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  1. Dieser Beitrag soll einen grundlegenden Überblick über das Thema "Frames" in der Verführung liefern. Aus diesem Grund fange ich auch wirklich bei den Basics an, empfehle gleichzeitig dem Verständnis zu liebe, die ersten Absätze auch dann zu lesen, wenn man glaubt, Frames bereits verstanden zu haben. Meine Erfahrung ist nämlich, Frames werden gerne falsch verstanden oder auch als zu mächtig aufgefasst. Grundlegend kann man zu Frames sagen: der "Stärkere gewinnt". Heißt nichts anderes als das Frauen den gelebten Frames des Mannes sehr gerne und sehr oft widersprechen, falls sie anderer Meinung sind. Das drückt sich dann für den Mann oft in sogenannten Shittests aus. Er fühlt sich unwohl, angegriffen oder nicht ernst genommen. Klar ist, wäre sein Frame stark genug, würde das überhaupt nicht passieren. Doch für die, die noch gar nichts mit dem Begriff anzufangen wissen, jetzt erst einmal die Antwort zu folgender Frage: Was sind Frames eigentlich? Da mir die klassischen Definitionen nicht gefallen, versuche ich mich hiermit an einer Eigendefinition, die sich an NLP orientiert. Es gibt außerdem eine sozialpsychologische Definition von Frames, die aber nur teilweise mit dem übereinstimmt, was im Flirten & Verführen allgemein mit einem Frame gemeint ist. Frames sind Bedeutungsrahmen. Je nachdem, wie wir persönlich über die Dinge und das Leben denken, fassen wir Informationen anders auf. Dieses anders Auffassen geschieht durch den jeweiligen Frame. Unser Frame, unsere Art zu denken, verleiht jeder Aussage also erst eine persönliche Bedeutung für uns. Auch über ganzen Interaktionen können Frames, also Bedeutungsrahmen, liegen. Lernen wir uns beispielsweise gerade persönlich kennen, flirten wir oder ist das nur ein freundschaftliches oder sogar unpersönlich-berufliches Gespräch, je nachdem unterscheidet sich der Frame "über" dem Gespräch. Beispiel Aussage: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren" Diese Aussage in sich ist ein Frame. Nun hängt es aber von jeder Person ab, ihm zuzustimmen oder ihn abzulehnen. Das hängt eben von den Erfahrungswerten, von den Glaubenssätzen und Einstellungen, von dem jeweiligen Frame jeder Person, zu diesem Thema ab. Mögliche Frames: - Meine Eltern waren immer schlecht zu mir, warum also soll ich sie ehren? Nein, ganz im Gegenteil, ich muss sie verachten - Meine Eltern waren immer gut zu mir, sie haben mich aufgezogen und sind zumindest teilweise dafür verantwortlich, welcher Mensch ich heute bin. Natürlich muss ich sie ehren Ich habe bewusst eine solche allgemeine Aussage als erstes Beispiel gewählt, bewusst auch solche extremen Frames. Natürlich gibt es vielerlei Abstufungen, wie man zu dieser Aussage stehen kann, vielerlei Frames, als erstes Beispiel unterstreichen sie jedoch denke ich sehr praktibal das Konzept von Frames. Keine Angst, später werde ich noch mehr über verführungs- und flirtrelevante Frames sprechen. Dieses Beispiel habe ich allerdings auch deswegen ausgewählt, weil wahrscheinlich die meisten zu dieser Aussage noch eine relativ gefestigte, starke Meinung haben - also einen starken Frame. Damit will ich jedem vor Augen führen, dass Frames eben immer in Relation zu der eigenen Person stehen. Je gefestigter unsere Meinung zu einer Aussage ist, desto eher können wir einen Frame in einer Interaktion halten. Zu vielen Aussagen haben wir natürlich aber keine solche gefestigte Meinung, dort lassen wir uns leicht beeinflussen, übernehmen Frames weitestgehend unreflektiert. Nehmen wir einmal das Vorgehen der Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations bzw. den Beruf des PR-Beraters her. Tatsächlich beschäftigen sich Angestellte aus dem PR Bereich eigentlich mit nichts anderem