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  1. In diesem Text ist es an der Zeit, sich auf einen sehr wichtigen Effekt positiver Aggression zu beziehen und diesen noch zu verstärken – die Anziehungskraft von positiver Aggression auf Frauen. Der Nice-Guy in dir kann erst dann Geschichte sein, wenn du das in den letzten Artikeln gefundene Potential positiver Aggression nun auch im Umgang mit Frauen umsetzt. Hierfür orientieren wir uns stark an praktischen Aufgaben, da positive Aggression erst dadurch wirklich positiv wird, dass sie gelebt – und nicht in sich hineingefressen (=destruktive Aggression) – wird. Sie setzt sich dabei aus den zwei Grundschritten a) Erkennen, wann Aggression nötig und angebracht ist und die richtige Anwendung und „Kommunikation“ dieser Emotion zusammen. Sehr wichtig ist, dass du deine Dominanz, deinen Willen zur Selbstbestimmung und den klaren Weg, den du (mit dieser Aggression) gehst, nicht nur eine Eintagsfliege ist. Vielmehr sollten diese Elemente in den verschiedenen Phasen des Kennenlernens einer Frau immer wieder an die Oberflächte treten und dich ganz klar als maskulinen Mann positionieren. Das wie und wann erläutere ich dir in den folgenden Punkten: 1.) Wenn du dir ein Herz nimmst und eine Frau ansprichst, sollte sie (außer du verhältst dich wie der letzte Honk) dir dafür Respekt zollen. Es geht nicht an, dass Männer ehrlich und offen ihr Interesse gegenüber einer Frau äußern und sie das nicht einmal zu schätzen weiß. Frauen, die dir als erstes im herablassenden Ton ins Gesicht werfen „ Du bist nicht mein Typ.“ Oder „Pff, kein Interesse“ sofort aussagen, wissen nicht zu schätzen, was der Mann gerade für sie getan hat. Egal was für eine Schönheit sie ist, egal oft ihr von Männern prophezeit wurde, sie sei „Germany´s next Topmodel“, das Recht so ein herablassendes Verhalten zu zeigen hat sie nicht. Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle: „Und wie kann ich das ändern?“ Meine Antwort: Ändern ist das falsche Wort. Es geht hier nicht ums Ändern, sondern ums Verhindern. Du musst präventiv dafür sorgen, dass sie bei dir sofort instinktiv spürt und weiß, dass sie dir Respekt zu zollen hat. Frauen sind heutzutage leider daran gewöhnt auf Männern mit ihren hohen Absätzen rumzutreten, weil die Männer das ungefragt und aus Angst „als frauenfeindlich“ zu gelten, über sich ergehen lassen. Aber für dich ist dieses Stiefellecken nun vorbei. Sorge vorab dafür, dass du ausstrahlst, dass sie so eine Show mit dir gar nicht abziehen kann, dass du kein Stiefellecker, dass du kein Mamas Liebling bist, sondern ein ganzer Mann! Aufgaben zu 1.) Erinnere dich ganz detailliert an drei Situationen, in denen du Frauen offen angesprochen hast und sie etwas Fieses entgegnet und dich nicht beachtet haben. Gehe voll rein in diese Erinnerungen und koste sie so richtig in ihrer Negativität aus. Sage dir in Gedanken: „Keine Frau hat das Recht, so mit mir umzuspringen.“ Spürst du bei diesen Gedanken schon eine leichte Aggression in dir aufsteigen? Gut, denn diese kannst du noch verstärken, wenn du dir klar machst, dass das einer der Hauptgründe ist, warum Frauen dich nie wollten, warum sie dich immer nur als netten Kerl gesehen haben. Führe diese Gedankenschritte vor jedem Ansprechen in dir aus, um deine Ausstrahlung auf positive Aggression einzustellen. Nimm wahr, wie sich dadurch deine Haltung und dein Gang verändern. Leg diese ganze bissige Energie in dein Ansprechen herein. Achte an diesem Punkt außerdem verstärkt auf deine Intonation! Rede nicht fragend, indem du mit deiner Stimme hochgehst, sondern sei vollkommen von dir und deinem Ansprechsatz überzeugt und SAGE etwas AUS. Nimm dir die Zeit, die dein Reden braucht – beeile dich nicht extra für die Frau. Schaue sie an und genieße deine Männlichkeit, während du sie ansprichst. Mit dieser Herangehensweise und deinem Training wirst du positivere und respektvollere Reaktionen seitens der Frau erhalten. Denn selbst wenn sie vergeben ist, kann sie es schätzen, wenn ein Mann sich ein Herz nimmt und sich zumindest bedanken. Hast du dich schon öfter gefragt, was Frauen an vielen Südländern überhaupt finden? Mit dieser Grundeinstellung hast du eine der Hauptursachen für ihre Anziehungskraft auf das zarte Geschlecht in deiner Hand. Sollte eine Frau dennoch negativ auf dich reagieren, versuche nicht aus Ego-Gründen, so eine Frau für dich zu gewinnen! Mal ehrlich, willst du so eine Frau überhaupt? Eine Frau muss dich verdienen und ein „Pff, kein Interesse“ disqualifiziert sie von Anfang an. 2.) Wenn du Erfolg haben willst, dann nimm sie nicht zu ernst. Versucht sie nach deiner Gesprächseröffnung und ihrem Bedanken für deine Offenheit das Gespräch zu verlassen, so nehme sie nicht zu ernst. Ein Grundproblem des modernen Mannes ist, Frauen in Situationen ernst zu nehmen, die sie gar nicht so „ernst“ meinen. Ich erläutere dir das genauer an einem Beispiel: Ein Ansprechen macht dich möglicherweise (leicht) nervös. Genauso ergeht es aber auch einer Frau. Denkst du, sie weiß nun hundertprozentig, wie sie mit der Situation umgehen soll und wie sie reagieren soll? In den meisten Fällen nicht! Wenn sie also äußert: „Ich habe keine Zeit, ich muss weiter.