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Bingo03

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Über Bingo03

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Profile Information

  • Geschlecht
    Mann
  • PU Know-How
    Beginner(in)
  • Ort
    Köln
  • Beruf
    Student
  1. Resümee 2011: Rückblick auf ein halbes Jahr Pick-Up (Gekürzte Fassung; Langversion auf meinem Blog) Es ist halb drei Uhr nachts und morgen muss ich – wie im letzten Beitrag bereits leidvoll erwähnt – früh raus. Aber was hilft’s, versprochen ist versprochen. Hier ist mein Rückblick auf dieses sich zu Ende neigende Jahr 2011! Ein Jahr, in dem viel passiert ist und ich mich so stark und schnell entwickelt habe, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Dabei ist dieses Pick-Up-Tagebuch nicht aus altruistischen Gründen entstanden, sondern in erster Linie zum Zweck der Selbstreflexion und -dokumentation meiner Entwicklung. Es war irgendwann im August dieses Jahres, vor etwa vier Monaten, als ich mir gesagt habe: Schluss mit der Angst, Schluss mit den Ausreden, Schluss mit dem Frust! Ich will gut werden bei Frauen. Ich will viele Frauen in meinem Leben, ich will viele Dates, viel Sex und jede ansprechen können, die mir gefällt. PU kannte ich schon einige Zeit. Das erste Mal habe ich in der MTV-Serie The Pick-Up Artist mit Mystery davon gehört. Das war jedoch zu einer Zeit, in der ich selbst noch pickeliger Nerd war, mich lieber der Rettung von Prinzessin Peach aus Bowsers Schloss widmete, monatelang verflossenen Damen, denen ich meine Zuneigung per MSN-Chat mitteilte, hinterherheulte, Mannhaftigkeit nur als theoretischen Diskurs kannte und seiner Einsamkeit wahlweise Depri-Lieder auf YouTube oder Pornos auf YouPorn entgegensetzte. Ich war immer ein feiner Kerl, klug und relativ gutaussehend, wie man mir des öfteren bescheinigt hat. Allerdings haben mir weder Gott, noch mein Vater oder ein anderer Freund eine bestimmte Fähigkeit mitgegeben: Nämlich das Wissen und das Verständnis, mit Frauen umzugehen. Ich war kein Natural Dabei war ich definitiv bereit, an mir zu arbeiten. Ich erinnere mich an einen Rhetorik-Kurs, den ich vor Jahren an der VHS besucht habe. Ich habe im Internet viele Texte gelesen, um mir das Wissen anzueignen, mit meiner Schüchternheit, dem mangelnden Selbstvertrauen und meinem unsouveränen Auftreten im Umgang mit Mitmenschen umzugehen. Doch eines fehlte mir bei dem ganzen Theorie-Gedöns: Die Praxis. Schöne, interessante Frauen habe ich immer kennengelernt, auch damals. Es waren zwar nur ganz wenige Frauen im Jahr, die meisten aus dem direkten Umfeld, also Schule oder Job, oder aus sozialen Netzwerken, aber immerhin. Wenn ich an meine drei Onenitis’ zurückdenke, dann waren zumindest die beiden letzten locker HB9er. Aber ich war wehrlos gegen sie. Ich bin ihnen sofort verfallen, habe gedacht, man müsse nur „wie ein Gentleman“ sein, höflich, zuvorkommend, ihr den Stuhl hin haltend, ihr die Jacke abnehmen, die Dame wie eine Prinzessin behandeln usw. Ja, ich habe wirklich gedacht, dass ich für meine Unschuld und meine Gutmütigkeit irgendwann belohnt werde – einfach der Gerechtigkeit wegen. Nichts da. Es hat nie geklappt. Mit 21 Jahren war ich immer noch Jungfrau, hatte noch nie eine Freundin. Sie brach mir das Herz – und ich begann, alte Grundsätze in Frage zu stellen Es war meine letzte Onenitis, im Sommer 2010, die mich zum Umdenken brachte. Ich war mal wieder unsterblich – und natürlich unglücklich – verliebt. Sie hatte mir sogar eine Chance eingeräumt, ich habe sie jedoch nicht erkannt, nicht genutzt. Es fehlte mir nicht die Entschlossenheit, sie zu erobern. Es war Orientierungslosigkeit. Ich wusste nicht, wie ich es anstellen soll. Mir hat es keine gesagt und ich gehöre nicht zu denen, die es von Natur aus können. Ich gehöre zu denen, die instinkthaft alles falsch gemacht haben bei Frauen. Auch meine überwiegend weiblichen Freunde konnten mir mit ihren ernst gemeinten Tipps nicht helfen. Wie auch? Sie waren Frauen – ich brauchte aber einen echten Kerl, der mir in den Arsch tritt. Besagte Onenitis hat mir nicht nur das Herz gebrochen, sondern auch noch darauf herumgetreten, als es schon zerfetzt am Boden lag. Ich war am Ende und brauchte Monate, um mental wieder auf die Beine zu kommen. „Nie wieder!“, habe ich mir gesagt und über mehrere Umwege bin ich gegen Ende 2010 im Internet auf PU gestoßen. Mir kam die Szene anfangs suspekt vor. „Mal wieder so ein Ami-Scheiß“, habe ich gemutmaßt. Trotzdem habe ich mir das Buch vom deutschen „Verführer“ Oliver Kuhn gekauft. Ganz nett für den Einstieg, ein grober Überblick wird geboten. Jedoch hat mich der Ehrgeiz noch nicht gepackt. Der Umzug, die Uni und andere Dinge waren erstmal wichtiger. In der Uni lernte ich auch wieder Mädels kennen. Aus dem Buch von Kuhn wusste ich zumindest schonmal, wie ich bestimmte Verhaltensweißen eines sexuell unattraktiven Nice Guys, der ich vollkommen war, abstellt, wusste grob etwas von männlich-dominantem Verhalten und der Tatsache, dass Menschen tatsächlich auf die Straße gehen, um einfach nur Telefonnummern von Frauen einzusammeln. Ich hätte im Frühling 2011 sogar mit einer Uni-Kommilitonin, die ich ein paar mal gedatet habe (fast komplett ohne PU), zusammen kommen können. Aber Gefühle waren nicht da. Im Juni habe ich mich in eine Kommilitonin verknallt, bei der ich aber chancenlos war und am Ende nur noch hilflos irgendwelche Internet-Foren durchforstete, in der Hoffnung, noch etwas drehen zu können. Dieses Gefühl der Ohnmacht, der Hilflosigkeit war es, das mich zu PU führte. Im Juli dieses Jahres, es waren Semesterferien und drei Monate vorlesungsfreie Zeit angesagt, beschloss ich, endlich ernst zu machen. Ich stieß zum Kölner Lair – natürlich mit völlig überzogenen Erwartungen. Ich dachte wirklich, mich würde bei jedem Street-Treffen eine eingeschworene Gemeinde von Gurus erwarten, die mir gönnerhaft stundenlang das richtige Baggern beibringen. Die Jungs, die ich dann letztlich traf, waren großteils mehr oder weniger auf meinem Level. Also so ziemlich am Anfang. Ich hatte ja nicht, außer meiner netten Art. Die PU-Szene zog mich mehr und mehr in ihren Bann Je mehr ich in die Szene einstieg, desto mehr widmete ich mich ihren Standardwerken: The Game von Neil Strauss, MysteryMethod natürlich, Lob des Sexismus, dazu unzählige Field Reports in Foren etc. Am Anfang sträubte ich mich vor den nerdigen Abkürzungen im PU-Slang, die ich heute ganz selbstverständlich verinnerlicht habe (weil sie wirklich einen praktischen Nutzen haben). Ich forschte nach Routinen, nach Openern, nach KINO-Vorgehensweisen. Ich wollte alles ausprobieren, zog mit Leuten los, die ich teils nie wieder gesehen habe und lernte Jungs kennen, die für mich zu mehr geworden sind, als einfach nur Wings. Erste Erfolge stellten sich ein. Ich erinnere mich an einen legendären Abend auf einer Ab-16-Party, die ich zur Anfangszeit oft besucht habe. An