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  1. Viele hier wollen selbstbewusster werden, dominanter auftreten und Alpha werden. Von einem, meiner Meinung nach extrem wichtigen Punkt, der nahezu immer übersehen wird hab ich hier leider noch nie gelesen. Freunde können euch in eurer Persönlichkeitsentwicklung behindern! Versteht mich nicht falsch, nicht alle eure Freunde werden euch dabei behindern. Machen wir uns bewusst, dass sobald 3 oder mehr Personen aufeinander treffen, meist eine soziale Hierarchie entsteht, sofern sie regelmäßig aufeinandertreffen. Vielleicht nicht immer der Fall, aber zu 95%. Diese ist natürlich auch unterschiedlich stark präsent. Auffallend vorallem in den sehr hohen Rängen, als auch in den ganz niedrigen. Im Mittelfeld merkt man oft davon nichts. Gesellschaftlich total totgeschwiegen, aber irgendwo ist jedem unterbewusst klar, dass diese Rangfolge existiert, wenn man etwas darüber nachdenkt. Jemand der Alpha sein will, versucht auf Platz 1 ganz oben dieser Rangfolge zu sein. Vermutlich lest ihr das und denkt euch, ihr habt doch sicher nirgendwo einen niedrigen Rang. Denkt drüber nach, ob dies tatsächlich so ist. Ein Brad Pitt hat, wenn er mit lauter Alphas befreundet ist auch einen niedrigen Rang in seinem social circle. Wobei ich die Erfahrung gemacht hab, dass in Freundeskreisen mit viel sozialer Kompetenz solche Hierarchien eine viel untergeordnetere Präsenz haben. Diese Hierarchie entsteht durch unterschiedliche Dynamiken komplett unterbewusst. In mittleren bis unteren Rängen hauptsächlich durch ausschließen, beispielsweise eine Whatsapp Gruppe in der nicht alle, aber die meisten eines Freundeskreises drin sind oder über „Witze über jemanden aus Spaß machen“. Eine Whatsapp Gruppe, in der nicht jeder, aber die meisten des Freundeskreis drin sind wäre da ein Beispiel für das Ausschließen. Meistens mag Person A, die Witze über Person B macht diese sogar und meint das nicht persönlich. Aber achtet mal darauf, welche Intention diese Witze haben. Mit etwas Menschenkenntnis merkt man, welche Witze tatsächlich einfach nur lustig sein sollen, und nicht böse gemeint sind. Und durch welche Witze Person A einfach nur zeigen will, sie steht über Person B. Achtet mal genauer auf sowas. Gibt da ganz viele Verhaltensweisen, die total unterschwellig sind und man normal nichtmal wirklich wahrnimmt. Menschen zeigen anderen Menschen nur so viel Respekt, wie diese Respekt einfordern. Mag jemand sich selbst nicht, wird dieser viel eher von anderen abgelehnt. Mag sich jemand selbst, wird er ebenso auch von anderen viel eher gemocht. Problematisch wird es jetzt, wenn ihr einen niedrigen Rang innerhalb eines Freundeskreis habt, und dann anfangt euch selbstbewusster und dominanter zu verhalten. Menschen versuchen, soziale Gefüge aufrecht zu erhalten. Dass der eigene Rang, und die der anderen erhalten bleibt. Sie werden verhindern wollen, dass ihr „aufsteigt“. Sie werden euch nicht ernster, als zuvor nehmen. Sie werden versuchen, dass ihr eure neuen Charaktereigenschaften nicht verinnerlicht. Und genau dadurch funktioniert dieses „fake it till you make it“ auch viel weniger, weshalb eure Persönlichkeitsentwicklung blockiert wird. Vielleicht lest ihr das jetzt, reflektiert euren Freundeskreis und merkt, da sind ganz viele „Freunde“ die euch klein halten wollen. Nehmt das Ihnen nicht übel! Das Ganze läuft ja in der Regel nicht bewusst ab. Oft hilft es, einfach vom Freundeskreis mehr Abstand zu nehmen. Sobald ihr genug Abstand habt, wird der Freundeskreis euch in der Regel automatisch viel respektvoller behandeln. Oft muss die Distanz dann aber aufrecht erhalten bleiben, sofern ihr respektvoll behandelt werden wollt. Nehmt Leute von Freundeskreis 1, in dem ihr einen geringen Rang habt mal in Freundeskreis 2 mit, in dem ihr höheren Rang habt. So merken sie, aha der Dude macht in letzter Zeit so wenig mit uns, weil er andere Freunde hat, mit denen er scheinbar lieber seine Zeit verbringt. Macht euch aber eins bewusst: Ihr könnt Menschen meist nicht durch Reden dauerhaft verändern, sondern lediglich durch euer eigenes Verhalten. Und manchmal ist es besser, sich einfach Menschen zu suchen mit denen es „passt“, statt euch oder andere so zu verändern, dass es passt.
