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  1. Hallo liebe Freunde und Interessierte Berliner Es gibt noch paar Plätze frei im Kommunikationstraining-Workshop und daher stelle ich das hier ein. Der Workshop gehört zur Persönlichkeitsentfaltung und ist nicht PU-Spezifisch, aber beschäftigt sich u.a. auch mit Flirtsituationen und erste Begegnungen. Vorwissen ist nicht erfoderlich. Es werden Frauen und Männer teilnehmen. Wenn es euch interessiert und ihr dabei sein wollt, dann bitte Anmelden via Mail die auf folgender Seite steht (zum Datenschutz steht dort auch etwas!): http://liebeskraft.jimdo.com/about/ Datum: 20.10.2016 - 19 bis 23 Uhr; Ort wird bei der Anmeldung via Mail zugeschickt. Kosten werden auf Anfrage mitgeteilt. Teilnehmeranzahl ist auf 7 Teilnehmer begrenzt. Im Moment gibts noch 4 freie Plätze. Folgende Inhalte: Auf fremde Menschen zugehen, Gespräche beginnen MindSet und Glaubenssätze Themen zu ersten Gesprächen das was die Terilnehmer an Themen dazu mitbringen, Spezifische Fragen und persönliche Themen Programmablauf: 19 Uhr Beginn und 23 Uhr offizielles Ende Kurze Vorstellungsrunde Einleitung zum Thema und Spektrum des Workshops und Zielerfassung Erster Übung: Basic MindSet, welches wir benötigen um uns anderen Menschen anzunähern. Neue Glaubenssätze verinnerlichen. Sammlung von Vorstellungen und Wünschen sowie Problemfelder und Ideen 20.45 Pause bis 21.15 Uhr Übungen zum Smalltalk: Wie gehen wir auf Menschen zu. Wir werden gemeinsam die Übungen machen. 22.30 kurze Reflexionsphase und Aufgaben für die kommende Zeit sammeln. Teilnahmebedingungen: Es ist wichtig, dass du bereits ein paar Ideen zu DEINEN Themen mitbringst und deine Problemfelder kurz beschreiben kannst. Der Workshop ist nur für Menschen, die zu den Themen Schwierigkeiten haben oder eigene Anliegen mitbringen! Ebenso ist es wichtig, dass du über dich selbst sprechen kannst und keine Angst hast, vor einpaar Menschen zu reden die dich dabei anschauen. Da der Workshop in einem Halböffentlichen Etablissement stattfinden wird, kann es passieren, dass im Verlauf sich in unserer Nähe Menschen setzen und ebenfalls sprechen (und Bierchen whatever trinken). Es wäre also gut, wenn du dich auch unter bissle Lärm konzentrieren kannst! Des Weiteren ist es wichtig, dass du offen für neue Themen bist und neues nicht von Vornherein ablehnst. Für Ängstliche: Also wenn DU kommen willst zu unserer Veranstatung, dann wird das Ganze AN SICH schon eine Herrausforderung sein und die Teilnahme an der Gesamtsituation bereits ein erster Erfolg! Unter den Teilnehmern gibts auch Frauen, die sich angemeldet haben. Du wirst Hilfe bekommen dich einzubringen! Alle unsere Kommunikationsworkshops finden mit aktiver verbaler und nonverbaler Kommunikation statt (inkl. Berühfungen bei Gesprächen), du kannst dich nicht zurücklehnen und nur zuhören. Bin mal gespannt, lg, LoveLing
  2. Guten Tag Leute, ich würde gerne mein Allgemeinwissen verbessern und mir einen gesunden Menschenverstand in verschiedensten Smalltalk-Themen erarbeiten. Sinn davon soll einfach sein, dass ich mehr mitreden kann. Ich will mich mehr in Einzel- oder Gruppengespräche integrieren können und diese auch am Laufen halten. Sowohl mit Arbeitskollegen, Freunden als auch mit HB's. Ich weiß das es hierbei am Besten ist einfach rauszugehen und mit den verschiedensten Leuten zu reden. Aber kann ich das irgendwie beschleunigen? Gibt es Bücher dazu oder sonstige Dokumente, die hilfreich sein könnten. Vielen Dank
