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Wildchild

Erkenntnisfindung Teil 4: WM 3 - Outer Game Part 1 von 3

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Dieser Teil ist der mit Abstand längste und meiner Ansicht nach stärkste Aspekt der Wildchild Method, deswegen ist auch die kursive Einleitung entsprechend länger. Ich habe diesen Part leider in zwei Teile zerlegen müssen, womit der Gesamtbeitrag noch mehr zerstückelt wird.

In den ersten beiden WM-Teilen lag der Fokus auf dem PUA selbst. Im Pre Game ging es darum, in verschiedenen Bereichen des Lebens seine eigenen Vorlieben zu finden, während im Inner Game das eigene Innenleben unter die Lupe genommen wurde. Beides natürlich unter dem Aspekt der Beziehung zwischen den Geschlechtern, da es sich um eine Artikelserie zum Thema PU handelt.

In diesen beiden ‚Werde Sozialer‘-Teilen wird nun konkret auch der Kontakt zu den Mitmenschen behandelt. In diesem Part werde ich zunächst darlegen, warum meiner Meinung nach der PU-Mainstream in vielen Dingen umdenken sollte und gebe erste Beispiele für die Wildchild Method im sozialen Kontext. Der nächste Part wird dann genauer zeigen, wie aus einzelnen Gesprächen mit verschiedenen Personengruppen das meiste an Erfahrung und Nutzen gezogen werden kann.

Meine Betrachtungsweise zielt auf die generelle Interaktion zwischen Menschen ab, denn man sollte eine attraktive Frau bis auf die Eskalation natürlich wie jeden anderen Menschen auch behandeln. Im letzen Teil WM 4 – Eskaliere werden dann die noch fehlenden Puzzleteile (Sextrieb , heftiges Flirten, sexuelles Interesse kommunizieren, Kino, LMR usw.) durchgenommen (hihi).

Erkenntnisse aus dem vorliegendem ‚Werde sozialer‘ Part 1 und dem Part 2 sind auch sehr nützlich im Kontakt mit allen Mitmenschen und erleichtern das Leben insgesamt, während der ‚Eskaliere‘-Teil nur auf eine kleine Teilmenge des sozialen Umfeldes angewandt werden sollte ;)

Wie interagieren nun die Menschen untereinander? Durch Kommunikation! Der Hauptfokus der hier besprochenen Erkenntnisfindung liegt auf der verbalen Ebene. Nonverbale Aspekte werden nur kurz angesprochen. Das hier beschriebene Vorgehen kann aber auch ohne Modifizierung direkt auf nonverbale Kommunikation übertragen werden.

Meine Methode widerspricht an vielen Stellen dem typischen Vorgehen innerhalb der PU-Szene, die immer auf der Suche nach der nächsten genialen (vermeintlich schnell zum Ziel führenden) Insider-Technik ist. Sollte ich also irgendwo nachweislich Blödsinn erzählen, so weist mich bitte darauf hin, damit ich mein eigenes Game besser kalibrieren kann und keinen Bullshit verbreite ;)

Inhalt

1 Einleitung

2 Pre Game: Get your shit together!

2.1 Wissen

2.2 Lebensführung

2.3 Äußerlichkeiten

2.3.1 Kleidung

2.3.2 Körperhaltung und Figur

2.3.3 Körperpflege

2.3.4 Stimme

2.3.5 Wohnungsgestaltung

3 Inner Game

3.1 Arbeitsbuch

3.2 Du bist der Preis!

3.3 Ansprüche

3.4 Techniken, Mindsets, Glaubenssätze und wie sie zusammenhängen

3.5 Limiting Beliefs

3.5.1 LBs erkennen

3.5.2 Echte Hindernisse

3.5.3 Überwindung der Hindernisse

3.6 Individuelles Mindset

3.7 Ballast abwerfen

4. Outer Game Part 1: Werde sozialer!

4.1 PU-Blödsinn

4.1.1 Nice Guy vs Alpha Male

4.1.2 Approach Anxiety Desensibilisierungsstrategien

4.1.3 Überfokussierung auf die Attraction-Phase

4.1.4 ‚Game‘ als Theateraufführung

4.2 Grundlagen

4.2.1 Beispiele

4.2.1.1 „Wie geht es dir?“

4.2.1.2 „Was machst du heute noch?“

4.2.1.3 „Wie lang ist deine letzte Beziehung her?“

4.2.2 Neugier auf zwei Ebenen

4.2.3 Augenkontakt

4.2.4 Innerer Beobachter

4.2.5 Soziales Muskeltraining

4.3 Kategorien von Mitmenschen

4.3.1 Fremde

4.3.2 Bekannte/Nachbarn/Sportkollegen etc.

4.3.3 Arbeitskollegen

4.3.4 Echte Freunde

4.3.5 Familienfeiern

4.3.6 Hochattraktive Frauen

4.3.7 Unattraktive Frauen

4.4 Special Skills

4.4.1 Flirten

4.4.2 Humor

5 Outer Game Part 2: Eskaliere

5.1 Geilheit ungleich neediness

5.2 Sextrieb steigern

5.3 Interesse angemessen zeigen

5.4 Wildchilds LMR Technik

4. Outer Game Part 1: Werde sozialer!

Der klassische Prototyp eines Pick Up Artists bricht mit einer Vielzahl von gesellschaftlichen Normen: Er kümmert sich aktiv um einen besseren Umgang mit dem anderen Geschlecht. Er spricht regelmäßig auf offener Straße fremde Frauen an. Er eskaliert beim ersten Date bis zum Sex. Er hat mehrere FBs. Er postet im Internet FRs und diskutiert über die bewusste Verführung. Das ist nur die Spitze des Eisbergs bzw. was mir spontan eingefallen ist.

Nichts davon ist strafbar und ich bin der festen Überzeugung, dass nichts davon moralisch verwerflich ist. Der Großteil der Männer macht es einfach deshalb nicht, weil es zum Einen Arbeit ist, zum Anderen Ängste überwunden werden wollen. Außerdem wissen viele Zeitgenossen gar nicht wie sie vorgehen sollen, denn sie halten entweder PU für Unsinn (falls sie überhaupt davon gehört haben) oder sie werden in Foren mit halbgaren Antworten von KJs, die es selber nicht besser wissen, und deren nichtssagenden Leitfäden abgespeist.

