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Viele Männer schämen sich und haben Angst auf einer Frau zuzugehen. Diese Ängste kenne ich auch. Ich denke jeder Mann weiß von was ich spreche. Man denkt sich dabei einfach zu viel wie z. B. „ach nein was sollen die Leute denken wenn ich abblitze“ oder „ich kann sie doch nicht belästigen sie Telefoniert gerade“ Diese Gedanken schießen dann einen durch den Kopf. Doch man glaubt es kaum, die Frauen wollen auch Männer kennen lernen.

Doch warum haben wir diese Ängste überhaupt?

In unsere Kindheit wurde es uns so beigebracht und angerzogen. Die Männlichen Ideale wurden als schlecht angesehen und Weibliches verhalten wurde bevorzugt. Wir haben in Deutschland Fachkräftemangel im Pädagogischen Bereich. Es gibt zu wenig Erzieher und Lehrer. Dem entsprechend fehlt es überall an Männlichen Vorbildern. Dadurch werden die Männer zu solchen „Nice Guys“ die der Frau alles hinterher tragen, die sich alles gefallen lassen, die für eine schöne Frau ihre Seele verkaufen würden, die keine Dominanz in der Beziehung haben und und und.. Die daraus resultierenden Probleme sind dabei gravierend. Die Männer werden nicht mehr ernst genommen und bereits vor dem Ansprechen vorverurteilt. Deswegen ist es umso wichtiger ganz anders zu sein und sich von der Masse abzusetzen.

Dir muss klar werden, dass du keine Scharm für deine Männliche Institution haben musst! Was andere Leute denken muss dir egal sein! Wenn Leute dich blöd angaffen wenn du Abblitzt, dann lass sie gaffen! Diese Leute würden sich nie trauen auf eine Frau so zuzugehen wie du. Zudem siehst du diese Leute nie wieder und wenn dann haben sie diese Situation vergessen.

Hab keine Angst vor Körben! Man wächst daran. Jeder Verführungskünstler bekommt Körbe. Es gibt immer so genannte "Bitchheals" die dir nur negative Impulse zurückgeben doch diese sind selbst verzweifelt und werden so auch nie glücklich. Meist kommt eine Positive Reaktion zurück und danach musst du Süchtig werden!

Nun weißt du woher die Angst kommt und wie du umdenken musst. doch...

Wie überwinde ich nun die Ansprechangst?

Fange an Frauen nach der Uhrzeit zu fragen. Da ist ja wohl nichts groß dabei. So merkst du schon einmal, dass fast jede Frau Hilfsbereit ist. Vielleicht springt aus Zufall sogar eine Telefonnummer raus.

Steigere das ganze. Frage dann nach der Uhrzeit wenn ihr Freund dabei ist. Dann gehst du hin und gibst du ihr einfach ein Kompliment wie z.B.

"du hast ein schönes lächeln" oder

"du hast einen coolen Kleidungsstile"

Dann fängst du an den Frauen Dämpfer zu verpassen wie z.B.

"du wie alt bist du? du hast ganz schön viele Falten für dein alter"

"Deine Ohren erinnern mich irgendwie an Micky Maus"

Mache das aber nur bei den absoluten Models! Falls sich einer wundert wieso man das ganze machen soll. Es dient nur deiner Persönlichkeitsentwicklung.

Mittlerweile müsstest du wissen was ich meine.

Wichtig! Spreche an einen Tag mindestens 20 Frauen an denn sonst hat das ganze keinen Effekt. Das ganze muss für ich zur Routine werden. Am Anfang wird es dir vielleicht schwer fallen doch je länger du das durchziehst desto weniger Angst wirst du vor dem Ansprechen haben.

Ich hoffe ich konnte dir helfen dich auf den richtigen Weg zu bringen. Falls du Fragen hast kannst du mir eine persönliche Email schicken. Ich versuche jede Nachricht zu beantworten.

Love peace: Dein Webstyler

Email: the-webstyler@web.de

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Dadurch werden die Männer zu solchen „Nice Guys“ die der Frau alles hinterher tragen, die sich alles gefallen lassen, die für eine schöne Frau ihre Seele verkaufen würden, die keine Dominanz in der Beziehung haben und und und..

Mach dich nochmal über die Abgrenzung Niceguy/AFC schlau. Einer von denen kann viel Erfolg bei Frauen haben.

Die daraus resultierenden Probleme sind dabei gravierend. Die Männer werden nicht mehr ernst genommen und bereits vor dem Ansprechen vorverurteilt.

Wenn sie Niceguys sind? Ach komm...

Dann fängst du an den Frauen Dämpfer zu verpassen wie z.B.

"du wie alt bist du? du hast ganz schön viele Falten für dein alter"

"Deine Ohren erinnern mich irgendwie an Micky Maus"

Mache das aber nur bei den absoluten Models! Falls sich einer wundert wieso man das ganze machen soll. Es dient nur deiner Persönlichkeitsentwicklung.

Genau, ohne Grund einfach mal die Frau neggen... Was du hier aus irgendner Standard-PU-Fibel zitierst, ist sogar noch falsch erklärt. Negs sollten idR nur bei arroganten Frauen verwendet werden und die sind nicht immer Topmodels. Wenn du darauf verweisen willst, dass das doch wirklich nur ne Übung sein soll, um genug Mut für sowas zu bekommen, ist das ok, aber dann schreib bitte dazu, wann sowas in nem Fall angewendet werden soll, in dem man eine Frau verführen und nicht verjagen will. Einen Anfänger, der alles für bare Münze nimmt, verleitest du ansonsten zur Fehlentwicklung.

Mittlerweile müsstest du wissen was ich meine.

Wichtig! Spreche an einen Tag mindestens 20 Frauen an denn sonst hat das ganze keinen Effekt. Das ganze muss für ich zur Routine werden. Am Anfang wird es dir vielleicht schwer fallen doch je länger du das durchziehst desto weniger Angst wirst du vor dem Ansprechen haben.

Und wenn es nur 19 sind hat es keinen Effekt? Du solltest mal gründlich deinen Text von "Regeln" reinigen, die, wie die zitierte, nicht wirklich welche sind. Und die Pauschalisierungen an sich bitte ganz sein lassen. Wenn du Regeln aufstellst, dann wäre auch ein Beispiel für eine Ausnahme angebracht.

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Okay. Nur sehr interessant, dass alle meine Zuschauer und Leser nice guys sind und darunter leiden. ;)

Klar sind die Eigenschaften eines nice guys gut und auch wichtig. Aber auch die anderen männlichen ideale wie Führungsqualität gehören dazu. Diese Fehlen jedoch bei vielen Männern. Das wollte ich zum Ausdruck bringen.

bearbeitet von TheWebstyler

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20 Frauen am Tag????? Wo bleibt denn da der Spaß an der Sache, das artet ja bei dir richtig in Arbeit aus. Mein Rezept für kontinuirlichen Erfolg auf Daue: "One direct a day keeps your AA away!" Das reicht vollkommen um sich stetig zu entwickeln und nicht die Lust an der Sache zu verlieren.

Das Ziel sollte doch sein Frauen in sein Leben zu integrieren und nicht das Leben nach ihnen auszurichten oder?

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Hallo anberlin,

Dieser Beitrag ist für die Leute die sich gar nicht trauen auf Frauen zuzugehen. Das sollen man solange machen bis man diese ängste überwunden hat. Dies ist nicht für die gedacht, die bereits auf Frauen zugehen können. Diese Männer können dann die Frauen ansprechen wie sie möchten.

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Bevor man kritisiert sollte man gründlich nachdenken was der verfasser zum Ausdruck bringen möchte!

Das hättest du aber auch machen können, bevor du dir einfach irgendwelche schlecht recherchierten PU-Weisheiten hier als Fakt hinstellst.

Nicht nur, dass du einfach mal alle Hintergrundinfos weggelassen hast, nein , du erklärst es zudem auch noch falsch.

Den Vogel hast du allerdings damit abgeschossen:

Alle meine Zuschauer und leser haben mich nämlich mit genau diesem Problem konfrontiert, da sie immer in die friend zone gelandet sind.

Für mich klingt das, als hätte jemand zu viel "TheDevil" bei youtube geguckt und sich gestern Abend überlegt "Mensch, das kann ich doch auch"

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Gast Mindfuck

Wer es schafft 20 Approaches am Tag zu meistern, der sollte sich ganz dringend neue Hobbys suchen, weil er anscheinend zu viel Freizeit hat.

Ich halte es für kontraproduktiv auf Masse zu Sargen. Ich verwende ja ungern den Begriff needy, aber Sargen ist extrem needy! Wenn man ein paar außerhäusliche Aktivitäten hat, lernt man ständig Frauen kennen. Zumindest in meinem Fall kann ich mich nicht über Frauenmangel beklagen, obwohl ich nur 1-2 Frauen pro Woche anspreche.

Hinzu kommt, dass die eigenen Maßstäbe unglaublich schlecht sein müssen, wenn man es tatsächlich schafft 20 Frauen am Tag zu finden, die die attraktiv und interessant genug sind, damit sich ein ansprechen lohnt. Ich sehe an einem normalen Werktag höchstens drei Frauen, die in mein Beuteschema passen. Wozu soll ich sinnlose Cold Approaches machen, nur um meine 20 voll zu kriegen, wenn ich stattdessen auch eine einzelne ansprechen könnte, bei der sich eventuell auch ein längeres Gespräch und vielleicht sogar noch ein Date entwickelt.

Du willst deine Ansprechangst überwinden?

Führe ein interessantes Leben und lerne dich für deine Mitmenschen zu interessieren. Wenn du schon vor dem Ansprechen weißt, worüber du dich mit ihr unterhalten möchtest und was du über sie wissen willst, dann hast du auch keine Angst mehr vor dem Ansprechen.

