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Pick Up Tipps Forum

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Guten Tag die Herren und Damen,

wie der Titel schon verrät werde ich einen Fieldreport schreiben wie man zu einem gesunden Selbstbewusstsein gelangt. 
Ich habe damals einen Thread aufgemacht und um Rat gesucht wie ich meine innerliche Leere füllen kann.

Siehe:

Hierbei wurde mir geraten eine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. 

Ich persönlich finde das PU-Material teilweise sehr gut, da es Mann / Frau hilft sich im Leben weiter zu entwickeln.
Leider gibt es auch hierbei eine negative Seite, welche die gesunde Weltanschauung völlig aus dem Gleichgewicht bringt. 

Meine Intension hinter PU lag damals ein starkes Selbstbewusstsein zu bekommen und von vielen Frauen begehrt zu werden. 
Diesen Wunsch kann man vielen hier ebenfalls entleiten. Heute weiß ich, dass das nur ein reines Mangelempfinden meines Selbstwertes ist.

Dank meiner jetzigen Therapie erkenne ich meine Fehler die ich jahrelang gemacht habe. Und zum ersten mal empfinde ich einen Selbstwert für mich und meine Person.

Jetzt denkt ihr euch, warum ich hier einen FR starten möchte.

Warum lernst du PU? Damit du Erfolg bei Frauen hast? Warum brauchst du Erfolg bei Frauen? Weil du ein Mangelempfinden hast von Liebe oder sonst irgendwelchen Gefühlen?

Das ist der falsche Ansatz. Hier wird immer wieder runter gebetet: "Sei mit dir selbst im reinen und versuche dein Leben mit so viel Glück zu füllen, dann werden die Frauen von alleine kommen."
Bloß genau wie? Tipps wie: 

- gehe ins Fitnessstudio
- lege dir einen neuen Style zu
- lerne neue Menschen kennen
- usw...

dienen hierbei als Leitfaden. Genau gesagt... geht es hier nicht um dicke Mukkis oder um einen flauschigen Hut wie es Mysteriy hat. Es geht um dein Selbstbewusstsein. Deinen Selbstwert! Doch diese Werte werden falsch interpretiert. Warum werde ich noch genauer erläutern.

Ich werde euch systematisch aufzeigen worin unser Probleme liegen mit unserem Selbstwert liegen. Mir selber hat die neue Sichtweise sehr viel gebracht obwohl ich nun wirklich nicht lange zum Coaching gehe. Und das schöne ist, es ist logisch und nachvollziehbar. (ein Glück für Männer)

Ich bediene mich hierbei aus dem Material meiner Coachingdame, welche mich alle 2 Wochen für 1 - 2h betreut. 

Das war erstmal das Intro. 
Ich selber bin davon überzeugt und es hat mich glücklicher gemacht als jegliche PU-Erfolge. Das Besondere ist, es ist nachhaltig! 

To be continued...

BEEF


 

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Gast

Vielen Dank, dass Du Deine Erkenntnisse hier teilen möchtest.

vor 2 Stunden schrieb runningbeef:

Tipps wie: 

- gehe ins Fitnessstudio
- lege dir einen neuen Style zu
- lerne neue Menschen kennen
- usw...

dienen hierbei als Leitfaden. Genau gesagt... geht es hier nicht um dicke Mukkis oder um einen flauschigen Hut wie es Mysteriy hat. Es geht um dein Selbstbewusstsein. 

Warum sind das für Dich unvereinbare Gegensätze? Niemand, der diese Tipps gibt, behauptet, dass das alle Probleme lösen wird. Es sind einfach nur konkrete Tipps, die eine Entwicklung unterstützen. Natürlich bin ich froh, dass ein weiterer Mann die Bedeutung des SWGs erkannt hat. Doch weder macht dies die konkreten Tipps, an sich zu arbeiten (Sport, Style, Soziale Kontakte, etc.), völlig redundant, noch ist dies neu in der Pick Up Community, sondern seit Jahre eine DER Hauptsäulen, die dauernd erwähnt wird.

vor 2 Stunden schrieb runningbeef:

Das Besondere ist, es ist nachhaltig! 

Woher weißt Du, dass deine neuen Methoden nachhaltig sind? Am 23. August schriebst Du, Du wirst Dir Hilfe suchen. Das ist 1,5 Monate her. Du hast zwei oder drei Mal einer professionellen Therapeutin von Deinen Problemen erzählt und fühlst Dich jetzt zu Recht erstmal erleichtert und schaust positiv in die Zukunft. Doch für Nachhaltigkeit erwarte ich schon eine länger andauernde Veränderung.

Viel Erfolg weiterhin!


LG Wildchild

bearbeitet von Gast

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vor 11 Minuten schrieb Wildchild:

Warum sind das für Dich unvereinbare Gegensätze?

Darauf werde ich noch genauer eingehen und das erklären.

vor 12 Minuten schrieb Wildchild:

Woher weißt Du, dass deine neuen Methoden nachhaltig sind?

Weil ich genau 1x etwas dafür getan habe und das bis heute ohne Ausnahme meinen Selbstwert gestärkt hat. Der Selbstwert eines Lays hingegen hat nur wenige Tage angehalten.

vor 14 Minuten schrieb Wildchild:

Doch für Nachhaltigkeit erwarte ich schon eine länger andauernde Veränderung.

Ehrlich gesagt ist mir das egal, was du erwartest. Primär hättest du erstmal das Rückrat haben sollen deiner Korrespondenz nachzugehen und nicht leichtsinnig sich beim Mod grundlos zu beschweren. Du hattest damals nicht Kooperation dazu mit mir in Kontakt zu treten, jetzt brauchst du es erst recht nicht mehr machen.

In Zukunft bitte ich dich, dich aus meinem Threads raus zu halten.

BEEF

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Gast
vor 9 Minuten schrieb runningbeef:

Du hattest damals nicht Kooperation dazu mit mir in Kontakt zu treten, jetzt brauchst du es erst recht nicht mehr machen.

Weil ich mich nicht mit Internetusern persönlich beefe, sondern im Forum nur sachlich diskutieren möchte.

vor 10 Minuten schrieb runningbeef:

In Zukunft bitte ich dich, dich aus meinem Threads raus zu halten.

Wird ab jetzt gemacht.
Viel Erfolg!

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Erster Tag:

Mein erster Tag bei meinem Coaching sah so, dass wir uns erstmal vorgestellt haben. Natürlich ist Vertrauensbasis zwischen Client und Coach sehr wichtig, damit man sich auch vollstens öffnen kann.

Meine Probleme:

Ich habe Ihr mein Anliegen erzählt und erwähnt, dass ich Probleme habe alleine zu sein. Ich kann es nicht und bin eig. ständig in Beziehungen gewesen. Wenn ich single war habe ich alles in die Wege geleitet damit ich wieder in eine Beziehung komme. 

Die Gründe weiß ich selber, die kommen wie so vieles aus der Vergangenheit / Kindheit. Genaueres tut aber nichts zur Sache. Dieses Mangelempfinden habe ich von klein-auf ins Erwachsenenalter mitgenommen.

Hinzu kommt, dass ich keine wirkliche Familie habe. Meine Erzeuger sind zwar in Reichweite, leider ist Aufgrund verschiedenster Gründe keine enge Familienbindung möglich. 

Es gab noch viele weitere Schicksalsschläge die mein Selbstbewusstsein stark gesenkt haben. Darunter psychisch kranke Frauen, Selbstmorde, illoyale beste Freunde usw.

Mit so einer Basis begann mein erster Tag.

Falsche Definition von Selbstwert:

Meine Aufgabe lag darin meinem Coach meine Selbstwerte zu erzählen, auf diese ich stolz bin. Sie betonte aber, dass es ein SELBSTwert sein soll. Eine Eigenschaft von der ICH profitiere und nicht andere.

Ich erwähnte wie aus der Pistole
- belastbar
- fleißig
STOP!

Coach: "Das sind keine Selbstwerte. Das sind externe Werte. Werte die für andere gut sind. Du hast nichts davon, dass du belastbar bist oder? Da haben immer die anderen etwas davon..."

Ich überlege noch einmal. 
Beef: "Ja es ist doch gut, wenn nicht so leicht zu Boden bekommen bin."

Coach: "Neue Spielregel, es müssen Selbstwerte sein, welche NICHT negativ sind oder in Verbindung gebracht werden können."

Nun ja... somit scheidet belastbar aus... fleißig nun ja... ist ja auch wieder für andere, wenn ich mich zu Tode arbeite... ich grübelte... ich bin rhetorisch echt auf einem starken Level aber das? Hat mich total aus der Bahn geworfen.... 

Ich sah mich als einen Kämpfer in meinem Leben... jemand der alles übersteht egal wie schlimm es auch ist... und dann scheitere ich an so einer Frage? Mein Kopf senkte sich Richtung Boden. Ich hatte keine Antwort. Ich wusste nicht, was für tollen Selbstwerte ich habe... ich habe schon zu lange aufgehört an meinen Selbstwert zu glauben. Immer nur den Ärger und die Belastung gesehen welche ich überwinden muss.

Generierung von Selbstwert:

Mein Coach erkannte recht schnell mein Problem. Das nicht alleine sein, meine Probleme in der Vergangenheit und das mit meiner Familie belastet meinen Selbstwert. Meine genannten Probleme sind eigentlich keine Probleme... ich mache es zu einem Problem. Mein Problem ist der Selbstwert... wäre mein Selbstwert stark, könnte mich meine Vergangenheit nicht weiter belasten.

Sie definierte neue Spielregeln.

1. Vergangenheit ist Vergangenheit. Wenn ich Vergangenheit in die Gegenwart hole, wird die Gegenwart genauso schlimm wie es einst die Vergangenheit war. Ich muss bewusst darauf achten, dass ich die Vergangenheit hinten lasse.
2. Mein Verhalten muss ich nun erneut reflektieren. Diesmal nicht mehr aus der Opferposition sondern aus der Selbstwertposition (dazu bald mehr)
3. Trenne dich von negativen Ballast der dich in der Gegenwart umgibt. Gibt es Menschen in deinem Umfeld, die dir schlecht tun? Dezimiere oder brich gleich den Kontakt ab. LSE zieht LSE an hier als Stichwort.

Ich zögerte natürlich bei dem "trenne dich vor dem negativen Ballast". 
Beef: "Meine Mutter zieht mich runter aber deshalb kann ich doch nicht zu dem letzen Familienmitglied den Kontakt..."
Coach: "Doch kannst du. Ersetze das Wort können mit wollen. Du willst also nicht"

Das war die nächste Spielregel: "Ersetze (ich kann nicht) durch (ich will nicht)." 

Ich merkte schon, dass sie gezielt ständig auf meinem Selbstwert aufmerksam macht. 

Prolog des vergessenen Selbstwertes:

Du hast mit jedem deiner Mitmenschen ein System. Jedes System ist unterschiedlich. So verhältst du dich deinem Freund gegenüber anders als wenn noch seine Kumpel mit dabei sind. Du wird seine LTR niemals so behandeln wie deinen besten Freund. Warum? Andere Menschen - andere Systeme.

Unser Geist kann in 3 verschiedene Etappen eingeteilt werden: Dabei kann jeder von uns in die unterschiedlichsten Positionen rutschen.

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kritisches Eltern-ich / fürsorgliches Eltern-ich: So verhalten sich unsere Eltern. Dieses Verhalten erkennt man immer daran, wenn jemand einem Menschen belehrt oder versucht ihm zu helfen.
Erwachsenen-ich: Ist der Zustand denn jeder Mensch erreichen will.  (dazu noch mehr)
angepasstes Kind-ich: Ein Mensch der sich der Situation anpasst.
rebellisches Kind-ich: Ein Mensch der sich gegen das System stellt
freies Kind-ich: Erinnere dich mal an deine Kindheit. Versuche mal deine tiefsten Wünsche die du als Kind hattest hoch zu holen... ohne darüber nachzudenken ob diese jemals möglich sind? Versuche mal dich in eine schöne Situation in deiner Kindheit zu bringen. Wie waren da deine Emotionen?
=> freie Emotionen ohne jeglichen Hintergedanken. Die Freude ist nur so aus dir raus geplatzt. Ein natürliches und tolles Gefühl. 