Es ist eindeutig ein gigantischer Kick, sich außerhalb des sozialen Standards zu bewegen und dafür sozusagen auch noch mit Sex belohnt zu werden. Man fühlt sich überlegen und manchen Spinner faseln dann was von Einblicken in irgendeine Matrix oder Super Sayayin State.

In meinen Augen und damit als Teil der Grundannahmen der Wildchild Method ist es absolut förderlich für das eigene Game, dennoch ein gewaltiges Gespür für soziale Bräuche des Alltags zu entwickeln und nicht ganz ‚abzudriften‘. Denn diese Umgangsformen haben ihren Sinn und sind richtig eingesetzt sehr gewinnbringend!

Lasst es mich an einem sehr simplen Beispiel erläutern: Die Vorgehensweise, durch Kommunikation über das Wetter mit einem Fremden oder einem fast Unbekannten ins Gespräch zu kommen, ist seit vielen, vielen Jahren von zig Millionen Menschen field tested. Und genau das ist ja das Vorgehen eines PUA abgesehen von körperlicher Eskalation und Flirttechniken wie P&P und C&F. Er lernt viele vorher unbekannte Frauen kennen und möchte mit ihnen ein Gespräch führen. (Natürlich nicht nur, aber selbst die sozial ganz abgestumpften Typen müssten wissen, dass Sex ganz ohne längere Konversation nur im Puff oder als Pornoactor möglich ist.)

Wer jetzt behauptet, mit einem HB über das Wetter zu quatschen, wäre kein aufregendes Game, sondern etwas für Omis, der kann gerne wie das Teufelchen nach dem Weg zur Post fragen… Wie diabolisch! Als ob alle alten Leute Wetterexperten wären… Es handelt sich lediglich um den offensichtlichen Wunsch, mit einem Mitmenschen ein Gespräch zu führen und dient entweder zum Warm werden als Gesprächseinstieg oder als Pausenfüller. Kein Mensch sagt ja wörtlich: „Du, lass uns doch mal ein wenig quatschen!“ oder „Mir fällt grad nichts ein, aber wir sollten weiterreden!“ An diesem simplen Beispiel erkennt man, was Wildchild Method in sozialen Interaktionen bedeutet: Herausfinden, wie die Menschen bestimmte Wünsche usw. durch Floskeln ausdrücken, die, wie bereits erwähnt, unglaublich oft field getestete Routinen darstellen!

Es ist nicht mein Ziel, dass jeder Leser nach einigen Monaten Anwendung meiner Methode eine theoretische Abhandlung über Kommunikationspsychologie schreiben kann! Vielmehr möchte ich vermitteln, wie man bewusst soziale Umgangsformen erkennt und für sich und sein Game nutzt. Dabei steht im Vordergrund, durch genaues Analysieren die Intuition zu schulen.

Es sei noch ein schöner Nebeneffekt angemerkt: Dadurch, dass man sich sicher auf diesem gesellschaftlichen Terrain bewegen kann, sendet man dem Unterbewusstsein der Frau das Signal: Viele Leute reden mit mir. Ich bin ein geselliger Typ mit vielen Kontakten. Social fucking Proof - Subtle Edition!

4.1 PU-Blödsinn

Zu Beginn möchte ich meine Meinung zu einigem Schwachsinn in der PU Welt äußern, der in direktem Zusammenhang mit dem Thema dieses Artikels steht. Es gibt noch viel mehr Blödsinn, aber irgendwo muss man ja anfangen…

Bitte nehmt meine Worte nicht einfach nur auf und stimmt mir zu oder eben nicht, sondern macht euch wirklich Gedanken, wie ihr dazu steht! Ich werde aufzeigen, warum mich manche Sachen extrem irritieren und wie ich darauf komme, dass meine Methode, die ich hier ausführlich darlegen werde, eine sinnvolle Alternative darstellt.

4.1.1 Nice Guy vs Alpha Male

Woher kommt dieses extreme Bedürfnis, es auf jeden Fall zu vermeiden, ein Nice Guy zu sein bzw. um jeden Preis Alpha zu sein? Wie sind diese Begriffe überhaupt definiert (Begriffe ohne genaue Bedeutungserklärung zu nutzen ist quasi ein Merkmal der Community!) und wer hat sie eingeführt? Was funktioniert wirklich (dauerhaft)?

Ross Jeffries veröffentlichte 1988 das Buch ‘How To Get The Women You Desire Into Bed’ mit dem vielsagenden Untertitel ‘A Down And Dirty Guide To Dating And Seduction For The Man Who's Fed Up With Being Mr. Nice Guy’, welches bis ca. 2000 die Bibel der jungen Seduction Community war. Für ihn ist ein Nice Guy der Typ, der in der Schule für ein HB alle Hausaufgaben gemacht hat, während diese das ganze Football Team geblasen hat.

Als Erwachsener kauft der Nice Guy den Frauen dann Blumen und führt sie zum Essen aus, in der Hoffnung so ihr Herz zu gewinnen, was ihm in der Regel nur Frust einbringt. Nun kann die Frau nichts dafür, denn sie wird ja nicht mit Absicht bei so einem Verhalten nicht feucht. Jeffries empfiehlt (grob vereinfacht), sich Eier wachsen zu lassen und der Frau wesentlich deutlicher zu kommunizieren, was man will…

Mystery hat dann um die Jahrtausendwende sein unfassbar genial elaboriertes, indirektes Bar Game entwickelt, in dem er diesen Gedanken aufgriff. Während es Jeffries darum ging, aus dem Arsch der Frau(en) gekrochen zu kommen, musste Mystery ‚Don’t be nice!‘ fordern, damit der Frame des Desinteresses kongruent wirkt. Wer nach der Mystery Method gamet, gibt der Frau kein Getränk aus, macht ihr keine Komplimente, dreht sich auch mal weg usw., d.h. er unterlässt alle ‚Nettigkeiten‘.

Damit hatten der Gründer (Jeffries) sowie der große Star (Mystery) der Szene empfohlen, bloß kein Nice Guy zu sein.

