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Elia

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Über Elia

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Profile Information

  • Geschlecht
    Mann
  • PU Know-How
    Beginner(in)
  • Ort
    Berlin
  • Interessen
    Bars, Clubs, Whisky, Go, Joggen, Musik, Mädchen
  1. Ach ja der Tom.... Den Text hat er ja mit Copy&Paste jetzt wirklich in fast alle deutschen PU-Gruppen und Foren geblasen, die es so gibt. Dass in dem Text Dinge stehen und behauptet werden die einfach mal nicht stimmen und auch für jeden leicht nachzulesen sind, beantwortet er damit, dass er ihn einfach in NOCH zehn andere Foren postet. Dass es aber im Endeffekt nur um seinen persönlichen Frust geht, wahrscheinlich weil er aus besagtem Forum geflogen ist, lässt sich ja nun auch ziemlich leicht herauslesen. Wenn dann der Betreiber (Ra) des besagten Forums ihm sogar persönlich erklärt, wie es zu diversen Banns und Threadcloses kam (wie in der TS-Gruppe auf facebook passiert), dann ist nichts mehr vom guten Tommy zu hören. Statt dessen macht er dann was?..... na ratet mal.... RICHTIG!! Er rennt weiter und postet den Text eben nochmal in einem anderen PU-Forum. Wie nennt man sowas jetzt nochmal im Internet-Deutsch? ...ja, genau: Troll.
  2. @trint: Klar ist die Geschichte war. Deswegen erfüllt sie auch keinen konkreten "Zweck". @Niovet: Danke! Und gut aufgepasst!! Ich bin in die Heimat geflogen. Familienfeier.
  3. Ich sitze mal wieder fast zwei Stunden zu früh in Berlin Tegel und trinke ein überteuertes Bier. Klassiker eigentlich. Beim Fliegen ist es bei mir so, dass ich entweder meinen Flug verpasse, oder völlig abgehetzt, einige Stunden zu früh, vor dem Gate sitze und mich darüber ärgere, warum zur Hölle ich eigentlich so sinnlos früh los bin. Die Antwort kenne ich allerdings schon lange. Ich bin ein mittelmäßig neurotischer Kontrollfreak. Ich gehe manchmal morgens mehrmals zu meiner Wohnungstür zurück, um zu checken, ob ich auch wirklich abgeschlossen habe. Nicht, dass ich es schon jemals vergessen hätte. Genauso chronisch malträtiere ich von innen mein Türschloss drei bis vier Mal, bevor ich abends ins Bett gehe. Es muss abgeschlossen sein. Ich habe den Zwang, gegen meine Kühlschranktür drücken zu müssen, bevor ich die Wohnung verlasse. Ich rede mir ein, dass ich es tue um Wohnungsbrände zu vermeiden (lange Geschichte!), aber die Wahrheit ist, ich tue es, weil es ein Tick ist; ein Kontrollzwang. Ich hasse Risiken wie die Pest. Das Risiko, sich auf einen neuen Menschen einzulassen, das Risiko, mit einer fremden Frau nachhause zu gehen, und das Risiko sich normal pünktlich auf den Weg zum Flughafen zu begeben. Alles purer Horror für mich. Letzteres hat aber zumindest ein Gutes. Ich muss jetzt irgendwie Zeit überbrücken und komme so endlich mal wieder dazu, ein wenig zu schreiben. weiterlesen...
  4. Berlin, Sonntag Abend halb elf. Leichter Schneefall bei minus 13 Grad Celsius. Die Frisur hält. Aber vor die Tür will trotzdem keiner... Ich saß im Bett vor meinem neu erworbenen Fernseher und lies mich mit Schwachsinn berieseln. Ja, ich hatte mir letzte Woche so einen Zeitfresser zugelegt, ich geb's zu! Was will man machen, der Winter ist für Singles nunmal NICHT die kuschligste Zeit des Jahres, sondern eher die langweiligste. Und als stolzer Bewohner einer Kohleofen-Wohnung, kann ich euch verraten, dass man froh ist, wenn die Bude und das Bett halbwegs warm sind, und man sich nicht mehr in die Kälte und auf den Weg zur Videothek begeben muss. Während also vor mir ein verzweifelter D-Promi mit Schlamm und Insekten traktiert wurde, machte auf dem IKEA-Tisch neben mir mein Handy durch rhythmisches Vibrieren auf sich aufmerksam. Eine SMS. Es war J, die einzige Affäre, die ich in der Zeit seit meiner letzten Beziehung gehabt hatte, und damit auch die einzige Frau mit der ich in den letzten Jahren Sex hatte. Meine letzte Information zu ihr war, dass sie sich in einer On-Off-Trennung von und mit ihrem lebensunfähigen Boyfriend befand. weiterlesen...
