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  1. Moin Männer, Sven von Authentic-Charisma hier. Fast hätte ich vergessen dich an unserem großen [Gratis] Online-Seminar morgen um 18:30 teilhaben zu lassen. Um was es geht und wie du teilnehmen kannst erfährst du in Videoform direkt hier: Wer schon einmal einem Vortrag von Authentic Charisma beigewohnt hat, weiß aus Erfahrung, dass es sich bei den jeweiligen Themen nicht um 08-15 Ratschläge oder schnell angelesenes Pseudo-Wissen handelt, sondern um Veränderungsprozesse, die tief in dir aus ihrem Winterschlaf erwachen und dir nach 1-2 Stunden Vortrag einen neuen Elan für deine Ziele geben. So manches Glaubenssatzgerüst wurde auf diesem Vortrag zum Einsturz gebracht und so manche Sicht auf die Welt gänzlich gekippt. Dich direkt eintragen dir einen der letzten Plätze sichern, kannst du dir unter: http://webinar.authentic-charisma.de/ Ein Webinar, falls dir der Begriff neu ist, ist ein Vortrag, den du ganz bequem an deinem heimischen Laptop verfolgen kannst. Daher ist es besonders interessant für all die jenigen, die bisher nicht zu unseren Vorträgen erscheinen konnten. Unser erstes Webinar zum Thema “Selbstbewusster Leben” findet am 13.03.2016 um 18:30 Uhr statt. Plane dafür rund 90 Minuten ein. In diesem Online-Seminar zeigen wir dir: -Wie du ohne große Vorbereitung im Club oder im Alltag Frauen ansprechen und kennenlernen kannst -Welche Mindsets erfolgreich für DICH persönlich sind und wie du sie immer abrufbereit hast -Wie du mehr Energie und Selbstdiziplin erlangst -4 totsichere Methoden um SOFORT aus dem Kopf heraus zu kommen -Wie du alte Gewohnheiten ablegst und dir spielend leicht neue und erfolgreichere angewöhnst Trage dich direkt mit deiner E-Mail Adresse ein und sichere dir einen der begrenzten Plätze für das Webinar: http://webinar.authentic-charisma.de/
  2. In diesem Text stelle ich dir ein wahnsinnig wirksames Erfolgssprinzip vor, mit dem du deine Ziele noch während des Lesens dieses Textes anpackst. Du kennst es: Du willst endlich wieder mehr Sport machen. Du möchtest endlich deine hübsche Kollegin nach einem Kaffee fragen. Du hast dir vorgenommen endlich etwas gegen deine viel zu schnelle Sprache zu tun. All diese Dinge nimmst du dir nun schon so lange vor, aber findest immer Ausreden, warum jetzt gerade doch nicht der richtige Zeitpunkt ist, um mit der Tätigkeit anzufangen. Das Wetter ist eindeutig zu schlecht zum Joggen, du hast viel zu viel zu tun, als Sprech-Übungen regelmäßig auszuführen und deine Kollegin schaut heute viel zu grimmig. In dieser und ähnlichen Aufschieberitis-Situationen befinden sich wahnsinnig viele Menschen, dabei ist es doch so einfach! Und das meine ich an der Stelle nicht als Scherz, sondern betone das EINFACH. Denn in den Momenten, in denen du etwas vor dir herschiebst, machst du es dir DEFINITIV zu schwer. Wie machst du es dir zu schwer? Hinter dieser Frage steckt eine tiefere Bedeutung. Nämlich, dass du in dir Wahrnehmungs- und Vorstellungs-Prozesse laufen lässt, mit denen du die Schwierigkeit einer Aufgabe als so hoch einstufst, dass du dich im Moment nicht überwinden kannst, sie auszuführen. Meine Frage: Warum machst du es dir denn so schwer – ist das etwa nötig? Ein Beispiel aus deinem Alltag: Musst du dir in vollen und schönen Farben und riesigen Gefühlen ausmalen, wie nervig, anstrengend und zeitraubend das Geschirr spülen sein wird, dass du noch machen willst, bevor die Teller weglaufen? Aber vielleicht brauchst du gar nicht so eine intensiv-negative Vorstellung. Vielleicht ist es für dich schon als Hinderungsgrund ausreichend, wenn du