“ kann die Ursache auch sein, dass sie die Situation verlassen möchte, weil sie nicht weiß, wie sie einen offenen Flirt führen soll. Weitergehen ist für sie die einfachste Lösung, aus dieser Situation zu entkommen, von der sie noch nicht weiß, wie sie sie einstufen soll. Deine Aufgabe: Nimm sie nicht zu ernst! Zeige ihr, dass du unbeeindruckt von ihrem Kommentar bist und dass er in deiner Welt noch lange nicht als Ausrede gilt. Entgegne auf ihr Zeitargument: „Ja, bist du auf der Flucht? Hast du eine Bank ausgeraubt?“ Damit machst du dich über ihre Ausrede lustig und zeigst dich unbeeindruckt von ihr. Das versetzt dich in die Lage einfach mit deinem Flirt fortzufahren. Achte hierbei nicht auf ihre Einwilligung, mach einfach mal dein Ding! Wende diese Strategie auch bei späteren Phasen des Flirts wie z.B. dem Nummer austauschen an. Aufgabe zu 2) - Was waren bisher idealtypische Ausreden, die du dir von Frauen anhören musstest? Schreibe sie auf und versuche für jede Situation eine Aussage zu finden, mit der du zeigst, dass du sie in diesem Punkt nicht ernst nimmst. - Schreibe deine „Verteidigungsrede“, warum es dein Recht ist, Frauen auch mal nicht ernst nehmen zu dürfen. 3.) Hole dir ihre Aufmerksamkeit Wenn du dich bei „drittens“ wiederfindest, hat die Frau bereits positiv auf dein (aggressiveres) Ansprechen reagiert und nicht versucht mit einer Ausrede zu gehen. Der erste Eindruck ist also gesetzt. Aber auch wenn dieser viel zählt, ist er noch lange nicht alles. Nachdem sie in Punkt 1 dir Respekt gezollt hat, sollte sie ihre Aufmerksamkeit nun voll und ganz auf den Flirt mit dir richten. Einige Frauen machen das von Natur aus, andere musst du dazu bewegen. Schafft sie es nicht, ihren Blick von dem Schuhschaufenster zu nehmen oder dich anstatt des Handys anzuschauen, dann weise sie darauf hin: „Hey, ich bin ein Mann und brauche mehr Aufmerksamkeit.“ Die meisten Mann-Frau-Probleme entstehen erst daraus, dass der Mann keine klaren Ansagen macht. Du hingegen baust das schon früh in deinen Flirt ein, damit sie gar nicht erst lernt, dass dieses Verhalten bei dir „okay“ ist. Wenn es Sommer ist und sie ihre schönen Augen hinter einer Sonnenbrille versteckt, sage ihr: „Nimm doch mal die Sonnenbrille hoch – ich mag es, wenn man sich beim Gespräch in die Augen schauen kann.“ Weitere Beispiele für Punkt 3 findest du in meinem Text „Frauen durch Investment leichter erobern“. Aufgabe zu 3: Lies meinen Text zur Investitionsleiter. 4.) Mache Nägel mit Köpfen! Viele Männer verschenken Chance über Chance, indem sie darauf warten, ein „Okay-Signal“ von der Frau zu bekommen, dass sie jetzt ihre Nummer haben dürfen, dass sie sie jetzt küssen dürfen… Wieder: Mache dein Ding. Wenn dir danach ist, ihre Telefonnummer zu nehmen, hole sie von ihr. Frage nicht (nach Erlaubnis) danach, sondern sag ihr: „Lass uns doch mal Nummern tauschen.“ Zusätzlich Du bist als Mann in den meisten Fällen für die physische Eskalation zuständig, es ist deine Aufgabe Intimität zu forcieren. Also mach das ohne vorher auf ihre Anzeichen zu achten und diese hinsichtlich eines Kusses zu interpretieren. Denn wenn sie nicht will, wird sie dich es schon spüren lassen. Aber der Versuch und das reale Resultat zählt viel, als das was du in ihren Kopf „hereinhalluzinierst“. Aufgabe zu 4: - Vertraue mehr deiner männlichen Intuition. Wenn dein Bauchgefühl dir sagt, küsse sie jetzt, dann tue das und lasse dich nicht von Glaubens- und Gedankensätzen wie „Nein sie will NOCH gar nicht.“ ablenken oder davon abhalten. 5.) Definiere deine Regeln für den Umgang mit Frauen Wenn du mehr von ihr willst und schon langfristig mit ihr planst – egal ob Affäre, Beziehung oder Heirat – stelle deine Beziehungsregeln frühestmöglich auf. So läufst du nicht Gefahr, dass sich ein despektierliches und negatives Verhalten von ihr gegenüber dir verfestigt. Stelle zehn (oder mehr) Regeln für dich bereits im Laufe der ersten Dates auf, damit du früh „den Anfängen wehren kannst“ und dieses Mal in ein von Anfang an und lange fortwährendes gesundes „Verhältnis“ treten kannst. Beispiele wären: - Ich ordne meine Freunde und meine Aktivitäten nicht ihren Wünschen unter. - Ein Verhältnis (Beziehung) besteht aus einem Geben und Nehmen. Gibt sie zu wenig, mache ich sie darauf aufmerksam. - Zeigt sie wieder und wieder eine negative Verhaltensweise, die mich stört, weise ich sie