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    Bisher habe ich aus allen Büchern, die im PU empfohlen werden, immer wenigstens eine Erkenntnis mitnehmen können. 

    Aus "Miteinander reden" die Tatsache, dass jeder Satz verschiedene Botschaften enthält. Aus "Wie man Freunde gewinnt" den Rat, jedem Mitmenschen Wert zu geben. Ob ich die beiden Erkenntnisse nun praktisch umsetzen konnte, steht auf einem anderen Blatt Papier...

    Nun habe ich das Audiobook zu "Weg des wahren Mannes" durchgehört und bin gelinde gesagt enttäuscht.

    Abgesehen davon, dass rein schriftstellerisch keine wirkliche Struktur herrscht - es wird munter drauflos schwadroniert und jeder dritte Satz enthält die Phrase "ein Mann sollte" - verstehe ich nicht, worauf David Deida hinaus will. Für mich hat 80% des Buches den Subtext, dass eine Frau jederzeit alles tut, um den Mann zu zerstören, weil sie will, dass er sich wehrt. Nur so kann sie seine männliche Stärke fühlen, was ihr einziges Lebensziel zu sein scheint. 

    Ein Beispiel, was bei mir hängen geblieben ist, ist folgendes: Ein Mann kommt nach Hause, nachdem er auf der Arbeit einen 1-Millionen-Deal unter Dach und Fach gebracht hat. Die Frau freut sich nicht mit ihm, sondern macht ein Riesendrama, weil der Mann die Milch vergessen hat. Dies geschehe aus Liebe, denn die Frau möchte, dass der Mann auch in Zeiten äußeren Erfolgs seine innere Mitte nicht verliert. Warum sie ihn nicht einfach in den Arm nimmt und sagt, dass sie ihn unabhängig von äußeren Faktoren liebt und sich mit ihm freut, liegt wohl am oben beschriebenen Prinzip der Frau als ewiger Testerin. Der "wahre" Mann gehe nicht auf Konfrontation, sondern lacht köstlich und geht nochmal los, um der Alten die Milch zu besorgen, um dann mit der Milch wiederzukommen, sie in den Arm zu nehmen und ihr so Kraft geben.

    Möglicherweise habe ich etwas falsch verstanden und ich werde das Buch sicher nochmal hören. Schließlich gilt es seit Jahren als heiliger Gral, besonders in der US-Szene. Andererseits sind (Hör-)bücher eine meiner Leidenschaften und ich würde mir eine hohe Lesekompetenz bescheinigen. 

    Hat das Buch jemand von Euch gelesen und kann mir beim Verständnis weiterhelfen?

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    Ich hab zwar nicht das Buch von Deida gelesen, sondern "Erleuchteter Sex".  Man darf halt nicht vergessen, dass der Mann Esotheriker ist. Mir hats geholfen, mich mit den Urprinzipen von Yin und Yang auseinanderzusetzen und ich hab versucht, sein praktische Beispiele eher zu ignorieren und das große Ganze zu sehen. 

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    vor einer Stunde schrieb Wildchild:

    Hat das Buch jemand von Euch gelesen und kann mir beim Verständnis weiterhelfen?

    Ich habe dieses Buch zwar nicht gelesen und diesen Deida kenne ich auch nicht, aber ich habe mal kurz erkundigt.

    Scheint ein Aushilfsbuddhist zu sein, der seinen weltfremden Kitsch ganz gut vermarkten kann. Solchen Blödsinn bekommt man in jeder Bahnhofsbuchhandlung für 50 cent hinterhergeschmissen.

    Wenn Du mal ein gutes Buch lesen willst, kann ich Dir "Der Fürst" von Niccolo Machiavelli empfehlen.

    Hat zwar nichts mit PUA zu tun, aber man kann die Erkenntnisse trotzdem auf Menschen, Beziehungen  und auch Frauen anwenden.

     

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    vor 12 Minuten schrieb Trumpete:

    Scheint ein Aushilfsbuddhist zu sein, der seinen weltfremden Kitsch ganz gut vermarkten kann. Solchen Blödsinn bekommt man in jeder Bahnhofsbuchhandlung für 50 cent hinterhergeschmissen.

    Also ich hab in "Erleuchteter Sex" noch so das ein oder andere übers ficken lernen können.

    Aber natürlich muss dein Urteil richtig sein^^

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    vor 14 Minuten schrieb thundercat:

    Also ich hab in "Erleuchteter Sex" noch so das ein oder andere übers ficken lernen können.

    Das glaub ich Dir sofort, haha.

     

    vor 14 Minuten schrieb thundercat:

    Aber natürlich muss dein Urteil richtig sein

    Ja.

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    vor 5 Minuten schrieb Trumpete:

    Das glaub ich Dir sofort, haha.

     

    Ich zb habe gelernt, wie man durch bestimmte penetrationstechniken muttermundorgasmen auslösen kann. Da dir das Buch nix beibringen kann, kannst mir das bestimmt mal eben nochmal ins gedächtnis rufen, wie das so ist mit den muttermundorgasmen. Ich bin ganz Ohr :)

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    vor 9 Minuten schrieb thundercat:

    Ich zb habe gelernt, wie man durch bestimmte penetrationstechniken muttermundorgasmen auslösen kann. Da dir das Buch nix beibringen kann, kannst mir das bestimmt mal eben nochmal ins gedächtnis rufen, wie das so ist mit den muttermundorgasmen. Ich bin ganz Ohr

    Ganz hinten in der Vagina ist eine Stelle, die einen Orgasmus auslösen kann, wenn sie stimuliert wird. Diese Stelle wird stimuliert, wenn der Mann sehr tief zustösst.