einem Abend – meine Wings Foxtrot, Kon, Abzt und Tang waren mit am Start – hatte ich so einen krassen State, Socialproof sowie Preselection, dass ich ca. acht bis neun KCs unter die Haube gebracht habe, dazu etwa fünf NCs. Einfach nur ein krasses Initialerlebnis! Aus heutiger Sicht war da wenig Game dahinter. Ich fing nur an, meine Einstellung zu ändern. Früher hielt ich es für moralisch verwerflich, wenn Frauen bsp. ihre Sexualität ausleben. Heute hat sich an meiner Grundauffassung von Leben und Mitmenschlichkeit wenig geändert. Nur lockerer und offener bin ich geworden. Es ist ein Fressen und Gefressenwerden. Und ich wollte nicht mehr länger Opfer sein. Ein neues Image: Die ersten Erfolge Club-Nächte ohne Close wurden immer seltener. Mittlerweile hatte ich bei meinen Kommilitonen, die PU nicht kennen, einen Player-Ruf, weil sie am Rande schon mitbekamen, dass ich hin und wieder etwas mit Discobekanntschaften am Laufen hatte. Zwar nie etwas Großes. Aber ich merkte hier, wie weit ich mich von einem einfachen AFC-Dasein mittlerweile entfernt hatte. Es war nichtmal ein Jahr her, da war ich der schüchterne, wehrlose, hoffnungslos überromantische Nice Guy – und nun, in der neuen Stadt, galt ich als Player. Unfassbar! Nach diesen ersten Erfolgen, den ersten NCs und Dates, neben vielen KCs und Körben, die mir immer Erfahrung gebracht haben, geriet ich irgendwann ins Stocken. Ich verlor immer öfter die Contenance in Clubs, wenn mal ein paar Sets nicht liefen. Und auch bei meinen Dates merkte ich, dass ein gewisses Feuer fehlte, damit ich meinem ersten Lay – ich war noch immer Jungfrau – endlich näher kommen konnte. Also intensivierte ich weiter die theoretische Arbeit, notierte mir seitenlang die besten Techniken der österreichischen PUA-Stars Hypnotica und Flow, lernte Cold Reads und aufwendigere Routinen auswendig, probierte sie aus, entwickelte eigene, flog mehrmals auf die Schnauze, um die Spreu vom Weizen trennen zu können. Doch am Ende konnte ich diese Hürde überwinden. Wie als Konsequenz meiner Entwicklung hatte ich meinen ersten Lay irgendwann im Oktober. Ein plötzlicher ONS an einem Clubabend, wo ich es niemals erwartet hätte. Der Weg, den jeder (der gut werden will) gehen muss Im Forum des Kölner Lairs gab es kürzlich eine Grundsatzdiskussion darüber, welchen Weg jemand einschlagen sollte, der, wie ich, am Anfang steht. Da gab es diejenigen, die, wiederum wie ich, den „klassischen“ Weg gehen und gegangen sind, sich die PU-Klassiker durchgelesen haben, Routinen einstudieren und ihr Game nach Attraction, Rapport, Comfort, Isolation, Eskalation etc. strukturieren. Dem gegenüber stand die Fraktion derer, die, grob gesagt, einen „Natural“-Ansatz verfolgen und meinen, dass man damit viel Zeit und Aufwand sparen kann, man sich nicht mit blöden Openern befassen , sondern einfach „Hi“ sagen solle. Ich finde, letztere Auffassung zeugt von wenig Empathievermögen. Das wichtigste ist der Weg, den man geht, die Rückschläge, die man zwangsläufig einsteckt, ob subtil oder körperlich, die Erfahrung, die man sammelt und die Schlüsse, die man zieht. Man muss den Weg von unten gehen, ich glaube nicht, dass es eine Abkürzung, einen elektronischen Aufzug gibt. (...) So wirklich „Klick“ hat es bei mir noch nicht gemacht. Ich habe einen Game-Plan, ich hatte meine ersten Erfolge, schon mehrfach Sex und immer wieder Closes und Dates, stehe evtl. kurz vor der ersten Beziehung meines Lebens. Aber es gibt noch so viel, was ich ausprobieren und erleben möchte. Die Bilanz aus sechs Monaten PU Hier noch mal knallharte Fakten aus einem halben Jahr PU 2011: - KCs: locker 30 bis 40 - NCs: Aktuell elf Damen seit Ende Oktober. Ich bekam da eine neue SIM-Karte. Mit den Closes, die ich seit Juli gemacht habe, sind es locker etwa 20 - Dates: neun mit verschiedenen Mädels (Zweit-Dates nicht mitgerechnet) - Lays: drei, darunter ein Fuckbuddy, mit dem ich mich schon mehrmals vergnügt habe - bis zu zehn Stamm-Wings, die mittlerweile zu echten Kumpels geworden sind, mit denen ich jedes Wochenende losziehen kann, die mir infield den Rücken stärken und für die ich ebenso da sein möchte Die Bilanz aus sechs Monaten vom verklemmten AFC zum Jungen, für den der Umgang mit Frauen zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Ich würde sagen, das hier ist eine Durchschnittsentwicklung, es gibt Jungs, die viel mehr investieren als ich (denn ich vernachlässige ungern Uni, Sport, Freunde und andere Verpflichtungen), die denn auch viel krasser durchgestartet sind. Und trotzdem bin ich stolz. Ziele für 2012 Mein erklärtes Ziel für 2012: Ich will meinen Top-Score auf sieben Lays erhöhen. Ich will in den Semesterferien für eine Woche in eine fremde Stadt und dort mit meinen Lieblings-Wings eine Sarging-Tour machen, will das Street-Game endlich ordentlich erlernen, Erfahrungen sammeln. Man ist nicht ewig jung, und ich habe das Gefühl, etwas nachholen zu müssen. Ich möchte diese Lebensphase maximal auskosten und Erfahrungen machen, auf die ich auch nach Jahrzehnten mit einem Lächeln zurückblicken kann. (...) Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue – hoffentlich für uns alle erfolgreiche – Jahr. Game on! Bingo
  2. Ich war gestern ein paar Stunden mit ein paar Jungs streeten. Die stressige, übervolle Schildergasse in Köln, zwei Weihnachtsmärkte, ein paar Läden. Wir waren auf unterschiedlichem Level, hatten unterschiedliche Erfahrungen und Geschichten, d.h. dass es für den einen schon ein großer Schritt war, ein paar Mädels nach der Uhrzeit zu fragen, während andere schon Directs anwenden wollten. Hier fängts auch schon an: Wie willst du "Directs" anwenden, wenn du weit und breit keine schöne Frau siehst? Das war wirklich nicht leicht. Vielleicht wird mir das als Limiting Belief angelastet, aber wie glaubwürdig ist ein Direct bei einer mittelmäßig aussehenden Frau? Ich habe letztlich zwei Directs gemacht und muss sagen, dass ich wohl ziemlich nervös rüberkam, die Antwort war immer, sie habe schon einen Freund. Wir haben auch indirekt ein paar Sets geöffnet, teilweise uns wirklich auch länger nett unterhalten, aber mehr als ein Facebook-Close kam bei mir nicht raus. In gut dreieinhalb Stunden hatte ich ca. fünf Sets gemacht. In dreieinhalb Stunden Club-Game mach ich doppelt bis dreimal soviel. Da habe ich mir gedacht, dass Street-Game doch ein wenig ineffizient ist. Natürlich hätte ich Hals über Kopf noch mehr Sets auf der Straße erzwingen können, dennoch kommt es mir draußen viel anstrengender vor, als in der Disko. Andererseits kostet mich ein Set auf der Straße auch wesentlich mehr Überwindung, einfach weil es gesellschaftlich unkonventioneller ist, wildfremde Menschen in der Öffentlichkeit anzusprechen - gerade im verschnupften und zurzeit stressigen (Weihnachtszeit) und kalten Deutschland - , als im Club. Dagegen habe ich letzten Sommer auch viele tolle Erfahrungen, bsp. am Rheinufer, beim Streeten gemacht und habe für die kommende Sommerzeit mit ein paar Wings nen PU-Kurzurlaub in einer fremden Stadt geplant, wo wir jeden Tag richtig intensiv sargen gehen wollen. Ich möchte hier mal eure grundsätzliche Meinung zum Streeten hören. "Bringt" Streeten mehr, als Clubben, weil deine kommunikativen Fähigkeiten mehr gefordert sein könnten, weil du dich mehr überwinden musst? Gibt es hier Leute, die auf ihrem Weg komplett auf die Straße verzichtet haben, weil sie ebenso der Anischt waren, dass es einfach ineffizient ist? Hat hier im Gegenteil jemand bereits Erfahrungen mit täglichem Intensiv-Sargen auf der Straße gemacht und kann es weiterempfehlen? Gibt es hier strikte Sommer-Street-Gamer? Sind Streeten und Clubben auch nur "Typen-Fragen", je nachdem, was einem liegen könnte (ich wäre dann definitiv der Club-Typ)? Gruß, Bingo