Das freie Kind-ich ist ein positives Gefühl. Wir haben leider verlernt unser freies Kind-ich zu zeigen. 
Schuld daran sind unsere Eltern und unsere Gesellschaft. 
Beispiel: Du hast dich mit deinen neuen Arbeitskollegen verabredet zum Mittag essen. Die Frage kommt auf:

"Wohin willst du Mittag essen gehen?"

Die klassische Antwort ist:
"Mir gleich."

Du hast schon eine grobe Vorstellung was du willst... doch wir haben verlernt zu sagen was wir wirklich wollen. Wir haben sogar teilweise angst das Falsche zu sagen in der Gesellschaft. Von klein auf bekommen wir schon von Mama und Papa gelehrt, dass es wichtig ist, was andere Menschen von uns denken. Wir lernen also schon früh unseren Kindesinstinkt einzutauschen und uns so zu verhalten wie es andere wollen. 

Ertappe dich mal selber dabei. Wenn du alleine daheim isst oder wenn du mit fremden Arbeitskollegen essen gehst. Wo genau verstellst du dich? Und warum tust du es?

Keiner kann so gut Rollen spielen wie der Mensch. In einer Gruppe bist du der Alpha und übernimmst die Alpharolle. In einer andere Gruppe bist du mehr der ruhigere Typ. Bei deinen Eltern verhältst du dich wieder komplett anders.

Fällt dir auf, dass das immer nur etwas mit "anderen" zu tun hat und nicht mit dir selber? Wieso ziehst du dich heute so geil an, wenn du dich mit einer Frau triffst? Für dich? Oder doch für die Dame damit du ihr gefällst? 

Gemeines Beispiel ich weiß... ich will dir nur damit sagen, dass unser kaputtes Selbstbewusstsein einen Ursprung hat. 
Gruppendynamiken, Gesellschaftsregeln, Religionen und unsere Kindheit unterdrücken unseren freien Geist. Unser freies Kind-ich. 

BEEF

bearbeitet von runningbeef

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Kannst du dir entweder von der Kasse zahlen lassen => dann kommst du halt an die Standard-Psychos.
Oder du zahlst privat und bekommst Spezialisten: 60 - 80 Euro die Stunde.

BEEF

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Ich habe mir die Zeit genommen, das anzuschauen. Finde auch super, dass du das machst. Wenn du willst, nehme ich mir wenn ich zwischendurch kann Zeit und unterstütze dich hier und da im Rahmen meiner Möglichkeiten. Welche Therapieform machst du genau? Bist du bei einem Coach, Psychologen, Psychiater, Psychotherapeut?

Zwei Sachen: 

1. Familie

Bezüglich deiner Mutter: Ich komme auch aus schwierigen familiären Verhältnissen und meine Mutter ist die letzte, mit der ich noch telefonisch Kontakt habe. Früher haben wir uns zum Beispiel immer angebrüllt. Ich finde die Empfehlung, sich gerade wenn man nur noch ein Familienmitglied hat, zu trennen, leichtfertig. Es kann sein, dass es nicht anders geht, aber man kann das retten, wenn beide es wollen. 

In meinem Fall war das nicht nötig, weil ich erkannt hatte, dass wir beide uns gegenseitig nicht respektieren und mit sowas versuchten, den anderen zu was zu bewegen. Die Lösung war ein klärendes Gespräch, aber auch mussten wir uns beide verändern. In unserem Fall hieß das, wir mussten lernen, unseren Standpunkt ruhig und ohne den anderen zu bedrängen oder zu etwas zwingen zu wollen darzulegen, seine Rechte nicht zu überschreiten, selbst wenn man selbst einen Nachteil daraus zieht. Diese Erkenntnis tut zuerst weh, ich dachte auch, das wird nie gut gehen, aber was ich nicht auf dem Schirm hatte war, das schaffte überhaupt eine Verhandlungsbasis und heute ist unser Verhältnis gut. Streitsituationen sind kaum mehr denkbar, weil wir auch in schwierigen Situationen gelernt haben, fair zu verhandeln. Dass es bei uns geklappt hat, heißt aber nicht, dass es auch bei anderen hinhauen muss. Aber vielleicht habe ich irgendeine Idee. Was steht denn genau zwischen dir und deiner Mom? Kannst mir auch gern eine PN schreiben, wenn dir das im Thread unangenehm ist. 

2. Selbstwertgefühl

Ich fasse das grob zusammen. Die Daumenregel in Sachen Selbstwertgefühl ist, es steigt automatisch an, wenn du Sachen verwirklicht bekommst, die du persönlich verwirklicht haben willst und es sinkt, wenn du sie nicht verwirklicht bekommst. Das ist wie ein Konto, auf das eingezahlt oder ausgezahlt werden kann. Hier ist es wichtig, dass du ehrlich zu dir selbst sein kannst, weil du sonst die Orientierung verlierst oder Sachen machst, die dir nicht helfen. 

Zum Beispiel steigt es wenn du Sex oder eine Beziehung hast, wenn es etwas ist, das du gern auf die Reihe bekommen haben willst. Aber auch steigt es an, wenn du zum Beispiel von deinen Freunden respektiert werden willst und es auch wirklich (!) wirst. Hier vor allem ist Ehrlichkeit dir selbst gegenüber wichtig, weil wenn du es schaffst, dass sie dich dulden und nicht beleidigen oder so, aber eigentlich wirklich nur dulden, wird es nicht ansteigen, weil sie dich nicht respektieren, auch wenn du es schaffst, dass es nach Außen so aussieht. Das liegt daran, weil du den Unterschied instinktiv mitbekommst. Du hattest garantiert mal so ein Gefühl, dass dich jemand mag oder nicht mag, konntest es nicht beweisen, aber es war trotzdem so eindeutig als ob du es könntest und am Ende hat es sich als richtig herausgestellt. Das ist das, was ich meine. Das geht auch in die andere Richtung, auch gibt es auch Sachen, die du nicht machen darfst, wenn du sie subjektiv nicht in deinem Leben dulden willst. Zum Beispiel, wenn du nicht jemand sein willst, der mit einem Free Hugs Schild durch die Gegend rennt, weil du das peinlich findest o.ä., darfst du das auch nicht tun. Auch nicht im Rahmen eines sozialen Projekts oder weil dir vielleicht jemand, der kein subjektives Problem damit hat sagt, das ist was für dich. Hier ist es wichtig zu unterscheiden, ist das etwas, mit dem du ein ernsthaftes Problem hast oder doch etwas, das du halt mal ausprobieren kannst. Leider ist das eine subjektive Frage, die nur du beantworten kannst, aber du musst in der Lage sein, sie auch richtig (!) zu beantworten, damit du nicht ins offene Messer rennst. 

Eine Möglichkeit wäre, du fragst dich, was du subjektiv in deinem Leben verwirklicht haben willst, ohne Kompromisse. Und dann fängst du mit dem an, was dir am Leichtesten erscheint. Zum Beispiel in deiner Klasse oder auf der Arbeit grundsätzlich respektiert zu werden, falls nicht gegeben. Eine andere Möglichkeit wäre, du liest "die sechs Säulen des Selbstwertgefühls" von "Nathaniel Branden". Es ist ein wenig ansprichsvoll, aber auch nicht so krass. Neben Randominformationen zu diesem Thema stellen die 6 Säulen Sachen dar, die Pi mal Daumen jeder irgendwo in seinem Leben verwirklicht haben möchte. Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, ist das vielleicht ein guter Orientierungspunkt. Du kannst dich aber auch mit deinem Therapeuten darüber unterhalten und blinde Flecken abklären. 

 

bearbeitet von Sever

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vor 12 Stunden schrieb Sever:

Ich habe mir die Zeit genommen, das anzuschauen. Finde auch super, dass du das machst. Wenn du willst, nehme ich mir wenn ich zwischendurch kann Zeit und unterstütze dich hier und da im Rahmen meiner Möglichkeiten. Welche Therapieform machst du genau? Bist du bei einem Coach, Psychologen, Psychiater, Psychotherapeut?

Freut mich zu hören und vielen Dank für das Angebot.
Die Dame hat sich auf mehrere Sachen spezialisiert. Darunter:

Coaching, Beratung, Psychologie/Psychotherapie und Workshops/Seminare/Trainings. Privat + Firmenbezogen.

vor 12 Stunden schrieb Sever:

Bezüglich deiner Mutter: Ich komme auch aus schwierigen familiären Verhältnissen und meine Mutter ist die letzte, mit der ich noch telefonisch Kontakt habe. Früher haben wir uns zum Beispiel immer angebrüllt. Ich finde die Empfehlung, sich gerade wenn man nur noch ein Familienmitglied hat, zu trennen, leichtfertig. Es kann sein, dass es nicht anders geht, aber man kann das retten, wenn beide es wollen. 

Ich werde noch genauer darauf eingehen warum es besser ist, mit der Familie abzuschließen. Anfangs hatte ich die selbe Einstellung wie du. Jetzt sehe ich alles etwas anders.
 

vor 12 Stunden schrieb Sever:

Aber vielleicht habe ich irgendeine Idee. Was steht denn genau zwischen dir und deiner Mom? Kannst mir auch gern eine PN schreiben, wenn dir das im Thread unangenehm ist. 

Wenn es nur persönliche Differenzen wären, bin ich der selben Meinung wie du. Aber das geht noch viel tiefer wo Worte nichts mehr bringen. Oder wie genau willst du einen Tabletten abhängigen Menschen dazu bringen aufhören sich selber zu zerstören? Soll ich Partei ergreifen und meine Mutter in eine geschlossene Anstalt gegen ihren Willen bringen? Ist das meine Aufgabe? Kann ich etwas für ihre schlimme Vergangenheit?
~Nein. 
Jeder Mensch ist für sein EIGENES Leben verantwortlich.

 

vor 12 Stunden schrieb Sever:

Ich fasse das grob zusammen. Die Daumenregel in Sachen Selbstwertgefühl ist, es steigt automatisch an, wenn du Sachen verwirklicht bekommst, die du persönlich verwirklicht haben willst und es sinkt, wenn du sie nicht verwirklicht bekommst. Das ist wie ein Konto, auf das eingezahlt oder ausgezahlt werden kann. Hier ist es wichtig, dass du ehrlich zu dir selbst sein kannst, weil du sonst die Orientierung verlierst oder Sachen machst, die dir nicht helfen. 

Genau. Wichtig ist, dass ICH sie will. Wenn ich den Gedanken aber fertig denke und darauf komme, dass es mir eigentlich nichts bringt sondern lediglich für andere dient um daraus meinen Selbstwert zu extrahieren, dann ist es verkehrt. Bsp: Ich gehe ins Fitness um mein Aussehen zu verbessern. Wenn die Intension dahinter steckt, damit ich anderen gefalle ist es wieder verkehrt. Aber ich werde noch genauer darauf eingehen welche Typen von Selbstwerteigenschaft es gibt.

vor 12 Stunden schrieb Sever:

Zum Beispiel steigt es wenn du Sex oder eine Beziehung hast, wenn es etwas ist, das du gern auf die Reihe bekommen haben willst. Aber auch steigt es an, wenn du zum Beispiel von deinen Freunden respektiert werden willst und es auch wirklich (!) wirst.

Das sind wieder externe Werte. Du benötigst dazu wieder eine andere Person um deinen Selbstwert zu erhöhen. Das ist verkehrt.

vor 12 Stunden schrieb Sever:

Hier vor allem ist Ehrlichkeit dir selbst gegenüber wichtig, weil wenn du es schaffst, dass sie dich dulden und nicht beleidigen oder so, aber eigentlich wirklich nur dulden, wird es nicht ansteigen, weil sie dich nicht respektieren, auch wenn du es schaffst, dass es nach Außen so aussieht.

Externer Wert somit verkehrt. Ehrlichkeit mir selber gegenüber ist das A und O. Bsp.: Ein PUA bekommt viele Frauen weil er einen Selbstwert hat! Der PUA extrahiert seinen Selbstwert nicht aus der Frau! Sondern aus seiner Person. (dazu noch mehr)

vor 12 Stunden schrieb Sever:

Zum Beispiel in deiner Klasse oder auf der Arbeit grundsätzlich respektiert zu werden, falls nicht gegeben.

