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Banani92

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Reputationsaktivitäten

  1. Haha
    Banani92 reacted to enichma in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    niemand kommt hier lebend raus.
    und das virus erinnert die leute daran.
    war eben supermarkt, gespenstisches schweigen. jedenfalls als ich niesen musste nachdem ich an ner mango geschnuppert hatte.
  2. Confused
    Banani92 reacted to Dissident in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Lies sich wie von einer Schülerzeitungsredakteurin in der siebten Klasse, wo schon die Altersgenossen die Stirn runzeln.
    "Frauen sind im Durchschnitt die deutlich zufriedeneren Singles – und in Paarbeziehungen unglücklicher als Männer. Die meisten Scheidungen werden daher auch von Frauen eingereicht. Männer sind im Single-Sein einfach weniger gut als Frauen, sie leben tendenziell ungesünder, pflegen weniger soziale Kontakte und sind allgemein unglücklicher ohne Partnerschaft. Gefragt nach ihren persönlichen Zielen für die nähere Zukunft, landet bei ihnen das Finden einer neuen Beziehung auf Platz eins. 50 Prozent der männlichen Singles sehen dies als ihr oberstes Ziel – aber nur 38 Prozent der weiblichen Singles."
    Ja, da hat jefraud voll verstanden, worum es geht.
    "Wurden Bewohner der Sahel-Zone nach ihren persönlichen Zielen für die nähere Zukunft gefragt , landet bei ihnen das Finden von Essen auf Platz eins. Europäer dagegen fühlen sich voll wohl, während sie nicht essen und messen dem Essen dementsprechend keine große Bedeutung bei." (Wo ist der Smiley mit der Mauer, wenn man ihn braucht...)
  3. Confused
    Banani92 reacted to DoktorDaygame in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Die Zukunftsinstitut GmbH ist eine Denkfabrik, also eine Einrichtung zur öffentlichen Meinungsbildung. Dass Du sie in Deinen Hausarbeiten als wissenschaftliche Quelle verwendest, sagt nichts über die Wissenschaftlichkeit der Seite aus, sondern nur über die Nicht-Wissenschaftlichkeit Deiner Hausarbeiten. Ungefähr so, wie Deine Angabe, ein PU-Spezialist zu sein...
    ... oder so, wie seinen Forennamen nicht zu kennen:
     
    Ich zumindest habe derer keine gefunden - nur ewig-gestrige linke Gesellschaftskritik und Lösungsvorschläge schwammiger als Wackelpudding. Aber passt schon in das Bla-bla der übrigen 105 Seiten täglicher sinnloser Erinnerung; die Frau hat auch nicht weniger Ahnung als die Halbtrolle hier.
     
    Finde ich nachvollziehbar. Der durchschnittliche weibliche Single hat Sex und wartet geduldig, bis der Richtige vorbeikommt; der durchschnittliche männliche Single ist ein AFC. Das bestätigt nur noch lange nicht die „wissenschaftliche“ Schlussfolgerung der „Kulturanthropologin“, Frauen wünschten sich eine glückliche Beziehung nicht so sehnlich wie Männer.
  4. Like
    Banani92 reacted to IAmLux in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Wow, passend zum Weltfrauentag würde ich annehmen, dass @DoktorDaygame gerade seine Tage hat.
    🤪
  5. Confused
    Banani92 got a reaction from DoktorDaygame in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Doktor Daygame So ist das also, was wären wir ohne deine ausführlichen Erklärungen, das hätten wir jetzt geklärt nicht wahr ?...
    Der Prof ist gott sei dank da anderer Meinung...zur Trend und Zukunftsforschung für Ideenbildung ist sie jedefalls ideal geeignet und eine solide Quelle. Dieser spezielle Artikel mag nicht in allen Punkten belegt sein, aber meine Hausarbeit ging ja auch nicht hierdrüber Meister. Ich habe diesen Artikel bei meiner Recherche zufällig gesehen.
    Meine Intention war es einfach Wissen zu teilen und was beizutragen ! 
    Aber nett das du dir die Mühe machst ne Profilanalyse von mir zu machen um zuschlagen zu können. Unötig ... führ deine Analyse weiter durch dann kommst du schon auf den Namen und dem Spezialisten Status auch dahinter bin ich ganz sicher 😊
    Eure  posts sagen aufjedenfall mehr über euch aus als was in den Profilen stehn könnte. Verstehe die Angriffe nicht. Wahrscheinlich frust und langeweile... hast ja selbst den thread hier abgewertet. Frag mich echt wie klein du in echt bist.
    Man kann seine Meinungsverschiedenheit anders beitragen, aber wen will ich denn hier belehren .
    Von daher peace
     
  6. Confused
    Banani92 got a reaction from Dissident in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Wo hast du den Sahel Mist her ?  Das Steht da nicht !
    Die Seite ist eine wissenschaftliche Quelle für Trend und Zukunftsforschung und wurde in meinen Arbeiten in der Literaturquelle öfters verwendet. Was da steht hat Gewicht.
    Ausserdem solltest du die mega guten Stellen posten (fast ganzer Artikel) und nicht einfach drauf los haten mein Freund.