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Hallo lieber Styler,

gerade zu Beginn ist es völlig illusorisch und auch ein Stück weit unsinnig 20 Frauen am Tag anzusprechen! Mit der Masse an Körben kommen grade Anfänger nicht unbedingt besser klar als jemand der schon ein Paar erfolge bei Frauen hatte.

Das schöne hier im Forum ist ja man muss selbst nix wissen, sondern nur wo es steht. In diesem Sinne verweise ich mal auf den Schmetterling:

http://www.pickup-tipps.de/forum/best-leitfaeden/1968-24-7-game-eine-anleitung.html

beste Grüße!

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ich denke mal er meint 20 Anfragen bezüglich der Uhrzeit... das kriegt man erstens locker hin während der wege, die man so zu erledigen hat und ist zweitens GRAD für Anfänger sehr wichtig. Die ersten Schritte sind die, die am meisten Überwindung kosten!

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Quark, selbst 20 Anfragen nach der Uhrzeit brauchen mindestens 1Stunde (=20*3 Minuten) pro Tag.

Das kann man mal machen, aber jeden Tag? Das ist Needyness in Reinstform.

Da ist die Stunde täglich besser in Hobbys und Freunde inbestiert.

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Wer es schafft 20 Approaches am Tag zu meistern, der sollte sich ganz dringend neue Hobbys suchen, weil er anscheinend zu viel Freizeit hat.

Oder er hat sich zum Ziel gesetzt PU zu lernen und will dafür gezielt seine Freizeit aufbringen.

Wenn man ein paar außerhäusliche Aktivitäten hat, lernt man ständig Frauen kennen.

Was nützen mir beim Sport, in der Theatergruppe oder sonst wo mit Frauen in Berührung zu kommen wenn ich nicht die sozialen Fähigkeiten haben ein GUTES Gespräch mit ihnen zu führen, nicht den Mut habe das Gespräch in einen Flirt zu entwickeln und nicht die Ausstrahlung habe damit die Frauen auf den Flirt eingehen?

Hinzu kommt, dass die eigenen Maßstäbe unglaublich schlecht sein müssen, wenn man es tatsächlich schafft 20 Frauen am Tag zu finden, die die attraktiv und interessant genug sind, damit sich ein ansprechen lohnt.

Es geht nicht darum einen Frau fürs Leben zu finden sondern seine sozialen und Flirt Fähigkeiten zu steigern. Das dafür ist jede hübsche Frau im Geschlechtsfähigenalter geeignet.

Wenn du schon vor dem Ansprechen weißt, worüber du dich mit ihr unterhalten möchtest und was du über sie wissen willst, dann hast du auch keine Angst mehr vor dem Ansprechen.

Das bezweifle ich sehr sehr stark. Ich wusste als AFC und selbst als rAFC oft worüber ich mich mit den hübschen Frauen unterhalten möchte und was ich von jeder einzelnen wissen will aber das hat mein Selbstbewusstsein nicht gesteigert, dass hat mich nicht schlagfertiger gemacht und das hat mir auch nicht gezeigt wie ich mich in verzwickten Situationen verhalten soll.

Mit der Masse an Körben kommen grade Anfänger nicht unbedingt besser klar als jemand der schon ein Paar erfolge bei Frauen hatte.

Wenn man keine Misserfolge in kauf nehmen würde, müsste man die Sachen nicht lernen den dann könnte man es schon. Nach deiner Logik muss man ja zuerst Erfolg haben um mit den Misserfolgen klar zu kommen, wie bitte sollte das Funktionieren? Weil du Butterflys 24/7 Artikel empfliest, Philipp hat mir mal erzählt das er zu seiner Anfangszeit nach der Uni im Einkaufszentrum auf und ab ging und Frauen ansprach um PU zu lernen. Also nichts mit 24/7 sondern Masse um zu lernen.

Quark, selbst 20 Anfragen nach der Uhrzeit brauchen mindestens 1Stunde (=20*3 Minuten) pro Tag.

Das kann man mal machen, aber jeden Tag? Das ist Needyness in Reinstform.

Da habe ich zehn mal lieber einen Anfänger der am Tag eine Stunde lang sargen geht als einen der am Tag eine Stunde lang das Forum liest. Natürlich kann man sagen das, dass Needy ist aber man kann auch sagen das da jemand sein Problem erkannt hat und an sich Arbeitet um das Problem zu ändern.

Ich bin an sich auch kein Freund des Masse sargens und 20 pro Tag würde ich auch nicht empfeheln (ich rate eher zwei mal die Woche sargen zu gehen und erst nachhause gehen wenn man das Gefühl hat genug gemacht zu haben) aber als totaler Anfänger war dies für mich das Instrument um meine Comfort Zone zu erweitern und mir grundsätzliche Skills im Bezug aufs flirten beim Cold Approach an zu eignen. Das ihr hier so krass dagegen seid, dass ein Anfänger einfach mal üben soll um zu lernen kann ich nicht verstehen. Entweder ihr wart selbst kein blutiger Anfänger als ihr in die Szene gekommen seid, ihr habt vergessen wie es für euch als blutiger Anfänger war oder ihr seid über diesen Status noch nicht hinaus.

@TheWebstyler: Ich glaub dir das du schon einige Erfolge gefeiert hast aber du solltest dennoch etwas mehr Erfahrung sammeln bevor du solche Threads schreibst. Momentan ist es mit deinen Threads für Anfänger nämlich so als würde der Einäugige den Blinden führen. Die Dämpfer die du zum Beispiel empfiehlst sind zum einen an sich schon uralt und schlecht und zum anderen auch in der Situation nach dem Opener extrem kontraproduktiv und das wirst du wenn du dich gut entwickelst in einem halben Jahr selber merken.

Nebenbei nutzt man in der Deutschen PU Szene bei den Fachbegriffen meist auch die Englischen Orginale, also wenn du The Game auf Deutsch gelesen hast und deshalb "Dämpfer" statt "Neg" schreibst zeigt das, dass du noch nicht sehr lange in der Szene unterwegs bist.

Gruß :monkey:

P.S.

Nur sehr interessant, dass alle meine Zuschauer und Leser nice guys sind und darunter leiden.

Wenn man so wenig Fans hat, dass man erwähnen muss das man Fans hat, sind es nicht genug Fans um sie als Referenz heran zu ziehen.

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Nach deiner Logik muss man ja zuerst Erfolg haben um mit den Misserfolgen klar zu kommen, wie bitte sollte das Funktionieren?

Es geht nicht darum überhaupt keine Misserfolge zu haben, sondern um die Masse! Wenn ich mir am Anfang jeden Tag allein 20 Körbe einfage habe ich in absehbarer Zeit keinen Bock mehr! Sargen von mir aus ja. Am Anfang durchaus was gutes. Habe ich auch 5 Tage die Woche 2 Stunden am Tag gemacht die erste Zeit. Aber dann auch strukturiert. Die Sets nachbereiten usw. vielleicht nen guten Wing dabei haben, so dass auch der Korb zur lustigen Sache wird.

Ich bin trotzdem der Überzeugung, dass mit einer minimum 1 direct/Tag strategie langfristig das meiste rausgeholt werden kann. Wer will kann ja mehr machen, aber dann bitte ohne den Druck jetzt unbedingt noch 18 ansprechen zu müssen, weils ja sonst nix bringt!

