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Männer,

 

stellt euch vor ihr seid am Streeten und plötzlich spricht euch eine Frau an und macht euch ein Kompliment wegen eurem Aussehen und eurer Ausstrahlung.

 

Und meine Cats: stellt euch vor, ihr begegnet eurem Traummann und ihr sprecht ihn voller Selbstwusstsein und Überzeugung an.

 

Wäre die Welt für beide Geschlechter nicht einfacher?

 

☑Arbeitet an euch!

☑Lernt miteinander zu kommunizieren

☑Lebt zufriedener und glücklicher

 

❗❗Wenn euch das Video gefallen hat, dann folgt uns auf YouTube:

https://m.youtube.com/channel/UCnG09pNWM2sY3lgZAVaNE2Q?

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Gast
Am 8.11.2016 um 21:46 schrieb BerlinLove:
 

 

Männer,

 

stellt euch vor ihr seid am Streeten und plötzlich spricht euch eine Frau an und macht euch ein Kompliment wegen eurem Aussehen und eurer Ausstrahlung.

 

Und meine Cats: stellt euch vor, ihr begegnet eurem Traummann und ihr sprecht ihn voller Selbstwusstsein und Überzeugung an.

 

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 Hey Simon & Hasan,

geiles Thema habt ihr da am Start. Frauen müssen definitiv Selbstbewusster werden was das Ansprechen von Männern betrifft.

Bei dem Punkt offen über Sex Reden. Da bin ich nicht so ganz bei euch. Die wenigsten Frauen werden das machen. Um ihren Ruf zu wahren. Ja die alte die Leier. 

 

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vor 17 Stunden schrieb Natural-Attraction:

Frauen müssen definitiv Selbstbewusster werden was das Ansprechen von Männern betrifft.

Wieso müssen die Frauen das? Langt doch, wenn der Mann das kann. Wenn er es nicht kann, hat er halt Pech.

Hauptsache seinen eigenen Arsch nicht hochbekommen und alles auf sich zukommen lassen. :wink:

bearbeitet von Riddik76

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vor 11 Minuten schrieb Ronmeo:

 

Step 2: ???

 

also, ein bisschen was, was die frau tun soll, lese ich hier schon noch raus. 

ich finds auch ganz süß, dass ihr mädels ermutigen wollt, offener zu werden.

aber im grunde sagt ihr nix anderes als: hey weib, geh raus und game indirect. so funktioniert das aber leider nicht und die wenigsten frauen werden auf euch hören.

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Schöne Kommentare, aber Männer seien wir mal ehrlich, wenn eine attraktive Frau auf uns zu kommt und von sich aus ihre Nummer gibt? Was spricht dagegen.

 

Ihr wisst gar nicht, wie viele Frauen attraktive Männer von sich aus ansprechen wollen würden. Nicht bloss darauf warten, dass der Typ endlich seine Eier findet.

Wir haben auch schon wenige Frauen gecoacht, die daran interessiert waren Männer auf offener Strasse anzusprechen.

Ihr hättet die Gesichter dieser Männer sehen sollen. Selbst nach aussen hin wirkende "Alphas" waren urplötzlich "befangen" im Verhalten.:bulgy-eyes:

Einige von euch kennen sicherlich diese Situation. Ihr lernt eine neue Frau kennen, aber sie macht es euch unnötig schwer, weil Sie Angst davor hat, was andere über Sie denken könnten? Und ihr verliert schlussendlich das Interesse?

Schade für beide Seiten. Genau da wollen wir ansetzen.

Die offene Kommunikation beider Seiten stärken.

 

 

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Ich sag dir jetzt mal aus der Praxis, dass dieses offene ansprechen udn nummer klären in den meisten Fällen für die Frau total unbefriedigend ist. Warum?

weil du als frau dann plötzlich in der postion bist, dass du die ganzen moves bis zum date usw machst.

und das ist massiv unbefriedigend.

das was funktioniert, ist indirekt game und daraus holt der kerl sich dann die nummer. 

es ist gut, dass ihr offene kommunikation stärken wollt, aber ich kenne keinen einzelnen fall, wo aus einem ersten move der frau ernsthaft was draus geworden ist.

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Die Frau, die ich im Moment "date" (aus logistischen Gründen kann ich nicht mehrere Frauen gleichzeitig daten und will das auch garnicht) hat auch MICH auf der Tanzfläche geschnappt, an die Bar gezogen, mir ein Getrnk ausgegeben und DANN...

GAME ON, hab ich das Ganze übernommen.

Sie war mir vorher garnicht aufgefallen, weil ich auch garnicht "auf der Suche" war, sondern einfach meinen Spaß hatte.

Ich war ehrlich gesagt auch im ersten Moment total perplex, hab mich aber rechtzeitig gefangen.

Aber ich weiß ja auch schon ein wenig, worauf es ankommt. :D

 

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vor 16 Minuten schrieb thundercat:

das was funktioniert, ist indirekt game und daraus holt der kerl sich dann die nummer.

solange sie nicht mit "wie ist denn der Weg zur Post" oder "wer lügt mehr...Männer oder Frauen" um die Ecke kommt, passt indirekt eigentlich. :wink:

Ausser man steht direkt vor der Post, dann ist es natürlich witzig.:D

bearbeitet von Riddik76

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ja, aber aus dem indirekten move muss sich der mann am ende die nummer holen und den weg bis zum date "führen", ansonsten ist der bei mir eigtl. ganz schnell unten durch als "waschlappen".

so ist das halt als frau, du hast die wahl. ist halt nice, wenn du dir nimmst was du willst und es auch zeigst, aber ohne scheiß, wenn der typ nach dem anlabern keinen invest zeigt, dann kannst du das ding eigentlich haken

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Gast
vor 4 Minuten schrieb thundercat:

ja, aber aus dem indirekten move muss sich der mann am ende die nummer holen und den weg bis zum date "führen", ansonsten ist der bei mir eigtl. ganz schnell unten durch als "waschlappen".

Um da noch den Gedanken hinzuzufügen: Wenn du eine männlich gepoltere Frau hast, passt das wiederum wunderbar. Beschreibt eher die Ausnahme. 

Das funktioniert soweit, wie bei einer Freundin von mir, die psychisch ihre Lücke damit füllt, mit vielen Typen zu schlafen. Dabei kommen ohne Probleme 20-30 neue dazu, wenn du in einer größeren Stadt lebst, wo du dir weniger sorgen, um deinen Ruf machen musst. 

Ob es das erfüllende ist, muss jeder für sich entscheiden.

#EtwasOfftopic. Trotzdem gute Arbeit #BerlinLove. 

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vor 14 Minuten schrieb Ronmeo:

Wenn du eine männlich gepoltere Frau hast, passt das wiederum wunderbar. Beschreibt eher die Ausnahme. 

nä, bin ich nämlich und trotzdem bin ich naja "gelangweilt" wenn ich dann halt die kompletten moves bis zu date machen muss. 

Wenn du nur auf sex aus bist, mag das natürlich super sein, aber ganz ehrlich, warum?

wenn ich mir ohne probleme ausm SC, clubgame und tinder 10 typen die woche ziehen kann, warum sollte ich dann den "kompletten datingprozess" umkehren?

damit meine ich den ersten schritt bis zum date.

Ich finds schön, dass ihr frauen motivieren wollt, offener zu sein, aber da ich denke, dass die meisten mädels nicht nur ne schnelle nummer suchen, sondern eher was ernstes (zumindest eher fb als ONS), wirst du kaum frauen finden, die sich auf sowas einlassen werden.

mir fehlt hier ganz klar die komponente:

Wie du ihn unauffällig anlaberst und IHN dann dazu bringst, das er DICH nach deiner nummer fragt. DAS ist nämlich meines erachtens eine der kernkompentenzen des weiblichen games. 