  2. Moin Leute, ist schon ein wenig her, dass ich mal das Forum um Rat frage. Normalerweise habe ich für alles meiner Probleme eine Lösung gefunden und bin nach wie vor der Meinung, dass viele der Probleme einfach bekämpft werden können, wenn man sich ihnen stellt und dagegen etwas unternimmt. Bloß wenn trotz mehrerer Anläufe und Bemühungen der Erfolg aus bleibt, steht man irgendwann mit dem Rücken zur Wand. Zum Thema: Seit meinem 18. Lebensjahr ist massig viel negatives passiert. Damals war ich ein gern gesehener Kumpeltyp, hatte sehr gute Freunde (Freundschaften über 14 Jahre) und eine halbwegs intakte Familie (Mom + Stiefpapa). Frauen kamen und gingen wie es eben so ist. Doch jetzt bin ich fast 25 Jahre alt. Keiner meiner Freundschaften ist länger als 2 Jahre und alle wichtigen Menschen zu denen ich eine starke Bindung hatte, sind weg. Ich will das so wenig emotional rüber bringen wie möglich daher paar Stichpunkte. (Stiefvater tot, originaler Dad Kontakt abgebrochen, Mama Drogenabhängig, Trennung über Trennung in LTRs, meine besten Freunde haben mich entweder hintergangen oder sonst wie hängen gelassen => KS) Ich klammerte die letzten Jahre an den Bindungen, die ich hatte - vergebens. Nach meiner letzten Trennung war es soweit, dass nun auch die letzte Verbindung gerissen war und ich keinen wichtigen Menschen mehr in meinem Leben hatte. (das war vor fast 2 Monaten) Ich war natürlich nicht untätig und habe aktiv versucht etwas zu unternehmen. Ich lernte neue Menschen kennen. Hatte den einen oder anderen Erfolg bei Frauen und gehe wieder brav in mein Fitnessstudio. Aber dennoch fühlt es sich so an, als wäre ich alleine. Ich wusste, dass ich seit einiger Zeit nicht alleine sein kann, weil mir die Leere so immer sehr bewusst wurde. In einer LTR habe ich mich geborgen gefühlt und war glücklich. So hüpfte ich von LTR zu LTR. Baute sehr starken Rapport auf und integrierte mich in die Familien. Aber eine LTR ist ja bekanntlich nicht für ewig... und so starb wieder jeder wichtige Mensch und jegliche Verbindung zu ihnen. Da so viele wichtige Menschen aus meinem Leben gegangen sind klammerte ich ständig daran nicht alleine sein zu müssen. Dieses "alleine sein" Gefühl ist nur da, wenn ich in keiner LTR bin und somit keinen Anhang zu einer Familie habe. Andere Frauen oder Freunde haben für mich nicht mehr den Wert, den sie vorher hatten, da ich die Einstellung habe dass jeder Mensch nur auf Zeit ist und früher oder später geht. Und irgendwie macht mich das traurig. So verstreicht nun Wochenende für Wochenende und es fühlt sich einfach einsam an weil ich zu niemanden eine enge Verbindung mehr habe. Daher versuche ich gerade "alleine" irgendwie diese Leere zu füllen. Aber das klappt nicht... Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. wie geht ihr damit um? BEEF
