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Pick Up Tipps Forum

Meine Geschichte - vom Supernerd zum Alpha (oder so ähnlich)


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Vorwort:

Da ich gerade voller Tatendrang stecke, mir meine Finger vom Gitarre spielen weh tun (schreiben geht noch), ich mich ein wenig langweile und Lust zu schreiben habe, hab ich gerade spontan beschlossen hier meine Geschichte niederzuschreiben. Erstens, weil ich es zur Zeit selbst kaum glauben kann wie gut es mir dank der Beschäftigung mit Pick-Up mittlerweile geht und um alles nochmal zu reflektieren. Zweitens, um dem einen oder anderen vielleicht zu helfen und ihn zu motivieren was zu tun, wenn derjenige ein besseres Leben und/oder mehr Erfolg bei Frauen haben will. Denn glaub mir, egal wie tief das Loch in dem Du vielleicht gerade steckst sein mag, ich war höchstwahrscheinlich in mehr Löchern und die waren vermutlich alle tiefer! Ich konnte mich schon öfter in meinem Leben monatelang nicht mal richtig im Spiegel ansehen, hatte in den schweren Zeiten so gut wie keine sozialen Kontakte, habe mein Aussehen und Verhalten oft gehasst und manchmal auch gedacht, dass es vielleicht besser ist, wenn ich gar nicht mehr da wäre. Ich habe mehrere schwere Krankheiten bei mir und in meiner Familie hinter mir und hatte schon einige anfangende Depressionen - die ich dann nur durch Drogen- und Computerspielkonsum aus meinem Kopf bekommen habe. Zudem war mir schon seit frühester Kindheit so ziemlich alles immer peinlich und Frauen hatte ich unter den Vorraussetzungen natürlich auch nicht viele. Es hat zwar sehr lange gedauert und mehrere Anläufe gebraucht, aber ich hab mich letztendlich zum Großteil aus eigener Kraft aus jedem einzelnen Loch rausgezogen und es geht mir heute so gut wie noch nie in meinem Leben. Deswegen kannst DU das auch schaffen!

Bin ich heute ein Alpha? Ich weiss es nicht und will mir das eigentlich auch gar nicht anmaßen - auf jeden Fall bin ich nicht der perfekte Alpha wie er in "Lob des Sexismus" beschrieben wird, aber so perfekt muss man ja auch gar nicht sein um Spaß am Leben und Erfolg bei Frauen zu haben. Aber eins weiss ich, mir geht es heute so gut wie noch nie! Ich habe einen riesen Spaß am Leben, lasse mir unter anderem auf der Bühne von begeisterten Menschen zujubeln und merke wie ich auf viele Frauen wirke: Anziehend. Ich mache zwar bei weitem nicht aus allem das was gehen würde, was ich aber auch gar nicht will. Ich weiss heute nämlich genau was ich will, und da kommt das "möglichst schnell wieder eine Frau im Bett haben" erstmal ziemlich weit hinten - und das merken auch die Frauen und geben sich Mühe.

 

Teil 1: Supernerd

Bis ich 17 war, hab ich mich mehr oder weniger nur mit 2 Sachen beschäftigt: Spielzeug und Comics (Videospiele gab es damals noch nicht viele). Dementsprechend sah natürlich auch mein kleiner Freundeskreis aus. Alles Supernerds wie ich, ohne Mumm in den Knochen und ohne Frauenkontakte. Natürlich haben mich auch schon die Mädels interessiert und gewichst habe ich schon seit ich 13 war. Aber ich war eben super verklemmt, konnte Mädchen die mir gefallen gar nicht richtig anschauen, geschweige denn mit ihnen vernünftig kommunizieren. Ich erinnere mich immer noch an das eine wirklich scharfe Mädel, das mir als ich 15 war in der Schule einen Liebesbrief geschrieben hat (den ich heute noch habe). Sowas lag natürlich vollständig im Bereich des Unmöglichen für mich und ich weiss noch genau, wie mir das Herz fast zum Hals rausgesprungen ist beim lesen. Wir sind dann einmal den Weg von der Schule zusammen nach Hause gelaufen; dumm war, dass mein Herz auch die 20 Minuten Weg die ganze Zeit so gepumpt hat, dass ich nicht einmal 20 Worte rausgebracht habe. Natürlich sind wir danach den Weg nie wieder zusammen gelaufen oder haben uns sonst nochmal unterhalten.

Nachdem ich 17 war hat zumindest dann erstmal ein klein wenig die Lust auf Comics und dem Spielzeug nachgelassen und ich habe ein Interesse an guter Rockmusik und Alkohol entwickelt. Vorerst allerdings nur zusammen mit meinen Nerdfreunden z.b. nachts auf dem Schulhof. Glücklicher Umstand war, dass nicht alle meine Freunde so dermaßig nerdig waren, dass sie nicht auch den einen oder anderen coolen Typen kannten und ich so nach und nach auch mit auf echte Feiern gezogen wurde. Ein paar anderen war das dann aber doch schon wieder zuviel des Coolen, so dass sie zurück blieben und weiter ihre Comics lasen. Und was soll ich sagen, mein damaliger bester Freund den ich schon seit weit über 20 Jahren nicht mehr gesprochen habe sammelt immer noch Comics; und ist vermutlich immer noch Jungfrau - zumindest lässt das sein Facebookprofil erahnen.

Zu dieser Zeit habe ich auch angefangen Gitarre zu spielen, da mich der Klang der E-Gitarren bei dieser für mich neuartigen Rockmusik einfach fasziniert hat. "Zufällligerweise" hatte mein Vater daheim eine Gitarre, weil er nämlich auch Musiker ist und es immer sehr schade fand, dass ich daran überhaupt nicht interessiert war. Jedenfalls war das eine der besten Entscheidungen in meinem Leben und ich kann auch nur jedem der gerne gute Musik hört und sich schon mal überlegt hat ein Instrument zu spielen empfehlen, genau das zu tun! Dafür ist man übrigens nie zu alt.

