Jump to content
Pick Up Tipps Forum

Recommended Posts

Nachdem ich immer öfters ähnliche Nachrichten zu dem Thema bekomme, will ich eine hier mal eine öffentlich beantworten:

Hi Tobias! Da Du ja selber Pick-Up Coachings gegeben hast und vor einiger Zeit mal in der Deutschland-Lair Gruppe danach gefragt hast, ob Du auf der LuV nen Vortrag halten sollst wie man richtig coacht, denk ich hast Du da einiges an Erfahrung und wissen Wie wird man denn zum Flirt-/Date- bzw. Pick-Up Coach? Wie hast Du Deine Kunden gefunden und woher lernt man richtig zu coachen? Würd mich freuen über ne Nachricht. Können aber auch gern mal skypen wenn Du kurz Zeit und Lust mal hast? Gruß Jan

Ich erzähl einfach mal wie das bei mir war:

Wie wird man denn zum Flirt-/Date- bzw. Pick-Up Coach?

Es gibt zwar einige Möglichkeiten sich proffesionell als Trainer oder Coach ausbilden zu lassen aber an sich ist PU-Coach ja kein Ausbildungsberuf. Im Grunde ist man PU-Coach sobald es Leute gibt die sich von einem coachen lassen.

Wie hast Du Deine Kunden gefunden...

Ich persönlich hab mich davor gescheut meine Coaching Teilnehmer Kunden zu nennen. Die Teilnehmer vertrauen einem zum Beispiel ihre Probleme im Bett an, dass sind Probleme die viele Menschen nicht mal ihrem Arzt oder Anwalt anvertrauen würden. Daher hab ich immer von meinen Klienten oder einfach Teilnehmern gesprochen weil für mich Kunde nicht nach einem Vertrauensverhältnis klingt aber das nur als meine persönliche Meinung vorweg.

Potenzielle Teilnehmer finden ist nur ein Teil deines Marketings. Um wirklich Coachings voll zu bekommen, musst du dir erst mal klar sein was du anbieten willst, wenn du es anbieten willst, wie du diese Leute findest, wie du sie von dir überzeugst und wie du ihnen eine Buchung möglich machst?

1. Angebot definieren

Als erstes musst du dir darüber im klaren sein was du überhaupt genau anbieten willst.

Willst du alleine Coachen oder suchst du dir einen Partner mit dem du das durch ziehst?Möchtest du mehr freies Flirten oder mehr systematische Pick Up unterrichten? Soll es ein reiner Theorie Workshop werden oder sparst du dir den Seminarraum eh und setzt auf learning by doing? Willst du Einzelcoachings machen oder hast du lieber einen große Gruppe an Teilnehmern?Sollen hauptsächlich die Basics oder auch fortgeschrittenes beigebracht werden?

Erst wenn man all diese Fragen in Verbindung mit einander beantwortet weiß man was man überhaupt genau anbietet. Ein 30 Teilnehmer Flirt theorie Seminar hat eine völlig andere Zielgruppe, Werbeträger und Werbemittel als ein PU praxis Einzelcoaching.

2. Zielgruppe definieren

Wenn du jetzt genau weißt was du anbieten möchtest kannst du dir überlegen wenn das Angebot ansprechen würde bzw wenn du damit ansprechen willst? Willst du nur Männer oder auch für Frauen anbieten? Welches Alter hat deine Zielgruppe? Sollen sie PU Vorkenntnisse haben? Zielst du auf Auszubildende, Studenten, Angestellte oder Akatemiker ab?

Den PU interessierent 20 jährigen Studenten erreichst du wo ganz anders und mit ganz anderen Mitteln als den 40 jährigen Steuerfachangestellten der von PU noch wie was gehört hat.

3. Werbeplattform finden

Wenn du jetzt weißt wer deine Zielgruppe ist, musst du dir überlegen wo du deine Zielgruppe erreichst. Wo treibst sich deine Zielgruppe rum? Willst du die Leute mit PU Hintergrund erreichen könnten Foren oder die vielen Facebookgruppen einen gute Werbeplattform für dich sein. Willst du männliche Studenten könnte eine technische Uni deine Zielgruppe vorweisen. Willst du auf die breite Masse schießen könnte ein YouTubeKanal dein Ding sein.