  5. ...den zwei Knubbeln, die danach übrigbleiben, der Fähigkeit zu lieben und davon, dass Hörner nachwachsen Etwas ausgelaugt von einer anstrengenden, aber erfolgreichen, Arbeitswoche chattete ich gestern Abend ein wenig mit meiner lieben Blogger-Kollegin Esperame über das Leben, die Arbeit und unter anderem eben auch (surprise!) über Pick Up. Und während ich mir mal wieder selbst ein Schaf zeichnete, malte Espe mir - mit Worten natürlich, anders geht das ja in einem Chat nicht – ein so schönes Bild zu diesem Thema, dass ich es euch einfach nicht vorenthalten kann, und sie hier einmal zitieren will: Ich habe gestern einem Freund erklärt, dass Pick Up wie Reha ist. Deswegen brauchen manche nur ein paar sportgymnastische Übungen und dann gehen sie hinaus in die Welt und sind gute Sportler. Und andere, die bleiben in der Reha, ein Leben lang, und machen da Wettkämpfe mit anderen Patienten… Und sie sind da vielleicht die großen Champions... Aber es bleibt doch Behindertensport. - Esperame Robinson Als ich mit meinem Schaf fertig war und den Wachsmalstift weggelegt hatte, dachte ich nochmal über Esperames Bild nach. Ich fand es nicht nur saukomisch, sondern eigentlich auch, in ganz verschiedenen Bedeutungen, eine ziemlich spannende Betrachtung des Ganzen. Wenn Pick Up wie Reha ist, ist Dating dann der 'wahre' Sport? Oder ist es das Führen einer Beziehung? Das Sich-wirklich-Einlassen auf einen anderen Menschen? Ist das andere tatsächlich nur eine Vorbereitung, eine Vorstufe, bestenfalls eine Trockenübung für den richtigen Wettkampf? Ist es für manche sogar wirklich nur ein isolierter, von der Realität abgetrennter Versuchsaufbau, in dem sie sich so weit in die 'Gefahrenzone' zwischen Mann und Frau hineinwagen können, wie ihre Behinderung es eben zulässt? Eine Imitation dessen, was zwischen Menschen passieren könnte, wenn sie Gefühle füreinander hätten - aber abzüglich all der Gefahren, die diese Gefühle eben mit sich bringen würden. Abgesichert, weil es einem ja eben eigentlich doch scheißegal ist, wer das Gegenüber wirklich ist. Und sollten Gefühle auftreten, drückt man den roten Schwesternknopf und schreit laut 'NEXT'. Oder ist es die Krankengymnastik, das langsame Wiederholen der immer gleichen Übung, bis man sich sicher genug fühlt, um sich auf das wirkliche Rennen, die Beziehung mit einem anderen Menschen, einzulassen? An diesem Punkt der Überlegung schlief ich ein. Das Schaf auch. weiterlesen...