Der Begriff Alpha kam dann ins Spiel, als PUAs mit Hang zu pseudowissenschaftlichen Theorien innerhalb der Evolutionslehre eine Erklärung dafür suchten, warum Frauen (anscheinend) häufig lieber mit Bad Boys in die Kiste steigen.

M. Pütz (Der perfekte Eroberer, S. 112-125) sowie Brad P. (Brad’s Fashion Bible, S. 27-28 ) haben dies dann genauer untersucht/hinterfragt. Sie kamen zu dem Schluss, dass beide Prototypen Vor- als auch Nachteile für das Game haben. Ich habe mal jeweils die in meinen Augen drei wichtigsten Punkte aufgeschrieben. In Klammern habe ich notiert, welche Teile der Wildchild Method den jeweiligen Nachteil beheben, bzw. den jeweiligen Vorteil trainieren. Auf Nachfrage gerne Erklärungen bei Unklarheit!

Nice Guy

Nachteile

- Emotional needy, anhänglich ohne Ende (WM 1)

- Unterwürfig, langweilig (WM 1)

- Versteckt seine Sexualität (WM 4)

Vorteile

- Toller Gesprächspartner (WM 3)

- Verlässlich, hilfsbereit, Fels in der Brandung (WM 3)

- Zeigt eine verwundbare Seite (WM 2)

Bad Boy/Alpha/Macho

Nachteile

- Höchstgradig unreif (WM 3)

- Unfähig, Schwächen/Fehler/Ängste einzugestehen (WM 2)

- Kann nicht mit Emotionen umgehen (WM 2)

Vorteile

- Ist sexuell selbstbewusst und kann das ohne Scheu zeigen (WM 4)

- Bestimmend, richtungsweisend, führend (WM 4)

- Lebt nach eigenen Regeln und geht, wenn es ihm nicht passt (WM 1 und 2)

Um es mal als Fazit mit den Worten eines Forummitgliedes zu schreiben: „Du kannst der netteste Mensch der Welt sein, wenn du sauber und zielsicher eskalierst.“ Sicherlich muss das Verhalten immer kongruent mit den eigenen Veranlagungen sein. Meine Methode hilft dir hoffentlich, die positiven Seiten beider Charaktertypen zu meistern und die negativen so weit wie möglich abzulegen.

bearbeitet von Wildchild

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4.1.2 Approach Anxiety Desensibilisierungsstrategien

Approach Anxiety ist AA. Keine Frage! Wie allerdings in weiten Teilen der Community zur Desensibilisierung vorgegangen wird halte ich für äußerst zweifelhaft/fragwürdig. Da gibt es Programme wie Demonic Confidence, in dem man in drei Wochen hunderte Frauen anspricht und dabei mehr und mehr sozial fehlkalibrierter agieren soll. Ich frage mich, ob durch diese Vorgehensweise das Selbstbewusstsein wirklich dauerhaft ein hohes (gesundes) Level erreicht, oder ob lediglich jede Empfänglichkeit für die Gefühle des Gegenübers abtrainiert werden...

Pütz erzählt in seinem zweiten Buch (Gesetz der Eroberung, S.75-76), wie er in der Straßenbahn laute Selbstgespräche geführt hat, um sich von irgendwelchen dubiosen sozialen Zwängen zu befreien!? Wer betreibt so einen Aufwand, um unabhängig davon zu sein, WAS ANDERE VON EINEM HALTEN, um dann bei einem HB 'freier' von sozialen Konventionen zu agieren, DAMIT DIESE SO GUT VON EINEM DENKT, dass sie zu Geschlechtsverkehr bereit ist? Auf deutsch: Er macht sich mehrfach zum Affen, um dann vor der Frau sein bestes Ich präsentieren zu Können… So inspirierend ich andere Ausführungen und Denkanstöße von Pütz finde; damit gibt er sich der Lächerlichkeit preis!

Ich werde niemanden aufhalten, der sich wie ein Geisteskranker benehmen will, aber ich frage mich wirklich, was als Nächstes kommt… Nackt durch die Stadt laufen und My heart will go on singen, um die böse soziale Konditionierung zu dem Tragen von Kleidung abzulegen? 100 Frauen furzend ansprechen, für die Extra-Galatic Self Experience?

Jetzt werde ich ein ganz verrücktes Gedankenexperiment mit dir durchführen. Stell dir vor es ist Donnerstag am frühen Abend. Du kommst von der Arbeit, wo du mit 10 Kollegen (männlich sowie weiblich aller Altersklassen) angenehme Gespräche geführt hast. Die Leute kamen lächelnd auf dich zu, weil es immer erfreulich/berauschend/vom Alltag ablenkend oder einfach nur 'ganz nett' ist sich mit dir zu unterhalten, wie die Kollegen während früherer Begegnungen festgestellt haben. In den 2-5 Minuten dauernden Gesprächen wurde viel gelacht, Anekdoten oder Probleme ausgetauscht und zum Abschied hast du zehnmal ein aufrichtiges 'Einen schönen Tag' noch gehört.

Abends bist du mit zwei Freunden, mit denen du über alles reden kannst und die dich in und auswendig kennen (und trotzdem mögen :P ) verabredet. Am Wochenende wirst du mit deinen engsten Verwandten telefonieren, mehrere Kumpels auf ein Bier treffen und mit zwei FBs, die mittlerweile Freundschaft Plus Charakter haben, je einen Nachmittag verbringen und Wahnsinns-Sex haben. Im Laufe der Woche hast du bereits mehrmals kurze Wortwechsel mit fremden Rentnern über das Wetter und den Bus gehabt, die dich allesamt angestrahlt haben. Mehrere Nachbarn sind dir diese Woche über den Weg gelaufen und ihr habt euch kurz gegenseitig etwas geneckt und nach dem Wohlbefinden erkundigt. Kurz zusammengefasst: Du bist Mr. Social, mit allen guten Nice Guy Eigenschaften.