darauf hin. - Sucht sie jedes Mal wenn wir uns sehen Streit oder hat sie immer etwas an mir zu mäkeln, reduziere ich den Kontakt und mache ihr klar, dass es so nicht geht. Sieht sie es nicht ein, beende ICH das Verhältnis … Aufgaben zu 5: - Was ist an deinen letzten Kontakten mit Frauen schief gegangen? Wovon hast du zu viel akzeptiert, obwohl es dich gewurmt hat? Was hast du nie offen ausgesprochen? Wann und wodurch hatte sie die Hosen an? Beantworte diese Fragen und leite aus ihnen das Gegenteil und damit deine Regeln für eine erfolgreiche Beziehung (Affäre…) ab. - Setze einen Vertrag mit dir selbst auf. In diesem stellst du unter Strafe, dass sie eine Regel bricht und du deine Regel nicht kommunizierst. Wähle eine Vertragsstrafe, die dir wehtut, damit der Vertrag genug äußeren Druck auf dich ausüben kann. Zeige diesem Vertrag auch einem guten Freund, damit du nicht der einzige Vertragswächter bist. Wenn du noch mehr über die Konstruktion und Wirkweise eines solchen Vertrags erfahren möchtest, lies meinen Text über den sozialen Vertrag. 6.) Lass dich nicht durch UND in einem Streit einschüchtern, sondern gewinne den Streit für dich. Da dieser Punkt im Leben eines Mannes essentiell ist und er dafür sorgt, dass du die Hosen (in der Beziehung) anhast, widme ich ihm einen ganzen Artikel, den ich nächste Woche veröffentliche. Viel Erfolg wünscht dir, Pascal „Xatrix“ Levin
  2. Huch Aggression – und dann noch das Wort im Kontext mit Frauen, Flirten und Beziehung. Was hat das denn dort zu suchen? Solltest du dir diese Frage gestellt haben, ist der folgende Text wichtig für deine Entwicklung! Männer und Aggression – in der Geschichte der Menschheit ging das für eine sehr lange Zeit Hand in Hand. In all diesen Zeiten war Aggression ein Mittel, dass in vielen Lebenssituationen notwendig war, um zu überleben. Gleich ob es sich dabei um den Schutz der eigenen Familie gehandelt hat, den inneren Biss, der den guten vom schlechten Jäger unterschied oder um einen Kampf um begrenzte, lebensnotwendige Ressourcen. Aggression ist verpönt Machen wir eine Zeitreise in die heutige Zeit, ist Aggression zu einem kritisierten und verpönten Relikt der Steinzeit degradiert worden. Jede Form der Aggression ist schlecht. Eine Bewertung, die stattfindet, ohne sich über die verschiedenen Formen der Aggression bewusst zu werden. Jede Aggression hat negative Folgen – das ist „Common Knowledge.“ Männer unterdrücken auf Grund dieser sozialen Konditionierung und dem entstehenden Zwang ihre aggressiven Bedürfnisse 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Aber die Fehlentwicklung setzt schon weit früher an: Im Kindergarten waren es die Erzieherinnen, in der Grundschule fast immer weibliche Lehrerinnen und auch in den weiterführenden Schulen herrschte eine Dominanz von weiblicher Energie und Lebenseinstellung. Kindliches Raufen und Balgen inklusive „Bodenwälzen“ sowie das Testen der eigenen Kräfte wurde in so einer Umgebung natürlich unterbunden. Passierte es dann doch, wurde es bestraft oder die Eltern zum Schul-Direktor zitiert. Das Unterdrücken dieser Jungen-Rauferein durch Erziehungspersonen sowie deren Ablehnung später durch die Gesellschaft führt bei vielen Männern zu einem männlichen Prototyp, der seine aggressiven Bedürfnisse ganz tief in sich vergraben trägt. Es gibt natürlich auch solche, die diese Mangelausbildung und ihr Unwissen, was ihre Kräfte überhaupt alles anrichten können ins komplette Gegenteil drehen. Wen wundert an der Stelle das vermehrte Auftreten von asozialen Formen der Aggression wie U-Bahn-Schläger? Um diese Männer geht es mir in diesem Text jedoch nicht, denn das sind Probleme, die von der Gesellschaft gelöst werden müssen. Stattdessen wende ich mich mit dem Thema Aggression direkt an dich! Nice Guy ade durch Aggression Wenn du dich in den Flirt-Kreisen tummelst, ist die Chance groß, dass du dein früheres Verhalten Wesen und Wirken als „Nice Guy“ einstufen würdest. Du warst zu Frauen so nett, dass sie die Schweinereien lieber mit anderen, härteren Kerlen machten. Du hingegen warst als Ersatz-Therapeut oder Computerhilfe immer gerne gesehen, aber das war´s dann auch. Du hast mit Sicherheit schon verschiedene Dinge gelesen und dir reichhaltiges Wissen angeeignet, wie du endlich mehr aufdrehen kannst, um nicht mehr als Schwiegermamas Liebling rüberzukommen. Dieses „Alpha-Know-How“ ist aber alles andere als ausreichend. Viel zu oft wird übersehen, dass dieses Verhalten erst kongruent ausgeführt werden kann, wenn es auf einem inneren Fundament fußt. Es ist sogar so, dass du dir Anti-Nice-Guy-Verhalten gar nicht mehr aneignen musst, wenn du dein Aggressionspotential in dir entdeckst und lernst es in nötigen Momenten freizusetzen. Denn wir Männer tragen alle die Fähigkeit – nicht wie ein Waschlappen