  6. Es ist der erste Januar 2014 und Michael Schumacher liegt im Koma. Das ist mir allerdings scheißegal. Genauso scheißegal ist es mir, dass ein fetter Kerl beschlossen hat, den Brustkrebs seiner Frau als Werbegag an die Telekom zu verticken. Alles Arschgeigen da draussen. Gott bin ich froh, dass ich keinen Fernseher hab. So muss ich wenigstens nur dafür bezahlen, dass der Kot produziert wird, aber fühle mich nicht auch noch verpflichtet, hinzusehen wenn man ihn uns vorführt. Ich klicke diese komische Fernseh-Website wieder zu. Es ist 12:30Uhr und ich bin wach. Ich war um 7:00Uhr im Bett und habe somit halbwegs ausgeschlafen. Ich habe keinerlei Kater, was wohl daran liegt, dass ich mir gestern Nacht durchgehend frustrierend nüchtern vorkam. Nüchternheit kann in manchen Momenten im Leben eines Mannes eine wirklich herbe Enttäuschung darstellen. Ich stehe auf und mache mir einen Kaffee. Ich kann mich an jede Sekunde der gestrigen Nacht erinnern. Kein Kater. Kein Blackout. Kein Exzess. Das ist neu. Das ist neu. Hurra, Hurra die Schule brennt. Vincent kam gestern um 21:00 zu mir. Ich habe beschlossen ihn ab jetzt Vincent und nicht mehr 'Wing2' zu nennen. Ich habe überhaupt beschlossen, mit diesem beknackten Pick-Up-Sprech aufzuhören. Das ist ja scheiß-peinlich. Wie Kleinkinder, die über ihre Action-Figuren reden und kein Schwein versteht ein Wort, weil niemand alle Folgen ihrer Epileptiker-Sendung im Fernsehen dazu kennt. 'Wing2'....als hätten wir uns auch nur ein einziges mal 'gewingt'... Ich hab ihm mal nen Approach...ä …oh – dafür gibt’s kein gutes Wort - ...ach scheiß drauf, ich hab ihm mal nen Approach versaut. Das war's aber auch schon zum Thema 'Wing'. Jedenfalls kam Vincent um 21:00Uhr zu mir. Ich hatte gekocht und Kerzen angemacht und er hatte Raketen gekauft. Alles könnte so einfach sein, wenn man nur schwul wäre. Nach dem Essen gab's lecker Alkohol. Wodka. Immer abwechselnd mit Espresso. Man ist halt keine 20 mehr, und nach dem guten Essen will man eigentlich ja in seinem Sessel einschlafen. Aber nix da! weiterlesen...
  7. Hey Gussi, hey Thakos, Vielen Dank! Ich finde das Blogformat irgendwie sinnvoller, zumal ich ja nun nicht wirklich "Erfolge" vorzuweisen habe, sondern mich da eher "in der Entwicklung" sehe... Vielen Dank auf jeden Fall fürs Mitlesen! Ich freue mich übrigens auch immer sehr über Kommentare auf meinem Blog Elia
  8. A tear of petrol Is in your eye The hand brake Penetrates your thigh Quick - Let's make love Before you die - The Normal, Warm Leatherette Ich sitze im Zug in Richtung Süden. Nicht weil mein Leben gerade so spannend und toll ist und ich von Land zu Land und Stadt zu Stadt hoppe, um die Schönheit meiner Existenz abzufeiern, sondern um mich eventuell von einem todkranken Menschen zu verabschieden. Angeblich soll einen so ein Scheiß ja zum Mann machen. Was natürlich Blödsinn ist. Wer schon einmal geliebte Menschen verloren hat, weiß, dass einen das weder zum Mann, noch zur Frau, noch zu sonst irgendwem macht. Es macht einen traurig und still; ernst und langsam manchmal. Sonst gar nichts. Die letzten Wochen, eigentlich Monate, hatte ich wenig Lust zu schreiben. Das Thema fühlt sich irgendwie durchgekaut an. Es macht mich müde. Boy meets girl. Uralt und eigentlich tolles Thema, aber irgendwie auch weder Atomphysik noch eine Kulturrevolution. Die 'Szene' enttäuscht mich zunehmend und entzaubert sich mit der Zeit mehr und mehr selbst. Phlegmatisch und bemitleidenswert hilflos wartet ein großer Teil still und leise darauf, vom Internet und ein paar überteuerten DVDs