     
    Schlaf gut und beruhig dich 👍
  7. Thanks
    Banani92 reacted to enichma in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Ich hab vergessen wie wohl das Staunen bzw. die Bewunderung und der Neid anderer Männer tut.
    Und dann wird man auch noch gut behandelt von dem Mädel.
    Wenn man hier bisschen Durchblick kriegt, kann man mit etwas Geld königlich leben.
  8. Like
    Banani92 reacted to enichma in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Man kann hier wahrscheinlich sogar Familie haben.
    Es ist irre.
  9. Like
    Banani92 reacted to enichma in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Ahahahaha, Freiheeeiiit! War ich echt grad zwei Wochen gesperrt weil ich Schlampe gesagt hab? xD
    Ein Monat Hanoi ... es gibt viel zu bereden. Das Wichtige ist aber schnell gesagt: Es ist viel besser hier, man trifft Frauen im engeren Sinn, man muss die akkomodierten ("Golddigger") vermeiden und auch sonst geschickt vorgehen, dazu evtl. später mehr. Man muss länger hier sein, man sollte hier arbeiten! Man braucht ein paar Wochen, bis man halbwegs den Durchblick hat, bis dahin kratzt man nur an der Oberfläche! Man merkt hier überdeutlich, wie die Erfahrung mit westlichen Männern (vielleicht Erfahrung überhaupt) Frauen VERDIRBT! Ihr müsst an die Frauen rankommen, die diese Erfahrung nicht haben und die sprechen oft kein Englisch! Google Translate am Handy ist auch auf Dates euer Freund!
    Achso, is ja Pickupforum, hier daher die nackten Zahlen: Hatte etwa 10 Dates, alle Frauen waren interessiert. Glaub ich. Hab viel rejectet. 3 Lays, wobei zwei eher traurig waren. Die Mädels waren hübsch aber es stimmte iwas nicht. Die erste war ganz klar eine Akkomodierte auf der Suche nach Westmann, sie hat mich im Daygame upgepickt am zweiten oder dritten Tag. Die zweite war sehr rätselhaft. Hörte nach dem Sex nie wieder von ihr.
    Hatte auch ne kurze Beziehung, mit der ich NICHT geschlafen hab. Lacht später, die Story is witzig
    Der letzte Lay war von der Sorte wo ein alter Knacker wie ich am Klo manisch kichert und denkt "ahahaha ne warte das gibts nicht". Treffe sie heute Abend nochmal.
     
    PS.: Das Essen hier ist super. Horkus brachte mich auf den grandiosen Trichter, auch japanische Restaurants zu versuchen. Ich weiß jetzt was gutes Ramen ist und will es nie mehr vergessen!
  10. Like
    Banani92 reacted to TFE-Leser_Gast in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Btw.: Meiner Erfahrung nach sind Tinder 2015, Tinder 2016, Tinder 2017, Tinder 2018, Tinder 2019 und Tinder 2020 vollkommen unterschiedliche Welten. Könnte aber auch an meiner jeweiligen Lebenssituation, meinen Fotos, meinem Game und am jeweiligen Alter damals liegen. Aber selbst wenn ich das versuche zu eliminieren, sind da große Unterschiede im Markt selber. Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich es nur noch in fremden Städten nutze, wenn keine Alternative bleibt und Langeweile deluxe herrscht.
    Meine Oneitis und die Ficks in meiner Heimtstadt seit November waren übrigens nicht aus Tinder. Meiner Meinung nach ist es unmöglich, zu einer Tinderella eine Oneitis zu entwickeln, wenn man kein völliger Versager ist. Aber sagt das nicht den ganzen Opfern in ihren Threads. Dann bin ich wieder der Böse 😂
  11. Haha
    Banani92 reacted to Benutzernameundso in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    Lauf so schnell du kannst
  12. Like
    Banani92 reacted to enichma in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    die meisten männer wissen gar nicht, wie gut frauen sein können
  13. Haha
    Banani92 reacted to enichma in Zum Zustand von pickupforum.de und der deutschen Pickupszene allgemein   
    Hier das heute zensierte Posting aus meinem Thread im PUF, wurde dafür wegen "schlechter Stimmungsmache" erneut gesperrt. Zurecht! xD
     
    schon gut, ich mach ja.
    nicht nur der thread hier, sondern das ganze forum und die gesamte deutsche pickup-szene sind tot. im herbst 2013 ging das mASF-forum zugrunde, wo pickup um 2000 seine erste blüte erlebte, es wiederholt sich in D also mal wieder alles mit schlafwandlerisch präziser fünfjahres-verspätung.
    ohne parallele hingegen ist der circlejerk hier im PUF, wo man eine verkrustete elite von hurensöhnen und schwachköpfen gewähren lässt, um--, ja keine ahnung, von irgendwelchen incels noch ein paar müde dollars abzumelken, wenn sie hier samstagnacht stockbesoffen durch den ex-back-thread klicken? davon gehe ich jedenfalls aus, meine versuche hinter den kulissen genaueres herauszufinden, prallten anfang des jahres auf eine mauer verschämter verlogenheit. die glanzlichter der szene sind inzwischen youtube-videos vom format „die 10 top gründe warum sie nicht für dich kocht“. verzweiflung is offenbar auch dabei, sonst wäre dieser thread nach meiner letzten sperre nicht klammheimlich wieder aufgemacht worden.
    zu gebrauchen ist dieses forum höchstens noch als pickup-facebook, um kontakt mit alten fickerfreunden zu halten. und als fette frau kriegste hier besonders billig bestätigung und aufmerksamkeit.
    tl;dr es ist vorbei hier, geht nach hause. an die paar mods mit IQ über 90: hört mit der gratisputzerei auf, ihr verlängert bloß die agonie.