  3. In der heutigen Ausgabe des Smalltalk-Leitfadens widme ich mich einer weiteren, essentiellen Grundvoraussetzung, die deine Gespräche viel erfolgreicher machen wird. Um genauer zu sein: Sie verhindert, dass Gespräche im Sand verlaufen und eliminiert chronische Gesprächspausen. Durch die Tipps und Tricks zur „Beobachtung“ aus dem letzten Artikel ist dir bestimmt aufgefallen: „Wow, bisher habe ich so viele Chancen für Smalltalk einfach liegen lassen!“ Jetzt bist du also an jenem Punkt, an dem du in großer Fülle „Themen“ vorfindest, die du einfach und direkt als Gesprächsstarter verwenden kannst. Aber ist das wirklich so einfach? Wenn du normales Mitglied des westlichen Kulturkreises bist, wirst du höchstwahrscheinlich festgestellt haben, dass diese Einfachheit eben nicht gegeben ist. Du siehst so vieles, das du kommentieren könntest, aber etwas in dir blockiert dich, genau das auszusprechen. Schade aber wahr: So viele Gesprächseröffner, die vor dir liegen und trotzdem nutzt du sie nicht oder viel zu selten. Das Problem: Der Ernsthaftigkeitsschalter Stell dir vor: Du sitzt in der deutschen Bahn und hast eine wahrlich lange Reise vor dir. Denn du fährst aus dem hohen Norden – Hamburg – bis ganz tief in den Süden – in diesem Fall Zürich. Alle Filme auf deinem Mini-Laptop kennst du bereits in und auswendig und die DB Mobil-Zeitschrift bietet dir auch keinen Artikel bei dem du dir denkst: „Den muss ich jetzt unbedingt lesen.“ Anstatt dich für den Sekundenschlaf zu entscheiden, der immer so lange anhält, bis dein Kopf durch die entspannte Nackenmuskulatur nach unten fällt, entscheidest du dich dafür, dich in Smalltalk zu üben. Du musterst die Person, die dir am Tisch gegenüber sitzt und total tiefenentspannt scheint. I-Pod-Stöpsel in der Ohrmuschel vergraben, eine Hornbrille – wahrscheinlich ohne Stärke – auf der Nase sitzend, ein Buch lässig in der Hand haltend und mit dicker Wollmütze im vollklimatisierten ICE wirkt er ODER sie (das ist deiner Fantasie überlassen) auf dich ganz typisch nach Berlin-Mitte, Köln-Belgisches Viertel oder nach jenem Stadtteil, der in deiner Nähe eher „in“ ist. Nun sitzt du dort: Das hehre Ziel eines netten Smalltalks im Kopf, um dir ein wenig die Zeit zu vertreiben und durch deine Beobachtung hast du nun schon die ein oder andere Information über dein Gegenüber. Eigentlich stehen alle Zeichen auf Gespräch, aber du weichst innerlich noch aus. Sie oder ihn zu fragen, welche Musik eine Bahnfahrt denn wirklich spannend macht, schließt du aus, weil es dir zu simpel ist. Unsinnig findest du auch, dich über das Buch und das Lesen im Allgemeinen zu unterhalten. Und es kommt für dich absolut nicht in Frage, herauszufinden, ob die Brille nun wirklich nur ein modisches Accessoire ist oder ob deine Vermutung mit Berlin Mitte nicht doch ein Volltreffer sein könnte – denn das ist beides ja viel zu offensiv und persönlich. Und somit nimmst du keine der Chancen wahr und ihr düst weiter schweigend und mit einer gewissen ausharrenden Langeweile mit Tempo 305 in Richtung des Eidgenossenlandes. Grund: Dein Ernsthaftigkeitsschalter hat für dich jede der sich dir erbietenden Möglichkeiten von vornherein ausgeschlossen. Keiner deiner Ideen hat es durch den viel zu harten und stark filternden TÜV zwischen deinen Ohren