daran denkst, dass du im Moment einfach einiges mehr an Zeit opfern müsstest, um wieder mit Sport anzufangen. Schließlich musst du erst recherchieren, was du machen willst… Oder wenn du schon weißt, was es werden soll, musst du einen geeigneten Verein/ ein geeignetes Fitnessstudio finden und dich dort anmelden… Vielleicht brauchst du auch noch eine neue Sporttasche und endlich vernünftige, saubere Sportschuhe, die du dort anziehen müsstest. Und dann müsstest du dort immer direkt nach der Arbeit hinfahren und wärest erst später zu Hause… Und und und… Diese Negativ-Motivation ließe sich natürlich noch beliebig weiterführen. Lege dich selbst rein mit „Act on It“ Aber wir wenden uns nun dem Erfolgsprinzip „Act on It“ zu und schauen, wie du es dir wirklich EINFACH machen kannst. Die Frage ist nämlich: Warum musst du die Aufgaben, welche vor dir liegen, in ihrem vollem zeitlichen und anstrengenden Aufwand betrachten? Beginne doch lieber dich selbst reinzulegen! Versuche eine anstehende Tätigkeit oder ein Ziel NICHT in seiner Gesamtheit zu erfassen, sondern begrenze deine Sicht. Dein Trick: Frage dich: Was ist der erste, wahrnehmbare Schritt, den ich noch jetzt tun kann, um mit dem Sport zu beginnen? So kann es dein erster Schritt sein Google Maps zu öffnen und nach 3 Fitnessstudios in deiner Nähe zu suchen. Wenn du die gefunden hast, schreibst du dir die Adressen raus und alles ist gut. So einfach und schnell kann bereits dein erster Schritt funktionieren. Wenn du den erst einmal erledigt hast, kannst du dich sofort fragen, was der zweite Schritt ist. Wie wäre es für dich ein wenig mehr Verbindlichkeit reinzubringen und in deinem favorisierten Studio anzurufen, um einen Probetermin abzustimmen. Gesagt, getan. Nun fährst du im dritten Schritt zum Fitnessstudio und führst ein Probetraining durch und dann… Die Punkte stehen dafür, dass du dir diese Geschichte nun (natürlich positiv) weiterspinnen kannst und immer dir klar darüber wirst: Was ist der nächste Schritt, den ich gehen kann? Solltest du dich nicht zu diesem überwinden können, kannst du schauen, ob du einen kleinen Zwischenschritt einfügen kannst, weil der Abstand der Schritte für dich noch zu groß ist. Ein Beispiel aus meinem Leben Und unterschätze nicht die Power des „Act on It“-Prinzips. Auch ich, der über einen ganzen Handwerkskoffer an Motivations-Werkzeugen, Visualisierungstechniken, NLP-Formaten und geistiger Stärke verfüge mag es einfach, weil es mir so viel bringt. Und die beschriebene Technik funktioniert für mich wirklich sehr einfach, wie ich dir nun in einer Episode aus meinem Alltag schildere. Wie du wahrscheinlich mitbekommen hast, produziere ich verdammt viele, sehr in die Tiefe gehende und lange Texte. Und vielleicht hast du dich schon gefragt: Wie macht der das? Der hat doch neben den ganzen Coachings, Workshops, seiner Weiterentwicklung, seinen täglichen Aufgaben und seiner Freizeit gar nicht soo viel Zeit diese zu schreiben, oder? In der Tat habe ich viel zu tun und natürlich kenne auch ich Momente, in denen ich eher mit Freunden essen gehen möchte oder einfach nur ein gutes Buch lesen will, anstatt Blog-Texte zu kreieren. Diese Momente gönne ich mir natürlich auch. Der Unterschied ist nur, dass ich „Act on It“-Nutze, um aus diesen auch wieder herauszukommen. Denn Belohnen ist gut und wichtig. Das Problem der meisten ist jedoch, aus diesem Wohlfühlzustand wieder rauszukommen und „loszulegen“. Hier sind meine Tricks: Hey so entspannt zu liegen ist ganz schön gemütlich, aber der Mensch sollte 3 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen. Ich kann mal kurz in meine