    Ob sich das jetzt Muttermundorgasmus nennt, weiss ich nicht. Ist mir auch egal.

    Viel wichtiger ist, dass die Frau leidenschaftlich ist, sich vernünftig zu bewegen weiss und aktiv mitmacht.

     

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    Ich bin so froh, dass es hier tatsächlich wen gibt, der sich kritisch mit Themen aus dieser Ecke auseinandersetzt. 

    Eine Sache haben David Daida und Dale Carnegie gemeinsam. Wenn man das was sie vorschlagen ohne das dahinter übernimmt, kann das nur in einer Katastrophe enden. Das liegt einfach daran, dass Neurosen die richtige Nachahmung, und das wird verlangt, verhindern. 

    Im Prinzip ist das dahinter bei David Deida nichts weiter als Neurosefreiheit. Ich hatte mit einigen aus zwei verschiedenen Männlichkeitsbewegungen über genau diesen Teil mit der Umarmung gesprochen. Es lief jedes Mal auf eine Katastrophe hinaus. Warum? Weil sie das was er gesagt hat versucht haben nachzumachen, ohne die Ressource dahinter zu besitzen. Auch wird komplett nicht auf die Beziehungsform eingegangen. Denn wenn sie fern davon bereits krank ist, wird das auch frei von Neurosen übel ausgehen. Ich persönlich würde ein solches Verhalten nur wirklich sehr engen Freunden durchgehen lassen und selbst dann erwarte ich, dass das eine Ausnahme bleibt. Schulz von Thun dagegen kann ich weiterempfehlen, das hat wirklich Hand und Fuß. 

    Dir scheint viel am Thema Männlichkeit zu liegen, daher zwei persönliche Erkenntnisse aus diesen Bewegungen, die dir vielleicht helfen. Das wird etwas kontrovers, in solchen Bewegungen gibt es ja diese Fanboys. Wenn das einer von denen liest, habe ich offiziell einen neuen Todfeind weil sie dieses Zeug fast wie eine Religion ausleben. Nicht das ich dir unterstellen will, so einer zu sein, das Gegenteil ist der Grund, warum ich das vor dir anspreche. Ich möchte aber im Vorhinein vor solchen Leuten warnen. 

    1. Ich finde, das wonach sie streben, also Männlichkeit, diesen Begriff irreführend. Es wird nie gesagt, was damit eigentlich gemeint ist, was das ist oder nicht ist. Die meisten suchen Klischeebilder eines maskulinen Manns und können es nicht übernehmen und kriegen von ihrer Umwelt negative Rückmeldungen dafür. Damit endet es normalerweise, denn sie haben in der Regel durch die Bank keinen Erfolg und es ändert sich in Jahren nicht. Es war nicht leicht, an die ranzukommen, aber die wenigen, die aus dieser Richtung Erfolg hatten, haben mir alle unterm Strich erzählt, dass Männlich sein im Prinzip nur darauf hinausläuft, sich nicht wie ein Idiot zu verhalten. Ich persönlich finde das weder männlich, noch weiblich, sondern einfach nicht idiotisch. Auf der anderen Seite, wer sich wie ein Idiot benimmt, ist finde ich auch weder unmännlich oder unweiblich, sondern einfach ein männlicher oder weiblicher Idiot. Zusätzlich, die meisten Leute, die auf mich maskulin oder feminin wirkten, zeigten erst als ich sie sehr lange, also über Wochen beobachtete Zeichen möglicher psychischer Erkrankungen, wobei ich diese auch dann schwerer deuten konnte. Das scheint zusammenzuhängen, Ergibt aber auch Sinn, wenn man sich mit Neurosen und traumatischen Ablegern beschäftigt. So weit ich das mitbekommen habe, hast du hier sogar schon ein Basiswissen aufgebaut, daher wirst du verstehen, wovon ich rede. Wenn du das genauer erklärt haben möchtest, empfehle ich dir "Doktor Christian Semlitsch" zu kontaktieren. Einfach fragen, was ist mit Männlichkeit nun genau gemeint. Der kann das ganz gut erklären, ohne Schnickschnack und Mindfuck. 

    2. Ganz wichtig: Solche Bewegungen verfolgen den Glauben, dass man seine Männlichkeit stärkt, wenn man viel mit anderen Männern rumhängt. Wenn ich mich nicht irre, hat das mit Robert Bly angefangen und die Bewegungen, die daraus entstanden sind, haben das weitergemacht. Das ist oberflächlich nicht falsch, da du von deinen Umfeldern durch viel Kontakt Sachen übernimmst und auch lernen kannst, aber ich habe mir das mal in echt angeschaut. Da versammeln sich teilweise tiefenzerstörte Leute mit schwerwiegenden seelischen, manchmal geistigen Leiden, die dasselbe suchen. Aber ihnen fehlt allen das, wonach sie suchen, also werden sie damit nicht konfrontiert. Als ich sie nach einem Jahr nochmal aufsuchte, konnte ich bei vielen eine grundsätzliche Verschlechterung erkennen. Und ihr Erfolg spricht für sie. Doch tragischerweise sind sie oft die einzigen, die dieser Entwicklung nicht ins Auge sehen wollen, weil sie sich eingestehen müssten, ihre Zeit weggeworfen zu haben, sich noch weiter zu schaden. Wenn du dich schon lange damit beschäftigst, wirst du bestimmt schon auf Gruppierungen dieser Art gestoßen sein. Ich weiß nicht, ob man die auch in Duisburg findet, aber normalerweise in jeder großen Stadt. Ich empfehle dir, das anzuschauen, aber sehr kritisch und distanziert, also egal was sie dir erzählen wollen, nicht unbedingt aggressiv reagieren, aber das immer von ihren eigenen Ergebnissen abhängig machen und dich nicht einwickeln lassen. Das klingt böse, aber du kannst tatsächlich durch ihre Fehler von ihnen lernen, aber auch vermeiden so zu enden. 