Nachdem ich dann immer öfter mit bei den Partys war, hatte ich irgendwann einen recht großen Freundeskreis, bzw. eine große Clique, die halt immer mal wieder irgendwo was organisiert und gefeiert hat. Die Frauen dort gingen über die Monate von Mann zu Mann, allerdings immer an mir vorbei. Ich war zwar mittlerweile unter den coolen Leuten und hatte auch viel Spaß bei den Partys, konnte sogar mit Kumpelfrauen lachen und trinken und war natürlich auch immer mal wieder verknallt - aber in mir drin war halt immer noch der verklemmte Nerd. In meiner Vorstellung gab es für mich nur eine einzige Möglichkeit mit einer Frau zusammen zu kommen: Ich müsste ihr sagen, dass ich mich in sie verknallt habe - und das war nun mal völlig ausgeschlossen. Wie peinlich wäre das, wenn sie mich nicht haben wollte und das irgend jemand mitbekommen würde! Ich hab mich ja nicht mal getraut, bei jemandem von meinen besten Freunden auch nur anzudeuten, dass mir eine gefallen würde. Nein, damit auch ja niemand auch nur ansatzweise Verdacht schöpft hab ich mich dann voller Absicht von diesen Frauen fern gehalten und tunlichst vermieden, diese auch nur anzuschauen wenn es irgendjemand sehen könnte.

Nicht gerade ganz unschuldig an diesem Zustand war auch die Tatsache, dass ich seit der Pubertät über viele Jahre eine mittelschwere Akne und deswegen extreme Komplexe hatte. Dazu war ich immer superdünn bei 1.75m, ein richtiger Hänfling mit deutlich unter 60 Kilo. Das Ganze war mir so peinlich, dass ich auch nie auf die Idee gekommen wäre das jemandem zu erzählen, oder mir dabei helfen zu lassen, wie z.b. einfach mal zur Kosmetikerin zu gehen - wenn das jemand mitkriegt, ist ja noch viel peinlicher wenn jemand weiss dass es mir peinlich ist! Und nur waschen und Clerasil hat einfach so gut wie gar nichts gebracht. Genauso wie mehr essen.

Wie ich schon erwähnt habe, war mein großes Glück, dass ich mit dem Gitarre spielen angefangen habe und offenbar halbwegs talentiert war. Wenn nicht gerade eine Feier war habe ich einige Jahre praktisch in jeder freien Minute geübt - ich war wie besessen! Das erste mal in meinem Leben, dass mich ausser Comics und Spiele etwas so richtig begeistern konnte und es war auch eine gute Möglichkeit, mich von den unerreichbaren Frauen abzulenken, an die ich nachts beim wichsen immer gedacht habe. Da in der Clique auch noch andere Leute andere Instrumente gespielt haben, hat sich dann eine Band daraus entwickelt, die dann immer mal wieder bei diesen Partys gespielt hat. Und siehe da: Trotz meiner Hackfresse und der Strichmännchen-Silhouette war hier und da offenbar trotzdem ein Mädchen von mir beeindruckt, und hat sich dann mal mehr und mal weniger offensichtlich an mich rangemacht. Es waren nicht besonders viele, wobei ich mir heute denke, dass ich wohl mit Sicherheit auch nicht alle bemerkt habe. Aber es ist eben dann doch mal ein klein wenig in Gang gekommen mit den Frauen, wenn auch noch lange nicht mit Knutscherei oder gar Sex. Ich war nämlich trotzdem noch, auch bei den Frauen die offenbar an mir interessiert waren, super nervös und unsicher und habe mich verhalten wie ein AFC aus dem Lehrbuch - obwohl es auch noch meistens keine Frauen waren, deren Bild allein in meinem Kopf mich nachts zum abspritzen gebracht hätten. Allerdings wurde mir zumindest langsam dabei bewusst, dass es vielleicht doch möglich sein könnte, dass mich zumindest eine halbwegs attraktive Frau auch trotz meiner Schönheitsmängel anziehend findet. Die Vorstellung mich selbst an Mädels ranzumachen auf die ich scharf war, ausser ihr zu gestehen dass ich in sie verknallt bin, war für mich aber immer noch in weiter Ferne.

Zwei mal habe ich mich in dieser Zeit überwunden es so zu versuchen. Beides waren anfangs erst nur Partyfreundinen aus der Clique, in die ich mich dann aber über Monate verknallt hatte. Beide hab ich mit "Ich muss Dir mal was wichtiges erzählen" an einen romantischen Ort, wo nur wir zwei waren, gelockt und was wird wohl passiert sein? Sie haben mir natürlich gesagt, dass sie mich ja total nett und lieb finden, aber mehr eben auch nicht. "Lass uns Freunde bleiben" - es war einfach nur sowas von peinlich.

Wie oft ich dieses Wort wohl noch schreiben werde? Mir war schon so vieles in meinem Leben und an mir so dermaßen peinlich, das ist wirklich peinlich! ;)

Aber das ist mittlerweile Vergangenheit.