  3. Wie steht es um die Frauen bei dir? Jeden Tag eine andere Frau und obendrein läuft dein Leben wie am Schnürchen? Der Fall ist selten, aber es soll ihn geben! Wenn du einer jeder seltener Männer bist, dann brauchst du diesen Thread nicht und kannst dich sehr glücklich schätzen. Für alle anderen, wozu ich auch mich zähle, gibt es sicher den einen oder anderen Lebensbereich, der dann doch nicht so geradlinig verläuft. Primär sind wir natürlich in einem PU Forum, wobei es darum geht das A-Z im Umgang mit Frauen kennenzulernen. Das mit den Frauen ist natürlich so ein Thema… Über viele Jahre habe ich die Entwicklung von PU mit verfolgen können. Immer mehr Bücher mit vollmundigen Versprechungen sind wie selbstverständlich bei Thalia erhältlich und selbsternannte Gurus übertrumpfen sich mit vollmundigen Versprechungen. Da finde es nicht wunderlich, wenn Neulinge im Thema dieses nach kurzer Zeit enttäuscht aufgeben. Das leider, bevor sie die eigentliche Tiefe des Themas kennenlernen konnten. Nach dem Einstieg nun zum eigentlichem Grund des Threads. 2010 habe ich, mit 21, das erste Mal von PU erfahren und fand das Thema genial! Ich habe mich in einer jungen Studentenstadt ausprobiert, weiterentwickelt und viel über Frauen, wie auch über alle anderen Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung gelernt. Was ich am Anfang noch nicht wusste, das war die Vielfalt, die sich hinter Pick Up verborgen hat. Neben dem Umgang mit Frauen ging es um Psychologie, um Karriere und um die Wichtigkeit des sozialen Kreises. Dazu beigetragen haben in den meisten Fällen neben den Büchern, die ich gelesen habe, vor allem auch die Leute, die ich kennenlernen durfte und mit denen ich mich ausgetauscht habe. So haben wir uns in einem Kreis von bis zu zehn Leuten getroffen und regelmäßig ausgetauscht. Jeder konnte zu seinem individuellen Thema etwas zur Gruppe beitragen. Das Sahnehäubchen war für mich, dass sich aus diesem Kreis meine besten Freudschaften gebildet haben. Nun bin ich vor etwa einem halben Jahr in Leipzig und muss feststellen, dass hier anscheinend keiner dieser Gruppen besteht oder ich sie einfach noch nicht gefunden habe. Ich finde das Leipzig selbst ist eine junge und wachsende Stadt, welche ein super Potential hat! Daher wäre es schade, wenn Leute, die ähnlich denken wie ich, sich nicht kennenlernen würden. Ich möchte versuchen so eine Gruppe in Leipzig aufzubauen. Zunächst wäre es super, wenn sich ein Stammtisch etabliert, der sich 1x im Monat trifft. Bei den regulären Treffen kann man sich zum gemeinsam feiern gehen, Streetgame oder einfach auf ein Feierabendbierchen auf der Sachsenbrücke verabreden. Für alle Interessierten geht es hier natürlich nicht um das Alter oder die bereits vorzuweisenden Erfolge. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Gleichgesinnte für seine Interessen findet. Wenn du Interesse hast, kannst du mir gern eine PN schreiben oder den Thread kommentieren. Wenn sich einige Leute gefunden haben, würde ich dann ein Treffen organisieren. Beste Grüße LetsplaytheGame
  4. Hallo Community, wer kennt es nicht, man Blickt viele Jahre zurück und man sieht das alte "ich". Heute stehst du da mit erhobenen Hauptes und lachst über die Vergangenheit. Darüber habe ich mir die letzten Wochen öfters Gedanken gemacht, was war, was ist und was sein wird. Welche Geschichte hat dich am Meisten im Leben bewegt? Willst du sie uns mitteilen und mit vollen stolzes erzählen, wie du dich verändert hast? Was hat dich mitgenommen und worüber hast du heute noch zu kämpfen? Ich fange mal mit einer meinen kleinen Geschichte an: Ich bin ohne wirklichen Vater aufgewachsen bei einer alkohol- und krebskranken Mutter. Das Gefühl von Familie war und ist für mich lange Zeit ein Fremdwort gewesen. Als ich 16 war, hatte meine Mutter ihre große Liebe geheiratet, meinen Stiefvater. Leider war dieser psychisch nicht der fitteste und brachte sich nach 1 Jahr selber um. Es war zwar nur eine kurze Zeit aber ich habe gesehen wie schön Familie sein kann. Heute weiß ich genau, dass ich meine eigene glückliche Familie gründen werde und habe gute Vorstellungen, wie das aussehen wird. BEEF