    bearbeitet von Sever

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    vor 20 Minuten schrieb Sever:

    Dir scheint viel am Thema Männlichkeit zu liegen

    Danke für deinen langen Beitrag, doch diese Prämisse ist falsch. Ich finde, die gesamte Männlichkeitsbewegung ist ein lächerliches Überkompensieren. Ich persönlich nehme mich als Individuum wahr, nicht als Geschlecht. Ich möchte noch besser im Umgang mit Frauen werden und da ich oft durch Bücher gute Denkanstöße bekommen habe, ist Lesen für mich ein Teil davon - wenn dies auch die Praxis nie ersetzen kann. Dieses Buch stand schon länger auf meiner Leseliste und wurde mir vor Kurzem nochmal von Riddik empfohlen. 

    Wir haben schon mal über Orlando Owen gesprochen. Ich mag viele seiner Podcasts, aber diejenigen Episoden über Männlichkeit haben mich nie überzeugt. Anfang dieses Jahre habe ich mit Mann-Bewusst-Sein begonnen. Ist ein Online-Programm, wo man 20 Monate lang oder so neuen Inhalt freigeschaltet bekommt. Nach 2 Monaten bin ich dort ausgestiegen, weil ich die Scheiße nicht mehr ertragen habe. Das Thema Männlichkeit ist für mich völlig uninteressant, ich habe mich wie gesagt nur deshalb diesem Buch gewidmet, weil es eines der 20 Alltime-Classics der Pick Up Bewegung darstellt, welches ich noch nie gelesen habe. Bin da Komplettist.

    bearbeitet von Wildchild

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    vor 4 Stunden schrieb Sever:

    Solche Bewegungen verfolgen den Glauben, dass man seine Männlichkeit stärkt, wenn man viel mit anderen Männern rumhängt.

    Haha, dann ist es ja kein Wunder, dass ich so unmännlich bin - hänge nur mit Frauen rum...

    Den "Weg des wahren Mannes" würde ich nicht als PU-Buch betrachten und von daher ist es logisch, dass man es auch nur auszugsweise gebrauchen kann.

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    vor 14 Stunden schrieb Bess:

    Wie so ziemlich jedes Buch aus dieser Kategorie :D

     

    Seh ich genauso. Aus jedem PU-, Persönlichkeitsentwicklung-, Whatever-Buch zieht man sich das raus, was man für sich selbst gebrauchen kann und somit in die eigene Philosophie passt.

    Ich hab "Der Weg des wahren Mannes" auch gelesen (Kapitel 1-6). Nach "Models" und "No More Mr Nice Guy". Letzteres ist heutzutage in deutsch erhältlich. Mal schauen, ob ich mir das nochmal in deutsch antue. Aber größtenteils sind die Mann-Sein-Bücher eh alle gleich und das, was ich zu meinem Mann-Sein-Verständnis aus David Deida's Buch gebrauchen konnte sind u. a. folgende Punkte:

    Teil 1

    6 Ändern Sie nie ihre Meinung, nur um es einer Frau recht zu machen -> verbieg dich nicht für eine Frau
    8 Wagen Sie sich immer ein wenig über Ihre Grenzen hinaus -> erweiter deine Comfortzone
    10 Begrüßen Sie die Kritik Ihrer Freunde -> sei kritikfähig

    Teil 2

    17 Zeigen Sie ihr Ihre Anerkennung -> nimm die Frau wahr
    18 Zu viel Toleranz führt nur zu Ärger und Vorwürfen -> setze Grenzen, die befolgt werden
    19 Analysieren Sie ihre Partnerin nicht -> kein PDM (Pussy Diagnose Modus; Hirnfick)

    usw

    Das waren jetzt mal paar Punkte aus dem Buch, die ich wichtig finde, damit es mit dem Mann-Sein auch was wird.

    === EDIT =====
    Mensch, hab ich doch mit die beiden wichtigsten Eigenschaften eines Mannes vergessen.

    Teil 1

    7 Ihr Lebensziel muss Ihnen wichtiger sein als Ihre Beziehung -> ich bin gerne mit ihr zusammen, aber muss es nicht, weil ich mein Glück / meine Zufriedenheit nicht von ihr abhängig mache

    Teil 4

    34 Sie will sich entspannen können, während Sie Führung übernehmen können -> Führung
    =============
     

    vor 22 Stunden schrieb Wildchild:

    Ein Beispiel, was bei mir hängen geblieben ist, ist folgendes: Ein Mann kommt nach Hause, nachdem er auf der Arbeit einen 1-Millionen-Deal unter Dach und Fach gebracht hat. Die Frau freut sich nicht mit ihm, sondern macht ein Riesendrama, weil der Mann die Milch vergessen hat. Dies geschehe aus Liebe, denn die Frau möchte, dass der Mann auch in Zeiten äußeren Erfolgs seine innere Mitte nicht verliert. Warum sie ihn nicht einfach in den Arm nimmt und sagt, dass sie ihn unabhängig von äußeren Faktoren liebt und sich mit ihm freut, liegt wohl am oben beschriebenen Prinzip der Frau als ewiger Testerin. Der "wahre" Mann gehe nicht auf Konfrontation, sondern lacht köstlich und geht nochmal los, um der Alten die Milch zu besorgen, um dann mit der Milch wiederzukommen, sie in den Arm zu nehmen und ihr so Kraft geben.