zu einem neuen, besseren Menschen gemacht zu werden. Ein anderer Teil verkauft ihnen skrupellos dumpfes Allgemeinwissen als heilbringende Lösung, feiert sich selbst als Helden der Neuzeit, weil sie wissen, wie man das eine Ding in das andere steckt, und kassiert dafür auch noch Kohle, als hätten sie wirklich etwas geleistet. Der Rest begibt sich, auf Grund fehlender Lösungen, auf die Suche nach einem Schuldigen für ihr Elend und verteufelt dann abwechselnd die moderne Gesellschaft dafür, dass sie nicht 'Mann sein dürfen', anstatt zu begreifen, dass Freiheit wäre, nicht 'Mann' sein zu müssen, sondern man selbst sein zu dürfen, und natürlich die Frauen dafür, dass sie nicht so funktionieren wie man es sich in unreifen Jungen-Träumen, fragwürdigen Internet-Foren und konservativen Männerbünden vorstellt, sondern eben leider doch eigenständig denkende Individuen sind. Nicht zu vergessen die Handvoll emotionaler Krüppel, die ihre Angst vor Frauen, Gefühlen und Verletzlichkeit damit verstecken, dass sie zwischenmenschliche Kälte, pornografisch-mechanische, entmenschlichte Sexualität und Respektlosigkeit als erstrebenswertes Ziel, als 'befreite Sexualität' oder als 'unverschleierte, harte - aber eben ehrliche - Wahrheit' verkaufen und damit einer verzweifelten, leicht steuerbaren Gruppe junger Männer beibringen, ihre persönliche Sozialstörung sei die eigentliche Norm und der Rest der Welt sei krank, verlogen oder zumindest dumm. Am Ende feiern dann Männer, die eigentlich in die Community kamen, um eine Frau zu finden, die sie ehrlich liebt, jemanden, der in seinen Texten anderen Menschen zwar schon so ziemlich überall hin gespritzt hat, aber in dieser langen Zeit noch kein einziges Mal irgendein emotionales Interesse an anderen geäussert, sich vielleicht sogar mal verliebt, geschweige denn sich überhaupt mit Menschen jenseits ihrer Körperöffnungen beschäftigt hat. Und all das tickertackert Woche für Woche vor sich hin, ohne dass die 'Szene' es kritisiert oder wenigstens hinterfragt. Das traut sich anscheinend keiner. Kritik wird hier streng hierarchisch nur von oben nach unten verteilt. Aber 'Alpha' wollen sie dann schon alle werden. Schade eigentlich. So viel Potential. So viel Gequatsche von Mut und Aufstehen und 'für sich einstehen'... Aber die Herde schaut nur kurz auf, und lässt sich dann weiter füttern, mästen und schlachten. So, jetzt reicht's aber auch wieder... Schluss! ...Stopp!... Aus!...Willst du wohl.... Aus jetzt!! Ich wollte doch eigentlich nicht mehr so viel abkotzen... und es gibt ja auch einige echt tolle, bunte Schafe in dieser Herde, bei denen ich sehr dankbar bin, sie über diesen komischen Weg gefunden zu haben... Bin ja jetzt außerdem auch schon an Leipzig vorbei und die Landschaften werden blühender. Also zurück zum eigentlichen Thema: Die letzten Monate und vor allem ihre seltsamen Wochenenden. weiterlesen...
  9. Über Stochastik, Training und die Irrwege der Quantität Ich saß die letzten Tage jeden Mittag mit meinen französischen Freunden in deren Haus am Tisch und beobachtete eine glückliche Patchworkfamilie, als wäre ich in ein Wahlplakat der Grünen gefallen. Ich habe die beiden ziemlich genau zu dem Zeitpunkt kennengelernt, zu dem sie sich auch kennenlernten und so diese Beziehung praktisch vom ersten Tag an miterlebt. Inzwischen haben sie eine Familie gegründet und leben mit ihren vier Kindern, wovon zwei gemeinsame sind, in einem wunderschönen Haus ein Bilderbuch-Familienleben. Für mich sind die zwei ein großartiger und seltener Fall dessen, was wohl 'wahre Liebe' sein