  3. FR: Mein Kumpel, der Natural. Von Mindsets, Kongruenz und Entlarvung Von bingo03 Ein kleiner Bericht zur Halloween-Party gestern im Sion Loft zusammen mit Fawkes, Marc_K., Vince (Kumpel von Fawkes) und Simon (Kumpel von mir) und meine Erkenntnis daraus. Entsprechend meiner letzten Ankündigung, mein Game auf ein neues Level bringen zu wollen, setze ich mich zurzeit sehr mit neuen Routinen und Gambits der österreichischen PUA-Stars Hypnotica und Flow auseinander, wobei ich gestern nochmal besonders gemerkt habe, dass meine Hauptbaustelle zurzeit wohl eher das Mindset – also mein Inner Game – ist. Wenn einige Sets nicht gut liefen, dann sieht man mir das an. Ich zöge eine Fresse, schaue angespannt in den Raum und habe schlechte Laune. In einer solchen Situation versuche ich krampfhaft neue Sets zu machen, die, bedingt durch den schlechten State, oft nicht gut laufen und meine Laune weiter verschlechtern. So ging das gestern mal wieder. Zu Beginn mach ich mit verschiedenen Wings einige Aufwärm-Sets, befriende Jungs („Wie lang geht die Party hier? Wird der Laden noch voll?“) und quatsche unverbindlich mit weniger hübschen HBs. Das Publikum im Sion Loft (obwohl es eine Halloween-Party war, war die Hälfte wohl nur verkleidet) war weder alternativ, noch schickimicki, viele Schüler, aber auch viele Ältere dabei, kaum definierbar. Mein erstes richtiges Set war mit einer HB7, die am Tresen neben mir auf ihr Freibier gewartet hat. Ich öffnete sie mit einem Pre-Opener, stellte mich ihr vor und brachte dann irgendeine Routine, ich glaube Eifersüchtige-Freundin. Die HB stand noch einige Zeit bei mir – wir hatten unser Bier bereits bekommen – aber dann: Mir fiel nichts mehr zu sagen ein. Von der HB7 kam kaum Invest. Bevor ich komplett meine Attraction verlor, sagte ich ihr, dass ich zurück zu meinen Freunden wolle, fragte aber noch, ob man sich später auf der Tanzfläche sähe. Sie meinte Ja und wir trennten uns leider. Hab sie freilich nicht mehr gesehen und mich unheimlich über mich aufgeregt, denn sie war definitiv hübsch und attracted. Habe mich noch nicht ausreichend mit den Follow-Ups nach dem Opener auseinandergesetzt. Und da diese HB extrem geführt werden musste, sie kaum etwas von sich aus brachte, war bei mir nach ein paar auswendig gelernten Routinen und einer verkrampften Konversation die Luft raus. Ganz anders mein Wing Simon, in meinen Augen ein Natural. Er lehnt unsere PU-Begeisterung ab, benutzt als Opener stets „Hi“ und schafft es ganz unverkrampft und ohne Plan ein Gespräch zu führen und Nummern zu closen. Er war unter uns der einzig Verkleidete, was natürlich immer etwas Gesprächsstoff brachte. Dennoch bringt mir sein Ratschlag , ich solle sagen, was mir aus dem Hirn käme, nicht viel. Er kennt die Situation des Ex-AFCs einfach nicht, der in seiner kompletten Jugend seine sozialen Kompetenzen und beziehungstechnischen Erfahrungen verschlafen hat. Aber dazu später noch was. Dass es auch anders geht, zeigte folgendes Set. Zusammen mit Marc öffnete ich ein 2er-Set, eine HB8 und eine HB6,5. Target war eigentlich erstere, wobei HB6,5 meinen Hüftschwung-Opener zum Schießen fand und ich sofort mit ihr ins Gespräch kam. Sie war wirklich lustig, wir neggten uns gegenseitig, ich fuhr viel KINO und C&F. Da ich merkte, wie attracted sie war, wollte ich sie schnell isolieren. „Ich will mal ein wenig frische Luft schnappen, kommst du mit raus?“, fragte ich sie. Da ihre Freundin zu diesem Zeitpunkt längst das Set verlassen hat, musste sie keine Rücksicht nehmen und kam mit. Ich nahm ihre Hand und führte sie raus. Draußen scherzten wir weiter, ich setzte offensichtliches KINO ein und hielt deutlichen EC. Dann benutzte ich das erste Mal eine KC-Routine: „Stehst du auf Zaubertricks? Ich zeig dir mal einen, dafür musst du aber zunächst die Augen schließen.“ Sie machte brav mit und ich küsste sie. „Der Trick nennt sich Küssen, er erzeugt wie aus Zauberhand viele schöne Gefühle.“ (Oder so ähnlich.) Es folgte ein Make-Out, ich wollte sie um die Ecke isolieren, wobei ihre Compliance dann doch nicht so hoch war. Irgendwann machte ich ihr klar, dass ich wieder rein wolle, sie wäre sicher noch gern etwas geblieben. Dummerweise habe ich keinen NC gemacht. Den hätte ich aus Prinzip machen sollen (wie gesagt, war „nur“ eine HB6,5), im Hochgefühl während der Situation denkt man aber nicht so rational. Ich Club habe ich sie nur kurz noch einmal gesehen, ohne dass etwas passierte. Ein 2er-Set, eine HB7 und eine HB8, öffnete ich mit einem für mich neuen Opener von Hypnotica: „Stell dir vor, du wärst für einen Tag ein Mann (…).“ Mein Target, HB8, ließ sich darauf ein, Simon wingte ihre Freundin. Es entwickelte sich ein Gespräch, wobei ich meine HB mit einer coolen neuen Routine relativ beeindrucken konnte: „Wie alt bist du? Nein, nein, sag nichts. Man kann an zwei Merkmalen an einer Frau gut das Alter erkennen, das wissen die wenigstens Männer (Augenfalten und Tiefe der Linien auf der Handfläche).“ Hiermit habe ich das Alter meines Targets und ihrer Freundin erraten können. Als wir uns vorstellten, drehte ich sie und meinte „Das war der Arsch-Test. Du bist eine 7 auf der Skala, blabla.“ Das fand sie nicht so cool, aber ich blieb noch drin. Als ich aber merkte, dass von ihr kaum ein Invest kam, ihre Freundin geistig schon an ihr zehrte und ich meine Attraction nicht verlieren wollte, meinte ich, dass ich weiter gehen wolle und ejectete mit Simon. Ich machte ihm mein Problem mit den fehlenden Einfällen klar, meine Verkrampftheit und der schlechte State, von dem ich mich herunterziehen lasse, was nicht passieren könnte, hätte ich ein stabiles Mindset, also die richtige, positive Einstellung. PUA-Guru Flow meint, man solle Mädels wie dreijährige Kinder sehen: alles, was sie tun, süß finden und ihnen nichts übel nehmen, auch wenn sie manchmal unverschämt oder unhöflich sind. Außerdem muss ich mit der inneren Einstellung an die Sache gehen, ich sei der Beste PUA der Welt und könne jede haben. Die Körperaustrahlung mit einer solchen inneren Haltung ist unbewusst eine andere, als bei mir, der sich in Sets „zwingt“, weil er sich sonst für einen feigen Versager hält. Ich weiß, dass das mein Problem ist und bedanke mich an dieser Stelle bei allen Wings, die mich in diesen Situationen immer wieder augemuntert und mir gut zugeredet haben! Jedenfalls traute ich mich das letzte Set nicht mehr zu re-gamen, weil mir mit meiner Bedrängnis schlicht nichts einfiel, zu sagen. Simon machte mir das Angebot, selbst das Set wieder zu öffnen, so dass ich wenige Minuten später „zufällig“ hinzukommen kann. So machten wir das auch (danke, Bro!) und ich kam schnell wieder ins Gespräch mit meiner HB8. Ich konnte sie sogar semi-isolieren, indem ich mich an die Wand lehnte und sie etwas näher kommen musste, sie stand mit dem Rücken zu ihrer Freundin. Das Gespräch verlief ganz okay, sie studiert Architektur, das Thema kam aufs Heimwerken und darauf, ob sie als Kind immer mehr mit Jungen abhing usw. Sie fragt kaum etwas über mich. Ich machte eine weitere neue Routine: „Nenne mir vier Eigenschaften von dir, wobei eine gelogen sein muss.