    Was solche Beispiele angeht, die in solch Büchern stehen, wo die Frau wegen irgendner Pille Palle (Riesen)drama macht...joa...kann ich eigentlich nur zu sagen, dass ich mit solchen Frauen niemals zusammen war. (Riesen)drama aufgrund einer Kleinigkeit gibt es eigentlich nur dann, wenn ich - laut diesem Beispiel - die Milch schon sehr häufig vergessen hätte nach der Arbeit mitzubringen.

    In dem Beispiel würde das bei mir folgendermassen aussehen...ich komm nach Hause:
    sie: du hast die Milch vergessen
    ich: oh fuck. Brauchst die dringend oder langt es, wenn ich die morgen nach der Arbeit mitbringe
    sie: morgen früh
    ich: ok, kein Ding. Ich fahr nochmal eben los.

    Warum fahr ich nochmal los? Weil ich es nicht gemacht habe, obwohl ich gesagt habe, dass ich es mache. Für die Sachen, die ich verbocke, steh ich gerade und niemand Anderer. So ist das in meiner Welt. Umgekehrt erwarte ich das von meiner Partnerin für ein "gesundes" Miteinander allerdings auch.

    Ich seh das aber auch entspannt und fühl mich dadurch nicht betaisiert. Ist ja auch immer eine sehr große Angst in PU-Foren "uuuhhhh....die Frau betaisiert mich...mimimimi". Wobei eine Frau einen Mann nicht betaisiert, sondern der Mann sich immer selbst betaisiert.

    bearbeitet von Riddik76

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    vor 5 Stunden schrieb Bess:

    Wie so ziemlich jedes Buch aus dieser Kategorie

    Ich erwarte von guten Büchern, dass sie von vorne bis hinten brauchbar oder zumindest in brauchbare und nicht-brauchbare Kapitel unterteilt sind. Wenn ich mir bei jedem Satz einzeln überlegen muss, ob der überhaupt stimmt, fange ich persönlich garnicht an zu lesen.

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    vor 16 Stunden schrieb Riddik76:

    Das waren jetzt mal paar Punkte aus dem Buch, die ich wichtig finde, damit es mit dem Mann-Sein auch was wird.

    Wobei man sagen muss, dass diese und die anderen Punkte, die du aufgezählt hast, nicht nur elementar für das "Mann-Sein" sind sondern viel eher für das "Mensch-Sein". Das sind nämlich alles Punkte, die ich auch von einer Frau erwarte.

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    Ich erwarte von guten Büchern, dass sie von vorne bis hinten brauchbar oder zumindest in brauchbare und nicht-brauchbare Kapitel unterteilt sind. Wenn ich mir bei jedem Satz einzeln überlegen muss, ob der überhaupt stimmt, fange ich persönlich garnicht an zu lesen.


    Naja mir geht es nicht darum ob irgendwelche Sätze stimmen oder nicht sondern, dass einfach in jedem Buch auch zeug steht, mit dem verschiedene Individuen einfach nichts anfangen können. Man hat seine Überzeugungen, Erfahrungen und Prinzipien und die verhindern dann zb, dass man eine bestimmte These/Rat versteht oder annimmt. Einem introvertierten Menschen nützen Tipps für extrovertierte einfach nichts. Dann muss man in der Lage sein, einzuschätzen ob man damit was anfangen kann oder sich eben sagt, das ist nix für mich. Und ich habe bisher in jedem Buch Dinge gefunden die ich zwar nachvollziehen kann aber wo ich mir denke, ich würde es trotzdem nie so machen weil es nicht mit meiner Überzeugung vereinbar ist.

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    vor 16 Minuten schrieb Bess:

    Naja mir geht es nicht darum ob irgendwelche Sätze stimmen oder nicht sondern, dass einfach in jedem Buch auch zeug steht, mit dem verschiedene Individuen einfach nichts anfangen können. Man hat seine Überzeugungen, Erfahrungen und Prinzipien und die verhindern dann zb, dass man eine bestimmte These/Rat versteht oder annimmt. 

     

    "Die Kunst des Lesens wie des Lernens ist auch hier: Wesentliches behalten, Unwesentliches vergessen. [...] Ich kenne Menschen, die unendlich viel „lesen“, und zwar Buch für Buch, Buchstaben um Buchstaben, und die ich doch nicht als „belesen“ bezeichnen möchte. Sie besitzen freilich eine Unmenge von „Wissen“, allein ihr Gehirn versteht nicht, eine Einteilung und Registratur dieses in sich aufgenommenen Materials durchzuführen. Es fehlt ihnen die Kunst, im Buche das für sie Wertvolle vom Wertlosen zu sondern, das eine dann im Kopfe zu behalten für immer, das andere, wenn möglich, gar nicht zu sehen, auf jeden Fall aber nicht als zwecklosen Ballast mitzuschleppen. Auch das Lesen ist ja nicht Selbstzweck, sondern Mittel zu einem solchen. Es soll in erster Linie mithelfen, den Rahmen zu füllen, den Veranlagung und Befähigung jedem ziehen; mithin soll es Werkzeug und Baustoffe liefern, die der einzelne in seinem Lebensberuf nötig hat, ganz gleich, ob dieser nur dem primitiven Broterwerb dient oder die Befriedigung einer höheren Bestimmung darstellt [...] Niemals wird es so einem Kopfe gelingen, aus dem Durcheinander seines „Wissens“ das für die Forderung einer Stunde Passende herauszuholen, da ja sein geistiger Ballast nicht in den Linien des Lebens geordnet liegt, sondern in der Reihenfolge der Bücher, wie er sie las und wie ihr Inhalt ihm nun im Kopf sitzt. Würde das Schicksal bei seinen Anforderungen des täglichen Lebens ihn immer an die richtige Anwendung des einst Gelesenen erinnern, so müßte es aber auch noch Buch und Seitenzahl erwähnen, da der arme Tropf sonst in aller Ewigkeit das Richtige nicht finden würde. Da es dies nun aber nicht tut, geraten diese neunmal Klugen bei jeder kritischen Stunde in die schrecklichste Verlegenheit, suchen krampfhaft nach analogen Fällen und erwischen mit tödlicher Sicherheit natürlich die falschen Rezepte. [...] Wer aber die Kunst des richtigen Lesens inne hat, den wird das Gefühl beim Studieren jedes Buches, jeder Zeitschrift oder Broschüre augenblicklich auf all das aufmerksam machen, was seiner Meinung nach für ihn zur dauernden Festhaltung geeignet ist [...] Nur so hat das Lesen dann Sinn und Zweck. [...] Ich habe mich seit früher Jugend bemüht, auf richtige Art zu lesen und wurde dabei in glücklichster Weise von Gedächtnis und Verstand unterstützt."