Klar darfst du als mädel den ersten schritt machen, aber der mann muss immer das gefühl haben, er hätte ihn trotzdem gemacht. DAS ist weibliches game, bzw. catgaming. und am ende stehst du dann als kerl da und weißt überhaupt nicht mehr wohin mit dir, weil du einfach nur noch bock auf diese frau hast. wie das geht kann ich nur leider schlecht auf allgemeines runterbrechen. deswegen ist mein game gut und ich kann auch den leuten helfen, aber es wird wohl niemals nen guide von mir geben :D

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Ich schließe mich thundercat an. Also versteht das nicht falsch, ich finde die Idee grundsätzlich gut und würde mir wünschen, dass das so auch läuft. Aber das Problem ist eben, dass Frauen meist die Männer attraktiv finden, die es schaffen die Frau zu verführen. Den Frauen zu sagen, dass sie einfach die Männer verführen sollen, ist dann leider etwas paradox. Im Prinzip das gleiche, wie wenn man nem Kerl sagt, dass er eben unattraktive Frauen gamen soll, wenn es bei den attraktiven nicht klappt. Ich denke, das ist es, wenn Frauen sagen, dass sie erobert werden wollen. Sie finden es einfach attraktiv, wenn ein Kerl die Führung übernimmt und sich nimmt was er will. Jetzt zu sagen, dass sie einfach die Führung übernehmen soll, damit sie mit dem Typen ins Bett kommt, führt dann eben ins Nichts, weil sie einen solchen Typen ja nicht attraktiv findet.

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Gast
vor 38 Minuten schrieb Ronmeo:

Dabei kommen ohne Probleme 20-30 neue dazu, wenn du in einer größeren Stadt lebst, wo du dir weniger sorgen, um deinen Ruf machen musst. 

in der Woche?

Zitat : Thundercat

nä, bin ich nämlich und trotzdem bin ich naja "gelangweilt" wenn ich dann halt die kompletten moves bis zu date machen muss. 

Wenn du nur auf sex aus bist, mag das natürlich super sein, aber ganz ehrlich, warum?

wenn ich mir ohne probleme ausm SC, clubgame und tinder 10 typen die woche ziehen kann, warum sollte ich dann den "kompletten datingprozess" umkehren?

damit meine ich den ersten schritt bis zum date.

Ich finds schön, dass ihr frauen motivieren wollt, offener zu sein, aber da ich denke, dass die meisten mädels nicht nur ne schnelle nummer suchen, sondern eher was ernstes (zumindest eher fb als ONS), wirst du kaum frauen finden, die sich auf sowas einlassen werden.

mir fehlt hier ganz klar die komponente:

Wie du ihn unauffällig anlaberst und IHN dann dazu bringst, das er DICH nach deiner nummer fragt. DAS ist nämlich meines erachtens eine der kernkompentenzen des weiblichen games. 

Klar darfst du als mädel den ersten schritt machen, aber der mann muss immer das gefühl haben, er hätte ihn trotzdem gemacht. DAS ist weibliches game, bzw. catgaming. und am ende stehst du dann als kerl da und weißt überhaupt nicht mehr wohin mit dir, weil du einfach nur noch bock auf diese frau hast. wie das geht kann ich nur leider schlecht auf allgemeines runterbrechen. deswegen ist mein game gut und ich kann auch den leuten helfen, aber es wird wohl niemals nen guide von mir geben

Ist da was besonderes dran? Machen das nicht alle Frauen so.

bearbeitet von Gast

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vor 32 Minuten schrieb thundercat:

Wie du ihn unauffällig anlaberst und IHN dann dazu bringst, das er DICH nach deiner nummer fragt. DAS ist nämlich meines erachtens eine der kernkompentenzen des weiblichen games. 

Klar darfst du als mädel den ersten schritt machen, aber der mann muss immer das gefühl haben, er hätte ihn trotzdem gemacht. DAS ist weibliches game, bzw. catgaming. und am ende stehst du dann als kerl da und weißt überhaupt nicht mehr wohin mit dir, weil du einfach nur noch bock auf diese frau hast.

Eine der wenigen Frauen, egal in welchem Forum, die weibliches Game verstanden haben.:good:

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vor 32 Minuten schrieb thundercat:

Ich sag dir jetzt mal aus der Praxis, dass dieses offene ansprechen udn nummer klären in den meisten Fällen für die Frau total unbefriedigend ist. Warum?

weil du als frau dann plötzlich in der postion bist, dass du die ganzen moves bis zum date usw machst.

und das ist massiv unbefriedigend.

das was funktioniert, ist indirekt game und daraus holt der kerl sich dann die nummer. 

es ist gut, dass ihr offene kommunikation stärken wollt, aber ich kenne keinen einzelnen fall, wo aus einem ersten move der frau ernsthaft was draus geworden ist.

@ Thundercat: deine Ansichten sind begründet. Es stimmt, wie Riddik76 schon meinte. Solange der Kontaktversuch für die Frau natürlich verläuft, sollte es kein Problem sein, wenn Frauen die Männer ansprechen.

Ich habe nämlich den selben Gedankengang vollzogen.

 

Ab Wann sollte die Frau den Mann arbeiten lassen?

Ich bin schlussendlich der festen Überzeugung, dass wenn eine Frau den Mut aufbringt und einen Mann anspricht und ihm VERDEUTLICHT, dass sie Interesse an ihm spürt. Der Mann in der Verpflichtung stehen sollte nach ihrer Nummer zu fragen. Damit gegenseitiges Interesse entsteht. Falls gegenseitiges Interesse besteht.

Diese Meinung gilt natürlich für das indirekte Ansprechen.

Wobei eines der Phantasien  des erfahrenen Mannes darin besteht, dass die Frau ihn an die Hand nimmt, auf das Bett wirft, tiefen Augenkontakt hält und ihn fragt, was er gerne mit ihr anstellen würde.

 

Die andere Frage ist, weshalb sollte der Mann in der Verpflichtung stehen Dates zu planen. Woher Kommt diese Einstellung?

Genau die gleiche Einstellung herrscht, wenn es darum geht wer beim ersten Date zahlen sollte?

Ich persönlich würde mich freuen, wenn die Frau unser erstes Date von sich aus plant. Damit zeigt Sie mir, dass Sie Interesse an mir spürt und das würde mir als Mann die Lockerheit geben die Frau noch intensiver kennen zu lernen.

Was wiederum zu beiderseitigem Vorteil wäre.

 

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vor 4 Minuten schrieb BerlinLove:

Wobei eines der Phantasien  des erfahrenen Mannes darin besteht, dass die Frau ihn an die Hand nimmt, auf das Bett wirft, tiefen Augenkontakt hält und ihn fragt, was er gerne mit ihr anstellen würde.

das ist wohl nicht nur die fantasie von erfahrenen männern und sicherlich ist das auch für beide geil, wenn das mal so abläuft.

vor 5 Minuten schrieb BerlinLove:

Die andere Frage ist, weshalb sollte der Mann in der Verpflichtung stehen Dates zu planen. Woher Kommt diese Einstellung?

oh , ich glaube da hast du was falsch verstanden. (achtung situation wird konstruiert)

ich hab angelabert, wir haben nummern getauscht bzw. er mich nach meiner nummer dann gefragt. dann schreibt er mich an und dann sollte eigentlich ein datevorschlag kommen von ihm. das zeigt mir dann nochmal mit etwas abstand nach dem kennenlernen, dass er wirklich on ist. isser das nicht und ich bin wieder diejenige, die mehr oder minder subtil führt, dann bin ich quasi ein "maybe" girl. natürlich ist das dann ganz nett, den typen mal mit game und führung ins bett zu bekommen, aber das ist für frauen ja idr nicht der heilige gral. wir wollen ja mehr. 

meiner erfahrung nach, isses für mich als frau total dumm, ein maybe-girl zu sein. du bekommst nämlich sex von den typen, es springt auch locker ne fb oder so raus, aber wenn man als frau lange zeit diejenige ist, die führt und invested in so einer konstellation, dann bleibst du immer ein maybe-girl in des augen des jeweiligen typen. warum? weil sein jagdtrieb nicht geweckt worden ist. und ohne den jagdtrieb des mannes geweckt zu haben, wirst du es unfassbar schwer haben, den typen in eine ltr zu pullen. (jaja, gibt immer ausnahmen, aber ich würd behaupten, ich hab genug männer kennengelernt und konstellationen beobachtet und in 90% der fälle ist das halt einfach so).

vor 20 Minuten schrieb BerlinLove:

Genau die gleiche Einstellung herrscht, wenn es darum geht wer beim ersten Date zahlen sollte?

ich zahle beim ersten date in 90% der fälle selber. weil ich nix kommunizieren will in die richtung: du hast jetzt gezahlt, also erwartest du einen gegenwert von mir. muss man nicht kapieren, sit halt mein mindset.

