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Hallo Community,

wer kennt es nicht, man Blickt viele Jahre zurück und man sieht das alte "ich". Heute stehst du da mit erhobenen Hauptes und lachst über die Vergangenheit. 
Darüber habe ich mir die letzten Wochen öfters Gedanken gemacht, was war, was ist und was sein wird. 

Welche Geschichte hat dich am Meisten im Leben bewegt? Willst du sie uns mitteilen und mit vollen stolzes erzählen, wie du dich verändert hast? Was hat dich mitgenommen und worüber hast du heute noch zu kämpfen? 

Ich fange mal mit einer meinen kleinen Geschichte an:
Ich bin ohne wirklichen Vater aufgewachsen bei einer alkohol- und krebskranken Mutter. 
Das Gefühl von Familie war und ist für mich lange Zeit ein Fremdwort gewesen. Als ich 16 war, hatte meine Mutter ihre große Liebe geheiratet, meinen Stiefvater.
Leider war dieser psychisch nicht der fitteste und brachte sich nach 1 Jahr selber um. Es war zwar nur eine kurze Zeit aber ich habe gesehen wie schön Familie sein kann.
Heute weiß ich genau, dass ich meine eigene glückliche Familie gründen werde und habe gute Vorstellungen, wie das aussehen wird. 

BEEF

 

bearbeitet von runningbeef

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Wenn ich daran denke, was ich als Kind und Jugendlicher für ein Schisser und Nerd war, der Angst vor fremden Menschen hatte und möglichst nichts gesagt hat, damit auch ja niemand einen schlechten Eindruck von ihm bekommt (lieber gar kein Eindruck als einen schlechten ;)) ...da kann ich heute mit erhobenem Haupt wirklich nur noch drüber lachen. Heute frag ich sogar den Putzmann im Büro, wann er denn Feierabend hat und halte einen kleinen Smalltalk mit ihm, um ihm den Rest vom Tag ein wenig leichter zu machen; weil ich gesehen hab, dass er nicht wirklich glücklich ist mit dem was er da tut (aber er tut was!).

Eine andere Sache die ich auch nur noch belächeln kann ist, wie ich mir nicht mal im Traum habe vorstellen können, wie gut ich heute Gitarre spielen kann. Ich kann heute im Grunde alles spielen, jede Stilrichtung, jede Technik, jedes Lied was Ihr Euch vorstellen könnt das eine Gitarre hat. Egal wie schwer, gib mir 1 Woche Zeit und ich kann es; einfache Lieder kann ich in 1-2 Minuten. Und das alles ohne auch nur einmal Unterricht gehabt zu haben; mein Vater hat mir 2 Grundakkorde gezeigt und den Rest habe ich mir alles selbst beigebracht. Das klingt jetzt wie Angeberei, aber wenn ich schon danach gefragt werde auf was ich ein bischen stolz bin... ;)

Und die letzte große Sache in meinem Leben war, dass ich nach 10 Jahren in einem sehr stressigem und später nur noch ärgerlichem Job endlich was anderes gefunden habe, wo ich wirklich glücklich und alt werden kann. Ich war schon lange auf der Suche und hätte auch jederzeit das Gleiche in grün haben können, nur dann eben nicht mit 100% sicherer Stelle - nein danke! Ich wollte endlich wieder einen Bürojob und nicht mehr hunderte Kilometer in halb Deutschland meine Kunden anfahren; und dort malochen ohne zu wissen, wann ich wieder zuhause bin. Und seit März habe ich was ich wollte, nur noch viel besser als ich es mir erhofft hatte. :P

Oh mann, ich kling echt wie ein Angeber... ;)

 

 

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Das ist ein schöner Thread! Vielen Dank für eure krassen und interessanten Geschichten und das ihr das Teilt. Ich finde sowas sehr spannend!

Ich möchte sie euch eine Geschichte erzählen auch wenn es eine krasse Geschichte ist, aber dies veränderte mich und gab mir viel neues mit. Ich kann nicht sagen wie es mich genau veränderte denn ich weiß nicht mehr alles von dem was davor war. Mein emotionales Gefächtniss hat wohl darunter gelitten. ...

Als ich damals im Jahr 2000 in Indonesien war, wurde ich sehr krank in Aceh - Nord Sumatra. Ich bekam Malaria und das ist dort nicht so selten wo ich war. Impfungen gibt es keine und ich war einige Monate unterwegs. Nun bis ich ins Krankenhaus gefahren wurde, passierte allerhand.