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    • Von Xatrix
      Lieber Leser, was meinst du – wie muss ein Mann sein, der bei Frauen erfolgreich ist?
      Vielleicht stimmst du mir zu, wenn ich aufzähle:
      - er muss sich etwas trauen (z.B. sie anzusprechen)
      - er muss selbstbewusst sein
      - er muss kommunizieren können
      - er muss führen
      - er muss Charisma haben
      - möglicherweise muss er auch die ein oder andere bestimmte Techniken beherrschen
      Ich mache gleich an dieser Stelle “Tabula rasa”: Du kannst in jeder dieser Persönlichkeitseigenschaften weit vorne liegen und trotzdem wird Frauenerfolg für dich noch in weiter Ferne sein.
      Denn eine kleine nette Eigenschaft fehlt nicht nur in dieser Liste, sondern wird von vielen Männern immer wieder mit den Füßen getreten:
      Selbstrespekt
      Ein kleines schmutziges Geheimnis:
      Frauen finden nur Männer langfristig anziehend, bei denen sie spüren, dass er voll und ganz zu sich steht und seine Bedürfnisse leben kann.
      Wenn es dir nicht gelingt, dich und deine Werte zu respektieren, werden dir Frauen ein Leben lang auf deiner Nase herumtanzen, oder schneller das Interesse an dir verlieren, als du bis 3 zählen kannst.
      Vielleicht ist das auch der Grund, warum es für dich mit Frauen am Anfang ganz gut klappt, aber sie dann schon bald nichts mehr von dir wissen wollen. Vielen Männern gelingt es, den Mangel an Selbstrespekt beim Kennenlernen zu kaschieren, indem sie die Frau gezielt in bestimmten Punkten abwerten und ganz bewusst hier und dort Interesse zurückhalten.
      Aber das ist wie mit einem ordentlichen „Feinkostgewölbe“ – auch wenn es sich jeder Mann wünscht: Keiner schafft es 24 Stunden lang seinen Bauch einzuziehen. Genau so unmöglich ist es, dass er der Frau weis macht, was für ein toller Hecht er ist, obwohl er in seinem Inneren ein glitschiger Aal ist, denn niemand kann sein Verhalten den lieben langen Tag verstellen.
      Wie du aus dieser Erklärung richtig vermutest, hängen Selbstbewusstsein und dein „Standing“ als Mann stark von deinem Respekt für dich selbst ab. Ist dieser nicht da und lebst du ihn nicht, oder verletzt ihn, dann sind dein Selbstvertrauen und deine Männlichkeit fragiler als Eierschalen.
      Deswegen lernst du in diesem Artikel die Grundlagen zur Schaffung von Selbstrespekt kennen und erfährst, wie du ihn stärken und in konsequent in dein Leben integrieren kannst.
      Weißt du, Frauen sind wundervölle Geschöpfe und leben gerne in ihrer harmonischen, weiblichen Rolle – das tun sie aber nur, wenn du auch deine Rolle als Mann bekleidest.
      Wenn du egal, was sie macht (z.B. deine persönlichen Lebensregeln verletzt), dich beleidigt oder sich einfach nicht bei dir meldet – warum hat sie dich dann verdient?! – trotzdem noch weiter an ihr interessiert bist, dann ist der Respekt vor dir selbst noch ein kümmerliches Pflänzchen.
      Genug der schönen Worte, ich möchte dir an dieser Stelle Aufgaben an die Hand geben, damit du lernen kannst, dich mehr zu respektieren.
      1.) Definiere die Regeln und Werte deines Lebens
      Immer wieder bleiben Männer passiv, wenn Frauen oder andere Menschen Dinge tun, die ihnen gar nicht schmecken, weil sie dazu gar keine feste Meinung haben. Sie denken sich „Ah, das ist nun echt mal nicht dufte, was die da mit mir macht“ – aber das war es auch schon.
      Hey, ein Mann wird meist erst dann aktiv, wenn sein Territorium oder er direkt verletzt wird. Du siehst: Ohne abgestecktes Territorium, ohne eine Klarheit über deine wichtigsten Werte, führst du ein Leben in der belanglosen Beliebigkeit.
      Kein Wunder, dass andere Menschen und Frauen immer wieder auf dir herum trampeln!
      Also: Bestimme klar die wichtigsten Werte für dein Leben, grenze die bedeutendsten Bereiche ein, über die du Hoheit haben möchtest und werde dir bewusst über das, was du wirklich willst.
      Fange genau jetzt an und bestimme 10 Regeln dafür wie du dein Leben führen möchtest und was du brauchst, um diesen Zustand zu erreichen.
      Das kann zum Beispiel sein:
      1.) Meine persönliche Freiheit und die Freiheit meines Denkens sind die Hauptziele, die ich in meinem Leben verfolge.
      2.) Andere können mir gerne Feedback zu meiner Entwicklung geben, aber sie dürfen nicht versuchen mich in meinen alten Verhaltensmustern gefangen zu halten.
      3.) Ich stehe für andere ein – wenn sie sich nicht verteidigen können, schreite ich für sie ein.
      4.) Die Menschen, die mich umgeben respektieren mich und stehen uneingeschränkt zu mir.
      5.) Ich umgebe mich nur mit Menschen, die mir guttun.

      Setze nach diesem kleinen Input ruhig deine Liste auf. Eine kleine Hilfe ist es, dich im hohen Alter – z.B. mit 80 – vorzustellen. Jetzt, wo du auf dein Leben zurückblickst, was möchtest du alles erreicht haben, was willst du alles erlebt haben?
      Du wirst durch dieses kleine Gedankenexperiment natürlich nicht deine Berufung finden, aber mehr ein Gespür dafür bekommen, in welche Richtung dein Leben sich entwickeln soll. Von dort aus kannst du eine Ebene tiefer gehen und schauen, was du an „Regeln“ brauchst, um diese Ziele auch wirklich zu erreichen.
      Diese Regeln kannst du dann auf ganz viele Bereiche deines Lebens verallgemeinern: Auf deinen Job und den Umgang mit deinen Kollegen, auf deinen Freundeskreis und selbstverständlich auch auf deine Partnerin.
      Bist du zum Beispiel derjenige, der immer sie anruft und der immer wieder in die Beziehung investiert, während sie sich nur zurücklegt, verletzt das deine Regel 4) und 5). Sie macht dir schlechte Gefühle, weil du immer mehr machst aus Angst sie zu verlieren und dabei respektiert sie dich gar nicht, denn warum erwartet sie von dir, dass du immer auf sie zukommst?
      Du siehst: Mit so einer Liste kannst du viel klarer wahrnehmen, wenn Verhalten passiert, dass nicht förderlich für dich, für dein Dasein und vor allem nicht für deinen Selbstrespekt ist.
      2.) Definiere dein Verhalten
      Werteverletzungen und Regelbrüche wahrzunehmen ist das eine. Auf sie adäquat reagieren zu können das wichtige andere.
      Meiner Erfahrung nach ist das für viele Menschen, die sich mit dem Flirten und der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen ein großes Problem. Sie trauen sich nicht in diesen Konflikt zu gehen oder wissen oft einfach nicht, wie sie das bewerkstelligen können.
      Deswegen machst du es dir einfacher: Nachdem du deine Werte definiert hast, überlegst du nun, wie du reagieren solltest, wenn sie gebrochen werden.
      Kommen wir doch mal zurück zum zwischenmenschlichen Kontext: Ein Kollege macht wieder einen Witz auf deine Kosten. Wenn so etwas Mal passiert, ist das okay – das gehört zum Alltag. Zum Problem wird´s aber, wenn es dich richtig nervt und du innerlich schon die Fäuste ballst, selbst wenn der besagte Kollege noch gar nicht im Büro ist.
      Deine Aggression in dem Moment ist ein positives Gefühl, weil es jene Emotion ist, die du wahrnehmen sollst, wenn ein Mensch deine Regeln verletzt. Dieser Kollege greift dich dauernd an und macht dir damit schlechte Gefühle.
      Gehe es jetzt ganz anders an. Schreibe dein Verhalten auf, was du mit einem Menschen machst, der sich ständig über dich lustig macht. Vielleicht gefällt dir, wenn du beim nächsten Vorkommnis einfach dein Wasserglas in Richtung seines Schrittes schwingst und sich ein richtig schöner nasser Kreis auf seiner Hose abzeichnet. Dann haben die anderen was zu lachen und du hast deinem Kollegen mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass er sich besser zweimal überlegen soll, auf welchen Kosten er sich lustig machen darf.
      Genau so kann es für dich andere Situationen geben, wo du nicht den Wasserteufel spielst, aber ganz authentisch zu deinen Werten stehst.
      Wenn du z.B. ein sozialer Mensch bist, dürftest du die Aussage einer Frau wie “Ach, was in Japan passiert ist mir doch egal” nicht so gut finden und müsstest ihr dann mal klipp und klar sagen “Hey, so eine *****-Einstellung geht ja mal gar nicht.“
      Ich würde in so einem Fall (bei krassem Wertewiderspruch) nach einer Ansage von mir das Gespräch mit meinem Gesprächspartner verlassen, denn egal wie schön eine Frau ist, muss ich mir so etwas nicht geben.
      Das sind die richtigen Reaktionen, die du für dich aufschreibst. Anfangs kann das für dich noch eine große Hilfe sein – aber mit der Zeit wirst du diese Konfliktschritte immer mehr in dein Verhalten übernehmen.
      Klar ist, dass du dir mit diesem authentischen Lebensweg nicht nur Freunde machst. Die Frage ist jedoch, wie männlich und selbstbewusst es sich für dich anfühlen kann so zu reagieren. Das spüren nicht nur andere Menschen, gerade Frauen riechen diese Ehrlichkeit 10 Meilen gegen den Wind und finden sie gut!
      3. Begebe dich in den richtigen Zustand
      Es gelingt dir noch einfacher deine definierte, richtige Reaktion zu zeigen und sie „durchzustehen“, wenn du in dem richtigen Gefühlszustand für sie bist.
      In den Konflikt gehen hat nun einmal viel damit zu tun, in wieweit du positive Aggression in dir schüren kannst. Dafür gebe ich dir eine kleine, aber feine Techniken an die Hand.
      Modelliere eine andere fähige Person: Kennst du eine Person aus deinem Freundeskreis oder in einem Film, bei der du bereits miterlebt hast, wie sie für ihre Werte eingeschritten ist?
      Dann beginne ganz im Sinne des NLPs diesen Menschen zu modellieren – also ihn, sein Verhalten und sein Inneres nachzuahmen.
      Dafür gibt es viele verschiedene Ebenen, auf denen du ihn kopieren kannst.
      Körpersprache: Er geht er einen Schritt vorwärts, er wechselt in einen festen Stand, er baut sich auf, er nimmt mehr Platz ein…
      Physiologisch: Er spannt seine Muskeln an und atmet schneller
      Glaubenssätze: Schwer zu beobachten, aber nimm sie doch einfach an – er denkt sich bestimmt „So und keinen Schritt weiter!“
      Verhalten: Was macht er genau, wie geht er in den „Angriff“ über
      Identifiziere diese Bereiche und das was er dort tut ganz genau und modelliere sie. Übe dies zu Hause trocken mehrere Male, damit du in einer aufregenden Situation auch sicher darauf zurückgreifen kannst.
      4.) Löse deine Blockaden
      Oft wirst du an dieser Stelle schon deine Ketten gesprengt haben und dich für DICH einsetzen – hm, was meinst du, was das alles Gutes mit deinem Selbstrespekt macht und wie gut man damit abends einschläft.
      Für den ein oder anderen ist es trotz der vorhergehenden Schritte aber immer noch kein Leichtes, für sich einzustehen.
      Wenn das bei dir der Fall ist, dann überprüfe deine Glaubenssätze dazu:
      - Warum ist es für dich schlimm, für deine Bedürfnisse einzustehen?
      - Was gefällt dir nicht am Konflikt?
      - Warum kannst du andere Menschen nicht zurechtweisen, wenn sie dich angreifen?

