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Pick Up Tipps Forum

Thelon

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  • Geschlecht
    Mann
  • PU Know-How
    Fortgeschrittene(r)

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  1. Das ist doch irgendwie immer das gleiche Thema. Ist PU jetzt gut oder schlecht? Ist Polygamie gut oder schlecht? Zum einen: PU sehe ich eher wie ein Werkzeug oder Schlangengift. Man kann damit Gutes bewirken oder Schaden verursachen. Entweder man macht Gift oder Medizin draus. Aber man muss wissen, wie man damit umgeht. Und gefühlt 95% aller sogenannten PUA gehen "falsch" damit um. Und mit flasch meine ich, dass sie vielleicht kurzfristig Erfolg haben, aber auf lange Frist unglücklich werden und sich selbst betrügen. Zu Anfang muss man sich eben fragen, was man möchte und was man verändern möchte. Und wenn PU hilft die Teile an mir zu verändern, die ich ändern möchte ist es doch gut. Aber man muss ja nicht 100%ig alles Glauben und dem Folgen was die "Gurus" erzählen. Meine Meinung nach gehört zu PU auch eine Menge Erfahrung. Viele Männer, die mit PU anfangen, denken dass mit Pick Up die Lösung all ihrer Probleme kommt und dass sie eine Anleitung für ihre Glückseligkeit erhalten. Aber sowas gibt es nicht, denn jeder Mensch tickt anders. Aber das verstehen viele nicht und stülpen sich nur die Maske eines anderen über. Das ist reiner Selbstbetrug. Meiner Ansicht nach, hilft PU einem, etwas mehr über sich selbst zu erfahren. Das muss man aber auch zulassen und nicht nur stumpf sargen gehen. Man muss sich viel mit sich selbst beschäftigen und ehrlich zu sich selbst sein. Damit kommen wir auch schon zur Polygamie gut oder böse Frage. Da gibt es keine entgültige Antwort drauf. Das ist wirklich hundertprozentig eine Geschmacksache. Klar könnte man sagen, Monogamie hätte etwas mit Selbstwertgefühl zu tun...bla... Aber eigentlich ist es einfach eine sexuelle Vorliebe, für die sich jeder selbst entscheiden kann. Ein anderes Thema ist die Eifersucht. Da muss sich aber auch jeder für sich entscheiden, ob er welche hat oder nicht und ob er sie behalten möchte oder nicht. Und nach dieser Entscheidung muss man handeln. Ich zB bin auch ein Stück weit eifersüchtig. Aber ich mag dieses Gefühl nicht, also versuche ich an mir zu arbeiten, um das zu ändern. Das mache ich aber nicht, weil ein PUA gesagt hat, Eifersucht sei beta, sondern weil mich dieses eifersüchtige Gefühl stört und ich es unnötig finde. Es ist wie eine Art Tick, den man sich abgewöhnen möchte...wie ein Lispeln oder ein nervöses Zucken. Aber wenn ich es für mich akzeptiere, ist es auch ok. Wenn jetzt jemand gerne in einem SM-Spiel ausgepetscht wird, sagt ja auch keiner...arbeite mal an deinem Selbstbewusstsein... Andererseits finde ich diese bedingunglose Akzeptanz der Polygamie auch nicht sinnvoll. Auch hier hießt es "die Dosis macht das Gift". Gerade wenn man im Zusammenspiel mit einer anderen person ist, sollte man Rücksicht auf diese nehmen und viel kommunizieren. Denn das ist in meinen Augen der Sinn von PU: Verbesserung der Kommunikationfähigkeit. Letztendlich können die wenigsten über den Dingen stehen. Wenn sich jemand ein Seminar aufquatschen lässt und er danach glücklicher ist, ist es doch schön. Sowas passiert in der Werbung täglich. Muss ich jetzt noch den Eisbecher kaufen? Brauche ich dieses besonders trendige T-Shirt? Jeder hat nur ein Leben und jeder kann zu 100% darüber entscheiden (mal abgesene von Sklaven und so). Also sollten die Leute nicht jammern, wenn sie das Gefühl haben, man stellt erwartungen an sie. Wenn man sich mit PU etwas mehr befasst, sollte man ein feststellen. Die Kernaussage von PU ist: "Die anderen können mich mal am Arsch lecken. ich zieh mein Ding jetzt durch." Und so ist es bei vielen Dingen. Einfach machen. Wenn ich monogam leben will, mache ich das. Reizt mich die Polygamie, traue mich aber nicht mir es zuzugestehen, sollte man an sich arbeiten. Man sollte zu dem stehen, was man will/ist. Wenn andere damit nicht klarkommen, arangiert man sich entweder oder geht getrennte Wege. Ist doch nicht so schwer. Bei sowas gibt es eben keine absolute Wahrheit. Also: Folgt eurem inneren Gefühl. Wenn es gut ist, lasst es so. Wenn euch etwas stört ändert es. Amen.
