine Mutter in eine geschlossene Anstalt gegen ihren Willen bringen? Ist das meine Aufgabe? Kann ich etwas für ihre schlimme Vergangenheit?
    ~Nein. 
    Jeder Mensch ist für sein EIGENES Leben verantwortlich.

     

    vor 12 Stunden schrieb Sever:

    Ich fasse das grob zusammen. Die Daumenregel in Sachen Selbstwertgefühl ist, es steigt automatisch an, wenn du Sachen verwirklicht bekommst, die du persönlich verwirklicht haben willst und es sinkt, wenn du sie nicht verwirklicht bekommst. Das ist wie ein Konto, auf das eingezahlt oder ausgezahlt werden kann. Hier ist es wichtig, dass du ehrlich zu dir selbst sein kannst, weil du sonst die Orientierung verlierst oder Sachen machst, die dir nicht helfen. 

    Genau. Wichtig ist, dass ICH sie will. Wenn ich den Gedanken aber fertig denke und darauf komme, dass es mir eigentlich nichts bringt sondern lediglich für andere dient um daraus meinen Selbstwert zu extrahieren, dann ist es verkehrt. Bsp: Ich gehe ins Fitness um mein Aussehen zu verbessern. Wenn die Intension dahinter steckt, damit ich anderen gefalle ist es wieder verkehrt. Aber ich werde noch genauer darauf eingehen welche Typen von Selbstwerteigenschaft es gibt.

    vor 12 Stunden schrieb Sever:

    Zum Beispiel steigt es wenn du Sex oder eine Beziehung hast, wenn es etwas ist, das du gern auf die Reihe bekommen haben willst. Aber auch steigt es an, wenn du zum Beispiel von deinen Freunden respektiert werden willst und es auch wirklich (!) wirst.

    Das sind wieder externe Werte. Du benötigst dazu wieder eine andere Person um deinen Selbstwert zu erhöhen. Das ist verkehrt.

    vor 12 Stunden schrieb Sever:

    Hier vor allem ist Ehrlichkeit dir selbst gegenüber wichtig, weil wenn du es schaffst, dass sie dich dulden und nicht beleidigen oder so, aber eigentlich wirklich nur dulden, wird es nicht ansteigen, weil sie dich nicht respektieren, auch wenn du es schaffst, dass es nach Außen so aussieht.

    Externer Wert somit verkehrt. Ehrlichkeit mir selber gegenüber ist das A und O. Bsp.: Ein PUA bekommt viele Frauen weil er einen Selbstwert hat! Der PUA extrahiert seinen Selbstwert nicht aus der Frau! Sondern aus seiner Person. (dazu noch mehr)

    vor 12 Stunden schrieb Sever:

    Zum Beispiel in deiner Klasse oder auf der Arbeit grundsätzlich respektiert zu werden, falls nicht gegeben.

    Man merkt so richtig, dass du genau in das Profil unserer Gesellschaft fällst. Ich leider ja lange Zeit auch... du redest nur von externen Werten. Werte die einem nichts bringen! Weil es nicht nachhaltig ist. Wenn die Menschen dich in der Arbeit respektieren, hast du einen guten Selbstwert. Und wenn nicht? Genau... es soll dir eigentlich egal sein was andere Menschen von dir denken weil du bist dir DEINEM Wert bewusst. 

    vor 12 Stunden schrieb Sever:

    Eine andere Möglichkeit wäre, du liest "die sechs Säulen des Selbstwertgefühls" von "Nathaniel Branden".

    Schon gelesen. 

    Eins vorweg, wir definieren uns fast nur noch durch externe Werte. Geld, Aussehen, SC, LTR, Erfolge, Karriere. Das funktioniert ja... aber es ist kein Selbstwert von dem ich profitiere. Davon profitieren immer die anderen. Such mal nach Eigenschaften von denen nur DU profitierst. Wir haben gelernt ständig für unseren Selbstwert zu arbeiten... und was ist, wenn wir mal stehen bleiben? 

    BEEF

     

    Edited by runningbeef

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    Familie

    Wenn wir in uns und unser Leben betrachten woher wir unseren Selbstwert generieren fallen immer die Begriffe:
    Freunde, Familie, Aussehen, Gesundheit, Geld, Liebe.

    Ich möchte näher auf die Säule Familie eingehen. 

    Wie @Sever bereits erwähnt hat, würde er NIEMALS den Kontakt zu seiner Familie bzw. zu seiner Mutter abbrechen, da er, wie viele andere auch, den Glaubenssatz in sich tragen. "Ich habe nur diese eine Familie. Familie muss zusammen halten." (korrigiere mich, wenn ich falsch liege).

    Diesen Glaubenssatz hatte ich zu mindestens viele Jahre. 

    vor 19 Stunden schrieb runningbeef:

    Trenne dich von negativen Ballast der dich in der Gegenwart umgibt. Gibt es Menschen in deinem Umfeld, die dir schlecht tun? Dezimiere oder brich gleich den Kontakt ab. LSE zieht LSE an hier als Stichwort.

    Ich zögerte natürlich bei dem "trenne dich vor dem negativen Ballast". 
    Beef: "Meine Mutter zieht mich runter aber deshalb kann ich doch nicht zu dem letzen Familienmitglied den Kontakt..."