      Schaue, was dir dein Kopf auf diese Fragen oder in den betreffenden Situationen als Ausreden liefert. Notiere diese Ausreden und beginne dir ein Trainingsprogramm als Gegenmittel aufzuerlegen. Dort kannst du Schritt für Schritt diese negativen Glaubenssätze auslöschen.
      Wenn du zum Beispiel nicht gerne für deine Bedürfnisse einstehst, weil du in deiner Erziehung gelernt hast, dass du erst immer anderen den Vortritt lassen sollst, dann wähle kleine Schritte um gegen diesen Glaubenssatz anzuarbeiten.
      Verlange in deiner Kantine Aufschlag bei den Kartoffeln, krame in der Supermarktschlange so lange nach deinem Kleingeld, bis du die 93 Cent als Kleingeld zusammen gesammelt hast…
       
      Schlussworte
      Du siehst – Selbstrespekt ist ein weites Thema!
      Wenn du diese Aufgaben aber beherzt angehst, anfängst deine Regeln zu leben und schaust, wie dann Frauen und andere Menschen mit dir in Zukunft umgehen werden, wirst du große positive Veränderungen wahrnehmen.
      Viel Erfolg,
      Pascal “Xatrix” Levin
       
      P.S:
      Eine Trennung kann auch daran liegen, dass man als Partner völlig unterschiedliche Vorstellungen vom Leben hat. Der eine möchte Party, Feiern und Spaß. Jemand anderes sehnt sich nach einem erfüllteren Leben und sieht den Sinn eher darin, anderen Menschen zu helfen, was Positives auf der Welt zu bewirken und sie ein Stückchen besser zu machen.
      Für eine starke Beziehung solltet ihr eine gemeinsame Berufung finden. Etwas, was euch beide antreibt und motiviert. Eine Vision für euer Leben, die ihr zu zweit verwirklichen möchtet.
      Wie gesagt, ist das ein wichtiger Faktor für eine funktionierende Partnerschaft.
    • Von Matthias878
      Jungs ihr müsst mir helfen, jetzt ist eine Expertenmeinung gefragt,
      also es geht um ein Mädl aus meiner Uni, das mir gefällt und mit der ich gerne in Kontakt kommen würde. Vor knapp nem Jahr musste ich einen Businessplan erstellen, in Gruppenarbeit und sie war in einer anderen Gruppe und nach dem ersten Treffen hat sie mir auch gleich die Freundschaft auf Facebook angeboten. In einer der Vorlesungen kam Sie dann mit ein paar von ihren Freunden (alles jungs) zu mir in die Reihe und setzte sich neben mich. Ich war an dem Tag aber irgendwie echt nicht gut drauf und sie begrüßte mich und ich war leider ziemlich abweisend, ich weiss nicht mal warum. Ich fragte sie dann, ob ich mich umsetzten sollte, damit ihr anderer Kollege sich neben Ihr setzten konnte. Richtiger flopp ich weiss, ich hab keine Ahnung warum ich so reagiert habe. Ich hatte in der Vergangenheit ziemlich viele schlechte Erfahrungen gemacht (wurde viel verarscht) und ich glaube das ich deswegen unbewusst, gar nicht mehr richtig die Chancen wahrnehme oder drann glaube, das es eh nichts wird. Jedenfalls hatte ich sie dann nochmal gesehen und sie hatte mich richtig angelächelt. Nach der Gruppenarbeit hatte ich aber richtig Streit mit meinen Gruppenmitgliedern und Sie kannte auch einigen, denn im nächsten Semester wollte ich sie ansprechen, aber sie war etwas abweisen und hatte irgendwie auch ein bisschen Angst vor mir hatte ich das Gefühl. Ich glaube dir Gruppenmitglieder haben da echt Scheisse über mich erzählt. Vor ein paar Wochen aber setzte sie sich in einer Vorlesung genau vor mir und sah auch ein paar mal verdeckt zu mir zurück. In der Vorlesung ist es aber echt schwierig jemanden anzusprechen. Als sie dann rausging wartete ich und wollte sie eigentlich ansprechen, aber sie schaute mich nicht an und wirkte ein wenig traurig. Ich hatte dann letztens Mal ne richtige Down Phase und mir ging es nicht so gut und ich machte mir darüber Gedanken und was für Chancen ich mir eigentlich hatte vergehen lassen und wollte das nicht so stehen lassen, also habe ich die letzten Wochen versucht die richtige Situation zu finden, um sie anzusprechen. Heute dann war sie vor mir in der Vorlesung und am Ende ging ich nach draussen und wartete bis sie rauskam. Dann sprach ich sie an, als sich unsere Blicke trafen und begrüßte sie mit nem Hallo und wie es ihr geht, ob sie auch meinte, dass es so viel Stoff wäre. Sie bejaht, war aber ziemlich abweisend und nach ner kurzen Zeit wandte sie sich nem anderen Kollegen zu den sie kannte und fing an mit ihm zu reden. Ich ging dann noch kurz mit denen zum Ausgang mit und wollte einen Moment abwarten, um sie zu fragen, was sie als nächstes hat, aber die Situation ergab sich nicht und am Schluss ging ich dann einfach weg. Richtig traurig ich weiss jetzt nicht was ich tun soll, da ich sie echt gern mag und es nicht verbocken will. Ich hatte schon chancen gehabt und habe sie verstreichen lassen und will das nicht so stehen lassen. Ich glaube irgendwie dass sie sich jetzt so darstellen will, als wäre sie nicht so leicht zu haben bzw. das sie nicht immer für mich verfügbar ist, nur weil ich sie jetzt mal anspreche, weil es mir gerade passt. Was würdet ihr mir empfehlen, was soll ich jetzt tun, um es noch zu drehen. Ich habe morgen nochmal die Gelegenheit sie zu sehen und würde einfach versuchen Blickkontakt aufzunehmen und sie anzulächeln und versuchen sie nochmal anzusprechen. Ansonsten würde ich sie bei Facebook anschreiben und fragen, ob wir uns zusammensetzten. Ich wäre euch echt für eure Hilfe dankbar.
      Matthias
    • Von rsc
      Einleitung
      Grüßt euch, ihr Ficker. Vor einer Weile bin auf einen sehr interessanten Text gestoßen, der leider nur auf Englisch verfügbar ist. Ich fand den Text sehr interessant und habe beschlossen, ihn zu übersetzen und hier mit euch zu teilen. Hoffentlich kann der ein oder andere etwas aus dem Text mitnehmen. Die Übersetzung ist komplett auf meinem Mist gewachsen. Sollte jemand Übersetzungsfehler finden oder irgendwelche anderen Anregungen haben, so lasst es mich bitte wissen.
      Die Inhalte selbst entstammen folgender Quelle: http://waitbutwhy.com/2014/06/taming-mammoth-let-peoples-opinions-run-life.html
      Genug gelabert. Viel Spaß beim Lesen. Tee soll entspannen beim Lesen, nur so als Tipp :-)
      Teil 1: Triff dein Mammut
      Am ersten Schultag der zweiten Klasse kam ich zur Schule und bemerkte, dass ein neues sehr hübsches Mädchen in meiner Klasse war - ein Mädchen, das die vorigen zwei Jahre noch nicht da war. Sie hieß Alana und innerhalb einer Stunde war ich hin und weg von ihr.
      Wenn du sieben Jahre alt bist und in jemanden verliebt bist, gibt es nicht wirklich viele Dinge, die du tun kannst. Du weißt selbst nicht einmal, was du dir von dieser Situation erwartest. Du spürst nur dieses formlose und unbeschreibliche Verlangen und das war's.
      Aber für mich sollte das einige Monate später wichtig werden, als während einer Schulpause ein Mädchen der Klasse herumging und jeden der Jungs fragte: "Wen willst duuu heiraten?". Als Sie mich fragte, war die Antwort für mich ein Kinderspiel: "Alana."
      Mein Verhängnis.
      Es war für mich immer noch neu, ein "Mensch" zu sein, und mir war in dem Augenblick nicht klar, dass die einzige sozial akzeptierte Antwort "Niemand" gewesen wäre.
      In der Sekunde, in der ich dem Mädchen antwortete, lief dieses heimtückische Biest zu den anderen Schülern und sagte jedem von ihnen: "Tim sagt, dass er Alana heiraten will!" Alle Schüler, zu denen sie lief, hielten sich nur die Hand vor den Mund und fingen unkontrolliert an zu lachen. Ich war am Arsch. Mein Leben war vorbei.
      Alana selbst erfuhr natürlich auch sehr schnell von dieser Neuigkeit und blieb mir von da an so weit fern wie es nur ging. Wenn sie den Begriff der einstweiligen Verfügung zu dem Zeitpunkt schon gekannt hätte, dann hätte sie sicher eine für mich erwirken lassen.
      Diese grauenhafte Erfahrung brachte mir eine Lektion für mein Leben bei - es kann todgefährlich sein, wenn du einfach du selbst bist. Und du solltest üben, sozial vorsichtig zu handeln.
      Ich weiß, dass sich das wie etwas anhört, dass nur ein traumatisierter Zweitklässler denken kann, aber so ist es nicht. Das seltsame hierbei ist - und das ist auch das Thema dieses Beitrages - dass diese Lektion nicht nur für mich gilt und für dieses Debakel meiner Kindheit. Nein. Es ist die heute allgegenwärtige Paranoia eines jeden Menschen, die ihn definiert und ausmacht. Wir alle teilen eine Geistesstörung miteinander, die sich durch alle Kulturen der Menschheit durchzieht:
      Eine irrationale und unproduktive Besessenheit, was andere Leute von uns denken.
      Die Evolution tut alles aus einem bestimmten Grund. Um den Ursprung dieser ganz speziellen Verrücktheit zu verstehen, gehen wir für eine Minute zurück nach Äthiopien ins Jahr 50.000 vor Christus, wo dein Großvater^-2000 als Teil eines kleines Stammes lebte.
      Damals war es überlebenswichtig, Teil eines Stammes zu sein. Angehöriger eines Stammes zu sein, sicherte den Menschen eine Versorgung mit Essen und Schutz zu. Deswegen gab es für deinen genannten Großvater kaum etwas, was wichtiger war, als von seinen Stammesmitgliedern akzeptiert zu werden, besonders von denen in Machtpositionen. Sich den Leuten um ihn herum anzupassen und die Leute über ihm zufriedenzustellen bedeutete, dass er im Stamm bleiben durfte. Einer der größten Alpträume war es, dass andere anfangen würden, über ihn zu lästern, wie unproduktiv oder nervig er ist, denn wenn erst einmal genug Leute damit anfingen, würde sein Status innerhalb des Stammes immer weiter fallen. Sollte dieser Status ins Bodenlose fallen, würde er aus dem Stamm geworfen und seinem Schicksal überlassen werden. Genauso wusste er folgende Sache: Wenn er sich einer Frau im Stamm annähert und von ihr abgelehnt wird, würde sie es den anderen Frauen erzählen. Damit wäre nicht nur seine Chance bei der ursprünglichen Frau vertan, sondern in vielen Fällen auch bei den anderen Frauen des Stammes, denn diese wüssten über seinen gescheiterten Versuch Bescheid. Sozial akzeptiert zu sein war das Wichtigste überhaupt.
      Aus diesem Grund haben Menschen eine schiere Obsession bezüglich der Meinung der anderen über sie entwickelt – ein Verlangen danach, sozial akzeptiert zu sein und bewundert zu werden und eine geradezu lähmende Angst davor, nicht gemocht zu werden. Lasst uns diese Obsession eines Menschen „Mammut des sozialen Überlebens “ nennen. Es sieht ungefähr so aus:

      Das soziale Überlebensmammut deines Großvaters war ein wesentlicher Bestandteil seiner Fähigkeit zu überleben und Erfolg zu haben. Es war einfach. Füttere dein soziales Überlebensmammut regelmäßig mit sozialer Akzeptanz und richtige deine Aufmerksamkeit auf seine überbordende Angst, nicht akzeptiert zu werden, und es geht dir gut.
      Das alles war schön und gut im Jahr 50.000 vor Christus und auch im Jahr 30.000 vor Christus. Sogar im Jahr 10.000 vor Christus. Aber den Menschen ist in den letzten 10.000 Jahren etwas Witziges widerfahren. Ihre Zivilisation hat sich dramatisch verändert. Zivilisationen können sich innerhalb kürzester Zeiträume verändern, während sich unsere evolutionäre Biologie nicht mal annähernd so schnell an diese Veränderungen anpassen kann. Die meiste Zeit in der Vergangenheit hatten sich sowohl die sozialen Strukturen als auch die Biologie etwa gleichschnell im Schneckentempo herausgebildet und angepasst, aber neuerdings entwickelt sich die Zivilisation in rasendem Tempo weiter, während unsere Biologie im Schneckentempo zurückbleibt.
      Unsere Körper und Gehirne sind gebaut worden, um vor 50.000 Jahren in einem Stamm zu leben und das sorgt dafür, dass der heutige Mensch einige unglückliche Merkmale aufweist. Einer dieser Merkmale ist die Fixierung auf ein soziales Überleben in einem Stamm in einer Welt, wo das soziale Überleben kein reales Konzept mehr ist. Wir befinden uns im Jahr 2016 und werden begleitet von einem hungrigen flauschigen Mammut, das schnell aus der Fassung gerät und denkt, wir befänden uns im Jahr 50.000 vor Christus.
      Warum sonst solltest du vier Outfits anprobieren und nicht sicher sein, welches davon du heute anziehen wirst?
       
       




      Die Angst vor romantischen Abweisungen hat das Mammut deiner Vorfahren vorsichtig und gerissen gemacht, aber in der heutigen Welt macht es dich nur zum Feigling.
       

       




      Und wenn das Mammut sich erst einmal vor artistische Risiken gestellt fühlt...:


       
       
      Die Angst des Mammuts, sozial abgelehnt zu werden, spielt einen Faktor im Leben eines jeden Menschen. Es bringt dich dazu, ein seltsames Gefühl zu haben, wenn du alleine in ein Restaurant oder ins Kino gehen möchtest. Es bringt Eltern dazu, zu besorgt darüber zu sein, dass ihre Kinder doch bitte auf das bestmögliche College gehen. Es bringt dich dazu, nicht die Karriere zu machen, die du gerne machen würdest. Stattdessen tust du das, was dir mehr Geld einbringt. Es bringt dich dazu, zu heiraten lange bevor du bereit dafür bist und oft genug dazu eine Person, die du nicht einmal liebst.
      Dafür zu sorgen, dass das unsichere Mammut in dir sich stets sicher und ruhig fühlt, kostet eine Menge Arbeit und das ist nur die Hälfte deiner Verantwortlichkeiten. Das Mammut muss regelmäßig gefüttert werden – mit Lob, Anerkennung und dem Gefühl auf der richtigen Seite einer willkürlichen sozialen oder moralischen Dichotomie zu sein.
      Warum sonst würdest du so ein selbstdarstellender Trottel auf Facebook sein?
      Oder damit angeben, mit Freunden unterwegs zu sein, obwohl du es im Nachhinein immer bereust?

      Die Gesellschaft hat sich dahingehend entwickelt, die Fütterung des Mammuts rasend schnell durchführen zu können, indem sie Dinge wie Auszeichnungen, Titel und anderen Prestige-Konzepte erfunden hat, um das Mammut zufriedenzustellen. Und häufig um Menschen einen Anreiz zu geben, bedeutungslose Arbeiten auszuführen oder unerfüllende Leben zu führen, die sie sonst niemals geführt hätten.
      In erster Linie möchte das Mammut sich einfügen – das mussten Stammesmenschen auch immer tun und so ist das Mammut programmiert. Mammuts sehen sich in der Gesellschaft um und finden heraus, was sie zu tun haben, und sobald das klar ist, springen sie einfach rein. Seht euch einfach mal Fotos einer Studentenverbindung mit 10 Jahren zeitlichem Abstand voneinander an und vergleicht diese:

      Oder all jene Subkulturen, in denen jede einzelne Person eine der gleichen drei sozial-akzeptierten Abschlüsse hat.


      Manchmal liegt der Fokus deines Mammuts nicht einmal darauf, Bestätigung von so vielen Menschen wie möglich zu bekommen, sondern nur von einer bestimmten – dem Puppenspieler deines Lebens. Ein Puppenspieler ist eine Person oder Gruppe von Leuten, deren Meinung dir so wichtig ist, dass sie im Prinzip für dich dein Leben führen. Ein Puppenspieler ist häufig ein Elternteil oder dein(e) feste(r) Freund(in), oder manchmal der Anführer einer Gruppe von Freunden. Ein Puppenspieler kann eine Person sein, zu der du hinaufblickst, auch wenn du sie nicht kennst. Vielleicht ist dein Puppenspieler ein Prominenter, den du nie getroffen hast, oder eine Gruppe von Leuten, die du sehr schätzt.
      Wir sehnen uns nach der Bestätigung von unseren Puppenspieler mehr als nach der Bestätigung von irgendwen sonst. Wir haben so viel Angst davor, unseren Puppenspieler zu enttäuschen, ihn lächerlich zu machen oder seine Nicht-Akzeptanz zu spüren, dass wir alles tun würden, um dieses Gefühl zu vermeiden. Wenn wir zu diesem toxischen Zustand in unserer Beziehung zu unserem Puppenspieler kommen, dann ist dieser Puppenspieler an jeder Entscheidung unseres Lebens maßgeblich beteiligt und zieht die Fäden unserer Meinungen und moralischen Stimme.

      Weil wir so viel Energie und Gedanken den Bedürfnissen unseres Mammuts widmen, ignorieren wir viel zu häufig jemand anderes in unserem Gehirn, jemand sehr wichtigen – unsere authentische Stimme.

      Unsere authentische Stimme, irgendwo in uns drin, weiß alles über uns. Im Kontrast zum simplen Schwarz-Weiß-Denken unseres sozialen Überlebensmammuts, ist unsere authentische Stimme komplex, manchmal unklar, sich ständig entwickelnd und ohne Angst. Unsere authentische Stimme hat ihren eigenen, nuancierten Moralkodex, entwickelt durch Erfahrung, Reflektion und ihre eigene Ansicht von Mitgefühl und Integrität. Sie weiß, wie du tief in dir drin über Dinge wie Geld, Familie oder Heirat denkst. Sie weiß auch, welche Art von Menschen, Gesprächsthemen und Aktivitäten dir wirklich Freude bereiten und welche dies nicht tun. Unsere authentische Stimme weißt, dass sie nicht weiß, wie unser Leben ablaufen sollte, aber sie hat intuitiv meist die richtige Vermutung, welcher nächste Schritt der richtige wäre.
      Während das Mammut nur die Außenwelt bei seinem Entscheidungsprozess berücksichtigt, nutzt deine authentische Stimme die Außenwelt, um aus ihr zu lernen und Informationen zu sammeln. Wenn eine Entscheidung getroffen werden muss, hat deine authentische Stimme alle nötigen Werkzeuge im Inneren unseres Gehirns zur Verfügung.
      Deine authentische Stimme ist ebenfalls jemand, der häufig komplett vom Mammut ignoriert wird. Eine starke Meinung von einer selbstbewussten Person in der Außenwelt? Das Mammut hört zu. Ein leidenschaftliches Gesuch deiner authentischen Stimme hingegen wird in den meisten Fällen verworfen, sofern nicht irgendwer anders dieses Gesuch validiert.
      Weil unser 50.000 Jahre altes Gehirn so verdrahtet ist, dass es dem Mammut viel Macht überlässt, fühlt sich die authentische Stimme mehr und mehr nutzlos und unbedeutend. Dadurch schrumpft sie, verblasst und verliert ihre Motivation.