    Adolf Hitler, Mein Kampf :)

     

    bearbeitet von Wildchild

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    Natürlich war mein vorheriger Post ein kleiner Spaß, doch die Message dahinter ist, dass wir nicht diskutieren sollten, wie man richtig ein Buch liest, sondern ich würde gerne dem topic entsprechend ein bestimmtes Buch besser verstehen. Bis auf Riddik konnte mir keiner weiterhelfen. Wenn ihr das Buch nicht gelesen habt, ist das völlig in Ordnung, doch dann spammt bitte nicht meinen Thread zu. Ausnahme ist Thundi, weil ich dank ihr einen guten Buchtipp erhalten habe.

    bearbeitet von Wildchild

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    "Die Kunst des Lesens wie des Lernens ist auch hier: Wesentliches behalten, Unwesentliches vergessen. [...] Ich kenne Menschen, die unendlich viel „lesen“, und zwar Buch für Buch, Buchstaben um Buchstaben, und die ich doch nicht als „belesen“ bezeichnen möchte. Sie besitzen freilich eine Unmenge von „Wissen“, allein ihr Gehirn versteht nicht, eine Einteilung und Registratur dieses in sich aufgenommenen Materials durchzuführen. Es fehlt ihnen die Kunst, im Buche das für sie Wertvolle vom Wertlosen zu sondern, das eine dann im Kopfe zu behalten für immer, das andere, wenn möglich, gar nicht zu sehen, auf jeden Fall aber nicht als zwecklosen Ballast mitzuschleppen. Auch das Lesen ist ja nicht Selbstzweck, sondern Mittel zu einem solchen. Es soll in erster Linie mithelfen, den Rahmen zu füllen, den Veranlagung und Befähigung jedem ziehen; mithin soll es Werkzeug und Baustoffe liefern, die der einzelne in seinem Lebensberuf nötig hat, ganz gleich, ob dieser nur dem primitiven Broterwerb dient oder die Befriedigung einer höheren Bestimmung darstellt [...] Niemals wird es so einem Kopfe gelingen, aus dem Durcheinander seines „Wissens“ das für die Forderung einer Stunde Passende herauszuholen, da ja sein geistiger Ballast nicht in den Linien des Lebens geordnet liegt, sondern in der Reihenfolge der Bücher, wie er sie las und wie ihr Inhalt ihm nun im Kopf sitzt. Würde das Schicksal bei seinen Anforderungen des täglichen Lebens ihn immer an die richtige Anwendung des einst Gelesenen erinnern, so müßte es aber auch noch Buch und Seitenzahl erwähnen, da der arme Tropf sonst in aller Ewigkeit das Richtige nicht finden würde. Da es dies nun aber nicht tut, geraten diese neunmal Klugen bei jeder kritischen Stunde in die schrecklichste Verlegenheit, suchen krampfhaft nach analogen Fällen und erwischen mit tödlicher Sicherheit natürlich die falschen Rezepte. [...] Wer aber die Kunst des richtigen Lesens inne hat, den wird das Gefühl beim Studieren jedes Buches, jeder Zeitschrift oder Broschüre augenblicklich auf all das aufmerksam machen, was seiner Meinung nach für ihn zur dauernden Festhaltung geeignet ist [...] Nur so hat das Lesen dann Sinn und Zweck. [...] Ich habe mich seit früher Jugend bemüht, auf richtige Art zu lesen und wurde dabei in glücklichster Weise von Gedächtnis und Verstand unterstützt."
    Adolf Hitler, Mein Kampf
     
    Haha hab schon beim lesen gemerkt, dass es ein Zitat sein muss aber, dass es vom oberkaggvogel selbstpersönlich ist hätte ich nicht gedacht :D

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    vor 4 Stunden schrieb TheCree:

    Wobei man sagen muss, dass diese und die anderen Punkte, die du aufgezählt hast, nicht nur elementar für das "Mann-Sein" sind sondern viel eher für das "Mensch-Sein". Das sind nämlich alles Punkte, die ich auch von einer Frau erwarte.

    Nein, eben nicht. Ein paar Punkte, ja. Z. B. macht es eine Frau in meinen Augen attraktiv, wenn ich beim Date merke, dass ich nicht ihr Mittelpunkt im Leben sein werde, sondern sie auch gut alleine klarkommt.