  2. Wenn es für die Frau so belastend ist, ihre Meinung kundzutun und deshalb die Entscheidung dem Mann überlässt (was durch Faulheit begründet ist, wie du selbst sagst), dann sollte die Dame aber auch mit der Entscheidung des Mannes leben. Ist ja nicht so, dass sich jeder die Rosinen rauspickt, wie es ihm grade passt. Wenn ich nicht zur Wahl gehe, darf ich mich auch nicht über das Ergebnis beschweren. Das wäre zumindest konsequent. Aber wenn Frauen konsequent und logisch wären, gäb es wohl dieses Forum nicht
  3. Eigentlich wollte ich keine Ratschläge bewirken, wie man die eigene Attraktivität in der Beziehung aufrecht erhält. Das weiß ich eigentlich ganz gut (auch wenn ich es manchmal aus Bequemlichkeit vernachlässige...meine Freundin möge es mir verzeihen ). Ich führe eine gut funktionierende Beziehung, würde ich sagen Was ich eigentlich meinte ist, dass man vielleicht zu AFC-Verhalten neigt, sobald man in einer Beziehung ist. Zum Beispiel würde ich schon fragen: "Wollen wir heute Abend essen gehen?" Ich verstehe auch nicht, was daran schlecht sein soll. Natürlich habe ich dann einen Plan wann es wohin gehen soll. Die Frage checkt lediglich ab, ob sie dazu Lust hat. Das ist für mich eine Frage der Höflichkeit. Denn das Ergebnis ist dasselbe. Denn auch bei der "Alphavariante" ist es ja irgendwie eine Frage...denn wenn sie keine Lust hat, wird sie es schon sagen. Wobei es sicher auch einige LSE-Frauen gibt, die sich bei der Alphavariante des Essengehens genötigt fühlen. Und das sollte man ja eigentlich in einer Beziehung nicht unbedingt wollen. Ist es also Beta, wenn man den Partner in diese Entscheidung einbezieht? Passiert sowas nicht zwangsläufig? Ist man sonst nicht der egoistische Arsch? Oder akzeptiert die Frau vielleicht das AFC Verhalten, weil sie eine rosarote Bille trägt? Das war eher meine Frage.
  4. Hey...ich begreife "Unabhängigkeit" in dem Zusammenhang schon. Mir geht es weniger um die "unfreiwillige" Betaisierung dadurch dass man sich der Frau gegen seinen willen unterwirft. Mir geht es nicht darum, dass man eigentlich seine Kumpels sehen will, aber es ihr zuliebe nicht tut. Mir geht es eher um die "Freiwilligkeit". Ich kenne viele Typen, die vor lauter Verliebtheit ihre Freunde vernachlässigen. Die freiwillig jede freie Minute mit ihrem "Schatz" verbringen. Die zwingt ja keiner und die haben auch nicht Angst, dass die Frau sie verlässt, wenn sie das nicht tun würden. Und vielleicht will es der Typ der Dame ja auch Recht machen, wenn er ihr "jeden Wunsch von den Lippen abliest"....einfach weil er sie liebt... weil er ihr etwas Gutes tun möchte. Im übrigen würde ich sagen, dass es nur schlimm ist an oneitis zu leiden, solange das einseitig ist. Was ich vielleicht auch als Denkanstoß sagen möchte ist, dass ich den Eindruck habe, dass im PU Liebe und das Verhalten wenn man verliebt ist quasi direkt zu Betaisierung führ...oder ist es dann ok, wenn man es gerne tut? Aber tut ein Afc das was er tut nicht auch gerne?