Nach einer Woche Krankheit wurden meine Augen beschädigt und ich konnte nur noch Rot sehen bis kaum noch etwas genaues erkennen, denn Blut war in den Glaßkörpern geflossen innen da das Fieber ca. 39 Grad bereits eine Woche anhielt. Essen konnte ich nicht mehr und ich war mitten im Jungel, wo Blutuntersuchungen nicht gemacht werden. Ich bin dennoch weiter gereist und wollte zurück nach Bali über Java und zurückfliegen und ins Krankenhaus zu gehen. Ich hatte kein großes Vertrauen in den dortigen Krankenhäusern. Auf dem Weg, der ca. 1 Monat dauerte, magerte ich unter 45 kg ab und konnte auch kaum noch sehen, das Fieber blieb die ganze Zeit so hoch. Ich wurde irgendwann nach 3 Wochen Bussreise und einigen Pausen dazwischen von den Einheimischen in ein Krankenhaus auf Java gefahren wo ich gerettet wurde mit Bluttransfusion und Medikamente. Malaria an sich ist für die Menschen dort keine große Sache, aber dass ich ein Monat krank war ist nicht üblich und es wurde mir gesagt dass ich sehr großes Glück hatte noch am Leben zu sein.

Ich erinnere mich noch sehr genau daran wie es war zu Beginn der Krankheit nach 10 Tagen, als ich bemerkte dass ich sterben werde, mit meinem Körper ging es dem Ende zu und ich begann mich damit abzufinden und dass es soweit ist.... dass ich dann sterben werde und es halt so ist. Eine Stimme fragte mich innerlich sehr deutlich, ob ich denn soweit bin. So deutlich und klar dass eine Antwort kommen musste und aus mir herraus kam "Nein... ich habe noch vieles nicht erlebt, ich bin noch nicht soweit!". Und dann kam sogar eine Aufzählung was ich noch alles erleben wollte und noch nicht erlebt hatte.

Das war das erste Mal das ich verstanden hatte, dass das Leben da ist um es zu genießen, es mit anderen zu Teilen und sich daran zu erfreuen zusammen mit allen Lebewesen auf der Erde. Ich hatte das erste Mal richtige Grenzen zu MIR gesehen, und ich lernte dadurch meine Intuition, meine Wünsche und meine Gefühle voneinander zu unterscheiden und Menschen ganz anders wahrzunehmen und ihnen anders neu zu Vertrauen. Das war auch der Moment wo ich verstanden habe, was Grundvertrauen ist und wie Wundervoll das Leben ist. Da war noch viel mehr....

Alles was ich damals bekam an Wissen und neue Fähigkeiten, ist wie ein Geschenk und ich stehe manchmal da, obwohl mich die Narben in meinen Augen immer begleiten und sie mein Sehen etwas hindern, und ich freue mich einach nur AM LEBEN ZU SEIN. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich stark.

Ich freue mich jeden Tag aufs neue am Leben zu sein und es zu genießen und habe viel Erfolg damit, hinter dem was ich fühle und weiß und was ich BIN absolut dahinter zu stehen und die Dinge wie sie in mir sind durchzuziehen. Aufgrund dieses Erlebnisses ist es kaum möglich dass Andere mein Weg bestimmen. Das was ich gesehen habe über mich und über meine Welt und mein Leben, das war so klar.... und das ist es bis Heute. Und diese Narben erinnern mich fast jeden Tag daran, sodass ich ncht anders handeln kann.

Zusammen das Leben auf der Erde genießen, die Erde ehren und schützen und immer weitergehen!

(Ja klingt bissle strange wie aus einem Superheldenfilm aber irgendwie ists so... )

:rose::shaman:

lg,

LoveLing

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Das hier ist ein Auszug aus einer Forenmessage, die ich privat verschickt und anlässlich dieses Posts ein wenig aktualisiert habe. Ich glaube, es ging darum insgesamt um Voraussetzungen fur Ex back. Es ist nur ein Auszug meiner Entwicklung, aber für mich ein sehr wichtiger. Ich habe das Mädchen um das es geht mal spontan Johanna genannt ;)

 

"Wir haben uns auf einer Dorfparty über einen Kumpel von ihr kennengelernt, der mit mir in einer Stufe auf dem Gymnasium war. Damals war ich so das, was fast jeder war, der irgendwie zum Pickup kommt. Der typische Nice-Guy. Schüchtern, ein wenig pummelig, kaum Selbstbewusstsein. Ich hatte davor zwar schon eine Freundin gehabt, aber das Thema lassen wir besser - das war unbewusst eigentlich mehr Neugierde als wirkliche Liebe.