An besagten Donnerstag Abend siehst du nun diese attraktive Frau, von der du NICHTS weißt, außer dass dich ihre äußere Erscheinung sofort an Sex mit ihr denken lässt. Wie hoch ist jetzt die Überwindung, zu ihr zu gehen und 'Hi' zu sagen? Bedenke: Du bist dir aus Erfahrung absolut sicher, dass du ein guter Gesprächspartner bist, kannst mit fremden Menschen ein Gespräch aufbauen, dir haben viele Leute (Fremde, Nachbarn, Kollegen) einen schönen Tag gewünscht, deine Freunde kennen dein 'wahres Ich' und freuen sich auf den Abend mit dir, am WE erwartet dich toller Sex mit Frauen, die deinen Ansprüchen (s. WM 2 - Inner Game) gerecht werden und deren Charakter du sehr schätzt. Denkst du wirklich, du hast jetzt noch Angst zurückgewiesen zu werden? Bitch, please!

Klar, ein bisschen Aufregung wird immer bleiben. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass die mentale Blockade durch das, was ich in meinen Artikeln vermitteln möchte, effektiver, angenehmer und langfristiger gelöst wird als durch irgendwelche Schocktherapien von Freaks für Freaks. Nicht zu vergessen, die ganzen positiven Nebeneffekte, wenn du überall ein gern gesehener Gast bist und tolle Freunde zu dir halten. Aber wie immer gilt: Entscheide selbst! Ich kann nur einen anderen Weg aufzeigen, als sich wie ein Irrer aufzuführen, um immun gegen Peinlichkeiten zu werden.

4.1.3 Überfokussierung auf die Attraction-Phase

Mehrfach habe ich im Forum gelesen: „Ich habe zu dem Coach XY kein In Field Video bei YouTube gefunden. Taugt der was?“ Ich möchte die Entscheidung, ob ein Coach generell sinnvoll ist und wie man im Vorfeld die Qualität eines bestimmten Trainers einschätzen kann, jedem selbst überlassen. Mir geht es um die Einstellung hinter der Aussage.

In Field Video heißt, der Coach spricht selber eine Dame an und bekommt ihre Nummer und an ganz guten Tagen einen Kuss. Lassen wir die offensichtliche Tatsache mal weg, dass viele fehlgeschlagene Versuche rausgeschnitten wurden. Aber was sagt der NC aus? – Dass der Coach in maximal fünf Minuten einen guten Eindruck hinterlassen hat und die Frau ihm seine (echte?) Nummer anvertraut hat. Für Anfänger sicherlich beeindruckend.

ABER: Zwischen der allerersten Begegnung und dem ersehnten Geschlechtsakt vergehen meistens mehrere Stunden! Die weitaus wichtigeren Dinge passieren im Mid und End Game! Die Aufgabe des Coaches ist es, den Kunden Gedankenanstöße und Techniken zu geben, um auf der Mindset, Comfort Building und Seduction Seite gute Ergebnisse zu erzielen. Die ersten zwei Minuten bestehend aus Ansprechen und charismatischer Ausstrahlung sind logischerweise ein wichtiges (notwendiges) Fundament der Verführung, aber ein winzig kleiner Bruchteil vom Ganzen.

Dass ein Coach diese Phase draufhat ist zwar ein kleiner Hinweis auf seine Qualität, aber habt ihr schon mal ein In Field Video zur LMR Überwindung gesehen? Oder wie nach der Isolation in der eigenen Wohnung eine sexuelle Spannung aufgebaut wird?

Die Szene ist fixiert auf Show-Effekte wie eine gute Attraction-Phase, aber die wirklich aufregenden Dinge (abgesehen vom Verkehr selbst natürlich… ;) ) sehen nach außen hin nicht gerade spektakulär aus. Konzentriert auch also vor allem auf den Aufbau einer Verbindung (dieser Artikel) und auf eine saubere Eskalation (nächster Artikel) anstatt auf die kleinen Nebensächlichkeiten, die gut aussehen!

4.1.4 ‚Game ‘ als Theateraufführung

Die Frage, die fast jeder Anfänger stellt, nachdem er sich eingelesen hat, lautet: „Ich hab da diesen supergeilen Opener, aber wie geht es danach weiter?“ Hier zeigt sich ein großes Missverständnis! Game haben bedeutet nicht, 7 bis 10 Stunden ein Theaterstück aus Routinen aufzuführen in dessen letztem Akt (hihi), die Frau deinen Schwanz im Mund hat.

Game haben bedeutet, in der Lage zu sein, ein längeres Gespräch zu führen, was im Gegensatz zu AFC Dates mit erotischen Sprüchen, Routinen , kalibriertem Kino usw. gewürzt ist. Ein cooler, witziger Flirt-Spruch, einmal etwas Frame halten und ein etwas längeres Streicheln an der Hüfte innerhalb einer Viertelstunde unterscheidet bereits ein solides Game vom AFC.

Absolut essentiell ist, dass ein feines soziales Gespür und gute Kommunikationsfähigkeiten das Fundament bilden, ohne das PU-Techniken einen Mann nur noch mehr in die Versagerrolle drängen! Wenn dann noch ein falsches Verständnis von Negs dazukommt, kannst du dir gleich eine Riesenpackung Taschentücher für einsame Nächte zulegen!

Viel zu oft lesen sich unbeholfene, aber extrem motivierte Männer in PU ein und werden zu noch größeren Freaks. Erst durch zahlreiche Sets und monatelange Frustphasen entwickeln sie dann doch eine gewisse soziale Intuition. Ich frage mich, warum nicht gleich mit dem Fundament anfangen wird: Ein gesellschaftlich erfahrener Mensch zu werden und darauf aufbauend (!) Insiderwissen der PU-Community in Maßen(!) eingesetzt nutzen.

Für alle, die trotzdem ein Konzept haben möchten, hier mein Opening-Szenario: Hingehen (gepflegt, gut gekleidet (WM 1 – Pre Game), mit solidem Mindset (WM 2 – Inner Game).“Hi“ für die Aufmerksamkeit. Floskel, die klar macht, dass man ‚als Mann‘ Interesse hat (z.B.: “Ich habe dich von dort drüben gesehen und wollte dich gern ansprechen. Hier bin ich! ). Lächeln, Hand hinhalten, vorstellen. Wenn sie sehr aufgeregt wirkt, kurzer Spruch zu dem eigenen Befinden (z.B.: „Ich bin grad ein wenig nervös, ich wusste ja nicht, wie du reagierst.“). Dann Frage (s.u.): „Wie war dein Tag?“ Wenn sich daraus kein Gespräch entwickelt, wird dir auch die genialste PU-Strategie der Welt nicht helfen können!

bearbeitet von Wildchild

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4.2 Grundlagen

Soviel zu den Gründen, warum man sich mit meinen Methoden beschäftigen sollte. Hier beschreibe ich nun die Vorgehensweise, wie ich soziale Interaktionen analysiere.