Man merkt so richtig, dass du genau in das Profil unserer Gesellschaft fällst. Ich leider ja lange Zeit auch... du redest nur von externen Werten. Werte die einem nichts bringen! Weil es nicht nachhaltig ist. Wenn die Menschen dich in der Arbeit respektieren, hast du einen guten Selbstwert. Und wenn nicht? Genau... es soll dir eigentlich egal sein was andere Menschen von dir denken weil du bist dir DEINEM Wert bewusst. 

vor 12 Stunden schrieb Sever:

Eine andere Möglichkeit wäre, du liest "die sechs Säulen des Selbstwertgefühls" von "Nathaniel Branden".

Schon gelesen. 

Eins vorweg, wir definieren uns fast nur noch durch externe Werte. Geld, Aussehen, SC, LTR, Erfolge, Karriere. Das funktioniert ja... aber es ist kein Selbstwert von dem ich profitiere. Davon profitieren immer die anderen. Such mal nach Eigenschaften von denen nur DU profitierst. Wir haben gelernt ständig für unseren Selbstwert zu arbeiten... und was ist, wenn wir mal stehen bleiben? 

BEEF

 

bearbeitet von runningbeef

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Familie

Wenn wir in uns und unser Leben betrachten woher wir unseren Selbstwert generieren fallen immer die Begriffe:
Freunde, Familie, Aussehen, Gesundheit, Geld, Liebe.

Ich möchte näher auf die Säule Familie eingehen. 

Wie @Sever bereits erwähnt hat, würde er NIEMALS den Kontakt zu seiner Familie bzw. zu seiner Mutter abbrechen, da er, wie viele andere auch, den Glaubenssatz in sich tragen. "Ich habe nur diese eine Familie. Familie muss zusammen halten." (korrigiere mich, wenn ich falsch liege).

Diesen Glaubenssatz hatte ich zu mindestens viele Jahre. 

vor 19 Stunden schrieb runningbeef:

Trenne dich von negativen Ballast der dich in der Gegenwart umgibt. Gibt es Menschen in deinem Umfeld, die dir schlecht tun? Dezimiere oder brich gleich den Kontakt ab. LSE zieht LSE an hier als Stichwort.

Ich zögerte natürlich bei dem "trenne dich vor dem negativen Ballast". 
Beef: "Meine Mutter zieht mich runter aber deshalb kann ich doch nicht zu dem letzen Familienmitglied den Kontakt..."

Das waren die Spielregeln. Aber den Kontakt zu meiner einzigen Familie abbrechen?! Lieber danach Leben ganz oder gar nicht?

Die Regel sagt ganz klar, ich solle mich von meiner Mutter geistig verabschieden und sie in der Vergangenheit lassen... eine nicht ganz so einfache Entscheidung. Jetzt ändern wir mal den Blickwinkel.

Du hattest bestimmt schon mal einen besten Freund oder eine große Liebe die "Teil deiner Familie" waren oder? 

Wir müssen jetzt differenzieren zwischen dem Begriff Familie:
- leiblicher Familie (Erzeuger also)'
- und eine starke Bindung (eine so starke Bindung, dass wir den Menschen als Familienteil deklarieren)

Der Ethos kommt nicht von irgendwoher. Wir betiteln sehr starke Bindungen zu Menschen als "Familie". Sie sind ein Teil der Familie. Obwohl sie ja gar nicht die leibliche Familie darstellt.

Also was mache ich grundlegend verkehrt? Ich habe die Sehnsucht nach einer FAMILIE. Und wo suche die Familie? Natürlich in meiner leiblichen Familie. Aber diese Bindung von Familie werde ich niemals in meiner leiblichen Familien finden können. Und warum? Weil es einfach nicht funktioniert. Somit dezimiere ich meine Familie auf lediglich die Erzeuger.

Ich habe kein starke Bindung zu meinen Erzeugern. Und wenn ich meine engsten Mitmenschen als Familie betitel, dann habe ich doch eine Familie und fühle mich nicht mehr alleine. 

Ich habe nichts an der Situation geändert nur den Blickwinkel gewechselt. Und schon kann ich die Spielregeln anwenden. Nur weil ich eins eine starke Bindung zu meinen Erzeugern hatte, heißt das nicht, dass sie für immer und ewig meine Familie bleiben. 

Familie ist ein extrem starkes Bindungsgefühl. Verwechselt nicht, dass man Familie auch außerhalb seiner Erzeuger finden kann. Jeder von uns hat eine Familie. Ob die Erzeuger im Orbit sind oder nicht.

Der große Sinn dahinter:

Warum aber tue ich das Ganze? Wie soll das meinen Selbstwert erhöhen? Dazu ein simples Gedanken experiment.

Nehmen wir an du hast eine Vase voller Wasser drinnen. Das klare Wasser symbolisiert deinen Selbstwert. Negative und belastende Situationen / Menschen sind mit Tinte zu vergleichen.

Nun kippst du in das Wasser Tinte rein. Was passiert? Natürlich das ganze Wasser verfärbt sich.

Genau das passiert, wenn negative Energie dein Leben herunter zieht. Du möchtest nun diese Tinte heraus bekommen bloß wie?
Einfach Wasser ausleeren und neues Wasser rein schütten funktioniert nicht. Das wäre wie wenn du deinen Reset deiner Vergangenheit machen würdest.

Denk noch ein wenig darüber nach. Wie bekommst du diese Tinte daraus? 

...

Die Antwort ist simple. Du gießt so lange Wasser nach, bis das Wasser wieder glas klar wird. Erkennst du den Transfer? Halte Tinte raus aus deiner Vase und fülle sie stetig mit klarem Wasser. 

=> Trenne dich von negativem Ballast und fülle dein Leben mit Selbstwert.

Wir kommen dem Satz von PU schon etwas näher: "Empfinde Spaß und Glück im sein, dann kommen Frauen von allein."

BEEF

bearbeitet von runningbeef
Nachtrag

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Zitat

Wenn es nur persönliche Differenzen wären, bin ich der selben Meinung wie du. Aber das geht noch viel tiefer wo Worte nichts mehr bringen. Oder wie genau willst du einen Tabletten abhängigen Menschen dazu bringen aufhören sich selber zu zerstören? Soll ich Partei ergreifen und meine Mutter in eine geschlossene Anstalt gegen ihren Willen bringen? Ist das meine Aufgabe? Kann ich etwas für ihre schlimme Vergangenheit?
~Nein. 
Jeder Mensch ist für sein EIGENES Leben verantwortlich.

Ich verstehe. 

Glaubst du, du könntest den Gedanken akzeptieren, sie das tun zu lassen was sie will, ohne das befürworten zu müssen? Also, zum Beispiel wenn das Thema Abhängigkeit kommt, einfach zu sagen, du kennst meine Meinung dazu und es dabei zu belassen oder wäre das für dich schwer zu ertragen?

Und ja, Probleme dieses Kalibers hatte ich mit meiner Mutter nicht. Aber könntest du mir ein wenig mehr von euch erzählen, selbst wenn es keine Möglichkeit gibt, eure Beziehung zu retten, haben wir in unseren Möglichkeiten geschaut, was möglich sein könnte. 

Zitat

Das sind wieder externe Werte. Du benötigst dazu wieder eine andere Person um deinen Selbstwert zu erhöhen. Das ist verkehrt.

Gut, dass du das ansprichst, das was dabei entsteht ist nämlich Fremdwertgefühl. Also eine verwandte, aber fragile Alternative zu Selbstwertgefühl. Zu unterschätzen ist das nicht, aber wie du gesagt hast, nicht nachhaltig, weil es mit äußeren Faktoren steht und fällt. 

Leider hast du aber hier denselben Denkfehler, den viele haben, die sich damit auseinandersetzen, auch ich. 

Zum Beispiel: Sagen wir, du wäscht dich selten. Deshalb wenden sich die Leute von dir ab und wollen nicht mit dir gesehen werden. Dann aber fängst du an, dich zu pflegen und sie sind auf einmal nett zu dir. Das macht was mit dir, aber was? Wächst dein Selbstwertgefühl oder Fremdwertgefühl?

Die Antwort ist beides, aber in erster Linie dein Selbstwertgefühl. Aber warum? Weil der Grund, warum sie scheiße zu dir waren war, du hattest dich nicht gewaschen. Diesen Faktor hast du geändert, deshalb sind sie als logische Konsequenz davon nett zu dir. Dies ist aber nur die Konsequenz, nicht der Faktor. 

Anders betrachtet, gehen wir davon aus, sie sind dann nicht nett zu dir. Okay, dein Fremdwertgefühl wird nicht großartig steigen. Aber es wird sich unweigerlich was verändern. Es wird keinen Symbioseeffekt geben, aber dass dein Selbstwertgefühl nach so einer Veränderung wächst ist kaum abwendbar, weil du mit den logischen Konsequenzen daraus ob du es willst oder nicht, konfrontiert wirst und sie können bei dem neuen Faktor, also einem gepflegten Körper nicht schlechter sein als mit einem ungepflegten. Das aber sind nur Konsequenzen, der Ausgangsfaktor ist intrinsisch und das bedeutet mehr Selbstwertgefühl. 

Das musst du einfach verstehen, daher frag mir ruhig ein Loch in den Bauch, wenn etwas unklar ist. 

Stell dir vor, du hast immer Koks und deshalb sind die Leute nett zu dir, aber wenn du mal keins hast, interessieren sie sich nicht für dich. Hier ist das Koks der Faktor und ihre Nettigkeit die Konsequenz. Die Frage ist, willst du das? Ich behaupte für dich, nein. Dann ist die weiterführende Frage folglich, durch welchen Faktor sollen sie nett zu dir sein? Was ist dir wichtig? Durch was bist du nett zu anderen, aber nicht weil du ihn ausnutzen willst, sondern ihn magst? Ich zum Beispiel lege großen Wert auf Höflichkeit, manchmal sogar auf Etepitete. Damit kann man bei mir punkten. Und damit kann ich bei genau demselben Typ besonders punkten. Andere wiederum können nichts damit anfangen aber das ist mir wurscht, weil die mich sowieso langweilen. Wenn andere Leute mich deshalb zum Kotzen finden, und das kommt vor, tut das meinem Selbstwertgefühl keinen Abbruch. Warum? Weil ich meine Energie aus einem Faktor ziehe, auf den ich subjektiv Wert lege. Wenn ich auf Leute treffe, die mich genau deshalb mögen, steigt zusätzlich mein Fremdwertgefühl, ja, aber dass es dadurch ansteigt, dass sie mich durch exakt diesen Faktor mögen, stärkt mein Selbstwertgefühl und beide Konsequenzen bilden eine Symbiose, weshalb ich mich gleich viermal gut fühle. So weit alles klar?

Ein allgemeines Beispiel: Vor allem erfolgreiche Bands kriegen nicht selten ordentlich Pussy. Es gibt sogar welche, die finden ihre eigene Musik oder das Label scheiße. Aber sie ziehen ihr, vorsicht, nicht Selbstwert- sondern Fremdwertgefühl aus eben diesem Zustand. Fame und Groupies. Doch bricht das erstmal zusammen und gibt es keinen Weg mehr dorthin, also Fame und Groupies, brechen sie selbst auseinander, weil sie ihr Wohlbefinden aus einer Konsequenz gezogen haben. Sie verlieren Halt. Anders ist es, wenn sie Musik machen, die sie selber geil finden (also auch wirklich ehrlich und real) und egal ob sie Erfolg haben oder nicht, allein deshalb darin aufgehen. Sie tun es für sich und ihre Fähigkeiten zeigen ihnen, dass sie es richtig machen, denn sonst könnten sie sich damit nicht selber stimulieren. Was die Hater oder Neider sagen, ist mehr oder weniger nebensächlich, weil sie sich selbst damit glücklich machen. Doch sollten diese Musiker irgendwann gut genug sein, eine Fanbase aufzubauen, steigt neben nochmal erhöhtem Selbstwertgefühl, weil, das kommt ja nicht von ungefähr, zusätzlich Fremdwertgefühl und beide fangen an, sich zu akkumulieren. Wichtig ist dann halt natürlich, seinen Kurs nicht zu verlieren und sich ganz im Fremdwertgefühl zu verlieren und es dann damit zu rechtfertigen, der Geschmack ändert sich halt. Das ist eine psychologische Falle, in die ich selber getreten bin. Das kann man aber, du ahnst es bestimmt, mit Ehrlichkeit zu sich selbst vorbeugen. 

Hilft dir das oder gibt es Unklarheiten?

 

bearbeitet von Sever

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Vorne weg: Die Idee des Threads find ich gut!