    Das waren die Spielregeln. Aber den Kontakt zu meiner einzigen Familie abbrechen?! Lieber danach Leben ganz oder gar nicht?

    Die Regel sagt ganz klar, ich solle mich von meiner Mutter geistig verabschieden und sie in der Vergangenheit lassen... eine nicht ganz so einfache Entscheidung. Jetzt ändern wir mal den Blickwinkel.

    Du hattest bestimmt schon mal einen besten Freund oder eine große Liebe die "Teil deiner Familie" waren oder? 

    Wir müssen jetzt differenzieren zwischen dem Begriff Familie:
    - leiblicher Familie (Erzeuger also)'
    - und eine starke Bindung (eine so starke Bindung, dass wir den Menschen als Familienteil deklarieren)

    Der Ethos kommt nicht von irgendwoher. Wir betiteln sehr starke Bindungen zu Menschen als "Familie". Sie sind ein Teil der Familie. Obwohl sie ja gar nicht die leibliche Familie darstellt.

    Also was mache ich grundlegend verkehrt? Ich habe die Sehnsucht nach einer FAMILIE. Und wo suche die Familie? Natürlich in meiner leiblichen Familie. Aber diese Bindung von Familie werde ich niemals in meiner leiblichen Familien finden können. Und warum? Weil es einfach nicht funktioniert. Somit dezimiere ich meine Familie auf lediglich die Erzeuger.

    Ich habe kein starke Bindung zu meinen Erzeugern. Und wenn ich meine engsten Mitmenschen als Familie betitel, dann habe ich doch eine Familie und fühle mich nicht mehr alleine. 

    Ich habe nichts an der Situation geändert nur den Blickwinkel gewechselt. Und schon kann ich die Spielregeln anwenden. Nur weil ich eins eine starke Bindung zu meinen Erzeugern hatte, heißt das nicht, dass sie für immer und ewig meine Familie bleiben. 

    Familie ist ein extrem starkes Bindungsgefühl. Verwechselt nicht, dass man Familie auch außerhalb seiner Erzeuger finden kann. Jeder von uns hat eine Familie. Ob die Erzeuger im Orbit sind oder nicht.

    Der große Sinn dahinter:

    Warum aber tue ich das Ganze? Wie soll das meinen Selbstwert erhöhen? Dazu ein simples Gedanken experiment.

    Nehmen wir an du hast eine Vase voller Wasser drinnen. Das klare Wasser symbolisiert deinen Selbstwert. Negative und belastende Situationen / Menschen sind mit Tinte zu vergleichen.

    Nun kippst du in das Wasser Tinte rein. Was passiert? Natürlich das ganze Wasser verfärbt sich.

    Genau das passiert, wenn negative Energie dein Leben herunter zieht. Du möchtest nun diese Tinte heraus bekommen bloß wie?
    Einfach Wasser ausleeren und neues Wasser rein schütten funktioniert nicht. Das wäre wie wenn du deinen Reset deiner Vergangenheit machen würdest.

    Denk noch ein wenig darüber nach. Wie bekommst du diese Tinte daraus? 

    ...

    Die Antwort ist simple. Du gießt so lange Wasser nach, bis das Wasser wieder glas klar wird. Erkennst du den Transfer? Halte Tinte raus aus deiner Vase und fülle sie stetig mit klarem Wasser. 

    => Trenne dich von negativem Ballast und fülle dein Leben mit Selbstwert.

    Wir kommen dem Satz von PU schon etwas näher: "Empfinde Spaß und Glück im sein, dann kommen Frauen von allein."

    BEEF

    Edited by runningbeef
    Nachtrag

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    Zitat

    Wenn es nur persönliche Differenzen wären, bin ich der selben Meinung wie du. Aber das geht noch viel tiefer wo Worte nichts mehr bringen. Oder wie genau willst du einen Tabletten abhängigen Menschen dazu bringen aufhören sich selber zu zerstören? Soll ich Partei ergreifen und meine Mutter in eine geschlossene Anstalt gegen ihren Willen bringen? Ist das meine Aufgabe? Kann ich etwas für ihre schlimme Vergangenheit?
    ~Nein. 
    Jeder Mensch ist für sein EIGENES Leben verantwortlich.

    Ich verstehe. 

    Glaubst du, du könntest den Gedanken akzeptieren, sie das tun zu lassen was sie will, ohne das befürworten zu müssen? Also, zum Beispiel wenn das Thema Abhängigkeit kommt, einfach zu sagen, du kennst meine Meinung dazu und es dabei zu belassen oder wäre das für dich schwer zu ertragen?

    Und ja, Probleme dieses Kalibers hatte ich mit meiner Mutter nicht. Aber könntest du mir ein wenig mehr von euch erzählen, selbst wenn es keine Möglichkeit gibt, eure Beziehung zu retten, haben wir in unseren Möglichkeiten geschaut, was möglich sein könnte. 

    Zitat

    Das sind wieder externe Werte. Du benötigst dazu wieder eine andere Person um deinen Selbstwert zu erhöhen. Das ist verkehrt.

    Gut, dass du das ansprichst, das was dabei entsteht ist nämlich Fremdwertgefühl. Also eine verwandte, aber fragile Alternative zu Selbstwertgefühl. Zu unterschätzen ist das nicht, aber wie du gesagt hast, nicht nachhaltig, weil es mit äußeren Faktoren steht und fällt. 