Vorsicht, bei der Auswahl der Werbeplattform sollten alle Plattformen auf denen grundsätzlich Werbung verboten ist vorweg ausgeschlossen werden, dazu bei Punkt 5 mehr.

4. Potenziell Klienten überzeugen

Bei einem Coaching buchen die Teilnehmer nicht den Workshop, sie buchen dich als Coach. Du kannst noch so ein tolles Angebot haben, wenn die Teilnehmer nicht schon im Vorfeld davon überzeugt sich das du ihnen helfen kannst werden sie nicht bei dir buchen. Daher musst du auf deinen Werbeplattformen eine Möglichkeit finden die potenziellen Teilnehmer von dir, deinem Können und der Leistung eines Coachings bei dir überzeugen. Wenn du zum Beispiel nur Banner Werbung in einem PU Foren schaltest, in welchem dich keiner kennt, wirst du keine Buchungen bekommen. Wenn du an der technischen Uni nur Flyer verteist wird kein Studente von dir überzeugt sein.

In der Regel überzeugst du potenzielle Klienten über gratis Content. Foren/Blog-Beiträge, E-Books, Podcasts, Videos, Vorträge usw sind die gängigen Werbemittel um die Leute von einem zu überzeugen. So ein Werbemittel ist natürlich umso effektiver, umso weniger Konkurrenz es hat. Der achzigste Blog muss schon extrem gut sein um neben all den anderen gelesen zu werden. Warum sollte ich als User den 15 YouTubePuKanal abonnieren? Daher braucht man eine Innovation, einen Mehrwert in seinem Content. Wenn man es sich einfach machen will, würde ich daher Podcasts empfehlen, die sind leicht zu machen, man braucht sein Gesicht nicht zeigen und momentan gibt es keine guten deutschen Podcasts im PU Bereich.

5. Buchung ermöglichen

Wenn jetzt Leute von dir überzeugt sind, musst du ihnen eine Buchung bei dir ermöglichen. Der Schritt klingt einfach aber im Grunde kommt es hier extrem auf die von dir gewählten Werbeflächen an. Was nützen es dir wenn im pickupforum.de alle User von dir begeistert sind aber du dort sofort gelöscht wirst wenn du ein Workshopangebot postest? Was nützen dir ein riesen YouTubeKanal wenn du dort nicht deine aktuellen Workshoptermine bereitstellen kannst? Daher musst du bei der Wahl deiner Werbeplattform schon darauf achten, ob Werbung grundsätzlich möglich ist und falls sie nur über Links möglich ist, wie du die Leute dazu bekommst die Link zu nutzen. Die ganzen Facebookgruppen oder Foren in denen du grundsätzlich nicht werben darf kannst du so gleich komplett ignorieren. Wenn deine Werbefläche ein YouTubeKanal ist brauchst du noch dazu eine Homepage und eine Möglichkeit deinen YouTubeAbonnenten den klick auf die Homepage schmackhaft zu machen.

Der Trick an der Sache ist jetzt zuerst die Schritte eins bis vier zu gehen und erst mit Schritt fünf überhaupt einen Workshop an zu bieten. Du musst zuerst die Nachfrage und dann das Angebot schaffen. Wenn du zuerst das Angebot, also dein Coaching, auf den Markt haust wird es dir um ein vielfaches schwerer fallen eine Nachfrage zu erzeugen. Mateo war duch seine Fieldreports gefeiert bevor er einen einzigen Workshop angeboten hat. Lob des Sexismus hat sich so gut verkauft weil Enigma durch seinen Blog schon eine riesen Fanbase hatte. Selbst Mystery war schon vor seinem ersten Coaching ein Held in der Szene.

Ich selbst habe zuerst mit meinem Partnern genau definiert was wir anbieten wollten. Danach haben wir unsere Zielgruppe herrausgearbeitet. Dann haben wir uns verschiedenen Werbeplattformen gesucht und aufgeteilt. Ich habe bei dieser Aufteilung das noch sehr junge und kleine PUT Forum bekommen was wir als großes Potenzial sahen weil die Zuwachsraten super waren und Werbung grundsätzlich nicht verboten war. Ab dem moment an habe ich im PUT jeden Tag mindestens zwei mal Fragen beantwortet oder Artikel geschrieben. Nachdem ich ein halbes Jahr im Forum so extrem aktiv war hatte ich dort die User von mir überzeugt und erst dann habe ich mit dem Admin über Werberecht gesprochen und das erste Workshopangebot gepostet. Der Workshop war ausgebucht.