Insgesamt hast du bis jetzt noch nicht all zu viel geschrieben und es kann gut sein, dass sich das mit weiteren Postings deinerseits ändert, aber im Moment hängt das alles für mich noch ziemlich im luftleeren Raum.

 

1. Zur Definition von Selbstwertgefühl

Am 12.10.2017 um 18:17 schrieb runningbeef:

Meine Aufgabe lag darin meinem Coach meine Selbstwerte zu erzählen, auf diese ich stolz bin. Sie betonte aber, dass es ein SELBSTwert sein soll. Eine Eigenschaft von der ICH profitiere und nicht andere.

 

vor 9 Stunden schrieb runningbeef:

Eins vorweg, wir definieren uns fast nur noch durch externe Werte. Geld, Aussehen, SC, LTR, Erfolge, Karriere. Das funktioniert ja... aber es ist kein Selbstwert von dem ich profitiere. Davon profitieren immer die anderen. Such mal nach Eigenschaften von denen nur DU profitierst. Wir haben gelernt ständig für unseren Selbstwert zu arbeiten... und was ist, wenn wir mal stehen bleiben? 

Du beschreibst, was Selbstwert nicht ist. Werte von außen. Okay. Aber was ist denn nun Selbstwert? Nenn mir bitte mal eine Eigenschaft, die du als richtigen Selbstwert definieren würdest. Also nicht unbedingt eine Eigenschaft von dir, sondern generell. Ich hab eine Weile überlegt, mir fällt aber nichts ein, was nicht (zumindest auch) anderen dienen würde.

 

2. Selbstwert ohne äußere Faktoren überhaupt möglich?

Meiner Meinung nach nicht. Und das hat auch nichts mit der heutigen Gesellschaft zu tun sondern liegt einfach in der Natur des Menschen. Der Mensch brauch die Gruppe zum Überleben. Wenn dich die Gruppe mag, gehts dir gut, wenn sie dich nicht mag, bist du allein und verhungerst, erfrierst oder wirst vom Säbelzahntiger gefressen. Und das ist einfach tief in uns verankert. Darum sehnen wir uns nach Bestätigung von andern. Natürlich heißt das nicht, dass man ständig alles den anderen recht machen soll. Aber dennoch braucht man eine Gruppe. Und egal, wie toll man sich fühlt, wenn man keine Gruppe hat und von allen gehasst wird, fühlt man sich allein. Ebenso, wenn man auf einer einsamen Insel gestrandet ist. Da hilft einen der beste Selbstwert nicht, früher oder später wird man wahnsinnig.

Im Idealfall ist es so, dass man etwas tut, was man gerne tut (Musik, Sport, Job, Studium,...) und dadurch Gemeinsamkeiten mit anderen schafft, die zu einem Zusammenhalt und damit zu einer Gruppe führen. Man teilt Interessen und Ansichten, versteht sich und gibt sich Gegenseitig das Gruppengefühl, aus dem man einen gewissen Selbstwert generiert. Man kann sich jetzt zwar auch extra verstellen, sodass dieses Gefühl künstlich erzeugt wird (z.B. indem man aus Prinzip die selbe Musik hört, wie alle) aber das ist letztendlich nicht Sinn der Sache. Da sollte man sich lieber eine andere Gruppe suchen (z.B. Leute, die die selbe Musik hören, die man selbst gern mag). Das ist dann langanhaltender und macht auch länger glücklich. Aber auch dann, wenn man das tut, was man gerne tut, kommt das Selbstwertgefühl (und das Glück) nicht allein aus einem selbst sondern auch von der Gruppe, von der man dadurch gewertschätzt wird.

 

3. Familie

Zunächst finde ich es gut, dass du mit alten "Werten" wie "Familie geht über alles" oder "Blut ist dicker als Wasser" aufräumst. Davon halte ich absolut gar nichts. Ich sehe es eher so: "Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht." Also bezogen auf die Verwandtschaft. Wenn ein Mensch nicht gut für mich ist, versuche ich ihn nach Möglichkeit aus meinem Leben zu bannen - zumindest soweit wie nötig. Ich hab z.B. ein relativ gutes Verhältnis zu meinen Eltern, wenn ich aber über das Wochenende bei ihnen bin, werd ich wahnsinnig. Darum würde ich niemals in ihre Nähe ziehen, obwohl ich sie mag. Wenn ich sie aber nur alle paar Monate mal sehe und regelmäßig mit ihnen telefoniere, ist alles super. Mehr platz geb ich ihnen in meinem Leben momentan also nicht, weil mir das nicht gut tut. (Neu gemischt werden die Karten, wenn sie im Alter vielleicht mal meine Hilfe brauchen.)

Aber auch hier eine Frage:

vor 8 Stunden schrieb runningbeef:

Familie ist ein extrem starkes Bindungsgefühl. Verwechselt nicht, dass man Familie auch außerhalb seiner Erzeuger finden kann. Jeder von uns hat eine Familie. Ob die Erzeuger im Orbit sind oder nicht.

Ja, stimm ich dir zu. Aber: Sind das nicht auch Faktoren von außen? Bräuchte ich nach obiger Definition von Selbstwert nicht gar keine "Familie"?

 

Und noch zu allerletzt, aus reiner Neugierde: Was genau hat deine "Coachin" (muss/kann man das gendern XD) denn für eine Qualifikation?

 

 

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vor 14 Stunden schrieb TheCree:

Nenn mir bitte mal eine Eigenschaft, die du als richtigen Selbstwert definieren würdest. Also nicht unbedingt eine Eigenschaft von dir, sondern generell. Ich hab eine Weile überlegt, mir fällt aber nichts ein, was nicht (zumindest auch) anderen dienen würde.

Ich bin in 2 Monaten seit 15 Jahren Nichtraucher. In den letzten Monaten als Raucher hab ich knapp über eine Schachtel pro Tag durchgezogen. Vorher, bevor ich es endlich geschafft habe von 100% auf 0% zu kommen, habe ich es 4x versucht und bin 4x gescheitert und nicht davon losgekommen. Ich habe in den letzten 15 Jahren viele Leute kennengelernt und auch im Freundeskreis erlebt, dass sie versucht haben aufzuhören, es aber nicht geschafft haben. Das hat mir bewußt gemacht, was ich grossartiges geschafft habe und daraus ziehe ich u. a. meinen Selbstwert. Wenn ich etwas wirklich will, bin ich so diszipliniert es zu schaffen.

Ich war vor 3-4 Jahren häufig joggen und habe es eigtl auch immer gerne gemacht, bin dann aber immer unmotiviert geworden was das Joggen anging und hab es dann jahrelang nicht gemacht. Dieses Jahr hab ich im Juni eine Woche Urlaub genommen, weil das Wetter mal schön war und ich mir gesagt habe "dann kannste auch draussen mal wieder mit Joggen anfangen. Nimmste ne Woche Urlaub und läufst Mo, Mi, Fr, So". Mo hat es noch Spaß gemacht. Mi war ich ab der Hälfte der Strecke schon platt, weil ich mich seit Sa nur eiweißlastig ernährt hatte, habe aber trotzdem die komplette Strecke durchgezogen. Fr ging es wieder besser, da ich wieder bissl mehr Kohlenhydrate zugeführt hab So hatte ich eigtl kein Bock, hab aber trotzdem den Arsch von der Couch hochbekommen. Nachdem ich So mit dem Laufen durch war, war ich mega Stolz auf mich, weil ich das, was ich mir vorgenommen habe, wirklich durchgezogen habe.

Das sind 2 Beispiele woraus ich mir u. a. meinen Selbstwert ziehe. Die dienen niemand Anderem, sondern nur mir.

vor 14 Stunden schrieb TheCree:

2. Selbstwert ohne äußere Faktoren überhaupt möglich?

Meiner Meinung nach nicht. Und das hat auch nichts mit der heutigen Gesellschaft zu tun sondern liegt einfach in der Natur des Menschen.

Natürlich sind wir Menschen Rudeltiere und es ist schön Leute um sich zu haben auf die man zählen kann, aber dennoch sehne ich mich nicht nach Bestätigung von denen. Früher ja, aber das war von mir damals und von vielen Leuten ist es heute noch ein reines Ego-Ding. Mehr nicht. Ich brauch keine Bestätigung um zufrieden zu sein. Ich mag das Wort "glücklich" nicht mehr so. Glücklich-Sein merkt man in dem Moment, in dem man glücklich ist nämlich nicht, sondern erst dann, wenn man unzufrieden ist.

Zitat

Darum sehnen wir uns nach Bestätigung von andern.

Das tun wir deshalb, weil wir so von der Gesellschaft konditioniert werden. Mit nem vernünftigen Innergame hast du solch oberflächliche Scheisse nämlich nicht mehr nötig und es lebt sich viel "freier".

Zitat

Wenn dich die Gruppe mag, gehts dir gut, wenn sie dich nicht mag, bist du allein und verhungerst, erfrierst oder wirst vom Säbelzahntiger gefressen. Und das ist einfach tief in uns verankert.

Es wird natürlich immer wieder gerne mit dem Höhlenmensch verglichen. Aber ich finde, dass kann man so garnicht mehr mit heute vergleichen. Du hast heute soviele Möglichkeiten, die du auch als Single oder gruppenunabhängig machen kannst. Das hattest du vor 10.000 Jahren nicht. Vor 10.000 Jahren biste mal nen halben Tag nach Norden gegangen und die andere Hälfte des Tages wieder zurück. Und wenn du nicht vom Säbelzahntiger gefressen worden bist, haste das bei den restlichen 3 Himmelsrichtungen wiederholt. Und das wars, fertig. Heutzutage, biste innerhalb von 30 Stunden auf der anderen Seite der Welt bist (Neuseeland) und guckst dir dort mal an wie die Leute sich Nutella aufs Brot schmieren. Wie geil ist das denn.

Zitat

Ebenso, wenn man auf einer einsamen Insel gestrandet ist. Da hilft einen der beste Selbstwert nicht, früher oder später wird man wahnsinnig.

Und natürlich, wenn ich auf einer einsamen Insel bin werde ich irre. Das ist normal, aber wir leben nicht auf einer einsamen Insel, deshalb find ich den Vergleich auch schwachsinnig. Heutzutage wirst du mit nur ein bisschen sozialer Intelligenz niemals einsam sein. Ich bin nicht bei Facebook, aber da soll es ja auch Gruppen geben, die sich ab und an mal auf ein Bier (so nen Stammtisch) in der Stadt treffen. Oder, wenn man auf dem Land wohnt und sich dort einsam fühlt, dann zieht man halt in eine Stadt. Es liegt alles an einem selbst, ob man mit der derzeitigen Situation unzufrieden ist oder nicht.

Veränderung hat (im ersten Moment) allerdings einen faden Beigeschmack. Die Erweiterung der Comfortzone. Deshalb sagen auch so viele lieber "kann ich nicht" oder "geht bei mir nicht" und heulen rum. Die wohnen dann aber auch zu 99% in der "Will-Nicht-Strasse". 

bearbeitet von Riddik76

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Am 14.10.2017 um 11:45 schrieb Riddik76:

Das sind 2 Beispiele woraus ich mir u. a. meinen Selbstwert ziehe. Die dienen niemand Anderem, sondern nur mir.

Stimmt! Ich würde beide Punkte unter dem Überbegriff "Disziplin" zusammenfassen. Die Frage ist jetzt, ob die Dame, bei der beef sein Coaching macht, "Disziplin" als eine Eigenschaft verstehen würde, von der nur man selbst profitiert. Denn wenn nicht einmal "Fleiß" und "Belastbarkeit" als Eigenschaften zählen, die einem selbst dienen, dann "Disziplin" doch auch nicht. Denn auch da könnte man anführen, dass dadurch zumindest in einigen Fällen auch andere profitieren, wenn man diszipliniert seine Arbeit macht und (seine) Ziele verfolgt. Meine Kritik wendet sich hier also nicht an deine Perspektive sondern eher an die im Coaching von beef dargestellte. Denn nach dieser Argumentation kann man nahezu jede Eigenschaft als förderlich für andere darstellen.

 

Am 14.10.2017 um 11:45 schrieb Riddik76:

Es wird natürlich immer wieder gerne mit dem Höhlenmensch verglichen. Aber ich finde, dass kann man so garnicht mehr mit heute vergleichen. Du hast heute soviele Möglichkeiten, die du auch als Single oder gruppenunabhängig machen kannst. Das hattest du vor 10.000 Jahren nicht.