    Leider hast du aber hier denselben Denkfehler, den viele haben, die sich damit auseinandersetzen, auch ich. 

    Zum Beispiel: Sagen wir, du wäscht dich selten. Deshalb wenden sich die Leute von dir ab und wollen nicht mit dir gesehen werden. Dann aber fängst du an, dich zu pflegen und sie sind auf einmal nett zu dir. Das macht was mit dir, aber was? Wächst dein Selbstwertgefühl oder Fremdwertgefühl?

    Die Antwort ist beides, aber in erster Linie dein Selbstwertgefühl. Aber warum? Weil der Grund, warum sie scheiße zu dir waren war, du hattest dich nicht gewaschen. Diesen Faktor hast du geändert, deshalb sind sie als logische Konsequenz davon nett zu dir. Dies ist aber nur die Konsequenz, nicht der Faktor. 

    Anders betrachtet, gehen wir davon aus, sie sind dann nicht nett zu dir. Okay, dein Fremdwertgefühl wird nicht großartig steigen. Aber es wird sich unweigerlich was verändern. Es wird keinen Symbioseeffekt geben, aber dass dein Selbstwertgefühl nach so einer Veränderung wächst ist kaum abwendbar, weil du mit den logischen Konsequenzen daraus ob du es willst oder nicht, konfrontiert wirst und sie können bei dem neuen Faktor, also einem gepflegten Körper nicht schlechter sein als mit einem ungepflegten. Das aber sind nur Konsequenzen, der Ausgangsfaktor ist intrinsisch und das bedeutet mehr Selbstwertgefühl. 

    Das musst du einfach verstehen, daher frag mir ruhig ein Loch in den Bauch, wenn etwas unklar ist. 

    Stell dir vor, du hast immer Koks und deshalb sind die Leute nett zu dir, aber wenn du mal keins hast, interessieren sie sich nicht für dich. Hier ist das Koks der Faktor und ihre Nettigkeit die Konsequenz. Die Frage ist, willst du das? Ich behaupte für dich, nein. Dann ist die weiterführende Frage folglich, durch welchen Faktor sollen sie nett zu dir sein? Was ist dir wichtig? Durch was bist du nett zu anderen, aber nicht weil du ihn ausnutzen willst, sondern ihn magst? Ich zum Beispiel lege großen Wert auf Höflichkeit, manchmal sogar auf Etepitete. Damit kann man bei mir punkten. Und damit kann ich bei genau demselben Typ besonders punkten. Andere wiederum können nichts damit anfangen aber das ist mir wurscht, weil die mich sowieso langweilen. Wenn andere Leute mich deshalb zum Kotzen finden, und das kommt vor, tut das meinem Selbstwertgefühl keinen Abbruch. Warum? Weil ich meine Energie aus einem Faktor ziehe, auf den ich subjektiv Wert lege. Wenn ich auf Leute treffe, die mich genau deshalb mögen, steigt zusätzlich mein Fremdwertgefühl, ja, aber dass es dadurch ansteigt, dass sie mich durch exakt diesen Faktor mögen, stärkt mein Selbstwertgefühl und beide Konsequenzen bilden eine Symbiose, weshalb ich mich gleich viermal gut fühle. So weit alles klar?

    Ein allgemeines Beispiel: Vor allem erfolgreiche Bands kriegen nicht selten ordentlich Pussy. Es gibt sogar welche, die finden ihre eigene Musik oder das Label scheiße. Aber sie ziehen ihr, vorsicht, nicht Selbstwert- sondern Fremdwertgefühl aus eben diesem Zustand. Fame und Groupies. Doch bricht das erstmal zusammen und gibt es keinen Weg mehr dorthin, also Fame und Groupies, brechen sie selbst auseinander, weil sie ihr Wohlbefinden aus einer Konsequenz gezogen haben. Sie verlieren Halt. Anders ist es, wenn sie Musik machen, die sie selber geil finden (also auch wirklich ehrlich und real) und egal ob sie Erfolg haben oder nicht, allein deshalb darin aufgehen. Sie tun es für sich und ihre Fähigkeiten zeigen ihnen, dass sie es richtig machen, denn sonst könnten sie sich damit nicht selber stimulieren. Was die Hater oder Neider sagen, ist mehr oder weniger nebensächlich, weil sie sich selbst damit glücklich machen. Doch sollten diese Musiker irgendwann gut genug sein, eine Fanbase aufzubauen, steigt neben nochmal erhöhtem Selbstwertgefühl, weil, das kommt ja nicht von ungefähr, zusätzlich Fremdwertgefühl und beide fangen an, sich zu akkumulieren. Wichtig ist dann halt natürlich, seinen Kurs nicht zu verlieren und sich ganz im Fremdwertgefühl zu verlieren und es dann damit zu rechtfertigen, der Geschmack ändert sich halt. Das ist eine psychologische Falle, in die ich selber getreten bin. Das kann man aber, du ahnst es bestimmt, mit Ehrlichkeit zu sich selbst vorbeugen. 

    Hilft dir das oder gibt es Unklarheiten?

     

    Edited by Sever

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    Vorne weg: Die Idee des Threads find ich gut!