     
     
  14. Like
    Banani92 reacted to enichma in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    was war denn die begründung?
     
    und ja, im westen zu heiraten ist zu einem wahnsinn geworden. die für dieses projekt zur verfügung stehenden frauen sind alt, sehr erfahren, profitieren von einem überhitzten markt, haben totale kontrolle über ihre fruchtbarkeit, genießen bevorteilung in recht und rechtssprechung, werden dafür belohnt dich zu verlassen und von der naturgemäßen psychologischen überlegenheit fang ich gar nicht erst an.
    it's over for marriagecels. ehrlich, ihr habt keine chance. es ist ein leben auf dem schleudersitz.
    ganz allgemein (und unabhängig von der ehe) ist ein längerfristig glückliches familienleben im zeitgenössischen westen praktisch unmöglich geworden. früher oder später wischt sie den boden mit dir. warum? weil sies kann, deshalb.
  15. Like
    Banani92 reacted to enichma in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    *nickt langsam* ich würde noch ergänzen: überhaupt keine frau IN deutschland. wie du schon so richtig sagst, es ist das umfeld. nicht nur das familiäre, auch das gesellschaftliche und rechtliche etc.
    mir fällt im gespräch mit männern anfang 20 oft auf, wie gering die ansprüche inzwischen sind. die haben überhaupt keine ahnung mehr davon, was frauen zu leisten imstande sind, wenn sie sich einen mann sichern wollen/müssen. die meisten haben überhaupt wenig bis keine beziehungserfahrung.
  16. Like
    Banani92 reacted to enichma in Tägliche, freundliche Erinnerung   
    die kapitel sind alle recht redpill-lastig, was den themen im thread entsprach. daher vielleicht mal was pickup-lastiges zum kontrast, hier das kapitel über den ersten kontakt mit simpler erklärung von eskalation und einigen praxisbeispielen:
     
     
    30 – Der erste Schritt ist deine Pflicht
     
    … und alle weiteren auch. Isso, leb damit. Das geschmückte All will es so. Im Detail kann alles Mögliche passieren und nicht selten helfen Frauen gut mit. Aber insgesamt und überhaupt musst Du als Mann auf dem Weg zum Sex den aktiven Part übernehmen.
    Na toll.
    Die Verführungskunst nennt dieses Prinzip Eskalation und es ist dringend nötig, dass Du es verstehst und konsequent anwendest. Auch wenn die ersten Versuche peinlich ausfallen und Du dir vor Angst in die Hosen scheißt.
    Uff.
    Eskalation bedeutet: Du machst Schritt für Schritt vorwärts auf dem Weg zum Sex und beachtest dabei ihre Reaktion. Lässt sie dein Vorwärtsdrängen geschehen, machst Du den nächsten Schritt. Reagiert sie abwehrend oder distanzierend, gehst Du einen Schritt zurück und probierst es eventuell später nochmal. Und genau so läuft das; vom ersten Blick bis zum letzten Stoß.
    Dasja einfach.
    Nichwa, Brudi. Schritt vorwärts, positive Reaktion, Schritt vorwärts, positive Reaktion, und so weiter. Während dieses Vorgangs trotz ermunternder Signale zu bremsen, gefährdet deinen sexuellen Erfolg! Dazu später mehr im Punkt „... aber bremse niemals vor grünen Ampeln!“. Eskalation ist häufig der einzige Weg herauszufinden, ob eine Frau überhaupt etwas von dir will. Immer wenn Du dich verzweifelt fragst, ob ne bestimmte Mulle auf dich steht, verpass dir einen gedanklichen Nackenschlag: Du hast nicht eskaliert! Sonst wüsstest Du es nämlich schon.
    Wie sieht eine positive Reaktion aus und wie eine negative?
    Negativ ist alles Abweisende und Distanzierende. Positiv ist alles, was nicht negativ ist.
    Also was mach ich konkret?
    Vom häufigsten ersten Schritt war bereits gesondert die Rede: Schau hin und nimm bei Gelegenheit Blickkontakt auf! Die ersten Sekunden einer Begegnung können heikel sein; mach hier kleine Schritte.
    Wieso kleine Schritte? Ich hab keine Zeit für den Scheiß.