geschafft. Und genau das musst, solltest und willst du mit Sicherheit abstellen, um in Zukunft erfolgreicher Small-zu-talken. Den Weg WIE bereite ich dir nun. 1. Löse dich von der Illusion des perfekten Smalltalks Die erste Ursache für deine aktive Gesprächsverweigerung ist in dir zu suchen. Denn ich weiß, dass in deinem Kopf etwas „umherspukt“, was einer Vorstellung dessen, wie ein perfekter Smalltalk zu sein hat, wie er sich gestaltet und welche Themen er beinhaltet, sehr nahe kommt. Dieses Luftschloss des Smalltalks bei dem du das Gespräch mit dem einen, genau richtigen Kommentar eröffnest und dein Gegenüber dich in seiner Reaktion sofort angrinst und alles über dich erfahren möchte ist und bleibt eine Illusion. Realistischer ist: Vielleicht startet euer Gespräch holprig, möglicherweise ist die erste Reaktion deines Smalltalk-Partners erst einmal abwartend, unter Umständen musst du dich anschließend anstrengen, um das Gespräch am Laufen zu halten und eventuell verläuft euer Smalltalk ohnehin im Sand. Das sind natürlich auch Ausgänge deines Smalltalks. Aber nebenbei: Was ist daran denn wirklich das Schlimme? Ich stelle in meinen Coachings immer wieder fest, dass Menschen Situation als negativ empfinden, weil sie das „Worst-Case-Szenario“ nicht zu Ende denken. Nehmen wir an, du eröffnest dein Smalltalk, dein Gegenüber rümpft nur die Nase und schaut dann wieder ins Buch. Welche negativen Konsequenzen hat das für dein Leben, deine Gesundheit und deine Finanzen? Ganz klar – keine! Also tue dir in Zukunft immer den Gefallen die negativen Filme auch wirklich zu Ende zu denken, denn oft wirst du erkennen, dass dich NICHTS wirklich Schlimmes erwartet. Zurück zum Smalltalk, denn interessant UND wahr: Je öfter du diese spontanen Gespräche übst, desto besser wirst du in ihnen. Also mache dir bewusst, dass du dir dein erstes Bein bisher selbst stellst. Nimm die Erwartungen aus dem Smalltalk heraus und erwarte wirklich NICHTS. Führe ein Gespräch, in dem du dich vorher NICHT in eine Schwarz-Weiß-Vorstellung des perfekten Smalltalks begibst, sondern eröffne das Gespräch und lass den Rest einfach auf dich zukommen. 2. Experimente machen Spaß Im nächsten Schritt kannst du dann ganz einfach dazu übergehen, in deinem Innern Tag für Tag mehr zu verstehen, dass eines der Hauptziele von Kommunikation Spaß ist. Ja, miteinander zu kommunizieren muss nicht ernst sein und nicht ein fest definiertes Ziel verfolgen, sondern es sollte Spaß machen. Etwas, das besonders in deutschen Landen immer wieder schwer fällt. Vielleicht tut es da gut die eigene Einstellung in Bezug auf Gespräche zu überprüfen und einfach für einen Tag oder eine Woche eine ganz andere innere Vorstellung auszuprobieren. Wenn du dich zumindest rudimentär für Sozialpsychologie interessierst, wirst du mit Sicherheit schon von dem ein oder anderen Feldexperiment gelesen haben, bei dem du dich fragst: „Wow, so etwas machen Wissenschaftler?