als damit, günstige Frames für ihre Kunden zu setzen. Aktuelles Beispiel: Karl-Theodor zu Guttenberg. Der ehemalige Verteidigungsminister Deutschlands verstand es in der Vergangenheit sehr gut, sich mit Werten wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Prinzipientreue zu verbinden. Im Zuge des Skandals um seinen Doktortitel wurde dieses Image schwer angegriffen. Warum? Die Frames, die er sonst so gerne setzte, wiedersprachen seinen Handlungen als Doktorant. Die Öffentlichkeit musste plötzlich feststellen, seine Aussagen wiedersprachen dem, was er damals getan hatte. Er wurde als inkongruent entlarvt. Kurz, um ein oft vorhandenes Missverständnis abzuwehren, noch ein paar Worte zum Begriff des "States". Meiner Erfahrung nach werden die Begriffe State und Frame gerne verwechselt. Der eigene State ist aber nichts anderes als der eigene Gefühlszustand in dem Moment, wenn man so will die eigene Laune. Gute Laune, schlechte Laune, Partytime, ein Moment zu chillen - darum geht es im Thema "State". Nicht aber um Bedeutungen in einem Gespräch, nicht um Frames. Wie der eigene State beim Flirten helfen kann, dazu hat Stephan / "Taki", mein Partner bei Amors Lehren, mal einen Gastbeitrag auf meinem Blog geschrieben, zu finden hier, falls von Interesse: "Im State sein: Flirten lernen heißt feiern gehen!" Frames in der Verführung Nächster Schritt, Frames in der Verführung. Was ist das, was bringt uns das? Wie ich gerade schon erklärt habe, stehen Frames immer in Relation zu der eigenen Person. Und so stehen Frames natürlich auch immer in Relation zu der jeweiligen Frau, die wir verführen wollen. Es lässt sich also schlecht verallgemeinern, welche Frames einer Verführung gut tun, weil es auch immer von der Frau abhängt. Dennoch können uns Frames in der Verführung helfen. Einerseits, weil ein Großteil der Frauen mit manchen Frames weitestgehend übereinstimmen wird, andrerseits auch, weil Frames Aussagen über uns zulassen. Wenn ich also der Frau einen Frame vermitteln will, sollte ich mir immer drei Fragen stellen. 1. Kann ich wirklich zu der Aussage stehen? 2. Was impliziert die Aussage, was sagt sie über mich oder unser Gespräch aus? 3. Verhalte ich mich dementsprechend, gehen auch meine sonstigen Aussagen konform mit dem Frame? Hinter diesen Fragen stehen mehrer Dinge bzw. eine weitere grundlegende Frage. Wenn ich diesen Frame setze, was bedeutet das für den weiteren Verlauf der Verführung? Wieder ein Blick zu Karl Theodor zu Guttenberg. Zu Frage 1: Er war der neue Star der deutschen Politik. Warum? Weil viele ihm eben wirklich geglaubt haben, dass er dieser Mann ist, dem Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Prinzipientreue wichtig sind. Dass er diese Werte auch wirklich lebt. Er hat seinen Frame (bzw. seine Frames) insofern zunächst gut verkauft. Zu Frage 2: Weil er eben so viel über diese Werte gesprochen hat, immer an ihnen festgehalten hat, ausgehend von seinem Angebot damals an die Bundeskanzlerin, als Bundestagsabgeordneter zurückzutreten, mit dem er erstmalig seine Werte "bewiesen" hatte bis zum Aufkommen des Skandals, hat man ihm geglaubt. Man hat diese Werte selbst in ihm gesehen, sie ihm zugeschrieben. Zu Frage 3: Was wäre geschehen, hätte die Öffentlichkeit nie von seinem Doktoratsbetrug erfahren? Man hätte ihm wohl weiter Glauben geschenkt, weiter darauf vertraut, dass er wirklich dieser Mann ist, der für Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Prinzipientreue steht. Denn alle seine Aussagen haben bis dahin nichts anderes vermuten lassen, erst der Skandal hat ihn in Bredouille gebracht. Gleiches gilt für jeden Frame in der Verführung: Klassisches Beispiel für einen Frame in der Verführung ist eine Geschichte dazu, wie die meisten Männer Frauen als