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TheCree

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Alle erstellten Inhalte von TheCree

  1. Sorry, der Einstieg hat etwas gedauert... Jap, korrekt zusammengefasst. Das Problem ist, dass ich das Gefühl habe, dass wenn ich es nicht tue, es keiner macht (oder keiner ordentlich macht) und daraus negative Konsequenzen entstehen, die am Ende auch wieder iwie auf mich zurückfallen. Beim Fahrrad zum Beispiel: Wenn ich mich nicht darum kümmer, schiebt sie es ewig vor sich her. "So schlimm ist es nicht, fahr ich halt vorsichtig." Und dann passiert was. Sie baut vielleicht einen Unfall, verletzt sich vielleicht. Das will ich natürlich nicht. Klar, ist ein extremes Szenario aber auch nicht komplett unrealistisch. Ich denke, dass da auch der Perfektionismus mit reinspielt und ich deswegen das Gefühl habe, dass wenn ich es nicht mache, es nie meinen Standards entspricht und ich deswegen Konsequenzen befürchte, die noch mehr Stress bedeuten. Auch mit ein Grund, warum ich mir selbst ungern helfen lassen. Ich mach es lieber selbst, bevor ein anderer es nicht zu meiner Zufriedenheit macht. Ein anderer Punkt ist der, dass es ja meist zu Konsequenzen führt, wenn man "nein" sagt. Wenn sie fragt, ob ich mit zu Ihrer Familie komme, und ich ihr sage, dass ich darauf keine Lust habe, ist es ja auch nicht so, dass sie das einfach abnickt und alles cool ist. Dann gibt es meist Stress und Diskussionen. Gut, mittlerweile hat sich das entschärft, weil wir mal ausführlich darüber geredet haben. Aber es stehen trotzdem immer wieder "Pflichtbesuche" an, wo ich dann mal mit muss, damit Sie nicht ständig von ihrer Familie genervt wird und das dann auf mich überträgt. Ja, irgendwie schon... Es fällt mir sehr schwer, wenn ich jemanden, der mir nahe steht, nicht helfe, obwohl ich es könnte. Vor allem dann, wenn ich mitbekomme, dass das für die Person dann negative Konsequenzen hat. Danke für eure Antworten! Ich hab das Gefühl, dass ich durch den Dialog langsam dahinter kommt, wo der Hund begraben liegt...
  2. Mag sein, mag aber auch nicht sein. Ist aber auch viel zu sehr auf die aktuelle Situation gemünzt. Letztendlich erkenne ich da ja bei allen meinen bisherigen Partnerinnen ein wiederkehrendes Muster, habe da aber langsam eher das Gefühl, dass das nicht an den Mädels liegt, sondern eher an mir und meiner Einstellung sowie meinem Perfektionismus. Die aktuelle Beziehung ist da nur ne Momentaufnahme, mich interessiert aber eher der ganze Film.
  3. Interessant... Das könnte nämlich durchaus möglich sein, ja. Wie kommst du denn zu diesem Schluss? Und viel wichtiger: Was schließt du wiederum daraus?
  4. Das weiß sie wahrscheinlich selbst nicht. Also einfach das machen, was dir hier schon empfohlen wurde: Leb dein Leben und mach dein Ding, bis sie wieder da ist. Wenn das dann der Fall ist, triffst du dich erneut mit ihr und schaust, was passiert. Ich kann mir gut vorstellen, dass dann nochmal was läuft. Den Rest lässt dann auf dich zukommen. Also entspannt bleiben!
  5. Indem einfach jeder seinen Scheiß selbst erledigt, ohne dass ich dabei das Gefühl haben muss, den anderen im Stich zu lassen. Das ja auch der Grund, warum ich mein Zeug allein regle. Wenn meine Partnerin nach einem anstrengenden Tag von der Arbeit kommt, will ich sie nicht auch noch mit meiner kaputten Hose nerven. Genau das versuch ich hier herauszufinden. Liegt es einfach an mir, weil ich einfach ein Einzelgänger bin? Liegt es daran, dass die Mädels, die ich mir aussuche immer relativ unselbständig sind und einen Papa-Ersatz brauchen? Oder ist das ganz normal und jeder hat früher oder später mal dieses Gefühl aber ich geh einfach falsch an die Sache ran bzw. falsch damit um? Am liebsten ist mir eigentlich der Zustand bei einer Freundschaft +. Man kommt sich näher, verbringt Zeit miteinander, das Ganze wird auch intimer aber man hat noch eine gewisse Distanz, sodass jeder sein eigenes Ding macht und man keinerlei Verantwortung für den anderen mit übernimmt. Und das sehe ich dann auch anders als @Branx90 oder @Wildchild. Für einen festen Partner übernimmt man viel mehr Verantwortung als für einen Kumpel/Freund und auch die jeweiligen Leben sind deutlich mehr miteinander verbunden. Um mal bei einem meiner Beispiele von oben zu bleiben: Einer guten Freundin habe ich auf Nachfrage sowohl zwei meiner Bewerbungen als auch meinen Lebenslauf geschickt, damit sie sich daran orientieren kann. Das war ein Aufwand von 5 Minuten. Mehr hatte diese auch nicht verlangt, da wir ja nur Freunde sind. Meiner Partnerin hab ich da deutlich mehr unter die Arme gegriffen, da sie aufgrund unserer engeren Verbindung auch mehr Hilfe verlangt als ein beliebiger Kumpel verlangen würde. Oder das Beispiel mit der Hose. Eure Partnerin würdet ihr durchaus um Hilfe bitten aber einen beliebigen Kumpel würdet