zu agieren – in uns. Dafür müssen aber die schädlichen, unterdrückenden Schichten um dieses Potential herum Stück für Stück abgetragen werden. Mit den Grundlagen und der Neubewertung der Aggression beschäftigt sich dieser 1. Teil meiner vierteiligen Reihe zum Thema positive Aggression. Der erste Schritt ist hierbei, dich und dein Glaubenssystem von der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Aggression zu befreien und dieses Wort mit positiven Dingen zu assoziieren. Aggression lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen. Es gibt eine destruktive Form, zu der selbstverletzendes Verhalten, indirekte Aggression und Gewalt gehören. Aber in der Psychologie wird auch immer die positive, lebensförderliche Eigenschaft von Aggression betont. Sie drückt sich in Tatkraft, Engagement und konstruktiver Auseinandersetzung sowie sogar Zivilcourage aus. Allgemein wird davon ausgegangen, dass eine innere aggressive Erregung in der Evolution notwendig war, um Hindernisse zu beseitigen und um sich gegenüber „Umwelt“veränderungen durchzusetzen. Um dieses Wissen bei dir zu integrieren und positive Aggression für dich neu und als „gut“ zu labeln, gebe ich dir nun verschiedene Aufgaben an die Hand. Deine Aufgaben: 1.) Reise durch deine Biografie: Welche Ereignisse gab es bei dir, in denen deine Aggression von einer Erziehungsperson oder gesellschaftliche Konditionierung unterdrückt wurde? 2.) Finde alle Situationen, in denen du in deinem Leben deine Aggression gedeckelt hast und überlege, zu welchem positiven Ergebnis sie hätte führen können. 3.) Was hast du also durch dieses Unterdrücken alles verpasst? Schreibe es auf! 4.) Stelle deine eigenen „zehn Gebote“ auf. Finde zehn Regeln für dein Leben, nach denen dein Leben funktionieren soll. Das können zum Beispiel Werte und Normen wie Freiheit oder das Recht auf eine eigene Meinung sein. Begreife diese Regeln als Grenzen für andere Menschen, die diese nicht die Linie überschreiten dürfen. Denn viele Grenzüberschreitungen haben die Intention, deine Regeln zu Fall zu bringen, sie zu verbieten, ihre Ausführung zu verhindern oder dir eine andere Meinung in dieser Thematik aufzudrücken. Viele Männer lassen das tagtäglich über sich ergehen, weil sie für sich gar nicht klar sehen, was ihre Lebensregeln sind – also mach du den Unterschied! 5.) Überlege dir Situationen in denen deine Regeln verletzt werden könnten. Leite dein Verhalten ab, wie du darauf positiv aggressiv reagieren kannst. Stelle dir diese verschiedenen Situationen mit deinem richtigen Verhalten dir einmal am Tag den ganzen nächsten Monat vor. Nach dieser positiven Neubewertung von guten, konstruktiven Aggressionsmustern wird dir der 2. Teil der Aggressionsreihe dir die praktische Umsetzung näherbringen. Viel Erfolg, Pascal „Xatrix“ Levin
  3. Ich veröffentliche hier eine von mir erstellte energetische Übung, in der ich Elemente der NLP-TimeLine-Therapie mit dem „Mannwerdungs-Modell“ der Archetypen nach Robert Bly, Moore& Gilette (basierend auf C.G. Jungs Psychoanalyse-Modell) verknüpfe. Diese Übung setze ich in vielen meiner Coachings ein und stelle sie nun hier für euch bereit. Das hier ist eine sehr starke und tief greifende Übung, die noch nicht verarbeitete Emotionen hoch holen kann. Behandle deswegen bitte keine Traumata in deiner TimeLine-Reise. Ich bin der Meinung, dass Männer sich mit dem Thema "Pickup" beschäftigen, weil sie auf der bewussten Ebene ihren Frauenerfolg steigern wollen. Aber anhand des Interesses für Werkzeuge der Persönlichkeitsentwicklung wie NLP und Hypnose wird klar, dass viele bewusst ihr Inneres verbessern wollen und damit mehr oder minder eine versteckte Agenda verfolgen. Es ist nun egal ob man sich in gewissen NLP- und Hypnose-Foren rumtreibt, in Pickup-Foren oder sich einfach die heutige westliche Gesellschaft anschaut - es wird klar, dass es der heutigen Gesellschaft an wahren Männern mangelt. Es gibt nur noch wenige Männer, die mit ihren Urkräften in Verbindung stehen und das volle Potential dieser entfalten können. Viele Jungen wachsen ohne Väter auf. Damit ist nicht nur das Aufwachsen bei der Mutter gemeint, sondern vor allem das noch häufigere Aufwachsen mit einem Vater, der zu wenig Zeit hat oder mit seinem Sohn keine Abenteuer erlebt. Oft hat dieser Vater in der Beziehung der Eltern nicht mehr die Hosen an und der Junge erlebt einen Vater, der seiner Frau in Diskussionen und bei Entscheidungen unterliegt, was ein falsches Rollenverständnis herbeiführt. Durch die Abwesenheit des Vaters -sei es nun physischer Natur oder sei es die Abwesenheit männliche Energie betreffend- genießt der Junge eine weiblich geprägte Sozialisation. Denn: Wo soll er sich seine Rollenvorbilder hernehmen? Im Kindergarten wird er von Erzieherinnen betreut, in der Grundschule