 

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vor einer Stunde schrieb BerlinLove:

Die andere Frage ist, weshalb sollte der Mann in der Verpflichtung stehen Dates zu planen. Woher Kommt diese Einstellung?

Genau die gleiche Einstellung herrscht, wenn es darum geht wer beim ersten Date zahlen sollte?

Ich persönlich würde mich freuen, wenn die Frau unser erstes Date von sich aus plant. Damit zeigt Sie mir, dass Sie Interesse an mir spürt und das würde mir als Mann die Lockerheit geben die Frau noch intensiver kennen zu lernen.

Es ist ja kein Problem, wenn die Frau eine Dateansage macht, aber frühestens beim 2. Date.

Das 1. Date hat, mMn, der Mann einzuläuten um der Frau zu zeigen "hey, auf mich kannst du dich verlassen. ich übernehme (vorerst) die Führung". Das ist es was bei einer Frau gut ankommt.

vor 37 Minuten schrieb thundercat:

ich zahle beim ersten date in 90% der fälle selber.

Find ich super. Ich zahl nie beim 1. Treffen und lass immer die Frau bezahlen. :rotfl:

bearbeitet von Riddik76

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Zitat

aber wenn man als frau lange zeit diejenige ist, die führt und invested in so einer konstellation, dann bleibst du immer ein maybe-girl in des augen des jeweiligen typen. warum? weil sein jagdtrieb nicht geweckt worden ist. und ohne den jagdtrieb des mannes geweckt zu haben, wirst du es unfassbar schwer haben, den typen in eine ltr zu pullen. (jaja, gibt immer ausnahmen, aber ich würd behaupten, ich hab genug männer kennengelernt und konstellationen beobachtet und in 90% der fälle ist das halt einfach so).

ein may-be girl ist man, wenn man:

- sich selbst überschätzt in relation zum mann (Aussehen, Fähigkeiten, allgemein was er so zu bieten hat) Es ist vorallem eine Frage von Angebot und Nachfrage.

- zu schnell mit Männern ins Bett hüpft, obwohl sie die kaum kennt (leichte Mädchen sind kein gutes Fundament für eine Partnerschaft. z.B. Männer bauen Häuser, wollen was erreichen, wollen Status/Exlusivität ... eine Frau die eher alles kompliziert macht wirft halt nur guten Sex und kuriose Erlebnisse ab. Da liegt Mann im zweifel ob da sich noch was an der persönlichkeit zu gunsten der sache verbessern kann und woran man eigentlich ist.)

- Egoistische Frauen, sind keine von denen mal selbst profiteren kann sondern nur drauf zahlt. Menschen die lange nur für sich leben sind für Partnerschaften ein hohes Risiko wieder zurück zufallen. Ohne Teamgeist, keine LTR. Und wieder wegt man wegen Sex oder keinen oder mit einer vielleicht häßlicheren ab. Unterhaltszahlungen sind der große Grauß für Männer.

Jagdtrieb ist nur eine Ausrede für gescheiterte Beziehungen und überhastiges Verhalten als Entschuldigung. Das haben Frauen irgendwie geschluckt. Wir leben nicht mehr in der Nachkriegszeit mit wenigen männlichen Überlebenden und Frauen haben heute absolutes Selbstbestimmungsrecht in Deutschland. Die Frauen die für fast alle Männer (16 bis 66) interessant sind, sind zwischen 18 und 35 Jahren. Das sind mal eben fast doppelt soviele Männer. Dann kommt noch hinzug das viele nicht mehr attraktiv genug sind durch aussehen, gesundheitliche Probleme, abgeschlossene Kinderplanung. Also ein riesen Überangebot für wenige Frauen. Da macht für ein Mann zur nächsten weiter jagen keinen Sinn. Nur wenn diese Frau dafür nicht taugt oder eine andere wirklich was besseres bietet springt man ab. Da Mann versucht seine Zeit nicht zu verschwenden, wählt er präziser aus für LTR, fängt aber sicherheitshalber erstmal mit jeder was an. Die die am meisten investiert/bietet (in der Regel reicht gutes Aussehen, starke sexuelle bereitschaft und exklusivität - Auch wenn es heute Vaterschaftstests gibt) hat den größten wert. Allerdings sind Frauen nur an wenigen Männern interessiert und verknappen sich ihr Angebot künstlich. Diese wenigen setzen die Frauen in Konkurenz, bis sie verausgabt zusammen brechen. Die am längsten durchhält gewinnt. Das war schon immer so. Frauen versuchen das maximum raus zu holen und am meisten zu streuen. Besser an einer halben guten Sache beteiligt zu sein, als an einer ganzen schlechten.  Für Männer reicht einfach nur viel Sex mit einer Frau, da er keinerlei möglichkeiten der geburtenkontrolle hat. (deshalb auch unterdrückung der Frau) Nur solange die Frau Schwanger ist oder stark beschäftigt, ist der Mann an anderen interessiert. Er kann nur mit Wahrscheinlichkeitserhöhung seine Reproduktion sicherstellen. Für Frauen ist die Sicherheit durch erhalt von Beziehugen durch den Sozialstaat nicht mehr von großer Bedeutung. Das tritt erst wieder in krisenzeit auf den plan. Derzeit ist Aussehen oder der Schein besonders gefragt zu sein, das einzige relevante Erkennungszeichen für einen guten Deal für die Frau (Alles andere dauert auch zu lange bei dem Überangebot).

Frauen die man mit Pickup techniken bzw. aktiven flirten gewonnen hat, haben meist zweifelhaften Wert. Es entsteht eigentlich nur ein Machtgefälle nach unten. Ich kontrolliere die Frau. Es entstteht keine Bindung nur Abhängigkeit in die sich die Frau begibt.Das wird ausgenutzt. - Frauen die mich angesprochen haben bzw. mir gegenüber sehr aktiv waren und ins Bett gekriegt haben, waren alle unter meinem Wert. Es wurde gelogen und profitiert. Man muss einfach verstehen das hinter aktivität absichten stehen. Und das sind nicht die eigenen. Ich kann daher weder Frauen noch Männern passivität empfehlen.

 

bearbeitet von Kingfrosch

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vor 1 Stunde schrieb Kingfrosch:

Frauen die man mit Pickup techniken bzw. aktiven flirten gewonnen hat, haben meist zweifelhaften Wert.

Hahaha...der größte Scheiß, den ich je gelesen habe.

Dein anderer Text ist im gleichen Post ist auch 99,9% nur Bullshit, hatte aber kein bock den auch noch zu zitieren.

