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    1. Hallo Leute, Nun folgendes, was mir zugetragen wurde, nämlich dieser Artikel hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Seduction_Community Das interessante ist, dass hier eine Art Definition des PU versucht wird und das ist ja etwas, was ich seit langem bemengele, dass diverse Menschen diverses verschiedenes unter PU verstehen und für sich PU immerwieder neu definieren. Nun dieser Artikel kann ja hilfreich sein, zum Einen sich klarer im PU zu positionieren aber auch dies besser nach Aussen zu kommunizieren. Ich werde jetzt meine Bedenken und meine persönliche Meinung zum Artikel hier reinposten. Ganz unten werde ich mein Fazit geben, was ICH daraus verstehe und mich selbst klar zu dem PU, wie das da formuliert wird, positionieren. Eine Debatte, was denn nun PU ist und was ihr dazu denkt, die kann man ja hier führen. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: 1) Zur Geschichte: Genannt wird Ross Jeffries: https://en.wikipedia.org/wiki/Ross_Jeffries Nun zwischen 1950er und 1994 ist aber viel passiert, und das findet man in der englischen Version des Artikels näher ausgeführt: https://en.wikipedia.org/wiki/Seduction_community Kurz gesagt: Die Entstehung wird in den USA der 60er Jahre angegeben. Welche allgemeine Theorien, quasi Gesellschaftstheorien und Weltsichten in dieser Zeit in der USA vavorisiert wurden, können wir hier lesen: http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-89958-287-1.volltext.frei.pdf Das ist ein sehr guter Text, der zeigt, welche "Gesellschaftsordnung" denn Ross Jeffries und weitere genannte hatten, als sie sich mit diesen Themen beschäftigten. Wenn man sich mit Themen beschäftigt, ist es sinnvoll und wichtig, sich genau das auch bewußt zu sein, nämlich welche Epochen und Zeitalter denn relevant sind um überhaupt den theoretischen Hintergrund zu verstehen. Fakt ist, dass sich genau diese Werte und Vorstellungen verändern im Laufe der Zeit und ja auch an der Stelle sehr verändert haben! So wie heute gab es auch damals theoretische Debatten über diverse Sozialtheorien. In der Abhandlung der Uni Kassel sind die relevanten Personen, die auch die Veränderungen initiierten und die zur Wandlung der damals geglaubten Sozialtheorien führten benannt und etwas ausgeführt. Zentrale Figur ist Talcott Parsons und seine Theorien: https://de.wikipedia.org/wiki/Talcott_Parsons ................................................................................................... 2) Genannte Fachbereiche und problematische Theorien: Der Wiki-Artikel zu SC beinhaltet nur sehr wenige Fachbereiche, an denen man sich quasi orientierte, wenn es um die wissenschaftlichen Untersuchungen und Belegen der Hintergrundtheorien der 50er und 60er (und einige der Theorien kommen noch von der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg) handelt sowie weiterführenden Untersuchungen bis zur heutigen Zeit. Die Literaturliste ist ja geführt. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass es große interne Debatten gibt, (heute sowie damals), was die Hintergrunderklärungen und den Theorien angeht. Eine EINIGKEIT existiert nicht und hat es nie gegeben in der Wissenschaft, sodass man seine persönlichen Theorien stets mit Abhandlungen aus der Wissenschaft belegen kann, wenn man denn möchte. Es lassen sich immer Abhandlungen finden, die zum eigenen Konzept passen. Hier ein Beispiel, um das zu erläutern: Wenn wir nun eine Situation A beobachten. Die Situation A wird von 6 verschiedenen Fachbereichen beobachtet: 1) ein Psychologe, 