    Weil Du mit zu frühen und zu großen Schritten jene Abwehrreaktionen provozierst, die Frauen allzeit bereithalten, um lästige Typen wie mich, äh dich, loszuwerden. Lass ihr Zeit! Lass sie gucken! Erst wenn sie sich von dir angezogen fühlt und die entsprechenden Signale aussendet, kannst Du auf der Leiter der Eskalation mehrere Sprossen auf einmal nehmen. Wenn unter enthemmenden Umständen alle Ampeln auf Grün stehen, kann es sehr schnell gehen. Szenario Clubnacht: Eine sexy gekleidete Hübschmulle, die in Begleitung einer kleinen Gruppe am anderen Ende der Theke steht und sich schon mehrmals im Raum umgesehen hat, wechselt Blicke mit dir. Während Du zu ihr hinübergehst, lässt sie keine Sekunde lang die Augen von dir und nimmt eine Haltung ein, die dir ihren ganzen Körper zeigt. Als Du vor ihr stehst, sieht sie dich mit großen Kulleraugen gewissermaßen von unten an. Hier brauchst Du auf gar nichts mehr zu warten! Schnapp sie dir und küss sie!
    Uff. Und sonst?
    Hängt von den Umständen ab. Eskalation ist grundsätzlich alles, was dich dem Sex näherbringt: Räumliche Annäherung, eine Geste, ein Lachen, ein Kompliment, eine Berührung. Im gemeinsamen Taxi von der guten Flasche Wein reden, die Du noch im Keller hast. Ein „hey“ nach zwei Jahren Funkstille via Messenger. Sogar eine Freundschaftsanfrage in einem sozialen Netzwerk kann Eskalation sein! Es muss nicht subtil, gefinkelt, clever, höflich, selbstbewusst oder sonstwas sein! Tu einfach jeweils das Nächstliegende, um sie in dein Schlafzimmer zu kriegen.
    Das reicht?
    Wenn sie will, ja.
    Muss ich denn immer alles selber machen?
    Kann nicht auch mal die Frau eskalieren?
    Kommt durchaus vor, dass die Frau vorlegt. Wenn das passiert, mach sofort den nächsten Schritt. Oft ist weibliche Eskalation nämlich nur das, was die Verführungskunst cock teasing nennt und dient anderen Zwecken. Beispiel: Privatparty, eine Gruppe Leute an einem Tisch, neben dir eine Mulle in Partylaune, die anzügliche Bemerkungen macht und schließlich deine Hand nimmt, um sie sich auf den Oberschenkel zu legen. In diesem Fall greif unverzüglich ganz nach Belieben zu! So wird schnell klar, ob sie nur Spielchen spielt.
    Wie fang ich ein Gespräch an?
    Hallo! reicht völlig.
    Kann ich mir eventuell merken.
    Gut, denn gerade im öffentlichen Raum musst Du häufig sehr schnell reagieren, bevor sie in der Menge verschwindet. Sieh ihr nach der Begrüßung aufmerksam ins Gesicht! Wenn ihre Reaktion neutral oder positiv ist, lass etwa ein Wie gehts? folgen. Oder sag ihr, was dir an ihr gefällt: Ich mag deine Haare/Augen/Ohr­ringe/Tasche/Outfit/whatever. Oder frag nach ihrem Namen: Wie heißt Du? Oder sag gar nichts weiter, betrachte sie stattdessen aufmerksam und beginne zu lächeln, sobald das Schweigen seltsam wird! Kann ich ne Zigarette haben? ist der Klassiker in den Raucherzonen dieser Welt. Hier noch ein paar andere Brocken, die Du früh im Gespräch verwenden kannst: Du siehst so fröhlich aus, was isn passiert? / Du siehst süß aus in der Jacke, wo hastn die her? / He du alte Panzersperre, geh mal ausn Weg!
    Stets kannst Du früh im Gespräch eine Vorstellung nach dem Muster Ich bin der xy einschieben, eventuell mit Händeschütteln. Ist auch ein guter Notnagel, wenn dir grade nichts einfällt.
    Es muss nicht immer Geplapper sein! Nonverbale erste Schritte sind spaßig. Du erwischst sie morgens in der U-Bahn beim Gähnen und erhaschst einen schuldbewussten Blick? Lach sie erstmal mitleidig an, bevor Du zu ihr rübergehst! Den Klassiker hab ich schon erwähnt: Wink sie nach dem Blickkontakt zu dir ran.
    Was mach ich, wenn sie in Begleitung ist?
    Begrüß freundlich ihre Gruppe, sobald diese auf dich aufmerksam wird. Wenn dich die Gruppe in ein Gespräch zu ziehen versucht, spiel ruhig mit! Is ne gute Gelegenheit, deine sozialen Fähigkeiten zu zeigen.
    -.-
    Manchmal aber musst Du ein interessiertes Mädel von ihrer Gruppe trennen, etwa wenn Aufpasser im Spiel sind.
    Und wie geht das?
    Wenn sie Kontakt will, wird sich eine Gelegenheit ergeben. Du könntest dich entfernen und hoffen, dass sie hinterherkommt. Wenn sie das nicht schon selbst versucht! Auch stark sozialfeindliche Umgebungen, zum Beispiel das tödlich stille Wartezimmer einer Zahnarztpraxis, verlangen etwas Geschick bei der Kontaktaufnahme. Du hast doch schonmal eine hübsche Mulle im Wartezimmer gesehen?
    Haben wir das nicht alle.
    Wenn Du IOIs bekommst, leg ihr auf dem Weg auf die Toilette das Telefon mit geöffnetem Nummernfeld hin.
    Gib maln Beispiel für den ersten Schritt in allen Details.