ihr wohl kaum fragen, ob er euch die Hose flickt. Für mich gibt es da also durchaus Unterschiede zwischen festem Partner und Freund/Kumpel. Ich wohne noch nichtmal mit ihr zusammen :D Ich hatte aber schon überlegt, ob diese Tatsache das Problem vielleicht sogar vergrößert. Denn wenn man zusammenwohnt, lassen sich manche Dinge (vor allem logistisch) einfacher erledigen. Das Problem besteht ja nicht nur bei meiner aktuellen Partnerin. Früher oder später hatte ich dieses Gefühl bei allen meiner Partnerinnen. Warum ich trotzdem mit ihnen zusammen war/bin? Weil ich die Mädels ja auch mag und toll finde. Ich hab also einen tollen Menschen an meiner Seite und dafür auch mehr Stress/Probleme. Und irgendwie muss doch das eine ohne das andere möglich sein. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in einer Beziehung so viel Verantwortung übernehme. Andererseits finde ich es aber auch schwierig, das nicht zu tun. Wenn meine Partnerin z.B. eine katastrophale Bewerbung schreibt, kann ich ja nicht einfach die Augen schließen und nichts tun. Sie ist mir ja schließlich wichtig und ich will ja, dass sie Erfolg hat. Oder wenn ihr Rad fast auseinander fällt, will ich ja auch, dass es repariert wird und sie sicher unterwegs ist. Bei einer F+ wäre das anders. Der würde ich sagen, dass ich das für gefährlich halte und sie ihr Rad doch zu ihrer eigenen Sicherheit reparieren (lassen) sollte. Wenn die das dann aber nicht tut, ist es ihr Problem, weil ich nicht für sie verantwortlich bin. Bei meiner Freundin fühle ich mich da aber verantwortlich, da sie mir einfach mehr bedeutet und ich nicht will, dass ihr etwas passiert. Und da spielt dann vielleicht auch wieder mein Perfektionismus mir rein. Während sie sich denkt, dass das Fahrrad mit einer halbwegs funktionierenden Vorderbremse sicher genug ist, geb ich mich erst zufrieden, wenn beide zu 100% funktionieren. Selbiges wohl auch bei so Sachen wie mit ihrer Familie. Ich fühl mich wohl mit verantwortlich, dass sie von ihren Eltern gestresst wird, weil ich nie mit zu ihnen komme. Da tu ich mir auch schwer, die Verantwortung einfach von mir zu weisen und ihr zu sagen, dass das allein ihr Stress ist und sie das mit ihren Eltern klären muss, ich mich da komplett raushalte. Denn wenn es ihr nicht gut geht, fühle ich ja auch immer etwas mit. Bei einer F+ wäre das auch wieder anders. Da würde ich mir denken, dass ich ja richtig froh sein kann, dass meine Eltern da nicht so ein Drama machen und fertig. Da seh ich mich nicht in der Verantwortung bzw. da geht es mir auch nicht so nah, wenn es ihr deswegen nicht gut geht, da ich mich mit ihr einfach nicht so eng verbunden fühle. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass ich einer F+ da nicht zuhören würde etc. Es würde mir nur einfach nicht so nahe gehen.
  6. Vielen Dank für die Antworten, da ist einiges an gutem Input dabei! Auf ein paar Punkte möchte ich noch genauer eingehen: Ich fühle mich nicht ausgenutzt und werde auch nicht ausgenutzt. Eher im Gegenteil. Meine Partnerin (so wie auch die Mädels, mit denen ich zuvor zusammen war) versucht/versuchten mir durchaus auch öfter bei Dingen zu helfen oder mich zu unterstützen. Das Problem ist nur, dass ich einfach keine (oder zumindest kaum) Hilfe brauche. Eine Ex-Freundin meinte mal, als ich das Thema offen mit ihr angesprochen haben: "Dir kann man ja auch einfach nicht helfen. Du fragst nie nach Hilfe, lehnst ab, wenn man dich fragt und machst alles allein." Und damit hat sie absolut Recht. Das hat für mich mehrere Gründe. Zum einen bin ich einfach sehr selbständig und will nicht von jemanden abhängig sein. Wenn ich single bin, muss ich mein Zeug auch allein hinbekommen. Und wie bereits im Ausgangspost erwähnt, die kleinen Hindernisse, die mir so in meinem Leben begegnen, bekomm ich super gut allein hin. Ein weiterer Grund ist, dass ich andere, die ja grundsätzlich ihre eigene Probleme haben, nicht auch mit meinen belasten will. Wenn ich also etwas selbst erledigen kann, erledige ich es auch selbst, ohne andere damit groß zu nerven. Der Gedanke kommt wohl daher, weil es mich nervt, wenn mir jemand all seine Kleinigkeiten noch zusätzlich auftischt. Und der letzte Aspekt ist, dass ich bei vielen Sachen perfektionistisch bin oder sie einfach so haben will, wie ich sie eben haben will. Bevor das dann jemand anderes für mich macht und ich nicht zufrieden bin, mach ich es lieber selbst. Super Beispiel. Ich habe in meinem Leben noch keine Hose geflickt, hätte also keine Ahnung davon. Meine aktuelle Freundin näht hin und wieder, wüsste also höchstwahrscheinlich besser Bescheid als ich und würde mir definitiv dabei helfen bzw. es sogar komplett für mich übernehmen. Dennoch würde ich sie da nie fragen... Einfach weil ich so nicht ticke. Ich würde feststellen, dass meine Hose kaputt ist, mir auf Youtube ein How-To-Video ansehen und dann