2) ein Neurowissenschaftler, 3) ein Biologe, 4) ein Soziologe, 5) ein Ethnologe, 6) ein Kognitionswissenschaftler (und das sind ja nicht mal alle!), dann werden ALLE 6 Forscher UNTERSCHIEDLICHE ERKLÄRUNGEN und THEORIEN zur Situation A bringen und AUS JEWEILS IHREM Fachbereich herraus die Situation erklären, und zwar jedes Mal so, dass es NACHVOLLZIEHBAR und LOGISCH im SINNE IHRER Wissenschaftstheorie ist und mit den jeweiligen IHREN Methoden belegt wird. KEINER von ihnen hat ein "absolutes Recht" auf eine Erklärung, daher haben wir hier schon ein zentrales Problem, wenn denn die Fachbereiche der Soziologie, Psychologie und Biologie ALLEIN zum Thema der menschlichen Fortpflanzung hinzugezogen werden. Das ist ein großeres Manko, dass sich nicht wegdebatieren lässt. Genauso wenig lässt sich wegdebatieren, dass der in den Hintergrunderklärungen immanente Sozialdarwinismus, der ebenfalls aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg stammte und in den 50er und 60er Jahren der USA weniger berücksichtigt wurde und breitflächig wiederlegt wurde, dennoch aber vereinzelt in mancher Forschungsinstitutionen immernoch zu finden ist. Diese Debatten waren und sind nun mal die Realität in der Wissenschaft. -->Wichtig Sozialdarwinismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdarwinismus Sehr gut gelungen ist den modenden Evolutionisten die Wiederlegung des Sozialdarwinismus auf diversen Ebenen: Dieses hier aus dem Wikiartikel zum SC: sind quasi ganz klar sozialdarwinistische Elemente, die aber vom Schreiberling des Artikels nicht als solches erkannt werden. Die menschliche Fortpflanzung mit den Begriffen der sexuellen Selektion zu beschreiben ist defakto ein sozialdarwinistischer Angang, der nur passieren kann, wenn man sich nur mangelhaft mit den tatsächlichen Evolutionstheorien und den dazugehörigen Anwendungsbeschränkungen dieser Theorien beschäftigt hat. Das ist an der Stelle ein Fehler und dieser Fehler hat weitreichende Konsequenzen in der Wahrnehmung der Realität aber auch in der Bildung von einigen "Gegenbewegungen" wie Männerrechtsbewegungen, Frauenrechtsbewegungen sowie ein künstlich erzeugter Kampf zwischen Mann und Frau, der exakt zu dem gegenteiligen Ergebnissen führt als sie laut Artikel erreicht werden wollen. Das Missverstehen von Feminismus, sowie Bedrohungsszenarien seitens Männern gehören ebenso zur Problematik dazu. Mit dem eigentlichen Feminismus, den es unabhängig der PU-Bewegung gab und dem, was er sich selbst als Ziel gesetzt hat, hat das alles nichts mehr zu tun. Aus diesem Sozialdarwinismus aber entstehen auch diverse andere probleme, wie Menschenhass, Frauenhass und weitere Antisoziale Haltungen, sowie eine Abwertungssprache, die ebehfalls sich negativ auf die gesetzten Ziele auswirken. DAs ist aber ein eigenes Thema: "Die negativne Auswirkungen fehlerhaften Erklärungstheorien auf die selbstgesetzten Ziele des PU." Hmm... müsste man mal was dazu schreiben.... Aber zurück: Der Bezeichnung sexuellen Selektion kommt aus der Biologie und nicht aus der Soziologie. Diese Bezeichnung wird in der Soziologie nicht angewendet: https://de.wikipedia.org/wiki/Selektion_%28Evolution%29 Im Wiki-Artikel zu SC steht des weiteren: Und das ist eben zum Teil falsch. Genau genommen werden missverstandene Theorien aus der Evolutionsbiologie und der Primatenforschung, die NUR auf Primaten angewendet werden, mal eben aus dem Kontext enthoben und auf den Menschen angewendet, was ja defakto so einfach in der Wissenschaft nicht möglich ist, aber das in den Medien während der kommunikation zu Ergebnissen der