“ So wurde zum Beispiel in einer französischen Studie untersucht, welche Tanzaufforderung erfolgreicher ist – eine Aufforderung mit Berührung oder nur die reine gesprochene Einladung ohne Körperkontakt. Signifikant öfter waren die angesprochenen Frauen bereit, mit den „berührenden“ Männern das Tanzbein zu schwingen. Das aber nur als Info nebenbei, denn ich möchte dich nun zu einem Gedankenexperiment einladen. Ich denke mir: Was die Wissenschaft kann, kann jeder einzelne von uns doch schon lange. Denn wer keine Erwartungen hat (siehe Punkt 1), der kann doch einfach mal ausprobieren oder besser gesagt „experimentieren“. Vielleicht hilft dir diese Vorstellung: Du bist unterwegs im Namen der Kommunikationsforschung. Du willst ein Erfolgsrezept ergründen, wie du für dich zu interessanteren, authentischeren und erfolgreichen Gesprächen mit anderen (fremden) Menschen gelangst. Als Forscher kann natürlich auch mal der ein oder andere Versuch in die Hose gehen, aber vom Ergebnis bist du in dem Fall gut unterwegs. Denn dann hast du eben einen Weg entdeckt, wie du besser einen Smalltalk (zumindest mit dieser Person in diesem Zustand) nicht beginnen solltest. Durch diesen kleinen Gedankentrick „DU als Forscher“ kann es dir gelingen, dich aus der Ernsthaftigkeit weiter zu dissozieren und mittenrein in das Experimentieren zu treten. Nutze es! 3. Überrasche dich selbst Oft sehen Menschen den Wald vor lauter Bäumen nicht – oder dir gelingt es nicht einen Gesprächsstart auszuwählen, weil du gerade viel zu viele mögliche Gesprächs-Eröffner in deinen Gedanken wälzt. Also tricks dich selber aus und bringe dich zu einer Entscheidung, indem du dir selbst die Pistole auf die Brust setzt. Hebe deinen Kopf und sage einfach „Hi“ oder „Hallo“ oder räuspere dich. Mache etwas, das bereits den ersten Schritt in ein Gespräch darstellt. Dadurch bringst du dich in Zugzwang, denn es wäre ungewöhnlicher gar nichts zu sagen, als nun einfach die erstbeste deiner Beobachtungen anzusprechen, die dir durch den Kopf schießen. Nimm genau diese und sprich sie aus und schon kann der Gesprächstanz beginnen! 4. Lebe freie Kommunikation (ohne den Ernsthaftigkeitsschalter) Die 3 bisher aufgezeigten Schritte sind deine Erfolgsstrategie, wie du in möglichen Smalltalk-Situationen dich von der Ernsthaftigkeit deiner Gesprächsmuster befreist. Dieses Konzept der „(gedanken-)freien Kommunikation“ kann aber auch viele andere Bereiche deiner Kommunikation bereichern und aufwerten. Nimm als Grundregel für dich in Zukunft immer öfter das „nach Außen“ zu kommunizieren, was dir gerade im Kopf schwebt. Wäge nicht jedes Wort bei einer SMS genau ab, erzähle einer Gruppe doch einfach den Witz, bei dem du lange überlegt hast, ob er überhaupt ankommt und hau hin und wieder einfach einen lustig-provozierenden Kommentar raus, der dir schon länger auf der Zunge lag. Und dann beobachte für dich ganz genau, mit welcher Kommunikationsversion von dir deine Freunde, Bekannten und andere Menschen lieber kommunizieren! Viel Erfolg und weniger Ernsthaftigkeit beim Reden wünscht, Pascal „Xatrix“ Levin
  4. Viele Menschen denken, Smalltalk sei waaahnsinnig schwierig. Und das von Anfang an: Denn alleine schon ein Thema zu finden, mit der man eine fremde Person anspricht sei ja so schwer. Und das es trotz der vielen Versuche bisher nicht klappt, liegt eindeutig an der mangelnden Kreativität, die anscheinend jeder in sich zu tragen scheint. Weit gefehlt! Ich sage: Du nutzt nicht die Informationen, die dir deine Umwelt zur Verfügung stellt. Denn wenn du genau hinschaust und BEOBACHTEST, wirst du schon bald bemerken können, wie viel Chancen für einen lockeren Einstieg in einen Smalltalk nur darauf warten, von dir angenommen zu werden. Raus aus dir, rein in die Beobachtung Genau an der Stelle stehst du wahrscheinlich schon vor deinem ersten Problem. Du