von Grundschullehrerinnen belehrt und zusätzlich wird das ganze noch erschwert durch den generellen Mangel an männlichen Vorbildern in der Gesellschaft. Die wenigen, dies es gibt, werden meist aus Rebellion abgelehnt oder sind vom zu weiblich geprägten Gehirn des Mannes aus als falsches, chauvinistisches Rollenvorbild zu betrachten. Auch ein falscher Umgang mit der "Rauferei" im Kindesalter zerstört die positive männliche Aggressivität. Oft werden Jungen, wenn sie sich spielerisch raufen, dafür bestraft und das Ganze wird unterbunden. Und das obwohl sie gerade dabei waren, ihre Kräfte zu testen, ihren Körper wahrzunehmen und die eigenen Grenzen zu erkunden. Mit positiver männlicher Aggressivität ist keine Gewalt gemeint. Gewalt resultiert meist aus unterdrückter Aggressivität, die sich dann in einer Kurzschlusshandlung entlädt. Mit positiver männlicher Aggression ist viel mehr gemeint "Nein" zu sagen, wenn einem etwas nicht passt, deine ganze Energie auf bestimmte zu verwirklichende Ziele zu richten, eine authentische Beziehung zu leben, wo du führst, Konkurrenzsituationen und Wettkampf gegenüber nicht abgeneigt zu sein sowie Abenteuer und Nervenkitzel erleben zu wollen. Des Weiteren gibt es in der gesamten westlichen Welt keine wirklichen Initiations-Rituale obwohl sie sehr bedeutend für die menschliche Psyche sind. Es findet keine Initiation ins Mannsein statt und somit auch keine Abnabelung von der Mutter. Ohne diese psychologische Trennung von der Mutter läuft ein Mann sein ganzes Leben lang der Bestätigung durch Frauen nach. Entweder tendiert er dazu das „Casanova-Syndrom“ zu leben und mit Hunderten von Frauen zu schlafen und bei keiner jemals anzukommen. Denn der Schatz, den sein Herz sucht nicht die nächste Frau sondern, sein innerer „wilder Mann“ ist. Oder sie versuchen einer Frau alles recht zu machen - der typische nette Kerl - um sie nicht zu verlieren, weil sie sich ohne Beziehung mit einer Frau alleine fühlen. Dieser Mann tut alles für die Gunst der Frau und opfert dafür seine Männlichkeit. Klage nicht deine Eltern für eine falsche Erziehung an, denn sie wussten es nicht besser. Nimm dies hier vielmehr als Gelegenheit wahr, die Kräfte des wilden Manns, der in dir schlummert zu entfesseln und die ureigenen Kräfte und Energien in dir zu entdecken. Für wen ist also diese Übung? Meiner Meinung nach für absolut jeden der hier ist, und für fast jeden anderen Mann in Deutschland . Dennoch gibt es einige Indikatoren, die ich in meiner Coaching-Tätigkeit und früher bei mir selbst festgestellt habe, die deutliche Anzeichen für unterdrückte Männlichkeit sind: - Bist du sehr nett zu Frauen nur damit sie dich mögen? - Gehst du in einer Beziehung mit einer Frau voll auf ihre Wünsche ein, auch wenn sie deinen widersprechen? - Würdest du einen Abend mit Freunden für eine Frau sausen lassen? - Hast du in Beziehungen oder generell Verlustangst? - Hast du das Gefühl, dass dir ein klares Lebensziel, das du verfolgst, fehlt? - Magst du keine Wettkampf- oder Konkurrenzsituationen, sondern möchtest in Harmonie mit allem Leben? - Hast du Schwierigkeiten Nein zu sagen, oder nimmst sehr schnell die Meinung von anderen an? - Gehst du jedem Konflikt aus dem Weg? - Akzeptierst du deinen Vater? - Hat deine Mutter immer erzählt, was für „böse Dinge“ dein Vater tut und du stimmst dem immer noch uneingeschränkt zu? - Siehst du Frauen oder deine Mutter als reine, unbefleckte Wesen? - Kommst du zu früh? - Hast du manchmal gar keinen Sexualtrieb oder eine gehemmte Sexualität? - Fühlst du dich nicht Wert genug für bestimmte Frauen? - Tust du beim Sex alles um eine Frau zu befriedigen? - Hast du Angst vor fremden Männern oder bist generell der Überzeugung, dass Männer schlechter sind als Frauen? - Fällt es dir leichter, dich mit weiblichen Gefühlen zu identifizieren als mit männlichen? - Fällt es dir schwer dich durchzusetzen oder deine Meinung zu vertreten? - Legst du sehr großen Wert darauf, was andere Leute von dir denken und würdest du nichts tun, was dies gefährden könnte? - Stehst du nicht oder nur sehr wenig in Kontakt mit deinen Gefühlen oder vertraust nicht deinem Bauchgefühl? Diese Liste ließe sich unendlich weiterführen, aber möglicherweise hast du bereits viele oder einige der Fragen mit "Ja" beantwortet. Kommen wir nun zur Freisetzung deiner männlichen Energie! Zunächst musst du herausfinden, wie deine TimeLine aufgestellt ist. Die TimeLine ist eine Denkstruktur deines Gehirns bei der sie Erinnerungen dreidimensional im Raum organisiert. Erinnere dich doch mal an das Mittagessen gestern, was gab´s? Und letztes Jahr an Weihnachten, da gab´s bestimmt noch besseres Essen? Weißt du noch, was als Kind dein Lieblingsgericht war? Schließe einfach mal die Augen und stelle dir diese 3 Ereignisse noch ein Mal vor, wo