4.2.1 Beispiele

Bevor ich mit den grundlegenden Ansätzen meiner Methode beginne, möchte ich zunächst an Hand dreier einfacher Beispiele die Wirkungsweise erklären. Diese Beispiele enthalten auch Erkenntnisse meinerseits, die für dich nützlich sein können, allerdings ist der Fokus darauf gelegt, WIE ich darauf gekommen bin und WOZU mir das nun nützt.

Gerade bei diesen elementaren Beispielen werden die meisten Leser sozial erfahren genug sein, als dass ich ihnen etwas ganz Neues präsentiere. Aber bitte behalte im Hinterkopf, dass diese Beispiele VOR Erläuterung der Grundlagen besprochen werden und deshalb bewusst simpel gewählt wurden, um die Methode zu verdeutlichen!

Es handelt sich um drei Fragen, deren zu Grunde liegende Intention untersucht wird. Eine etwas komplexer Erkenntnis, die ich mit der Wildchild Method gefunden habe, stellt mein Artikel ‚Das Red doch nicht ständig über dich – Paradoxon‘ in diesem Forum dar.

4.2.1.1 „Wie geht es dir?“

Eine ganz elementare Small Talk Frage. Da ist diese Empfangsdame in meinem Fitnessstudio, zu der ich einen guten Draht habe. Früher liefen unserer Gespräche in etwa so ab: Ich: „Guten Tag!“ Sie: „Hey, wie geht’s dir?“ Ich: „Joar, freu mich auf den Sport. Und dir?“ Sie: „Bin etwas müde.“ Dann hab ich je nach kreativer Stimmung ein paar Witze gemacht, bis mir eines Tages auffiel, dass ich wohl nur einen Clown darstelle (aber meine Sprüche waren wirklich witzig! :D).

Dann traf mich diese kleine Erkenntnis wie ein Schlag: Die Frage ist ein Freibrief, jedes Thema anzuschneiden, wozu ich gerade Lust habe! Übersetzt bedeutet es in dem Fall quasi: „Mir ist langweilig hier hinter der Theke; erzähl mir was Spannendes!“ oder eventuell auch „Ich interessiere mich für dich. Da ich dich aber kaum kenne, stelle ich dir diese allgemeine Frage.“

Die Intention ist auch egal, auf jeden Fall kann man wunderbar eine aktuelle Begebenheit aus seinem Leben erzählen und effektiv ein Gespräch aufbauen, denn die Frau kann nachfragen oder aus ihrem Leben ähnliche Situation zum Besten geben: Sie: „Wie geht’s dir?“ Ich: „Uni war heute schon anstrengend. Wir hatten heute diesen strengen Typen, der blala…“ Sie: „Was studierst du denn?“ oder „Wir hatten in der Schule mal diese Lehrerin, die blabla…“

Noch geschickter ist es, das „Wie geht’s dir?“ einfach zu Überspringen, so wie es gute Bekannte tun: Ich: „Guten Tag! Boar, ich hab heute sowas von verschlafen…“ Sie: „Ja, das kenn ich…“ (Siehe meinen oben erwähnten Beitrag zum Thema ‚Von sich erzählen‘! Hierbei ist es vorteilhaft, im Pre Game für einen interessanten Lebensstil gesorgt zu haben!

4.2.1.2 „Was machst du heute noch?“

Ich habe in letzter Zeit viele Leute kennengelernt und die Frage ist ein Klassiker. Unabhängig von der Intention der Fragestellerin antworte ich immer damit, was ich häufig tue z.B. Gitarre spielen und Lernen; selbst dann, wenn ich todmüde bin und an diesem Tag nur auf der Couch etwas Fernseh gucken werde. Ich fasse die Frage so auf, als würde die Dame wissen wollen, womit ich mich generell beschäftige. So haben wir dann direkt zwei für mich und hoffentlich auch für sie interessantere Gesprächsthemen als das Fernsehprogramm.

Clever ist, diese Frage selbst zu stellen, wenn man Informationen von der Frau möchte. Komischerweise klingt „Was hast du so für Hobbies?“ nach einer absolut peinlichen Dating-Frage während „Was machst du heute noch?“ eine gängige Floskel ist, auf die gerne geantwortet wird. Obwohl die Antworten sehr identisch sein können, hat sich die weniger offensichtliche Frage danach durchgesetzt. Fragt mich nicht warum, ich beobachte und benutze die Erkenntnisse nur!

Viele Anfänger fragen häufig: „Wie geht es nach dem Opener weiter?“ (s.o.) Hier fehlt eindeutig das Verständnis für Small Talk Floskeln. Meistens stelle ich nach dem Ansprechen die mit der Überschrift verwandte Frage: „Wie war dein Tag?“ Entweder erzählt sie, was sie gemacht hat und ich kann zu zig Signalwörter einsteigen (= Kommentar abgeben, nachfragen oder passendes von mir erzählen) oder sie antwortet einsilbig und dann kann ich einfach von meinen Tag erzählen bzw. was ich so getrieben habe.