  5. LoveLing

    LoveKing's Videoblog

    Hallo Interessierte und Freunde der allumfassenden Liebe und des Genusses, Ich möchte hier ein Videoblog zeigen, der gestartet ist. Ich weiß nicht ob ich hier an der Stelle Forumsrubriktechnisch richtig bin, aber wenn nicht, dann bitte ich um verschiebung dahin wo es besser passt. lg, LoveLing
  6. Respect yourself! Ausgehend von einigen Beiträgen hier und dem Verhalten einiger User hab ich das Gefühl, dass sich viele Leute einfach unter Wert verkaufen und Dinge mit- oder durchmachen, um Ihren Partner zu gefallen, obwohl dieser eigentlich den Mist gebaut hat und selbst an sich arbeiten sollte. Nein statt dessen wird analysiert, das eigene Verhalten hinterfragt und es werden Ziele und Anweisungen erstellt, um sich so zu verändern, dass der Partner/Lover oder auch nur das Ziel der Begierde wieder von einem attracted ist und man wieder im reinen miteinander ist. Versteht mich nicht falsch. Die Arbeit an einem selbst und die persönliche Weiterentwicklung ist immens wichtig und auch sinnvoll. Hört bloß nicht auf, daran zu arbeiten. Bloß ist es in diesem Fall die falsche Herangehensweise, sich nur darauf zu konzentrieren. Man liest Beiträge wie: „Meine Freundin hat mich betrogen, was kann ich tun, damit ich sie wieder zurück gewinne." "Meine Freundin hat mir gesagt, dass ich sie nicht mehr beachte und ihr nicht mehr das gebe, was sie will" (und im Anschluss wird dann aufgelistet, was man im Grunde für sie alles tut). "Sie meldet sich nicht, was soll ich ihr schreiben, damit sie es wieder tut?" und und und… Wenn man das liest, schlackern einem die Ohren weil man das Gefühl bekommt, dass die Leute sich teilweise so abhängig gemacht haben, dass sie gar keine andere Wahl haben, als sich zu kastrieren, masochistische Moves zu machen um zu versuchen die Beziehung zu retten oder die Bestätigung von anderen zu bekommen und nach dem Lebenszeichen anderer förmlich gieren. Und oft frage ich mich: Warum nur??? Sie hat dich betrogen! Warum bist du nicht sauer und zeigst ihr die kalte Schulter? Warum versuchst nur du dich zu ändern, lässt aber deine Partnerin völlig freie Bahn? Warum kann dich deine Partnerin so von oben herab und teilweise auch respektlos behandeln, ohne das du mit entsprechenden Konsequenzen reagierst? Warum versuchst du jemanden hinterherzurennen, der offensichtlich kein Interesse an dir hat? Wo ist dein Respekt dir selbst und deinem Leben gegenüber? Warum lässt du das so mit dir machen? „Ja aber wir sind doch schon 1,3, 50 Jahre zusammen und ich will die Zeit nicht einfach wegwerfen.