    Aber gerade der Punkt "Führung" ist eine sehr wichtige Eigenschaft eines Mannes und nicht der Frau.

    Das unterteile ich allerdings in 2 Phasen:

    Phase 1:
    zu Anfang, wenn ich eine Frau kennenlerne, dann ist das Verhältnis "Führung" Mann:Frau in meiner Welt 100:0

    Ich kümmer mich um die Dates, die ich mit ihr mache, komplett alleine. Falls sie mir trotzdem nach dem 1. Date z. B. ne Nachricht schickt "hey, hast du Lust nächste Woche Sushi essen zu gehen?", dann nehm ich das auf und übernehme wieder die Führung "hört sich gut an. Lass uns das Mittwoch oder Donnerstag ab 1830 Uhr irgendwann machen". Darauf kommt dann ihre Antwort, an welchem Tag es ihr passt und ich bestell den Tisch und sag ihr, wann ich sie abhole.

    Das kann ich jedem von euch zu 100% empfehlen, weil ich von mehreren Frauen schon sehr positive Reaktionen darauf bekommen habe, a la "wow, das kenn ich so garnicht von einem Mann" oder "weißt du, was ich an dir cool finde? Du weißt was du willst" usw.

    Es sind zwar Kleinigkeiten, aber diese Kleinigkeiten können richtige Attractionboosts sein, weil die Frau(en) das heutzutage nicht mehr kennen. Die kennen zu 99,9% "wo wollen wir denn hingehen?", "wann passt es dir denn?", "wann hast du denn Zeit?", "soll ich dich abholen?" usw.

    Phase2:
    wenn ich mit einer Frau eine LTR führe, dann ist das Verhältnis "Führung" Mann:Frau z. B. 70:30

    Jetzt mal nicht an der Prozentzahl festbeißen. Was ich damit meine ist, dass ich mehr führe, als die Frau. Also ich hab da nix gegen, wenn sie auch mal führt. Passt und freu ich mich drüber. Wenn das Verhältnis allerdings 40:60 ist, dann herrscht ein erhebliches Ungleichgewicht.

    Dieses Ungleichgewicht, wenn die Frau in der LTR also mehr führt als der Mann, führt dazu, dass dem Mann die LTR irgendwann (also auf Dauer gesehen) um die Ohren fliegt.

    Dann hört man u. a. folgende Sätze von Frauen, die ihren Partner (gerade) verlassen haben:
    - um alles musste ich mich kümmern
    - ich hatte das Gefühl, dass ich ein Kind mehr um mich hatte. Nicht nur meine Tochter, sondern auch noch meinen Ex
    - bei meinem Ex konnte ich nicht "Frau" sein

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    vor 9 Stunden schrieb Wildchild:

    Wenn ihr das Buch nicht gelesen habt, ist das völlig in Ordnung, doch dann spammt bitte nicht meinen Thread zu.

    Ich habe die erste Hälfte gelesen und es wie gesagt als nicht besonders relevant in Erinnerung. Haha, Hitler hat Bücher übrigens nie zu Ende gelesen.

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    Zur Sache mit der Führung: Seh ich genau so. Aber auch wenn die Frau weniger führt als der Mann, ist es mir enorm wichtig, dass sie mir nicht ständig nur hinterherdackelt sondern auch ihre eigene Meinung hat und diese auch kundtut. Auch eine Frau muss wissen was sie will. Gerade bei Entscheidungen, die sie oder vielleicht sogar nur sie betreffen. Mal ein witziges Beispiel, das mir vor längerer Zeit passiert ist: Auf der Autobahn kommt in 1km ne Raststätte, danach fahren wir ab und kurven erstmal ne Weile durch die Pampa. Also sag ich: "Da ist jetzt erstmal die letzte Raststätte, wenn du pinkeln musst, fahr ich raus." Und sie antwortet: "Weiß nicht..." Ich bin dann einfach rausgefahren und hab sie aufs Klo geschickt. Aber das find ich total bescheuert. Ich will ja auch kein Kind um mich haben sondern ne erwachsene Frau. Und wenn ich immer alles entscheide und sie nur nachrennt, find ich das auf Dauer alles andere als anziehend... Also gehört eine gewisse Führung oder zumindest das Wissen, was man will, für mich auch zu den Eigenschaften, die ne Frau haben sollte.

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    vor 21 Stunden schrieb TheCree:

    Zur Sache mit der Führung: Seh ich genau so. Aber auch wenn die Frau weniger führt als der Mann, ist es mir enorm wichtig, dass sie mir nicht ständig nur hinterherdackelt sondern auch ihre eigene Meinung hat und diese auch kundtut. Auch eine Frau muss wissen was sie will. Gerade bei Entscheidungen, die sie oder vielleicht sogar nur sie betreffen. Mal ein witziges Beispiel, das mir vor längerer Zeit passiert ist: Auf der Autobahn kommt in 1km ne Raststätte, danach fahren wir ab und kurven erstmal ne Weile durch die Pampa. Also sag ich: "Da ist jetzt erstmal die letzte Raststätte, wenn du pinkeln musst, fahr ich raus." Und sie antwortet: "Weiß nicht..." Ich bin dann einfach rausgefahren und hab sie aufs Klo geschickt. Aber das find ich total bescheuert. Ich will ja auch kein Kind um mich haben sondern ne erwachsene Frau. Und wenn ich immer alles entscheide und sie nur nachrennt, find ich das auf Dauer alles andere als anziehend... Also gehört eine gewisse Führung oder zumindest das Wissen, was man will, für mich auch zu den Eigenschaften, die ne Frau haben sollte.

    Frauen wissen aber zum Großteil nicht was sie wollen. Das ist nunmal zu 95% so.