bearbeitet von Riddik76

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      Einleitung
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      Am ersten Schultag der zweiten Klasse kam ich zur Schule und bemerkte, dass ein neues sehr hübsches Mädchen in meiner Klasse war - ein Mädchen, das die vorigen zwei Jahre noch nicht da war. Sie hieß Alana und innerhalb einer Stunde war ich hin und weg von ihr.
      Wenn du sieben Jahre alt bist und in jemanden verliebt bist, gibt es nicht wirklich viele Dinge, die du tun kannst. Du weißt selbst nicht einmal, was du dir von dieser Situation erwartest. Du spürst nur dieses formlose und unbeschreibliche Verlangen und das war's.
      Aber für mich sollte das einige Monate später wichtig werden, als während einer Schulpause ein Mädchen der Klasse herumging und jeden der Jungs fragte: "Wen willst duuu heiraten?". Als Sie mich fragte, war die Antwort für mich ein Kinderspiel: "Alana."
      Mein Verhängnis.
      Es war für mich immer noch neu, ein "Mensch" zu sein, und mir war in dem Augenblick nicht klar, dass die einzige sozial akzeptierte Antwort "Niemand" gewesen wäre.
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      Alana selbst erfuhr natürlich auch sehr schnell von dieser Neuigkeit und blieb mir von da an so weit fern wie es nur ging. Wenn sie den Begriff der einstweiligen Verfügung zu dem Zeitpunkt schon gekannt hätte, dann hätte sie sicher eine für mich erwirken lassen.
      Diese grauenhafte Erfahrung brachte mir eine Lektion für mein Leben bei - es kann todgefährlich sein, wenn du einfach du selbst bist. Und du solltest üben, sozial vorsichtig zu handeln.
      Ich weiß, dass sich das wie etwas anhört, dass nur ein traumatisierter Zweitklässler denken kann, aber so ist es nicht. Das seltsame hierbei ist - und das ist auch das Thema dieses Beitrages - dass diese Lektion nicht nur für mich gilt und für dieses Debakel meiner Kindheit. Nein. Es ist die heute allgegenwärtige Paranoia eines jeden Menschen, die ihn definiert und ausmacht. Wir alle teilen eine Geistesstörung miteinander, die sich durch alle Kulturen der Menschheit durchzieht:
      Eine irrationale und unproduktive Besessenheit, was andere Leute von uns denken.
      Die Evolution tut alles aus einem bestimmten Grund. Um den Ursprung dieser ganz speziellen Verrücktheit zu verstehen, gehen wir für eine Minute zurück nach Äthiopien ins Jahr 50.000 vor Christus, wo dein Großvater^-2000 als Teil eines kleines Stammes lebte.
      Damals war es überlebenswichtig, Teil eines Stammes zu sein. Angehöriger eines Stammes zu sein, sicherte den Menschen eine Versorgung mit Essen und Schutz zu. Deswegen gab es für deinen genannten Großvater kaum etwas, was wichtiger war, als von seinen Stammesmitgliedern akzeptiert zu werden, besonders von denen in Machtpositionen. Sich den Leuten um ihn herum anzupassen und die Leute über ihm zufriedenzustellen bedeutete, dass er im Stamm bleiben durfte. Einer der größten Alpträume war es, dass andere anfangen würden, über ihn zu lästern, wie unproduktiv oder nervig er ist, denn wenn erst einmal genug Leute damit anfingen, würde sein Status innerhalb des Stammes immer weiter fallen. Sollte dieser Status ins Bodenlose fallen, würde er aus dem Stamm geworfen und seinem Schicksal überlassen werden. Genauso wusste er folgende Sache: Wenn er sich einer Frau im Stamm annähert und von ihr abgelehnt wird, würde sie es den anderen Frauen erzählen. Damit wäre nicht nur seine Chance bei der ursprünglichen Frau vertan, sondern in vielen Fällen auch bei den anderen Frauen des Stammes, denn diese wüssten über seinen gescheiterten Versuch Bescheid. Sozial akzeptiert zu sein war das Wichtigste überhaupt.
      Aus diesem Grund haben Menschen eine schiere Obsession bezüglich der Meinung der anderen über sie entwickelt – ein Verlangen danach, sozial akzeptiert zu sein und bewundert zu werden und eine geradezu lähmende Angst davor, nicht gemocht zu werden. Lasst uns diese Obsession eines Menschen „Mammut des sozialen Überlebens “ nennen. Es sieht ungefähr so aus:

      Das soziale Überlebensmammut deines Großvaters war ein wesentlicher Bestandteil seiner Fähigkeit zu überleben und Erfolg zu haben. Es war einfach. Füttere dein soziales Überlebensmammut regelmäßig mit sozialer Akzeptanz und richtige deine Aufmerksamkeit auf seine überbordende Angst, nicht akzeptiert zu werden, und es geht dir gut.
      Das alles war schön und gut im Jahr 50.000 vor Christus und auch im Jahr 30.000 vor Christus. Sogar im Jahr 10.000 vor Christus. Aber den Menschen ist in den letzten 10.000 Jahren etwas Witziges widerfahren. Ihre Zivilisation hat sich dramatisch verändert. Zivilisationen können sich innerhalb kürzester Zeiträume verändern, während sich unsere evolutionäre Biologie nicht mal annähernd so schnell an diese Veränderungen anpassen kann. Die meiste Zeit in der Vergangenheit hatten sich sowohl die sozialen Strukturen als auch die Biologie etwa gleichschnell im Schneckentempo herausgebildet und angepasst, aber neuerdings entwickelt sich die Zivilisation in rasendem Tempo weiter, während unsere Biologie im Schneckentempo zurückbleibt.
      Unsere Körper und Gehirne sind gebaut worden, um vor 50.000 Jahren in einem Stamm zu leben und das sorgt dafür, dass der heutige Mensch einige unglückliche Merkmale aufweist. Einer dieser Merkmale ist die Fixierung auf ein soziales Überleben in einem Stamm in einer Welt, wo das soziale Überleben kein reales Konzept mehr ist. Wir befinden uns im Jahr 2016 und werden begleitet von einem hungrigen flauschigen Mammut, das schnell aus der Fassung gerät und denkt, wir befänden uns im Jahr 50.000 vor Christus.
      Warum sonst solltest du vier Outfits anprobieren und nicht sicher sein, welches davon du heute anziehen wirst?
       
       




      Die Angst vor romantischen Abweisungen hat das Mammut deiner Vorfahren vorsichtig und gerissen gemacht, aber in der heutigen Welt macht es dich nur zum Feigling.
       

       




      Und wenn das Mammut sich erst einmal vor artistische Risiken gestellt fühlt...:


       
       
      Die Angst des Mammuts, sozial abgelehnt zu werden, spielt einen Faktor im Leben eines jeden Menschen. Es bringt dich dazu, ein seltsames Gefühl zu haben, wenn du alleine in ein Restaurant oder ins Kino gehen möchtest. Es bringt Eltern dazu, zu besorgt darüber zu sein, dass ihre Kinder doch bitte auf das bestmögliche College gehen. Es bringt dich dazu, nicht die Karriere zu machen, die du gerne machen würdest. Stattdessen tust du das, was dir mehr Geld einbringt. Es bringt dich dazu, zu heiraten lange bevor du bereit dafür bist und oft genug dazu eine Person, die du nicht einmal liebst.
      Dafür zu sorgen, dass das unsichere Mammut in dir sich stets sicher und ruhig fühlt, kostet eine Menge Arbeit und das ist nur die Hälfte deiner Verantwortlichkeiten. Das Mammut muss regelmäßig gefüttert werden – mit Lob, Anerkennung und dem Gefühl auf der richtigen Seite einer willkürlichen sozialen oder moralischen Dichotomie zu sein.
      Warum sonst würdest du so ein selbstdarstellender Trottel auf Facebook sein?
      Oder damit angeben, mit Freunden unterwegs zu sein, obwohl du es im Nachhinein immer bereust?

      Die Gesellschaft hat sich dahingehend entwickelt, die Fütterung des Mammuts rasend schnell durchführen zu können, indem sie Dinge wie Auszeichnungen, Titel und anderen Prestige-Konzepte erfunden hat, um das Mammut zufriedenzustellen. Und häufig um Menschen einen Anreiz zu geben, bedeutungslose Arbeiten auszuführen oder unerfüllende Leben zu führen, die sie sonst niemals geführt hätten.
      In erster Linie möchte das Mammut sich einfügen – das mussten Stammesmenschen auch immer tun und so ist das Mammut programmiert. Mammuts sehen sich in der Gesellschaft um und finden heraus, was sie zu tun haben, und sobald das klar ist, springen sie einfach rein. Seht euch einfach mal Fotos einer Studentenverbindung mit 10 Jahren zeitlichem Abstand voneinander an und vergleicht diese:

      Oder all jene Subkulturen, in denen jede einzelne Person eine der gleichen drei sozial-akzeptierten Abschlüsse hat.