erkennst diese wunderbaren Chancen gar nicht erst. Wie kommt das? Ein Wort zur Beruhigung: Du bist mit diesem Problem nicht allein auf dem weiten Erdenrund! Durch mein Eintauchen in die asiatische Kultur und das Beobachten der Menschen dort wurde mir ein sehr großer Unterschied innerhalb der Kommunikation bewusst. An einem sonnigen Morgen saß ich dort in einem wundervollen Restaurant auf Koh Lipeh. Ich stöberte in der Karte und grübelte, ob ich heute eher ein Pad Thai frühstücke oder mir ausnahmsweise mal etwas „Westliches“ gönne – einen Jumbo Pancake mit Banane. Während ich noch vor dieser überlebensgroßen Entscheidungsaufgabe stehe, nähert sich an meiner Seite ein Kellner. Er lächelt mich an, schaut mir in die Augen und fragt mich, ob er mir denn bei meiner Wahl behilflich sein kann. Ich denke mir: „Nicht schlecht, er hat gerade mitbekommen, dass ich mich noch nicht entschieden habe.“ Ich mag es, immer wieder beim Essen Dinge auszuprobieren, die mir der Kellner oder Koch empfiehlt. Denn wer weiß wohl besser, was man unbedingt in diesem Restaurant ausprobieren sollte! Und ich muss sagen, dass ich für diese Experiemtierfreude – das Einlassen auf etwas Neues und Unbekanntes abseits meiner üblichen Gewohnheitsmuster – mehr als oft mit wahnsinnig gutem Essen belohnt wurde. Ich bitte ihn mir Empfehlungen auszusprechen und bin gespannt, zu welchen Gerichten er mir rät, denn bisher hat er mir noch keinerlei Frage gestellt, ob ich eher etwas „Süßes“ mag, eher deftig oder eher etwas sehr Würziges. Ich mache mir dazu eine gedankliche Notiz, um kurz darauf zu bemerken, dass er diese Fragen gar nicht zu stellen braucht. Denn er ist im Fokus voll bei mir und das präsent und schaut genau hin, wie ich auf seinen ersten Vorschlag reagiere: Eine gemischte Fruchtplatte mit Mango, Papaya, Ananas und Wassermelone. Anhand meines „so lala“-Gesichtausdrucks ändert er seine Empfehlung und sagt, dass viele Gäste natürlich das frisch zu bereitete Pad Thai mit Erdnüssen und einigen Limonenspritzern lieben. Ich nicke und er gibt mir eine weitere letzte Empfehlung: Eine Kao Tom – eine würzige Reissuppe mit Hackfleisch. Die bestell ich sofort und bin mir sicher, dass er gesehen hat, dass ich an diesem Morgen eher „würzig“ unterwegs bin. Außerdem muss er durch mein Verhalten im Restaurant in den letzten Tagen erkannt haben, dass ich ein Mensch bin, der gerne in eine Kultur eintaucht und vieles Neues ausprobiert. Somit hat er aus der Service-Sicht ein Gespräch mit mir geführt, das besser nicht hätte sein können. Grundlage dieses Gesprächs war seine ständige Aufmerksamkeit bei den Gästen und in dem Fall bei mir. Jetzt schließt sich der Kreis der Geschichte, denn was ich in vielen Situationen in Asien immer wieder bemerkt habe, ist die Fähigkeit der Menschen dort, NICHT im eigenen Kopf zu stecken, sondern sich voll auf den Gegenüber und die Beobachtung zu konzentrieren. Wie dir diese Metapher bei deiner Smalltalk-Eröffnung hilft Viele westliche Menschen sind so sehr in ihrem Kopf, dass sie gar nicht erst mitbekommen, was um sie herum passiert. Ihre Wahrnehmung ist so auf die eigenen Gedanken ausgerichtet, dass alles andere außerhalb des Wahrnehmungsbereichs liegt und damit so viele Ansprech-Möglichkeiten vorüber ziehen. Viel zu oft wird durch die Gehirnbahnen geschickt: „Was denken gerade die anderen über mich?