versuchen die Hose zu reparieren oder alternativ für ein paar Euro zu einem Schneider bringen. Meine Partnerin würde davon wahrscheinlich nichts mitbekommen. Ich wäre wohl gar nie auf die Idee gekommen, sie da um Hilfe zu bitten. Kann ich selbst lösen, also wird das Problem selbst gelöst, kein Grund irgendwen damit zu stressen. Ja, definitiv! Aber ich "muss" es ja auch machen. Weil ich will, dass meine Freundin ein funktionierendes Fahrrad hat, dass sie gute Bewerbungen schreibt usw. Ich will ja, dass sie ihr Zeug gebacken bekommt. Aber es wäre mir eben am liebsten, wenn sie ihr Zeug ganz ohne mich gebacken bekommt, so wie ich mein Zeug ohne sie auf die Reihe bekomme. Ich müsste wohl das Gefühl haben, dass ihr Zeug auch ohne mein Zutun ohne größere Probleme hinbekommt. Da bin ich mir aber oftmals nicht sicher, da sie mich ja um Hilfe bittet oder sie offensichtlich Probleme damit hat. Abgesehen davon sind das aber nicht nur Dinge, bei denen ich ihr helfe etc. sondern einfach auch Probleme, die mit auf mich übertragen werden. So wie die Sache mit ihren Eltern. Ich hatte nie Stress mit meinen Eltern, dass die mich ständig sehen wollen usw. Sie hat das Problem aber mit ihren Eltern, sie nervt das auch und ärgert sich darüber und ich werd da dann mit reingezogen. Und plötzlich hab ich Schwiegereltern, die mir Stress machen, dass sie mich ständig sehen wollen. Oder noch ein weiteres Beispiel: Wir haben einen Freundeskreis, der sich teilweise überschneidet. Ich hatte da nie irgendwelchen Stress mit irgendwem. Bei den Mädels in besagten Freundeskreis gibt es untereinander immer mal wieder ein paar Zickereien. Ich war davon nie betroffen, weil ich mich als Kerl gar nie erst darauf eingelassen hab. Für mich war das also immer total stressfrei. Jetzt gerät sie aber plötzlich in Zickereien mit ein paar ihrer Freundinnen aus besagtem Freundeskreis, ich versteh nichtmal warum bzw. wie man sich wegen solchen Lappalien stressen kann, werd aber auch mit in den Stress hineingezogen, weil ich dann am Ende zwischen den Stühlen stehe. Ich wurde dann z.B. gefragt, ob ich Lust habe auf eine Unternehmung mit Freunden und als ich meine Partnerin gefragt habe, wann wir dort hingehen (ich ging davon aus, dass sie auch dabei ist, da es ja der gemeinsame Freundeskreis ist und wir immer zusammen was unternehmen), sagt sie, dass sie nicht gefragt wurde und deswegen nicht mitgeht. Find ich jetzt natürlich scheiße. Denn einerseits finde ich es total bescheuert, dass sie aufgrund von irgendwelchem Kindergartendrama explizit nicht zur gemeinsamen Unternehmung eingeladen wird, ich aber schon, andererseits habe ich aber auch Lust was mit den Leuten zu unternehmen, denn ich hab ja keinen Stress mit denen. Und schon werde ich wieder in ein Problem reingezogen, dass ich als Single nie hatte. Losgelöst davon, wie das dann ausging und wie man eine solche Situation dann regelt, nervt es einfach, dass ich da überhaupt mit reingezogen werde und zwischen den Stühlen stehe. Diese Punkte sind auch kein Vorwurf ggü. meiner Partnerin. Sie kann da ja auch nichts dafür. Aber mich stresst es einfach, das ihre Probleme dann auch meine Probleme sind... Und dieses Gefühl hatte ich bis jetzt in jeder längeren Beziehung... Ja, das bringt nichts. Einfach, weil die einen ganz anderen Blick aufs Leben haben. Zum einen können die nicht verstehen, dass man so viel Stress unter der Woche hat und das WE für sich braucht, zum anderen ist es für die ein normales Wochenende, wenn man mit der Familie zusammensitzt. Letztendlich machen die ja auch nicht direkt mir gegenüber Stress, sondern gegenüber meiner Freundin und die gibt den dann weiter an mich. Sie will dann eben, dass ich mit ihr mitkomme, damit ihre Eltern sie nicht ständig damit nerven, warum ich denn nicht dabei bin. Und letztendlich muss ich auch sagen, dass es schon auch etwas mit ihnen zu tun hat. Das ist nämlich einfach nicht meine Welt. Ohne dass ich das jetzt werten will: Die Familie kommt seit Generationen aus dem gleichen Dorf und Umland und ist entsprechend konservativ eingestellt. Das ist nicht meine Welt, das sind nicht meine Gesprächsthemen und vor allem sind es zum Großteil einfach nicht meine Ansichten. Hin und wieder wird da auch mal ein politisches Thema angesprochen, wobei es mir bei den dargelegten Ansichten regelmäßig kalt den Rücken hinunter läuft. Ich nehm das niemanden übel, auf dem Dorf ticken die Uhren eben etwas anders. Aber es ist einfach nicht meine Welt. Das ist schon klar. Dennoch kostet es Zeit, wenn man zusammen das Schema durchgeht, dann die ein oder andere Bewerbung nochmal zusammen ansieht oder an Punkten, an denen sie sich schwer tut zusammen nach einer Lösung sucht. Es ist nicht so, dass ich ihre Sachen komplett übernehme. Ich helfe schlicht dabei. Aber auch das geschieht nicht einfach so nebenher, sondern bedarf Zeit und Aufmerksamkeit.