Schlampen sehen, die viel Sex haben, Männer aber als Hengste, die gleiches tun. Und wie man selbst das so schwachsinnig findet, es wäre doch eine Doppelmoral, weil Sex ja Spaß macht und Männer ihn genießen. Warum sollten dann also Frauen nicht auch das Recht haben, ihn zu genießen? Zu Frage 1: Die meisten Frauen haben Angst davor, eine Schlampe genannt zu werden. Genau deswegen wünschen sich viele auch einen Mann, der die Dinge wirklich so sieht, wie gerade beschrieben. Tatsächlich sehen es aber viele Männer so, dass Frauen Schlampen sind, die viel Sex haben. Solche Männer setzen dann durch diese Geschichte genau diesen Frame, freuen sich über die tolle Reaktion, vergessen aber, dass sie die Dinge ja eigentlich gar nicht so sehen, vergessen vor allem aber Frage 2 und 3. Zu Frage 2: Was dieser Frame aussagt über jeden Mann, der ihn einer Frau beispielsweise durch so eine Geschichte vermittelt, ist super. Er verurteilt Frauen nicht dafür, wenn sie mit Männern schnell unkomplizierten Sex haben. Das erhöht natürlich die Chancen, dass die Frau auch mit ihm demnächst unkomplizierten Sex haben wird. Der Frau kann es aber leicht so gehen, dass sie diesen Aussagen des Mannes misstraut. Offensichtlich, weil die meisten Frauen eben andere Erfahrungen gemacht haben. So hätten sie es vielleicht gerne, dass sie nicht als Schlampe verurteilt werden für schnellen Sex, werden es aber doch immer wieder, vielleicht sogar von Männern, die leichtfertig obige Geschichte erzählt haben, ohne wirklich davon überzeugt zu sein. Zu Frage 3: Und da beginnen die Probleme. Gleicher Mann wird vielleicht als nächstes erzählen, wie wichtig ihm Treue in einer Beziehung ist, nachdem ihn seine Exfreundin betrogen hat, die Schlampe. Oder es wird gemeinsam abgelästert über die anderen Mädels im Club, diese Nutten... Auch Eifersucht ist weitestgehend fehl am Platze, wenn man obigen Frame setzt. Weitestgehend, nicht vollständig. Genau so wenig schließt der obige Frame natürlich Treue in einer Beziehung aus. Wieder will ich mit diesem Beispiel nur das eigen Auge darauf lenken, was dieser Frame impliziert oder implizieren kann. Und wie wichtig es deshalb ist, sich darüber Gedanken zu machen, welche Bedeutung Frames für den weiteren Verlauf einer Verführung haben. Framing durch die Frau In der Einleitung habe ich dieses Thema schon kurz angesprochen. Natürlich setzen auch Frauen Frames in der Verführung, bzw. wiedersprechen eben aus Unsicherheit oder fehlender Glaubwürdigkeit des Mannes gerne mal Frames, die er setzt. Das drückt sich dann meist in sogenannten Shittests aus. Klassische Beispiele "Da musst du dich schon etwas mehr anstrengen, um mich zu kriegen." "So schnell geht das nicht, Junge!" "Ich bin keine Frau für One Night Stands." "Von dir lass ich mich sicher nicht abschleppen." Wenden wir wieder einmal die drei Fragen auf obige Aussagen an, die in ähnlicher Form wahrscheinlich fast jeder Mann schon einmal gehört hat. Zu Frage 1: Ja, die meisten Frauen können zu diesen Aussagen leider wirklich stehen. Zu Frage 2: Für mich persönlich (aus meinem Erfahrungsschatz heraus, also aus meinem Frame!) bedeuten solche Aussagen zweierlei. Einerseits etwas positives, nämlich, dass sie unser Gespräch wirklich als Flirt ansieht, nicht nur als Plauderei oder Small Talk. Ich bin also in ihrem Raster, sie akzeptiert mich zumindest grundsätzlich als potentiellen Sexualpartner. Gleichzeitig sagt sie damit aber auch, dass sie die Macht hat. Ich will etwas von ihr, ich will sie abschleppen, will sie kriegen. Sie ist in der Position der Wählenden. Zu Frage 3: Wenn es mir also nicht gelingt, sie von diesem Frame wegzubringen (damit beschäftigen wir uns gleich unter Reframing), dann wird sie sich darin bestätigt fühlen, also weiter nach diesem Muster