Weiter im Text: Wir haben uns kennengelernt uns ein paar Mal getroffen, uns wirklich gut verstanden und ehe man sich versieht, landet man in einer Beziehung. War schon immer ein großes Problem von mir, dass ich mich in so etwas eher hineinstürze als vorher nachzudenken ob das jetzt eine Blumenwiese oder eine Löwengrube ist. Ich habe dann in dem guten Jahr, welches wir zusammen waren, sehr starke Gefühle entwickelt, die aber meistens unter der Oberfläche geblieben sind.

Gemerkt, wie stark sie wirklich sind, habe ich erst, als Johanna ziemlich unvermittelt Schluss gemacht hat. Das hat mich völlig aus der Bahn geworfen, weil ich nicht damit gerechnet habe und komplett vor den Kopf gestoßen war. Ich habe geheult, gebettelt, mich verkrochen, SMS und Briefe geschrieben... Das volle Programm. Ich konnte nicht loslassen und sie hat mir, auch wenn es gut gemeint war, einfach nur durch ihre Antworten hoffen lassen.

Die Monate danach waren für mich mit die schwersten meines Lebens. Über eine gemeinsame Freundin wurde mir zugetragen, dass sie sich eine erneute Beziehung mit mir nicht mehr vorstellen kann. Aber ich habe sporadisch immer wieder für eine Zeit lang intensiveren Kontakt zu ihr gehabt. Man trifft sich nach einigen Monaten wieder, Hoffnungen kommen wieder auf, man landet in der Kiste, Hoffnungen nehmen überhand, werden zerstört und man ist wieder da, wo man kurz nach der Trennung war.

In meinem Fall ist das zwei Mal passiert und beim zweiten Mal hat es bei mir sogar eine zwei Monate junge Beziehung zerstört. Ich habe in der Hoffnung, mit Johanna wieder was aufbauen zu können, meine damalige Freundin verlassen. Einer der größten Arschloch-Moves, die ich in meinem Leben bisher gebracht habe, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.

Irgendwann habe ich es geschafft, mich nicht mehr bei ihr zu melden. Es hat trotzdem einige Zeit gedauert, bis ich es geschafft habe, mich nicht mehr bei ihr zu melden. Aber es ging langsam und stetig aufwärts. Ich habe mein Leben weiter gelebt, mich aus eben diesem tief sitzenden Liebeskummer mit Pickup auseinander gesetzt, habe dadurch unheimlich interessante Leute kennengelernt und gelernt mich selber und die Frauenwelt ganz anders wahrzunehmen. Ich bin raus gekommen, habe gefeiert, Spaß gehabt und mich um mich gekümmert. Wie es halt so kommt, habe ich auch Frauen getroffen und irgendwann eine gefunden, mit welcher ich mich so gut verstanden habe, dass wir jetzt seit über anderthalb Jahre zusammen sind.

Der Moment, an dem ich gemerkt habe, dass ich aus den Johannas "Fängen" entkommen bin, war als ich mich kurz nachdem ich mit meiner aktuellen Freundin zusammen gekommen bin, mit ihr getroffen habe. Den Grund habe ich vergessen, ist auch nicht wichtig für das was ich erzählen will. Wir haben uns über dies und das unterhalten und so sind wir auch auf unsere gemeinsame Vergangenheit gekommen. Und der gemeinsame Konsens war, dass es eine schöne Zeit war und wenn wir irgendwann wieder beide Single sein sollten, wir uns ja mal wieder treffen könnten und schauen ob es noch passt.

Das heißt, dass ich über die Zeit ihre komplette Ablehnung einer neuerlichen Beziehung mit mir umgedreht habe, einfach nur in dem ich mich mit mir selbst beschäftigt habe. Aber für mich war das gar nicht mehr der größte Erfolg. Der große Sieg war, dass ich keinen Rückfall hatte und mich trotz der erneuten Verlockung ziemlich easy für meine aktuelle Freundin entscheiden konnte. Das was ich hatte und worauf ich bauen konnte. Ich bin gegangen und habe mich darauf gefreut, meine Freundin das nächste Mal wieder zu sehen."

bearbeitet von Darkman
Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt

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Hier ein kleiner Auszug aus meinem Leben. Es ist natürlich nur ein Teil vom großen Ganzen während der Zeit.