    Insgesamt hast du bis jetzt noch nicht all zu viel geschrieben und es kann gut sein, dass sich das mit weiteren Postings deinerseits ändert, aber im Moment hängt das alles für mich noch ziemlich im luftleeren Raum.

     

    1. Zur Definition von Selbstwertgefühl

    Am 12.10.2017 um 18:17 schrieb runningbeef:

    Meine Aufgabe lag darin meinem Coach meine Selbstwerte zu erzählen, auf diese ich stolz bin. Sie betonte aber, dass es ein SELBSTwert sein soll. Eine Eigenschaft von der ICH profitiere und nicht andere.

     

    vor 9 Stunden schrieb runningbeef:

    Eins vorweg, wir definieren uns fast nur noch durch externe Werte. Geld, Aussehen, SC, LTR, Erfolge, Karriere. Das funktioniert ja... aber es ist kein Selbstwert von dem ich profitiere. Davon profitieren immer die anderen. Such mal nach Eigenschaften von denen nur DU profitierst. Wir haben gelernt ständig für unseren Selbstwert zu arbeiten... und was ist, wenn wir mal stehen bleiben? 

    Du beschreibst, was Selbstwert nicht ist. Werte von außen. Okay. Aber was ist denn nun Selbstwert? Nenn mir bitte mal eine Eigenschaft, die du als richtigen Selbstwert definieren würdest. Also nicht unbedingt eine Eigenschaft von dir, sondern generell. Ich hab eine Weile überlegt, mir fällt aber nichts ein, was nicht (zumindest auch) anderen dienen würde.

     

    2. Selbstwert ohne äußere Faktoren überhaupt möglich?

    Meiner Meinung nach nicht. Und das hat auch nichts mit der heutigen Gesellschaft zu tun sondern liegt einfach in der Natur des Menschen. Der Mensch brauch die Gruppe zum Überleben. Wenn dich die Gruppe mag, gehts dir gut, wenn sie dich nicht mag, bist du allein und verhungerst, erfrierst oder wirst vom Säbelzahntiger gefressen. Und das ist einfach tief in uns verankert. Darum sehnen wir uns nach Bestätigung von andern. Natürlich heißt das nicht, dass man ständig alles den anderen recht machen soll. Aber dennoch braucht man eine Gruppe. Und egal, wie toll man sich fühlt, wenn man keine Gruppe hat und von allen gehasst wird, fühlt man sich allein. Ebenso, wenn man auf einer einsamen Insel gestrandet ist. Da hilft einen der beste Selbstwert nicht, früher oder später wird man wahnsinnig.

    Im Idealfall ist es so, dass man etwas tut, was man gerne tut (Musik, Sport, Job, Studium,...) und dadurch Gemeinsamkeiten mit anderen schafft, die zu einem Zusammenhalt und damit zu einer Gruppe führen. Man teilt Interessen und Ansichten, versteht sich und gibt sich Gegenseitig das Gruppengefühl, aus dem man einen gewissen Selbstwert generiert. Man kann sich jetzt zwar auch extra verstellen, sodass dieses Gefühl künstlich erzeugt wird (z.B. indem man aus Prinzip die selbe Musik hört, wie alle) aber das ist letztendlich nicht Sinn der Sache. Da sollte man sich lieber eine andere Gruppe suchen (z.B. Leute, die die selbe Musik hören, die man selbst gern mag). Das ist dann langanhaltender und macht auch länger glücklich. Aber auch dann, wenn man das tut, was man gerne tut, kommt das Selbstwertgefühl (und das Glück) nicht allein aus einem selbst sondern auch von der Gruppe, von der man dadurch gewertschätzt wird.

     

    3. Familie

    Zunächst finde ich es gut, dass du mit alten "Werten" wie "Familie geht über alles" oder "Blut ist dicker als Wasser" aufräumst. Davon halte ich absolut gar nichts. Ich sehe es eher so: "Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht." Also bezogen auf die Verwandtschaft. Wenn ein Mensch nicht gut für mich ist, versuche ich ihn nach Möglichkeit aus meinem Leben zu bannen - zumindest soweit wie nötig. Ich hab z.B. ein relativ gutes Verhältnis zu meinen Eltern, wenn ich aber über das Wochenende bei ihnen bin, werd ich wahnsinnig. Darum würde ich niemals in ihre Nähe ziehen, obwohl ich sie mag. Wenn ich sie aber nur alle paar Monate mal sehe und regelmäßig mit ihnen telefoniere, ist alles super. Mehr platz geb ich ihnen in meinem Leben momentan also nicht, weil mir das nicht gut tut. (Neu gemischt werden die Karten, wenn sie im Alter vielleicht mal meine Hilfe brauchen.)

    Aber auch hier eine Frage:

    vor 8 Stunden schrieb runningbeef:

    Familie ist ein extrem starkes Bindungsgefühl. Verwechselt nicht, dass man Familie auch außerhalb seiner Erzeuger finden kann. Jeder von uns hat eine Familie. Ob die Erzeuger im Orbit sind oder nicht.

    Ja, stimm ich dir zu. Aber: Sind das nicht auch Faktoren von außen? Bräuchte ich nach obiger Definition von Selbstwert nicht gar keine "Familie"?