vorgehen. Sie hat die Macht, sie hat, was ich will und da will sie mich erstmal nicht ran lassen. Danach wird sie auch handeln, dumme Ausgangsposition. Was kann ich als Mann nun tun, wenn Frau solche Frames setzt und danach handelt? Einerseits kann ich sie ignorieren und einfach mein Ding durchziehen. Keine elegante Lösung, aber meistens im 1.Moment die beste, meiner Erfahrung nach. Erst, wenn sie weiter auf den Frame beharrt, würde ich meine Taktik ändern, weil ich sonst eben nicht weiterkomme. Andrerseits könnte ich sie auch einfach angrinsen, "okay" sagen, mich umdrehen und gehen. Risikoreich, aber wenn es funktioniert, grandios. Je nachdem, wie fest sie nämlich zu dem Frame steht bzw. wie sehr sie an mir interessiert ist, wird sie mich zurückziehen, danach immer wieder meine Nähe suchen oder eben auch im schlimmsten Fall, ihren Frame halten und mich im weiteren Verlauf ignorieren. Im letzteren Fall bin ich persönlich der Meinung lief davor schon eine Menge falsch, sonst hätte sie wahrscheinlich genügend Interesse, um sich zumindest unauffällig wieder öfter in meine Nähe zu stellen. Die dritte und elegante Möglichkeit ist ihre Aussagen konsequent zu reframen, also ihren Frame umzudeuten, eine andere Interpretationsmöglichkeit ihrer Aussagen herzunehmen, kurz: der Aussage eine andere Bedeutung zu verleihen, die besser für mich ist. Reframing Reframing heißt, wie gerade schon erklärt, einem "alten" Frame eine neue Bedeutung, also auch einen neuen Bedeutungsrahmen, eine neue Möglichkeit, darüber zu denken, zu geben. Nehmen wir wieder obige, beispielhafte Aussagen der Frau her. "Da musst du dich schon etwas mehr anstrengen, um mich zu kriegen." "So schnell geht das nicht, Junge!" "Ich bin keine Frau für One Night Stands." "Von dir lass ich mich sicher nicht abschleppen." Gemeinsam ist ihnen allen, dass Frau die Macht hat bei der Partnerwahl und du da (noch) keine Chance hast. Das ist also auch die Bedeutung, der Frame, den es umzudeuten gilt. Wer sich schon ein bisschen mit dem Thema Flirten & Verführen beschäftigt hat, weiß wahrscheinlich sowieso schon beispielhafte Antworten auf solche Aussagen. Das ist okay, denn um die beispielhaften Antworten soll es eigentlich auch gar nicht gehen. Viel mehr sollen sie anhand des Gesamtbeitrags jedem das Verständnis dafür verschaffen, was sie bewirken, was Frames sind, wie man sie umdeutet (Reframing) bzw. sie selbst setzt und hält (Framing). Beispielhafte Antworten "Alle Frauen, die mir das gesagt haben, waren nachher schlecht im Bett. Verdammt, ich hatte so große Hoffnungen in dich." "Oh man, du bist auch nur eine von denen, die nur ein Stück Fleisch in mir sehen. Man, ich hab auch innere Werte!" "Süß, du erinnerst mich an meinen kleinen Cousin, wenn man ihm sein Spongebob Kuscheltier wegnimmt." "Woran du schon wieder denkst, spar dir das doch für den Telefonsex auf." Die Umdeutungen durch diese beispielhaften Antworten sind vielfältig, aber laufen letztendlich immer wieder auf das gleiche hinaus. Du hast nicht die Macht und / oder wir werden sowieso Sex haben. Allen Anfängern, vor allem denen, die Probleme mit Schlagfertigkeit haben, rate ich jedoch genau solche Antworten erst einmal nicht zu verwenden. Warum? Weil die Frau sie auf ihre Schlagfertigkeit und den neuen Frame testen wird. Wenn du dann nicht mehrere solche Antworten, die auch noch in den Kontext (in den Frame) passen, parat hast, wird sich das viel negativer auswirken, als der Reframe positives bewirkt hat. Siehe Karl Theodor zu Guttenberg. Stattdessen rate ich entweder auf Shittests jeglicher Art mit einem Grinsen, "Süß" und dann Stille oder einem neuen Thema zu reagieren oder dann eben später konkret an Frames, Framing und Reframing zu arbeiten. Besser ist es sich einzeln genau in