  5. zu A) Das ist definitiv richtig. Die meisten PUA spulen nur eine Routine ab und hoffen dann auf Erfolg. zu Mir ist schon klar, was ein Alpha ist und dass es nicht alles schlechte in sich vereinen sollte. Selbstsicherheit und Offenheit ist kein Problem, aber wie ist Unabhängigkeit mit der beziehung vereinbar, in der es ja gerade darum geht, dass man nicht mehr Unabhängig ist. Ich meine jetzt nicht, dass man sich in einer Beziehung unterwirft oder sowas. Ich rede nicht von AFCs, die irgendwie in eine Beziehung gerutscht sind und dann zum Schoßhündchen werden. Was ich meine ist eine gewisse Änderung der Tonalität zwischen Datingphase und dann Beziehungsalltag. Vorher ist man der aufregende Fremde bei dem man immer wieder etwas spannendes neues entdeckt und nachher die Couchpotato, die mit dir diskutiert, wer den Müll rausbringt. Das ist ja bei Frauen nicht umgekehrt...am Anfang wird sich immer hübsch gemacht. Im Alltag wäre das etwas anstrengend und man sieht den anderen total zermatscht nach dem Aufstehen. Männer sind da glaube ich nicht so empfindlich (wobei... Beim Aussehen der Frau vielleicht schon), aber diese Spannung und das Aufregende des Typen vom Anfang ist irgendwann verflogen. Klar erhält man sich auch einen eigenen Freundeskreis etc, aber ist es nicht viel schöner etwas gemeinsam zu unternehmen? Und geht da nicht die Unabhängigkeit flöten?
  6. Hallo liebe PUT-Gemeinde, heute morgen stellte sich mir eine prinzipielle Frage: Wird man in einer Beziehung automatisch betaisiert? Ich lass die Frage erstmal so im Raum stehen, damit sie wirken kann. ... Normalerweise erschließt sich mir folgender Ablauf: Man trifft eine Frau, findet sie attraktiv und zieht sein Ding durch. Der totale "Alpha". Sie findet das natürlich super und man kommt zusammen. Dann gibt es zwei mögliche Wege: a) es entwickelt sich eine Affaire. D.h. man zieht weiter sein Ding durch, da es ja "nur" eine Affaire ist, wodurch die Anziehungskraft weiterhin aufrecht erhalten wird. es entwickelt sich eine Beziehung. Es liegt also soetwas wie Liebe in der Luft. Und jetzt kommt der Casus Knacktus. In dem Fall möchte man es dem anderen nämlich gerne Recht machen und schwupps ist man betaisiert. Die Anziehung verflüchtigt sich. Denn wie definiert sich Liebe? Jetzt könnte man sagen, Liebe ist nur eine temporäre Verwirrung des Gehirns, aber bleiben wir mal in der romantischen Gedankenwelt, denn die meisten Menschen sind durch die Gesellschaft darauf konditioniert und das lässt sich auch nicht so schnell ablegen. Wenn man jemanden liebt, stellt man oft seine eigenen Bedürfnisse zu Gunsten des Partners zurück. Man möchte, dass es dem Partner gut geht und ihm etwas Gutes tun und kein Assi sein. Man möchte oft in der Nähe des anderen sein und gemeinsam Dinge erleben. Man vermisst den Partner wenn er nicht da ist. Aber das ist ja genau das, wovor alle Pickuper dieser Welt warnen. Niemals sollte man vor einem Date sagen: "Wir gehen dahin wo du willst. Wie es dir passt. Was du möchtest..." Das ist der totale Killer. Warum funktioniert das also in der Beziehung? Oder funktioniert es nicht in der Beziehung? Funktioniert es, weil beide sich so verhalten? Aber spätestens, wenn die anfängliche Verliebtheit vergeht und das Gehirn wieder seine Arbeit aufnimmt....was passiert dann? Ich frage also nochmal: Wird man in einer Beziehung automatisch betaisiert? Im Lob des Sexismus steht: Ist das nicht dann die Quadratur des Kreises? Will man nicht gerade eine Beziehung führen, weil man diese Sicherheit genießt, dass der andere einem sicher ist? Dass man nicht ständig auf die "Jagd" gehen muss? Dass man umgekehrt wegen dieser Sicherheit auch nie eifersüchtig sein muss? Klar...im LdS steht "vollständig berechnen und kontrollieren", aber wo gibt es das so krass schon? Soll man nun so tun, als ob der Partner einem egal ist oder sich plötzlich irrational verhalten, um den "Thrill" zu erhalten? Das widerstrebt mir etwas und fände ich auf Dauer auch ziemlich anstrengend. Mir ist heute morgen dieser Widerspruch in den Sinn gekommen. Was meint ihr dazu?
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