“ Habe es bei ihr natürlich sofort erraten. Leider habe ich mir, als ich an der Reihe war, vorher keine Gedanken gemacht, welche ich sagen soll. Als ich am Anfang „spontan“ aufzählte, meinte sie sofort, das sei falsch, denn mein Opener sei doch auswendig gelernt gewesen. Offenbar war ich noch nicht wirklich kongruent zu dem, was ich sagte. Sie hat mich entlarvt. Ich war darauf kaum vorbereitet, weshalb ich irgendwas vor mir her stammelte, den Shit-Test also verkackte und von nun an auf einem geringeren Value war, als sie. Es ging noch etwas weiter, doch sie meinte plötzlich, dass sie mit ihrer Freundin auf Toilette müsse, klopfte mir auf die Schulter und ließ mich alleine stehen. Doof. Auch hier mein Problem, dass ich nicht eine Routine nach der anderen raushauen und damit ein komplettes Gespräch füllen kann. Wenn die HB nichts investiert, sind solche Gespräche zum Tode verurteilt. In der Kunst der Konversation muss ich mich unbedingt noch schulen, Opener und Routinen weiter einstudieren und mit ihnen kongruent werden! Das geht am besten mit Übungen im Trockenen, alleine im Zimmer oder mit Wings, da Körpersprache nicht nur dazugehört, sondern elementar ist. Während des Abends herrschte jedoch immer wieder EC mit dieser HB8, wir begegneten uns mehrmals und lächelten uns an. IOI oder verlegene Höflichkeit? In der Zwischenzeit machte ich viele Sets, mittlerweile trudelte auch ABZT in den Club ein. Mit ihm befriendete ich viele Jungs mit „Was ist die coolste Stadt der Welt?“ „Köln natürlich!“ High Five. So gut wie alle Jungs ließen sich darauf ein, nur ein Mädel schaute mich doof an, als ich es bei ihr machte. Erwähnenswert ist noch mein zweiter KC an diesem Abend, eine 18-jährige HB6,5 mit der wir zu Beginn zusammen an der Schlange standen und die ich allein wegen ihre betrunkenen und unreifen Art wenig attraktiv fand. Ich sah sie alleine im Garderobebereich wieder, öffnete mit dem Hüftschwung-Opener, tanzte schnell eng mit ihr, machte Spaß (Sie: „Du bist so ein Charmeur!“) und ich setzte schnell zum KC an, den sie das erste Mal noch blockte. Sie: „Ich hab mich erst heute mit meinem Ex getrennt.“ Ich: „Das ist mir doch egal.“ KC und Make-Out. ABZT meinte später, ich hätte noch viel weiter gehen können. Jedenfalls tauchte irgendwann eine Freundin von ihr auf, wir gingen zu dritt wieder auf die Tanzfläche und hielten solange Händchen. Auf der Tanzfläche wollte sie vor ihren Freundinnen nicht mehr großartig rummachen und ich ejectete irgendwann. Den prinzipiellen NC habe ich – wie beim ersten KC – wieder verpeilt. Die letzte Aktion: Wir wollten langsam gehen und ich ruhte mich erneut im ruhigen Garderobebereich aus, als HB8 von vorhin, auf dem Weg zur Toilette, wieder mich anlächelnd an mir vorbeiging. Ich wollte unbedingt versuchen, ihre Nummer zu kriegen, wartete mit Simon und ABZT, bis sie wieder vom Klo zurückkommt. Als sie kam, winkte ich ihr zu und deutete an, sie solle zu mir kommen, was sie getrost ignorierte. Also lief ich ihr nach und meinte, ich wolle herausfinden, ob hinter dem sympathischen Äußeren auch eine interessante Persönlichkeit steckt. Sie meinte sofort „Ja, bestimmt“, was den höheren Value, den sie mir gegenüber wohl empfand, treffend ausgedrückt hat. Ich meinte, sie solle ihre Nummer mal eintippen, ich rufe sie unverbindlich an und wir können uns mal zum Kaffee treffen, wobei sie antwortete, sie gebe ihre Nummer eigentlich nicht an Fremde. „Ja deshalb ja auch ein erstes Treffen, damit man sich kennenlernt.“ Da ich ihr mein Handy die ganze Zeit hinhielt, tippte sie ihre Nummer ein und ging gleich darauf nach oben, sagte lediglich „Alles klar“. Ein fetter IOD, die Nummer ist absolut unsolide. Ich will natürlich trotzdem Ende der Woche mal da anrufen. Zusammen mit Kon, mit dem ich heute ein wenig streeten war (Bericht folgt morgen), haben wir uns eine lustige Story für meinen Anruf ausgedacht. Trotzdem würde mich eure Meinung hierzu natürlich interessieren.
  4. Hüftschwung-Routine, Copyright bei Bingo! „Mal ne Frage Mädels. Kann man einen richtig guten Hüftschwung erlernen, oder liegt das in den Genen?“ Mit diesem Opener habe ich die letzten Male in den Clubs außerordentlich gute Erfahrung gemacht. Meistens lachen die HBs, weil es ein unterschwelliges Kompliment ihrer Tanzkünste ist, ohne jedoch needy rüberzukommen. Ich mach dann immer eine steife Hüftbewegung, während die Mädels mir dann den „richtigen“ Hüftschwung vormachen. Meistens kann man hier schon mit KINO ansetzen, und sich von der HB „führen“ lassen. Falls sie nicht sofort anspringen, setze ich noch dazu: „Nächstes Semester mach ich nen Salsa-Kurs. Meinst du, das würde helfen? Kannst du Salsa?“
  5. Hey Leute, dieser FR ist in erster Linie für das Forum des Kölner Lairs geschrieben worden. Also wenn ihr möglichweise einige Insider nicht versteht, könnt ihr ruhig fragen. Ich stelle den FR hier rein, um mal größeres Feedback zu bekommen. ______________ FR: „Wie beim Streeten.