To be continued...

bearbeitet von Cliprex
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Teil 2: Ein bischen Sex

So, ich war also erstmal raus aus der Nerd-Ecke, zumindest anscheinlich. Dadurch, dass ich regelmäßig Musik gemacht habe und dabei öfter positives Feedback bekam, war ich zwar noch immer nicht selbstbewusst, aber ich konnte zumindest teilweise einen halbwegs selbstsicheren Eindruck machen. Wie schon erwähnt, kamen dann auch mal ein paar wenige Frauen auf mich zu und ich hab es irgendwie geschafft, sie nicht alle gleich wieder zu vertreiben. Wirklich gefallen hat mir zwar keine von denen, aber wählerisch zu sein konnte ich mir eben einfach nicht leisten. So dass es dann mit 21 doch dazu kam, dass ich meinen ersten Sex hatte – zumindest fast. Als ich nämlich gerade dabei war die richtige Stelle zu finden, kam mein Vater einfach so ins Zimmer geplatzt um mir zu sagen, dass das Abendessen fertig ist. Vielen Dank auch! ;)

Das Ganze lief dann noch einige Jahre so weiter. Ich konnte zwar nie eine mir unbekannte Frau ansprechen, geschweige denn mich an Frauen ranmachen, die mir gefallen hätten. Aber dadurch dass ich Spaß am feiern, Musik machen und später sogar am in die Disco gehen und tanzen gefunden habe, hat sich hier und da zufällig was ergeben, ohne dass ich groß was dafür tun musste. Allerdings spielte sich das Ganze wirklich in sehr engen Grenzen ab; ich hatte immer noch Pickel (wenn auch langsam besser werdend), war noch genauso schmächtig wie schon immer und hatte noch genau die gleichen Komplexe. Nur hatte ich ein ein wenig gelernt, diese ein bischen zu unterdrücken. Aber ich war nie wirklich zufrieden mit mir, konnte z.b. auch die Komplimente fürs Musik machen nie richtig annehmen weil ich mir dachte, ihr habt doch gar keine Ahnung, das war richtig schlecht was ich da gespielt habe.

Ein klein wenig Glück hatte ich wieder, da sich nach und nach ein Musikerkollege über die Zeit zum besten Freund entwickelt hat und dieser in Bezug auf Frauen nicht ganz so verklemmt war wie ich. Durch ihn kam ich auch in den Kontakt mit Drogen, wir haben sehr viel gekifft und auch viele andere Sachen genommen, die mir geholfen haben meine Unsicherheit zu überspielen. Aber von mir aus eine Frau anzusprechen war auch trotz Drogen absolut unvorstellbar für mich und vor den Frauen, die mir wirklich gefallen haben war ich immer noch wie gelähmt. Aber mein Kumpel hat es ab und zu geschafft, in der Disco eine aufzureissen und ein paar wenige haben wir uns dann mehr oder weniger geteilt bzw. er hat sie an mich weiter gegeben, als er keine Lust mehr auf sie hatte. Wirklich verknallt war ich in keine von denen, es ging auch nie länger als 2 Wochen, aber ich konnte mich endlich zumindest manchmal ein wenig im Bett austoben und musste meine Lust nicht immer nur alleine befriedigen. Dadurch wurde mein Ego natürlich ein klein wenig gepusht, ich hab genommen was möglich war und hab mich in wenigen Situationen gegenüber diesen Frauen auch wie ein richtiges Arschloch verhalten. Vermutlich weil ich sie eigentlich gar nicht wirklich haben wollte und immer frustriert war, dass ich es nicht schaffe mich selbst um die Frauen zu kümmern, die ich wirklich wollte.

An eine dieser Arschloch-Situationen muss ich heute noch denken und es tut mir irgendwie immer noch leid, was ich damals getan habe. Sie war bei mir und wir haben fern gesehen; sie hat dann von der Liebe und unserer „Beziehung“ zu reden angefangen. Mir war das gar nicht recht, für mich war völlig klar, dass wir spätestens in 2 Wochen nichts mehr miteinander zu tun haben werden. Dass das nur eine Affäre ist kam vorher zwar nicht zur Sprache, aber ich hatte ihr auch nichts mit falschen Versprechungen vorgemacht. Ich hab dann schonend versucht ihr beizubringen, dass ich sie zwar gern hab, aber Liebe halt schon ein großes Wort ist usw..Später höre ich sie alleine im Schlafzimmer weinen. Ich bin dann zu ihr rüber, wollte rausfinden was los ist und sie fängt mit Drama an wie aus dem Lehrbuch. Sie dachte das wäre was besonders mit uns beiden, liebt mich wirklich, aber ich sie ja nicht richtig, usw. Obwohl ich damals noch überhaupt keine Ahnung von PU hatte, hab ich (wahrscheinlich weil sie mir völlig egal war) ebenfalls fast wie im Lehrbuch reagiert – ich bin nicht groß darauf eingegangen und hab sie einfach geknallt. Allerdings nicht wie im Lehrbuch war die Tatsache, dass ich ihr 5 Minuten später gesagt habe, dass es mit uns einfach keinen Sinn hat. Das war natürlich das Allerletzte von mir - ich hatte sie einfach nochmal ausgenutzt, obwohl mir währenddessen schon klar war, dass ich danach mit ihr Schluss machen werde. Erst hat es mich nicht weiter beschäftigt, aber einige Zeit später hab ich mich schon echt mies deswegen gefühlt und mir vorgenommen, so etwas nie wieder zu tun.

So kam es dann auch nach und nach dazu, dass ich auch die Frauen die ich "umsonst" bekommen konnte irgendwann nicht mehr angenommen habe. Teilweise, weil ich das Gefühl hatte nicht mal diese verdient zu haben und ausserdem war es war mir ab einem gewissen Zeitpunkt auch zuwider, mich einfach nur wegen billigem Sex mit irgendwelchen Frauen abzugeben die ich nicht wirklich haben wollte - nur um danach Drama und Tränen ertragen zu müssen. Ausserdem hat es mich immer mehr frustriert, dass ich trotz dem ganzen Spaß den ich gehabt habe noch nie wirklich eine glückliche Beziehung hatte und es immer noch nicht schaffte, mich gegenüber den wirklich interessanten Frauen völlig normal zu verhalten.