    Sommer 2015: Ich hänge in einem mäßig besuchten Straßencafé rum und lese Zeitung. Plötzlich taucht eine erhitzt wirkende Endzwanzigerin mit kurzen, brünetten Locken auf, stellt ihr Fahrrad ab und nimmt kaum drei Meter entfernt direkt in meinem Sichtfeld an einem Nachbartisch Platz, sodass ich sie von der Seite sehe. Es hätte zahlreiche andere freie Plätze gegeben.
    Ein spezieller IOI.
    Wahrscheinlich, Brudi! Sie ist allein unterwegs, macht Station in einem Café und setzt sich einem Typen direkt vor die Nase? Das ist eher kein Zufall. Gut möglich, dass sie wegen mir stehengeblieben ist.
    Als sie die Getränkekarte zur Hand nimmt, wirft sie mir obendrein einen scheuen Seitenblick zu. Zwar kommt kein längerer Blickkontakt zustande, aber die Situation ist eindeutig. Ich sage: „Hallo!“, und betrachte sie aufmerksam.
    Sie, freundlich: „Hallo!“
    Ich: „Wie wars?“
    Sie versteht nicht und wird nervös.
    Ich: „Deine Tour“, und zeige auf ihr Fahrrad.
    Sie erzählt, wo sie rumgefahren ist. Ich mache während ihrer ersten Sätze eine einladende Geste in Richtung des freien Platzes an meinem Tisch. Unsere Tische teilen sich eine Bank, sie kann also rüberrutschen. Wir reden übers Radfahren.
    In der ersten kleinen Pause in unserem Gespräch hole ich die Vorstellung nach: „Ich bin übrigens der xy“, und schüttle ihr die Hand.
    Dasja einfach.
    Ist es immer, wenn die Biester dich wollen.
    Und wenn nicht?
    Dann kannst Du auf die Schnelle nichts daran ändern.
    Gibts für den ersten Schritt ein Patentrezept?
    Nein. Als Anfänger bist Du dabei natürlich im Stress und denkst an tausend Dinge gleichzeitig. Versuch trotzdem von Anfang an, die Reaktionen der Frauen zu beachten. Diese Aufmerksamkeit ist es, die es dir ermöglicht, Erfahrungen zu machen und routinierter zu werden. Wer beim Ansprechen die Frau übersieht, nimmt sich die Chance, etwas fürs nächste Mal zu lernen!
    Und ja klar, am besten nimmst Du auf ungeheuer witzige Art clever und sexy auf die Situation Bezug, nichwa. Leider ist niemand so kreativ, dass er im Anwendungsfall keine Aussetzer fürchten muss.
    Angst.
    Am Anfang wirds paar Mal auf pervers peinliche Weise schief gehen. Cope es halt.
    Noch ein Beispiel bitte.
    Ich quere auf dem Weg ins Weidinger vor der Station Burggasse den Gürtel. Zwei Mullen, die durch ihre Rucksäcke und offensichtliche Orientierungslosigkeit touristisch wirken, stehen auf der Brücke am Geländer. Ich gehe an ihnen vorbei, sie beachten mich nicht. Kalt ansprechen ist die einzige Option.
    Ich werde also langsamer, lasse den Körper abgewandt, drehe den Mädels nur den Kopf zu und sage: „Hi.“
    Die eine ignoriert mich, die andere sieht mich an und wartet.
    Ich: „Are you tourists?“
    Die Nette glotzt und die Hexe guckt jetzt auch.
    Eine Pause entsteht. Ich stehe immer noch abgewandt und schaue gewissermaßen über die Schulter. Die Nette guckt die Hexe an. Und die sagt, zu meiner erheblichen Überraschung:               „Yes.“ (Ohohoooo!)
    Ich: „Are you lost?“
    Zögerlich kommt ein Gespräch in Gang. Die Mädels sind in der Tat Touristinnen, allerdings aus Wiesbaden und wir können uns auf Deutsch weiter unterhalten. Ich frage, was sie abends vorhaben. Nach elf noch nichts. Ich erzähle von einem Lokal mit guter Livemusik und lasse die Hexe ihre Telefonnummer in mein Handy tippen.
    Noch eins!
    Im Kaffeehaus. Es ist früher Abend, am Nebentisch sitzen fünf ziemlich laute Studentinnen. Ich sage beiläufig: „Hey, kann ich mir eure Karte ausborgen?“
    Eins der Mädels sagt: „Ja sicher“ und gibt mir die Speisekarte. Ich nehme sie und werfe sie sofort mitten auf den Tisch zurück und sage: „Wollte nur ein Gespräch anfangen! Wie gehts?“
    Noch eins.
    U-Bahnsteig, ich bin mit einer Freundin unterwegs. Etwas abseits wartet eine Jungmulle alleine im sexy Röckchen und telefoniert laut auf Schweizerdeutsch. Ich sehe sie mir eine Weile an. Als sie zu mir guckt, bedeute ich ihr mit einer Geste, sie möge das Telefongespräch beenden. Sie dreht sich weg und telefoniert noch eine Weile. Ich nehme derweil auf einer Bank Platz. Als sie endlich fertig ist, rufe ich ihr zu:
    „Hey, war das Schweizerdeutsch?“
    Sie: „Ja!“
    Ich: „Woher genau kommst Du?“
    Noch eins.