“, „Wie bekomme ich es morgen auf der Arbeit hin, dass ich eine Stunde eher gehen kann?“, „Wieso läuft mein Tag heute eher mies?“… Und noch viele Sätze mehr in die gleichen Denk-Richtungen. Das sind Gedanken, die dich in deinem Umgang mit dir und deiner Umwelt blockieren und deine Produktivität, was soziale Interaktionen angeht, stark sinken lässt. Nebenbei: Überprüfe auch für dich IN Gesprächen, in wie weit du gar nicht geistig voll beim Gespräch dabei bist, weil du diese Gedanken denkst. Diese Gedankengänge blockieren dich aber nicht nur für möglichen Smalltalk. Dauerhaft so stark in deinem Kopf zu sein blockiert auch dein Leben und hängt Gewichte an deine Schultern, die es so viel schwerer erscheinen lassen. Hast du das Gefühl, stark im Verkopftsein gefangen zu sein und gehen dir dadurch in deinem Leben immer wieder Dinge durch die Lappen und schmeckt dein Dasein dadurch zu stark nach saurer Zitrone, dann empfehle ich dir, meine dreiteilige Artikel-Reihe „Den Kopf frei bekommen“. Wie dir der bisherige Verlauf dieses Artikels SOFORT helfen kann, zeige ich dir jetzt auf. Eine Alltagsmeditation Ein einfacher Weg für dich, aus diesem Kopf-Gefängnis rauszukommen, ist es, wenn du dich nicht mehr so nach innen verkrümelst, sondern deine Wahrnehmung voll und ganz auf das Außen konzentrierst. Oder kurz: Raus aus deinem Kopf (Eigenbefindlichkeit), rein in die Beobachtung. Wenn du das nächste Mal durch die Stadt gehst, dann sei nicht bei dir, sondern beobachte, wie die anderen Leute durch die Stadt gehen. Welchen Gesichtsausdruck tragen sie, wie ist ihre Körpersprache, gehen sie eher gehetzt oder entspannt, wohin gehen sie wohl gerade… Probiere ähnliche Wahrnehmungsprozesse in einer Bar: Wer ist hier mit wem, wie stehen die zwei dort drüben eigentlich zueinander, ist zwischen ihnen eine Art von Chemie oder tun sie nur so aus Nettigkeit… Und genau so gut geht es in deinen Alltagssituationen – nutze die Zeit für Beobachtung: In der Bahn, beim Warten in der Supermarktschlange, beim Anstehen im „Vapiano“. Frage dich JETZT in welchen Alltagssituationen du in diese kleine, feine „Meditation“ gehen kannst, nicht weil du so gerne Bäume umarmst, sondern weil es dir UND deinen sozialen Kontakten so gut tut, mal raus aus deinem Kopf zu kommen. Der Schritt aus der Beobachtung rein in den Smalltalk Dein großer Vorteil liegt nun darin, und das wirst du sehr schnell feststellen können, dass dir auf einmal Dinge auffallen, die du vorher gar nicht gesehen hast. Du siehst, wie ein Typ seiner Freundin im Laden ihre Tasche hinterherträgt, du nimmst wahr, welcher Verkäufer oder Kassierer wirklich Spaß an seiner Arbeit hat und du bekommst eine Ahnung davon, wie sehr andere Leute mit sich beschäftigt sind, wenn sie morgens in der Bahn zur Arbeit sitzen. Damit ist aber noch lange nicht Schluss. Das sind nicht nur interessante Informationen für dich, mit denen du ein enormes Wissen über Menschen anhäufst, SONDERN gleichzeitig und vor allem Informationen, die Basis für deinen Smalltalk sein können. Wie du diesen Schritt von der Beobachtung aus in ein Smalltalk-Gespräch gehst, zeige ich dir nun an ausgewählten Situationen auf. Ich mag es nämlich immer wieder in meinem Alltag Smalltalk zu führen. Es macht meinen Alltag bunter, ich lerne viele nette und interessante Menschen kennen (kleiner Hinweis für die Networking-Interessierten), ich habe viele Vorteile (du wirst gleich lesen warum) UND so wichtig