      Manchmal liegt der Fokus deines Mammuts nicht einmal darauf, Bestätigung von so vielen Menschen wie möglich zu bekommen, sondern nur von einer bestimmten – dem Puppenspieler deines Lebens. Ein Puppenspieler ist eine Person oder Gruppe von Leuten, deren Meinung dir so wichtig ist, dass sie im Prinzip für dich dein Leben führen. Ein Puppenspieler ist häufig ein Elternteil oder dein(e) feste(r) Freund(in), oder manchmal der Anführer einer Gruppe von Freunden. Ein Puppenspieler kann eine Person sein, zu der du hinaufblickst, auch wenn du sie nicht kennst. Vielleicht ist dein Puppenspieler ein Prominenter, den du nie getroffen hast, oder eine Gruppe von Leuten, die du sehr schätzt.
      Wir sehnen uns nach der Bestätigung von unseren Puppenspieler mehr als nach der Bestätigung von irgendwen sonst. Wir haben so viel Angst davor, unseren Puppenspieler zu enttäuschen, ihn lächerlich zu machen oder seine Nicht-Akzeptanz zu spüren, dass wir alles tun würden, um dieses Gefühl zu vermeiden. Wenn wir zu diesem toxischen Zustand in unserer Beziehung zu unserem Puppenspieler kommen, dann ist dieser Puppenspieler an jeder Entscheidung unseres Lebens maßgeblich beteiligt und zieht die Fäden unserer Meinungen und moralischen Stimme.

      Weil wir so viel Energie und Gedanken den Bedürfnissen unseres Mammuts widmen, ignorieren wir viel zu häufig jemand anderes in unserem Gehirn, jemand sehr wichtigen – unsere authentische Stimme.

      Unsere authentische Stimme, irgendwo in uns drin, weiß alles über uns. Im Kontrast zum simplen Schwarz-Weiß-Denken unseres sozialen Überlebensmammuts, ist unsere authentische Stimme komplex, manchmal unklar, sich ständig entwickelnd und ohne Angst. Unsere authentische Stimme hat ihren eigenen, nuancierten Moralkodex, entwickelt durch Erfahrung, Reflektion und ihre eigene Ansicht von Mitgefühl und Integrität. Sie weiß, wie du tief in dir drin über Dinge wie Geld, Familie oder Heirat denkst. Sie weiß auch, welche Art von Menschen, Gesprächsthemen und Aktivitäten dir wirklich Freude bereiten und welche dies nicht tun. Unsere authentische Stimme weißt, dass sie nicht weiß, wie unser Leben ablaufen sollte, aber sie hat intuitiv meist die richtige Vermutung, welcher nächste Schritt der richtige wäre.
      Während das Mammut nur die Außenwelt bei seinem Entscheidungsprozess berücksichtigt, nutzt deine authentische Stimme die Außenwelt, um aus ihr zu lernen und Informationen zu sammeln. Wenn eine Entscheidung getroffen werden muss, hat deine authentische Stimme alle nötigen Werkzeuge im Inneren unseres Gehirns zur Verfügung.
      Deine authentische Stimme ist ebenfalls jemand, der häufig komplett vom Mammut ignoriert wird. Eine starke Meinung von einer selbstbewussten Person in der Außenwelt? Das Mammut hört zu. Ein leidenschaftliches Gesuch deiner authentischen Stimme hingegen wird in den meisten Fällen verworfen, sofern nicht irgendwer anders dieses Gesuch validiert.
      Weil unser 50.000 Jahre altes Gehirn so verdrahtet ist, dass es dem Mammut viel Macht überlässt, fühlt sich die authentische Stimme mehr und mehr nutzlos und unbedeutend. Dadurch schrumpft sie, verblasst und verliert ihre Motivation.

       
       
      Irgendwann kann eine Person, die nur vom Mammut angetrieben wird, komplett den Kontakt zu ihrer authentischen Stimme verlieren.
      In Stammeszeiten hat die authentische Stimme oft ein Leben in stiller Dunkelheit gelebt und das war auch in Ordnung. Das Leben war simpel und Konformität das erklärte Ziel. Das Mammut war gut darin, Konformität zu erreichen.
      In der heutigen, komplexen Welt sich ständig ändernder Kulturen, Persönlichkeiten, Möglichkeiten und Optionen, hingegen ist es verhängnisvoll, den Kontakt zur authentischen Stimme zu verlieren. Wenn du nicht weißt, wer du bist, dann ist dein Mammut mit seinen veralteten, rohen Bedürfnissen und Emotionen der einzige Mechanismus, mit dessen Hilfe du deine Entscheidungen triffst. Bei persönlichen Entscheidungen wirst du bei anderen Leuten nach der Antwort suchen anstatt dich in dein tiefstes Inneres zu begeben und herauszufinden, was du wirklich glaubst. Wer du bist und wirst, ist eine Mischung der stärksten Meinungen um dich herum.
      Den Kontakt zu deiner authentischen Stimme zu verlieren, macht dich zerbrechlich, denn wenn deine Identität auf der Bestätigung anderer aufgebaut ist, dann tut es verdammt weh, von anderen kritisiert oder zurückgewiesen zu werden. Eine zerbrochene Beziehung ist schmerzhaft für jeden, aber es reißt ein viel größeres Loch in Personen, die vom Mammut beherrscht werden und den Kontakt zur authentischen Stimme verloren haben. Die authentische Stimme bildet einen stabilen Kern, der auch nach einer zerbrochenen Beziehung stabil bleibt. Aber da die Bestätigung das einzige ist, was eine vom Mammut geleitete Person hat, ist es für diese Person ein viel schlimmeres Ereignis, sitzengelassen zu werden.
      Kennst du diese Leute, die auf Kritik mit einem gemeinen Schlag unter die Gürtellinie reagieren? Das sind meistens vom Mammut geleitete Personen und Kritik macht sie wütend, weil Mammuts nicht mit Kritik umgehen können.


       
       
       


      An diesem Punkt sollte die Mission klar sein. Wir müssen herausfinden, wie wir die Verdrahtung unseres Gehirns überschreiben und das Mammut zähmen. Das ist der einzige Weg, um unser Leben zurück zu bekommen.
      Teil 2: Das Mammut zähmen
      Manche Menschen werden mit einem von Natur aus zahmen Mammut geboren oder sie werden so von ihren Eltern erzogen, dass das Mammut nicht zu viel Macht erlangt. Andere Menschen sterben, ohne ihr Mammut auch nur ein einziges Mal gezügelt zu haben, sie verbringen ihr gesamtes Leben unter der Regie des Mammuts. Die meisten von uns befinden sich irgendwo dazwischen. In bestimmten Bereichen haben wir die Kontrolle über unser Mammut, während es sich in anderen Bereichen wie der Elefant im Porzellanladen verhält. Von deinem Mammut geleitet zu werden, macht dich weder zu einer schlechten noch zu einer schwachen Person. Es bedeutet nur, dass du bisher nicht rausfinden konntest, wie du mit ihm umgehst. Du wusste bisher vielleicht nicht mal, dass du überhaupt ein Mammut hast oder in welchem Ausmaß deine authentische Stimme schon stumm gestellt wurde.
      Wie auch immer deine derzeitige Lage sein mag, sind das hier die drei Schritte, um die Kontrolle über dein Mammut zu erlangen:
      Schritt 1: Begutachte dich selbst
      Der erste Schritt, um die Dinge zu verbessern, ist eine klare und ehrliche Einschätzung und Beurteilung der Vorgänge in deinem Kopf.
      Hier gibt es drei Bereiche:
      1) Lerne deine authentische Stimme kennen

      Das hört sich nicht besonders schwierig an, aber das ist es. Es kostet viel Selbstreflexion, die Geflechte der Gedanken und Meinungen anderer Menschen durchzugehen und herausfinden, wer du wirklich bist. Du hast viel Zeit mit vielen Menschen verbracht. Wen davon magst du am meisten? Wie verbringst du deine Freizeit und genießt du wirklich alles davon? Gibt es eine Sache, für die du viel Geld ausgibst und dich dabei unwohl fühlst? Wie ist dein wahres Befinden über deinen derzeitigen Job und deinen Beziehungsstatus? Was ist deine wirkliche politische Einstellung? Interessiert es dich überhaupt? Hast du in Wahrheit eine Meinung über ein politisches oder moralisches Thema, die du niemals laut aussprechen würdest, weil Menschen, die dich kennen, dann ausflippen würden?
      Es gibt einige Ausdrücke für diesen Prozess: "Insichgehen", "sich selbst finden". Genau das muss passieren. Vielleicht kannst du darüber reflektieren, während du auf deinem Stuhl sitzt. Vielleicht musst du auch an einen entfernten Ort gehen, wo du alleine bist, um diese Sachen für dich herauszufinden. So oder so musst du herausfinden, was dir wirklich wichtig ist und beginnen, stolz auf deine authentische Stimme zu sein.
      2) Finde heraus, wo sich dein Mammut versteckt