Küche gehen und mir etwas zu trinken holen. Auf dem Weg sehe ich meinen Laptop auf dem Tisch. Ich mach den Mal kurz an und schaue, ob es interessante News zum Weltgeschehen bei Spiegel-Online gibt. Ich lese ein wenig und ach, ich mach einfach mal ein leeres Word-Dokument auf. Dann tut es mir auch nicht weh, diesem weißen Blatt einen Arbeitstitel zu geben. Vielleicht ist gerade noch nicht der richtige Zeitpunkt, um einen ganzen Blog-Beitrag zu schreiben, aber ich kann kurz ein paar Gedanken brainstormen und diese ein wenig gliedern. Habe ich dann wirklich noch Zeit an diesem Abend, dann habe ich mich mit „Act on It“ so in das Schreiben „reingetrickst“, dass ich einfach weitertippe. Wenn nicht, dann habe ich eine wahnsinnig gute Text-Grundlage für den nächsten Tag, mit der ich ganz fix und erfolgreich weitermachen kann. Nun bist du an der Reihe Suche 3 Bereiche in deinem Leben oder wähle 3 Ziele, die du schon lange angehen möchtest. Definiere von allen dreien den ersten Schritt und führe in noch JETZT aus. Mache dir anschließend sofort Gedanken, was dein jeweils zweiter Schritt ist und begebe dich doch mit ihm, wenn möglich, in eine Verbindlichkeit. Und dann gehst du Schritt für Schritt erfolgreich weiter. Viel Erfolg beim „Reinlegen“, Pascal „Xatrix“ Levin
  3. Diese Woche halte ich es für meine Verhältnisse knackig kurz mit dem Text für dich, denn auf dich kommt als Aufgabe vor den nahendem Advent ein wenig Bastelarbeit zu. Aber vertrau mir, das wird womöglich nicht nur die erste künstlerische Arbeit, die dir viel Spaß bereitet, sondern auch noch eine, die große Auswirkung auf dein Leben haben wird. Gerade, wenn du jemand bist, der seine langfristigen Ziele immer wieder aus den Augen verliert und damit in seiner Entwicklung vom Kurs abkommt, ist diese Aufgabe für dich sehr wertvoll! Ich will dich nicht mit wissenschaftlichen Theorien langweilen, wir schmeißen uns lieber mitten ins Geschehen. Ein berühmter Pädagoge stellte einst die These auf, dass ein Mensch besonders großen und dauerhaften Lernerfolg erzielt, wenn er eine Lerneinheit mit Kopf, Herz UND Hand lernt. Da wir von deiner Entwicklung und deinen Zielen sprechen, ist Kopf in diesem Kontext, deine kurz- und langfristigen Ziele, die du dir für dein Leben gesteckt hast. Hand meint die praktische Umsetzung des Ganzen für dich, egal ob es sich dabei um die erfolgreichen Konversationsschritte beim Flirt mit einer Frau oder das richtige Auftreten bei einem Vortrag handelt. Das Fiese dabei: Intellektuell lassen sich Ziele und Aufgaben schnell setzen, aber die praktische Umsetzung kann selbst einen verdammt motivierten und talentierten Macher zur Weißglut bringen. Schließlich stellt sich Erfolg bei den meisten Lernfeldern nicht von heute auf morgen ein, sondern erfordert immer wieder intensive, regelmäßige Arbeit ebenso wie das Wegstecken von kurzfristigen Rückschlägen und längeren Dürreperioden. Diese führen für viele Menschen nämlich dazu, die frisch gesetzten und intellektuell verstandenen Ziele nämlich wieder so schnell zu streichen. Klar, „man“ hat ja schon soo viel probiert. In einem der letzten Entwicklungs-Artikel hast du schon erfahren, wie du dich aus diesem Tal der Tränen durch Moving-Away-Motivation (Motivationsstrategie, bei der du dadurch motiviert bist, dass du einen negativen Zustand/Situation verlassen willst) am eigenen Schopf herausziehst. Das ist ein wichtiger Hebel, um deine Entwicklung ins Rollen zu bringen und auch an grauen Tagen weiter zu machen, aber ohne gefühlsduselig zu werden: Nur negativ zu motivieren macht das Herz ganz schön schwer. Wie viel Herzblut steckst du