Ich war Nikotin/Cannabis/Alkoholsüchtig bis zum meinem ~21 Lebensjahr. Ich habe viele Drogen ausprobiert und manche auch für gut empfunden. Mein Umfeld bestand damals dementsprechend aus dem gleichen Klientel. Es war Silvester 09/10 als ich zu den üblichen Verdächtigen sagte: "Leute es war echt schön mit euch, aber hier hört meine Reise auf". Viele hatten das vor mir gesagt. Aus diesem Grund konnte man das übliche Gelächter hören. Wir rauchten noch einen Joint, spülten den Geschmack mit billigem Whisky herunter und schauten uns das Feuerwerk über den Orten an.

Ab diesem Tag stoppte ich meinen Alkohol und Cannabiskonsum. Das Rauchen wurde am 7. Januar beendet. Ich hatte Anfangs natürlich Entzugserscheinungen wurde krank und konnte wenn es hoch kommt 1h die nacht schlafen. Nach dieser Stunde wachte ich schweißgebadet auf und musste mich in die Dusche zerren. Am 21. Januar folgte dann ein Rückschlag, ich erfuhr das meine damalige Freundin in unserem gemeinsamen Urlaub fast "missbraucht" wurde. Ich griff zur Zigarette. Ekelhaft! Das soll mir nicht wieder passieren!

In den folgenden fünf Jahren, habe ich den Kontakt zu meinen alten "Freunden" verloren bzw abgebrochen, habe mehrere sportliche Wettkämpfe besucht und mein Leben geregelt. Ich besuchte wieder die Schule, absolvierte eine Ausbildung und gehe einem geregeltem Tagesablauf nach. Ich hatte (und mache) natürlich weiterhin Fehler gemacht, jedoch habe ich diese durch Selbstreflexion analyisert und beseitigt. Seit ich damit begonnen habe, ist die Persönlichkeitsentwicklung ein Teil meines Lebens.

Die Auswirkungen durch den Konsum der Drogen auf mein jetziges Leben sind noch immer vorhanden. Dennoch weiß ich, dass ich auch diesen Shit regeln werde. Mittlerweile bin ich im Kraftsport recht erfolgreich, habe einen ansehnlichen Körper und erhalte von neuen richtigen Freunden und Fremden zunehmend Komplimente für meine Lebensführung und Einstellung. Wer etwas erreichen will und sein Ziel klar definiert hat, wird es trotz aller Hindernisse schaffen. Ich weiß, wo ich in 2 Jahren stehen will und weiß wo ich jetzt stehe.

Wenn ich zurückblicke, auf diesen "kleinen schmalen Jungen" der auf dem Sofa morgens schon eine Bong rauchte und nen halbe Liter Dose Pils in sich kippte, bin ich froh wohin die Reise ging. Ich begegne natürlich öfter "Freunden" von damals, welche ALLE noch beschissener dastehen, was mir auch leid tut. Ich hatte einigen versucht eine andere Lebensweise zu zeigen. Was jedoch nie von Dauer war. Heute weiß ich, dass das Gelächter an diesem Silvesterabend nur ein Ausdruck ihrerer eigenen Unsicherheit und Unzufriedenheit war.

Ich möchte mal noch kurz erwähnen, dass sich nicht alles zum positiven entwickelt hat. Ich kann fange kaum noch etwas mit Menschen an, die ständig jammern oder nichts tun. Dazu kommt, dass ich die wichtigste Person in meinem Leben bin und wenn mir etwas gegen den Strich geht mach ichs halt nicht. Damit wirke ich oftmals egoistisch. (Vielleicht liegt das aber nur an der Art wie ich es kommuniziere)

 

 

 

 

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Ich war 14 als ich entschied nicht mehr zuhause wohnen zu können , das Jugendamt half mir eine geeignete betreute WG zu finden.... seit dem Mama vor 2 Jahren starb ließ Papa sich gehen ... meine Wäsche musste ich selber waschen, mein Essen selbst einkaufen und natürlich auch zubereiten . Papa hat es früher mal geliebt zu kochen , heute gab es nur noch Cannabis , Alkohol und Fastfood . Die Toilette hatte schon lange keine Bürste mehr gesehen und auch der Rest der Wohnung war in einem desolaten Zustand , wie unsere Herzen. Wir wussten nicht damit umzugehen und nun war es an der Zeit zu gehen .... es musste sich was ändern , wie das genau aussah wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht .

Ich weiß noch wie aufgeregt ich war , eine WG .... daran knüpften sich jedoch Verpflichtungen, nach Mama´s Tod wurde ich nur mit Samthandschuhen angefasst, doch diese Menschen schienen zu ahnen das zwei Jahre des dahin vegetierens mehr als genug waren. Also ging ich das erste mal seit rund 2 Jahren wieder zur Schule , aber ich war schon immer eine Aussenseiterin gewesen.... Natürlich lernte ich Menschen kennen die mir nicht gut taten , Drogen und Alkohol waren ein ständiger Begleiter.... Dann lernte ich IHN kennen , er kam wie ich aus zerütteten Familienverhältnissen . Es dauerte nicht lang und wir waren ein Paar , ich war 15 was wusste ich schon vom Leben ....

Die Zeit verging.... 

 

Im nachhinein kann ich nicht mehr ehrlich sagen was genau passiert ist , ich weiß nur noch das ich da stand mit 23 Jahren ohne Mitspracherecht in meinem eigenen Leben , unglücklich verheiratet und eingesperrt in einer Welt von der ich wusste das sie mich umbringt ..... Ich hatte kein Portemonnaie , kein Geld , kein eigenes Konto, kein Ausweis .... keine Freunde ! 


Mein Mann kümmerte sich um alles , vor allem darum mich zu isolieren damit ich ja dort blieb wo ich war ....Bei Ihm! Er hat mich nie geschlagen , er hat mir lediglich klar gemacht das wenn ich gehe ich nix mehr habe . Wo sollte ich schon hin , keine Eltern , keine Geschwister , keine Freunde .Aber so konnte es nicht weitergehen , ich fasste den Entschluss und lief das erste mal weg. Es dauerte nicht lange und ich ging zurück, zu dem was ich kannte , was mir vertraut war. So ging es noch eine Weile weiter , bis ich eines morgens mit den anderen Müttern aus der Kita im Cafe saß und keinen zweiten Kaffee trinken konnte weil er mir nicht genug Geld mitgegeben hat . Es war alles abgezählt , bis auf den letzten Cent . Genau wie er alles kontrollieren musste , er entschied das eine scheibe Käse pro Stulle genug war , oder das es reicht das günstigere Toilettenpapier zu nehmen . Ich hatte mich damit abgefunden, bis zu jenem Morgen als ich mich plötzlich alt und grau mit einem Euro in der Hand beim Bäcker sitzen sah . 
 

Es dauerte lange und das Schicksal half mir .... 
Eines Tages kam ich früher aus der arbeit, normalerweise holte er mich ab aber mein Akku war leer so das ich ihm nicht bescheid sagen konnte das ich früher käme weil die Server alle tot waren . Die Haustür unten war offen , ich lief die drei Treppen zu Wohnung hoch und schloss auf.... es war dunkel im Flur doch wo war der Hund , es war komisch ....ich wusste sofort das etwas nicht stimmte ....ich ging in die Küche , niemand da , im Wohnzimmer war es auch dunkel , ich ging in den  hinteren Flur und öffnete die Schlafzimmer Tür . Da traf mich die Wahrheit mitten in die Fresse....Die Frau die die letzten 6 Monate bei uns wie eine Freundin ein und aus gegangen war lag da in meinem Bett mit meinem Mann .... 
 

Ich nahm den Hund und meine Tasche und ging ....und kam erst 10 Jahre später zurück ...


Mittlerweile bin ich geschieden , das war die beste Entscheidung ... Nochmal ganz von vorn anfangen 

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    • Von Joker7
      Hallo zusammen, 
       
      Suche gleichgesinnte aus Passau (Umgebung), die Lust haben mal zusammen raus zugehen. Sei es, für die Persönlichkeitsentwicklung, Ansprechangst ablegen oder Nummern holen. Da bin ich für alles offen. Bei Interesse schickt mir gerne eine PN.
    • Von Benutzernameundso
      Viele hier wollen selbstbewusster werden, dominanter auftreten und Alpha werden.
      Von einem, meiner Meinung nach extrem wichtigen Punkt, der nahezu immer übersehen wird hab ich hier leider noch nie gelesen.