Dann hat irgendwann auch noch das "echte" Berufsleben angefangen, wegen dem ich umziehen musste und einige Jahre alleine in Frankfurt wohnte - wo ich mich in einem schleichendem Prozess wieder zurück zum (diesmal) computerspielendem einsamen Nerd, und später völlig verzweifeltem, drogenabhängigem und depressivem Wrack entwickelt habe.

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vor 2 Stunden schrieb Natural-Attraction:

Was genau willst du Uns sagen?

Ich will Euch eigentlich gar nix genaues sagen, ich will hier nur meine Geschichte nieder schreiben, hauptsächlich auch für mich um das alles nochmal zu reflektieren. Und wenn der eine oder andere meine Entwicklung vom Verlierer zum glücklichen Mann interessant und vielleicht sogar hilfreich findet, umso besser. Wen es nicht interessiert, der sollte es auch nicht lesen, oder habt ihr nix besseres zu tun? :P

Teil 3 ist in Arbeit und vermutlich morgen online, ich hatte heute auf der Arbeit leider nur 2 Stunden Zeit um weiter zu schreiben ;)

Insgesamt werden es vorraussichtlich 6 Teile und eventuell ein Nachwort.

PS: Vermutlich hast Du gedacht, dass nach Teil 2 Ende ist. Ich hätte drunter schreiben sollen, dass es noch weiter geht, mein Fehler.

bearbeitet von Cliprex
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Teil 3: Frankfurt am Main

Nachdem ich dann 250 Kilometer nach Frankfurt umgezogen war, ging es mir eigentlich erst mal ein paar Jahre ganz gut. Mein Job im Büro war soweit ok, ich kam mit den meisten Kollegen und Vorgesetzten gut zurecht; später wurde ich sogar zum Abteilungsleiter befördert. Dadurch hat sich mein Selbstwertgefühl auch enorm gesteigert, ich war nicht mehr so oft mit mir unzufrieden und habe auf der Arbeit - auch durch häufigen Umgang und Telefonaten mit Kunden - nach und nach gelernt, wie man einen selbstsicheren und professionellen Eindruck macht. Nur mein Privatleben hat sich in Frankfurt völlig gewandelt. Anstatt dass ich diese neue Sicherheit genutzt habe, um beim Ausgehen oder Musik machen endlich daran zu arbeiten, diese auch im Umgang mit den Frauen einzusetzen, bestand meine Freizeit recht schnell hauptsächlich daraus, dass ich alleine daheim gekifft und gezockt habe. Hier und da bin ich natürlich schon noch aus dem Haus, um z.b. mal mit ein paar Kollegen abends essen zu gehen oder an manchen Wochenenden meine Eltern zu besuchen. Auch Besuch hatte ich noch des öfteren von Kollegen und ab und zu alten Freunden, wenn sie zufällig in der Nähe waren. Aber da ich in Frankfurt sonst niemanden kannte und meine Kollegen alle nicht sonderlich am Musik machen oder groß ausgehen interessiert waren, habe ich es ihnen eben gleich getan und dadurch natürlich auch keine weiteren neuen sozialen Kontakte geknüpft. So habe ich dann zwar anfangs noch regelmässig für mich alleine daheim Gitarre geübt, aber das hat sich, nachdem dann der Mehrspieler-Egoshooter „Quake 3“ und die ersten DSL-Anschlüsse auf dem Markt waren, auch nach und nach gelegt. Auch die Frauen haben mich überhaupt nicht mehr interessiert, ich hatte mich einfach damit abgefunden, dass ich es nie lernen und vermutlich ewiger Single bleiben werde. So hat es mich dann auch wenigstens nicht mehr gestresst und gefrustet, dass in der Richtung wirklich überhaupt nichts mehr passiert ist.

Es hat sich recht schnell rausgestellt, dass ich für Quake offenbar ein ähnliches Talent hatte wie fürs Musizieren und wurde ziemlich schnell regelrecht besessen davon – ganz ähnlich wie zu meinen musikalischen Anfangszeiten. Ich habe mehr oder weniger in jeder freien Minute gespielt, bin in Clans eingetreten und war online in der noch jungen E-Sports-Szene unterwegs. Ab und zu habe ich meinen Computer ins Auto gepackt und bin zusammen mit einem Schlafsack auf irgendeine Lan-Party gefahren, bei der 50-100 junge Single-Männer ihre Computer vernetzt hatten und 2-3 Tage lang nur gezockt, Junkfood plus Red Bull konsumiert und ab und zu mal ein paar Minuten geschlafen haben. Ich war wieder voll in der Nerd-Szene und es ging mir gut dabei. Frauen? Scheiss drauf, die braucht kein Mensch - wir wollen zocken und die stören dabei eh nur!

Trotzdem bin ich dabei nicht völlig abgesackt oder sonst wie abgestürzt – zumindest vorerst. Im Berufsleben habe ich noch alles gut auf die Reihe bekommen, ohne Geld kann man sich ja auch nicht regelmäßig neue teure Grafikkarten und ähnliches Computerzubehör kaufen, was ich sehr oft gemacht habe. Neue Saiten für meine Gitarre hatte ich dagegen schon lange nicht mehr gekauft - wozu auch, wenn man sowieso nie darauf spielt. Allerdings wurde es dann nach und nach auch auf der Arbeit immer blöder. Meine Firma wurde aufgekauft und umstrukturiert und dabei über ein paar Jahre durch grobe Managementfehler mehr oder weniger mit Ansage an die Wand gefahren. Die ständig wechselnden Geschäftsführer haben sich in dieser Zeit die Klinke in die Hand gegeben und einer war unfähiger als der andre, so dass es dann irgendwann soweit war, dass Leute entlassen werden mussten. Dadurch, dass ich schon einige Jahre dabei und Abteilungsleiter war, hatte ich vorerst noch ein paar mal Glück dass es mich nicht getroffen hat - aber irgendwann war es dann eben doch soweit. Es wurde ein großer Sozialplan erstellt und ich hatte kurz danach mit ca. 100 anderen Leuten (darunter fast alle meine lieb gewonnenen Kollegen) meine Kündigung zusammen mit einer großzügigen Abfindung im Briefkasten.