4.2.1.3 „Wie lang ist deine letzte Beziehung her?“

Irgendwie werde ich das andauernd entweder nach dem ersten Rummachen, bei einem „offiziellen Date“ oder allerspätestens nach dem dritten Mal Sex gefragt. Hier sollte klar sein, dass der Sachbezug eher unwichtig ist und die Frage eigentlich lautet: „Wie ordnest du unsere Geschichte ein? Worauf bist du aus?“ Also sollte auch die Antwort entsprechen ausfallen, z.B.: „Von Februar bis April hatte ich eine ziemlich innige Freundschaft Plus, allerdings ist meine Meinung zu Beziehungen, dass man sie nicht voreilig eingehen sollte. Man braucht Zeit, um herauszufinden, ob man zueinander passt und in der Zwischenzeit kann man sich ja näher kommen und ehrlich miteinander umgehen usw.“

Wer hier nicht checkt, dass eine Angabe der Zeitdauer für die Dame keine befriedigende Antwort ausmacht, der offenbart fehlende soziale Intuition (DLV). Auch ist besonders wichtig: Obwohl sie wörtlich nach „Beziehung“ fragt, bedeutet diese Floskel keineswegs, dass sie nur Sex mit dir hat, wenn ihr fest auf eine Liebesbeziehung zu steuert! Sag also bitte immer deine ehrliche Meinung! Es ist lediglich eine gängige Vorgehensweise, elegant anzusprechen, worauf du denn hinauswillst.

Gerade weil Frauen auf Grund von gesellschaftlichen Zwängen und inneren Hemmungen oft auf diese Art subtil kommunizieren (müssen), ist es für den angehenden PUA sehr wichtig, dieselbe Sprache zu sprechen! Männer neigen dazu, nur auf den Sachinhalt zu reagieren, weniger auf die wahre Intention. Bitte verurteilt nicht die Frauen, weil sie sich anscheinend nicht richtig ausdrücken oder hinter solchen Floskeln verstecken. Das ist lediglich das Symptom einer kranken Gesellschaft mit merkwürdigen Ansichten über Sexualität! Es ist unsere Aufgabe, die Frauen an die Hand zu nehmen, um dann gemeinsam ein wenig Glück in dieser verdrehten Welt miteinander zu erleben!

Fortsetzung folgt…

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Sehr interessant, mal eine Übersetzung von Fragen zu lesen. Ich denke, über sowas machen sich die wenigsten Gedanken. An der Stelle wünsche ich mir, dass du in deinen letzten Beiträgen noch mehr zu der Intention hinter der Frage schreibst.

Ich mache auch gleich bei dem letzten Punkt weiter und bwege mich dann in Richtung "Gestern, 22:09". Zunächst eine Feinheit: Mit einer Zeitangabe auf "Wie lange ist deine letzte Beziehung her?" zu antworten ist also ein DLV und negativ? Auch, wenn ich mein HB mal provozieren möchte, weil mir diese Frauensprache ab und an auf den Senkel geht?

Ich denke, dann nicht. Wichtig ist das Gesamtpaket, das ich abliefere. Wenn mein Game solide war und da kommt wieder so eine Frage, die man als Mann erstmal übersetzen muss, stelle ich mich gerne dumm und gebe auch eine dumme Antwort. Wir Männer sollen uns dauernd beweisen. Sollen Frauen sich doch auch mal bemühen, ihre Intention einigermaßen klar zu formulieren. Man kann von (so gut wie keiner) erwarten, dass sie sagt, sie möge jetzt gern vögeln. Klar.

Aber oft liest man, man solle die Frau zum Invest bringen. Und hier muss ich auch ja wieder DHV zeigen, damit Frauchen mir nicht wegläuft? Ja, das hast du nicht so formuliert. Mir geht nur seit einiger Zeit allgemein diese angebliche Verpflichtung, die ein Mann haben soll, auf den Senkel. "Klare Rollenverteilung - Mann muss, Frau muss gar nix" - à la Mystery. Wenn das so wäre, wie halten dann Beziehungen? Für mich ist zumindest mein Game ein Geben und Nehmen. Ich bin kein Alleinunterhalter. Ich spiel keine Spiele und kommunizier das. Wer was wie macht, muss jeder selbst wissen, aber er soll zumindest bedenken, dass man sich nicht zwingend in ein Rollenkorsett schnüren muss, um etwas zu erreichen. Und nichts, was normalerweise ein DLV ist, muss es auch immer sein. Ansonsten: Daumen hoch für Kapitel 4.2.:good:

4.1.2 ff. räumt endlich mit wichtigeren Korsetts auf. Das wichtigste wohl: "Holt der PUA die Nummer, hat er was drauf!". Mann, ich erinnere mich an meine PU-Anfänge und da konnte ich auch öfters Nummern holen, ohne groß was zu können, aber weiter ging es danach nicht. Hätte ich von diesen Sets jetzt ein Video gedreht und würde es bei Youtube reinsetzen, davor vllt noch ne Einleitung von mir, in der ich mit nem affigen Hut und lackierten Fingernägeln erkläre, was man so alles beachten muss, dann wäre ich angesehen, oder wie? Auf jeden Fall gut, dass du das angesprochen hast. Videos übers Nummern-Holen sagen gar nix. Selbst als AFC krieg ich 10 Nummern zusammen, wenn ich nur genügend Sets öffne. Dabei muss ich mich noch nicht mal entwickeln.

Auch dass PU kein Theaterstück ist, sondern eher Improvisations-Show, ist eine lange überfällige Feststellung.

Die Gegenüberstellung Nice-guy / Alpha bzw. Badboy ist leider nicht ganz so gut gelungen. Dem Niceguy wurden Attribute zugeschrieben, die du löschen musst, weil sich hier die Gefahr realisiert hat, die sich in tausend anderen Beiträgen realisierte: Niceguy wird mit AFC verwechselt.

Der Niceguy ist NICHT unterwürfig. Der Niceguy ist NICHT aufdringlich, bzw. anhänglich. die Nachteile solltest du löschen und sie dem AFC zuschreiben. Denn dieser ist eigentlich der, der dauernd von Mystery und Co. gelyncht wird. Nur setzt die PU Welt seinen Namen mit dem Begriff des Niceguys gleich. Die Vorteile von Alpha und Niceguy hast du aber richtig dargestellt.

Also unterm Strich wieder eine gelungen Fortsetzung, mit einem Aspekt, den du abändern solltest.

bearbeitet von Thakos89

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Zunächst eine Feinheit: Mit einer Zeitangabe auf "Wie lange ist deine letzte Beziehung her?" zu antworten ist also ein DLV und negativ? Auch, wenn ich mein HB mal provozieren möchte, weil mir diese Frauensprache ab und an auf den Senkel geht?