für ein erfolgreiches, glückliches Sozialleben: Ich lebe Kommunikation. Praxisbeispiele für wertvollen Smalltalk Letztens Stand ich in einer Douglas-Parfümerie und war auf der Suche nach einem neuen Parfüm, weil mein bisheriges (Jean Paul Gaultier – Le Male) langsam aber sicher nach einem Update schrie. Ich schnappte mir ein paar Teststreifen und probierte und sprühte erst einmal „wild“ drauf los und schaute, ob ich auf Anhieb einen Duft finde, der mir gefällt. Nach drei eher missglückten Versuchen, die meiner Nase gar nicht gefielen, sah ich eine Verkäuferin im Gespräch mit einem Kunden. Oder vielmehr die letzten Züge eines Beratungsgesprächs. Ich beobachtete die Verkäuferin, den Kunden und ihre Kommunikationsmuster sehr genau. Als sich der andere Kunde dann dankend von dannen machte, nahm ich, was ich beobachtet hatte und begann damit mein Gespräch mit der Verkäuferin. „Hi. Du hast gerade den anderen Kunden so super beraten (Beobachtung und gleichzeitig Kompliment) – genau so eine Beratung möchte ich auch! Ich bin nämlich gerade auf der Suche nach…“ Was passierte? Sie freute sich, dass ich anscheinend einer der Ersten war, die bemerkten mit wie viel Engagement sie berät und zusätzlich habe ich es ihr auch noch ganz unverblümt gesagt. Damit habe ich ihr ein gutes Gefühl gegeben und ein Kompliment, an das sie sich an diesem Tag bestimmt noch öfter gerne zurück erinnert hat UND gleichzeitig habe ich ein noch besseres Beratungsgespräch bekommen, dass über 30 Minuten ging. Eine andere Situation aus meinem Leben: Ich bin selbstständiger Trainer und Coach und da ich gerne und gut esse, mittags oft in gediegenen italienischen Restaurants. Findet keiner – weil ich mal wieder eine komische Essenszeit wähle – die Zeit, mit mir dort zusammen hinzugehen, esse ich noch lange nicht alleine, denn ich verknüpfe Nahrungsaufnahme und Kommunikation gerne. So saß ich letztens an einem großen Tisch mit meiner dampfenden Pasta und merkte, wie mein Gegenüber immer wieder in der Speisekarte vor und zurück blätterte. Grinsend fragte ich ihn, ob die Entscheidung für Pasta oder Pizza ihm denn heute so schwer falle. Er nickte nur lachend und fragte mich, ob ich ihm etwas empfehlen kann. Klar konnte ich das und nach gelungener Essensauswahl tauschten wir uns über das Leben in Köln aus und was es alles Neues, Interessantes an Restaurants, Geschäften, Bars und dergleichen gibt, bei dem ich mir mehr als einmal dachte „coole Info, den Laden musst du mal ausprobieren“. Abschluss: Du siehst, dass du für guten Smalltalk gar nicht kreativ sein musst. Im Gegenteil: Einfache Beobachtung (und das Verbalisieren dieser Beobachtung) reichen mehr als aus, um in wundervolle Gespräche einzusteigen, die dir und deinem Gegenüber einen Mehrwert geben. Schaue doch nun einmal für dich, was passieren wird, wenn du deinen Fokus von innen nach außen verlagerst und das als Basis für Smalltalk wählst. Ich wünsche dir bei deinen Smalltalk-Experimenten viel Erfolg, Pascal „Xatrix“ Levin PS. Solltest du auf der Suche nach einem Partner oder Partnerin sein, ist dieses Konzept wie du dir schon denken kannst, mehr als wertvoll für dich. Schau doch das nächste Mal in der Buchhandlung genauer hin, bei welcher Bücherrubrik die Person deines Interesses gerade steht. Ist das die Reiseführer-Abteilung und dort ganz speziell die Südamerika-Region, kann dein Gesprächsstart „Hi! Ich sehe du versuchst auch dem deutschen Winter zu entfliehen!“ sein. Oder du nutzt eine deiner vielen weiteren Beobachtungen!