“ Live Music Hall rockt! Von bingo03 Dieses Semester habe ich tatsächlich mehr freie Tage, als Arbeitstage! Deshalb bin ich etwas aus dem Rhythmus und kann es kaum fassen, dass heute erst Samstagvormittag ist und ich noch weitere zwei freie Tage vor mir habe. Dieser Lebensstil zurzeit ist natürlich nicht ewig machbar, auch, weil ich wirklich ein Student bin, der wert auf gute Noten legt. Sport und Lesen darf auch nicht zu kurz kommen. Aber derzeit nimmt PU einfach den bestimmenden Raum in meinem Leben ein, was natürlich auch finanziell zu Buche schlägt. Aber erstens ist man nur einmal jung. Und zweitens habe ich momentan einen Lauf, es hat den berühmten „Klick“ gemacht, es läuft einfach spürbar. Gestern stand Feiern in der Live Music Hall zusammen mit Spanier an. Die LMH ist ein Schuppen, in den jeder Unterhemdträger reinkommt, überaus freundliche Türsteher usw. In Köln-Ehrenfeld liegend natürlich alles mit alternativem Charme. Die LMH lockt freitags von 21 bis 23 Uhr mit Freibier, weshalb sich der – große – Laden sehr früh füllt. Das Frei“kölsch“ ist übrigens ein widerliches Gemisch, aber es tut seinen Zweck. Es laufen viele echt hübsche HBs herum, nur äußerst selten im Bitch-Modus, solche gehen nicht in Ehrenfeld feiern. Von der Location ist die LMH unschlagbar gut zum Sargen, worauf ich später noch eingehen werde. Spanier und ich waren spät, mussten also Kölsch-mäßig schnell nachholen. Ich bin mittlerweile von der Anti-Alk-Haltung vieler PUAs abgekommen. Es läuft meines Erachtens lockerer, wenn man ein bisschen intus hat. Wir schauten uns um und ich meinte zu Spanier, dass wir jetzt noch schnell ein paar Sets öffnen müssen, bevor es zu eng zum Approachen werden würde. Ich erblicke auf einer Stufe zum Sitzbereich ein junges 2er-Set, eine blonde und eine brünette HB6. Zum Aufwärmen optimal, ich gehe also an ihnen vorbei, bleibe stehen und bringe über die Schulter den Eifersüchtige-Freundin-Opener. Klappte soweit alles gut, Spanier kommt ein paar Minuten nach und wir bleiben etwa 10 Minuten im Set. Die Mädels waren durchaus attracted, wir versäumten es aber, zu closen, in der Annahme, dass wir ihnen später sowieso nochmal begegnen würden. Derweil kam ein weiterer PUA hinzu, außerdem befriendeten wir zwei Hamburger Jungs an der Theke, die extrem lustig drauf waren. Sie bleiben bis morgen zu Besuch, wir tauschten Nummern und machten aus, heute nochmal einen drauf zu machen! Besagte Jungs standen übrigens an der Schlange zur Garderobe vor uns und sprachen etwas unbeholfen zwei HBs an. Spanier und ich lachten noch, aber wie gesagt, die Jungs sind cool, da haben wir ihnen unrecht getan. Als einer von ihnen sich betrunken und im Spaß darüber beschwerte, von HBs missachtet zu werden, machte er einen überaus gewagten Direct-Approach. Zu einer vorbeilaufenden HB7 meinte er: „Hey, ich liebe dich!“ Die HB reagierte total locker, wir kamen ins Gespräch und sie meinte zum Hamburger, dass – wenn schon – dann ich viel mehr ihr Typ sei. Nach diesem prima IOI musste ich ihm einfach die HB wegnehmen, ich komme mit ihr ins Gespräch und fahre sofort viel KINO. Ihre Freundin kommt hinzu, wir binden sie total schnell ein. Ich bringe im Gespräch eigentlich stets die gleichen Routinen, die immer wieder ziehen. Eine Auswahl: * „Kannst du einen Hüftschwung? (Warten) Kann man den erlernen, oder liegt das in den Genen?“ * Mein Alter erraten lassen * Meine Herkunft/Nationalität raten lassen * „Ihr studiert doch bestimmt Germanistik! Ihr seht so aus, als ob.“ * „Kannst du dich mich als Lehrertypen vorstellen?“ * „Ihr seid doch karnevalsmäßig am Start: Kannst du mir ein wirklich originelles Kostüm empfehlen?“ * Dann viele situationsspezifische Sachen, Erdbeerwiesen-Routine, In-die-Augen-schau-Wettbewerb, beim Tanzen abspacken usw. Wir kamen zum Schluss, rein tanzen zu gehen. Auf dem Weg wird Spanier irgendwie aufgehalten, so dass ich alleine mit den beiden Mädels tanze. Ich nähere mich der HB7 mehrmals an, sie ist ungeheuer attracted, aber lässt mich nicht weiter gehen, da ihre Freundin alleine daneben steht und sie natürlich ein schlechtes Gewissen hat. Ein Wing musste her! Ich sage also den Mädels, dass ich meinen Kumpel suchen wolle und sie sich nicht von der Stelle rühren sollen. Ich rufe Spanier an und finde ihn zum Glück schnell. In der LMH hatten wir immer einen guten Treffpunkt, falls man sich aus den Augen verlor (Eingangsbereich auf dem Hof). Überhaupt ist die LMH mit ihrem Außenbereich, wo man sich gut unterhalten kann, ihren vielen Sitz- und Ausweichmöglichkeiten der beste Club zum Sargen, den ich kenne. Das Game hier, das sehr durch Kommunikation bestimmt sei, sei wie beim Streeten, meinte Spanier. Wir gehen zurück zum 2er-Set, wo die beiden Mädels brav noch tanzten. Ich gehe sofort zu meiner HB und eskaliere weiter, während die andere HB meinem Wing nicht abgeneigt ist. Jetzt lässt HB7 alles zu und es dauert nicht lange, bis wir am Rumknutschen sind. Irgendwann jedoch löst sich die andere HB von Spanier, so dass er alleine tanzt. Ich merkte, dass wir lieber weiterziehen sollten und close noch schnell ihre Nummer. Da ich, wie ich immer wieder betonen muss, eine extrem hohe Flake-Quote habe, habe ich diesmal im Gespräch mit den HBs – bevor ich sie close – immer wieder betont, für wie wichtig ich Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit gegenüber Mitmenschen halte, wobei mir die HBs immer zugestimmt haben. Damit wirke ich, so hoffe ich doch, unfaires Verhalten mir gegenüber entgegen. Weiter folgten ein paar erfolglose Sets, wo wir uns aber schön warmgeredet haben. Immer wieder nach dem gleichen Schema (siehe oben). Als nächstes ein 2er-Set auf der Bank. Die HBs, eine kleine brünette HB7,5 und eine blonde HB7, sitzen in Winterjacken eingehüllt im Außenbereich. Spanier und ich quatschen draußen etwas, als wir sie erblicken. Spanier öffnet mit „Wer sucht wen aus, die Frau den Mann, oder umgekehrt?“. Die HBs finden den Opener anscheinend wenig originell und werfen uns sofort vor, dass wir sie doch nur anmachen wollten. (Später wird mir die Blonde sagen, dass sie den Opener bereits kenne, der stünde im Internet. Wenn sie nur wüsste! ) Wir schaffen es, die harte Schale zu brechen, nehmen neben ihnen platz – Spanier neben der HB7,5, ich neben der 7 – und wir kommen ins Gespräch. Schnell führen unsere Konstellationen eigene Gespräche. Während Spanier schön am KINO-Fahren ist, muss ich erfahren, dass „meine“ HB bereits einen Freund hat. Spanier macht die Erdbeerwiesen-Routine und führt einen Zaubertrick vor. Ich höre am Rande, wie HB7,5 ordentlich shit-testet, in dem sie meint, er würde ganz schön rangehen, dafür, dass man sich erst seit fünf Minuten kenne. Plötzlich erscheint ein wildfremder Junge, spricht mich mit dem Namen an. Ich wundere mich, woher er mich kennt. Er war ein Kumpel von der HB7, die ich vorhin KC und NC geclost hatte. Offenbar hat sie ihn ins Set geschickt, um zu schauen, was da zwischen mir und der Blonden lief, was der Junge zwar verneinte. In jedem Falle hat sie ihm von mir erzählt, was ja extrem süß ist. Ich komme mit dem Jungen ins Gespräch, war ein netter Kerl. Dabei wende ich der blonden HB ein wenig den Rücken zu (es gab ja eh nichts zu holen), so dass sie sich von nun an an Spanier und ihre Freundin hält. Es kommen noch zwei weitere Jungs hinzu, mit denen ich mich auch sofort befriendete. Die blonde HB7 meinte erstaunt, wie krass es sei, dass ich so offen sei und mich so schnell mit Leuten anfreunde. Sie war echt beeindruckt. Daraufhin bescheinigte mir einer der Jungs, dass ich echtes Charisma habe. Die haben mir allerfeinsten Social Proof verpasst, was den beiden Mädels nicht entgangen ist! Während ich also mit den Jungs quatsche, höre ich, wie sich die beiden HBs und Spanier auch ein bisschen über mich unterhalten. Spanier clost die brünette HB7,5 und geht irgendwann mit ihnen wieder rein. Ich unterhalte mich weiter mit einem Kerl, während ich die „eifersüchtige“ HB7 an der Seite bemerke, wie