Primatenforschung stattfindet, aber auch durch Leihen stattfindet. In der Soziologie lassen sich solche Selektionstheorien und solche Begriffe nicht auffinden. Ich nenne das "das BBC-Syndrom", quasi Medial-erzeugte "Reisserische" Reportagen, wo mal eben schnell neue Beobachtungen aus der Tierwelt auf Menschen projeziert werden um daraus irgendwelche andere ideologien zu erklären. Diese werden dann von Leihen einfach übernommen und noch weiter ausgeschmückt und verformt. Es ist wichtig bei sowas aufzupassen! Dieser Fehler ist sehr häufig aufzufinden. Viele kennen die "Tiere-Analogien", wo die Primaten-Soziologie/Primaten-Forschung mal eben auf komplexe menschliche Gruppen projeziert wird und die Entnahme des Alpha-Begriffs aus dem Kontext dann zu größeren Verwirrungen führt....Tatsächlich glauben dann manche Menschen daran, dass man das Konzept des Alpha auf den Menschen übertragen könnte, was defakto wissenschaftlich falsch ist. Volkommen ausser Acht gelassen werden diverse andere Elemente des sozialen Interaktionen, die den Menschen tatsächlich massiv von Primaten unterscheiden, sowie der volkommen andere Lebensweise der Menschen im Vergleich zu den Primaten oder anderen Tieren. Was will ich genau damit sagen: Nur weil Wissenschaftler ihre Stutien hatten, bedeutet es noch lange nicht, dass da irgend eine relevanter Beweiß für die Theorien der PU-Schreiberlinge vorhanden ist! Alle theoretischen Erläuterungen mit Beweißstudien aus der Literatur lassen sich mit anderen theoretischen Erläuterungen mit Beweißstudien aus der Literatur wiederlegen. (zum Glück!) Es gibt keine wissenschaftliche Absolutismen, sondern nur wissenschaftliche Debatten, und manche der wissenschaftlichen Theorien werden nun mal auch nicht mehr fortgeführt da sie nun mal breitflächig wiederlegt wurden. Sozialdarwinismus wird in der Wissenschaft breitflächig abgelehnt. Hier zwei Beispiele dazu: Dieses aus dem Arikel SC: Die nonverbalen Signale sind kulturspezifisch und NICHT GLEICH in allen Kulturen. Das bedeutet, dass es zwar nonverbale Signale gibt, aber dass sie sich massiv voneinander unterscheiden. Das ist kein Untersuchungsschwerpunkt von Karl Grammer gewesen, und deshalb hat er diesen Aspekt ja weggelassen, aber ein Absolutismus ist er nicht in der lage zu formulieren, denn es wäre Fehlerhaft! Die nonverbalen Signalen, mit denen sich Menschen zu diversen Themen unterhalten, unterscheiden sind so vielseitig weltweit, dass sie OHNE VORWISSEN kaum interpretiert werden können, geschweige denn GESEHEN werden können. Dazu siehe Cliffort Geertz und seine Untersuchungen auf Bali zum balinesischen Hahnenkampf und der nonverbalen Kommunikation, die wohl seitens eines Forschers der nichts davon weiß als FLIRT fehlinterpretiert werden könnte und ziemlich intererssante Auswirkungen auf eine Situation haben könnte... .... Genauso wie die Diversität der Bedeutung des Lächelns definitiv NICHT verallgemeinert werden kann!: https://de.wikipedia.org/wiki/Clifford_Geertz WELCHE männlichen Tanzbewegungen auf Frauen attraktiv wirken, ist genauso massiv von der jeweiligen Kultur abhängig. Das ist ein unwiederlegbarer Fakt. Es lohnt nicht mal diesen Fakt zu belegen, weil es so überdeutlich ist, wie unterschiedlich Tänze weltweit geartet sind!!! Männliche balinesische Tänzer mögen auf weibliche balinesische Frauen attraktiv wirken, werden es aber kaum auf afrikanische Frauen sein, denn diese haben als ATTRAKTIV eine ganz andere Tanzfolge in ihrem soziokulturellen Umfeld GELERNT. Hier gibt es GRUNDLEGENDE Fehler, die seitens der LESER von den STUDIEN, die da im Artikel