    Sommer im Provinzkaff. Ich nehme mein Mittagessen am Hauptplatz ein, um herauszufinden, was die Dorfbewohner tun, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Nichts Wesentliches übrigens.
    Nach einer Weile erspähe ich am anderen Ende des Platzes eine wohlgeformte Landmulle. Sie scheint kurz zu mir rüberzusehen, sicher bin ich aber nicht.
    Ich: (laut und quer übern Hauptplatz) „Hey!!“
    Sie guckt. Ich winke sie zu mir. Sie wendet sich ab, geht langsam weiter, guckt aber nochmal.
    Ich nochmal: „Hey!!“
    Sie bleibt stehen und guckt wieder. Ich stehe auf, nehme meine Jacke und mache mich auf den Weg zu ihr. Sie überwacht das gesamte rund einminütige Manöver mit skeptischem Kartoffelblick.
    Kannst Du nicht wenigstens die Bauernmädchen in Ruhe lassen?
    Klappe, Brudi.
    Noch eins.
    Ich sitze alleine an einem Tisch in einem Straßencafé. Am gemischten Nachbartisch hat es gleich mehrere Hübschmullen. Ich sage: „He, könnt ihr auf meinen Rucksack aufpassen?“, und gehe aufs Klo.
    Beim Zurückkommen bedanke ich mich und frage: „Irgendwelche Vorkommnisse?“
    Da die Jungs und Mädels freundlich reagieren, empfehle ich eine Biersorte. Wir kommen ins Gespräch und reden über die Eintrittspreise von Wiens Freibädern. Ich registriere IOIs von einem der Mädels. Nach einer Weile frage ich in die Runde: „Hey, habt ihr was dagegen, wenn ich versuche, die Telefonnummer von eurer Freundin zu kriegen?“
    Haben sie nicht.
    Noch eins.
    Ein warmer Abend im Mai, ich schlendere mit einer Freundin durch die Innenstadt. Eine eisschleckende Sitzmulle wirft mir einen längeren Blick zu, als ich vorbeigehe. Ich werde langsamer, werfe ihr einen Seitenblick zu und sage „Hallo!“
    Sie lächelt und sagt: „Hallo!“
    Ich begrüße kurz die Leute, mit denen sie am Tisch sitzt.
    Und zu ihr: „Interessantes Gesicht.“
    Sie: „Danke.“
    Ich: „Wie heißt Du?“
    Noch eins.
    Hotel, Frühstücksbuffet, ich beschichte meinen Teller. Ein naher 4er-Tisch ist lediglich mit zwei Urlaubsmullen besetzt. Ich: „Hi! Habt ihr einen Platz frei?“
    Die Mädels reagieren zurückhaltend, aber freundlich.
    Noch eins.
    Ein Bekannter lädt mich zu einer Grillparty auf dem Land ein. Gott schütze ihn! Im versammelten biertrinkenden, poolplantschenden und Fleisch bratenden Völkchen hat es auch zwei hübsche Maiden. Nice!
    Eine sehr angenehme Situation ohne jedweden logistischen Druck. Ich amüsiere mich also einfach. Stunden vergehen. Die eine hat kein Interesse, die andere aber (blass, blond, schlank, Typ Weidengerte) taucht häufig in meiner Nähe auf und wirkt freundlich und ansprechbar.
    Allmählich gehen die Leute nach Hause, Weidengerte bleibt. Wir kommen ins Gespräch.
    Noch eins.
    Ich bin bei IKEA und nähere mich dem Kassenbereich. Eine elfenhafte Löckchenmulle in Carmenbluse wühlt in einer Kiste mit Stoffmäusen. Ich ändere die Richtung, gehe im Abstand von einigen Metern an ihr vorbei und sehe sie mir dabei von oben bis unten an. Sie bemerkt mich, wendet den Blick aber sofort wieder ab, nach unten in Richtung Maushaufen.
    Ich, über die Schulter: „Hi!“
    Sie guckt: „Ja?!“
    Ich: „Suchst Du die Topmaus?“
    Sie grinst und sagt: „Die Ohren sollen gleich aussehen!“
    Aber die hat doch den Blickkontakt abgebrochen.
    Dachte, das ist schlecht?
    Nicht wenn sie nach unten wegsehen. Überrascht war sie auch.
    Das wird ja immer komplizierter. Noch eins.
    Der John Milton des Jungle (Werbetext) bespielt meinen Lieblingsclub. Meine Freunde hängen irgendwo rum, ich schüttel mich mit geschlossenen Augen auf der Tanzfläche. Nach einer Weile bemerke ich eine zarte, wie zufällige Berührung von rechts. Ich gucke.
    Ne Mulle, wa!
    Machen sie gerne, wenn man nicht und nicht gucken will. Nun schau ich aber: Sie hat sich zwei Schritte entfernt und spürt meinen Blick. Ich lade sie mit einer lockenden Bewegung von Ring- und Mittelfinger ein, mit mir zu tanzen. Sie aber dreht sich weg und ignoriert mich. Ich schließe wieder die Augen und tanze weiter.