...und woher lernt man richtig zu coachen?

Vorraussetzung fürs unterrichten ist, dass du mindestens das beherrscht was du unterrichten willst, im Normalfall sogar mehr. Also wenn du deine Teilnehmer bis zum Kuss bringen willst musst du mindestens selbst sehr sicher und fast immer bis zum Kuss kommen.

Das coachen selbst lernst du dann beim coachen selbst. Um allerdings Teilnehmer zu finden an denen du “lernen” kannst musst du deinen Preis an deinem Coachingniveau anpassen. Wenn du noch keine Coachingerfahrung hast, coache komplett umsonst. Wenn du wenig Coachingerfahrung hast, coache zum Selbstkostenpreis.

Ich hab damals zuerst ein Jahr lang in der Lair gratis gecoacht und später haben wir dann unsere ersten Workshops zum Selbstkostenpreis angeboten. Falls du das nicht tust und die Teilnehmer mit deinem Preis- Leistungsverhältnis nicht zufrieden sind, ist dein Ruf ziemlich schnell am Arsch und du kannst gleich wieder aufhören.

Ich hoffe der Text hilft ein kleines bisschen die nächste Generation PU Coaches ein Stück weit besser zu machen.

Gruß :monkey:

bearbeitet von Monkey-boy

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Mindfuck

Da ich mich gerade selbstständig mache, kann ich vielleicht noch ein paar Punkte ergänzen.

Ihr solltet euch definitiv mit den Basics der Selbstständigkeit und Gründung auseinander setzen. In meinem Fall habe ich das Glück einen BWLer zu haben, der mich unterstützt. Wenn ihr das nicht habt, dann lasst euch anderweitig beraten. Es gibt in vielen Städten kostenlose oder günstige Unterstützung von Stiftungen, die einen bei der Gründung helfen. Zumindest bei der Handelskammer gibt es viele Angebote für Gründer.

Folgende drei Planungsmethoden helfen euch bei der Gründung. Ihr solltet sie in dieser Reihenfolge abarbeiten. Sie sind nicht nur für potentielle Investoren wichtig, sondern auch, damit ihr euch mit eurer eigenen Idee auseinandersetzen könnt.

Business Model Canvas

Bei der Bearbeitung des BMC werdet ihr das erste Mal mit euren USP konfrontiert und erkennt hoffentlich auch die Relevanz derer. Ihr definiert eure Partner, Kunden und euer gesamtes Geschäft.

Porter's Five Forces / Branchenstrukturanalyse

Die Branchenstrukturanalyse zwingt euch einen Markt zu definieren und eure Konkurrenz, sowie eure Kunden zu analysieren und zu erkennen, wie aktiv der Markt bereits ist und wie hoch die Hürden sind sich dazu zu gesellen. Spätestens jetzt solltet ihr merken, das der PU-Coachingmarkt gesättigt ist und ihr ganz dringend USP benötigt.

Businessplan

Der Businessplan ist das Herzstück einer Unternehmungsgründung. Ihr definiert, plant und kalkuliert alles, was auf euch zukommen wird.

bearbeitet von Mindfuck

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ist ein schwieriger Fall, daher wird wohl ein Gang zum Steuerberater oder Finanzamt unerlässlich sein.

Ich persönlich denke nicht, dass du damit unter "Freiberufler" zählst, sondern ein Gewerbe betreibst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Mindfuck

Sofern du vor hast Kunden anders als durch Mundpropaganda zu akquirieren, wirst du nicht drumherum kommen dich selbstständig zu machen. Das ist aber kein Problem. Das kostet 20 Euro, du musst einmal zum Meldeamt, um das Gewerbe anzumelden und zum Finanzamt, um denen von deinem Gewerbe zu erzählen. Anschließend hast du lediglich ein Bisschen mehr Arbeit bei der Steuererklärung und du wirst Einnahmen und Ausgaben dokumentieren müssen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ah, die Wahrheit ist leider zuweilen eine Mischung aus Geldgier und Selbstüberschätzung, deswegen schwankt auch die Quali von Coaches so sehr.