Es ist ein DLV, wenn du die Frage wörtlich nimmst, weil du es nicht besser weißt. Wenn das Mindset dahinter ist, ich fordere sie jetzt mal etwas heraus und du vllt noch schelmisch grinst, dann nicht. Bedenke WM2 - Inner Game: Mindset >> Technik

Die Gegenüberstellung Nice-guy / Alpha bzw. Badboy ist leider nicht ganz so gut gelungen. Dem Niceguy wurden Attribute zugeschrieben, die du löschen musst, weil sich hier die Gefahr realisiert hat, die sich in tausend anderen Beiträgen realisierte: Niceguy wird mit AFC verwechselt.

Der Niceguy ist NICHT unterwürfig. Der Niceguy ist NICHT aufdringlich, bzw. anhänglich. die Nachteile solltest du löschen und sie dem AFC zuschreiben. Denn dieser ist eigentlich der, der dauernd von Mystery und Co. gelyncht wird. Nur setzt die PU Welt seinen Namen mit dem Begriff des Niceguys gleich. Die Vorteile von Alpha und Niceguy hast du aber richtig dargestellt.

Da ich die Herkunft des Begriffes Nice Guy in der PU-Szene erklärt habe, habe ich die Definition Nice Guy = schleimerischer AFC beibehalten. Du hast zwar Recht, dass das keine tolle Definition ist, aber mein Anliegen ist es, den Leuten zu helfen.

Von der Sichtweise aus gesehen ist es pragmatischer, fehlerhafte Definitionen beizubehalten und daraus sinnvolle Praxistipps abzuleiten, anstatt jeden Leser erst von diesem festeingefahrenen Denkmuster zu lösen und dann erst zu helfen.

Der Kampf gegen solche falsch benutzen Begrifflichkeiten ist ein Kampf gegen Windmühlen, falls diese Wortbedeutungen seit Jahren fest verankert sind. Diesen Kampf musst du leider alleine führen, ich wollte nur zeigen, dass Alpha-Merkmale alleine für den dauerhaften Erfolg nicht ausreichen.

bearbeitet von Wildchild

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Das Begriffereiten ist mir an sich auch nicht wichtig. Nur, wenn das Missverständnis dazu führt, dass sich Leute (im schlimmsten Fall) ihre Psyche kaputt machen, muss man eingreifen. Und es gibt nicht wenige, die meinen, man müsse jetzt zwanghaft auf Badboy machen, sind vllt 1,50m groß, haben ne hellere Stimme und lehnen sich dann mit ner obercoolen Mimik in der Disse an die Wand und öffnen das Set dann mit "Baby, was geht?". Vllt dabei noch die Fingernägel klischeehaft auf der Brust schaben.

Nee, das braucht man nicht. Wer will diesem laufenden Meter den Badboy abnehmen? Das wird nur Gelächter hervorrufen. Man muss bei seinem Charakter bleiben und sexuelle Energie hinzufügen, ganz einfache Formel. Weder sollte man sich auf Badboy trimmen, noch auf Niceguy.

Und klar, wenn die Masse falsch gepolt ist, kannst du das nicht mit einem Beitrag in einem "Klein-hinter-unter-kennste-nicht-Forum" ändern, aber wenn das nur 30 Leute lesen und beherzigen, werden da draußen schon mal 30 Frauen mehr glücklich gemacht.

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Ich kann sehr das Wertequadrat empfehlen.

Viele sind es gewohntauf einer Skala zu denken:

Nice Guy ------------------------------ Macho

Was aber der Praxis nicht gerecht wird. Es verhält sich nämlich so:

Nice Guy ----------------------------- Alpha

°°°°|°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°|

°°°°|°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°|

°°°AFC ---------------------------------- Macho

(Die "°" sind Füllzeichen)

Oben haben wir ein positives Spannungsfeld, unten was es zu vermeiden gilt. Für den Rest siehe die "Miteinander Reden" Reihe, die ich sowieso nur jedem Pickupper (und überhaupt jedem) ans Herz lege.

Aus Mangel an Begriffen habe ich die positive Interpretation von "Nice Guy" gewählt, auch wenn ich Thakos Begriffskritik keineswegs folge, dessen sinnvolle Essenz (im Beitrag direkt über meinem) sich ganz gut im Wertequadrat auflöst.

bearbeitet von itsmagic
Füllzeichen eingefügt

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@Thakos

Den größten Schaden erhalten die Leute dadurch, dass sie nicht eigenständig nachdenken und reflektieren. Genau das möchte ich mit meiner Artikelserie erreichen.

Deshalb auch meine obige Vorgehensweise. Den typischen PUA dort abholen, wo er steht, mit der sich eingebürgerten Definition von Nice Guy und dann aufzeigen, warum eine multidimensionale Persönlichkeit mit den Vorteilen beider Prototypen so wirkungsvoll ist. Anschließend dann das Handwerkzeug vermitteln, wie man der 'gute' Nice Guy wird (WM 3 - Werde sozialer Part I und II) und gleichzeitig der 'gute' Alpha (WM 4 - Eskaliere) wird, bzw. vorhandene Charaktereigenschaften entsprechend stärkt.

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Mir geht nur seit einiger Zeit allgemein diese angebliche Verpflichtung, die ein Mann haben soll, auf den Senkel. "Klare Rollenverteilung - Mann muss, Frau muss gar nix" - à la Mystery.

Das hab ich beim ersten Mal doch glatt überlesen. Ist es nicht gerade Mystery, der durch ein subtiles Spiel aus Belohnung und Bestrafung, aus gespielten Desinteresse im Zusammenhang mit der Cat String Theory, durch gestellte Eifersuchtsszenarien u.v.m. die Frau mehr als jeder andere PUA zum Investieren bewegt?

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Jo, schon.

Natürlich kann man mit seiner Provokation des HBs zum Invest die Rollenverteilung fürs erste umdrehen, keine Frage. Wie geht es dann aber in der Beziehung weiter? Jeder, der da Erfahrung hat, wird feststellen, dass PU da nicht gut tut.