aufgeführt werden, nicht beachtet werden. Es wird die Tatsache der kulturellen Diversität übersehen und so getan als würden alle Menschen auf der Welt selbige soziokulturelle Hintergründe haben. Dieser Eurozentrismus/Ethozentrismus führt zu FEHLER! Was PU an der stelle tut geht aber weiter, nämmlich Sozialdarwinistische, bereits mehrfach wiederlegte Theorien zu benutzen, um faktisch manche sinnvolle und nützliche Handlungsweisen und soziale Interaktionsformen zwischen den Menschen, die sich nun mal im laufe der Menschheitsgeschichte etabliert haben, als BEGRÜNDUNG zur Funkionsweise dieser Techniken hinzuzuziehen. Dazu wird die kulturelle Diversität der Interaktionsformen komplett ignoriert. Der Grund für diese Ignoranz ist aber ebenso im Sozialdarwinismus zu finden. Die Funktionailtät mancher Handlungsanweisungen oder Tools, welche PU benutzt, haben absolut keinen Zusammenhang mit den angegebenen fehlerhaften Sozialdarwinistischen Theorien und Abhandlungen und es wäre gut und wichtig, sich breitflächig seitens der PU-Community davon zu distanzieren. Die sozialdarwinistischen Theorien HINTER PU sind NICHT der Grund, warum PU teilweise funkioniert! Und da spielt es keine Rolle, wieviele Studien dazu aufgezählt werden, denn defakto werden auch manche genannten Studien in einem falschen Licht gestellt, missinterpretiert und umgedeutet, und aus dem Kontext, in dem sie stehen, enthobe und in einem neuen Kontext hineingetan. Natürlich gibt es wesentlich bessere Theorien, die Menschenfreundlich und Lebensfreundlich sowie Kulturdiversitätsfreundlich sind und zur Erklärung der Wirkung der Tools angewendet werden könnten. Dass das bisher nicht der Fall ist, zeigt, dass es langsam Zeit wird, diese zu etablieren und den Sozialdarwinismus aus dem PU quasi abzutrennen. ODER eine neue Entwicklung/ Bewegung auszurufen, die den Sozialdarwinismus ablehnt aber die Techniken der menschlichen Liebesinteraktion als Themenschwerpunkt setzt. Vielleicht kenne ich sie aber noch nicht und es gibt sie schon... FAZIT für mich: Da ich nun mal dem Kulturrelativisten zugehörig bin und jegliche Sozialdarwinismen ablehne, muss ich den derzeitigen Artikel zu PU in einigen Punkten wehement ablehnen. Der PU-Begriff, wenn er weiter im Sinne des Sozialwarwinismus gebraucht wird, muss ich ebenfalls ablehnen. Manche Themen und menschelichen Interaktionsformen zum Punkto Fortpflanzun und Liebe des Menschen, Flirten und die dazu gehörigen Handlungen und Interaktionsformen sowie der Auseinandersetzung damit, lehne ich jedoch nicht ab. Ich distanziere mich hiermit von der Bedeutung des PU, wie sie im Wikiartikel kommuniziert wird. Kuulturrelativismus (nicht ganz so gut der Artikel dazu aber geht gerade so): https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrelativismus Hier dieses zu Beispiel aus dem SC: Diese Themen sind auch meine Themen und das alles interessiert mich durchaus. Es ist nicht zwingen notwendig den veraltetten und fehlerhaften Sozialdarwinistischen Ideologien zu folgen, um sich mit diesen Thenen zu beschätigen! Ich werde aus dem Grund PU stets in Anführungsstriche setzen, um meine Distanz dadurch zu demonstrieren. -->Ich selbst praktiziere kein "PU" und möchte auch nicht als Teil einer "PU-Community" betrachtet werden. Ich bin einach mal kein Soziaoldarwinist! Ich finde es gut, dennoch hier im Forum sein zu können, denn mit genannten Aspekten aus letztem Zitat beschäftigen sich nun mal viele Communities nicht. Danke fürs lesen und ich bin interessiert daran was ihr dazu denkt! lg, LoveLing
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