sie telefoniert und hartnäckig meinen Blicken ausweicht. Ich verabschiede mich vom Jungen und setze mich neben die HB auf die Bank. Als sie fertig telefoniert, re-game ich sie erneut, zum Glück – oder gerade wegen der Eifersucht? – habe ich nichts an Attraction eingebüst. Schnell sind wir wieder am Knutschen, während ich etwas Rapport aufbaue. Beim Drinkholen später approache ich zum Spaß eine russische MILF, die scheinbar sehr attracted von mir war. Ich mach den Hüftschwung-Opener und tanze etwas mit ihr, während Spanier mich entgeistert von weitem anstarrt und mich fragt, ob ich meschugge sei! Ich nehme ihre Hand und fahre damit über mein Gemächt, woraufhin sie meinte, wie verdorben die Jugend von heute sei! XD Naja, wir ejecten natürlich. Spanier und ich beschlossen, auf der Tanzfläche einfach einen drauf zu machen. Wenn man selbst Spaß hat, dann ergeben sich Sets von ganz alleine. Das ist besser, als krampfhaft und angestrengt nach Sets zu fahnden und sich damit unter Druck zu setzen. Am Randbereich sehen wir ein 2er-Set, zwei HB6,5, ich approache mit dem Hüftschwung-Opener. Während meine HB etwas offen ist, musste Spanier erst den Bitchshield seiner HB brechen. Sie starrt ihn arrogant, genevrt und desinteressiert an, er geht auf sie zu und jubelt: „Hey, endlich mal jemand, der genauso arrogant schauen kann wie ich. Ich adoptiere dich als Stiefschwester!“ Shield zerstört! Spanier NC-clost seine HB, während sich bei meiner herausstellt, dass sie einen Freund hat. Unser letztes Set, es ist bereits vier Uhr morgens. Am Rand stehen zwei HBs, eine HB6 und eine Nicht-Attraktive, beide unscheinbar, am Anfang des Abends hätten wir sie noch nicht approacht (aber mittlerweile war die Männerquote so hoch, dass wir uns schon umschauen mussten ). Hüftschwung-Opener. Set hookt, ich negge meine HB mit ihrem schwäbischen Dialekt, während Spanier dankenswerterweise die Freundin beschäftigt. Fahre KINO etc. Spanier macht Fotos von ihr und mir, wo sie mir auf die Wange küssen sollte, was sie gerne tat (danke, Bro!). Am Ende meinte ich, da sie neu in der Stadt sei, dass wir mal Nummern wechseln und in Kontakt bleiben sollten. Sie stimmte sofort zu. NC. Beim Verabschieden wollte ich ihr zwei Wangenküsse geben, merkte beim „Seitenwechsel“ aber, dass sie mehr will. Also knutschen wir vor den Augen der beiden anderen noch ein wenig rum. Als wir im Begriff zu gehen waren, sehen wir am Sitzbereich HB7,5 und HB7 von der Sitzbank draußen. Sie scheinen uns gegenüber nicht abgeneigt zu sein. Ich setze mich neben HB7,5, die Spanier eigentlich vorhin schon geclost hat, während er mit der blonden HB7 spricht. Die hat er wohl mit der Blonden ganz am Anfang verwechselt, was ihm im Nachhinein echt peinlich war. Bei HB7,5 war ich gehemmt, weil Spanier ein Vorrecht auf sie hat. Sie sendete mir definitiv IOIs aus, ich holte mir aufgrund genannten Grundes aber nur einen Facebook-Close. Schöne Frauen gibt es wie Sand am Meer – gute Wings sind selten. Das ist einfach der Ehrenkodex. Sollte es bei ihm aber nicht klappen, meinte er, dass es überhaupt kein Problem sei, wenn ich noch einen Versuch bei ihr starten würde. Wie immer, wenn ich mit Spanier feiern gehe, landen wir um sechs Uhr morgens beim Döner. Der Abend war geil, es läuft momentan erschreckend gut bei mir. Bis zu einem gewissen Punkt. Club-Game ist meines Erachtens wesentlich effizienter als Streeten, wobei bei letzterem die Flake-Quote wohl geringer ist. Das ist die Baustelle, die ich noch angehen muss. KCs und NCs sind mittlerweile normal, wenn ich Feiern gehe. Dates habe ich dagegen viel zu selten – die letzte war die HB8 aus dem Venus Celler, der ich verhältnismäßig lange nachgetrauert habe. Von Lays möchte ich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht reden. Aber es geht weiter. Gleich heute Abend!
  6. FR: Hartnäckigkeit und Ausdauer Von bingo03 Wie gestern bereits angekündigt, ging es nach hartnäckiger Grippe endlich mal wieder feiern. Wir waren anfangs zu fünft, allesamt Leute aus dem Lair, mit denen ich noch nicht feiern war, die mir aber bei Lair-Treffen immer sympathisch rüberkamen. Schon am Anfang war Kollege Simon äußerst euphorisch, denn er wurde tatsächlich von einem HB auf offener Straße approacht (richtig gelesen, er von ihr), die ihn attraktiv fand und ihn zum Feiern kommenden Freitag einlud. Er gab ihr seine Nummer, was einige in der Runde natürlich doof fanden, denn welches Mädchen meldet sich schon bei einem Jungen? Letztlich hatte Simon Recht behalten, tatsächlich hat sie sich am folgenden Tag bei ihm gemeldet! Aber das ist eine andere Geschichte. Wir gingen gegen 22:15 Uhr zu den Opernterrassen und waren die allerersten Gäste. Also redeten wir etwas und leerten nach und nach das Frei-Kölsch-Fass. Das Publikum war relativ alt, die Frauen nur mit ihren Mackern unterwegs. Kollege BakersCookies sprach eine Gruppe von drei HBs an, ob es im Club noch voller werde. Das Set lief aber nicht weiter. Die dröge Stimmung war schade, denn die Location gibt was her, die Klofrau ist nett () und die Mucke war gut. Ich bemerkte eine 3er-Gruppe, orientalisch aussehend, zwei HBs und ein Kerl, der mit der einen HB zusammen war. Die andere HB machte eine äußerst erotische Privat-Bauchtanzvorführung vor beiden, war etwas reifer, krempelte ihr Hemd hoch, und zeigte etwas Speck (was auf mich bis zu einem gewissen Maß sehr weiblich und anziehend wirkt). Wo würde der Bauchtanz-Opener besser passen, als hier? Ich geh also zur Tänzerin und spreche sie darauf an – sie ignoriert mich völlig. Also gehe ich zum Pärchen, bringe wieder den Opener, versuche mich etwas zu befrienden, auch mit dem Kerl. Doch die Gruppe war kein bisschen offen und ich verabschiedete mich schnell wieder. Da der Laden einfach nicht rockte, beschlossen wir, zur Klapsmühe zu laufen, was ohnehin unser urspünglicher Plan war. BakersCookies und sein Kollege verabschiedeten sich bereits, da ersterer seinen Zug nach Aachen kriegen musste. Zu dritt gings also in die Klapse, wobei Kollege Felix erst 16 war und den Türsteher linkte, indem er meinte, sein Ausweis und seine ganzen Sachen seien drin bei seiner Freundin und er würde alles noch nachzeigen. Hat geklappt, auch weil Felix für sein Alter recht alt aussieht (Bart und so). Im Club wars bereits voll, Frei-Kölsch haben wir bereits verpasst. Felix und Simon verlieren sich schnell im Gemenge, während ich das Podest stürme, wo zwei Mädels – eine blonde HB6,5 und eine brünette HB7 – bereits tanzten. Ich gehe drauf, meine zu den Mädels, dass sie etwas Platz machen müssten, sie mich ansonsten runterstoßen würden, und tanzte. Die HB7 wirkte offen und ich bringe den Hüftschwung-Opener, der sofort hookt. Wir tanzten eng zusammen, wobei sie lustigerweise hinter mir tanzt, und ich mit ihrer Freundin unfreiwillig ein Sandwich mache. Leider konnte ich es nicht mehr weiterführen, für weitere Tänze wars auch zu eng. Irgendwann gingen beide wieder vom Podest und ich tanzte noch etwas weiter. Auch in der Klapse war der Altersdurchschnitt relativ hoch. Viele Mädels waren mit ihren offensichtlichen Mackern da und einfach nicht offen. Ich approachte ein 2er-Set, indem ich nach einem originellen Karnevalskostüm fragte. Während die eine, hübschere HB mir Tipps gibt, wendet sich die andere genervt ab, obwohl ich versuchte, beide einzubinden. Als ich merkte, dass auch die zweite HB, evtl. bedingt durch die andere, sich abwendete, verabschiedete ich mich rechtzeitig. Ein weiteres 2er-Set: Eine HB steht am Clubrand, Hüftschwung-Opener. Darauf reagierte sie so offen feindselig, genervt und uncool, dass ich beschwichtigen musste, doch nur eine blöde Frage gestellt zu haben und sie sich nicht so anstellen solle. Auch weitere Opener klappten nicht („Mädels, wie tanzt man zu Schlager-Musik?