  7. So, ich melde mich mal wieder mit einem Thema, das mich schon längere Zeit beschäftigt. „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ – jeder kennt diesen gängigen Spruch. Gemeint ist, dass ich Sorgen und Leid nur halb so schlimm anfühlen, wenn man jemanden hat, mit dem man darüber reden kann und der einen unterstützt. Soweit so gut. Ich habe allerdings das Gefühl, dass sich in meinen Beziehungen mein Leid regelmäßig verdoppelt. Und das gibt mir zu denken… Generell bekomme ich mein Leben ganz gut auf die Reihe. Ich hab alles im Griff und die kleinen Komplikationen und Hindernisse, die im Leben immer mal wieder auftreten, bewältige ich im Normalfall ohne große Mühen. Viele meiner Freunde sagen, dass ich mich nicht stressen lasse und ziemlich entspannt wirke. Diese Aussage kann ich soweit unterschreiben, da in meinem Leben einfach kaum Dinge oder Ereignisse auftreten, die mich stressen. Zumindest ist das der Fall, wenn ich single bin. In jeder meiner längeren Beziehungen war es nun so, dass ich mich nach einer gewissen Zeit gestresst gefühlt habe und auch die jeweiligen Partnerinnen festgestellt haben, dass ich gestresst bin. Das liegt vor allem daran, dass ich nun nicht nur die kleinen Komplikationen und Hindernisse, die in meinem Leben auftreten, bewältigen muss, sondern auch die, die im Leben meiner Partnerin auftreten. Die Probleme verdoppeln sich also. Mal ein konkretes Beispiel: Ich bewältige meinen Alltag mit meinem Fahrrad. Mein Rad ist mein Fortbewegungsmittel Nr. 1. Hin und wieder hat man Rad mal eine Macke (platter Reifen, abgefahrene Bremsen, einen Achter, verdreckte Kette usw.). Das nervt mich, da ich einfach ungern an meinem Rad rumschraube (ich habe 2 linke Hände…). Insgesamt aber kein großes Problem. Rad ist kaputt, ich organisiere die Mobilität in meinem Alltag kurzzeitig um und repariere das Rad, sobald ich am WE Zeit dafür hab. Das kommt alle paar Monate mal vor und stresst mich somit kaum. Sobald ich aber in einer Beziehung bin, muss ich mich aber nicht nur um mein Rad kümmern, sondern auch um das meiner Partnerin. Meist läuft das so, dass ich sehe, dass ihr Rad in einem katastrophalen Zustand ist, sie das aber ignoriert. Die Bremsen sind z.B. total abgefahren. Wenn ich sie darauf anspreche, heißt es: „Ja, das bremst überhaupt nicht mehr. Aber ich weiß nicht, woran das liegt, kannst du mal gucken und mir dann dabei helfen?“ Da ich mir sorgen mache, wenn sie mit einem solchen Rad durch die Stadt fährt, schau ich mir das natürlich an. Und schon haben sich meine Probleme verdoppelt. Ich muss mich nämlich um 2 Räder kümmern und nicht nur um eines. Selbiges gilt auch für Handy, PC und Co. Wenn da bei mir etwas nicht funktioniert, nervt mich das, ich google, wie man es behebt und behebe das Problem dann. Wenn bei meiner Freundin etwas nicht funktioniert, fragt sie mich um Hilfe. „Du kennst dich doch aus, kannst du da mal gucken, was da los ist?“ Und plötzlich seh ich mich im Jahr mit doppelt so vielen IT-Problemen konfrontiert, wie zu meinen Singlezeiten. Anderes Beispiel: Ich habe mich kürzlich nach einem neuen Job umgesehen. Also hab ich mich informiert, wie man vernünftige Bewerbungen schreibt. Hab da einiges an Zeit und Energie reingesteckt und mich dann erfolgreich beworben. Davon inspiriert, wollte meine Freundin sich auch auf eine neue Stelle bewerben. „Du kennst dich da jetzt ja aus, kannst du mir da etwas helfen?“ Ich fand das Bewerben ziemlich nervig und jetzt muss ich wieder meinen Feierabend opfern, um ihr bei den Bewerbungen zu helfen. Und wieder verdoppelt sich mein Stress, da ich mich auch noch mit um ihre Bewerbungen kümmern muss. Weiteres Beispiel: Ihre Familie wohnt knapp eine Stunde von uns entfernt. Kleines Dorf, alle ziemlich konservativ. Ist nicht so meine Welt. Ihre Familie hätte gerne, dass sie so oft wie möglich nach Hause kommt. Wenn sie mal 2 Wochen hintereinander nicht daheim war, fragt ihre Mutter gleich nach, was denn los sei und baut Druck auf („Willst du uns denn gar nicht mehr besuchen? Du fehlst uns doch. Wir würden uns freuen, wenn du mal wieder vorbei kommst…“). Bei meiner Familie ist das ganz anders. Die freuen sich, wenn ich da bin und wenn sie länger nichts von mir hören, wird mal angerufen und gefragt, ob alles in Ordnung ist. Ich kenn das Problem also eigentlich gar nicht. Ihre Familie zieht mich jetzt aber in das Spielchen mit rein. Jetzt wird nämlich nicht nur gefragt, wann sie wieder vorbeischaut, sondern auch, wann sie mich mal wieder mitbringt. Ich hab aber definitiv keinen Bock, dass ich alle 2 Wochen dort auflaufe und einen Teil meines Wochenendes dafür opfere. Wenn ich nicht mitkomme, wird indirekt Druck auf meine Freundin aufgebaut („Mag der uns denn nicht? Wir würden uns so freuen, wenn er mal wieder dabei ist. Das ist so Schade, dass er nie Zeit hat. Bring ihn doch mal wieder mit…“) und dieser Druck auf mich übertragen, da sie will, dass ich mitkomme, damit ihre Familie aufhört, sie damit zu nerven. Man muss dazu sagen, dass ihre Familie wirklich nett ist, da aber einfach ein ganz anders Verständnis von Familie etc. hat, als ich. Denen wäre es am liebsten, wenn wir beide direkt zu ihnen ins Dorf ziehen. Mir reicht es, wenn wir alle 2 Monate mal bei denen vorbeischauen (öfter seh ich meine Familie auch nicht, eher seltener). Hier hab ich also auch wieder einen Stressfaktor, den ich als Single nie hatte. Das waren jetzt nur ein paar wenige Beispiele aus der aktuellen Beziehung. Letztendlich gäbe es noch viele weitere Beispiele, auch aus anderen Beziehungen. Denn irgendwann kam bis jetzt immer der Punkt in meinen Beziehungen, an dem ich das Gefühl hatte, dass sich meine Sorgen und Probleme verdoppelt haben. Das Dilemma ist für mich, dass ich einerseits gerne helfe und das auch als selbstverständlich sehe, ich andererseits so aber immer mehr Stress habe. Z.B. bei den Bewerbungen. Da wäre es ja super asi, wenn ich ihr nicht helfen würde. Aber andererseits will ich auch nicht meinen Feierabend/meine Wochenenden mit weiteren Bewerbungen verbringen, wenn ich schon meine letzte Freizeit mit meinen eigenen Bewerbungen verbracht habe. Selbiges bei der Sache mit dem Fahrrad. Natürlich könnte ich das einfach ignorieren. Aber wenn meine Freundin fragt, ob ich mir mal ihr Rad angucken kann, weil das nicht mehr bremst, dann sag ich doch nicht einfach „nein“. Es ist ja schließlich auch meine Partnerin und nicht irgendeine Olle, mit der ich mal gevögelt hab. Und es ist ja auch nicht so, dass sie mir die Sachen dann abgibt und ich die allein machen soll. Sie will ja lediglich, dass ich ihr dabei helfe. Dass ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich auch relativ viel Energie hineinstecken muss. Kurz gesagt: Ich kann die Hindernisse und Probleme in meinem Leben ohne großen Stress bewältigen. Wenn dann aber auch noch die von meiner Partnerin dazukommen, wird es stressig. Einerseits will ich zwar für sie da sein und sie unterstützen, andererseits nervt es mich, dass ich in einer Beziehung immer so viele zusätzliche Probleme habe, die ich als Single nicht hätte. Im Gegenzug hab ich aber nicht das Gefühl, dass sie mir bei meinen Problemen hilft und mir da das Leben leichter macht. Die lös ich im Normalfall immer selbst, da ich einfach der Typ bin, der seinen Scheiß selbst erledigt. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um? Oder liegt das alles irgendwie an mir, weil ich das falsche Mindset habe und nicht richtig an die Sache rangehe?