     

    Und noch zu allerletzt, aus reiner Neugierde: Was genau hat deine "Coachin" (muss/kann man das gendern XD) denn für eine Qualifikation?

     

     

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    vor 14 Stunden schrieb TheCree:

    Nenn mir bitte mal eine Eigenschaft, die du als richtigen Selbstwert definieren würdest. Also nicht unbedingt eine Eigenschaft von dir, sondern generell. Ich hab eine Weile überlegt, mir fällt aber nichts ein, was nicht (zumindest auch) anderen dienen würde.

    Ich bin in 2 Monaten seit 15 Jahren Nichtraucher. In den letzten Monaten als Raucher hab ich knapp über eine Schachtel pro Tag durchgezogen. Vorher, bevor ich es endlich geschafft habe von 100% auf 0% zu kommen, habe ich es 4x versucht und bin 4x gescheitert und nicht davon losgekommen. Ich habe in den letzten 15 Jahren viele Leute kennengelernt und auch im Freundeskreis erlebt, dass sie versucht haben aufzuhören, es aber nicht geschafft haben. Das hat mir bewußt gemacht, was ich grossartiges geschafft habe und daraus ziehe ich u. a. meinen Selbstwert. Wenn ich etwas wirklich will, bin ich so diszipliniert es zu schaffen.

    Ich war vor 3-4 Jahren häufig joggen und habe es eigtl auch immer gerne gemacht, bin dann aber immer unmotiviert geworden was das Joggen anging und hab es dann jahrelang nicht gemacht. Dieses Jahr hab ich im Juni eine Woche Urlaub genommen, weil das Wetter mal schön war und ich mir gesagt habe "dann kannste auch draussen mal wieder mit Joggen anfangen. Nimmste ne Woche Urlaub und läufst Mo, Mi, Fr, So". Mo hat es noch Spaß gemacht. Mi war ich ab der Hälfte der Strecke schon platt, weil ich mich seit Sa nur eiweißlastig ernährt hatte, habe aber trotzdem die komplette Strecke durchgezogen. Fr ging es wieder besser, da ich wieder bissl mehr Kohlenhydrate zugeführt hab So hatte ich eigtl kein Bock, hab aber trotzdem den Arsch von der Couch hochbekommen. Nachdem ich So mit dem Laufen durch war, war ich mega Stolz auf mich, weil ich das, was ich mir vorgenommen habe, wirklich durchgezogen habe.

    Das sind 2 Beispiele woraus ich mir u. a. meinen Selbstwert ziehe. Die dienen niemand Anderem, sondern nur mir.

    vor 14 Stunden schrieb TheCree:

    2. Selbstwert ohne äußere Faktoren überhaupt möglich?

    Meiner Meinung nach nicht. Und das hat auch nichts mit der heutigen Gesellschaft zu tun sondern liegt einfach in der Natur des Menschen.

    Natürlich sind wir Menschen Rudeltiere und es ist schön Leute um sich zu haben auf die man zählen kann, aber dennoch sehne ich mich nicht nach Bestätigung von denen. Früher ja, aber das war von mir damals und von vielen Leuten ist es heute noch ein reines Ego-Ding. Mehr nicht. Ich brauch keine Bestätigung um zufrieden zu sein. Ich mag das Wort "glücklich" nicht mehr so. Glücklich-Sein merkt man in dem Moment, in dem man glücklich ist nämlich nicht, sondern erst dann, wenn man unzufrieden ist.

    Zitat

    Darum sehnen wir uns nach Bestätigung von andern.

    Das tun wir deshalb, weil wir so von der Gesellschaft konditioniert werden. Mit nem vernünftigen Innergame hast du solch oberflächliche Scheisse nämlich nicht mehr nötig und es lebt sich viel "freier".

    Zitat

    Wenn dich die Gruppe mag, gehts dir gut, wenn sie dich nicht mag, bist du allein und verhungerst, erfrierst oder wirst vom Säbelzahntiger gefressen. Und das ist einfach tief in uns verankert.

    Es wird natürlich immer wieder gerne mit dem Höhlenmensch verglichen. Aber ich finde, dass kann man so garnicht mehr mit heute vergleichen. Du hast heute soviele Möglichkeiten, die du auch als Single oder gruppenunabhängig machen kannst. Das hattest du vor 10.000 Jahren nicht. Vor 10.000 Jahren biste mal nen halben Tag nach Norden gegangen und die andere Hälfte des Tages wieder zurück. Und wenn du nicht vom Säbelzahntiger gefressen worden bist, haste das bei den restlichen 3 Himmelsrichtungen wiederholt. Und das wars, fertig. Heutzutage, biste innerhalb von 30 Stunden auf der anderen Seite der Welt bist (Neuseeland) und guckst dir dort mal an wie die Leute sich Nutella aufs Brot schmieren. Wie geil ist das denn.

    Zitat

    Ebenso, wenn man auf einer einsamen Insel gestrandet ist. Da hilft einen der beste Selbstwert nicht, früher oder später wird man wahnsinnig.