Irgendwann rechnet man sich so naiv aus: "400 tacken pro teilnehmer, 10 Teilnehmer minus anfahrt und raum = 3000 tacke für ein we pickup stuff". Paar layreports die aufmerksamkeit erzeugen und ab geht die Katze.

Die Wahrheit ist dann meist etwas komplizierter.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Wie geht man so etwas rechtlich an? Bzw. meldet man ein Gewerbe an, ist das freiberuflich, ... Wie habt ihr das gehandhabt? Man will ja nicht wegen Steuerhinterziehung etc. dran sein ;)

Um Dir ein wenig Durchblick zu geben ( ich bin selbst freiberuflicher Fotograf neben meinen Hauptjob):

- machst du etwas im auftrag bzw. genau so, wie vom Auftraggeber gewünscht -> Gewerbe

- handelst du mit Etwas -> Händler

- machst Du etwas, wo Du freie Gestaltungsmöglichkeit hast -> Freiberufler.

Zu Dir nun als Coach: Wenn du Jemanden coachst und frei entscheidest wie Du ihn coachst und was du ihm bei bringst, dann arbeitest Du freiberuflich.

Wenn Du ihn aber coachst und er setzt dir vor, was er gern möchte und wie du es machen sollst, dann arbeitest du gewerblich.

Ich würde ( da es günstiger ist) immer die Freiberuflichkeit vorziehen. Allerdings hast Du hier auch recht enge Grenzen, welche Du beim gewerbe nicht so hast. Dafür fallen beim gewerbe mehr abgaben an.

Edit: Möchtest du feriberuflich tätig sein, so reicht es, daß Du beim zuständigen FA anrufst und erklärst, daß Du freiberuflich als Coach tätig sein möchtest. Die schicken dir dann einen Antrag zu, welchen Du ausfüllen mußt. der ist aber nicht ganz einfach. Akzeptiert das FA Dich als Freiberufler, dann bekommst du eine neue Steuernummer und das wars erst einmal.

Meldest Du Dich gewerblich an, so gehst du zum Ordnungs- oder Gewerbeamt, erklärst Denen was du machen möchte ( fasse dort den begriff möglichst groß) und die füllen für Dich alles aus. Kostet Dich 20 euro und später kommt dann noch das FA, die Berufsgenossenschaft und die IHK.

bearbeitet von Tom373

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Darkman

Ergänzend zum Thema Gewerbe vs Freiberuflichkeit:

Dass das Betreiben eines Gewerbes mehr Abgaben mit sich bringt als die Freiberuflichkeit stimmt gerade in den Fällen mit geringen Umsätzen nicht unbedingt. Bis zu einem jährlichen Gewinn (nicht Umsatz!) in Höhe von 5.000,-€ fallen meist weder Gewerbesteuer noch Handelskammerbeiträge an. Gewerbesteuer ist in vielen Fällen erst ab einem Gewinn i.H.v. 24.500 € fällig (natürliche Personen und Personengesellschaften).

Als Freiberufler in dem Bereich muss man sehr achtsam mit seinem Angebot sein, da z.B. der Verkauf von eBooks, Videos oder Tonträgern dazu führen kann, dass das Finanzamt einen doch als Gewerbe einstuft oder zumindest einzustufen versucht. Man kann auch gleichzeitig freiberuflich Tätig sein und für den Verkauf von Waren ein extra Gewerbe anmelden, aber das lässt sich nur im Vorhinein sauber trennen.

Insgesamt ist die Unterscheidung zwischen freiberuflicher Tätigkeit und Gewerbe in den Bereichen Fortbildung, Beratung und Coaching ein eher komplexes Thema.

Gerade Einsteiger sollten sich dann noch mit den Themen Kleinunternehmerregelung, Steuererklärung und Sozialabgaben (Krankenkasse) auseinandersetzen.

Ich finde es eigentlich schade, dass sich ein Einsteiger in diesem Bereich gleich mit einem Wust an Regelungen und Entscheidungen konfrontiert sieht.

bearbeitet von Darkman

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ich finde es eigentlich schade, dass sich ein Einsteiger in diesem Bereich gleich mit einem Wust an Regelungen und Entscheidungen konfrontiert sieht.