    Was solln das?
    Da fragst Du den Falschen, Brudi. Eine Stunde später hock ich irgendwo rum und hab sie längst vergessen. Da tippt mir jemand von hinten auf die Schulter. Es ist Gevatterin Tanzmull! Warum ich nicht mit ihr tanzen wollte?
    Ich sage: „Heute wird nicht mehr getanzt, nur noch geküsst!“, und mache dieselbe auffordernde Handbewegung wie eine Stunde zuvor. Sie: „Ich will aber tanzen!“
    Ich gucke sie mir einige Sekunden lang gut an, stehe dann wortlos auf und führe sie an der Hand zu John Milton.
    Wie tanzt man mit einem Mädchen?
    Ist sone Art Gespräch per Bewegungen. Ich hab ganz unten nen separaten Punkt zum Thema Tanzen, wo Du es dann endgültig nicht lernst.
    Freu mich schon. Noch eins.
    Auf einer Bahnhofswartebank sitzt eine Mulle und starrt auf ihr Telefon. Sowohl ihr Kleid als auch ihre Handtasche sind auffällig kariert gemustert.
    Ich bleibe stehen und sage: „Hi, kann ich mich da hinsetzen?“
    Sie nickt und nimmt ihre Handtasche von der Bank. Ich setze mich und sage: „Schöne Karos.“
    Sie bedankt sich. Ich frage sie nach ihrem Namen.
    Bisschen mit der Brechstange, hm?
    Nur auf spezielle IOIs zu reagieren ist bequem und erspart viele fruchtlose Annäherungen. Es entgehen dir dadurch aber auch Chancen. Manchmal muss man direkt ran, um überhaupt wahrgenommen zu werden.
    Gib ma nochn Beispiel dafür.
    Ich gehe die Neubaugasse runter. Auf der anderen Straßenseite ist eine feine Dunkelmulle etwa auf gleicher Höhe in derselben Richtung unterwegs. Ich beschleunige, quere vor ihr die Straße, sodass sie einige Sekunden Zeit hat mich wahrzunehmen. Ich gehe jetzt schräg vor ihr und sehe sie über die Schulter weg an. Sie guckt nicht, aber meinen Blick hat sie zweifellos bemerkt.
    Insgesamt wirkt sie desinteressiert, ich könnte den Annäherungsversuch an dieser Stelle getrost abbrechen. Aber sie ist hübsch und ich wills ganz genau wissen. Ich sage also: „Hi!“
    Na und weiter?
    Nichts weiter, denn sie ignoriert mich und guckt auf ihr Handy. Jetzt weiß ich es tatsächlich ganz genau!
    Wasn Kleinod.
    So schmeckt das täglich Brot des Kaltansprechers.
    Noch eins.
    Ich betrete den Hörsaal 7 im Uni-Hauptgebäude. Gleich links vom Eingang steht eine bemerkenswert hübsche Mulle in einer Traube Kollegen. In den drei Zehntelsekunden, die mir an Zeit zur Verfügung stehen, fällt mir nichts besseres ein als ein bescheuerter Kommentar über das zum Besuch dieses Hörsaals stets notwendige Treppensteigen.
    Ich nehme irgendwo Platz und ärgere mich während der gesamten Vorlesung über meinen Unsinn. Nach Ende der Stunde werde ich völlig überraschend von einem der Typen aus der Gruppe angesprochen und lerne über ihn schließlich auch die Hübschmulle kennen.
    Wasn jetzt der Sinn von der behinderten Geschichte?
    Ich weiß es nicht. Aber das war die bestaussehendste Frau, mit der ich während meines Studiums Sex hatte. Irgendwas werd ich schon richtig gemacht haben!
    Bescheuerte Kommentare übers Treppensteigen, alright.
    ❤️
    Noch eins.
    Ich komme zur Bushaltestelle Burggasse-Neubaugasse. Unter den Wartenden entdecke ich eine mutmaßliche Schniekmulle, von der ich zunächst nur Frisur und Mantel erkenne, beides stilsicher. Eine Reihe gelangweilt wirkender Manöver später habe ich die Bestätigung: Süß is die. Zuletzt stelle ich mich kurz neben sie. Ich gewinne den vagen Eindruck, bemerkt zu werden. Ich drehe den Kopf und sehe sie aus einer Entfernung von etwa zwei Metern an, zuerst das Gesicht, dann den Körper, dann wieder das Gesicht. Sie guckt und für einige Sekunden sehen wir einander wortlos in die Augen.
    Ich: „Hi.“
    Sie: „Hallo!“
    Ich: „Ich mag deinen Mantel.“
    Sie lacht und sagt: „Okay!“
    Ich: „Ja.“
    Wieder sehen wir einander für eine Sekunde an. Ich gehe zwei Schritte auf sie zu, schüttle ihre Hand, stelle mich vor und frage sie, wohin sie unterwegs ist.
    Noch eins.