    Und natürlich, wenn ich auf einer einsamen Insel bin werde ich irre. Das ist normal, aber wir leben nicht auf einer einsamen Insel, deshalb find ich den Vergleich auch schwachsinnig. Heutzutage wirst du mit nur ein bisschen sozialer Intelligenz niemals einsam sein. Ich bin nicht bei Facebook, aber da soll es ja auch Gruppen geben, die sich ab und an mal auf ein Bier (so nen Stammtisch) in der Stadt treffen. Oder, wenn man auf dem Land wohnt und sich dort einsam fühlt, dann zieht man halt in eine Stadt. Es liegt alles an einem selbst, ob man mit der derzeitigen Situation unzufrieden ist oder nicht.

    Veränderung hat (im ersten Moment) allerdings einen faden Beigeschmack. Die Erweiterung der Comfortzone. Deshalb sagen auch so viele lieber "kann ich nicht" oder "geht bei mir nicht" und heulen rum. Die wohnen dann aber auch zu 99% in der "Will-Nicht-Strasse". 

    Edited by Riddik76

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    Am 14.10.2017 um 11:45 schrieb Riddik76:

    Das sind 2 Beispiele woraus ich mir u. a. meinen Selbstwert ziehe. Die dienen niemand Anderem, sondern nur mir.

    Stimmt! Ich würde beide Punkte unter dem Überbegriff "Disziplin" zusammenfassen. Die Frage ist jetzt, ob die Dame, bei der beef sein Coaching macht, "Disziplin" als eine Eigenschaft verstehen würde, von der nur man selbst profitiert. Denn wenn nicht einmal "Fleiß" und "Belastbarkeit" als Eigenschaften zählen, die einem selbst dienen, dann "Disziplin" doch auch nicht. Denn auch da könnte man anführen, dass dadurch zumindest in einigen Fällen auch andere profitieren, wenn man diszipliniert seine Arbeit macht und (seine) Ziele verfolgt. Meine Kritik wendet sich hier also nicht an deine Perspektive sondern eher an die im Coaching von beef dargestellte. Denn nach dieser Argumentation kann man nahezu jede Eigenschaft als förderlich für andere darstellen.

     

    Am 14.10.2017 um 11:45 schrieb Riddik76:

    Es wird natürlich immer wieder gerne mit dem Höhlenmensch verglichen. Aber ich finde, dass kann man so garnicht mehr mit heute vergleichen. Du hast heute soviele Möglichkeiten, die du auch als Single oder gruppenunabhängig machen kannst. Das hattest du vor 10.000 Jahren nicht.

    Natürlich hast du heute mehr Möglichkeiten. Aber das ändert nichts an deinen Bedürfnissen. Früher hattest du eben nur die eine Gruppe in Form deines "Stammes" oder was auch immer. Heute hast du die Wahl aus nahezu endlos vielen Gruppen. Das ändert aber nichts daran, dass du eine davon brauchst.

    Am 14.10.2017 um 11:45 schrieb Riddik76:

    Das tun wir deshalb, weil wir so von der Gesellschaft konditioniert werden. Mit nem vernünftigen Innergame hast du solch oberflächliche Scheisse nämlich nicht mehr nötig und es lebt sich viel "freier".

    Das sehe ich anders. Darum auch das Beispiel mit der einsamen Insel. Wir brauchen Bestätigung von andern Menschen. Ohne wirst du verrückt. Und dein Innergame steht immer in einer Wechselwirkung mit dieser Bestätigung von außen.

    Ich glaube dir sofort, dass du nicht aktiv nach Bestätigung suchst. Das heißt aber nicht, dass du sie trotzdem brauchst. Der Punkt ist, dass du wahrscheinlich dein Leben im Griff hast, Freunde, Familie und Bekannte sowie einen Job und Hobbys hast, die dich zu einem gewissen Grad ausfüllen. Aus all diesen Dingen ziehst du Bestätigung. Und darum suchst du auch keine weitere Bestätigung, weil du schon genug hast und das führt auch mit zu einem soliden Innergame. Beispiel: Weil du weißt, dass du Leute um dich hast, die zu dir stehen und dich mögen, geht es dir am Arsch vorbei, wenn dich der Busfahrer am morgen doof anlabert oder dich irgend eine Tussie uncool findet.

    Und selbst wenn da jetzt ein paar der Säulen wegbrechen, führt das nicht gleich dazu, dass du anfängst wie verrückt nach neuer Bestätigung zu suchen, da du durch das solide Innergame weißt, wie du die Säulen wieder aufbaust und dass das in Zukunft schon wieder wird.

    Am 14.10.2017 um 11:45 schrieb Riddik76:

    Heutzutage wirst du mit nur ein bisschen sozialer Intelligenz niemals einsam sein. Ich bin nicht bei Facebook, aber da soll es ja auch Gruppen geben, die sich ab und an mal auf ein Bier (so nen Stammtisch) in der Stadt treffen. Oder, wenn man auf dem Land wohnt und sich dort einsam fühlt, dann zieht man halt in eine Stadt. Es liegt alles an einem selbst, ob man mit der derzeitigen Situation unzufrieden ist oder nicht.

    Veränderung hat (im ersten Moment) allerdings einen faden Beigeschmack. Die Erweiterung der Comfortzone. Deshalb sagen auch so viele lieber "kann ich nicht" oder "geht bei mir nicht" und heulen rum. Die wohnen dann aber auch zu 99% in der "Will-Nicht-Strasse". 