    Zudem finde ich, dass dein Pinkelbeispiel nicht gerade glücklich gewählt ist, um darzustellen was "Führung" in einer FB, LTR, whatever bedeutet. Das, was du aufgeführt hast, hat mMn nix mit Führung zu tun, sondern mit falscher Erziehung.

    Du fragst sie -> sie sagt "keine Ahnung" -> du butterst ihr den Arsch, indem du trotzdem abfährst u beschwerst dich im Nachhinein, dass du ein Kind um dich hast, dass nie weiß was sie will

    Bei mir gibt es "keine Ahnung", "weiß nicht", "mal gucken", "mal schauen" usw nicht mehr. Bei mir gibt es nur noch "ja" oder "nein". Und die aufgeführten Floskeln bedeuten bei mir alle "nein". Ich wäre weiter gefahren und wenn sie pissen muss und sie es nicht mehr aushalten kann, soll sie sich in der Pampa hintern Baum hocken. Kriegen die Frauen, wenn sie auf ner Open Air Party besoffen sind ja auch hin, wenn die Toiletten überfüllt sind.

    Kumpel, seine Frau, meine Ex u ich mitm Auto unterwegs in den Snowboardurlaub nach Österreich...Raucherpause:
    Kumpel: wenn jemand pissen muss, dann jetzt. Nächster Halt ist in 3,5 Stunden, wenn wir bei meinem Onkel sind
    Frau: Keine Ahnung, ich glaub nicht
    Ex: Nö

    Halbe Stunde später im Auto:
    Frau: ich muss
    Kumpel: joa, dann halt an. Wir halten erst wieder in 3 Stunden
    Frau: bissl Drama

    Hat meinen Kumpel aber nicht gejuckt.

    Rückfahrt wieder Raucherpause an irgendeiner Raststätte und das gleiche Szenario...pissen erst wieder in 3 Stunden. Was glaubst du wer als erstes auf Toilette verschwunden ist. Ich war (vorsichtshalber) an dritter Stelle :D.