  8. Meine Standardantwort war für solche oder ähnliche Situationen immer folgende: "Auf der Welt leben rund 8 Milliarden Menschen. Macht ca. 4 Milliarden Frauen. Mal äußerst optimistisch davon ausgegangen, dass 3/4 davon mit mir schlafen würden, bleiben noch 3 Milliarden Frauen, die gestern (oder an welchem Tag das eben war) nicht mit mir schlafen wollten. Wahrscheinlich sogar deutlich mehr. Eine mehr oder weniger fällt da also auch nicht mehr ins Gewicht. Von daher, kein Grund zur Sorge. "
  9. Ist bei dir schon mal was daraus geworden, nachdem du diesen Satz bringen musstest? Ich hab eher das Gefühl, dass die Mädels nach so einer Aussage ein schlechtes Gewissen bekommen. "Hum, vielleicht hat er ja Recht, ich kenn ihn ja nicht, sollte es mal probieren, man soll ja offen sein und jemanden nicht gleich abstempeln..." Dann treffen sie sich mit diesem Mindset doch mit dir aber wirklich attracted sind sie nicht. Fraglich ist, wie hoch dann die Chancen sind, dass man das beim ersten Treffen noch ändert und sie dann wirklich angezogen ist...
  10. Und genau das ist das Problem. Wenn mir ein Mädel etwas erzählen will, höre ich mir das gern an, weil wir zusammen eine Beziehung zueinander aufbauen. Du hingegen gehst davon aus, dass sie ihren "Bullshit" bei dir abladen will. Du siehst hier Verhalten als Angriff, gegen den du dich verteidigen musst. Ihr arbeitet also gegeneinander anstatt miteinander. Was ist das denn für ein Umgang? Wie soll daraus denn eine positive Beziehung werden? So funktioniert das aber nicht. Eine tiefe Verbindung und Vertrautheit baut man nicht durch ein paar vorgefertigte Fragen auf. Sowas entsteht mit der Zeit durch entsprechende Gespräche und das Verhalten, das man einander gegenüber an den Tag legt. Und vor allem nicht nur durch Fragen, sondern auch durch das, was man selbst preisgibt. Um Vertrauen zu schaffen, muss man sich selbst öffnen. Alles was du durch das Gespräch über die Dinge, die sie in ihrem Leben bewegen aufgebaut hast, du durch dein Verhalten, als sie dir von ihrer Jugendliebe erzählen wollte, wieder eingerissen. Mehrfach. Das wäre das perfekte Thema gewesen um sich selbst zu öffnen. Von der eigenen Jugendliebe erzählen, wie man damals im siebten Himmel geschwebt ist, warum es geendet hat, wie sehr es weh tat, als es vorbei war, was man dadurch gelernt hat, was man damals falsch gemacht hat usw. Lies mal Models von Mark Manson...
  11. Seh ich ganz anders. Was es bringt über eine Ex-Beziehung, die schon mehrere Jahre zurückliegt, zu reden? Es ist eine ideale Möglichkeit, eine tiefere Verbindung aufzubauen. Klar, wenn man eifersüchtig und total unsicher ist, sollte man das vielleicht meiden. Ansonsten ist es eine prima Möglichkeit über Gefühle - sowohl positive als auch negative - zu reden, Erfahrungen zu teilen und so eine Verbindung aufzubauen. Wenn ein Mädchen mir gegenüber äußert, dass sie Redebedarf hat, dann hör ich mir das an, teile meine Erfahrungen und schildere ihr meine Ansichten usw. Dadurch merkt sie, dass ich empathisch bin und mit ihr mitfühle, dass ich sie "verstehe", dass ich schon eigene Erfahrungen gemacht habe und auch schon "verletzt" wurde, ich die Selbstsicherheit besitze, mich verletzlich zu geben und Gefühle zu zeigen, ich so gefestigt bin, dass es für mich absolut kein Problem ist, mit ihr über ihre ehemaligen Gefühle zu anderen Männern zu reden. Alles Dinge, die Comfort erzeugen. Und an Comfort mangelt es beim TE und seiner Dame gewaltig. Die Reaktion des TE zeigt dem Mädel nur, dass er ein gefühlskalter Macho ist, der darüber hinaus schon total verunsichert ist, wenn sie nur erwähnt, dass es mal einen anderen Kerl in ihrem Leben gab (vor Jahren). Alles keine Eigenschaften, die ihn zum Beziehungsmaterial machen.