    Auch hier stimm ich dir zu. Aber nur, weil man die Gestaltung seines Lebens selbst in der Hand hat, ändert das nichts an meiner Grundthese, dass man eine gewisse Bestätigung von den Leuten um sich herum braucht. Im Prinzip ist das wie beim Sex. Ich hab auch selbst in der Hand, wie ich mein Sexleben gestalte. Aber das ändert nichts daran, dass ich am Ende des Tages von einer anderen Person abhängig bin, wenn ich Sex haben will. Es gibt zwar nahezu endlos viele Möglichkeiten einen Sexualpartner zu finden aber trotzdem ist die Behauptung falsch, dass man ein erfülltes Sexualleben ganz unabhängig von anderen Menschen führen kann. Denn dann hätte ich auch auf einer einsamen Insel ein erfülltes Sexualleben.

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      • By BiggestPlayer
        Also....
        meine Eltern sind schon getrennt seitdem ich 9 Jahre alt bin, klar hat mich das als Kind genervt das Mama und Papa nicht mehr zusammen sind aber je älter ich wurde desto besser schien ich damit umzugehen. Nun zu dem eigentlichen Thema 
        mein Vater hat seit 2 Wochen ne neue am Start und scheint sie wirklich zu mögen, da er sie mit in den nächsten Urlaub nach Miami mitnehmen will. Ich habe aber die ganze Zeit über das Gefühl dass sie meinen dad nur wegen des Geldes will. Ich will nicht das sie ihn ausnutzt nur er scheint das nicht zu sehen oder doch? Kann mit ihm auch nicht drüber reden da er ständig unterwegs ist und wenn er mal da ist klebt sie im am A****
        meine Frage an euch: soll ich die Sache sein lassen odwr was soll ich machen ?
        grüsse 
      • By nicgo
        Hi,
        ich will mit folgenden Beitrag mal eure Meinungen einholen, um zu sehen inwieweit ich dieses Persönlichkeitsproblem in den Griff bekommen kann.
        Seit 2 Jahren beschäftige ich mich jetzt intensiv mit Pick up Literatur ( bspw. "Der Sexinstinkt" von Nico Gold) und ähnlichen Fachbüchern und versuche mir sämtliche Theorie anzueignen.
        So weit hatte ich damit dann auch endlich in der Praxis mal Erfolg. D.h. fremde Mädels anreden, küssen, Nummern austauschen....nicht mehr(leider!). 
        Seit einigen Monaten stagniert jedoch meine Entwicklung, da ich mir immer mehr einrede, dass ich hässlich bin und es somit verdient habe allein zu sein.
        Ich bin der Überzeugung, dass sich dieser Glaubenssatz in meinem Unterbewusstsein eingenistet hat und somit auch vielleicht im Gespräch mit Frauen sich dieses negative Selbstbild indirekt überträgt.
        Bitte um Rat: Was kann ich tun um diesen Glaubenssatz ein für alle mal loszuwerden ? 
         
        Für eure Antworten besten Dank. 
         
      • By seduction
        Moin Männer,
        Sven von Authentic-Charisma hier. Fast hätte ich vergessen dich an unserem großen [Gratis] Online-Seminar morgen um 18:30 teilhaben zu lassen.
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        Daher ist es besonders interessant für all die jenigen, die bisher nicht zu unseren Vorträgen erscheinen konnten.
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        http://webinar.authentic-charisma.de/
         
         
      • By the_nameless
        Hallo,
        Eigentlich geht es noch nicht mal so sehr um das Thema Frauen, es ist zwar alles miteinander verknüpft, steht aber doch irgendwie an zweiter Reihe. Es geht mehr um mich selbst, mein Verhalten anderen gegenüber, wie ich mich selbst sehe und wie ich mich fühle!
        Zu meiner Person und Problematik 
        Ich bin Rechthaberisch, Arrogant, verbal sehr verletzend wenn ich Sauer bin, ich kann nicht unterscheiden wann welche Worte angebracht sind und wann nicht, ich habe kein Selbstbewusstsein und ein niedriges Selbstwertgefühl was ich auf andere durch meine Launen und Worte projiziere.
        Wenn ich Sauer bin sage ich Dinge die für andere sehr verletzend sein können. Wie oft hat meine Mutter wegen mir geweint, weil ich Ihr verletzende Worte gesagt habe. Sie sagt auch, dass ich auf Menschen herabschaute und dies mir alles kaputt macht. Vor paar Wochen hatte ich eine Auseinandersetzung mit meiner Ex gehabt und ich war so wütend dass ich mir den verwundbarsten Punkt rausgesucht und diesen mit Anlauf angegriffen, ich habe Sie sehr verletzt und im Nachhinein als ich mich beruhigt habe ist mir erst klar geworden was ich da angerichtet habe! Das war bis jetzt in jeder Beziehung so. Genauso mache ich aus einer Mücke einen Elefanten, nur weil ich mal wieder was falsch verstanden habe! Ich verstehe in manchen Dingen den Sinn dahinter nicht, echt schwierig
        Der andere Punkt hat mehr berufliche Auswirkung, wobei ich sagen muss dass ich ja auch selbst dafür verantwortlich bin und es eigentlich in der Hand hatte was ich daraus mache, habe ich aber nicht! Ich hänge sehr an der Vergangenheit und dass zieht mich komplett runter! Ich setze mir quasi ein Clownsmaske auf und tue so als wäre alles ok, aber innerlich bin ich schon sehr am Boden zerstört! Mein Onkel sagte mir, ich solle damit aufhören darüber nachzudenken was war, denn die Vergangenheit kann man nicht ändern, aber ich kann mein leben für die Zukunft besser machen und dass habe ich jetzt auch vor, denn ich habe beschlossen einen neuen Berufsweg einzuschlagen und nächstes Jahr eine neue Ausbildung anzufangen, auf der ich meine Zukunft aufbauen kann! Ich versuche meine Gedanken über die Vergangenheit durch meine Ziele in der Zukunft komplett aus meinen Leben zu verdrängen
        Zum Thema Frauen, tja, ich brauch mich theoretisch erstmal nicht auf eine neue Beziehung einlassen oder generell mich mit dem Thema Frauen beschäftigen, solange ich so bin wie ich bin, tue ich keiner Frau einen gefallen, auch wenn ich mir immer vornehme vorher zu überlegen was ich sage, irgendwann lande ich wieder zu der alten Gewohnheit.. Aber vielleicht ist es doch nicht so verkehrt mich damit etwas zu beschäftigen und mein Selbstwertgefühl zu steigern, das ich da mit erhobenen Haupt durch das Leben gehen kann! Ich weiß es aber im moment ehrlich gesagt selbst nicht
        Ich bin durch Zufall auf das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" gestoßen, was anscheinend auch hier empfohlen wird, ich hoffe das bringt mich etwas weiter, denn mittlerweile bin ich schon soweit dass ich sage, ich bekomme es nicht hin und brauche vielleicht Professionelle Hilfe
        Mit freundlichen grüßen 
         