Natürlich hast du heute mehr Möglichkeiten. Aber das ändert nichts an deinen Bedürfnissen. Früher hattest du eben nur die eine Gruppe in Form deines "Stammes" oder was auch immer. Heute hast du die Wahl aus nahezu endlos vielen Gruppen. Das ändert aber nichts daran, dass du eine davon brauchst.

Am 14.10.2017 um 11:45 schrieb Riddik76:

Das tun wir deshalb, weil wir so von der Gesellschaft konditioniert werden. Mit nem vernünftigen Innergame hast du solch oberflächliche Scheisse nämlich nicht mehr nötig und es lebt sich viel "freier".

Das sehe ich anders. Darum auch das Beispiel mit der einsamen Insel. Wir brauchen Bestätigung von andern Menschen. Ohne wirst du verrückt. Und dein Innergame steht immer in einer Wechselwirkung mit dieser Bestätigung von außen.

Ich glaube dir sofort, dass du nicht aktiv nach Bestätigung suchst. Das heißt aber nicht, dass du sie trotzdem brauchst. Der Punkt ist, dass du wahrscheinlich dein Leben im Griff hast, Freunde, Familie und Bekannte sowie einen Job und Hobbys hast, die dich zu einem gewissen Grad ausfüllen. Aus all diesen Dingen ziehst du Bestätigung. Und darum suchst du auch keine weitere Bestätigung, weil du schon genug hast und das führt auch mit zu einem soliden Innergame. Beispiel: Weil du weißt, dass du Leute um dich hast, die zu dir stehen und dich mögen, geht es dir am Arsch vorbei, wenn dich der Busfahrer am morgen doof anlabert oder dich irgend eine Tussie uncool findet.

Und selbst wenn da jetzt ein paar der Säulen wegbrechen, führt das nicht gleich dazu, dass du anfängst wie verrückt nach neuer Bestätigung zu suchen, da du durch das solide Innergame weißt, wie du die Säulen wieder aufbaust und dass das in Zukunft schon wieder wird.

Am 14.10.2017 um 11:45 schrieb Riddik76:

Heutzutage wirst du mit nur ein bisschen sozialer Intelligenz niemals einsam sein. Ich bin nicht bei Facebook, aber da soll es ja auch Gruppen geben, die sich ab und an mal auf ein Bier (so nen Stammtisch) in der Stadt treffen. Oder, wenn man auf dem Land wohnt und sich dort einsam fühlt, dann zieht man halt in eine Stadt. Es liegt alles an einem selbst, ob man mit der derzeitigen Situation unzufrieden ist oder nicht.

Veränderung hat (im ersten Moment) allerdings einen faden Beigeschmack. Die Erweiterung der Comfortzone. Deshalb sagen auch so viele lieber "kann ich nicht" oder "geht bei mir nicht" und heulen rum. Die wohnen dann aber auch zu 99% in der "Will-Nicht-Strasse". 

Auch hier stimm ich dir zu. Aber nur, weil man die Gestaltung seines Lebens selbst in der Hand hat, ändert das nichts an meiner Grundthese, dass man eine gewisse Bestätigung von den Leuten um sich herum braucht. Im Prinzip ist das wie beim Sex. Ich hab auch selbst in der Hand, wie ich mein Sexleben gestalte. Aber das ändert nichts daran, dass ich am Ende des Tages von einer anderen Person abhängig bin, wenn ich Sex haben will. Es gibt zwar nahezu endlos viele Möglichkeiten einen Sexualpartner zu finden aber trotzdem ist die Behauptung falsch, dass man ein erfülltes Sexualleben ganz unabhängig von anderen Menschen führen kann. Denn dann hätte ich auch auf einer einsamen Insel ein erfülltes Sexualleben.

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Am 18.10.2017 um 20:59 schrieb TheCree:

Die Frage ist jetzt, ob die Dame, bei der beef sein Coaching macht, "Disziplin" als eine Eigenschaft verstehen würde, von der nur man selbst profitiert.

Ich bin ja noch nicht fertig mit dem Geschreibe. 
Vorweg: Es gibt ich-werte, wir-werte und du-werte. Für ein gesundes Selbstwertgefühl sollten so viel ich-werte wie möglich existieren. 

Am 18.10.2017 um 20:59 schrieb TheCree:

Das sehe ich anders. Darum auch das Beispiel mit der einsamen Insel. Wir brauchen Bestätigung von andern Menschen. Ohne wirst du verrückt. Und dein Innergame steht immer in einer Wechselwirkung mit dieser Bestätigung von außen.

Du brauchst Bestätigung von anderen Menschen. Ohne wirst du verrückt. Kennst du jeden Menschen auf diesem Planeten? Sonst gäbe es keine Eremiten auf diesem Planeten. 

Mein Innergame kommt von INNEN und sollte nicht von außen kommen. Sonst wäre es kein innergame...

Am 18.10.2017 um 20:59 schrieb TheCree:

Aus all diesen Dingen ziehst du Bestätigung. Und darum suchst du auch keine weitere Bestätigung, weil du schon genug hast und das führt auch mit zu einem soliden Innergame

Woher du deine Bestätigung holst bleibt wieder dir überlassen. Wenn du jedoch sämtliche Bestätigung von extern beziehst, musst du stetig dahinter sein, dass deine externen Bezugsquellen erhalten sind. (Freundschaften pflegen, Familie pflegen usw). Kurz gesagt du musst wieder einen Aufwand betreiben.

Am 18.10.2017 um 20:59 schrieb TheCree:

Und selbst wenn da jetzt ein paar der Säulen wegbrechen, führt das nicht gleich dazu, dass du anfängst wie verrückt nach neuer Bestätigung zu suchen, da du durch das solide Innergame weißt, wie du die Säulen wieder aufbaust und dass das in Zukunft schon wieder wird.

So die Theorie. Praxis sieht wieder anders aus.

Ich zeige lediglich den optimalen Weg auf. Natürlich ist das mit unserer heutigen Gesellschaft kaum realisierbar. Unser Selbstwert beinhaltet eben von ich, wir und du-werte. Aber die Basis sollten viele ich-werte sein!

BEEF

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vor 18 Minuten schrieb runningbeef:

Du brauchst Bestätigung von anderen Menschen. Ohne wirst du verrückt. Kennst du jeden Menschen auf diesem Planeten? Sonst gäbe es keine Eremiten auf diesem Planeten. 

Natürlich gibt es Leute auf der Erde, die am liebsten allein im Wald sitzen und ihr Ruhe haben. Aber das sind von der Norm abweichende Extrembeispiele. Ein winziger Prozentsatz. Es gibt auch Menschen, die auf Sex mit Lokomotiven stehen. Aber deshalb fangen wir hier ja auch nicht an zu raten, dass man sich am besten ne schöne dicke Dampflok suchen sollte ;) Aber Spaß bei Seite: Hier soll ja Otto-Normalverbraucher angesprochen werden und ich denke nicht, dass es das erstrebenswert und realistisch ist, alle zu Eremiten auszubilden, die am liebsten allein in einer Höhle sitzen. Eher sollte ja gerade ein erfolgreicher Umgang mit der Gesellschaft - in der Otto-Normalverbraucher nunmal lebt - das Ziel sein. 

 

vor 22 Minuten schrieb runningbeef:

Ich zeige lediglich den optimalen Weg auf. Natürlich ist das mit unserer heutigen Gesellschaft kaum realisierbar. Unser Selbstwert beinhaltet eben von ich, wir und du-werte. Aber die Basis sollten viele ich-werte sein!

Woher weißt du, dass das der optimale Weg ist? Und woher weißt du, dass das überhaupt möglich ist? Aber ich stimme dir zu, dass die Basis eines gesunden Selbstwertes viele "ich-werte" sein sollten und nicht allein aus Bestätigung von Außen bestehen sollte. Dennoch bin ich der Meinung, dass die äußeren Faktoren bei einem sozialen Wesen wie dem Menschen, nicht unterschätzt werden dürfen. Und dieser Faktor sollte auch gelernt und gemeistert werden.

 

vor 26 Minuten schrieb runningbeef:

Mein Innergame kommt von INNEN und sollte nicht von außen kommen. Sonst wäre es kein innergame...

Das ist doch nur Definitionssache. Ich würde sagen, dass Innergame auch den Umgang von externen Einflüssen im Inneren beinhaltet. Wie gehe ich mit Einflüssen von außen um? Lass ich mich durch Einflüsse von außen runterziehen oder nicht? Werd ich durch Einflüsse von außen überheblich? Bekomm ich mein Leben so auf die Reihe, dass die Einflüsse von außen mein Inneres fördern?

Bis jetzt bin ich nach wie vor der Ansicht, dass der Selbstwert im Regelfall nicht vom Inneren allein kommt sondern immer auch äußere Faktoren mit reinspielen. Ich bin aber weitere auf deine Postings gespannt. Vielleicht durchsteige ich das Thema ja noch nicht ganz und  bekomme hier noch eine anderen Blickwinkel. :)

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Am 20.10.2017 um 08:51 schrieb runningbeef:

Mein Innergame kommt von INNEN und sollte nicht von außen kommen. Sonst wäre es kein innergame...

Du sagtest mir in andren Threads, dass du den unangenehmen, sozial grenzüberschreitenden, "direkten" Weg bevorzugst, dir etwas zu erklären. Ich möchte das hier mal ausprobieren, ohne dich nach Möglichkeiten zu beleidigen. Wird dir das zu krass, rühr dich, okay? 

Los gehts:

Allgemein, auch in diesem Zitat fiel mir auf, dass du für deinen Level an Know How erschreckend arrogant bist. Diese Arroganz ist ein zusätzliches Problem, weil du an Sachen, die offensichtlich nicht funktionieren festhältst und machst du das länger läufst du Gefahr an ihnen festzuhalten, nur um die Arroganz zu schützen. Denn es wäre schmerzhaft, sich das insbesondere nachdem du dich so positioniert hast, eingestehen zu müssen. Das ist eine von mehreren Möglichkeiten, in deiner Situation heilungsresistent zu werden und hier sogar sicherzugehen, es auch zu bleiben. 

Würde dein Zitat so zutreffen, wie du es verstehst, gäbe es diesen Thread nicht und du müsstest auch nicht darüber diskutieren, vor allem wie du darüber diskutierst. Ganz einfach, weil du Erfolg hättest und es nichts zu diskutieren gäbe. 

Hast du diese Aussage überhaupt überprüft oder sie von irgendeinem Bimbo einfach übernommen und nun ist sie die Wahrheit? Wie genau hast du eigentlich vor, in einer beschissenen Lebenssituation ein halbwegs annehmbares Innergame zu entwickeln? Kann ich mir das so vorstellen, alle sind scheiße zu dir, aber du fühlst dich halt trotzdem gut? Wie sieht der Prozess aus? Du fühlst dich beschissen und auf einmal knickst du um und dir geht es gut? Oder hast du vor, Drogen zu nehmen? Und wofür machst du das ultimativ? Ganz ehrlich, weil du dich paaren willst oder dir davon eventuell irgendeinen sozialen Vorteil versprichst? Doch ist das nicht ein Wiederspruch in sich? Vielleicht wirst du argumentieren, dass dies die Folge davon sein wird, aber du wirst das nie erreichen, weil ein solides Innergame, das unabhängig ist davon als Eintrittskarte dafür verlangt wird. Du kommst nicht mehr raus. Und wenn es auf tiefster, ehrlicher Basis nicht das ist was du willst, kannst du es ja genau so gut lassen, weil wofür der ganze Stress für etwas, das du sowieso nicht willst. So kann ich ewig weitermachen. Das ist übrigens eine gut durchdachte Marketingfalle für erwiesen wirkungslose Produkte dieser Richtung, mit der man trotzdem ausgezeichnet auf Dummfang gehen kann. Und sie wirkt sehr gut, weil vielen Leuten zu sowas der Zugang fehlt und geschützt wird sie ironischerweise durch ihre eigene Arroganz, weil sie so stolz auf ihr unzusammenhängendes Halbwissen sind. Wenn das dein Weg ist, gebe ich dir Brief und Siegel du wirst scheitern. 