      Freunde können euch in eurer Persönlichkeitsentwicklung behindern!  Versteht mich nicht falsch, nicht alle eure Freunde werden euch dabei behindern. Machen wir uns bewusst, dass sobald 3 oder mehr Personen aufeinander treffen, meist eine soziale Hierarchie entsteht, sofern sie regelmäßig aufeinandertreffen. Vielleicht nicht immer der Fall, aber zu 95%. Diese ist natürlich auch unterschiedlich stark präsent. Auffallend vorallem in den sehr hohen Rängen, als auch in den ganz niedrigen. Im Mittelfeld merkt man oft davon nichts. 
      Gesellschaftlich total totgeschwiegen, aber irgendwo ist jedem unterbewusst klar, dass diese Rangfolge existiert, wenn man etwas darüber nachdenkt. Jemand der Alpha sein will, versucht auf Platz 1 ganz oben dieser Rangfolge zu sein. Vermutlich lest ihr das und denkt euch, ihr habt doch sicher nirgendwo einen niedrigen Rang. Denkt drüber nach, ob dies tatsächlich so ist.
      Ein Brad Pitt hat, wenn er mit lauter Alphas befreundet ist auch einen niedrigen Rang in seinem social circle. Wobei ich die Erfahrung gemacht hab, dass in Freundeskreisen mit viel sozialer Kompetenz solche Hierarchien eine viel untergeordnetere Präsenz haben. Diese Hierarchie entsteht durch unterschiedliche Dynamiken komplett unterbewusst. In mittleren bis unteren Rängen hauptsächlich durch ausschließen, beispielsweise eine Whatsapp Gruppe in der nicht alle, aber die meisten eines Freundeskreises drin sind oder über „Witze über jemanden aus Spaß machen“. Eine Whatsapp Gruppe, in der nicht jeder, aber die meisten des Freundeskreis drin sind wäre da ein Beispiel für das Ausschließen. Meistens mag Person A, die Witze über Person B macht diese sogar und meint das nicht persönlich. Aber achtet mal darauf, welche Intention diese Witze haben. Mit etwas Menschenkenntnis merkt man, welche Witze tatsächlich einfach nur lustig sein sollen, und nicht böse gemeint sind. Und durch welche Witze Person A einfach nur zeigen will, sie steht über Person B. Achtet mal genauer auf sowas. Gibt da ganz viele Verhaltensweisen, die total unterschwellig sind und man normal nichtmal wirklich wahrnimmt. 
      Menschen zeigen anderen Menschen nur so viel Respekt, wie diese Respekt einfordern. Mag jemand sich selbst nicht, wird dieser viel eher von anderen abgelehnt. Mag sich jemand selbst, wird er ebenso auch von anderen viel eher gemocht.
      Problematisch wird es jetzt, wenn ihr einen niedrigen Rang innerhalb eines Freundeskreis habt, und dann anfangt euch selbstbewusster und dominanter zu verhalten. Menschen versuchen, soziale Gefüge aufrecht zu erhalten. Dass der eigene Rang, und die der anderen erhalten bleibt. Sie werden verhindern wollen, dass ihr „aufsteigt“. Sie werden euch nicht ernster, als zuvor nehmen. Sie werden versuchen, dass ihr eure neuen Charaktereigenschaften nicht verinnerlicht. Und genau dadurch funktioniert dieses „fake it till you make it“ auch viel weniger, weshalb eure Persönlichkeitsentwicklung blockiert wird. 
      Vielleicht lest ihr das jetzt, reflektiert euren Freundeskreis und merkt, da sind ganz viele „Freunde“ die euch klein halten wollen. Nehmt das Ihnen nicht übel! Das Ganze läuft ja in der Regel nicht bewusst ab. Oft hilft es, einfach vom Freundeskreis mehr Abstand zu nehmen. Sobald ihr genug Abstand habt, wird der Freundeskreis euch in der Regel automatisch viel respektvoller behandeln. Oft muss die Distanz dann aber aufrecht erhalten bleiben, sofern ihr respektvoll behandelt werden wollt. Nehmt Leute von Freundeskreis  1, in dem ihr einen geringen Rang habt mal in Freundeskreis 2 mit, in dem ihr höheren Rang habt. So merken sie, aha der Dude macht in letzter Zeit so wenig mit uns, weil er andere Freunde hat, mit denen er scheinbar lieber seine Zeit verbringt. 
      Macht euch aber eins bewusst: Ihr könnt Menschen meist nicht durch Reden dauerhaft verändern, sondern lediglich durch euer eigenes Verhalten. Und manchmal ist es besser, sich einfach Menschen zu suchen mit denen es „passt“, statt euch oder andere so zu verändern, dass es passt.
       