in dein Ziel hinein? Deswegen suchen wir etwas, dass dich auch dann motiviert, wenn du in deinen Aufgaben (also eher kurzfristig) Schlag um Schlag einstecken musst und dich mit deinen blauen Flecken am liebsten in die Ring-Ecke setzen möchtest, um deine Wunden zu lecken. Dafür ist es nötig, dass du mit vollem Herzblut bei der Sache dabei bist und deine langfristigen Ziele, egal wie hart der Kampf auch sein mag, nie aus den Augen verlierst, sondern mit flammendem Willen weiterschreitest. Deine wunderschönen Tagträume Aus diesem Grund wechseln wir schon jetzt zu deiner Basteltätigkeit! Dein Auftrag ist es, ein Vision Board zu erstellen. Klingt erst mal ganz „nett“, ist aber in der Praxis noch viel viel netter! Vielleicht kennst du es, in Tagträumen deiner Zukunftsziele zu schwelgen? Die Freundin, die aussieht wie ein Modell und dich warm lächelnd auf die Wange küsst. Die tolle Familie mit 1,4 fröhlichen Kindern voller Energie und Freude, die in deine Arme stürmen. Du auf einer riesigen Bühne und als du dich ganz genau umschaust, siehst du, wie alle Zuhörer an deinen Lippen kleben. Oder du siehst dich live beim Erklimmen des Gipfels eines riesigen, gefährlichen und wolkenbehangenen Berges. Das sind natürlich schöne Tagträume und andere Menschen raten immer wieder, dass es gar nicht so gut sei, in diesen zu verweilen. Ich rate dir genau das Gegenteil: Begebe dich so oft, wie du nur kannst in deine erfolgreiche Zukunftsvision. Je öfter, desto besser. Hier hilft „viel“ wirklich „viel“. Schön und gut aber wie bewerkstellige ich das? Mit so vielen und so schönen Gedächtnis-Stützen und Erinnerungen, wie du sie dir nur schaffen kannst. Denn dauerhaft immer wieder angeregt zu werden, deine Zukunftsziele zu sehen, wird dich immer wieder aufs Neue motivieren. Zu allererst setzt du dich dafür hin und reist gedanklich in deinen Bildern erst einmal in deine Zukunft und schaust, wohin dich dein Herz führt, also was du dir alles wünschst. Anschließend machst du dich auf die Suche. Entweder ganz altmodisch in Katalogen und Zeitschriften oder Modern in der Bildersuche im Internet. Suche Darstellungen, die deinen verschiedenen langfristigen Zielen und ihrer Botschaft gut entsprechen und schneide sie mit einer Schere aus oder drucke sie aus. Anschließend bastelst du deinen Blumenstrauß an Gedächtnisstützen: 1.) Schnapp dir einen großen (-A3)-Pappkarton und klebe deine verschiedenen Zukunftswünsche schön arrangiert auf diesen (ähnlich wie eine Collage). Hänge das Ganze an einen Ort, auf den du oft schaust, oder in einen Raum, in dem du dich oft aufhältst. Zum Beispiel in dein Schlafzimmer über dein Bett, über deinen Fernseher im Wohnzimmer oder klebe es mit Tesa-Film als Unterlage auf deinen Küchentisch. 2.) Wir sind so modern: Füge online gefundene oder eingescannte Bilder in einer Datei zusammen und richte sie dir als Hintergrundbildschirm für deinen PC ein. 3.) Mache ein Bild von deiner Collage und packe es auch als Hintergrund auf dein Handy. Denk dran, viel hilft (in diesem Fall) viel und lass dich nicht von anderen stören, wenn sie bei deinem Handybildschirm die Stirn runzeln. 4.) Schreibe mehrere kleine Zettel mit dem Stichwort „Zukunftsvision“ und stecke einen ins Portemonnaie, einen legst du ins Auto… So kannst du gar nicht mehr anders als deine Ziele sehr oft vor Augen zu haben und immer mehr Herzblut zu entwickeln. 5.) Nimm dir jeden Tag 5 Minuten, in denen du dein absolutes Lieblingslied abspielst, dich zurücklehnst und die Freude genießt, die du empfindest, wenn du für die Zeit voll in deinen Zukunftsimpressionen versinkst. Viel Erfolg beim Basteln, Pascal „Xatrix“ Levin