diesem Punkt langfristig zu verbessern, als jetzt konzeptlos solche Antworten zu nutzen. Da ist ein "Süß" und Vakuum viel besser geeignet, um kurzfristig erfolgreich zu sein. Selbst Frames setzen und halten Wie setzt man nun also Frames im Gespräch, statt sie vielleicht nur umzudeuten. Welche sind überhaupt vorteilhaft in einem Flirt. Welche Aussagen will man überzeugend vermitteln und danach handeln? Kommt darauf an, wäre meine Antwort. Zum Beispiel gibt es Frauen, die vom ersten Moment an mit einer Beziehung liebäugeln, wenn sie einen Mann kennen lernen. Bei solchen Frauen ist es natürlich gut, wenn man ihnen dieses Interesse an einer Beziehung auch selbst vermitteln kann. Andere wollen einfach schnellen, unkomplizierten Sex (selbst wenn sie das nicht zugeben), denen vermittelt man dann besser jene Aussage glaubhaft. Daher: kommt in vielen Fällen darauf an, was du selbst willst. Darüber solltest du dir dann einfach bewusst sein, anhand der drei Fragen reflektieren, was dieser Frame bedeutet und dich somit dann selbst zwingen, danach zu handeln. Willst du also beispielsweise gerade nur deinen Spaß haben, dann wäre folgender Frame, den mein Partner Stephan / "Taki" gerne verwendet, eine Möglichkeit: Nicht für monogame Beziehung verfügbar Du: "Bist du ein Single Typ oder ein Beziehungstyp?" Sie: "Wie..?" Du: "Naja, ich war zum Beispiel früher ein Beziehungstyp, aber jetzt bin ich glaub ich ein Single Typ. Ich kann mich nicht an 1 Frau binden. Ich will eine gewisse Freiheit genießen. Andererseits liebe ich es einfach mit jemandem zusammen einzuschlafen und aufzuwachen, Sonntags mit einem Kuss geweckt zu werden und zusammen im Bett zu frühstücken. Ist das nicht ein Dilemma?" Trotzdem halte ich zumindest einen Frame für grundsätzlich positiv in einer Verführung. Ich habe ihn oben als Beispiel schon vorgestellt und erklärt, hier noch mal eine Möglichkeit, ihn ins Gespräch einzubetten. Es gibt keine Schlampen, keine Hengste - Sex macht Spaß und das ist gut so! Du: "Du warst in der Schule sicher eher die liebe / die böse, oder?" Sie: "Eher die liebe / die böse, bla bla..." Du: "Was ich an der Schule wirklich gehasst habe war, wie die Lehrer oder auch die anderen einen verurteilt haben. Man hatte so seinen Platz und egal, was man eigentlich getan hat, man kam da nicht wirklich raus. Eigentlich genau so wie bei Männern und Frauen allgemein, ich habe mich da neulich wieder ewig über einen Freund aufgeregt. Er hat gerade was mit einem Mädel am Laufen und hat ernsthaft direkt hintereinander erst gesagt, wie geil ers findet, dass sie so pervers ist und halt auch gleich ohne zu meckern bereit für mehr war. Und dann wie scheiße das wäre, weil er ja mit so einer Schlampe keine Beziehung anfangen kann, obwohl er das schon ewig gern mal wieder hätte. Ich mein, der tickt auch nicht ganz richtig, oder? Sex macht Spaß, Sex ist geil und er selbst feiert sich ja auch darauf, was mit ihr zu haben, wieso darf sie das dann nicht? Wieso ist sie die böse Schlampe und er der geile Hengst?" Darauf aufbauend und danach gehandelt wird diese Einbettung des Frames für eine Menge lächelnder Frauen sorgen, wenn du es nur zulässt. Wie du außerdem siehst, lässt sich dieser Frame sehr leicht in verschiedenste Themen einbetten, sofern du nur den Bezug zum Thema "Menschen verurteilen sich" herstellst. Andere mögliche Frames beziehen sich z.B. auf Diskretion, dass man Frauen, die die Initative ergreifen mag oder wie es ein Freund von mir gerne macht: (Risikoreich! Trotzdem nicht schlecht, weil es zeigt, dass man bereit ist, die Frau zu verlieren.) er sagt, dass er mit Frauen grundsätzlich auf kein drittes Date geht und also am zweiten Date Sex Pflicht ist. Das, weil er die Erfahrung gemacht hat, dass der Sex anders scheiße war, es auch so nicht gepasst hat und er sich die Zeit hätte sparen können. Funktioniert für ihn sehr gut, weil er wirklich so denkt und eben danach handelt. Außerdem demonstriert er so natürlich auch einige andere, positive Eigenschaften wie dass ihm seine Zeit kostbar ist und er Erfahrung mit Frauen hat. Das kann er, weil es stimmt, womit wir wieder beim 1.Absatz wären: der "Stärkere gewinnt". Liebe Grüße, Philipp