  12. Eieieieieiei.... Willst du eine Beziehung oder willst zu sinnlose Spielchen spielen? Im Moment spielst du zumindest nur sinnlose Spielchen. Anstelle ihr zu sagen bzw. zu zeigen, wie wichtig sie dir ist und dass du Gefühle für sie hast, erzählst du ihr ständig von irgendwelchen Bettgeschichten und machst auf mega cool, wenn es um den anderen Typen geht. Damit stößt du sie immer wieder von dir weg. Ich denke, dass sie dich ziemlich mag und du schon lange in einer LTR wärst, wenn du einfach mal mit den dummen Spielchen aufhören würdest und ehrlich zu ihr und vor allem auch zu dir wärst. Bestätigt wird das unter anderem dadurch: Das zeigt doch deutlich, das der andere Kerl nur ein Orbiter ist, der sie eigentlich nicht interessiert. Den hat sie nur an der langen Leine, weil seine Schmeicheleien besser sind, als gar nichts. Dass du ihr jetzt gezeigt hast, dass sie dir mehr bedeutet (dadurch dass du gesagt hast, dass dich das mit dem anderen Typen nervt und dich beim letzten Treffen ins Zeug gelegt hast), ist schon der richtige Weg. Was dann aber das soll, ist mir ein Rätsel. Endlich ist da mal eine Bindung da und du denkst schon wieder darüber nach, dumme Spielchen zu spielen und ihr nicht mehr zu schreiben. Wenn du Lust hast ihr zu schreiben, dann tu es. Natürlich testet sie das. Nach der Vorgeschichte ist das absolut normal. Da muss jetzt ne Ansage von dir kommen: "Süße, wir haben ausgemacht, dass wir heute was zusammen machen und darauf hab ich auch richtig Bock. Also keine Widerrede, wir machen heute XY zusammen und damit Basta." Wenn sie dann wieder damit anfängt, dass es wirklich okay ist, wenn du lieber zu deinen Kumpels gehst: "Schluss jetzt, sonst versohl ich dir den Hintern! :p" Sie hat halt auch ein Leben oder, was auch wahrscheinlich ist, spielt die selben Spielchen wie du, damit sie nicht iwie "needy" wirkt. Schalt einfach die Lesebestätigung und den ganzen Scheiß ab und gut ist. Oder reiß dich zusammen und gib einen Fick drauf. Abschließend als Hinweis: Du hast genug Attraction aufgebaut, jetzt wird es zeit Comfort aufzubauen und eine Verbindung herzustellen, indem du ihr ehrlich zeigst, was du empfindest und ihr das Gefühl von Sicherheit gibst.
  13. Was soll eine solche Aussprache bringen? Ich versuch es mal mit einer Analogie darzustellen: Du suchst nach einem neuen Auto. Da du gerne mit Freunden unterwegs bist, soll es ein 4-Sitzer sein. Da du gerne zum Skifahren in die Berge fährst, soll das Auto auch wintertauglich sein, am besten Allrad. Und auch für die Arbeit muss hin und wieder was transportiert werden, daher auch ein ordentlicher Kofferraum. Du gehst also zum Autohändler deines Vertrauens und dort fällt dir sofort ein rotes Cabrio auf. Zweisitzer, Heckantrieb, kaum Kofferraum aber super cool und sportlich. Ein Auto, wie du es eigentlich gesucht hast, hat der Händler gerade nicht da. Also gehst du nach Hause und das Cabrio geistert noch immer durch deinen Kopf. Du überlegst, ob du dir das coole Ding nicht einfach kaufen sollst. Also fragst du deine Freunde. Die raten dir davon ab, da es letztendlich absolut nicht deine Kriterien erfüllt. Klar, es ist super cool aber du kannst niemanden mitnehmen, nicht zum Skifahren in die Berge und transportieren kannst du auch nichts. Auf Dauer würde dich das nicht glücklich machen. Und jetzt kommt dir eine Idee: Vielleicht unterhältst du dich nochmal ausführlich mit dem Autohändler und schilderst, was du genau suchst und wie cool du dennoch das Cabrio findest. Glaubst du, das Gespräch würde irgendwas ändern? Würde das Gespräch dazu führen, dass das Cabrio plötzlich ein 4-Sitzer mit Allrad und großem Kofferraum wird? Höchstwahrscheinlich nicht. Vielleicht würde der Händler mit dem Preis etwas runtergehen und dir das Fahrzeug noch mehr schmackhaft machen aber am Ende würde das Cabrio nie deinen Bedürfnissen entsprechen, egal wie viel du mit dem Verkäufer darüber redest. Der Verkäufer erklärt dir dann vielleicht, dass man ja sowieso selten mit mehr als zwei Leuten im Auto sitzt, es im Winter immer weniger Schnee gibt und man für das Zeug, das man für die Arbeit transportiert, auch nen Firmenwagen nehmen kann. Dann kaufst du das Ding vielleicht sogar aber früher oder später wirst du unzufrieden, weil es zwar super cool und spaßig ist, aber einfach nicht annähernd das darstellt, was du gesucht hast... Du bist in deine Nachbarin zwar verschossen und findest sie super cool aber sie ist nicht das, was du in einer Beziehung erwartest. Da kannst du noch so viel mit ihr drüber reden, sie wird nie das sein, was du suchst. Vielleicht lässt sie sich ja darauf ein und sagt dir, dass das alles schon iwie passen wird, wird es auf die Dauer aber nicht...