         
         
         
      • By Saldier
        Hi Leute,
        ich hoffe bin mit meinem Thema im richtigen Thread mit meinen Fragen. Ich wollte gerne mal, ganz oberflächlich fragen, ob ihr mal Hypnosen benutzt habt um euer Selbstbewusstsein zu boosten etwas? Welche Hypnosen habt ihr benutzt bzw. könnt ihr empfehlen aus eigener Erfahrung?
        Ich hoffe ihr könnt mir einige Ratschläge geben und bedanke mich im voraus bei euch für die Antworten
        Wünsche euch noch einen schönen Fußball Abend mit hoffentlich Dortmund als Sieger
        euer Saldier
    • Posts

      • Hast Du mal versucht, ein Telefon-Date zu machen? Also: "Lass uns heute um acht telen! Ich muss Dir was richtig abgefahrenes erzählen." Und dann redest Du mit ihr ne Stunde oder zwei. Und ja, Dein Textgame ist wahrscheinlich unterirdisch. Aber das wird gleich eh noch jemand anderes mit Dir verhackstücken.
      • Naja sie hätte keine wäre wohl gelogen aber es ist kompliziert/nicht einfach.

        - zum einen möchte sie gerne mehr Romantik Dinge wie Rosenblüten und Kerzen zum Schlafzimmer. Wenn ich das aber mache kommt von ihr "du willst doch nur das eine" somit redet sie sich dann die Stimmung weg bevor sie da ist.

        - dann möchte sie gerne härter Ran genommen werden (nicht im Sinne SM sondern generell beim Akt) aber das kann ich ihr nicht gut bieten, dann komme ich einfach zu schnell.

        - einmal meinte sie sie würde gerne Mal in den Swingerclub um anderen zu zusehen, der Gedanke würde sie erregen.
        Das fand ich toll habe fast ein Jahr lang versucht es mit ihr umzusetzen, passende Veranstaltungen gesucht, mit ihr geredet usw. Und auf einmal sagte sie "du musst mich falsch verstanden haben, das will ich gar nicht". Wie gesagt nachdem das 1 Jahr lang immer wieder Thema war und sie mir gesagt hat das sie das nicht möchte.

        Ich hoffe das ist nun nicht zu durcheinander
      • Guten Abend!  Ich bin noch Neu in der Pickup Szene. Ich habe das Problem, dass ich es selten bis zu einem Date schaffe. Online lerne ich viele Frauen kennen. Ich bekomme auch fast immer die Handynummer. Wenn wir dann das Gespräch auf What’s app weiterführen, schaffe ich es irgendwie nicht richtig Vertrauen und Anziehung aufzubauen. Ich weiß dann manchmal auch nicht worüber man sprechen kann, dass ein Gespräch nicht langweilig klingt. Ich hatte seit längerer Zeit keinen Sex gehabt, dadurch werde ich oft „Notgeil“ und wirke aufdringlich, weil ich dann immer nach einem Treffen nachhaken muss.. Wie kann ich mich in diesen Situation besser beherrschen? Wie schaffe ich allgemein Vertrauen und eine gewisse Anziehung aufzubauen ?  Kurz zu mir:   ich bin sportlich, 1,87m groß. Mein Selbstbewusstsein ist leider auch noch eine Baustelle, womit ich mich viel beschäftige .. Würde mich auch hier auf Eure Tipps freuen.   Vielen Dank
      • Um mal das Thema Sexleben bei euch aufzugreifen: Wasn mit ihren Fantasien? Inwieweit werden die erfüllt?
      • Ok, habs verstanden.
    • Themen

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