Der Grund, warum man sich überhaupt mit Innergame auseinandersetzt ist eine Trojanisches Pferd- Strategie. Im Außen, zum Beispiel deinem sozialen Umfeld geht irgendwas gegen wie Wand, du kannst auf normalem Weg scheinbar nichts daran ändern, also suchst du den Fehler im Inneren, änderst ihn, damit sich die Sachen im Außen in Form einer logischen Konsequenz ändern. Tun sie das nicht oder nicht so wie du willst, war dein trojanisches Pferd scheiße und du brauchst ein anderes. So einfach ist das. 

Anders ausgedrückt, wenn du innere Arbeit machst, weil dein sozialer Erfolg bescheiden ist, in welcher Hinsicht auch immer, bist du sowas von abhängig von äußeren Faktoren. Wenn du etwas anderes behauptest, verarscht du dich selbst und schränkst dich dadurch massiv in deiner Effektivität ein bzw. verhinderst nicht selten, das sie überhaupt entstehen kann. Der Beweis? Deine Ergebnisse. 

Auflösung: 

Klassisches Szenario: Gehen wir davon aus, du bist in deinem vermeintlichen Freundeskreis Bodensatz. Wie ein fünfter Reifen am Wagen, immer dabei aber keiner will dich haben. Vielleicht erfüllst du irgendeinen Nutzen oder du hast tatsächlich sympathische Anteile an dir, die aber verzerrt werden weil, Spoiler, du bist ein kleiner Wichser, der ihnen immer wieder subtil ans Bein pisst um seinen Stand auszugleichen. Subtil, damit dich keiner festnageln kann. Du lebst schon seit du zurückdenken kannst so, hast nicht wirklich einen Plan warum dich in Wirklichkeit keiner mag, zumal du das nie wirklich anders kennengelernt hast. Du versuchst das zu ändern, aber gerade weil du das Kernproblem einfach nicht aufs Radar bekommst, bleibt unterm Strich alles beim Gleichen. 

Da wir uns nun auf der Metaebene befinden, wirst du sehen, was zu tun ist. Das kann ein direkt betroffener nur selten. Und es ist auf dieser Ebene auch nicht schwer. Einfach aufhören, ein kleiner Wichser zu sein. Das ist ultimativ dein trojanisches Pferd. 

Wirst du es schaffen, wie auch immer, aufzuhören, ein kleiner Wichser zu sein, werden die Reaktionen von Außen sich vollautomatisch ändern, selbst in deinem bereits vergifteten Freundeskreis. Und, du wirst in der Lage sein, Tabula Rasa zu machen, weil du in einem neuen nicht in dieselben Muster fällst. 

Dass du aufgehört hast ein kleiner Wichser zu sein, wie auch immer du das gemacht hast, das ist der innere Prozess. Hast du es sogar geschafft, zu einem sympathischen Typen zu werden, wirst du durch eben auch diesen nicht verhindern können, dass andere dich mögen. Solltest du das auf einer faktischen, realen Basis geschafft haben, kann es sein, dass sie dich überzeugt und dein Selbstwertgefühl wachsen lässt. Doch früher oder später, sofern du nicht irgendwo gestrandet bist, wirst du auf andere Leute treffen, die unabwendbar auf das, was du geworden bist reagieren. Ist dein Erfolg echt, wird er ohne dass du dich wehren kannst bestätigt und dein Selbstwertgefühl wird in Folge einer Symbiose mit Fremdwertgefühl auf Lange Sicht in diesem Bereich explodieren. Es geht nicht anders. 

Wovon du dich tatsächlich nicht abhängig machen solltest: Spacken gibts überall. Denen kannst und solltest du auch nicht rechtmachen, weil das einfach Idioten sind. Die Meinung solcher Leute sollte dir deshalb am Arsch vorbeigehen, weil sie nicht deine Werte vertreten. Vielleicht fordern sie von dir, dass du ihnen als Nutztier dienst oder ihnen in den Arsch kriechst, damit sie nett zu dir sind und sind ansonsten grundsätzlich zu jedem scheiße. Wenn du ihre Reaktionen als logische Konsequenz auf deine vermeintlich gescheiterte innere Arbeit siehst, wirst du dich selber blenden und in Folge daraus auf lange Sicht deformieren. Die Frage, die du dir also stellen kannst und solltest, ist: Verhält er sich scheiße mir gegenüber, weil der Fehler bei mir liegt oder bei ihm? Diese Frage muss klar und ehrlich beantwortet werden. Das erfordert Stabilität und Rückgrat. Wenn du nichts falsches gemacht hast, hast du nichts falsches gemacht. Wenn doch, dann doch. Das ist für jemanden, der noch nicht so gut aufgestellt ist, eine der schwierigsten Fragen. 

 

bearbeitet von Sever

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Am 21.10.2017 um 20:23 schrieb Sever:

Allgemein, auch in diesem Zitat fiel mir auf, dass du für deinen Level an Know How erschreckend arrogant bist. Diese Arroganz ist ein zusätzliches Problem, weil du an Sachen, die offensichtlich nicht funktionieren festhältst und machst du das länger läufst du Gefahr an ihnen festzuhalten, nur um die Arroganz zu schützen. Denn es wäre schmerzhaft, sich das insbesondere nachdem du dich so positioniert hast, eingestehen zu müssen. Das ist eine von mehreren Möglichkeiten, in deiner Situation heilungsresistent zu werden und hier sogar sicherzugehen, es auch zu bleiben. 

Würde dein Zitat so zutreffen, wie du es verstehst, gäbe es diesen Thread nicht und du müsstest auch nicht darüber diskutieren, vor allem wie du darüber diskutierst. Ganz einfach, weil du Erfolg hättest und es nichts zu diskutieren gäbe.

Arroganz ist eine subjektive Wahrnehmung. In meiner Therapie bin ich alles andere als arrogant. Ich befinde mich hier lediglich in einem Forum unter Menschen die entweder jammernd daheim sitzen und Beratungsresistent sind oder wirklich etwas verändern wollen (~1%).

Am 21.10.2017 um 20:23 schrieb Sever:

Würde dein Zitat so zutreffen, wie du es verstehst, gäbe es diesen Thread nicht und du müsstest auch nicht darüber diskutieren, vor allem wie du darüber diskutierst. Ganz einfach, weil du Erfolg hättest und es nichts zu diskutieren gäbe. 

Macht keinen Sinn. Ich erziele in meinem Coaching stetig Erfolge und mache trotzdem diesen Thread weiter, weil ich meine Erfolge mit euch teilen will.

Am 21.10.2017 um 20:23 schrieb Sever:

Hast du diese Aussage überhaupt überprüft oder sie von irgendeinem Bimbo einfach übernommen und nun ist sie die Wahrheit? Wie genau hast du eigentlich vor, in einer beschissenen Lebenssituation ein halbwegs annehmbares Innergame zu entwickeln? Kann ich mir das so vorstellen, alle sind scheiße zu dir, aber du fühlst dich halt trotzdem gut? Wie sieht der Prozess aus? Du fühlst dich beschissen und auf einmal knickst du um und dir geht es gut? Oder hast du vor, Drogen zu nehmen? Und wofür machst du das ultimativ? Ganz ehrlich, weil du dich paaren willst oder dir davon eventuell irgendeinen sozialen Vorteil versprichst? Doch ist das nicht ein Wiederspruch in sich?

Du musst lernen deinen Blickwinkel zu ändern. Ein Niederschlag kannst du entweder so werten, dass du jetzt am Boden liegt und es "wiedereinmal" verschissen hast. Oder du erkennst die schönen Dinge  in deinem Leben die du nach wie vor besitzt. Same shit different view.

Am 21.10.2017 um 20:23 schrieb Sever:

nd wenn es auf tiefster, ehrlicher Basis nicht das ist was du willst, kannst du es ja genau so gut lassen, weil wofür der ganze Stress für etwas, das du sowieso nicht willst

Dann solltest du es nicht tun wenn du es nicht willst. Punkt.

Am 21.10.2017 um 20:23 schrieb Sever:

Der Grund, warum man sich überhaupt mit Innergame auseinandersetzt ist eine Trojanisches Pferd- Strategie. Im Außen, zum Beispiel deinem sozialen Umfeld geht irgendwas gegen wie Wand, du kannst auf normalem Weg scheinbar nichts daran ändern, also suchst du den Fehler im Inneren, änderst ihn, damit sich die Sachen im Außen in Form einer logischen Konsequenz ändern. Tun sie das nicht oder nicht so wie du willst, war dein trojanisches Pferd scheiße und du brauchst ein anderes. So einfach ist das. 

Und wenn sie alles ändert? Genau hast du alles richtig gemacht.

Am 21.10.2017 um 20:23 schrieb Sever:

So kann ich ewig weitermachen. Das ist übrigens eine gut durchdachte Marketingfalle für erwiesen wirkungslose Produkte dieser Richtung, mit der man trotzdem ausgezeichnet auf Dummfang gehen kann. Und sie wirkt sehr gut, weil vielen Leuten zu sowas der Zugang fehlt und geschützt wird sie ironischerweise durch ihre eigene Arroganz, weil sie so stolz auf ihr unzusammenhängendes Halbwissen sind. Wenn das dein Weg ist, gebe ich dir Brief und Siegel du wirst scheitern. 

Du bist einfach ein Pessimist. Selber nichts ausprobiert und dennoch schon Leuten runter beten, dass sie scheitern werden. :) Aber du musst es schließlich nicht machen. Ist ja alles auf freiwilliger Basis.

Am 21.10.2017 um 20:23 schrieb Sever:

Klassisches Szenario: Gehen wir davon aus, du bist in deinem vermeintlichen Freundeskreis Bodensatz. Wie ein fünfter Reifen am Wagen, immer dabei aber keiner will dich haben. Vielleicht erfüllst du irgendeinen Nutzen oder du hast tatsächlich sympathische Anteile an dir, die aber verzerrt werden weil, Spoiler, du bist ein kleiner Wichser, der ihnen immer wieder subtil ans Bein pisst um seinen Stand auszugleichen. Subtil, damit dich keiner festnageln kann. Du lebst schon seit du zurückdenken kannst so, hast nicht wirklich einen Plan warum dich in Wirklichkeit keiner mag, zumal du das nie wirklich anders kennengelernt hast. Du versuchst das zu ändern, aber gerade weil du das Kernproblem einfach nicht aufs Radar bekommst, bleibt unterm Strich alles beim Gleichen. 

 

Am 21.10.2017 um 20:23 schrieb Sever:

Dass du aufgehört hast ein kleiner Wichser zu sein, wie auch immer du das gemacht hast, das ist der innere Prozess. Hast du es sogar geschafft, zu einem sympathischen Typen zu werden, wirst du durch eben auch diesen nicht verhindern können, dass andere dich mögen. Solltest du das auf einer faktischen, realen Basis geschafft haben, kann es sein, dass sie dich überzeugt und dein Selbstwertgefühl wachsen lässt. Doch früher oder später, sofern du nicht irgendwo gestrandet bist, wirst du auf andere Leute treffen, die unabwendbar auf das, was du geworden bist reagieren. Ist dein Erfolg echt, wird er ohne dass du dich wehren kannst bestätigt und dein Selbstwertgefühl wird in Folge einer Symbiose mit Fremdwertgefühl auf Lange Sicht in diesem Bereich explodieren. Es geht nicht anders. 

Wovon du dich tatsächlich nicht abhängig machen solltest: Spacken gibts überall. Denen kannst und solltest du auch nicht rechtmachen, weil das einfach Idioten sind. Die Meinung solcher Leute sollte dir deshalb am Arsch vorbeigehen, weil sie nicht deine Werte vertreten. Vielleicht fordern sie von dir, dass du ihnen als Nutztier dienst oder ihnen in den Arsch kriechst, damit sie nett zu dir sind und sind ansonsten grundsätzlich zu jedem scheiße. Wenn du ihre Reaktionen als logische Konsequenz auf deine vermeintlich gescheiterte innere Arbeit siehst, wirst du dich selber blenden und in Folge daraus auf lange Sicht deformieren. Die Frage, die du dir also stellen kannst und solltest, ist: Verhält er sich scheiße mir gegenüber, weil der Fehler bei mir liegt oder bei ihm? Diese Frage muss klar und ehrlich beantwortet werden. Das erfordert Stabilität und Rückgrat. Wenn du nichts falsches gemacht hast, hast du nichts falsches gemacht. Wenn doch, dann doch. Das ist für jemanden, der noch nicht so gut aufgestellt ist, eine der schwierigsten Fragen. 