Dass mich das ziemlich frustriert hat,  muss ich wohl nicht extra erwähnen, aber ich hatte ja meine Computerspiele  und Drogen um mich abzulenken und zu trösten. Für meine weitere Entwicklung ziemlich ungünstig war hier leider, dass genau zu der Zeit als ich arbeitslos wurde „World of Warcraft“ auf den Markt kam und mich das Spiel sehr interessiert hat. Ich war vom ersten Tag an völlig von dieser neuen Spielerfahrung gefesselt und hatte auch von heute auf morgen überhaupt keine Lust mehr auf Quake und Egoshooter. Das war dann der Anfang vom schlimmsten sozialen Verfall, den ich mir in meinem Leben geleistet habe. Sehr schnell bestand mein Tag nur noch daraus mindestens 12 Stunden am Stück dieses Spiel zu spielen - ich hatte ja auch sonst nichts mehr zu tun. Ich hab es nicht mal für nötig gehalten mich erstmal arbeitslos zu melden um etwas Geld vom Amt und vielleicht auch bald wieder einen neuen Job zu bekommen. Jeden Tag hab ich mir aufs neue vorgemacht, dass ich das ja morgen machen kann, ich hatte ja auch erstmal keine Geldsorgen wegen meiner ordentlichen Abfindung. Aus dem Haus ging ich irgendwann nur noch, um mich mit dem nötigsten zu versorgen: Essen, Trinken und mehr zu kiffen. Geduscht wurde nur noch, wenn ich mich selbst nicht mehr riechen konnte und in der Wohnung hat sich im Laufe eines Jahres nach und nach der Abfall gestapelt, bis es aussah wie auf einer Müllhalde. Anfangs habe ich noch ab und zu meine Eltern angerufen, später habe ich nicht mal mehr auf Anrufe und Emails vom ihnen oder Freunden reagiert. Ich habe mich nämlich in Grund und Boden geschämt und wollte sie nicht anlügen und sagen, dass hier in Frankfurt alles ok ist. Aber ihnen die Wahrheit sagen und mir vielleicht helfen lassen war auch völlig ausgeschlossen. Ich wusste zwar genau, dass ich ein richtiger Assi geworden bin, aber bei der Vorstellung, dass dies jemand mitbekommt bekam ich Panik und Schweissausbrüche. So hab ich mich dann eben einfach weiter zugekifft und dieses verdammte Spiel gezockt, weil ich einfach nicht fähig war, die Situation zu lösen.

Irgendwann hat mir das Spiel nicht einmal mehr Spaß gemacht und ich habe nur noch aus reiner Gewohnheit gespielt, und weil ich mir so wenigstens keine Gedanken um meinen Zustand und den meiner Wohnung machen musste. Zudem wurde langsam das Geld knapp, ich hatte seit fast einem Jahr keine Einzahlung mehr auf meinem Konto. Besuch hatte ich schon sehr lange nicht mehr gehabt, es wäre auch unmöglich gewesen jemanden bei mir rein zu lassen. Jeder normale Mensch der das gesehen hätte, hätte den Sozialdienst angerufen und die hätten mich vermutlich erstmal ins Heim gesteckt. Aber natürlich kann man nicht immer alle seine Sorgen vor sich her schieben und ignorieren und ich wurde depressiv. Ich war völlig am Boden, total verzweifelt und habe mich so dermaßen gehasst, dass ich mich so habe gehen lassen können. Mir erschien es einerseits angesichts der Müllberge absolut unmöglich, meine Wohnung alleine wieder auf Vordermann zu bringen;  andererseits war nach wie vor nicht vorstellbar zuzulassen, dass jemanden mitbekommt was mit mir los ist – ein Teufelskreis. In dieser Zeit habe ich auch öfter über Selbstmord nachgedacht, wobei mir aber auch bewusst war, dass ich sowas niemals ersthaft durchziehen könnte. Mir haben auch meine Eltern so leid getan, die immer wieder versucht haben mich zu erreichen und mir zu helfen und die ich so enttäuscht habe indem ich sie einfach ignorierte, obwohl ich meine Eltern liebte – das mit dem Selbstmord konnte ich ihnen nicht auch noch antun. Einmal sind sie einfach so nach Frankfurt gefahren und standen klopfend und rufend vor meiner Tür, und ich war zusammengekauert wie ein Häufchen Elend zwischen meinem Müll gehockt und habe versucht, nicht zu laut zu weinen, damit sie nicht merken, dass ich zuhause bin. Nachdem sie dann wohl sehr traurig und enttäuscht wieder gegangen waren, hat es dann endlich KLICK in meinem Kopf gemacht!