      Die meisten Menschen, welche von einem Mammut gesteuert werden, sind sich dieser Tatsache nicht bewusst. Du kannst aber keine Fortschritte machen, wenn du dir deiner großen Problembereiche nicht bewusst bist.
      Der offensichtlichste Weg, dein Mammut zu finden, ist herauszufinden, wo deine Angst liegt. In welchen Bereichen bist du am anfälligsten für Scham und Verlegenheit? Über welche Bereiche deines Lebens denkst du nach und ein schreckliches, tiefes Gefühl ergreift von dir Besitz? Wo erscheint die Möglichkeit des Scheiterns wie ein einziger Alptraum? Welche Sache kannst du eigentlich gut, würdest sie aber nie in der Öffentlichkeit machen, weil du zu schüchtern bist? Wenn du dir selbst Ratschläge geben würdest, welche Bereiche deines Lebens bräuchten eine Veränderung, die du selbst herbeiführen kannst, aber derzeit vermeidest?
      Der zweite Ort, an dem sich dein Mammut versteckt, liegt in den viel zu guten Gefühlen, die du spürst, wenn du von anderen akzeptiert wirst oder dich als etwas Besseres erachtest. Möchtest du es auf der Arbeit oder in deiner Beziehung immer den anderen recht machen? Hast du Angst davor, deine Eltern zu enttäuschen oder ziehst du es vor, sie stolz zu machen statt dich selbst zufriedenzustellen? Wirst du ganz aufgeregt, wenn du mit prestigeträchtigen Dingen in Verbindung gebracht wirst oder ist dir Status viel zu wichtig? Gibst du mir an, als du eigentlich solltest?
      Ein dritter Bereich, in dem sich das Mammut versteckt, ist dort, wo du dich nicht wohl fühlst, wenn du eine Entscheidung ohne vorherige Erlaubnis oder Zustimmung anderer triffst. Hast du Meinungen, die du wem anders nachplapperst und fühlst dich wohl damit, weil du weißt, dass die andere Person diese Meinung vertritt? Wenn du deine neue Freundin oder deinen neuen Freund deiner Famile oder deinen Freunden vorstellst, kann die Reaktion deiner Freunde oder Familie deine Gefühle ändern, welche du für deine neue Freundin empfindest? Gibst es einen Puppenspieler in deinem Leben. Wenn ja, wer und warum?
      3) Entscheide, wo das Mammut verdrängt werden sollte

      Es ist unrealistisch, das Mammut komplett aus deinem Gehirn zu verbannen. Du bist ein Mensch und Menschen haben Mammuts in ihren Köpfen, basta. Wir müssen bestimmte heilige Bereiche unseres Lebens freischaufeln für unsere authentische Stimme und sie vom Einfluss des Mammuts abtrennen. Es gibt einige Bereiche, in denen unserer authentische Stimme immer die Entscheidung treffen sollte wie beispielsweise wenn es um die Wahl deines Lebenspartners, deiner Karriere oder um die Entscheidung geht, wie du deine Kinder erziehst. Es kommt immer auf diese eine Frage an: "In welchen Teilen deines Lebens musst du absolut ehrlich dir selbst gegenüber sein?"
      Schritt 2: Fasse Mut, indem du dir bewusst machst, dass dein Mammut einen niedrigen IQ hat
      Echte Mammuts waren so unbeeindruckend, dass sie ausgestorben sind, und soziale Überlebensmammuts sind da keinen Deut besser. Abgesehen davon, dass sie uns verfolgen, sind unsere Mammuts dumme, primitive Kreaturen ohne jegliche Ahnung von unserer modernen Welt. Das zu verstehen und zu internalisieren, ist ein wesentlicher Schritt, um das Mammut zu zähmen. Es gibt zwei Hauptgründe, dein Mammut nicht ernstzunehmen:
      1) Die Ängste des Mammuts sind irrational
      5 Dinge, bei denen das Mammut im Unrecht liegt:
      Jeder redet über mich und mein Leben und denk nur mal darüber nach, wie alle über mich reden würden, wenn ich jetzt diese oder jene riskante oder seltsame Sache tun würde.
      So sieht das Mammut die Dinge:

      So sind die Dinge tatsächlich:

      Niemanden juckt es wirklich, was du tust. Menschen sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
      Wenn ich es wirklich versuche, kann ich jeden zufriedenstellen.
      Ja, vielleicht in einem Stamm mit 40 Personen und einer einheitlichen Kultur. Aber in der heutigen Welt wird es immer Leute geben, die dich mögen, aber auch Leute, die dich nicht mögen, egal wer du bist. Von einer bestimmten Art Mensch akzeptiert zu werden, bedeutet von einer anderen Art Mensch nicht akzeptiert zu werden. Deswegen ist es unlogisch, unbedingt in eine Gruppe passen zu wollen, insbesondere, wenn diese Gruppe nicht zu dir passt. Du wirst so viel Arbeit reinstecken und währenddessen werden die Menschen, die du tatsächlich magst, irgendwo anders sein.
      Wenn Leute mich missbilligen, auf mich herabblicken oder schlecht über mich reden, hat das reale Konsequenzen für mein Leben.
      Jeder, der dich für das missbilligt, was du tust oder was dich ausmacht, ist 99.7% der Zeit nicht mal im selben Raum wie du. Es ist ein typischer Fehler des sozialen Mammuts, eine Vision möglicher sozialer Konsequenzen zu entwerfen, die wesentlich schlimmer sind als das, was im Endeffekt tatsächlich passiert - nämlich meistens ganz genau gar nichts.
      Wirklich urteilende Menschen sind wichtig.
      So funktionieren urteilende Menschen: Sie werden in hohem Maße vom Mammut gesteuert und freunden sich mit anderen urteilenden Menschen an, die genauso mammut-gesteuert sind wie sie selbst. Eine primäre Aktivität, der sie am liebsten nachgehen, ist schlecht über die Leute zu reden, die gerade nicht anwesend sind. Vielleicht empfinden sie Neid, und andere Leute zu missbilligen hilft ihnen dabei, weniger Neid zu empfinden. Oder vielleicht sind sie nicht neidisch und nutzen es einfach als Möglichkeit, in Schadenfreude zu baden. Was auch immer der Beweggrund sein mag, die urteilenden Leute wollen stets ihr hungriges Mammut füttern.



      Wenn Leute Scheiße labern, dann wählen sie einen Bereich aus, in dem sie immer Recht haben. Sie tun das, um sich selbst auf ein Podest zu heben, auf dem sich ihr Mammut wohlfühlt.
      Grundlage des Spottes einer anderen Person zu sein, nur damit diese sich besser fühlen kann, das kann so manchen in Wut versetzen, aber es hat keine tatsächlichen Konsequenzen und es geht dabei weniger um dich als viel mehr um die urteilende Person selbst. Wenn du dich selbst dabei erwischst, Entscheidungen so zu treffen, dass niemand schlecht über dich reden kann, dann denke gut darüber nach, was da eigentlich vorgeht und hör direkt auf.
      Ich bin eine schlechte Person, wenn ich die Menschen, welche mich lieben und so viel in mich investiert haben, enttäusche oder beleidige.
      Nein. Du bist keine schlechte Person, wenn du auf deine authentische Stimme hörst. Das ist eine dieser simplen Dinge. Wenn dich diese Menschen selbstlos lieben, dann werden sie auch alles akzeptieren, was dich glücklich macht und bei dir bleiben. Wenn du glücklich bist, und sie dennoch nichts mehr mit dir zu tun haben wollen, dann ist Folgendes passiert: Ihre Gefühle bezüglich wer du sein solltest oder was du tun solltest, ist nur das Mammut, das aus ihnen spricht, und ihre eigentliche Motivation ist, dass sie davon geleitet werden, wie es für andere Leute aussehen könnte. Sie erlauben ihrem Mammut, über die Liebe zu euch hinweg zu handeln und sollten deswegen ignoriert werden.
      Zwei weitere Gründe, warum die Anerkennungs-Besessenheit des Mammuts keinen Sinn macht:
      A) Du lebst hier:

      Also wer gibt einen Fick auf irgendwas?
      Du und jeder, den du kennst, wird sterben. Ziemlich bald.