Probleme eines Menschen haben immer etwas mit seiner Art zu tun. Du redest immer vom "kleinen Wixxer" der sich in der Gesellschaft schlecht verhält. Es hat aber mehr mit dem innergame zu tun statt wie er sich gibt. LSE zieht LSE an. Da hat der "kleine Wixxer" noch nicht mal den Mund aufgemacht und zieht solche Menschen automatisch an.

Du bist sehr kritisch dem Material gegenüber das ich hier einfach weiter gebe. Aber mir hilft es und das ist die Hauptsache. Ich brauche nichts hinterfragen. 

Am 21.10.2017 um 20:23 schrieb Sever:

Allgemein, auch in diesem Zitat fiel mir auf, dass du für deinen Level an Know How erschreckend arrogant bist.

Es ist mir egal, was du von mir hältst. Du musst ja auch keine Konversation mit mir halten. Du kennst mich auch gar nicht. Lediglich wertest du mein Verhalten nur aufgrund meines Schreibstils und meinen Arschtritten die ich hier verteile. 

Wer bist du genau, dass du mir weis machen willst, dass meine Lösungsstrategien falsch sind? Hast du Psychologie studiert oder kannst vergleichbare Qualifikationen aufweisen? 

Du kannst meinen Charakter nicht mit einer Therapiestrategie in Konkurrenz stellen. Das sind 2 paar Stiefel. Und ich glaube mein Coach kann das besser einschätzen wo es happert. ;)

BEEF

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Da denke ich, es kommt nichts mehr, kommt nach einer Ewigkeit doch noch eine was, freue ich mich, weil ich glaube, du hast dir ernsthaft Gedanken gemacht, überlege mir schon wann ich mir Zeit nehme dir vernünftig zu antworten, damit wir bald mal virtuell einen Erfolg begießen können und dann lese ich sowas. Ich bin enttäuscht von dir. Ich werde unserer beider Zeit nicht noch länger verschwenden, daher kurz, zwei letzte Denkanstöße, die dein Leben wirklich verändern, solltest du irgendwann erwägen, deine, ironisch aber ja, Beratungsresistenz hinter dir zu lassen. 

1. Dir geht es nur um Rechthaben. Nicht nur bei mir sondern, so weit ich zumindest gegraben habe, jedem der irgendwas sagt, das gegen deinen falschen Stolz geht. Du musst auch meine Kritik nicht annehmen und kannst natürlich widersprechen, was durchaus sinnvoll ist, wenn du es auch meinst, aber du bringst gar keine Argumente, sondern motzt nur rum, nach dem Motto "gar nicht wahr". Das ist Kindergarten, Mann. Ich bin nicht dein Feind und du musst mir nichts beweisen. Und doch ist es dein Leben, wenn du meinst, du bereicherst es, wenn du mit mir oder anderen Usern rumbeefst, tu was du willst. Ich bin nicht dein Vater. 

2. Erzählst mir letztens groß, du magst es hart, nimmst dir unter dem Deckmantel der Hilfestellung heraus, andere User richtig durchzubeleidigen, heulst rum weil ich einen vor deinem Mobbing in Schutz nehme und nun flennst, weil ich dir hier gib oder nimm probeweise 5% von deiner eigenen Medizin zu schmecken gebe? Schäm dich, @runningbeef, schäm dich. Dafür schuldest du dir selbst eine Entschuldigung. 

bearbeitet von Sever

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vor einer Stunde schrieb Sever:

Schäm dich, @runningbeef, schäm dich. Dafür schuldest du dir selbst eine Entschuldigung. 

 

vor einer Stunde schrieb Sever:

Und doch ist es dein Leben, wenn du meinst, du bereicherst es, wenn du mit mir oder anderen Usern rumbeefst, tu was du willst. Ich bin nicht dein Vater.

Du hast gut erkannt, dass du nicht mein Vater bist. Dann verhalte dich bitte auch dementsprechend. Witzig wie sehr du dir selber widersprichst. Könnte man ja fast von einem double blind sprechen. So argumentieren aber doch anders handeln.

vor einer Stunde schrieb Sever:

Da denke ich, es kommt nichts mehr, kommt nach einer Ewigkeit doch noch eine was, freue ich mich, weil ich glaube, du hast dir ernsthaft Gedanken gemacht, überlege mir schon wann ich mir Zeit nehme dir vernünftig zu antworten, damit wir bald mal virtuell einen Erfolg begießen können und dann lese ich sowas.

Zu hohe Erwartungen gehabt? Du bist nicht mein Coach. Somit haben WIR gar nichts zu feiern. Ich reagiere eben nicht auf jeden x beliebigen Appell. 

vor einer Stunde schrieb Sever:

Ich bin enttäuscht von dir. Ich werde unserer beider Zeit nicht noch länger verschwenden, daher kurz, zwei letzte Denkanstöße, die dein Leben wirklich verändern, solltest du irgendwann erwägen, deine, ironisch aber ja, Beratungsresistenz hinter dir zu lassen. 

Vielen Dank Vater für die weisen Worte. Meinen echten Vater kenne ich zu mindestens mehrere Jahre im Gegensatz zu dir. Du bist einfach irgendwer aus dem Internet. Nothing special. ;)

vor einer Stunde schrieb Sever:

1. Dir geht es nur um Rechthaben. Nicht nur bei mir sondern, so weit ich zumindest gegraben habe, jedem der irgendwas sagt, das gegen deinen falschen Stolz geht. Du musst auch meine Kritik nicht annehmen und kannst natürlich widersprechen, was durchaus sinnvoll ist, wenn du es auch meinst, aber du bringst gar keine Argumente, sondern motzt nur rum, nach dem Motto "gar nicht wahr". Das ist Kindergarten, Mann. Ich bin nicht dein Feind und du musst mir nichts beweisen. Und doch ist es dein Leben, wenn du meinst, du bereicherst es, wenn du mit mir oder anderen Usern rumbeefst, tu was du willst. Ich bin nicht dein Vater. 

Wenn es konstruktive Kritik ist, hab ich auch kein Problem mit. Aber alles einfach hinnehmen von Menschen die ich nicht mal kenne von Menschen die irgendeine Meinung haben? Ne danke. Ich brauch auch gar keine Argumente bringen weißt du warum? Weil mir DEINE Meinung wurst ist. Das was hier schreibe sind lediglich Fakten die ich lerne! Ob du das als sinnvoll betüdelst oder als "Trojaner" ist mir schnuppe. Das hier ist ein FR und keine Selbsthilfegruppe. 

Du hackst pausenlos auf mir herum. Wenn du ein Problem mit meiner Art hast => gibt es eine Igno-Funktion ansonsten nerv mich nicht mit deinem belehrenden Vatergetue. 

Selber quatscht du herum von wegen: "Du gibst kein Contra" blablabla und selber? Na wo bleiben denn die Antworten wie:

vor 5 Stunden schrieb runningbeef:

Wer bist du genau, dass du mir weis machen willst, dass meine Lösungsstrategien falsch sind? Hast du Psychologie studiert oder kannst vergleichbare Qualifikationen aufweisen? 

 

vor einer Stunde schrieb Sever:

2. Erzählst mir letztens groß, du magst es hart, nimmst dir unter dem Deckmantel der Hilfestellung heraus, andere User richtig durchzubeleidigen, heulst rum weil ich einen vor deinem Mobbing in Schutz nehme und nun flennst, weil ich dir hier gib oder nimm probeweise 5% von deiner eigenen Medizin zu schmecken gebe?

Ich frage mich echt was du genau von mir willst? Habe ich um deine Hilfe gebeten? Das hier ist ein FR Sever. Im Grunde genommen stinkt dir nur meine Art und darauf hakst du ständig nur drauf herum. Und so gesehen ändere ich mich deshalb nicht, nur weil du meine Art nicht magst. 

Jetzt frag dich mal was hier Kindergarten ist. Wenn du ein Problem hast dann schreib es mir privat und nicht public. Wobei mir es eh egal ist was du von mir denkst (ja dass hab ich sogar in der Therapie gelernt). Schließlich muss mich nicht jeder mögen und das ist auch gut so.

BEEF

bearbeitet von runningbeef

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    • Von Xatrix
      Lieber Leser, was meinst du – wie muss ein Mann sein, der bei Frauen erfolgreich ist?
      Vielleicht stimmst du mir zu, wenn ich aufzähle:
      - er muss sich etwas trauen (z.B. sie anzusprechen)
      - er muss selbstbewusst sein
      - er muss kommunizieren können
      - er muss führen
      - er muss Charisma haben
      - möglicherweise muss er auch die ein oder andere bestimmte Techniken beherrschen
      Ich mache gleich an dieser Stelle “Tabula rasa”: Du kannst in jeder dieser Persönlichkeitseigenschaften weit vorne liegen und trotzdem wird Frauenerfolg für dich noch in weiter Ferne sein.
      Denn eine kleine nette Eigenschaft fehlt nicht nur in dieser Liste, sondern wird von vielen Männern immer wieder mit den Füßen getreten:
      Selbstrespekt
      Ein kleines schmutziges Geheimnis:
      Frauen finden nur Männer langfristig anziehend, bei denen sie spüren, dass er voll und ganz zu sich steht und seine Bedürfnisse leben kann.
      Wenn es dir nicht gelingt, dich und deine Werte zu respektieren, werden dir Frauen ein Leben lang auf deiner Nase herumtanzen, oder schneller das Interesse an dir verlieren, als du bis 3 zählen kannst.
      Vielleicht ist das auch der Grund, warum es für dich mit Frauen am Anfang ganz gut klappt, aber sie dann schon bald nichts mehr von dir wissen wollen. Vielen Männern gelingt es, den Mangel an Selbstrespekt beim Kennenlernen zu kaschieren, indem sie die Frau gezielt in bestimmten Punkten abwerten und ganz bewusst hier und dort Interesse zurückhalten.
      Aber das ist wie mit einem ordentlichen „Feinkostgewölbe“ – auch wenn es sich jeder Mann wünscht: Keiner schafft es 24 Stunden lang seinen Bauch einzuziehen. Genau so unmöglich ist es, dass er der Frau weis macht, was für ein toller Hecht er ist, obwohl er in seinem Inneren ein glitschiger Aal ist, denn niemand kann sein Verhalten den lieben langen Tag verstellen.
      Wie du aus dieser Erklärung richtig vermutest, hängen Selbstbewusstsein und dein „Standing“ als Mann stark von deinem Respekt für dich selbst ab. Ist dieser nicht da und lebst du ihn nicht, oder verletzt ihn, dann sind dein Selbstvertrauen und deine Männlichkeit fragiler als Eierschalen.
      Deswegen lernst du in diesem Artikel die Grundlagen zur Schaffung von Selbstrespekt kennen und erfährst, wie du ihn stärken und in konsequent in dein Leben integrieren kannst.
      Weißt du, Frauen sind wundervölle Geschöpfe und leben gerne in ihrer harmonischen, weiblichen Rolle – das tun sie aber nur, wenn du auch deine Rolle als Mann bekleidest.
      Wenn du egal, was sie macht (z.B. deine persönlichen Lebensregeln verletzt), dich beleidigt oder sich einfach nicht bei dir meldet – warum hat sie dich dann verdient?! – trotzdem noch weiter an ihr interessiert bist, dann ist der Respekt vor dir selbst noch ein kümmerliches Pflänzchen.
      Genug der schönen Worte, ich möchte dir an dieser Stelle Aufgaben an die Hand geben, damit du lernen kannst, dich mehr zu respektieren.
      1.) Definiere die Regeln und Werte deines Lebens
      Immer wieder bleiben Männer passiv, wenn Frauen oder andere Menschen Dinge tun, die ihnen gar nicht schmecken, weil sie dazu gar keine feste Meinung haben. Sie denken sich „Ah, das ist nun echt mal nicht dufte, was die da mit mir macht“ – aber das war es auch schon.
      Hey, ein Mann wird meist erst dann aktiv, wenn sein Territorium oder er direkt verletzt wird. Du siehst: Ohne abgestecktes Territorium, ohne eine Klarheit über deine wichtigsten Werte, führst du ein Leben in der belanglosen Beliebigkeit.
      Kein Wunder, dass andere Menschen und Frauen immer wieder auf dir herum trampeln!
      Also: Bestimme klar die wichtigsten Werte für dein Leben, grenze die bedeutendsten Bereiche ein, über die du Hoheit haben möchtest und werde dir bewusst über das, was du wirklich willst.
      Fange genau jetzt an und bestimme 10 Regeln dafür wie du dein Leben führen möchtest und was du brauchst, um diesen Zustand zu erreichen.
      Das kann zum Beispiel sein:
      1.) Meine persönliche Freiheit und die Freiheit meines Denkens sind die Hauptziele, die ich in meinem Leben verfolge.
      2.) Andere können mir gerne Feedback zu meiner Entwicklung geben, aber sie dürfen nicht versuchen mich in meinen alten Verhaltensmustern gefangen zu halten.
      3.) Ich stehe für andere ein – wenn sie sich nicht verteidigen können, schreite ich für sie ein.
      4.) Die Menschen, die mich umgeben respektieren mich und stehen uneingeschränkt zu mir.
      5.) Ich umgebe mich nur mit Menschen, die mir guttun.