Ich habe mir dann gesagt, entweder du bringst Dich jetzt wirklich um - oder du bringst deine Scheisse in Ordnung und schaust, dass Du wieder hier aus Frankfurt weg kommst! Ich habe dann meine Eltern angerufen und sie erstmal nochmal angelogen, dass ich nicht zuhause war und sehr viel Stress in letzter Zeit hatte. Aber dass ich gerade dabei bin, hier einige Dinge zu regeln und mich bald wieder melde und wieder zurück in die Heimat will. Sie haben sich natürlich sehr gefreut endlich nach Monaten wieder ein Lebenszeichen von mir zu erhalten und mir jegliche Hilfe angeboten - aber ich wollte erstmal keine Hilfe. Dass ich jemanden in meine Wohnung lasse bevor es nicht wieder halbwegs vernünftig aussah war einfach ausgeschlossen. Mir war ja schon vieles in meinem Leben peinlich, aber das hier konnte einfach nicht mehr übertroffen werden und durfte niemand mitbekommen! So hab ich mich dann irgendwie überwunden, oft weinend und fluchend, innerhalb von 2 Wochen nach und nach die Mülltüten zu füllen und zu schauen, wo ich die überall los werden konnte - in den Tonnen meiner Nachbarn war in dieser Zeit jedenfalls kein Platz für deren eigenen Dreck...

4 Wochen später war ich dann mit Hilfe meiner Eltern wieder in der Heimat und erstmal bei ihnen untergekommen und habe mit meinem neuen Leben angefangen. Welches allerdings auch noch so einige Stolpersteine für mich bereit halten sollte…

 

Fortsetzung folgt...

bearbeitet von Cliprex
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  • 2 months later...

Ich habe diesen Thread wirklich sträflich vernachlässigt, aber nicht vergessen. Leider ist die Motivation und Zuversicht, die ich hatte als ich damit angefangen hab, nach einer kleinen Krankheit und wieder aufkeimender Oneitis nicht mehr die selbe wie damals. So dass ich zeitweise fast gedacht hab, dass es sowieso eine blöde Idee war damit anzufangen. Aber ich weiss ja mittlerweile an mir zu arbeiten und kleine Tiefs halten mich nicht mehr ewig auf wie früher und meine Laune ist schon wieder steigend. Von daher geht es hier früher oder später mit Sicherheit weiter. :)

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Teil 4: Ein neues Leben

...die Wohnung immer blitzeblank, regelmässig gutes und gesundes Essen...

Bei Eltern die einen lieben und einem helfen wollen, kann es sich schon wieder ganz angenehm leben - zumindest wenn man vorher gewohnt war beim laufen auf den Boden zu schauen, um die wenigen noch müllfreien Stellen zu erwischen. Sie haben mir auch mit dem Arbeitsamt und einem Job geholfen, den ich nach 4 Monaten Hotel Mama mitsamt eigener Wohnung auch wieder hatte. Übrigens hab ich dann, obwohl ich mir zum Abschied in Frankfurt gesagt hatte dass ich nie wieder WoW spielen werde, nach 4 Wochen zuhause doch wieder angefangen, aber auf einem anderen Server ohne Freunde und weit weniger exzessiv.

So hat mich das dann auch nicht davon abgehalten, für den neuen Job alles zu geben. Und das musste ich, da er wirklich anstrengend und stressig war; dazu kamen ständig wechselne Einsatzorte mit weiten Anfahrtswegen. Ich wusste morgens nie, wann ich abends nach Hause komme, und das konnte entgegen aller Gesetze wirklich mitten in der Nacht sein. Aber meine Energie hat immer irgendwie dafür gereicht und auf Dauer hat es mich wohl auch abgehärtet. Und da mein hauptsächlicher Kunde eine große Drogeriemarktkette war, bei denen ich einen Teil der Technik eingebaut und betreut hab, hatte ich täglich mit all den Frauen zu tun, die halt in solch einem Drogeriemarkt arbeiten. In meinem Job in Frankfurt hatte ich ja schon an meinem Umgang und Ausdrucksweise mit Kunden gearbeiten und war ziemlich gut darin, aber dort war das meiste noch am Telefon. Aber es hat nicht lange gedauert, bis es mir auch im neuen beruflichen Umfeld überhaupt nichts mehr ausgemacht hat, mit wem auch immer völlig entspannt und professionell wirkend zu sprechen - und das hatte offenbar Wirkung auf einige Frauen. Ich hatte damals immer noch keine Ahnung von PickUp oder gar IOI´s, aber wenn man nicht ganz blöd ist, merkt man ja schon irgendwann was los ist. So ist hier und da ein kleiner Flirt für einen Arbeitstag entstanden, für einige Jahre aber erstmal auch nicht mehr passiert - die meisten Läden in denen ich gearbeitet hab waren auch einfach zu weit weg, als dass es mich motiviert hätte da mehr zu versuchen. Bis ich ein Schlüsselerlebis hatte, das sich wie ein Traum angefühlt hat.

Es war in einem Geschäft 150 Km weit weg von mir, in dem eine neue Anlage durch uns über mehrere Tage installiert wurde und hoppla, die stellvertretende Filialleitung war ein supersüsses blodes Mädel mit genialem Arsch und einer total erfrischenden und freundlichen Art - nie und nimmer würde die was von mir wollen! Ich hab sie halt mit meiner professionellen Art behandelt wie alle andern, vielleicht noch einen Tick freundlicher, und sie war irgendwann sichtlich angetan von mir. Sie ist mir teilweise richtig hinterher gelaufen und hat mir völlig unnötigerweise Sachen erklärt und gezeigt, nur um in meiner Nähe zu sein. Aber ich wäre trotzdem nie auf die Idee gekommen, dass da irgendwie mehr passieren könnte. Als ich eines Feierabends erst einen Anruf bei dem niemand dran war, und kurz danach eine SMS bekam, dachte ich deshalb auch erst einmal dass ich träume oder da was falsch verstehe.