“ „Sie bedeutet mir so viel. Ich will sie einfach nicht verlieren“; „Sie ist was ganz besonderes ich will nur sie“; „Ich habe zwar Alternativen aber sie hat es mir total angetan“… diese und weitere Argumente werden einem dann um die Ohren gehauen. Ja ihr habt Recht. Sind Emotionen und Gefühle im Spiel ist das Ganze alles nicht mehr ganz so einfach. Im Gegenteil. Ist einem der Partner richtig wichtig, hat man eine ganze Menge zusammen erlebt und durchlebt und es entsteht eine tiefe Bindung zueinander. Doch gibt diese Bindung eurem Partner das Recht, euch nun so zu behandeln? Hat diese tiefe Bindung und die starken Emotionen nun dazu geführt, dass ihr jeden Scheiß mitmachen müsst? Wo ist euer Selbstrespekt? Die Achtung vor eurem Leben. Vor dem was ihr wollt. Der Achtung davor, von demjenigen, den ihr liebt/begehrt auch entsprechend behandelt zu werden, wie ihr es für richtig erachtet? Ihr seid mit eurem Partner schon ne Weile zusammen. Da könnt ihr davon ausgehen, dass er weiß, was euch wichtig ist. Wo eure Werte liegen und wie ihr behandelt werden wollt. Dass sie/er es nicht tut ist auch eine Form der Respektlosigkeit und geringen Wertschätzung euch und der Beziehung gegenüber. Wenn ihr das nicht erkennt, verliert ihr sie/ihn schneller als ihr bis 3 zählen könnt. Reagiert ihr auf ihr/sein Desinteresse mit noch mehr Interesse, Liebe und Zuneigung, wird sie/er den Respekt vor euch völlig verlieren. Daher… respektiert euch erstmal selbst. Werdet euch bewusst, was ihr wollt, wo eure Werte und Zielsetzungen liegen. Das müsst ihr selbst definieren. Arbeitet an euch, eurer Persönlichkeit und lasst nicht jeden Scheiß mit euch machen. „Aber wie finde ich überhaupt meine Prinzipien und Werte? Wie finde ich überhaupt zu mir selbst?“ Ich glaube, dass das mit sich selbst beschäftigen eine der schwierigsten Sachen im Leben ist. Wer will sich selbst schon gerne einschätzen? Wer redet schon gerne über seine Stärken und Schwächen und kann diese ohne Probleme benennen? Wer ist überhaupt in der Lage, wirklich ehrlich zu sich selbst zu sein und überhaupt Eigenschaften an sich selbst festzustellen? Bei positiven mag das noch gehen. Aber negative? Niemand will an sich gerne selbst gerne Schwächen feststellen. Und doch ist es immanent wichtig diese zu kennen. Nur wenn ich meine Schwächen kenne, kann ich selbst daran arbeiten. Meistens werden einem diese Schwächen auch erst in Zeiten persönlicher Krisen bewusst (so war das bei mir der Fall). Aber die Arbeit an einem Selbst kann unglaublich Spaß machen. Man fängt an, Seiten an sich zu entdecken, die man vorher nicht von sich erwartet hat. Man ist dadurch leichter in der Lage, an seine persönlichen Grenzen zu gehen und diese dann auch zu überspringen, sofern man es selbst wirklich will. Man entwickelt Mut in Dingen, die man vorher nicht für möglich gehalten hat. Man setzt sich mit Dingen wie Selbstwert, Selbstannnahme, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz auseinander. Bekommt mit, dass dies eigentlich keine Synonyme sind sondern jedes einzelne Empfinden seine eigene Berechtigung hat. Man reißt Mauern ein, schafft Glaubenssätze ab, die man sich selbst errichtet hat. Und… Man lernt was für einen Selbst wichtig im Leben ist. Ich bin mir selbst die wichtigste Person im Leben. ICH muss mit MIR jeden Tag aufs neue starten. ICH muss im Endeffekt immer mit mir selbst den Tag leben. ICH muss mit MIR selbst jede Nacht einschlafen. ICH bin immer um MICH rum! Freunde kommen, Freunde gehen. Partner treten in ein Leben aber auch wieder aus. Verwandte sind auch nicht immer da. Alles hat irgendwann ein Ende. Nur ich bin von Anfang