       
       
      Irgendwann kann eine Person, die nur vom Mammut angetrieben wird, komplett den Kontakt zu ihrer authentischen Stimme verlieren.
      In Stammeszeiten hat die authentische Stimme oft ein Leben in stiller Dunkelheit gelebt und das war auch in Ordnung. Das Leben war simpel und Konformität das erklärte Ziel. Das Mammut war gut darin, Konformität zu erreichen.
      In der heutigen, komplexen Welt sich ständig ändernder Kulturen, Persönlichkeiten, Möglichkeiten und Optionen, hingegen ist es verhängnisvoll, den Kontakt zur authentischen Stimme zu verlieren. Wenn du nicht weißt, wer du bist, dann ist dein Mammut mit seinen veralteten, rohen Bedürfnissen und Emotionen der einzige Mechanismus, mit dessen Hilfe du deine Entscheidungen triffst. Bei persönlichen Entscheidungen wirst du bei anderen Leuten nach der Antwort suchen anstatt dich in dein tiefstes Inneres zu begeben und herauszufinden, was du wirklich glaubst. Wer du bist und wirst, ist eine Mischung der stärksten Meinungen um dich herum.
      Den Kontakt zu deiner authentischen Stimme zu verlieren, macht dich zerbrechlich, denn wenn deine Identität auf der Bestätigung anderer aufgebaut ist, dann tut es verdammt weh, von anderen kritisiert oder zurückgewiesen zu werden. Eine zerbrochene Beziehung ist schmerzhaft für jeden, aber es reißt ein viel größeres Loch in Personen, die vom Mammut beherrscht werden und den Kontakt zur authentischen Stimme verloren haben. Die authentische Stimme bildet einen stabilen Kern, der auch nach einer zerbrochenen Beziehung stabil bleibt. Aber da die Bestätigung das einzige ist, was eine vom Mammut geleitete Person hat, ist es für diese Person ein viel schlimmeres Ereignis, sitzengelassen zu werden.
      Kennst du diese Leute, die auf Kritik mit einem gemeinen Schlag unter die Gürtellinie reagieren? Das sind meistens vom Mammut geleitete Personen und Kritik macht sie wütend, weil Mammuts nicht mit Kritik umgehen können.


       
       
       


      An diesem Punkt sollte die Mission klar sein. Wir müssen herausfinden, wie wir die Verdrahtung unseres Gehirns überschreiben und das Mammut zähmen. Das ist der einzige Weg, um unser Leben zurück zu bekommen.
      Teil 2: Das Mammut zähmen
      Manche Menschen werden mit einem von Natur aus zahmen Mammut geboren oder sie werden so von ihren Eltern erzogen, dass das Mammut nicht zu viel Macht erlangt. Andere Menschen sterben, ohne ihr Mammut auch nur ein einziges Mal gezügelt zu haben, sie verbringen ihr gesamtes Leben unter der Regie des Mammuts. Die meisten von uns befinden sich irgendwo dazwischen. In bestimmten Bereichen haben wir die Kontrolle über unser Mammut, während es sich in anderen Bereichen wie der Elefant im Porzellanladen verhält. Von deinem Mammut geleitet zu werden, macht dich weder zu einer schlechten noch zu einer schwachen Person. Es bedeutet nur, dass du bisher nicht rausfinden konntest, wie du mit ihm umgehst. Du wusste bisher vielleicht nicht mal, dass du überhaupt ein Mammut hast oder in welchem Ausmaß deine authentische Stimme schon stumm gestellt wurde.
      Wie auch immer deine derzeitige Lage sein mag, sind das hier die drei Schritte, um die Kontrolle über dein Mammut zu erlangen:
      Schritt 1: Begutachte dich selbst
      Der erste Schritt, um die Dinge zu verbessern, ist eine klare und ehrliche Einschätzung und Beurteilung der Vorgänge in deinem Kopf.
      Hier gibt es drei Bereiche:
      1) Lerne deine authentische Stimme kennen

      Das hört sich nicht besonders schwierig an, aber das ist es. Es kostet viel Selbstreflexion, die Geflechte der Gedanken und Meinungen anderer Menschen durchzugehen und herausfinden, wer du wirklich bist. Du hast viel Zeit mit vielen Menschen verbracht. Wen davon magst du am meisten? Wie verbringst du deine Freizeit und genießt du wirklich alles davon? Gibt es eine Sache, für die du viel Geld ausgibst und dich dabei unwohl fühlst? Wie ist dein wahres Befinden über deinen derzeitigen Job und deinen Beziehungsstatus? Was ist deine wirkliche politische Einstellung? Interessiert es dich überhaupt? Hast du in Wahrheit eine Meinung über ein politisches oder moralisches Thema, die du niemals laut aussprechen würdest, weil Menschen, die dich kennen, dann ausflippen würden?
      Es gibt einige Ausdrücke für diesen Prozess: "Insichgehen", "sich selbst finden". Genau das muss passieren. Vielleicht kannst du darüber reflektieren, während du auf deinem Stuhl sitzt. Vielleicht musst du auch an einen entfernten Ort gehen, wo du alleine bist, um diese Sachen für dich herauszufinden. So oder so musst du herausfinden, was dir wirklich wichtig ist und beginnen, stolz auf deine authentische Stimme zu sein.
      2) Finde heraus, wo sich dein Mammut versteckt

      Die meisten Menschen, welche von einem Mammut gesteuert werden, sind sich dieser Tatsache nicht bewusst. Du kannst aber keine Fortschritte machen, wenn du dir deiner großen Problembereiche nicht bewusst bist.
      Der offensichtlichste Weg, dein Mammut zu finden, ist herauszufinden, wo deine Angst liegt. In welchen Bereichen bist du am anfälligsten für Scham und Verlegenheit? Über welche Bereiche deines Lebens denkst du nach und ein schreckliches, tiefes Gefühl ergreift von dir Besitz? Wo erscheint die Möglichkeit des Scheiterns wie ein einziger Alptraum? Welche Sache kannst du eigentlich gut, würdest sie aber nie in der Öffentlichkeit machen, weil du zu schüchtern bist? Wenn du dir selbst Ratschläge geben würdest, welche Bereiche deines Lebens bräuchten eine Veränderung, die du selbst herbeiführen kannst, aber derzeit vermeidest?
      Der zweite Ort, an dem sich dein Mammut versteckt, liegt in den viel zu guten Gefühlen, die du spürst, wenn du von anderen akzeptiert wirst oder dich als etwas Besseres erachtest. Möchtest du es auf der Arbeit oder in deiner Beziehung immer den anderen recht machen? Hast du Angst davor, deine Eltern zu enttäuschen oder ziehst du es vor, sie stolz zu machen statt dich selbst zufriedenzustellen? Wirst du ganz aufgeregt, wenn du mit prestigeträchtigen Dingen in Verbindung gebracht wirst oder ist dir Status viel zu wichtig? Gibst du mir an, als du eigentlich solltest?
      Ein dritter Bereich, in dem sich das Mammut versteckt, ist dort, wo du dich nicht wohl fühlst, wenn du eine Entscheidung ohne vorherige Erlaubnis oder Zustimmung anderer triffst. Hast du Meinungen, die du wem anders nachplapperst und fühlst dich wohl damit, weil du weißt, dass die andere Person diese Meinung vertritt? Wenn du deine neue Freundin oder deinen neuen Freund deiner Famile oder deinen Freunden vorstellst, kann die Reaktion deiner Freunde oder Familie deine Gefühle ändern, welche du für deine neue Freundin empfindest? Gibst es einen Puppenspieler in deinem Leben. Wenn ja, wer und warum?
      3) Entscheide, wo das Mammut verdrängt werden sollte

      Es ist unrealistisch, das Mammut komplett aus deinem Gehirn zu verbannen. Du bist ein Mensch und Menschen haben Mammuts in ihren Köpfen, basta. Wir müssen bestimmte heilige Bereiche unseres Lebens freischaufeln für unsere authentische Stimme und sie vom Einfluss des Mammuts abtrennen. Es gibt einige Bereiche, in denen unserer authentische Stimme immer die Entscheidung treffen sollte wie beispielsweise wenn es um die Wahl deines Lebenspartners, deiner Karriere oder um die Entscheidung geht, wie du deine Kinder erziehst. Es kommt immer auf diese eine Frage an: "In welchen Teilen deines Lebens musst du absolut ehrlich dir selbst gegenüber sein?"
      Schritt 2: Fasse Mut, indem du dir bewusst machst, dass dein Mammut einen niedrigen IQ hat
      Echte Mammuts waren so unbeeindruckend, dass sie ausgestorben sind, und soziale Überlebensmammuts sind da keinen Deut besser. Abgesehen davon, dass sie uns verfolgen, sind unsere Mammuts dumme, primitive Kreaturen ohne jegliche Ahnung von unserer modernen Welt. Das zu verstehen und zu internalisieren, ist ein wesentlicher Schritt, um das Mammut zu zähmen. Es gibt zwei Hauptgründe, dein Mammut nicht ernstzunehmen:
      1) Die Ängste des Mammuts sind irrational
      5 Dinge, bei denen das Mammut im Unrecht liegt:
      Jeder redet über mich und mein Leben und denk nur mal darüber nach, wie alle über mich reden würden, wenn ich jetzt diese oder jene riskante oder seltsame Sache tun würde.
      So sieht das Mammut die Dinge:

      So sind die Dinge tatsächlich:

      Niemanden juckt es wirklich, was du tust. Menschen sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
      Wenn ich es wirklich versuche, kann ich jeden zufriedenstellen.
      Ja, vielleicht in einem Stamm mit 40 Personen und einer einheitlichen Kultur. Aber in der heutigen Welt wird es immer Leute geben, die dich mögen, aber auch Leute, die dich nicht mögen, egal wer du bist. Von einer bestimmten Art Mensch akzeptiert zu werden, bedeutet von einer anderen Art Mensch nicht akzeptiert zu werden. Deswegen ist es unlogisch, unbedingt in eine Gruppe passen zu wollen, insbesondere, wenn diese Gruppe nicht zu dir passt. Du wirst so viel Arbeit reinstecken und währenddessen werden die Menschen, die du tatsächlich magst, irgendwo anders sein.
      Wenn Leute mich missbilligen, auf mich herabblicken oder schlecht über mich reden, hat das reale Konsequenzen für mein Leben.
      Jeder, der dich für das missbilligt, was du tust oder was dich ausmacht, ist 99.7% der Zeit nicht mal im selben Raum wie du. Es ist ein typischer Fehler des sozialen Mammuts, eine Vision möglicher sozialer Konsequenzen zu entwerfen, die wesentlich schlimmer sind als das, was im Endeffekt tatsächlich passiert - nämlich meistens ganz genau gar nichts.
      Wirklich urteilende Menschen sind wichtig.
      So funktionieren urteilende Menschen: Sie werden in hohem Maße vom Mammut gesteuert und freunden sich mit anderen urteilenden Menschen an, die genauso mammut-gesteuert sind wie sie selbst. Eine primäre Aktivität, der sie am liebsten nachgehen, ist schlecht über die Leute zu reden, die gerade nicht anwesend sind. Vielleicht empfinden sie Neid, und andere Leute zu missbilligen hilft ihnen dabei, weniger Neid zu empfinden. Oder vielleicht sind sie nicht neidisch und nutzen es einfach als Möglichkeit, in Schadenfreude zu baden. Was auch immer der Beweggrund sein mag, die urteilenden Leute wollen stets ihr hungriges Mammut füttern.



      Wenn Leute Scheiße labern, dann wählen sie einen Bereich aus, in dem sie immer Recht haben. Sie tun das, um sich selbst auf ein Podest zu heben, auf dem sich ihr Mammut wohlfühlt.
      Grundlage des Spottes einer anderen Person zu sein, nur damit diese sich besser fühlen kann, das kann so manchen in Wut versetzen, aber es hat keine tatsächlichen Konsequenzen und es geht dabei weniger um dich als viel mehr um die urteilende Person selbst. Wenn du dich selbst dabei erwischst, Entscheidungen so zu treffen, dass niemand schlecht über dich reden kann, dann denke gut darüber nach, was da eigentlich vorgeht und hör direkt auf.
      Ich bin eine schlechte Person, wenn ich die Menschen, welche mich lieben und so viel in mich investiert haben, enttäusche oder beleidige.
      Nein. Du bist keine schlechte Person, wenn du auf deine authentische Stimme hörst. Das ist eine dieser simplen Dinge. Wenn dich diese Menschen selbstlos lieben, dann werden sie auch alles akzeptieren, was dich glücklich macht und bei dir bleiben. Wenn du glücklich bist, und sie dennoch nichts mehr mit dir zu tun haben wollen, dann ist Folgendes passiert: Ihre Gefühle bezüglich wer du sein solltest oder was du tun solltest, ist nur das Mammut, das aus ihnen spricht, und ihre eigentliche Motivation ist, dass sie davon geleitet werden, wie es für andere Leute aussehen könnte. Sie erlauben ihrem Mammut, über die Liebe zu euch hinweg zu handeln und sollten deswegen ignoriert werden.
      Zwei weitere Gründe, warum die Anerkennungs-Besessenheit des Mammuts keinen Sinn macht:
      A) Du lebst hier:

      Also wer gibt einen Fick auf irgendwas?
      Du und jeder, den du kennst, wird sterben. Ziemlich bald.

      Dass die Ängste des Mammuts irrational sind, ist ein Grund für seinen niedrigen IQ. Hier kommt der zweite:
      2) Die Bemühungen des Mammuts sind kontraproduktiv.
      Die Ironie an der Sache ist, dass das obsessive und schwerfällige Mammut nicht mal gut in seinem Job ist. Seine Methoden um Zustimmung zu gewinnen mögen früher effektiv gewesen sein, aber heute sind sie einfach nur durchsichtig und abstoßend. Die moderne Welt ist eine Welt der authentischen Stimme und wenn das Mammut sozial erfolgreich sein möchte, dann sollte es die eine Sache tun, vor der es am meisten Angst hat, nämlich die authentische Stimme übernehmen zu lassen. Das sind die Gründe warum:
      Authentische Stimmen sind interessant. Mammuts sind langweilig. Jede authentische Stimme ist einzigartig und komplex, was ganz eindeutig interessant ist. Mammuts sind alle gleich, sie kopieren und sind konform. Ihre Motive basieren nicht auf irgendetwas realem oder authentischem, sondern sie tun einfach das, was sie denken, das von ihnen erwartet wird. Sie sind einfach nur langweilig.
      Authentische Stimmen führen. Mammuts folgen. Führung ist natürlich für die meisten authentischen Stimmen, denn ihre Gedanken und Meinungen kommen von einem originalen, unbearbeiteten Ort. Und wenn sie schlau und innovativ genug sind, können sie eine Delle ins Universum schlagen und den Status Quo der Welt verändern. Wenn du ihnen einen Pinsel und eine leere Leinwand gibst, malen sie vielleicht nichts besonders Gutes, aber sie werden die Leinwand auf die ein oder andere Art verändern.
      Mammuts hingegen folgen definitionsgemäß. Genau dafür wurden sie gebaut. Sich einfügen und dem Anführer folgen. Das letzte, was ein Mammut tun würde, ist den Status Quo zu verändern, denn es versucht krampfhaft, der Status Quo zu sein. Wenn du jemandem einen Pinsel und eine Leinwand gibst, aber die Pinselfarbe die selbe ist wie die der Leinwand, dann können sie den ganzen Tag malen und werden dennoch nichts verändern.
      Menschen fühlen sich von authentischen Stimmen angezogen, nicht von Mammuts. Eine mammut-gesteuerte Person kann bei einem Date nur dann anziehend auf eine andere Person wirken, wenn diese selber mammut-gesteuert ist. Menschen mit einer starken authentischen Stimme durchschauen von Mammuts geführte Menschen und fühlen sich von ihnen nicht angezogen. Eine Freundin von mir hat vor einer Weile einen Mann gedatet, der auf dem Papier perfekt war, aber sie beendete die Sache, weil sie nicht wirklich angetan war von ihm. Sie versuchte das in Worte zu fassen und sagte, dass er nicht seltsam oder speziell genug war. Er war einfach nur einer dieser Typen. Mit anderen Worten: Er ließ sich vom Mammut steuern. 
      Das trifft auch auf Freunde und Kollegen zu, bei denen authentische Stimmen eher respektiert werden und anziehender sind. Nicht mal unbedingt, weil sie etwas Besonderes an sich haben, sondern weil Menschen andere Menschen respektieren, die ihr Mammut gezähmt haben.
      Schritt 3: Beginne du selbst zu sein
      Dieser Beitrag war so lange ein Spaß, bis "beginne du selbst zu sein" ins Spiel kam. Bis hierhin war das hier eine Reflexion, warum Menschen so erpicht auf das sind, was andere von ihnen denken, warum das schlecht ist, wie das zu einem Problem in deinem Leben werden kann und warum es keinen guten Grund gibt, dich weiter davon plagen zu lassen. Tatsächlich etwas zu tun, nachdem du all das hier gelesen hast, ist noch mal etwas ganz Anderes. Das erfordert mehr als Reflexion - es erfordert Mut.
       
       
      Aber Mut wofür genau? Wie bereits beschrieben, gibt es keine tatsächliche Gefahr, wenn du einfach du selbst bist. Es erfordert nur eine "Der Kaiser hat gar keine Kleider"-Erleuchtung (Emporer Has No Clothes epiphany), die so simpel aussieht:
      So gut wie nichts, wovor du in der sozialen Welt Angst hast, ist tatsächlich angsteinflößend.
      Diesen Gedanken zu verinnerlichen, dämmt die Angst ein und ohne diese Angst verliert dein Mammut an Macht.

      Mit einem geschwächten Mammut ist es möglich, für sich selbst einzustehen und sogar große Veränderungen zu bewirken. Wenn du dann beobachtest, wie diese Veränderungen sich als gut herausstellen und wenige negative Konsequenzen mit sich bringen und du sie nicht bereust, dann verstärkt dies deine Offenbarung und auf deine authentische Stimme zu hören wird zur Gewohnheit. Dein Mammut hat jetzt die Fähigkeit verloren, die Strippen zu ziehen. Es ist gezähmt.

      Das Mammut ist immer noch bei dir - das wird es immer sein - aber es wird dir leichter fallen, es zu ignorieren oder zu bevormunden, wenn es das Wort ergreift oder handeln will, denn die authentische Stimme ist nun der Herr im Haus. Du kannst nun damit beginnen, das Gefühl zu verwerfen, dass dich die Leute als seltsam oder unangemessen ansehen könnten. Die Gesellschaft wird für dich zu einem Spielplatz und zu einer Leinwand. Nichts, von dem du eine Erlaubnis oder Zustimmung holen musst.
      Diesen Wechsel zu vollziehen ist nicht für jeden leicht, aber es ist ein lohnenswertes Vorhaben. Deine authentische Stimme hat nur ein Leben. Es liegt an dir, ihr die Möglichkeit zu geben, es zu leben.