      Dass die Ängste des Mammuts irrational sind, ist ein Grund für seinen niedrigen IQ. Hier kommt der zweite:
      2) Die Bemühungen des Mammuts sind kontraproduktiv.
      Die Ironie an der Sache ist, dass das obsessive und schwerfällige Mammut nicht mal gut in seinem Job ist. Seine Methoden um Zustimmung zu gewinnen mögen früher effektiv gewesen sein, aber heute sind sie einfach nur durchsichtig und abstoßend. Die moderne Welt ist eine Welt der authentischen Stimme und wenn das Mammut sozial erfolgreich sein möchte, dann sollte es die eine Sache tun, vor der es am meisten Angst hat, nämlich die authentische Stimme übernehmen zu lassen. Das sind die Gründe warum:
      Authentische Stimmen sind interessant. Mammuts sind langweilig. Jede authentische Stimme ist einzigartig und komplex, was ganz eindeutig interessant ist. Mammuts sind alle gleich, sie kopieren und sind konform. Ihre Motive basieren nicht auf irgendetwas realem oder authentischem, sondern sie tun einfach das, was sie denken, das von ihnen erwartet wird. Sie sind einfach nur langweilig.
      Authentische Stimmen führen. Mammuts folgen. Führung ist natürlich für die meisten authentischen Stimmen, denn ihre Gedanken und Meinungen kommen von einem originalen, unbearbeiteten Ort. Und wenn sie schlau und innovativ genug sind, können sie eine Delle ins Universum schlagen und den Status Quo der Welt verändern. Wenn du ihnen einen Pinsel und eine leere Leinwand gibst, malen sie vielleicht nichts besonders Gutes, aber sie werden die Leinwand auf die ein oder andere Art verändern.
      Mammuts hingegen folgen definitionsgemäß. Genau dafür wurden sie gebaut. Sich einfügen und dem Anführer folgen. Das letzte, was ein Mammut tun würde, ist den Status Quo zu verändern, denn es versucht krampfhaft, der Status Quo zu sein. Wenn du jemandem einen Pinsel und eine Leinwand gibst, aber die Pinselfarbe die selbe ist wie die der Leinwand, dann können sie den ganzen Tag malen und werden dennoch nichts verändern.
      Menschen fühlen sich von authentischen Stimmen angezogen, nicht von Mammuts. Eine mammut-gesteuerte Person kann bei einem Date nur dann anziehend auf eine andere Person wirken, wenn diese selber mammut-gesteuert ist. Menschen mit einer starken authentischen Stimme durchschauen von Mammuts geführte Menschen und fühlen sich von ihnen nicht angezogen. Eine Freundin von mir hat vor einer Weile einen Mann gedatet, der auf dem Papier perfekt war, aber sie beendete die Sache, weil sie nicht wirklich angetan war von ihm. Sie versuchte das in Worte zu fassen und sagte, dass er nicht seltsam oder speziell genug war. Er war einfach nur einer dieser Typen. Mit anderen Worten: Er ließ sich vom Mammut steuern. 
      Das trifft auch auf Freunde und Kollegen zu, bei denen authentische Stimmen eher respektiert werden und anziehender sind. Nicht mal unbedingt, weil sie etwas Besonderes an sich haben, sondern weil Menschen andere Menschen respektieren, die ihr Mammut gezähmt haben.
      Schritt 3: Beginne du selbst zu sein
      Dieser Beitrag war so lange ein Spaß, bis "beginne du selbst zu sein" ins Spiel kam. Bis hierhin war das hier eine Reflexion, warum Menschen so erpicht auf das sind, was andere von ihnen denken, warum das schlecht ist, wie das zu einem Problem in deinem Leben werden kann und warum es keinen guten Grund gibt, dich weiter davon plagen zu lassen. Tatsächlich etwas zu tun, nachdem du all das hier gelesen hast, ist noch mal etwas ganz Anderes. Das erfordert mehr als Reflexion - es erfordert Mut.
       
       
      Aber Mut wofür genau? Wie bereits beschrieben, gibt es keine tatsächliche Gefahr, wenn du einfach du selbst bist. Es erfordert nur eine "Der Kaiser hat gar keine Kleider"-Erleuchtung (Emporer Has No Clothes epiphany), die so simpel aussieht:
      So gut wie nichts, wovor du in der sozialen Welt Angst hast, ist tatsächlich angsteinflößend.
      Diesen Gedanken zu verinnerlichen, dämmt die Angst ein und ohne diese Angst verliert dein Mammut an Macht.

      Mit einem geschwächten Mammut ist es möglich, für sich selbst einzustehen und sogar große Veränderungen zu bewirken. Wenn du dann beobachtest, wie diese Veränderungen sich als gut herausstellen und wenige negative Konsequenzen mit sich bringen und du sie nicht bereust, dann verstärkt dies deine Offenbarung und auf deine authentische Stimme zu hören wird zur Gewohnheit. Dein Mammut hat jetzt die Fähigkeit verloren, die Strippen zu ziehen. Es ist gezähmt.

      Das Mammut ist immer noch bei dir - das wird es immer sein - aber es wird dir leichter fallen, es zu ignorieren oder zu bevormunden, wenn es das Wort ergreift oder handeln will, denn die authentische Stimme ist nun der Herr im Haus. Du kannst nun damit beginnen, das Gefühl zu verwerfen, dass dich die Leute als seltsam oder unangemessen ansehen könnten. Die Gesellschaft wird für dich zu einem Spielplatz und zu einer Leinwand. Nichts, von dem du eine Erlaubnis oder Zustimmung holen musst.
      Diesen Wechsel zu vollziehen ist nicht für jeden leicht, aber es ist ein lohnenswertes Vorhaben. Deine authentische Stimme hat nur ein Leben. Es liegt an dir, ihr die Möglichkeit zu geben, es zu leben.