“), durch HBs, die kaum wirklich in Feierstimmung waren und von Fremden offenbar nichts wissen wollten. In der Zwischenzeit simste mich Simon nach draußen. Da stand er tatsächlich mit HB6,5 und HB7 vom Podest. Sie erkannten mich und wir führten alle ein nettes Gespräch. Ich regte an, wieder reinzugehen, da ich nicht einen bedürftigten Eindruck machen wollte. Die Mädels stimmten ein, und wir gingen alle zusammen an die Theke, wo wir erstmal eine Runde Tequila leerten. Simon machte klar, dass er an der brünetten HB7 dran ist. An ihr wäre ich auch interessiert gewesen, die war eindeutig auch charakterlich die angenehmere von beiden. HB6,5 wirkte unsympathisch, genervt, etwas zickig. Ich wollte mit ihr mit ineinander gekeilten Armen Tequila trinken, was sie aber ablehnte. Währenddessen holte Simon bei HB7 einen NC. Schade, ich hätte sie gern selber gegamt, habe ja immerhin mit ihr eng getanzt, sie wirkte nicht abgeneigt. Wir tanzten alle noch etwas zusammen, wobei die Mädels irgendwann wieder aufs Podest sind und wir Jungs untereinander ausmachten, nicht allzu sehr an ihnen zu kleben. Für uns lief nicht mehr viel und Felix und ich beschlossen, noch einmal bei den Opernterrassen vorbeizuschauen, während Simon eine alte Bekannte wiedertraf und noch etwas bleiben wollte. Felix und ich irrten also etwas durch die Stadt. In den Opernterrassen ist es nicht viel besser geworden. Ich bringe noch einmal den Hüftschwung-Opener bei zwei 2er-Sets. Das erste bei einer Türkin, die allerdings viel zu alt für mich war. Auch beim anderen Set machte mir die Hübschere von beiden artig einen Hüftschwung vor, wobei wieder die zweite Freundin einen distanziert-genervten Eindruckt machte, so dass ich schnell rausflog. Klar, halbwegs hübsche Mädels werden an einem Abend oft angemacht, vor allem in Clubs mit krassem Männerüberschuss. Aber wie schafft man es, nicht wie der letzte plumbe AFC rüberzukommen? Hier kann ich von Simon lernen. Er lehnt den PU-Kram mehr oder weniger ab, hat sich damit zwar beschäftigt, aber meint, dass der „natürliche“ Weg immer noch der beste sei. Wobei das natürlich auch ein wenig an seinem Charakter liegt und kein Rezept für jedermann ist. Als Felix und ich in die Klapse zurückkehren, machten die dort gerade Schluss. Beim Verabschieden trafen wir völlig unerwartet: Simon, HB7 und HB6,5! Er hat sich also an die Mädels geheftet, wo ich evtl. aus Angst vor entnervter Abweisung schon längst mich entfernt hätte. Die drei wollten auf der Zülpicher Straße, der Studentenbar-Straße, noch einen Cocktail trinken und luden uns ein. Felix und ich waren mittlerweile völlig pleite, er verabschiedete sich, während ich zusagte. Zu viert gingen wir die Straße entlang, Simon steigerte seine Berührungen gegenüber HB7, was diese zaghaft zuließ. Ich selbst war unendlich müde und erschöpft und es fiel mir schwer, die etwas ausgepowerte Stimmung in der Runde zu heben. Die blonde HB6,5 ist nicht sympathischer geworden und sendete keine IOIs in irgend eine Richtung aus, so dass ich beschloss, die Gruppe doch noch zu verlassen und um etwa 3 Uhr nachts mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren. Als ich heute aufwachte, las ich eine SMS von Simon. Offensichtlich hatte er die HB7 tatsächlich noch gelayt! Wir telefonierten vorhin über den weiteren Verlauf des Abends. Demnach setzten sie sich in eine Bar, wo die Stimmung sich etwas besserte. Simon eskalierte weiter bei HB7, während HB6,5 als überflüssiges fünftes Rad immer genervter wurde. Er meinte, dass die HB6,5 sogar noch zickiger wurde, als ich ging und dass evtl. noch was gelaufen wäre, wenn ich geblieben wäre. Simon quatschte auf dem Weg zum Klo einen besoffenen AFC an, ob dieser es nicht mal bei HB6,5 versuchen wolle. Er schuf damit eine Konkurrenzsituation zwischen den Mädels, denn HB6,5 wurde durch die verzweifelte Anmache des AFCs immer nerviger, was auch an HB7 nicht vorbei ging. Das endete dann so, dass HB7 danach in die Bahn nach Hause stieg, und Simon HB7 tatsächlich überreden konnte, noch zu ihm zu kommen. Es ist diese Hartnäckigkeit und Ausdauer, die mir bislang einfach fehlt! Der Wille, bis zum Ende zu gehen. Wer hätte gedacht, dass Simon noch den Lay hinkriegt? Ich nicht. Er sicher auch nicht. Er meinte mir gegenüber, dass man jede Frau mit der Vorstellung ansprechen sollte, sie sei total in mich verliebt. Sie wolle mich haben. Mit diesem Anspruch, mit dieser Selbstverständlichkeit ginge man mit einem ganz anderen State an die Sache. Ich selbst bringe meine Opener, aber im Hinterkopf habe ich immer die Gedanken: „Mensch, so geil ist die Olle nicht. Man, was ziehen die wieder für Fressen. Diese dummen Zicken, diese frustrierten Freundinnen!“ Das wirkt sich auf meinen State aus. Simon hat einen Trick, sofort in gute Laune zu kommen. Immer wenn er glücklich war, hat er eine bestimmte Körperhaltung eingenommen. Diese Haltung – eine Geste, Handbewegung, was auch immer – verband er nach einiger Zeit sofort mit Glück, er konditionierte sich darauf. Mittlerweile braucht er nur noch diese Bewegung zu machen, und er bekommt Glücksgefühle und damit einen ganz anderen Elan, als ich ihn habe, wenn ich müde und gestresst auf Piste gehe und schlecht drauf bin, weil meine bisherigen Sets nicht liefen. Ich muss noch an meinem Inner Game feilen, um ein besserer PUA zu werden. Muss charakterlich gefestigter werden.
  7. Natürlich werde ich weiter gamen. Hatte aber schon vor, sie kommenden Dienstag nochmal anzurufen. Das wäre dann 1 Woche nach meinem letzten Anrufversuch. Falls sie nicht rangehen würde, würde ich ihr gleich darauf eine SMS schicken, à la "Sei doch wenigstens so fair, und sag, was Sache ist." Natürlich habe ich da wesentlich mehr investiert, als sie. Und vielleicht zeige ich mich dadurch etwas needy. Aber ich sträube mich dagegen, es einfach ruhen zu lassen. Es wäre doch äußerst unnatürlich, die Situation so jetzt stehenzulassen, um sie in ein paar Wochen einfach neu zu gamen, als sei nichts passiert... (Und ja, ich habe Lust auf sie, sie war scharf und ist es in mehrfacher Hinsicht wert.) Wäre Anrufen bereits am Dienstag okay? Wie würdet ihr das angehen?