Das aber nur am Rande. Hauptsächlich stört mich diese oktroyierende Rhetorik. Ich erinnere mich da an seine Serie, in der er AFCs zu Super-PUAs erzieht. In etwa sagte er da vor deren Ausbildung vor versammelter Mannschaft "Who fails here, will fail in life". Ein Satz, der hochgradig vergiftet ist. Der sagt so viel aus und hat psychologisch eine Wirkung...wenn du den für bare Münze nimmst und in Mysterys Programm versagst, ätzt dir dieses verbale Zyankali deinen Selbstwert weg.

Natürlich kann man das jetzt relativieren "Ja, als AFC hat man doch idR eh kaum mehr was, was man kaputt machen kann". Richtig, aber nur mal auf die Beziehung "AFC - Frau" bezogen. Dabei belässt es Mystery nicht. Er sagt, du wirst im LEBEN scheitern. Ich bin also ein Totalversager, weil ich mit Frauen nicht umzugehen gelernt hab?

Frauen sind also der Indikator für ein erfolgreiches Leben?

Wenn ich den Mist glaube, verliere ich meinen Lebensmut.

Man kann auch argumentieren, dass Mystery ja auch allgemein soziale Kompetenz vermittelt. Ich habe seine Folgen gesehen. Da sind einige interessante Lektionen drin. Und wenn sein Programm von Soziologen und Psychologen das Gütesiegel "Wertvoll" bekommt und ich scheitere, dann darf er sich seinen schwarzen Satz rausnehmen?

Nein, das ist ein Urteil, das nicht ausgesprochen werden darf. Ich halte Mysterys Techniken und Programme für wertvoll, aber was sein Gedankengut angeht - Finger weg!

bearbeitet von Thakos89

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@Thakos

Den größten Schaden erhalten die Leute dadurch, dass sie nicht eigenständig nachdenken und reflektieren. Genau das möchte ich mit meiner Artikelserie erreichen.

Ich muss mich hier mal selbst von weiter oben zitieren.

Wer nicht checkt, dass die Fernsehserie eine Show ist, und solche Sprüche die Dramaturgie steigern sollen,

wer allen Ernstes von einem Typ ohne Familie, der mit Nagellack und schrillen Hüten quasi die ganze Woche Party macht, Lebensweisheiten annimmt (die übers Frauen verführen hinausgehen),

DER hat es meiner Meinung nach verdient, an dieser Aussage zu zerbrechen!

Wer sein Hirn nicht einschaltet und ohne zu hinterfragen Sprüche aus dem Fernsehen oder sonstwo zur Grundlage seiner Erfahrungswelt macht, dem kann niemand mehr helfen! Der wird immer zweifelhafte Vorbilder finden und da kann auch ein Mystery nicht viel kaputt machen.

bearbeitet von Wildchild

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Ich schreib jetzt nicht mehr unter jedem Enscheidungsfindungsartikel ab ins Best of runter weil jetzt mittlerweile klar sein sollte das ich die ganze Reihe dort hin bringe.

Weil es in letzter Zeit so viel Diskussion um das Thema Best of ging schreib ich hier mal warum ich in dem konkreten Fall die Threads verschiebe, damit man das besser nachlesen kann.

Gegen den Artiekl spricht, dass Wildchild wohl noch nicht sehr lange PU Betreibt und ein PU-Buch von jemanden der sich erst ein halbes Jahr mit PU beschäftigt ist auf jeden Fall fraglich. Allerdings hat was er schreibt alles Hand und Fuss und alles wirkt als ob er es aus eigener Erfahrung schreibt und nicht von irgendwem nachplabbert bzw aus Einzelerlebnissen seine Weisheit zieht. Außerdem spricht die Wall of Text meiner Meinung nach gegen die Artikelreihe. Vieles hätte man hier auch wesentlich kürzer schreiben können aber auf der anderen Seite wurde mir trotz der Länge beim lesen nicht langweilig.

Fürs Best of spricht das die Artikel rein technisch super geschrieben und strukturiert sind. Am wichtigesten ist aber das der Inhalt sehr hochwertig ist und so ein Gesammtpackt dem Forum auf jeden Fall noch gefehlt hat.

Außerdem hab er ein fucking E-Book fürs Forum geschrieben, whats not to love about that.

Gruß :monkey:

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Danke für das Lob und die Beförderung meiner Artikel :D

Zu den 'kritischen' Punkten:

Erfahrung:

Winter 2008/09:

- Erste Begegnung mit PU

- Annäherungsversuche (auf der Straße und im Club) mit Konzept

2012:

- Intensivere Beschäftigung mit Theorie

- Lays durch den bewussten Einsatz von PU-Techniken (kino, LMR etc.)

Winter 2013/14:

- Teilnahme an Foren-Diskussionen

- Autor besagter Reihe

- Rund-um-die-Uhr PUA: Stets gepflegt, Fachbücher über Kommunikation etc., Reflektion aller sozialen Aktivitäten

- Regelmässige FCs + Aufbauen guter FBs

Jeder kann hier selber definieren, wo PU beginnt ;) Das einfach als Hintergrundwissen. Monkey-Boy hat schon recht, dass Output von unbeschriebenen Blättern mit hoher Skepsis zu betrachten ist.

Wall of Text:

Ich halte jeden einzelnen Satz für notwendig, um meine Gedankengänge von Null bis zur Hauptaussage schlüssig darzustellen. Einzelne Themen könnten kürzer besprochen werden, allerdings wären dann meine Schlussfolgerungen unklarer.

Der positive Nebeneffekt der reinen Masse an Text ist, dass ein Großteil meiner Absätze zwar Wissen und Erkenntnisse weitergeben möchte, das Hauptaugenmerk aber Denkanstöße sowie Anleitungen zum selbstständigen Denken sind. Die Faulpelze, die eine schnelle Lösung möchten und eben nicht meine Konzepte durch Denkarbeit für ihre Stärken und Schwächen modifizieren wollen, werden also bereits vor dem Lesen kapitulieren.

Dies spart ihre Zeit und auch meine, da dann keine Nachfragen kommen, wie sie denn nun bitte ihre Oneitis endlich von ihrem Freund losbekommen.

LG,

Wildchild

Edit: Teil 3 - Inner Game ist noch unverschoben.

bearbeitet von Wildchild

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