  14. TheCree

    Frag die Katz

    Aus deinem anderen Thread entnehme ich, dass die Dame 16 ist. Du willst doch hier nicht ernsthaft das Verhalten eines pubertierenden Teeniemädels als Maßstab für das Verhalten von allen Frauen anlegen. Nur weil die so reagiert, heißt das noch lange nicht, dass alle Frauen so drauf sind. Das Mädchen ist 16! In dem Alter weiß man doch überhaupt nicht, was man will, vor allem nicht, wenn es um Liebe, Sex und Zärtlichkeit geht. Da steckt man noch voll in der Entwicklung, macht seine Erfahrungen und hat Hormonschwankungen, die die Erde zum Beben bringen.
  15. Warum freezt du denn überhaupt? Du hast doch durch den Freeze nur selbst ins Aus geschossen. Auf ihre Nachricht hättest du ganz locker antworten können: "Keine Sorge, da bin ich schon mit schlimmeren fertig geworden! :P" Wenn es dann wirklich ein paar Dinge unter der Gürtellinie waren, hättest du das im Anschluss bei einem Treffen klären können, indem du es kurz ansprichst und dann dabei belässt. Was machst du jetzt? Weiter freezen? Was erhoffst du dir denn davon? Was sollte denn passieren, wenn du sie weiter ignorierst? Ich würde ihr jetzt ne Ausrede schreiben, warum ich nicht geantwortet habe, mich entschuldigen und ein Date ausmachen. Was du auf dem Date machst, ist dir wohl klar...
  16. Ich denke er will einfach nur, dass sei Account gelöscht wird. Da wir hier keinen "advanced member"-status haben, lässt sich schließen, dass er seinen normalen Account löschen lassen will. Tut ihm doch den Gefallen.
  17. Viel Erfolg dabei! Und halt uns auf dem Laufenden, würde mich interessieren, wie es weitergeht und was sich dadurch verändert. Und darum solltest du und auch alle anderen hier den Thread nicht durch belangloses Off-Topic zerstören. Das geht am besten, indem man einfach über das sinnlose Zeug hinwegliest, ohne es zu kommentieren. Das raubt den Off-Topic das Fundament. Funktioniert auch in anderen Threads, probiert es mal aus!
  18. Ich glaube nicht, dass das die Typen vergrault. Zumindest die nicht, die auch ficken wollen. Ich finde das z.B. ziemlich sexy, wenn eine Frau deutlich kommuniziert, dass sie Lust auf Sex hat. Vielleicht liegt der Hund auch hier begraben... Fassen wir doch mal die typische soziale Dynamik zusammen: Man lernt sich online kennen und trifft sich. Nach dem ersten Date schreibt man ein paar belanglose Nachrichten hin und her und macht ein neues Date aus. Die Phase, in der man die belanglosen Nachrichten hin und her schreibt, bevor man das nächste Date ausmacht, geht dabei doch meist so ein bis zwei Tage. Wenn du nun aber immer erst so viel später antwortest, zieht das diese Phase so sehr in die Länge, dass die Kerle unter Umständen Desinteresse deinerseits vermuten. Und dann werden die meisten wohl unsicher. Vor allem, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Man lernt sich kennen und landet in der Kiste, sie haut direkt danach ab. Dann hört er 2 Tage nichts mehr von ihr. Aus Angst davor, dass du alles scheiße fandest, kommen die Typen dann vielleicht auf dumme Gedanken à la "vielleicht ging es ihr zu schnell" oder "vielleicht muss ich erst eine tiefere Verbindung zu ihr aufbauen". Du wirkst da vielleicht etwas zu unnahbar. Da kann es durchaus helfen, wenn du etwas mehr Interesse zeigst und z.B. schneller auf seine Nachrichten reagierst, ein paar Nachrichten mit ihm wechselst und dann kommt vielleicht schon die Frage nach dem nächsten Date. Falls nicht, dann wirfst du eins meiner Beispiele von oben ein und schaust, was passiert. Ich würde an deiner Stelle da durchaus den Faktor "Buddy" aus dem Begriff Fuckbuddy etwas mehr in den Vordergrund rücken, dabei aber auch deutlich signalisieren, dass es trotzdem auch um Sex geht. Mit den Typen also auch gerne mal etwas tiefgründiger unterhalten, aber auch sexuelle Themen in den Vordergrund rücken. Ich halte es nicht für sinnvoll, da so eine künstliche Distanz aufzubauen. Ihr hattet Sex und er hat mit seinem Pimmel deine Tiefen ergründet, da kann man danach auch mal über was tiefgründiges reden ;) Oder suchst du tatsächlich nen Typen, bei dem du wortlos aufschlägst, ihr Sex habt und du dann eine halbe Stunde später wieder wortlos abziehst?
  19. 1. Nur weil sich jemand arrogant oder wie ein Arschloch gibt, heißt das nicht, dass er auch selbstbewusst ist. Oft ist das Gegenteil der Fall und durch dieses Verhalten wird schlicht Unsicherheit überspielt. Wenn sie dich dann toll finden, verfallen sie doch in das typische unsichere Verhaltensmuster. 2. Warum nimmst du nicht zwischenzeitlich die Zügel in die Hand und lenkst den Karren in die Richtung, in die du willst? Du sagst, dass die Kerle nicht nach einem weiterenTreffen fragen. Dann mach du das doch. Entweder subtil: "Erzähl mir das doch morgen Abend bei nem Glas Wein ;)" Oder eben etwas frecher und direkter: "Sag mal, willst du schreiben oder vögeln? ;)" Dadurch machst du dann klar, wie das mit dir weitergehen kann und dass du damit klarkommst, wenn man sich zum Ficken verabredet, ohne davor 100 tiefgründige und romantische Nachrichten hin und her zu schicken.
  20. Dann ist definitiv eine Schlüsselinformation, die uns hier im Thread fehlt... Von daher als Bitte an den TE: In Zukunft möglichst detailliert schildern, was vorgefallen ist. Wenn solch elementare Infos fehlen, kann man als Außenstehender die Situation nicht richtig einschätzen und folglich auch keine vernünftigen Tipps geben.