       
      Cheers,
      rsc
    • Von Sascha1995
      Hi, 
      das ist mein allererster Thread überhaupt in diesem Forum, und nachdem ich nach ewig langem Suchen und probieren mehrerer Methoden, zum Schluss nur eine minimale Besserung meines Problems feststellen konnte, wende ich mich nun an dieses Forum.
      Nachdem ich im Juni 2016 von meiner Exfreundin verlassen worden bin habe ich angefangen mich mit dem Thema PickUp zu beschäftigen. Ich hab mir unglaublich viele Videos auf youtube angesehen und mich in das Thema (bisschen  ) eingelesen. Auch damals hatte ich mit extremer Ansprechangst zu kämpfen. Und da ich zu dem Zeitpunkt noch bei meinen Eltern auf dem Land lebte, und die nächste wirklich größere Stadt über 40km weg ist, war Daygame für mich fast unmöglich (ich hab im Sommer letzten Jahres mein Abitur gemacht und hatte fast kein Geld). In einer kleineren Stadt nebenan habe ich EIN EINZIGES MAL meine Ansprechangst überwunden und ein Mädel angesprochen. Sogar mit Erfolg, allerdings hat sich daraus nichts entwickelt. 
      Jedenfalls habe ich dann im Oktober angefangen in einer anderen Stadt zu studieren und musste diesbezüglich das Elternhaus verlassen. Dort angekommen Mitte Oktober fühlte ich mich wie befreit. Ich bin ein Mensch, der, wenn er sich nicht auskennt, die Leute einfach frägt. Und so geschah es, dass ich, (oftmals auch wenn ich schon Bescheid wusste) sehr viele Frauen, auch hübsche Frauen angesprochen habe und nach dem Weg gefragt hab. Daraufhin habe ich meistens einfach angeknüpft "Hey, ich find dich echt cool, lass uns doch mal einen Kaffe trinken gehen und Nummern austauschen." Nach der Nummer habe ich nicht jede gefragt, weil ich nicht jede Fragen wollte, allerdings hatte ich zumindest nach 3 Wochen ca. 13 neue Nummern nur von Frauen. Mit diesen hatte ich einige Dates (mit ca. 6 davon, mit manchen davon auch 2 Dates) wobei mit vielen nichts gewesen ist. Mit ein paar bin ich bis zum K-Close gekommen, lediglich mit einer ging es bis zu einem Handjob (mehr nicht, weil sie ihre Tage hatte und ich in dem Moment nicht wusste mit umzugehen ...
      Ich muss dazu anmerken: vor meiner Ex Freundin, hatte ich so gut wie fast GAR KEINE Erfahrungen mit Frauen. Auch wenn ich eine unglaublich komplizierte Beziehung durchgemacht habe, stand ich was das anbelangt (auch mit meinem minimalen Wissen über PickUp) wirklich am Anfang. Ich hatte über Datingapps im Sommer, in meinem Umkreis beim Haus meiner Eltern, 2 Dates. Wobei es nur bei einer gerade mal zum K-close kam und mehr nicht.  
      So bin ich dann in diese Dates rein und fühlte mich so frei und dachte diese Phase würde jetzt ewig anhalten. Aber nach 3 Wochen geschah es dann, das ich angefangen habe mich wirklich auszukennen, mir einen kleinen Freundeskreis eingerichtet habe und mir eine kleine Komfortzone aufgebaut habe. Ich habe die Uni-Sachen größtenteils in der Nacht gemacht, damit ich tagsüber rausgehen kann und Frauen ansprechen kann, bzw. an meiner Ansprechangst feilen kann. Aber es hat einfach nichts wirklich funktioniert. Dann geschah es, dass ich nach einem Tag Anfang bis Mitte Dezember, an dem ich den ganzen Tag über in der Innenstadt gelaufen bin, und Chance um Chance wieder hab verstreichen lassen, egal wie ich mein Mindset bearbeitet hab, mich danach in die Bibliothek gesessen hab um ein wenig zu arbeiten. Ich war sehr frustriert und habe aber erstmal (zum gefühlt tausendsten Mal) nach dem Thema Ansprechangst gesucht. Bisher bin ich die Thematik immer so angegangen, dass ich versucht habe, in den sozialen Modus zu kommen, indem ich erst so viele Leute nach dem Weg gefragt habe und dann auch noch ein Kompliment hinzugefügt habe (auch wenn das so auch kein Problem wäre.). Allerdings der letzte Schritt die Frau wirklich anzusprechen, und ihr zu sagen, was ich will, habe ich nicht hinbekommen.
      So lese ich in der Bibliothek die Seite, in der dran steht, ich solle versuchen die Angst erstmal zu akzeptieren. Das das eine Angst ist, die viele in sich tragen, und das es ok ist Angst zu haben. Das man verstehen soll, dass die Angst immer da ist. Und in dem Moment, bin ich (ich weiß bis jetzt nicht wirklich warum) wirklich innerlich ruhig geworden. Auch das man verstehen soll, dass die Angst immer da ist, wusste ich zuvor eigentlich schon...   Jedenfalls, habe ich mich dann umgeschaut. Direkt neben mir saß eine junge Chinesin, ganz süß, auch ca. 20 Jahre alt. 
      Mit der Ruhe die ich dann hatte, habe ich nach ca. 3-4 Minuten meinen PC runtergefahren, habe mich neben sie gesetzt und habe es getan. Das witzige war, das sie erstmal gar nicht verstanden hat, was ich von ihr wollte ... Es hat sich zwar rausgestellt, dass sie einen Freund hat, jedoch habe ich ein bis zwei Wörter chinesisch gelernt (hat sich gelohnt ) und war innerlich wirklich erleichtert es getan zu haben. Dann habe ich mich dafür mit was leckerem zum Essen belohnt, und bin heim. Ein oder Zwei Tage später, saß ich im Bus und habe auch ein süßes Mädel gesehen, dass mir gefallen hat. Ich habe beschlossen, da auszusteigen, wo sie aussteigt. Ich habe wiederum versucht, die Angst erst zu akzeptieren und zu verstehen...die gesamte Zeit im Bus während sie da saß. Dann als sie ausgestiegen ist, bin ich mit, habe sie tatsächlich gestoppt und auch sie angesprochen ... leider auch vergeben, aber ich bin einfach froh, dass ich es gemacht habe. Dann bin ich zwei Tage später jetzt hier hin über Weihnachten nach Hause zu meinen Eltern und werde voraussichtlich am 7. wieder vor Ort sein und dort weiter machen können, wo ich aufgehört habe.
      Ich muss hierbei sagen, dass in beiden Fällen es bei mir dann so war, dass ich erst mit der Zeit ruhiger geworden bin und die 3 Sekunden-Regel bei mir irgendwie fürn A*** ist. Ich sehe die Frau ja schon von weitem kommen, aber hab dann meine schlechten Glaubenssätze im Kopf und es geht wieder los ^^-.- Und erst wenn ich die Frau eine Weile sehe und für mich selber das Denken umstelle geht es. 
      Jetzt, da ihr so lange durchgehalten habt, meine entscheidende Frage: Wie komme ich leichter wieder zu dem was da Mitte Oktober bis Mitte November mit mir los war? Diese Angst hemmt mich in allem was ich mit der Frau machen will. Auch beim Club Game müssen wir deshalb gar nicht anfangen. Ich war über Weihnachten und auch noch in der Stadt einmal weg, wo ich mich auch dort endlich mal ca. 3-4 Mal überwunden habe und versucht habe mal mit einer Frau zu tanzen. Das kam ziemlich synchron mit dem Ansprechen von den zwei Mädels von den oben. Aber gar im Club eine HB angesprochen habe ich noch nicht (geschweige mit nach Hause genommen).
      Versteht mich aber nicht falsch: Was das Daygame anbelangt, kann ich, wenn ich wirklich mal an dem Punkt bin wo ich ein Date mit ihr habe, auch schon leichter eskalieren, Kino machen und mich auch dazu überwinden den Versuch zu wagen sie zu küssen. Sicherlich, ich sollte vielleicht dann nochmal mehr aus mir rauskommen; oder im Club mich wirklich trauen Frauen selbstbewusst anzutanzen/anzusprechen um wirklich endlich mal zu einem lay zu kommen, aber darüber brauchen wir nicht sprechen, wenn ich mir bei diesem ersten Schritt (egal ob jetzt Ansprechen im Club oder im Streetgame) so schwer tue und erst nach ca. einem Monat Kopftraining eine eigene kleine Strategie entwickelt habe, um mich vielleicht ein oder zwei Mal in der Woche zu überwinden (wenn überhaupt).
      Wenn ihr mir irgendwie helfen könnt, damit ich, wenn ich zurück bin noch leichter an die Sache herangehen kann und mein Kopfdenken von Anfang an ausschalten kann, dann wäre ich euch wirklich dankbar  Ich hoffe das ich mein Problem verständlich erklärt hab, ansonsten fragt einfach nach, wenn euch etwas unklar ist oder mehr wissen wollt.
      Euch noch einen schönen Abend.
      Sascha
    • Von BerlinLove
      Heute präsentiere ich dir, wie du garantiert NIEMALS abgewiesen wirst! Ich gebe dir eine Garantie, dass du nach dem Ende dieses Videos eine andere Sicht über die vielen Verheißungen haben wirst, die du tagtäglich zu hören bekommst.
       
      Entwickle ein Bewusstsein für die Realität gegen das Marketing-Konstrukt.
       
      Viel Spaß!
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