würdest du sie im Raum ansiedeln, wenn du einfach so tun könntest, als ob das ginge? Wenn du das getan hast, dann lass uns doch einfach mal an die Zukunft denken. Was isst du morgen Mittag? Gibt’s etwas Besonderes zu Essen an diesem Wochenende? Was wird es bei dir irgendwann als Suppe beim Hochzeitsbüffet geben? Wo siedelst du diese Dinge an? Wenn du ein ungefähres Gefühl dafür hast, verbinde alle Sechs Situationen mit einer gedachten Linie. Dies ist deine persönliche TimeLine. Stelle dir nun vor, du könntest dieses ganze Gebilde packen und „Plopp“ auf den Boden „schmeißen“. Behalte diesen Zeitstrahl im Auge. Lies dir nun einfach das Folgende einmal durch, bevor du es dann bei dir ganz anwendest. Trete nun ein wenig zur Seite und ziehe um dich herum einen Kreis. Dies musst du nicht mit Kreide machen, es reicht, wenn du es dir vorstellst. Spüre, dass dies der Kreis ist, in dem sich die ganze männliche Energie deiner Ahnenreihe kumuliert. Stelle dir vor, hier ist die Energie deines Vaters, deines Großvaters, deines Urgroßvaters. Gehe weiter und stelle dir Personen deiner Ahnenreihe aus dem Mittelalter, aus der Antike und der Steinzeit vor. Nimm wahr, wie du von starkem Urvertrauen beseelt wirst und steigere dich voll in das Gefühl hinein. Dieses Vertrauen darin, dass die Welt gut ist und dass du schaffst, was du anpackst, denn du vertraust dir selbst voll und ganz. Genieße das Gefühl und bemerke, wie es aus diesem Kreis, wo du dieses Urvertrauen tanzen spürst, über deine Füße in deine Beine aufgenommen wird und sich im ganzen Körper verteilt. Mach dabei die ganze Zeit eine sich öffnende und schließende Druckbewegung mit einer deiner Hände. Dies ist dein selbstkalibrierender Ressourcenanker, mit dem du bestimmen kannst wie viel Urvertrauen du auftanken möchtest. Wenn du damit fertig bist, lasse eine neue männliche Energie im Kreis entstehen. Männliche Aggression entsteht. Kennst du dieses Gefühl für ein Ziel zu kämpfen und höchste Hürden und Anstrengungen zu überwinden um es zu erreichen? Genau, fühle dich genau in das hinein und denke an das was deine Urahnen fühlten um ihre Ziele zu erreichen. Steigere die Bereitschaft in Konfrontation mit anderen Menschen zu gehen um deine Werte zu vertreten und fühle, dass auch Wut und Zorn gute Gefühle sein können, die eine große Antriebskraft für dich haben können. Genieße das Gefühl wenn sich dein Körper anspannt, dein Puls sich beschleunigt, Adrenalin ausgeschüttet wird und in deinem Kopf diese Klarheit entsteht mit der du dein Ziel angehst. Tanke soviel du willst mit deinem Ressourcenanker. Nun mache dich bereit für eine neue Energie: Die Führungsenergie. Stelle dir eine Situation vor, in der du schon einmal einen oder mehrere Menschen geführt hast. Wie fühlt sich das an? Sauge auch diese Energie wie oben beschrieben in dich auf. Dieses Tanken der männlichen Energie lässt sich für viele weitere Energien fortführen, je nachdem wo deine Schwachstellen liegen. Sei es nun ein gehemmter Sexualtrieb, für dessen Behandlung du dich mit roher, männlicher Sexualität auflädst oder Verlustangst, der du mit dem männlichen Genießen des „Allein seins“ um Dinge zu lösen begegnest und dich mit einem „Brunnen der Liebe“ in dir selbst versorgst oder einfach rohe, männliche Kraft die dich Berge versetzen lässt. Als letztes in diesem Kreis ist es noch wichtig, die erste männliche Gestalt der männlichen Archetypen in dir freizulassen. Stelle dir immer noch im Kreis stehend mit geschlossenen Augen in dir einen Käfig vor, in dem ein verzottelter, behaarter, dreckiger, roher Riese mit unglaublichen Muskelbergen steckt und mit aller Wildheit an seinem Käfig rüttelt und schreit und brüllt vor Zorn. Schließe die Augen und stelle dir vor, wieder ein Kind zu sein und einen goldenen Schlüssel in deiner Hand zu halten. Bewege dich in deinem Inneren langsam auf diesen Käfig zu. Vielleicht bist du ein wenig ängstlich in Anbetracht dieses zotteligen Riesen, aber du weißt, dass er dir Gutes tun will. Du öffnest den Käfig und er springt heraus und tanzt wild um dich herum. Aber er hält inne und mustert dich. Du nickst und er schnappt dich und setzt dich auf seine kräftigen Schultern. Du hältst dich mit beiden Händen kräftig an seinen Haaren fest. Öffne kurz die Augen und trete - dich auf den Schultern des wilden Mannes vorstellend und mit deinen mehrfach gestapelten selbstkalibrierenden Ressourcenanker in der Hand - auf deine TimeLine. Ziel der TimeLine-Arbeit ist es nun, zu bestimmten Situationen in deiner Vergangenheit zu reisen, die deine Mann-Werdung gestört haben und diese zu beheben oder Situationen zu finden, die gefehlt haben um deine Manneskraft zu entwickeln. Damit klar wird worum es geht, erläutere ich das ganze für dich an einem Beispiel, wie ich es in einem Coaching vor längerer