       
      Cheers,
      rsc
    • Von Sascha1995
      Hi, 
      das ist mein allererster Thread überhaupt in diesem Forum, und nachdem ich nach ewig langem Suchen und probieren mehrerer Methoden, zum Schluss nur eine minimale Besserung meines Problems feststellen konnte, wende ich mich nun an dieses Forum.
      Nachdem ich im Juni 2016 von meiner Exfreundin verlassen worden bin habe ich angefangen mich mit dem Thema PickUp zu beschäftigen. Ich hab mir unglaublich viele Videos auf youtube angesehen und mich in das Thema (bisschen  ) eingelesen. Auch damals hatte ich mit extremer Ansprechangst zu kämpfen. Und da ich zu dem Zeitpunkt noch bei meinen Eltern auf dem Land lebte, und die nächste wirklich größere Stadt über 40km weg ist, war Daygame für mich fast unmöglich (ich hab im Sommer letzten Jahres mein Abitur gemacht und hatte fast kein Geld). In einer kleineren Stadt nebenan habe ich EIN EINZIGES MAL meine Ansprechangst überwunden und ein Mädel angesprochen. Sogar mit Erfolg, allerdings hat sich daraus nichts entwickelt. 
      Jedenfalls habe ich dann im Oktober angefangen in einer anderen Stadt zu studieren und musste diesbezüglich das Elternhaus verlassen. Dort angekommen Mitte Oktober fühlte ich mich wie befreit. Ich bin ein Mensch, der, wenn er sich nicht auskennt, die Leute einfach frägt. Und so geschah es, dass ich, (oftmals auch wenn ich schon Bescheid wusste) sehr viele Frauen, auch hübsche Frauen angesprochen habe und nach dem Weg gefragt hab. Daraufhin habe ich meistens einfach angeknüpft "Hey, ich find dich echt cool, lass uns doch mal einen Kaffe trinken gehen und Nummern austauschen." Nach der Nummer habe ich nicht jede gefragt, weil ich nicht jede Fragen wollte, allerdings hatte ich zumindest nach 3 Wochen ca. 13 neue Nummern nur von Frauen. Mit diesen hatte ich einige Dates (mit ca. 6 davon, mit manchen davon auch 2 Dates) wobei mit vielen nichts gewesen ist. Mit ein paar bin ich bis zum K-Close gekommen, lediglich mit einer ging es bis zu einem Handjob (mehr nicht, weil sie ihre Tage hatte und ich in dem Moment nicht wusste mit umzugehen ...
      Ich muss dazu anmerken: vor meiner Ex Freundin, hatte ich so gut wie fast GAR KEINE Erfahrungen mit Frauen. Auch wenn ich eine unglaublich komplizierte Beziehung durchgemacht habe, stand ich was das anbelangt (auch mit meinem minimalen Wissen über PickUp) wirklich am Anfang. Ich hatte über Datingapps im Sommer, in meinem Umkreis beim Haus meiner Eltern, 2 Dates. Wobei es nur bei einer gerade mal zum K-close kam und mehr nicht.  
      So bin ich dann in diese Dates rein und fühlte mich so frei und dachte diese Phase würde jetzt ewig anhalten. Aber nach 3 Wochen geschah es dann, das ich angefangen habe mich wirklich auszukennen, mir einen kleinen Freundeskreis eingerichtet habe und mir eine kleine Komfortzone aufgebaut habe. Ich habe die Uni-Sachen größtenteils in der Nacht gemacht, damit ich tagsüber rausgehen kann und Frauen ansprechen kann, bzw. an meiner Ansprechangst feilen kann. Aber es hat einfach nichts wirklich funktioniert. Dann geschah es, dass ich nach einem Tag Anfang bis Mitte Dezember, an dem ich den ganzen Tag über in der Innenstadt gelaufen bin, und Chance um Chance wieder hab verstreichen lassen, egal wie ich mein Mindset bearbeitet hab, mich danach in die Bibliothek gesessen hab um ein wenig zu arbeiten. Ich war sehr frustriert und habe aber erstmal (zum gefühlt tausendsten Mal) nach dem Thema Ansprechangst gesucht. Bisher bin ich die Thematik immer so angegangen, dass ich versucht habe, in den sozialen Modus zu kommen, indem ich erst so viele Leute nach dem Weg gefragt habe und dann auch noch ein Kompliment hinzugefügt habe (auch wenn das so auch kein Problem wäre.). Allerdings der letzte Schritt die Frau wirklich anzusprechen, und ihr zu sagen, was ich will, habe ich nicht hinbekommen.
      So lese ich in der Bibliothek die Seite, in der dran steht, ich solle versuchen die Angst erstmal zu akzeptieren. Das das eine Angst ist, die viele in sich tragen, und das es ok ist Angst zu haben. Das man verstehen soll, dass die Angst immer da ist. Und in dem Moment, bin ich (ich weiß bis jetzt nicht wirklich warum) wirklich innerlich ruhig geworden. Auch das man verstehen soll, dass die Angst immer da ist, wusste ich zuvor eigentlich schon...   Jedenfalls, habe ich mich dann umgeschaut. Direkt neben mir saß eine junge Chinesin, ganz süß, auch ca. 20 Jahre alt. 
      Mit der Ruhe die ich dann hatte, habe ich nach ca. 3-4 Minuten meinen PC runtergefahren, habe mich neben sie gesetzt und habe es getan. Das witzige war, das sie erstmal gar nicht verstanden hat, was ich von ihr wollte ... Es hat sich zwar rausgestellt, dass sie einen Freund hat, jedoch habe ich ein bis zwei Wörter chinesisch gelernt (hat sich gelohnt ) und war innerlich wirklich erleichtert es getan zu haben. Dann habe ich mich dafür mit was leckerem zum Essen belohnt, und bin heim. Ein oder Zwei Tage später, saß ich im Bus und habe auch ein süßes Mädel gesehen, dass mir gefallen hat. Ich habe beschlossen, da auszusteigen, wo sie aussteigt. Ich habe wiederum versucht, die Angst erst zu akzeptieren und zu verstehen...die gesamte Zeit im Bus während sie da saß. Dann als sie ausgestiegen ist, bin ich mit, habe sie tatsächlich gestoppt und auch sie angesprochen ... leider auch vergeben, aber ich bin einfach froh, dass ich es gemacht habe. Dann bin ich zwei Tage später jetzt hier hin über Weihnachten nach Hause zu meinen Eltern und werde voraussichtlich am 7. wieder vor Ort sein und dort weiter machen können, wo ich aufgehört habe.
      Ich muss hierbei sagen, dass in beiden Fällen es bei mir dann so war, dass ich erst mit der Zeit ruhiger geworden bin und die 3 Sekunden-Regel bei mir irgendwie fürn A*** ist. Ich sehe die Frau ja schon von weitem kommen, aber hab dann meine schlechten Glaubenssätze im Kopf und es geht wieder los ^^-.- Und erst wenn ich die Frau eine Weile sehe und für mich selber das Denken umstelle geht es. 
      Jetzt, da ihr so lange durchgehalten habt, meine entscheidende Frage: Wie komme ich leichter wieder zu dem was da Mitte Oktober bis Mitte November mit mir los war? Diese Angst hemmt mich in allem was ich mit der Frau machen will. Auch beim Club Game müssen wir deshalb gar nicht anfangen. Ich war über Weihnachten und auch noch in der Stadt einmal weg, wo ich mich auch dort endlich mal ca. 3-4 Mal überwunden habe und versucht habe mal mit einer Frau zu tanzen. Das kam ziemlich synchron mit dem Ansprechen von den zwei Mädels von den oben. Aber gar im Club eine HB angesprochen habe ich noch nicht (geschweige mit nach Hause genommen).
      Versteht mich aber nicht falsch: Was das Daygame anbelangt, kann ich, wenn ich wirklich mal an dem Punkt bin wo ich ein Date mit ihr habe, auch schon leichter eskalieren, Kino machen und mich auch dazu überwinden den Versuch zu wagen sie zu küssen. Sicherlich, ich sollte vielleicht dann nochmal mehr aus mir rauskommen; oder im Club mich wirklich trauen Frauen selbstbewusst anzutanzen/anzusprechen um wirklich endlich mal zu einem lay zu kommen, aber darüber brauchen wir nicht sprechen, wenn ich mir bei diesem ersten Schritt (egal ob jetzt Ansprechen im Club oder im Streetgame) so schwer tue und erst nach ca. einem Monat Kopftraining eine eigene kleine Strategie entwickelt habe, um mich vielleicht ein oder zwei Mal in der Woche zu überwinden (wenn überhaupt).
      Wenn ihr mir irgendwie helfen könnt, damit ich, wenn ich zurück bin noch leichter an die Sache herangehen kann und mein Kopfdenken von Anfang an ausschalten kann, dann wäre ich euch wirklich dankbar  Ich hoffe das ich mein Problem verständlich erklärt hab, ansonsten fragt einfach nach, wenn euch etwas unklar ist oder mehr wissen wollt.
      Euch noch einen schönen Abend.
      Sascha
    • Von BerlinLove
      In dem heutigen Video wollen wir euch vermitteln, weshalb es notwendig ist zu seiner eigenen Sexualität zu stehen. Manche Menschen haben es heutzutage schwerer, anderer wiederum scheinbar weniger. Doch beide Parteien streben ein gemeinsames Ziel an; die Akzeptanz ihrer sexuellen Orientierung im sozialen Umfeld.
      Viel Spass!
      Euer Socialized Lifestyle
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    • Von BerlinLove
      Heute präsentiere ich dir, wie du garantiert NIEMALS abgewiesen wirst! Ich gebe dir eine Garantie, dass du nach dem Ende dieses Videos eine andere Sicht über die vielen Verheißungen haben wirst, die du tagtäglich zu hören bekommst.
       
      Entwickle ein Bewusstsein für die Realität gegen das Marketing-Konstrukt.
       
      Viel Spaß!
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