  21. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass das Mädel hier das "Problem" ist. Wenn die nach dem ersten und zweiten Date schon was von Beziehung labert, ohne dass der TE das Thema aufgemacht hat (ich glaub da jetzt einfach mal den Schilderungen des TE), dann ist die da doch einfach total verkopft. Das klingt für mich so, also würde sie einfach nach der großen Liebe suchen und beim TE hat es nicht sofort total gefunkt. Sie findet ihn wahrscheinlich nicht unattraktiv und für Sex würde es wohl reichen aber sie will nicht einfach Sex. Sie scheint mir eine von denen zu sein, die "sowas" nicht machen und dir erst ihren nächsten festen Freund in ihr Höschen lässt.
  22. Kann mich dem nur anschließen. Wenn ich länger keinen Sex hatte, geht es meist auch erstmal recht schnell. Ich grinse dann frech und sag ihr etwas wie: "Sorry, aber ich war so scharf auf dich, da konnte ich mich nicht mehr zurückhalten..." Und dann kümmere ich mich um sie. Nur weil die größte Bombe geplatzt ist, ist der Krieg ja noch lange nicht vorbei... Nach rund 10 Minuten sind Lust und Latte meist wieder da und es kann weiter gehen. Teilweise ist es auch so, dass ich relativ schnell komme, der Höhepunkt aber nicht so intensiv ist, wie gewohnt. Dann mach ich einfach weiter. Die Lust flaut zwar meist etwas ab und auch die Erektion ist nicht mehr zu 100% da, aber ich drossle dann kurzzeitig das Tempo, fokussiere mich darauf, wie heiß sie aussieht und dann steht er bald auch wieder komplett. Problem ist dann nur, dass es dann zum zweiten Höhepunkt oft ewig dauert und manchmal auch gar nichts mehr wird...
  23. TheCree

    Workshop für Frauen

    Keine Angst, ze.tt ist ganz bestimmt nicht mein Maßstab. Ich komm über die Bravo doch gar nicht hinaus. ;) Der Punkt ist einfach der, dass jemand, der insgesamt unsicher oder einfach unerfahren im Umgang mit Frauen ist, durch solche Artikel alles andere als ermutigt wird, selbstbewusst auf Frauen zuzugehen. Das vor allem dann, wenn dann auch noch eine gewisse Dosis Nice-Guy mit im Spiel ist und man sich auf keinen Fall unangemessen gegenüber von Frauen verhalten will. Und letztendlich wird es dadurch auch für offensive Frauen schwieriger, da die angesprochenen Typen sich nicht trauen auf den Flirt einzugehen oder gar die Konversation in einen Flirt umzuwandeln. Klar, früher oder später kommt man dahinter, dass das Bullshit ist. Aber als orientierungsloser Neuling im Bereich des Flirtens kann einem dieser Pseudofeminismus den ein oder anderen Stein in den Weg legen.
  24. TheCree

    Workshop für Frauen

    Bin zu diesem Thema über ein hervorragendes Beispiel in Form eines Artikels einer jungen Frau gestoßen: https://ze.tt/polizei-sucht-auf-instagram-nach-einer-frau-in-die-sich-ein-kollege-verliebt-hat-und-das-ist-ein-problem/?utm_campaign=ref&utm_content=zett_zon_teaser_teaser_x&utm_medium=fix&utm_source=zon_zettaudev_int&wt_zmc=fix.int.zettaudev.zon.ref.zett.zon_teaser.teaser.x Wollte ich hier mal so in den Raum werfen, da das Thema hier ja auch angeschnitten wurde.
  25. TheCree

    Workshop für Frauen

    Jetzt kamen ja schon ein paar Beispiele, wobei die sich größtenteils auf den Club bezogen haben. Da im Nachtleben die Stimmung grundsätzlich etwas flirtiger ist, gehe ich da auch schneller von einem Flirt aus, als im Alltag. Mit anderen Worten: Werde ich im Nachtleben angesprochen, muss sie mir erstmal zeigen, dass es kein Flirt ist. Im Alltag muss sie mir erstmal zeigen, dass es einer ist. Von daher denke ich, dass das Nachtleben es einem als Frau einfacher macht... Wenn ich im Alltag indirekt angesprochen werde, dann müsste schon etwas kommen, was eindeutig über das Thema hinausgeht. Ist sie also auf der Suche nach der nächsten Post und redet sie dann ausschließlich davon, halte ich das auch nicht füt einen Flirt. Es würde wohl klick machen, wenn etwas kommt wie: "Danke, die Post werd ich jetzt wohl finden. Scheinst ein sympathischer Kerl zu sein. Sag mal, wo gehst du denn hier so feiern, ich kenn mich hier noch gar nicht aus..." Gegebenenfalls könnte man dann noch etwas nachschieben, wie: "Cool, den Laden werde ich mir merken. Wenn man sich dort über den Weg läuft, bekommst ein Bier als Dankeschön." Das eröffnet die Möglichkeit, dass er nach der Nummer fragt, damit man sich auch mal über den Weg läuft. Letztendlich müsste eben iwas passieren, wodurch sie deutlich zeigt, dass es ihr nicht nur um den Weg zur Post geht. Die von Neice beschriebene lange Leitung kenne ich aber auch nur zu gut. Manchmal kapiert man einfach nicht, was abgeht. Und 3 Tage später wacht man dann Nachts schweißgebadet auf und es wird einem urplötzlich klar, dass die Dame einem an die Wäsche wollte, man es aber null kapiert hat. Und auch den Tipp mit dem Freundeskreis find ich super. Damit mein ich aber jetzt nicht die zwei besten Kumpels, sondern deren Kumpels und die Kumpels von denen usw. Eben nicht der enge Freundeskreis sondern der erweiterte außenrum. Ich hab auch über meine besten Freundinnen haufenweiße Mädels kennengelernt, einfach weil die immer mal wieder eine andere Freundin dabei hatten. Und das beste ist, dass man sich das Ansprechen sparen kann...
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