Zeit durchgeführt habe. Das ganze erfolgt selbständig anonymisiert, deswegen ist der folgende Name auch frei erfunden. Gerd ist 30 Jahre alt und leidet an mehreren Problemen, die auf eine falsche, unmännliche Erziehung zurückzuführen sind. Sein Vater war selten zu Hause, weil er viel arbeitete und somit selten für Gerd da. Seine Mutter ist Hausfrau und hat Gerd in seiner Kindheit und Jugend bei vielen Dingen erwischt, die „schlecht“ sind und sie ihm „aberzogen“. In den Zeiten, wo Gerds Vater nicht da war, ließ sich seine Mutter über alle schlechten Seiten des Vaters aus und Gerd nahm irgendwann dieselbe Sichtweise an. Wenn der Vater nach Hause kam, hatte er keine große Lust auf Diskussionen und tat somit alles um es seiner Frau recht zu machen um seine Ruhe zu haben. Dies sind jetzt nur 3 gewählte Beispiele aus Gerds unmännlicher Erziehung und dabei will ich es auch belassen, damit hieraus kein Roman wird. Daraus ergaben sich vielfältige Probleme bei ihm: - eine übertriebene Nettigkeit bei Frauen - das Wahrnehmen einer Frau als urreines, unbeflecktes beinahe heiliges Wesen - mangelnde Durchsetzungsfähigkeit - Angst davor Nein zu sagen - auf der Ergebnisseite: Nur eine sehr kurze Beziehung zu einer Frau in seinem gesamten Leben und deswegen auch ein tristes Sexleben, was ihn aber wenig störte, weil sein Sexualtrieb nur minimal ausgeprägt war. Als ihn diese Frau verließ, fiel Gerd in eine tiefe Depression. Generell ist er bezüglich seines Lebens sehr antriebs- und motivationslos. Ich ließ Gerd nach den oben beschriebenen Vorübungen in Gedanken als kleines Kind auf den Schultern des wilden Mannes auf den Punkt der Gegenwart der TimeLine treten. Und dann begann die beschwerliche Reise in die Vergangenheit (in Gedanken, aber gleichzeitig auch im Raum indem er auf seiner TimeLine in die Vergangenheit „wandert“). Sein wilder Mann reist auf Gerds Wunsch 2 Jahre in die Vergangenheit. Dort wurde Gerd in der EDV-Abteilung, wo er arbeitete Opfer von Mobbing durch 2 männliche Angestellte. Anstatt damals klar zu machen, dass sie gefälligst damit aufhören sollten hielt er das Mobbing unter großen Angstgefühlen aus. Nach einem Jahr ließ er sich in eine benachbarte Abteilung versetzen. Der wilde Mann und "Klein-Gerd" auf seinen Schultern positionieren sich in einer dieser Mobbing-Situationen hinter Gerd und der wilde Mann legt eine Hand auf seine Schulter und flüstert ihm ins Ohr „Ich stehe hinter dir, nimm meine Stärke und setze dich durch.“ Gerd agiert in der vorgestellten Situation mit Unterstützung des wilden Mannes endlich anders. Er weist seine 2 Kollegen zurecht "was sie sich eigentlich erlauben". Er sagte, er verbiete sich so etwas und wenn es noch mal passieren würde, wird er ein Gespräch mit dem Abteilungschef anberaumen. In dieser „fiktiven“ Situationen glotzen die männlichen Kollegen dumm, drehten sich um und gingen. Ich sah ein erstes Grinsen auf Gerds Gesicht und bemerkte, wie sich seine Körperhaltung aufrichtete. Gerd reist weiter in seine Vergangenheit. Er ist mit seiner Freundin - mit der er nur kurz zusammen war - auf einem Geburtstag bei ihren Freundinnen. Alle waren angetrunken und es herrschte eine feucht-fröhliche Stimmung. Im Kreis kommt das Gespräch auf das Thema "Sex". Betrunken prustet Gerds Freundin los, dass sie sich mit Gerd ja einen ganz schönen Schlappschwanz geangelt hat. Alle lachten und Gerd gab nickend und beschämt zu, dass er ja auch nicht wisse woran das liege, er aber alles tue um das zu ändern. Der wilde Mann tritt hinter Gerd. Auf seine Anweisungen und seine Wut hin, nimmt er seine Freundin mit vor dir Tür und weist sie zurecht: „ Das was du gerade getan hast, ist ein Verhalten, das ich nicht akzeptieren kann. Bisher habe ich das noch nicht klar ausgedrückt. Dieses Mal hast du Glück, du wusstest es nicht. Passiert das noch ein Mal, dann kannst du deine Sachen nehmen und abhauen.“ Gerd rollt eine Träne die Wange herunter. Die Wanderung auf der TimeLine geht weiter. Ich lasse einige Dinge, die in der Zwischenzeit passiert sind aus, um zu den wichtigsten Situationen zu kommen. Gerd ist inzwischen 8 Jahre alt und seine Mutter erzählt ihm mal wieder, was für ein Taugenichts sein Vater ist und das er zu nichts fähig sei. In Begleitung des wilden Mannes wiegelt sich Gerd hier auf und sagt seiner Mutter, dass er ihre Meinung nicht teile und sie meinetwegen bei ihren Freundinnen über seinen Vater lästern soll, aber nicht bei ihm. Gerd steht nun sehr unruhig und man merkt, wie sich Energie in ihm freisetzt und er immer breitbeiniger und aufrechter steht. Spannung und Puls erhöhen sich. Nächste Situation: Gerd sitzt 6-jährig an einem Nachmittag traurig zu Hause, weil sein Vater es heute doch nicht rechtzeitig von der Arbeit geschafft hat um mit ihm zu spielen. Stattdessen bietet sich