bis Ende bei mir. Sie betrügt euch? Zeigt ihr danach die kalte Schulter. Sie hat den Mist gebaut. Ja ihr habt auch eine Mitschuld an der ganzen Misere, aber vordergründig ist sie es, die den Mist gemacht hat. Ihr schenkt ja auch keinem Kumpel Geld, der kurz zuvor euch übers Ohr gezogen hat. Sie beachtet euch nicht mehr und sagt, dass ihr nicht mehr das Gefühl gebt, begehrt zu werden? Bevor ihr jetzt in Aktionismus verfallt, solltet ihr euch fragen, ob sie damit überhaupt Recht hat. Stimmt das überhaupt? Erst dann solltet ihr handeln. Selbstrespekt ist eine immens wichtige Sache in Beziehungen (egal welcher Form). Habt ihr diesen nicht, liebt ihr nicht euch selbst am meisten, ist jede Beziehung auf kurz oder lang zum Scheitern verurteilt. Ein (persönliches) Beispiel. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit eine eigentlich echt tolle Freundin gehabt. Wir hatten ne echt geile Beziehung mit viel Liebe, Aufmerksamkeiten, gemeinsamen Urlaub, viel Sex und Zuneigung. Das hatte sich dann aber innerhalb von zwei Monaten auf ihrer Seite komplett gewandelt (warum ist jetzt nebensächlich). Sie wurde immer kälter, zeigte weniger Zuneigung… ich kam mir vor, als wäre ich der einzige treibende Faktor, der versucht an der Beziehung zu arbeiten. Brachte ihr Blumen, schenkte ihr Aufmerksamkeit, machte ihr Komplimente, versuchte gemeinsame Aktivitäten zu organisieren, versuchte ihr nahe zu sein. Doch je mehr ich es versuchte, desto mehr entfernte sie sich von mir. Das ganze zog sich zwei Monate hin, bis ich zu mir selbst sagte: „Stopp… Was machst du hier überhaupt? Arbeitest und rackerst dich ab und es kommt nichts zurück. Das ist nicht das, was ich mir unter einer guten Beziehung vorstelle“. Ich habe sie geliebt ohne Ende, auch versucht zu fragen, was los ist, doch immer nur die gleichen, einsilbigen Antworten bekommen: „Alles in Ordnung“; „Mit mir ist nichts“; „Weiß auch nicht, was mit mir los ist“ und und und… keine klare Aussage… einfach nichts. Ich kämpfte quasi gegen Windmühlen, da ich nicht genau wusste, woran es lag und was ich falsch machte (in meinen Augen damals einfach gar nichts, weil ich ihr eigentlich das gab, was sie brauchte und wollte). Doch damit habe ich den Prozess nur verstärkt. Ich liebte sie für eine Zeit mehr als mich selbst. Gab mich auf und versuchte nur noch sie glücklich zu machen. Bis es mir zu bunt wurde und ich ihr sagte, dass ich zwar eine Beziehung mit ihr will und mir auch eine Zukunft mit ihr vorstellen kann, dass aber unter den jetzigen Bedingungen nicht mehr der Fall ist“. Hätte ich das früher getan, hätte ich vielleicht mehr erreichen können. Sie war zwar „geschockt“ von der Message und versuchte mich da zu behalten… Aber im Endeffekt hatte ich nur in diesem Moment etwas gewonnen. Schlussendlich trennten wir uns. Ich war zum einen traurig, sie verloren zu haben und machte den Trennungsprozess durch… doch auf der anderen Seite war ich unglaublich stolz auf mich. Ich stand (wenn auch zu spät) für mich und meine Gefühle ein. Sagte ihr, wie ich die Sache sehe und dass ich es lieber beende, als weiter zu leiden. Das hat zwar im Endeffekt zur Trennung geführt… aber damit habe ich nur das vollgezogen, was sowieso passiert wäre. Trotzdem habe ich die wertvolle Erfahrung gemacht… Lass dich nicht von oben