    bearbeitet von Riddik76

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      • Fesseln ist auf jeden Fall etwas, bei dem die Verletzungsgefahr weit unterschätzt wird. Schuld daran sind unter anderem Filme, wo alle Nase lang jemand (in unterschiedlichen Zusammenhängen) mit irgendwelchen Gegenständen gefesselt wird und anschließend ohne bleibende Schäden wieder befreit wird. Das ist im echten Leben nicht immer so. Gerade beim Sex ist das brandgefährlich, da sie sich, wenn Du sie "um den Verstand bringst", schön in die Fesseln reindrückt und dabei Nerven abquetschen kann (bleibende Schäden!). Deshalb gilt beim fesseln immer: Grundsätzlich keine Gegenstände benutzen, die nicht für Fesselspiele hergestellt worden sind (Schnüre, Krawatten, Handschellen usw.). Fesseln mit Seilen, Seidentüchern u.ä. nur wenn man es fachmännisch gelernt hat und wirklich kann. Wie bereits erwähnt, ist die SMJG eine gute Anlaufstelle; vielleicht könnten wir ja auch hier im Forum einen entsprechenden Bereich aufmachen. Ansonsten nimm ein selbstklebendes Fesselband (manchmal auch Bondage-Band genannt). Das gibt's in jedem Sexshop, erklärt sich eigentlich von selbst und birgt fast keine Verletzungsgefahr. Auch hier unbedingt nur eigens dafür hergestellte Kerzen aus dem Sexshop verwenden! Andere Kerzen brennen oft zu heiß und können bleibende Verbrennungen auf der Haut verursachen. Besonders gefährlich sind übrigens Teelichter. Teelichter sind schließlich zum Teewarmhalten gemacht und brennen besonders heiß. Damit würde ich an Deiner Stelle mal anfangen. Das ist ganz harmlos und benötigt zur Abwechslung mal keinen speziellen Gegenstand aus dem Sexshop. Manche Fluggesellschaften verteilen solche Schlafmasken auch kostenlos an die Fluggäste. Ich habe daheim noch einen ganzen Vorrat; also falls jemand noch eine braucht...
      • So, ich fasse nochmal alle Thesen, auf die wir uns einigen konnten, zusammen und präsentiere den aktuellen Stand meiner Überlegungen. Auch auf die Gefahr hin, dass jemanden schon alles klar war und er sich langweilt Die Bedeutung der Umstände und allgemeinen sozialen Fähigkeiten Pick Up Training ist kein Allheilmittel, um mit einem verkorksten Life trotzdem den großen Ficker spielen zu können. Andererseits muss man auch nicht in allen Lebensumständen perfekte Verhältnisse schaffen, um ein erfolgreicher Verführer zu sein. Vernachlässigt man seine Verführungsskills, kann man auch das wiederum nicht als Mr. Perfect ausgleichen. Meiner Meinung nach sollte man noch differenzieren, welche Aspekte der Lebensführung in welcher Phase einer Verführung wichtig sind. @DoktorDaygame hat zurecht darauf hingewiesen, dass eine Frau beim ersten Ansprechen natürlich nicht die gesamte Persönlichkeit erfassen kann, sondern nur aktuelles Verhalten und Auftreten. Daher würde ich sagen, dass insbesondere die äußere Erscheinung (Körperpflege, Klamotten, etc.) einen großen Einfluss haben kann. Ein kleiner Fleck auf der Hose ist natürlich ein Excuse. Ein komplett schmuddeliges Nice Guy Outfit, Achselschweiß und eine Bauernfrisur sind schon ernster zu nehmende Hindernisse. Sicher kann man hier finanzielle Situation, Karriere, Hobbies und so weiter erstmal außer Acht lassen. Aber hier muss ich darauf hinweisen, dass es auch sowas wie Ausstrahlung gibt. Und wenn sich jemand drei Tage vorher eine neue Gitarre leisten konnte, wirkt er sicher anders als jemand, der drei Tage nichts gegessen hat, weil sein Dispo am Limit ist.  Bei einem Date zum Comfort-Aufbau würde ich das schon wieder anders sehen. Hier ist ein entsprechender Lebensstil natürlich von Vorteil. Damit meine ich nicht, dass man ein perfektes Spießbürgerleben haben muss. Der Student aus @TheCrees Beispiel ist vielleicht durch die letzte Prüfung gerasselt; dafür kann er aber besonders witzige Geschichten vom letzten WG-Ausflug erzählen. Bei der Eskalation kann ein durchtrainierter Body sicher helfen, die Muschi feucht werden zu lassen. Bei einem Lay in der eigenen Wohnung kann deren Zustand, je nach Frau, Stimmung, usw. im Zweifelsfall schon ein Yes-or-No Kriterium sein. (Edit: Selbstverständlich muss dafür schon mehr im Argen sein, als ein fehlendes Kopfkissen, klar.) Und so weiter und so fort. Nun möchte ich hier nicht zu sehr ins Details gehen, wie eng "Lebensqualität" und Verführung zusammen hängen. Ihr sollt ja auch ein bisschen mitdenken, haha. Insgesamt stimme ich @DoktorDaygame zwar zu, dass man sich keinen allzu großen Kopf darum machen sollte, wenn man auf der Straße ein paar Mädels sargen geht, um mit Ihnen im Bett zu landen. Auch stimme ich @TheCree zu, dass ein ranziger Student mit den richtigen Charaktereigenschaften sicherlich weit mehr vögeln wird, als ein eierloser Musterbeamte. Dennoch bleibe ich dabei, dass man für längerfristige Fickbeziehungen (oder mehr) mit Qualitätsfrauen (was auch wieder Definitionssache ist, ich weiß), seine Lebensumstände nicht unterschätzen sollte, egal wie groß die Verführungsskills sind. (Den Apspekt des Alters klammere ich mal aus. Einem 22-jährigen wird frau sicher mehr "durchgehen" lassen als einem 35-jährigen.) Auch ist mir klar, dass das die wirklichen Profis alles längst wissen. Nichtsdestotrotz frage ich mich, ob das alle auch so leben und warum das in Beginner und Fortgeschrittenen Threads so selten Thema ist. Für mich gelten im Dating-Leben folgende Prioritäten (in Klammern die Energie, die man dem Bereich widmet), und das kann jeder gerne anders sehen: Leben auf die Reihe kriegen (60%) Soziale Fähigkeiten optimieren (38%) Pick Up Theorie + Praxis (2%) Ein Anfänger kann natürlich mal eine Zeit lang dem dritten Punkt 50% geben. Pick Up Techniken Diese Diskussion habe ich ja besonders mit @IAmLux geführt. Hier habe ich noch kein abschließendes Urteil und würde gerne noch was drüber nachsinnieren.     Edit: Ganz wichtig und leider zunächst vergessen. Die große Bedeutung für die neediness, ob man aus einem erfüllten oder mangelhaften Leben kommt. Und ja, ich weiß, auch das ist Einstellungs- und Definitionssache.  
      • Den Fehler habe ich auch gemacht, in meiner Ausbildung auszuziehen mit einem Mädchen, dass selber noch in der Ausbildung steckte. Schwierig wird es dann nur, wenn ihr gemeinsam den Mietvertrag unterschrieben habt und einer von euch raus will ohne dem Zuspruch des anderen. Schau, dass du ne geeignete Wohnung findest und das ganze so diplomatisch lösen kannst wie möglich.  BEEF
      • Sehr gut, eine von zwei Frauen ist bei mir. Hatte schon schlechtere Quoten  Spaß bei Seite, thundi hat natürlich recht, weswegen ich die Wortkombi "etwas würgen" noch genauer ausführen möchte. Fang so sanft wie möglich an und steigere Dich langsam. Erster Schritt könnte sein, einfach mal in Missionarstellung den Mund zuzuhalten (Nase bleibt natürlich frei!). Zweiter Schritt wäre, Ihr die Hand ohne Druck um den Hals zu legen, wenn sie Dich reitet. Dritter Schritt, mit Zeigefinger und Daumen auf den Kieferknochen (nicht auf den Hals) drücken. Dabei passen leichte(!) Backpfeifen mit der anderen Hand.  Erst wenn Ihr Euch beide klar seid, dass das wirklich Euer Ding ist, und Ihr weiter gehen wollt (Ich möchte es nicht, beim dritten Schritt hört es für mich auf), dann macht Euch sachkundig, welche Techniken und Risiken es gibt. Am besten im direkten Kontakt mit professionellen Leuten. Danke für die Schadenbegrenzung, TC.
      • Ein Safewort wäre da z.B. ein gutes Mittel. Wichtig bei solchen Sachen ist reibungslose Kommunikation. Leg deine Wünsche etc. auf den Tisch. Vereinbart Regeln die jeder einhalten muss. Einfach mal machen, geht natürlich auch, darfst dich aber nicht wundern, wenn du dann aus versehen über die Stränge schlägst und angefaucht wirst. Die einzige Grenze, die es beim Sex gibt, bist du selbst. Wenn dich Kerzenwachs und Augenbinden anturnen => Kommuniziere es => tu es.  BEEF
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