Der Anruf und die SMS war von der Dame aus dem Laden und sie hat sich entschuldigt, aber sie wäre so nervös gewesen und konnte deswegen nichts sagen, weil sie sowas normal nie macht. Sie hatte sich aus dem Telefonspeicher meine Nummer besorgt, was möglich war da ich da auch geschäftlich angerufen hatte. Sie wollte mich wirklich unbedingt kennenlernen, ich konnte es kaum glauben! Wir haben dann natürlich später telefoniert und die Gespräche liefen wie von selbst. Es war wie Magie, wir hatten sovieles gemeinsam, sie hat sogar Gitarre gespielt. Wir haben richtiggehend geturtelt, konnten beide nicht richtig glauben, dass der andere auf einen steht. Und das obwohl sich schnell rausgestellt hat, dass sie verheiratet ist. Aber ich war wie geblendet, da sie mir immer wieder erzählt hat, dass sie schon lange unglücklich ist und nur auf den richtigen Grund gewartet hat Schluss zu machen.

Ich war dann noch ein paar Mal im Geschäft bei ihr und wir haben uns 2x in einem unbeobachtetem Moment geküsst, es war nach den ganzen vertrauten Telefonaten wie selbstverständlich. Leider war knutschen wegen dem geschäftigen Treiben immer nur kurz möglich ohne aufzufallen, aber danach war ich ihr vollends verfallen. Die Telefonate und SMS gingen weiter, dass sie verheiratet ist hab ich irgendwie verdrängt, ich dachte einfach, das ist es jetzt - der Umgang mir ihr hat sich aber auch einfach so perfekt und natürlich angefühlt. Nachdem der große Stress wegen dem Umbau im Geschäft vorbei war und ich nicht mehr regelmässig dort hin musste, hatten wir ein Wochenende ausgemacht an dem sie zu mir kommen wollte; sie hat mir gesagt, dass sie ihrem Mann erzählt, dass sie ihre Mutter im Osten besucht. 2 Tage vor diesem Termin bekomme ich aus heiterem Himmel morgens eine SMS von ihr, in der sie mir erzählte, dass ihr Mann gemerkt hat, dass wir immer schreiben und telefonieren und dass sie nicht kommen kann und dass es ihr leid tut.

Mir ist heiss und kalt geworden, ich konnte mich gar nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren; ich hab natürlich versucht mit Anrufen und SMS mit ihr zu reden, aber sie hat nach dieser letzten SMS einfach überhaupt nicht mehr auf mich reagiert. Und ein erneuter beruflicher Besuch in der Filiale stand in den Sternen. Obwohl mir im innersten schon nach einem Tag klar war, dass sie sich nicht mehr melden wird, hab ich noch 3 Tage versucht irgend ein Lebenszeichen von ihr zu bekommen - vergeblich. Ich war am Boden zerstört, konnte nicht glauben wie sie mir sowas antun konnte - hat mir erst die schönsten Augen gemacht und dann einfach fallen lassen wie eine heisse Kartoffel - und es hat 2 Wochen gedauert, bin ich wieder einigermaßen normal drauf war.

Ein paar Monate später war ich nochmal für ein paar Stunden im Laden und ausser einem kurzen Hallo hat sie mich vollständig ignoriert - das war nochmal hart. Aber das Ganze hat mir im Nachhinein nochmal schmerzlich klar gemacht, dass mir wirklich eine Frau an meiner Seite fehlt; und dass ich immer noch keine Ahnung habe, wie ich mich selbst darum kümmere ausser auf den Zufall zu hoffen. So begann ich im Internet zu stöbern und bin auf diese Seite hier gestoßen, ich hab mir Lob des Sexismus gekauft und dachte ich bekomme die Augen geöffnet - so vieles konnte ich im Nachhinein besser einordnen und verstehen...

to be continued.

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  • 2 weeks later...

Teil 5: PickUp

Teil 5 wird ein bischen anders und hier mache ich es mir einfach mal ein bischen einfach. Meine ersten Erfahrungen und meine weitere Entwicklung mit und durch PickUp sind nämlich hier im Forum ausführlich dokumentiert; deswegen werde ich einfach ein paar ausgesuchte "Schlüssel"-Threads chronologisch zusammen stellen die es aus dieser Zeit von mir gibt - und die ich heute auch selbst als durchaus interessant und unterhaltsam empfinde beim nochmaligen lesen.

Selbstverständlich gibt es dazu auch noch ein paar Ausführungen, aber wer nicht unbedingt scharf darauf ist bis zu 8 Jahre alte Sachen zu lesen, den muss ich leider ein bischen enttäuschen und auf die nächste Folge vertrösten. Und noch eine Bitte: Ich freue mich natürlich, wenn auch nochmal ein paar meiner alten Sachen gelesen und vielleicht sogar geliked werden, aber bitte grabt sie nicht wieder mit einem Kommentar aus der Versenkung aus.

Dann mal los, hier mein allererstes Posting, "natürlich" ein FieldReport:

Wer genauer wissen will, was mir manchmal in diesen Drogeriemärkten passiert ist, liest am besten das hier:

Hier ein Abend in der Disco mit "Pivot", meiner Schwester. Lustig, wie damals irgendwie Zaubertricks IN waren. ;)

Hier noch eine ganz interessante Geschichte, bei der ich "mal wieder" angemacht wurde und einfach nur zugreifen hätte müssen, es aber wie so oft nicht getan habe.

Danach hatte ich erstmal keine eigenen Threads mehr erstellt. Meine Abende in der Disco waren im Grunde alle gleich, ich hab zwar viel approched, aber im Grunde ist nie etwas dabei raus gekommen. Die Frauen die mich wirklich interessiert haben, hatten entweder einen Freund oder aus einem anderen Grund kein Interesse; und die anderen Frauen haben mich nicht mal motiviert sie nach ihrer Nummer zu fragen. Ich war trotz PickUp im Kopf nach wie vor nicht auf der Suche nach Sex, sondern nach einer Frau die zu mir passt.