  5. Ich habe diese Routine einmal spontan in einem Gespräch entwickelt, als ein Mädel nach dem Ansprechen mit "du bist süß, wer bist du denn?" meinte, "du hast zwei Minuten, dann geh ich weiter". Danach grinste ich sie etwa fünfzehn Sekunden blöd an, ohne überhaupt etwas zu sagen und platzte dann, extrem schnell gesprochen (fast schon hektisch und übertrieben stakkatoartig), heraus mit "Okay, dann lass uns den Small Talk mal hinter uns bringen. Wie heißt du? Wie alt bist du? Woher bist du? Was machst du?" Sie hat darauf gelacht und ich war drin - die Speed Small Talk Routine war geboren. Die Routine bietet sich grundsätzlich sehr gut bei direktem Ansprechen an, es ist aber keine Notwendigkeit, ich habe sie auch aus situativem und relativ indirektem Ansprechen schon erfolgreich benutzt. Mit der Zeit habe ich diese Routine verfeinert, brachte sie meistens eher zu Beginn des Gesprächs - und zwar folgendermaßen: BF: "Sag mal, magst du Small Talk eigentlich?" Sie: "(Fast immer nein oder keine Ahnung, eigentlich aber egal)" BF: "Okay, dann lass uns den Small Talk mal hinter uns bringen. Wie heißt du? Wie alt bist du? Woher kommst du? Was machst du?" Für mich hat das vor allem dann gut funktioniert, wenn ich das sehr energiereich (von der Tonalität her) gesagt habe und so das klar war, es ist spielerisch gemeint. Im Normalfall antwortet sie dann eben auf die Fragen. Sie: "Name, Alter, Stadt, Beruf / Ausbildung / Studium" Danach habe ich wieder geantwortet, indem ich selbst auf die Fragen geantwortet habe. Oft fragt sie auch einfach selbst dann nach, wenn nicht, behandle ich sie einfach so, als hätte sie es getan. Anfangs habe ich noch korrekt auf die Fragen geantwortet, irgendwann habe ich mir aber folgendes angewöhnt aus Langeweile. BF: "Philipp, Alt und den Rest interessiert doch eh keine Sau. Dann können wir ja jetzt über etwas interessantes sprechen,..." Und da gibt es nun eine Menge Möglichkeiten, einige erfolgreich getestete: - Magst du Pornos? - Gehen wir uns betrinken und machen dann rum? - Was war dein schönster Urlaub? - Bist du auch ein bißchen Balla Balla in der Birne? - Wie heißt du? (sarkastische Tonlage! Und dann meistens bei mir ein übertriebener Lachanfall, weil ich mich da selbst witzig finde, nachahmen auf eigene Gefahr) Je nachdem, was man danach fragt, steuert das Gespräch offensichtlich in eine andere Richtung. Das ist dann euch überlassen, genau so, wie es danach weiter geht - da das eher Sache der Gesprächsführung ist und den Beitrag hier sprengen würde, das Thema gibt die Folgefrage ja aber immerhin vor. Später bietet es sich natürlich an, die Basicfragen vom Anfang doch noch zu behandeln, aber zunächst einmal bringt die Routine etwas Schwung ins Gespräch. Getestet ist die Routine nur in Bars, Clubs und abends auf der Straße, dort dafür unzählbar oft. Wichtig halte ich bei dieser Routine von Seiten der nonverbalen Kommunikation - und die ist ja bekanntlich wichtiger - die Einstellung, sie etwas überfordern zu wollen, weil man gerade etwas überdreht ist, gleichzeitig sollte ein Gefühl von "Dreckig, versaut" in der eigenen Stimme mitschwingen. So in etwa funktioniert sie zumindest bei mir sehr gut. Viel Spaß damit! Liebe Grüße, Philipp
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