der wilde Mann als Spielgefährte an und Gerd geht aus Sicht der anderen „alleine“ in den Wald. Aber in seiner Vergangenheit fechtet er unglaubliche Schwertduelle mit dem wilden Mann aus, angelt gemeinsam mit ihm und schaut wer höher klettern kann. Er genießt Abenteuer pur mit seinem "Ersatz-Mentor" und kehrt glücklich und mit ein paar Schrammen mehr nach Hause zurück. Gerds Tränen rollen stark. Das ist ein Anzeichen von reinigender Trauerarbeit, gleichzeitig grinst er aber übers ganze Gesicht beim Gedanken an die Abenteuer. Dies war eine der heftigsten Sessions, die ich mit einem Teilnehmer je durchgeführt habe. Das Gespräch jetzt 3 Monate danach mit Gerd zeigt mir, wie seine freigesetzte männliche Energie sein Leben nun positiv gestaltet. Er macht regelmäßig weitere Übungen um diese Energie weiter aufzubauen, weil der Prozess der Maskulinisierung sich schließlich nicht von heute auf morgen vollzieht. Er hat sich endlich selbstständig gemacht und auch wenn es schwer ist, bereut er diesen Schritt nicht, den er sich die letzten 10 Jahre nicht getraut hat. Er ist einem Handballverein beigetreten und auch wenn er sich immer noch ein wenig an die Härte an diesem Sport gewöhnen muss, fängt er an den sportlichen Wettkampf und den harten Körperkontakt zu mögen. Außerdem hat er letzte Woche zum ersten Mal eine Frau direkt im vollen Supermarkt angesprochen, was er sich sonst nie getraut hätte. Mich freuen seine Ergebnisse sehr und er ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist sich mit seiner Männlichkeit zu verbinden und die eigene Mitte zu finden. Dann klappt es auch mit den Frauen und vielen anderen Dingen in einem erfüllten Leben. Ähnlich wie ich es nun mit Gerd durchgeführt habe, kannst du nun auch deine TimeLine-Arbeit auf den Schultern des wilden Mannes beginnen. Falls es dir schwer fällt dich an deine Kindheit zu erinnern, setze dich hin und versuche vollkommene innere Stille zu finden, das hilft. Insgesamt ist das Erinnern aber auch eine Übungssache und mit der Zeit wird dir immer mehr einfallen. Die TimeLine-Arbeit kannst du immer wieder durchführen, wenn dir etwas Neues einfällt. Ansonsten ist sie aber auch auf fiktive Situationen anwendbar und ähnlich wirkungsvoll. Ein Literaturtipp für den, der sich mehr mit der Materie beschäftigen möchte: Robert Bly´s „Eisenhans“ Viel Erfolg, Pascal „Xatrix“ Levin
  4. Nur eine kurze Response aus'm Feld, was gleichzeitig ein Tipp für Anfänger sein soll: Vielfach hört man ja, dass man beim Date nicht über ehemalige Beziehungen reden soll. Jedes Mal, wenn ich in meinen vergangenen Sets diese Frage gestellt bekommen habe, habe ich geblockt - und war verblüfft über die Wirkung. Im abblocken dieses Gesprächsthemas steckt nämlich richtiges Potential, das Ihr für Euer Game nutzen könnt! Irgendwann während des Gesprächs driften Frauen auf das Glatteis Ex-Beziehungen ab. Ich lasse sie erzählen und warte nur noch auf die Frage "Und, bei Dir?". Variante 1: Wenn das Gespräch noch oberflächlichen Charakter hat, also weder Kissclose noch Kinomäßig eskaliert wurde: "Hey, wir haben nicht einmal unser erstes Date und Du steigst in so ein schlüpfriges Thema ein. Wo doch das Reden über Ex-Beziehungen ein no-go ist!" Verbal ist das fast schon ein Neg, aber mit einem Lächeln und entsprechend überlegenem Blick (Wir beide wissen, daß ich Recht habe, nicht war Süße?!) ist das Euer Home Run!!! Variante 2: Wenn man sich schon näher gekommen ist, der Kissclose/Kino Eskalation also bereits in trockenen Tüchern ist und sie nun die Frage nach Deinen Ex-Beziehungen stellt: "Hey, soweit sind wir noch lange nicht!" In der Regel schaut Weibchen Euch daraufhin fragend an:? "Über Ex-Beziehungen rede ich erst mit einer Frau, wenn wir bereits etwas intimer miteinander sind - sprich, wir im Bett schon Freestyle fahren und ich Vertrauen zu ihr habe!" Dies ist die offensiv direkte Gangart, wobei "Freestyle fahren im Bett" ihrem Unterbewußtsein gleichzeitig mitteilt, das ihr im Bett eher der fortgeschrittenen Liga angehört und obendrein ihre Fantasie gut anfeuert! Im besten Fall hat sie bereits gehooked und will jetzt mehr über Freestyle erfahren. Egal wie man es anstellt, es ist ein Schachzug par excellence, dem Frau ausgeliefert ist. In beiden Fällen seid Ihr eindeutig Dominant und an dem Statement gibt es nichts zu rütteln - jede Frau wird es einsehen (müssen). Die Reaktionen in meinen Sets reichen von verbaler Zustimmung - begleitet von "Unterwerfung" via BodyLanguage - bis hin zur Bewunderung: "Du hast absolut Recht und ich finde Deine Einstellung echt bewundernswert!". Falls Ihr InField in solch eine Situation kommt und das Blocken mit obigem Background anwendet, schreibt doch einmal, wie es gelaufen ist. Cheers, AstralPilot
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