    • Von spi_noza
      Hi all, is there anybody out there in Hamburg that would shake the place up? Not new in Hamburg and did some pick ups already, but need cool people around to enjoy it at the best. Ciao!
    • Von LetsplaytheGame
      Wie steht es um die Frauen bei dir? Jeden Tag eine andere Frau und obendrein läuft dein Leben wie am Schnürchen? Der Fall ist selten, aber es soll ihn geben! Wenn du einer jeder seltener Männer bist, dann brauchst du diesen Thread nicht und kannst dich sehr glücklich schätzen.
      Für alle anderen, wozu ich auch mich zähle, gibt es sicher den einen oder anderen Lebensbereich, der dann doch nicht so geradlinig verläuft. Primär sind wir natürlich in einem PU Forum, wobei es darum geht das A-Z im Umgang mit Frauen kennenzulernen.
      Das mit den Frauen ist natürlich so ein Thema… Über viele Jahre habe ich die Entwicklung von PU mit verfolgen können. Immer mehr Bücher mit vollmundigen Versprechungen sind wie selbstverständlich bei Thalia erhältlich und selbsternannte Gurus übertrumpfen sich mit vollmundigen Versprechungen. Da finde es nicht wunderlich, wenn Neulinge im Thema dieses nach kurzer Zeit enttäuscht aufgeben. Das leider, bevor sie die eigentliche Tiefe des Themas kennenlernen konnten.
       
      Nach dem Einstieg nun zum eigentlichem Grund des Threads. 2010 habe ich, mit 21, das erste Mal von PU erfahren und fand das Thema genial! Ich habe mich in einer jungen Studentenstadt ausprobiert, weiterentwickelt und viel über Frauen, wie auch über alle anderen Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung gelernt. Was ich am Anfang noch nicht wusste, das war die Vielfalt, die sich hinter Pick Up verborgen hat. Neben dem Umgang mit Frauen ging es um Psychologie, um Karriere und um die Wichtigkeit des sozialen Kreises. Dazu beigetragen haben in den meisten Fällen neben den Büchern, die ich gelesen habe, vor allem auch die Leute, die ich kennenlernen durfte und mit denen ich mich ausgetauscht habe. So haben wir uns in einem Kreis von bis zu zehn Leuten getroffen und regelmäßig ausgetauscht. Jeder konnte zu seinem individuellen Thema etwas zur Gruppe beitragen. Das Sahnehäubchen war für mich, dass sich aus diesem Kreis meine besten Freudschaften gebildet haben.
       Nun bin ich vor etwa einem halben Jahr in Leipzig und muss feststellen, dass hier anscheinend keiner dieser Gruppen besteht oder ich sie einfach noch nicht gefunden habe. Ich finde das Leipzig selbst ist eine junge und wachsende Stadt, welche ein super Potential hat! Daher wäre es schade, wenn Leute, die ähnlich denken wie ich, sich nicht kennenlernen würden.
      Ich möchte versuchen so eine Gruppe in Leipzig aufzubauen. Zunächst wäre es super, wenn sich ein Stammtisch etabliert, der sich 1x im Monat trifft. Bei den regulären Treffen kann man sich zum gemeinsam feiern gehen, Streetgame oder einfach auf ein Feierabendbierchen  auf der Sachsenbrücke verabreden. Für alle Interessierten geht es hier natürlich nicht um das Alter oder die bereits vorzuweisenden Erfolge. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Gleichgesinnte für seine Interessen findet.  
      Wenn du Interesse hast, kannst du mir gern eine PN schreiben oder den Thread kommentieren. Wenn sich einige Leute gefunden haben, würde ich dann ein Treffen organisieren.
      Beste Grüße
      LetsplaytheGame
    • Von BiggestPlayer
      Ich habe gestern etwas entdeckt das nennt sich "Frauen s...... trainieren" von Orlando Owen. Das ist eine 5 stündige Audioserie, in der es darum geht, wie man als Mann besseren Sex mit Frauen hat.   [Link entfernt vom Admin]   Meint ihr das ist echt und mann kann dadurch echt besseren Sex haben ? Würdet ihr es ausprobieren oder habt ihr so was probiert ?
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