      Setze nach diesem kleinen Input ruhig deine Liste auf. Eine kleine Hilfe ist es, dich im hohen Alter – z.B. mit 80 – vorzustellen. Jetzt, wo du auf dein Leben zurückblickst, was möchtest du alles erreicht haben, was willst du alles erlebt haben?
      Du wirst durch dieses kleine Gedankenexperiment natürlich nicht deine Berufung finden, aber mehr ein Gespür dafür bekommen, in welche Richtung dein Leben sich entwickeln soll. Von dort aus kannst du eine Ebene tiefer gehen und schauen, was du an „Regeln“ brauchst, um diese Ziele auch wirklich zu erreichen.
      Diese Regeln kannst du dann auf ganz viele Bereiche deines Lebens verallgemeinern: Auf deinen Job und den Umgang mit deinen Kollegen, auf deinen Freundeskreis und selbstverständlich auch auf deine Partnerin.
      Bist du zum Beispiel derjenige, der immer sie anruft und der immer wieder in die Beziehung investiert, während sie sich nur zurücklegt, verletzt das deine Regel 4) und 5). Sie macht dir schlechte Gefühle, weil du immer mehr machst aus Angst sie zu verlieren und dabei respektiert sie dich gar nicht, denn warum erwartet sie von dir, dass du immer auf sie zukommst?
      Du siehst: Mit so einer Liste kannst du viel klarer wahrnehmen, wenn Verhalten passiert, dass nicht förderlich für dich, für dein Dasein und vor allem nicht für deinen Selbstrespekt ist.
      2.) Definiere dein Verhalten
      Werteverletzungen und Regelbrüche wahrzunehmen ist das eine. Auf sie adäquat reagieren zu können das wichtige andere.
      Meiner Erfahrung nach ist das für viele Menschen, die sich mit dem Flirten und der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen ein großes Problem. Sie trauen sich nicht in diesen Konflikt zu gehen oder wissen oft einfach nicht, wie sie das bewerkstelligen können.
      Deswegen machst du es dir einfacher: Nachdem du deine Werte definiert hast, überlegst du nun, wie du reagieren solltest, wenn sie gebrochen werden.
      Kommen wir doch mal zurück zum zwischenmenschlichen Kontext: Ein Kollege macht wieder einen Witz auf deine Kosten. Wenn so etwas Mal passiert, ist das okay – das gehört zum Alltag. Zum Problem wird´s aber, wenn es dich richtig nervt und du innerlich schon die Fäuste ballst, selbst wenn der besagte Kollege noch gar nicht im Büro ist.
      Deine Aggression in dem Moment ist ein positives Gefühl, weil es jene Emotion ist, die du wahrnehmen sollst, wenn ein Mensch deine Regeln verletzt. Dieser Kollege greift dich dauernd an und macht dir damit schlechte Gefühle.
      Gehe es jetzt ganz anders an. Schreibe dein Verhalten auf, was du mit einem Menschen machst, der sich ständig über dich lustig macht. Vielleicht gefällt dir, wenn du beim nächsten Vorkommnis einfach dein Wasserglas in Richtung seines Schrittes schwingst und sich ein richtig schöner nasser Kreis auf seiner Hose abzeichnet. Dann haben die anderen was zu lachen und du hast deinem Kollegen mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass er sich besser zweimal überlegen soll, auf welchen Kosten er sich lustig machen darf.
      Genau so kann es für dich andere Situationen geben, wo du nicht den Wasserteufel spielst, aber ganz authentisch zu deinen Werten stehst.
      Wenn du z.B. ein sozialer Mensch bist, dürftest du die Aussage einer Frau wie “Ach, was in Japan passiert ist mir doch egal” nicht so gut finden und müsstest ihr dann mal klipp und klar sagen “Hey, so eine *****-Einstellung geht ja mal gar nicht.“
      Ich würde in so einem Fall (bei krassem Wertewiderspruch) nach einer Ansage von mir das Gespräch mit meinem Gesprächspartner verlassen, denn egal wie schön eine Frau ist, muss ich mir so etwas nicht geben.
      Das sind die richtigen Reaktionen, die du für dich aufschreibst. Anfangs kann das für dich noch eine große Hilfe sein – aber mit der Zeit wirst du diese Konfliktschritte immer mehr in dein Verhalten übernehmen.
      Klar ist, dass du dir mit diesem authentischen Lebensweg nicht nur Freunde machst. Die Frage ist jedoch, wie männlich und selbstbewusst es sich für dich anfühlen kann so zu reagieren. Das spüren nicht nur andere Menschen, gerade Frauen riechen diese Ehrlichkeit 10 Meilen gegen den Wind und finden sie gut!
      3. Begebe dich in den richtigen Zustand
      Es gelingt dir noch einfacher deine definierte, richtige Reaktion zu zeigen und sie „durchzustehen“, wenn du in dem richtigen Gefühlszustand für sie bist.
      In den Konflikt gehen hat nun einmal viel damit zu tun, in wieweit du positive Aggression in dir schüren kannst. Dafür gebe ich dir eine kleine, aber feine Techniken an die Hand.
      Modelliere eine andere fähige Person: Kennst du eine Person aus deinem Freundeskreis oder in einem Film, bei der du bereits miterlebt hast, wie sie für ihre Werte eingeschritten ist?
      Dann beginne ganz im Sinne des NLPs diesen Menschen zu modellieren – also ihn, sein Verhalten und sein Inneres nachzuahmen.
      Dafür gibt es viele verschiedene Ebenen, auf denen du ihn kopieren kannst.
      Körpersprache: Er geht er einen Schritt vorwärts, er wechselt in einen festen Stand, er baut sich auf, er nimmt mehr Platz ein…
      Physiologisch: Er spannt seine Muskeln an und atmet schneller
      Glaubenssätze: Schwer zu beobachten, aber nimm sie doch einfach an – er denkt sich bestimmt „So und keinen Schritt weiter!“
      Verhalten: Was macht er genau, wie geht er in den „Angriff“ über
      Identifiziere diese Bereiche und das was er dort tut ganz genau und modelliere sie. Übe dies zu Hause trocken mehrere Male, damit du in einer aufregenden Situation auch sicher darauf zurückgreifen kannst.
      4.) Löse deine Blockaden
      Oft wirst du an dieser Stelle schon deine Ketten gesprengt haben und dich für DICH einsetzen – hm, was meinst du, was das alles Gutes mit deinem Selbstrespekt macht und wie gut man damit abends einschläft.
      Für den ein oder anderen ist es trotz der vorhergehenden Schritte aber immer noch kein Leichtes, für sich einzustehen.
      Wenn das bei dir der Fall ist, dann überprüfe deine Glaubenssätze dazu:
      - Warum ist es für dich schlimm, für deine Bedürfnisse einzustehen?
      - Was gefällt dir nicht am Konflikt?
      - Warum kannst du andere Menschen nicht zurechtweisen, wenn sie dich angreifen?

      Schaue, was dir dein Kopf auf diese Fragen oder in den betreffenden Situationen als Ausreden liefert. Notiere diese Ausreden und beginne dir ein Trainingsprogramm als Gegenmittel aufzuerlegen. Dort kannst du Schritt für Schritt diese negativen Glaubenssätze auslöschen.
      Wenn du zum Beispiel nicht gerne für deine Bedürfnisse einstehst, weil du in deiner Erziehung gelernt hast, dass du erst immer anderen den Vortritt lassen sollst, dann wähle kleine Schritte um gegen diesen Glaubenssatz anzuarbeiten.
      Verlange in deiner Kantine Aufschlag bei den Kartoffeln, krame in der Supermarktschlange so lange nach deinem Kleingeld, bis du die 93 Cent als Kleingeld zusammen gesammelt hast…
       
      Schlussworte
      Du siehst – Selbstrespekt ist ein weites Thema!
      Wenn du diese Aufgaben aber beherzt angehst, anfängst deine Regeln zu leben und schaust, wie dann Frauen und andere Menschen mit dir in Zukunft umgehen werden, wirst du große positive Veränderungen wahrnehmen.
      Viel Erfolg,
      Pascal “Xatrix” Levin
       
      P.S:
      Eine Trennung kann auch daran liegen, dass man als Partner völlig unterschiedliche Vorstellungen vom Leben hat. Der eine möchte Party, Feiern und Spaß. Jemand anderes sehnt sich nach einem erfüllteren Leben und sieht den Sinn eher darin, anderen Menschen zu helfen, was Positives auf der Welt zu bewirken und sie ein Stückchen besser zu machen.
      Für eine starke Beziehung solltet ihr eine gemeinsame Berufung finden. Etwas, was euch beide antreibt und motiviert. Eine Vision für euer Leben, die ihr zu zweit verwirklichen möchtet.
      Wie gesagt, ist das ein wichtiger Faktor für eine funktionierende Partnerschaft.
    • Von 78643
      Hi, habe viel über Pick up gelesen und möchte parallel zu Lifestyleverbesserung und Onlinegame verschiedene Übungen draußen machen (angefangen mit AA- Überwindung). Freue mich auf Begleitung und gegenseitiges Feedback. Bis dann
    • Von BiggestPlayer
      Also....
      meine Eltern sind schon getrennt seitdem ich 9 Jahre alt bin, klar hat mich das als Kind genervt das Mama und Papa nicht mehr zusammen sind aber je älter ich wurde desto besser schien ich damit umzugehen. Nun zu dem eigentlichen Thema 
      mein Vater hat seit 2 Wochen ne neue am Start und scheint sie wirklich zu mögen, da er sie mit in den nächsten Urlaub nach Miami mitnehmen will. Ich habe aber die ganze Zeit über das Gefühl dass sie meinen dad nur wegen des Geldes will. Ich will nicht das sie ihn ausnutzt nur er scheint das nicht zu sehen oder doch? Kann mit ihm auch nicht drüber reden da er ständig unterwegs ist und wenn er mal da ist klebt sie im am A****
      meine Frage an euch: soll ich die Sache sein lassen odwr was soll ich machen ?
      grüsse 
    • Von nicgo
      Hi,
      ich will mit folgenden Beitrag mal eure Meinungen einholen, um zu sehen inwieweit ich dieses Persönlichkeitsproblem in den Griff bekommen kann.
      Seit 2 Jahren beschäftige ich mich jetzt intensiv mit Pick up Literatur ( bspw. "Der Sexinstinkt" von Nico Gold) und ähnlichen Fachbüchern und versuche mir sämtliche Theorie anzueignen.
      So weit hatte ich damit dann auch endlich in der Praxis mal Erfolg. D.h. fremde Mädels anreden, küssen, Nummern austauschen....nicht mehr(leider!). 
      Seit einigen Monaten stagniert jedoch meine Entwicklung, da ich mir immer mehr einrede, dass ich hässlich bin und es somit verdient habe allein zu sein.
      Ich bin der Überzeugung, dass sich dieser Glaubenssatz in meinem Unterbewusstsein eingenistet hat und somit auch vielleicht im Gespräch mit Frauen sich dieses negative Selbstbild indirekt überträgt.
      Bitte um Rat: Was kann ich tun um diesen Glaubenssatz ein für alle mal loszuwerden ? 
       
      Für eure Antworten besten Dank. 
       
    • Von seduction
      Moin Männer,
      Sven von Authentic-Charisma hier. Fast hätte ich vergessen dich an unserem großen [Gratis] Online-Seminar morgen um 18:30 teilhaben zu lassen.
      Um was es geht und wie du teilnehmen kannst erfährst du in Videoform direkt hier:
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