  2. Ein angehender PUA in Sets kommt oft in Situationen, denen er nicht gewachsen ist, bzw. welche er vermeiden will. Bestes Beispiel dafür sind IODs ihrerseits, der Beginn von negativen Gesprächsthemen oder Shittests ihrerseits, zu denen einem in diesem Moment der passende C&F Spruch einfach nicht einfallen will. Problematisch wird es, wenn er in diesen Situationen nicht weiter weiß, ihm keine Möglichkeiten einfallen, den Shittest zu umgehen, das negative Gesprächsthema zu unterbinden oder den IOD souverän wegzustecken. Dabei ist es so leicht - Reframing ist hier das Stichwort. Auch hier gilt wie beim Teasing je absurder desto besser. Aber zunächst kurz einige Worte zu dem Begriff Frame selbst. - In der Pickup Szene versteht man unter dem Begriff Frame meist das Auftreten der eigenen Person, das Ziel wäre ein Alpha-Frame. Andere nehmen einen also als selbstbewusste, outcome-unabhängige, andere Menschen anführende Person wahr. Das ist jedoch nur ein Teil der Wahrheit, denn während der Konversation mit einer Frau ist man nicht nur in diesem einen Alphaframe. Ganz im Gegenteil, ständig wechselt der Frame. Zu Beginn das Ziel Attraction zu kreieren, folglich ist ein High-Energy, fun, playful Frame nötig. Später will man aber Rapport, eine Verbindung aufbauen, hier stört die playful Attitude, ein positiver laid-back Frame muss her. Eine Blase muss um die Frau und einen selber aufgebaut werden, es geht um Intimität, sie und dich. Die Frau jedoch versucht diesen Frame oft zu ändern, der Begriff emotionaler Tampon fällt mir hier ein. Sie will den Mann LJBFen, bei ihm all den negativen Mist abladen, der ihr so begegnet. Zurück zum Reframing: Man will diese negativen Gesprächsthemen umlenken auf positive, will zurück zu einem positiven Frame. Der einfachste Weg, um das zu erreichen ist sie zum Lachen zu bringen. (oder sie wirkt gelangweilt von dem alten Thema, oder sie bringt eine Aussage, mit der ihr nichts anfangen könnt, oder ein IOD, oder ein Shittest,...) - Praktische Anwendung Hier für euch einige meiner Standardreframes. Sie sind absurd, sie passen nie in diesem Moment und genau deswegen funktionieren sie. *auf einen beliebigen Gegenstand in der Umgebung zeigen* *überraschter Gesichtsausdruck mit leichtem Grinsen* Butterfly: Wow, schau mal da, ein(e)..." (z.B. auf der Straße "...eine Laterne") Butterfly: "Hey, was passiert eigentlich, wenn sich ein Mensch zwei mal halb tot lacht?" Butterfly: "Ja,...hmmh, ich esse gerne Ravioli nackt im Regen." (Credit an Romeopatra für die beiden) Je absurder desto besser. Was bringt das Ganze? Sie ist dermaßen vor den Kopf gestoßen von dem Schwachsinn, den ihr da grade von euch gebt, dass sie auf jeden Fall vergisst, worüber sie gerade geredet hat. Gleichzeitig fängt sie das Lachen an. Transportiert letztendlich auch Non-Needyness, bzw. Outcome Abundance und den Attraction Switch "Er hat seine eigene Welt". Finaler Hinweis Diese Art des Reframings ist sehr effektiv, fordert aber auch einen meiner Lieblingsshittests heraus. HB: "Du bist schon verrückt, oder?" Butterfly: "Oh, ich steh so auf... Bettpfannen." Das Schöne ist, auch den kann man reframen, wie einem gerade beliebt. Viel Spaß damit, aber nicht übertreiben, auch wenns echt super lustig ist, einfach mal nur zu reframen, egal, was sie sagt.
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