muss. Alle Logistik, Wahrscheinlichkeit und Logik des Datings und der Partnerpsychologie sprachen von Anfang an völlig gegen diese Beziehung. Er lebte in einer Ehe mit einer anderen Frau, sie in einer anderen Stadt. Die beiden trennten nicht nur über 20 Jahre Altersunterschied, sondern auch enorme soziale Unterschiede, Ländergrenzen und 1000km Luftlinie. Trotzdem verliebten sie sich auf den ersten Blick und er folgte ihr, ohne Rücksicht auf die Folgen für ihn, seinen Beruf und seine Ehe zu nehmen, blind in ein anderes Land und ein anderes Leben. Heute sind sie eines der glücklichsten Paare, das ich kenne. Ihre Geschichte war zum großen Teil alles andere als 'hollywoodesk', aber immer wenn ich die beiden zusammen sehe, denke ich, dass es genau das ist, was ich und viele andere doch eigentlich suchen; eine Art 'Seelenpartner'. Aber kann man das Finden, eines solchen Partners durch Techniken oder Verhalten beeinflussen? Kann man die Wahrscheinlichkeit so jemanden kennenzulernen wirklich erhöhen? In den letzten zwanzig Jahren hatte ich einen relativ stabilen Rhythmus, wenn es um Beziehungen ging. Meine Beziehungen dauerten alle etwas länger als zwei Jahre und dazwischen war ich meist ungefähr zwei Jahre Single. Ins Straucheln kam dieser Rhythmus erst nach meiner letzten Beziehung, nach der meine Single-Phase sich nun bald fünf Jahre hinzieht. Ich lernte die Hälfte meiner Freundinnen über meinen Social Circle kennen, die andere Hälfte in Clubs, Bars oder auf Konzerten. Vor etwas mehr als einem Jahr begann ich zu überlegen, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, diesen Rhythmus zu beeinflussen und die Chancen zu erhöhen, wieder ein Mädchen mit 'Girlfriend-Potenzial' kennenzulernen. Ich entdeckte Pick Up. Und die Idee schien nicht nur für schnellen Sex, sondern auch für die Suche nach einer Beziehung, auf ihre männlich-logische Art so einfach, wie mathematisch richtig zu sein. Wenn man in ungefähr gleichen Abständen, in denen man bisher ja ungefähr die gleiche Anzahl an Frauen kennengelernt hatte, ein Mädchen findet, in das man sich verliebt und mit dem man eine Beziehung führt, dann müsste sich genau diese Zeitspanne, zwischen den Beziehungen, doch verkürzen lassen, indem man einfach die Anzahl der Mädchen, die man kennenlernt erhöht. Das hatte für mich Hand und Fuß. Es war Mathematik, simple Wahrscheinlichkeitsrechnung. weiterlesen...
  10. Hallo Monkey-Boy, Erst mal danke fürs Lesen. Ich habe allerdings das Gefühl, dass du dabei einiges missverstanden hast. Ich muss es leider etwas kurz halten, da ich gerade nur bedingt Internetzugang habe, möchte aber trotzdem auf einige deiner Punkte eingehen. 1.) Ich bin weder die Bildzeitung, noch überhaupt ein Journalist. Ich schreibe einen extrem persönlichen Blog über meine ganz persönlichen Gedanken, Eindrücke und Erlebnisse und keine Zeitung, die eine neutrale Berichterstattung verlangt. Es handelt sich hier daher auch nicht um einen "Artikel" und vor allem nicht um "Journalismus", sondern um meine Gedanken und wie ich die Szene erlebe. 2.) Ich kritisieren keine "Stars" und deren individuelles Verhalten, sondern ich hinterfrage, welches Männerbild Leuten (auch mir) gelegentlich (nicht ausschließlich) in der Community angeboten wird. Ich erhebe auch hier keinen Anspruch auf neutrale Wiedergabe oder journalistische Ausgeglichenheit, sonder ich schreibe darüber, was mich ganz persönlich stört oder besser mir manchmal auffällt. Darüber zu schreiben, was einen nicht stört oder einem nicht auffällt, ist schlichtweg etwas zu umfangreich und bringt auch irgendwie weniger. Trotzdem erwähne ich ja zum Beispiel durchaus Mark Manson als positives Gegenbeispiel. Ich schreibe aber eben meine persönlichen Gedanken aus der Szene, über die Szene und keinen öffentlichen Artikel über die Pick Up Community. 