  4. In diesem Artikel stelle ich dir ein wirksames Tool – den „sozialen Vertrag“- vor und erkläre wie er für dich wirkt. Du kannst ihn du dazu benutzen, bestimmte Ziele mit mehr Sicherheit zu erreichen und von dir nicht-gewünschte Verhaltensweisen effektiver zu unterdrücken. Kennst du es, dir ein bestimmtes Ziel zu setzen, es genau zu formulieren und trotzdem tritt das gewünschte Zielerreichungsverhalten nicht ein? Oder hast du schon einmal gesagt: „So einen Fehler mache ich nie wieder!“ Und 2 Monate später hast du dich wieder von deiner Freundin unterbuttern lassen, als wenn du diese Aussage nie getroffen hättest? Jeder hat diese oder eine ähnliche Situation mit Sicherheit schon erlebt. Oft wünscht man sich mehr Selbstdisziplin und einfach jemanden, der hinter einem steht und bei der Zielerreichung wirksam unterstützt. An dieser Stelle kommt der soziale Vertrag ins Spiel, der diese Funktionen erfüllt und dir hilft deine Aufgabe auch wirklich zu meistern. Zusammengefasst fixiert ein sozialer Vertrag vier Dinge 1.) Dein gewünschtes Verhalten 2.) Deine Unterschrift, mit der du innerlich beschließt, 3.) dich mit einer selbst auferlegten Strafe dich zu sanktionieren, wenn du die vorher definierte Handlung nicht oder nicht ausreichend ausführst und 4.) einen Vertragspartner, der ein guter Freund oder ein Entwicklungskumpane sein kann, der als soziale Instanz bei dir nachhakt, ob du deinen Vertrag einhältst und gegebenenfalls die Ausführung der Eigen-Strafe überprüft. Im Folgenden erläutere ich dabei wichtige Punkte genauer Zu 1.) Besonders wichtig ist, dass du ein gewünschtes oder unerwünschtes Verhalten oder eine Anzahl an Handlungen fixierst und nicht ein reines ZIEL im Vertrag festschreibst. Die Aussage „Ich spreche bis zum XX.XX.2011 5 Frauen in der Buchhandlung an.“ ist ein gültiges Ziel, da du selbst darüber entscheidest, ob du es erreichst oder nicht. Die Erklärung „Bis zum XX.XX.2011 küsse ich zwei Frauen“ liegt nicht unbedingt in deiner Hand. Sicher kannst du alles in deiner Macht stehende tun, um zwei Frauen in diesem Zeitraum zu küssen. Aber nehmen wir den schlimmsten Fall an, dass du es bei 50 Frauen versuchst und keine dich küssen will… Obwohl du bis in die Haarspitzen motiviert warst und ganz oft richtig gehandelt hast, müsstest du dich in diesem Fall bestrafen. Beachte deswegen, immer nur zielführende Handlungen als Vertragsgegenstand aufzunehmen und nicht das Ziel selbst. Das bedeutet hier: „Bis zum XX.XX.2011 mache ich bei zehn Frauen eine Bewegung, die meine Lippen so nahe an ihre führt, dass sie sich beinahe schon berühren.“ Somit ersparst du dir eine ungerechtfertigte Strafe, wenn du alles Notwendige für einen Kuss getan hast, aber nun einmal alle Frauen bestialischen Mundgeruch hatten. Zu 2.) Obwohl ein sozialer Vertrag durch eine Strafe und eine dritte kontrollierende Person hohen äußeren Druck aufbaut, ist er umso wirksamer, desto mehr du dir innerlich klar machst, wie wichtig ist das Verhalten auszuüben oder abzustellen. Mache an dieser Stelle ein kleines Gedanken-Experiment. Stelle dir hierfür deine Zukunft im Jahre 2020 vor. Sei detailliert beim Kreieren dieser Zukunft und male sie dir ganz genau aus, unter der Prämisse, dass du den Vertragsgegenstand nicht ausführst. Wie wirkt sich das auf deine Zukunft aus, was verpasst du dadurch, was erleidest du dadurch? Schüttel dich anschließend ein wenig aus und drehe das Rad der Zeit unter einer anderen Vorbedingung bis ins Jahr 2020. Diesmal hast du die gewünschten Handlungen ausgeführt. Wie sieht deine positive Zukunft nun aus? Was ist alles anders und besser im