Es muss ja dementsprechende Regelungen geben, sonst würde nur Unfug passieren.

Aber abgesehen davon sind solche Dinge auch ein Indikator, wie ernst es demjenigen mit der Selbstständigkeit ist.

Man muss natürlich nicht jedes Detail kennen, wie z.B. gewerbliche Abfärbung (Was ist wenn ich zu meinen Coachings noch ebooks verkaufe).

Für sowas gibt es Steuerberater und auch Hilfe bei Gründungszentren.

Wenn Leute keine Lust haben sich mit der Thematik zu beschäftigen, halte ich sie auch für ungeeignet den Weg der Selbstständigkeit einzuschlagen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Es muss ja dementsprechende Regelungen geben, sonst würde nur Unfug passieren.

Eine gerechte Besteuerung funktioniert nur mit klaren Regelungen die dann auch ziemlich komplex werden können aber grade für kleinere neue Unternehmen sollten die Regeln auch dementsprechend unkompliziert und überschaubar sein um einen Einstieg ins Unternehmertum zu fördern.

Eine komplexe Steuerregelung von kleineren Unternehmen ist einen Einstiegshürde ins Unternehmertum welche die Zahl der Neugründungen senkt, was zu weniger Wirtschaftswachsum, Arbeitspätzen und Steuereinnahmen führt. Außerdem macht ein komplexes Steuersystem auch Schwarzarbeit attraktiver.

Aber abgesehen davon sind solche Dinge auch ein Indikator, wie ernst es demjenigen mit der Selbstständigkeit ist.

Wie ernst es dem Gründer beim Start des Unternehmens ist, hängt nicht immer mit dem Erfolg des Unternehmes zusammen. Wie viele extrem erfolgreiche Unternehmen haben als kleine Nebenprojekte des Gründers angefangen und erst als sich herraus gestellt hat welches Potenzial dahinter steckt, wurde es mit der entsprechenden Ernsthaftigkeit betrieben. Anders gesagt, hätte die USA ein ähnlich komplexes Steuersystem wie wir, hätte Mark Zuckerberg Facebook vielleicht nie als Unternehmen angemeldet, weil er am Anfang nicht wusste wie viel Potenzial in seiner als Hobby programmierten Plattform steckt und er keinen Bock gehabt hätte sich für das kleine Projekt den bürokratischen Aufwand einer komplexen Unternehmensgründung zu geben. Dann wäre Facebook als kleins Hobby nie zum großen Unternehmen geworden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
aber grade für kleinere neue Unternehmen sollten die Regeln auch dementsprechend unkompliziert und überschaubar sein um einen Einstieg ins Unternehmertum zu fördern.

Für kleine Unternehmen gibt es solche Regelungen. Die "Kleinunternehmerregelung".

Damit werden dir gewisse Freiheiten z.B. zum Thema USt und Buchführung gegeben.

Grade wenn man Nebenberuflich PU-Coach ist, biete sich sowas doch an.

Rechnungen sammeln, ab zum Steuerberater und fertig ist die Laube.

Sehe da keinen großen bürokratischen Aufwand.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast MikroPlanFilm

Ja richtig, die Regelungen für Kleinunternehmen sind ne gute Sache.

Man muss eigentlich nur lernen ordnungsgemäße Rechnunge zu schrieben und Ausgaben mit ner Tabellenkalkulation auflisten.

Ich war auch schon selbstständiger Kleinunternehmer. Sogar ohne Steuerberater.

Die netten leute beim FI Amt haben mir beim Ausfüllen der Formulare geholfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Mindfuck

Ich muss Tobi zustimmen. Ich erfahre gerade am eigenen Leib, wie kompliziert unser Steuersystem ist. Wir hatten gerade unser erstes großes Projekt und haben keine Ahnung, wie es ausgefallen ist, weil eventuell noch Umsatzsteuern zurück kommen, wir aber noch Steuern nachträglich bezahlen müssen und noch nicht sagen können wie hoch die sind.

Ohne Steuerberater wäre wir aufgeschmissen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×
×
  • Neu erstellen...