3.) Ich behaupte auch mit keinem Wort, dass "alles scheiße" ist, sondern ich übe Kritik daran, was mich stöhrt. Das ist legitim und dient höchstens dem kritischen Hinterfragen und der Weiterentwicklung der Community. 4.) Ich benutze in wirklich JEDEM Post mit großer Freude und Leidenschaft die Stilmittel der Ironie, des Sarkasmus und der Übertreibung. Ich hoffe das wird auch so erkannt Ansonsten könnte man genausogut Harald Schmidt vorwerfen, er würde nicht fair und neutral über Dinge und Menschen "berichten", oder? Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen und schicke mal ganz liebe Urlaubsgrüße ins schöne Franken! Elia
  11. Das normale Leben und das leise Knirschen von Kies, wenn der Bentley vorfährt Morgen früh um 6:00Uhr geht mein Flieger nach Paris. Ich werde für einige Tage Freunde in Frankreich besuchen. Das ist nicht wirklich ein besonders aufregender oder langer Urlaub, kein exotisches und weit entferntes Ziel, aber für mich schon selten. Es ist sicher schon zwei Jahre her, dass ich überhaupt Urlaub gemacht habe. Zum einen kommt das daher, dass eine längere Abwesenheit für mich als Selbständiger immer die Gefahr birgt, Jobs oder sogar Kunden zu verlieren, zum anderen aber auch einfach daher, dass ich nie wirklich ein großer Fan von weiten Reisen und abenteuerlichen Trips zu fremden Kulturen in fernen Ländern war. Meine Eltern konnten es sich nicht leisten mit mir und meinen Geschwistern weite Reisen zu machen und so habe ich in meiner Kindheit Urlaub jenseits von Österreich nie als normal erlebt. Nach dem Abi hatte ich kein Bedürfnis nach Weltreise und abgesehen davon, dass ich eine Zeit lang beruflich unterwegs war, habe ich so etwas wie Fernweh einfach nie entwickelt. Als zart neurotischer Perfektionist stressen mich ausserdem Reiseplanungen, Vorbereitung und Durchführung aufwändiger Trips eher und da ich mich weder für Sonne, Meer und Palmen, noch für untypisch große Insekten im Schlafzimmer oder aufregende, neue Bakterien im Trinkwasser begeistern kann, entspanne ich mich meist und gerne zuhause oder bei Freunden. Schon wieder etwas, das ich anscheinend grob falsch mache, wenn ich für Frauen als Sexual- und Lebenspartner interessant sein will. Denn wenn man sich die Profile einschlägiger Pick Up Artists ansieht, scheint es ein wichtiger Bestandteil des Lebens eines attraktiven Mannes zu sein, permanent mehr oder weniger sinn- und sorgenfrei um die Welt zu reisen und dies der Welt auch genauso permanent in Form von Fotos, von besonders ausgelassenen, jungen, hübschen, bevorzugt weiblichen Menschen vor aufregenden, exotischen Hintergründen, oder in überteuerten, pseudo-schicken VIP-Clubs, mitzuteilen. Ich reise nicht wirklich gerne. Das wird sich wahrscheinlich auch nicht ändern, oder zumindest habe ich nicht vor es zwangsweise zu ändern, um einem Bild von Mann zu entsprechen, das jemand anderes für mich entworfen hat. Trotzdem hat mich der Gedanke heute beim Kofferpacken nicht losgelassen, wo eigentlich dieses seltsam anmutende Rollenbild vom kosmopolitischen Jet-Set-Casanova in der Pick Up Community herkommt und wie lebensfähig oder attraktiv der dort skizzierte Mann eigentlich wäre. Was macht diesen Supertypen eigentlich aus? Wie muss ich mir seinen Alltag vorstellen? Wer ist er eigentlich und wo kommt er her? weiterlesen...