herab behandeln. Behalte deinen Selbstrespekt und steh ein für das was du willst. Auch wenn es nicht klappt, wirst du daraus nur gewinnen, weil man dann Selbstwert erhält und behält. Man ist stolz auf sich und kann geraden Hauptes von sich sagen, für sich selbst eingestanden zu sein. Von daher… macht nicht jeden Scheiß eurer/s Freund/in(Partner/in, Frau/Mann was auch immer mit). Behaltet einen klaren Kopf und das was ihr wollt im Auge und handelt auch danach. Ihr werdet dadurch (selbst bei Verlust) um so vieles stärker und quält euch nicht anschließend auch noch mit dem Vorwurf, wie ihr euch damals verhalten habt. Erkennt die Kraft, die ihr euch selbst geben könnt (Gott klingt das esoterisch :D) und nutzt sie auch. PS: Uuups.. doch länger gworden als beabsichtigt. Für Anmerkungen und Fragen bin ich aber immer zu haben Gruß JuVeNiLe
  7. Ein kleiner Text über PU, den ich zu schade fand, um ihn in meinem Tagebuch zu lassen. Vielleicht regt er ja zu Diskussionen an :-) Es war unser zweites Date. Wir trafen uns Sonntag Abend in einem Café unserer Stadt und eigentlich war schon zu Anfang des ersten Dates klar, dass zwischen uns irgendwas laufen würde. Wir sprachen über wenig ernste Themen, bis eine Frage mich zum Lachen gebracht hat: Wie viele Pick-up-Techniken ich denn eingesetzt hätte, um sie rumzukriegen. Dies konnte ich durch die Bank verneinen, ich habe mich mit zwischenmenschlichkeiten tiefenpsychologisch auseinandergesetzt, mich gefragt, was einen Menschen liebenswürdig macht, Persönlichkeitsentwicklung und so. Das war eigentlich alles. Also entweder habe ich damit nichts zu tun, oder ich bin so fortgeschritten, dass das Script unbewusst mitlauft. Ja, wurde mir erklärt, ich sei ja eigentlich der Typ für PU, Nerdmänner, für die Frauen eine Black Box seien. In ihrem Bekanntenkreis habe sie einen Pick Upper, der müsste das machen, anders krigt er keine Frauen. Punkt! Die Ansage, dass jemand keine Frauen kriegt ist schon extra-hart, die weitere Begründung nach dem Unglück dieses Menschen übertrifft alle weiteren Erwartungen: Ja, da könne er nichts für, er ist klein und hat eine Glatze. Aber er wäre ein sehr guter Freund, wenn es irgendwo ärger gibt, kommt er und löst das Problem mit Gewalt. Doch ein sehr sympathisches Kerlchen, oder? Kleine Männer mit Glatze, die Ihre Probleme mit Gewalt lösen kriegen keine Frauen - wer hätte das gedacht? Klar, für seine Größe und den Haarschnitt kann er nichts, aber ist das der Grund für sein Pech in der Liebe? So viele Haare habe ich auch nicht (mehr). Oder liegt es eher darin, dass er in Kopf alles andere als abendfüllend ist? Der Typ Proteinpumper, der nicht mal auf die Idee kommt, sich Tiefgang geben zu wollen? Die Frage, die sich mir mit Abstand stellte, kann man ihm daran die Schuld geben? Offensichtlich glaubt auch das Umfeld, dass er eigentlich OK sei, nur von seiner Biologie etwas abgestraft. Seine Freunde können ihm nicht die richtigen Schrauben zeigen, die er drehen müsste, um erfolgreicher in seinem "Game" zu sein. Ach ja, wir haben die weitere Abendgestaltung nach einiger Zeit in die Federn verlegt. Die Kellnerin hatte sie mit einem strafenden Blick bedacht, als sie nach einiger Zeit die Rechnung verlangte – getrennt versteht sich :-)
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