Vergleich zu der negativen Zukunft? Lass dir diese positive Vision so richtig schmecken und spüre, wie gut sie sich anfühlen kann. Wiederhole diese Übung hin und wieder, um deine innere Einstellung immer wieder auf den Vertragsgegenstand einzunorden. Zusätzlich kannst du einen DINA4-Zettel nehmen und auf ihm alle Pro-Argumente zu Papier bringen, warum das Einhalten des Vertragsgegenstandes gut und wichtig ist. Überlege dir so viele Pro-Argumente bis die Seite gefüllt ist. Lies diese Punkte von Zeit zu Zeit vor dem Einschlafen durch, oder wenn du ein Abflauen deiner inneren Selbstdisziplin bemerkst. Zu 3.) Hier ist es wichtig, „fair“ und „gerecht“ zu dir selbst zu sein! Du willst mit dem Vertrag etwas Positives für dich erreichen. Sei also hart zu dir und lege eine Sanktion fest, die dir auch wirklich „wehtut“ und deren Eintreten du unbedingt vermeiden möchtest. Die wahrgenommene Härte der Strafe unterscheidet sich bei jedem individuell. Wähle dir eine Strafe, die hart für dich persönlich ist. Eine Spende von 50€ an UNICEF bereitet einem Studenten mit Sicherheit mehr Schmerzen als einem Banker. Aber vielleicht ist es für diesen besonders bitter, eine Woche lang sein gesamtes Geschirr mit der Hand abzuwaschen, anstatt es gemütlich in die Spülmaschine zu stellen. Um festzustellen, ob du bei der Strafe mit dir ausreichend gnadenlos umgehst, kannst du deinen Vertragspartner abwägen lassen, ob die Sanktion dich auch wirklich trifft. Zu 4.) Suche dir einen Vertragspartner, dem du zutraust, dass ihm deine Weiterentwicklung so viel bedeutet, dass er die Überprüfung deiner Vertragseinhaltung auch regelmäßig durchführt. Dies kann ein guter Freund sein, aber vielleicht hast du auch schon einen Entwicklungs-Kumpanen gefunden, der diese Aufgabe übernimmt. Sein Vorteil kann sein, dass er direkter und konsequenter zu dir ist, als das ein Sandkasten-Kumpel wäre. Wenn du die Vertragspartnerschaft möglichst eng schnüren willst, kannst du ihm helfen, ebenfalls einen sozialen Vertrag für seine gewünschten Handlungen aufzusetzen. Sei im Umgang mit deinem Vertragspartner bis aufs Blut ehrlich, denn wenn du ihn anlügst und sagst „Nein, heute habe ich ihr keine zehn SMS geschrieben“ betrügst du dich selbst! Deine Aufgaben: - Was ist im Moment dein größter Wunsch, dein größtes Problem oder deine größte Baustelle? Formuliere eine (Anzahl von) Handlungen, um diesen Bereich auszubessern und übernehme sie als Vertragsgegenstand deines ersten sozialen Vertrages. - Die Konstruktion des Vertrages wird aus den vier erläuterten Punkten deutlich. Verfasse diesen Vertrag mit allem Drum und Dran. Lass ihn genauso so wie einen realen Vertrag aussehen – inklusive Briefkopf, Unterschrift und Datum per Handschrift und so weiter. - Beginne mit einem Vertrag für einen überschaubaren Zeitraum. Wähle zum Beispiel eine Zahl von Handlungen, die du dir für die nächsten 14 Tage vornimmst. - Suche dir einen Vertragspartner nach den oben genannten Kriterien und lege gegebenenfalls fest, auf welche Weise er dich am besten überprüfen kann. - Hänge den Vertrag an einer gut sichtbaren Stelle in deiner Wohnung auf. - Solltest du ein Schwinden deiner Selbstdisziplin wahrnehmen, führe die gedankliche Zukunftsreise aus diesem Artikel durch und/oder hämmere dir erneut die Pro-Argumente in den Kopf Viel Erfolg, Pascal „Xatrix“ Levin P.s.: Beachte, dass wenn du alltägliches Verhalten sanktionieren möchtest, du auch nur eine kurz auszuführende Strafe wählst. Wenn du bald 306 Wochen Abspülen per Hand auf deiner To-Do-Liste hast, weißt du, wovon ich rede!
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