  12. Ist Berlin nicht toll und verrückt und hübsch und niedlich und abgefahren und auch wenn es regnet trotzdem so viel zu sehen und ach Gott wie niedlich dieses Café mit den kleinen Sesseln.... Ich hatte mal wieder einen Tag als Touristenführer hinter mich gebracht. Als Hauptstadtbewohner kennt man das Problem. Man liebt seine Stadt und man liebt die Menschen, die einen besuchen kommen. Nur die Kombination kann anstrengend sein. Diese Woche sind meine Mutter und ihr Langzeit-Lebensabschnittsgefährte zu besuch. Ich wohne seit deutlich mehr als zehn Jahren in Berlin, die zwei sind regelmäßig hier und langsam wird es schwierig ihnen noch Neues zu präsentieren. Da muss man sich schon echt überlegen, wo man hingeht. Man glaubt gar nicht, wie viele Kindersärge in der Gruft unter dem Dom stehen. Und um die Kindersärge herum tummeln sich lauter quirlige Senioren. So klitzeklitzekleine Särge.... Auch niedlich. Fast wie diese niedlichen kleinen Cafés.... Ach ja, Berlin...schon toll... Nachdem ich meine Mutter am Samstag dann noch mit einem herztriefigen Till Schweiger Film über eine Irre ohne Schuhe ins Bett gebracht hatte und sie sich mehrfach und herzlichst für diesen schönen Film bedankt hatte, war ich wirklich reif für Alkohol. Ich machte mich also mit einem Magen voller Till-Schweiger-Romantik, Muttis Essen, Whisky und Bier auf den Fußmarsch in die Stammbar. Ich hatte dafür trotz des Films Schuhe angezogen und ein Wegbier gekauft. Mein MP3-Player entfernte die letzten Erinnerungen an Till Schweigers markantes Grinsen und die lustigen, kleinen Kindersärge aus meinem Kopf. Dafür benötigte ich allerdings den ganz harten Stuff und so hämmerten den ganzen Weg über die stumpfen Dancefloor-Beats des neuen Pet Shop Boys Albums gegen mein Hirn... weiterlesen...
  13. Auf meinen letzten Post zu dem Abend mit meiner Ex-Freundin habe ich einiges Feedback bekommen und will daher nochmal kurz etwas dazu schreiben. Ausserdem ist mein Blog und meine Beschäftigung mit PickUp inzwischen ein Jahr alt und das ist ja vielleicht auch ein guter Anlass um mal ein wenig darüber zu grübeln, wie oder ob mich das ganze weiter, und wenn ja wohin, gebracht hat. Auf einige scheint mein letzter Post den Eindruck gemacht zu haben, ich würde jammern, mich bemitleiden, wäre depressiv oder es würde mir nicht gut gehen. Dazu ganz kurz und einfach: Es geht mir gut, Jungs! Es geht mir sehr gut! Um genau zu sein, geht es mir wesentlich besser als zum Beispiel in den ersten Monaten meines 'Pick-Up-Weges'. Wahrscheinlich, weil ich inzwischen einiges an Druck auf mich selbst weggenommen habe. Ich vermute, dass manche das als Resignation, Excuse oder Abfinden mit der Situation bezeichnen werden, aber ich empfinde es nicht so. Im übrigen würde ich es nicht einmal als ein 'Plateau' sehen, da ich mich selbst nicht als ein ständig zu optimierendes Projekt betrachte. Ich habe eher das Gefühl, ein entspannteres Verhältnis zum Thema entwickelt zu haben und mich nicht mehr unter den extremen, krampfhaften Erfolgsdruck zu setzen, wie ich es vor einem halben Jahr getan habe. Das fühlt sich gut an. Nennt es 'Komfort-Zone' wenn ihr wollt, ich sage: Es geht mir gut. weiterlesen...
  14. „This is a story of boy meets girl, but you should know upfront, this is not a love story“. Auf meinem MacBook lief 500 Days Of Summer und ich lag daneben und machte Sit-Ups. Liebesfilme und Bodengymnastik. Dass ich nicht einfach schwul geworden bin, beweist eigentlich nur, wie zynisch Gott sein kann. Ich hatte den seltsamen Traum von meiner Exfreundin gerade verdaut, als sie sich bei mir meldete (i know!). Sie piepste via Skype mitten in meinen Liebesfilm während ich auf meiner Yoga-Matte von LIDL versuchte meinem Bier-Ring zu trotzen. Es war Freitag vor fünf Wochen und meine Exfreundin erwischte mich mal wieder in einem meiner schwächsten Momente. Emotional aufgekratzt durch englische Pop-Musik und das Lächeln von Zooey Deschanel, verschwitzt und aus der Puste durch zwei Dinge, die ich gleichviel hasse, Sport und Sommer, und im bitteren Angesicht der körperlichen Folgen des Alterns und des Alkohols, hatte ich eigentlich schon verloren, als ich ihren Namen über der Nachricht las. weiterlesen
  15. Na, wir haben dich vermisst und gesucht, eXcess! Danke... Naja, ich hab noch etwas am Layout gefeilt...
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