So kam ich dann auch relativ schnell in eine Phase die vermutlich viele kennen, in der ich mich gefragt habe was mir das alles jetzt eigentlich gebracht hat? So hat sich die Sache dann für mich erstmal wieder ein wenig verlaufen, bis nochmal ein vorerst letzter Versuch von mir hier statt gefunden hat:

Wieder hab ich mich einige Monate aktiv mit PickUp und vor allen Dingen Clubgame betätigt, mit genau dem gleichen Ergebnis. Dann wurde es auch noch auf der Arbeit immer stressiger und oft nur noch ärgerlich und als dann auch noch die Krankheiten in der Familie anfingen war dann das ganze PickUp-Thema erstmal für ein paar Jahre völlig vergessen.

Aber dazu in Teil 6 mehr...

 

bearbeitet von Cliprex
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vor 1 Stunde schrieb Cliprex:

(Edit: kann mir einer erklären, warum meine verlinkten Threads nicht auf das erste Posting darin verweisen?)

Weil du die Zitat Funktion genutzt hast und der Link dann stets zum zitierten Text führt.

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Dann vermute ich, dass du ursprünglich auf einen bestimmten Beitrag im Thread gesprungen bist. Dann steht am Ende der Browseradresse immer irgendwas mit #comment-23119 oder ähnlich. Folgt man diesem Link landet man stets auf einem bestimmten Beitrag innerhalb des Threads.

Einfach alles nach der Raute aus der URL löschen, dann landet man am Threadanfang.

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vor 2 Stunden schrieb RumiRumi:

Darf ich fragen ob du gerne mal Pilze futterst?  Wegen deinem Profilbild

Solange Du wirklich nur wegen meinem Profilbild danach fragst, darfst Du das tun. ;)

Und ja, ich mag Pilze, am liebsten den Parasol paniert und gebraten. Aber auch gerne mal eine Steinpilzsuppe und auf der Salami-Pizza dürfen natürlich Champignon nicht fehlen! In meiner Jugend hab ich auch gerne mal Pilze gegessen, die sind so blau angelaufen wenn man sie angeschnitten hat, deswegen das Bild. Aber ich weiss leider den Namen nicht mehr und hab die auch schon viele Jahre nicht mehr gefunden. Wirklich schade, die waren echt gut.

Gruß

Clip

;)

 

bearbeitet von Cliprex
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vor 10 Minuten schrieb Cliprex:

Solange Du wirklich nur wegen meinem Profilbild danach fragst, darfst Du das tun. ;)

Und ja, ich mag Pilze, am liebsten den Parasol paniert und gebraten. Aber auch gerne mal eine Steinpilzsuppe und auf der Salami-Pizza dürfen natürlich Champignon nicht fehlen! In meiner Jugend hab ich auch gerne mal Pilze gegessen, die sind so blau angelaufen wenn man sie angeschnitten hat, deswegen das Bild. Aber ich weiss leider den Namen nicht mehr und hab die auch schon viele Jahre nicht mehr gefunden. Wirklich schade, die waren echt gut.

Gruß

Clip

;)

 

Die blau anlaufenden hast du  aus Genuss Gründen zu dir genommen,  oder weil du eine psychedelische Erfahrung machen wolltest?  Wenn zweiteres zutrifft,  war dies also eine sehr bedeutende Erfahrung für dich?  

bearbeitet von RumiRumi
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Da ich ja schon in meiner Geschichte geschrieben habe, dass ich früher einiges an Drogen genommen hab, kann ich ja eigentlich auch offen darüber sprechen. Heute kiffe ich übrigens nicht mal mehr, nachdem ich mal den Führerschein wegen der Sache weg hatte hab ich dann komplett mit den verbotenen Substanzen aufgehört.

Klar, das waren sogenannte Zauberpilze, selbst gekauft in Holland, völlig legal in einem Laden dort. Und ich habe schon so einiges an Pilzen und auch viele verschiedene in allen Dosierungen die man sich so vorstellen kann konsumiert. Da war nicht nur eine sehr bedeutende Erfahrung dabei.

bearbeitet von Cliprex
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vor 21 Minuten schrieb Cliprex:

Da ich ja schon in meiner Geschichte geschrieben habe, dass ich früher einiges an Drogen genommen hab, kann ich ja eigentlich auch offen darüber sprechen. Heute kiffe ich übrigens nicht mal mehr, nachdem ich mal den Führerschein wegen der Sache weg hatte hab ich dann komplett mit den verbotenen Substanzen aufgehört.

Klar, das waren sogenannte Zauberpilze, selbst gekauft in Holland, völlig legal in einem Laden dort. Und ich habe schon so einiges an Pilzen und auch viele verschiedene in allen Dosierungen die man sich so vorstellen kann konsumiert. Da war nicht nur eine sehr bedeutende Erfahrung dabei.

Interessant. Darf ich auch fragen,  wie alt du heute bist?  Meiner Rechnung nach müsstest du auf  44 Jahre kommen?  

Hatten diese erfahrungen in irgendeiner Weise Auswirkungen auf deinen Umgang mit Frauen,  oder pick up?  

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Ich bin jetzt 42 Jahre alt.

Der Pilz-Konsum an sich hat mich gegenüber Frauen eher schüchterner gemacht, aber ich war je nach Dosis sowieso am liebsten ganz alleine für mich. Langfristige Auswirkungen auf meinen Umgang mit Frauen oder PickUp hatte das aber nicht denke ich.

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  • 1 month later...

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