  8. 1. Mein Alter: 22 2. Alter der Frau: 19 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 1 4. Etappe der Verführung: küssen, Händchen halten, im Arm gelegen 5. Beschreibung des Problems: Ich hatte am Montagabend ein Date mit einer HB8, die ich letzte Woche Mittwoch im Club kennengelernt habe. Dort war sie sie von AFCs umringt, ich dagegen tat mich mit einigen Negs und C&F hervor, so dass wir während des Abends immer wieder eng tanzten (sie tanzte mit mir als einzigem im Club). Irgendwann holte ich mir ihre Nummer und meinte, dass man sich mal treffen sollte, wo sie sofort zustimmte. Am Ende noch ein kleiner süßer KC. Zwei Tage später ruf ich sie an, und wir machen besagtes Date aus. Im Forum des Kölner Lairs habe ich einen Field Report vom Date gepostet, den ich im folgenden mal hier kopieren werde, damit ihr einen möglichst detaillierten Einblick ins Geschehen bekommt: Gestern hatte ich mein Date mit der HB8 aus dem Venuskeller. Geplant war, dass wir uns um 18 Uhr zum Tapas essen gehen treffen, danach ein kleiner Spaziergang zum Aachener Weiher in der Kölner Südstadt, dort ein wenig chillen usw. Am Vortag schickt sie mir eine SMS. Ich befürchte erst, wie will mich flaken, aber sie fragt nur, ob wir es eine Stunde verschieben könnten. Kein Ding. Am nächsten Tag ruft sie mich an und fragt, ob wir das Date noch einmal um eine Stunde verschieben könnten. Ich gebe mich locker. Die Tatsache, dass sie mir nicht aus Bequemlichkeitsgründen absagt, zeigt, dass sie durchaus interessiert ist, was mich zuversichtlich stimmt. Dates bzw. Vier-Augen-Situationen waren selbst in meiner AFC-Zeit meine Stärke, will heißen, dass ich es schon immer verstanden habe, bei HBs Rapport und Comfort aufzubauen. Mein Problem damals war, dass ich mich nicht getraut habe, zu eskalieren, KINO zu fahren, sie zu küssen. So bin ich immer auf der Kumpel-Schiene gelandet. Doch heute ist das anders. Im Vorfeld lese ich noch einmal in der MysteryMethod das Kapitel über Einverstänistests (im amerikanischen Original heißen die Compliance). Grundmuster dessen ist, dass ein Alpha-Mann seine HB konditionieren kann, so dass eine Dynamik des Einverständnisses entsteht. Also der PUA demonstriert seinen Mehrwert; springt die HB an (gibt also ein IOI), dann folgt darauf ein Einverständistest meinerseits, also eine körperliche Annäherung, eine Bitte, dass sie etwas für mich halten/in mich investieren soll usw. Geht sie auch darauf ein, kann die nächste Stufe der Leiter erklimmt werden. Spielt sie nicht mit, „bestrafe“ ich sie, indem ich ihr die kalte Schulter zeige, also IODs aussende. Ein Schritt vor, zwei zurück. Sie wird, sofern sie attracted ist (wovon bei einem Date auszugehen ist), sich unwohler fühlen und beim nächsten Einverständnistest mitspielen – bis sie merkt, dass sie mehr Spaß haben wird, wenn sie immer einstimmt. Das ist die Dynamik, bis zum Kuss und mehr. So die Theorie. Zuvor mache ich mich schick, als würde ich feiern gehen. Ich begrüße sie mit zwei Küsschen links und rechts. Ein Begrüßungs-Wangenküssen ist schon der erste Einverständnistest. Hier könnt ihr gleich am Anfang kalibrieren, wie attracted die HB ist. Küsst sie euch langsam? Küsst sie nahe am Mund? Treffen ihre Lippen eure Wange, oder sind es nur Luftschmatzer? Verläuft der „Seitenwechsel“ langsam, nahe an euren Mündern? Ich habe hier bereits gemerkt, dass die Attraction da war. Wir laufen zur Tapas-Bar und halten Smalltalk. Ich bin noch nicht „warm“, es braucht ein wenig, bis ich reinkomme und souverän werde. Zum Glück bemüht sich die HB auch, so dass die etwas verkrampfte Konversation spätestens in der Bar, wo ich einen gemütlichen Ecktisch mit Kerzenlicht reserviert habe, läuft. Zur Auswahl der Location: Bringt die HB an einen Ort, wo sie noch nie war. Ihr seid dominant, ihr entscheidet sowieso, wo es hingeht. Lasst ihr die Frau entscheiden, seid ihr passiv und beta. Zudem wird sie euch in Locations bringen, die sie bereits kennt. Unterschätzt niemals die stimulierende Wirkung von Aufregung und Neugier, wenn man an einem unbekannten Ort ist. Die Atmosphäre war gut und ihr gefiel offensichtlich der Laden. Da sie unentschlossen ist, was sie sich bestellen soll, übernehme ich das Bestellen usw. Ich habe mir im Vorfeld ein paar interessante Fragen auf einen Zettel geschrieben, die man bei jeder Konversation bringen kann, teilweise entnommen aus der MysyteryMethod, von Oliver Kuhn und vom Routine-Handbuch. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt einen kleinen Blackout, wir reden also erstmal über Alltägliches, Familie usw. Ist ja auch ein Kennenlerntreffen, von daher geht das in Ordnung. Dabei spiele ich auch die Zeigefinger-/Ringfinger-Routine ab, streichle ihr über die Hand. Sie macht mit und strahlt eine offene Körperhaltung aus und bringt sich ein. Wir lachen beide viel – es läuft gut. Sie sendet mir ihre IOIs nonverbal und ich hüte mich davor, billige Komplimente über ihr Aussehen zu machen, sondern bleibe originell. Später reden wir auch über ernstere Themen, wie den Tod der Oma, unsere Ängste usw. Nach dem Essen wollen wir zum Aachener Weiher laufen, verlaufen uns aber dooferweise und landen im Volksgarten, der zumindest um diese Zeit sehr dunkel, gruselig und wenig einladend war. Im Dunkeln des Parks halten wir zwischendurch Händchen. Am Aachener Weiher angekommen ist es ebenso dunkel und mehr oder weniger verwaist. Es ist frisch, der Sommer ist halt leider zu Ende. Ich habe mir das anders vorgestellt, es wäre sicherlich auch schöner gewesen, wenn wir früher am Ort gewesen wären. So ist der Aachener Weiher in der kälteren Jahreszeit nachts nichts zu empfehlen – viele schräge, ungemütliche Gestalten unterwegs. Wir setzen uns auf eine Sitzschaukel und reden über alles mögliche. KINO geht komplett von meiner Initiative aus, sie macht aber immer schön mit. In einem ruhigen Moment küsse ich sie mehrmals, sie ist jedoch noch etwas zurückhaltend. Wir waren jetzt über drei Stunden zusammen und wir wundern uns, wie schnell die Zeit vergangen ist. Dann bringt sie mich zur Bahn – sie wohnte um die Ecke – und wir vereinbaren noch, dass ich sie anrufen werde, da wir mal zusammen ihre Leispeise (scharfe Garnelen) kochen und einen Film schauen wollten. Zum Abschied küssen wir uns, diesmal lässt sie auch mehr zu. Dann fahre ich nach Hause. Heute morgen habe ich übrigens die kleine Prüfung für den Sachkundenachweis für das Ausführen von Hunden aus dem Tierheim bestanden. Sie ist tierlieb, das wäre sicher auch mal ne Idee. Ich habe ihr vorhin eine SMS geschickt: „Hab den Hunde-Führerschein bestanden, du darfst mir gratulieren! “ Bisher noch keine Antwort. Ich wollte noch bis morgen warten, bis ich sie anrufe. Ein zweites Date noch in dieser Woche? Ich tendiere zu kommendem Montag. Ist der Zeitabstand in Ordnung? Zum Schluss noch zu meinem Game im Date: Vielleicht war ich über die Strecke hinaus zu freundlich. Ich habe fast gar kein C&F gemacht, dafür viel Rapport. Mein Start war auch etwas holprig und ich musste mich fangen. Eskaliert habe ich gut, habe den KC gemacht und ein zweites Date in Aussicht. Beim nächsten Mal muss ich mehr „sexuell“ eskalieren und auch mal frecher sein! Zwei Tage nach dem Date, am Mittwoch, rufe ich um ca. 20 Uhr bei ihr an: Es klingelt, aber niemand geht ran. Etwa zwei Stunden später ruf ich nochmal an - dasselbe. Gleich darauf schreibe ich ihr eine SMS: "Rufst du mich zurück?" Sollte nicht needy klingen. Seitdem, mittlerweile ist es Freitag, habe ich mich nicht mehr bei ihr gemeldet. Die SMS und meine Anrufe muss sie mittlerweile längst registriert haben, in zwei Tagen muss man auch mal die Zeit finden, sich zu melden, zumal sie momentan nach dem Abi ohnehin keine Verpflichtungen hat. Mich zieht das ziemlich runter, denn ich kann im Date wirklich nichts finden, was ich falsch gemacht haben soll! Wir haben uns geküsst. Sie hat die Küsse erwidert, insbesondere bei der Verabschiedung, ist auf alle Compliance Tests eingegangen. Wir haben das zweite Date zusammen ausgemacht, ich habe ihr gesagt, dass ich sie diesbezüglich anrufen werde, sie sagte zu. Das einzige, was mir in den Sinn käme, wäre ihre verspätete Reue, sprich, dass sie zum Zeitpunkt des Dates attracted war, aber hinterher bereute, sich zu leicht hingegeben zu haben. Dass ich evtl. zu schnell zum Kuss eskaliert (mehr als Küssen wars aber auch nicht!) und zu wenig Comfort aufgebaut hätte. Aber auch das kann ich mir schwerlich vorstellen, denn mein erster Eindruck nach dem Date war ja, dass ich evtl. zuviel Rapport aufgebaut und zu wenig C&F gefahren habe. Ich bin absolut ratlos. 6. Frage/n: - Was kann ich falsch gemacht haben? - Ist ihr Verhalten normal? Besteht noch Hoffnung, dass sie sich meldet? - Sollte ich mich nochmal bei ihr melden? Wenn ja... - ...wann? - ... was soll ich sagen?
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