    Ich hole ein Paket ab, das ein Nachbar für mich angenommen hat. Will mit dem Aufzug nach unten. Als sich die Türen öffnen, stolpert mir eine Langhaarmulle entgegen, die wohl dachte, schon im Erdgeschoß angelangt zu sein. Wir schlichten uns schließlich Schulter an Schulter in den viel zu kleinen Lift. Ein paar Sekunden verstreichen. Ich nehme aus Augenwinkeln wahr, wie sie sich in einer unwillkürlich-nervösen Bewegung die Haare aus dem Gesicht streicht. Ich drehe den Kopf und sehe sie an. Sie wirft mir einen kurzen, scheuen Blick zu.
    Ich: „Hi.“
    Wir grinsen beide.
    Sie: „Ja hallo!“
    Ich: „Hübsch!“
    Sie lacht und bedankt sich.
    Ich: „Telefonnummer!“
    Sie lacht und sagt: „Ok!“
    Hihi. Noch eins!
    Im Kaffeehaus mit Freunden. Die Bedienung ist süß und hat mich schon beim Reinkommen angelächelt. Ob da was geht? Sie kommt, um die Bestellung aufzunehmen.
    Ich: „Sag mir einfach, was ich will.“
    Sie: „Eine Himbeerschnitte und ein Verlängerter!“
    Ich bestelle wie vorgeschlagen. Als sie hinterm Tresen den Kaffee macht, sehe ich zu ihr rüber. In der Tat ergibt sich ein längerer Blickkontakt.
    Als sie wieder an den Tisch kommt, erkenne ich an ihrer herzlichen Zugewandtheit, dass ich einfach nach ihrer Nummer fragen kann. Auf ihre Frage, ob alles in Ordnung war, sage ich einfach: „Ja. Themenwechsel, gibst Du mir deine Telefonnummer?“
    Sehr subtil.
    Wie gesagt, darauf kommt es nicht an.
    Noch eins.
    Ich sitze mit einem Onlinedate und zwei Bekannten in meiner Lieblingsbar. Wir unterhalten uns laut, haben Spaß, sind offensichtlich der interessanteste Tisch im Lokal. Eine flott gekleidete Thekenmulle in Begleitung mehrerer Freunde guckt zweimal kurz zu uns rüber, dann nicht mehr. Als ich später zur Bar gehe, um etwas zu bestellen, stelle ich mich neben sie. Ich bemerke einen kurzen Blick von ihr, sehe ihr erst ins Gesicht, scanne dann genüsslich und in aller Ruhe von oben bis unten ihren Körper und sage anerkennend: „Scheiße, wo kommst Du denn her!“
    Sie macht eine Lautäußerung, die an „Ffff!“ erinnert.
    Ich: „Wie heißt Du?“
    Wir kommen ins Gespräch, es geht um Cocktails. Zwei ihrer Freunde lerne ich auch kennen. Ich hole mir ihre Telefonnummer und gehe an meinen Tisch zurück.
    Noch eins.
    Mag nicht mehr. Meistens ist es simpel! Blickkontakt und Hallo! sind alles, was Du brauchst. Die Geschicklichkeit kommt mit der Erfahrung.
    Wie komm ich möglichst schnell an möglichst viel Erfahrung?
    Insbesondere Anfängern wird häufig empfohlen, ein „kaltes“ Ansprechen, also ohne vorhergehende IOIs, massenhaft zu betreiben. Was übrigens das stereotype Bild des PickUppers als nervige Gestalt verschuldet, die in Einkaufszentren zwanzig Frauen pro Stunde anlabert. Viele Männer können sich damit gut die Hörner abstoßen; die Hörner der Angst vor Kontaktaufnahme, Annäherung, Ansprechen und Abfuhren nämlich.
    Uff. Und wie genau geht das?
    Frauen auf der Straße sind gezwungen, dich in kürzester Zeit aufgrund deiner äußeren Erscheinung zu beurteilen. Also sei normalgewichtig, in Form und zieh dich gut an! Hol dir einen Freund ins Boot oder such dir Gleichgesinnte online; die Verführungslehre nennt solche Jungs wingmen oder wings. Weist euch gegenseitig die Ziele zu, das motiviert! („Die da drüben!“) Die Erfolgsrate beim Kaltansprechen ist notorisch niedrig, selbst sehr gut aussehende Aufreißer müssen hier viele Zurückweisungen einstecken.
    Wieso das denn?
    Zunächst mal lebt unsere Beute im Bann eines bizarren hormonellen Rhythmus und gerät nur an einer Handvoll Tage im Monat so richtig in Hitze. Man kann sich das als Mann kaum vorstellen, aber die meisten sind einfach grade nicht übermäßig interessiert. Der Anteil läufiger Frauen ist abends zur Ausgehzeit signifikant höher und Termine haben sie da auch keine mehr; absolviert eure Sessions also auch mal auf dem Weg zum Club!
    Zweitens sind Männer, die im öffentlichen Raum Frauen ansprechen, implizit verdächtig. Männer mit gutem Status haben das nicht nötig und Frauen wissen das! Sie haben auch keine Informationen über dich, die diesen Verdacht unmittelbar entkräften könnten. Zum Glück kümmert sie das kein bisschen, wenn sie sich bloß mal eben durchstengeln lassen will ❤️
    Daygame ist hart, bringt aber massig Erfahrung und Spaß machen kann es außerdem! (Außerdem hat es tagsüber gutes Licht, was einschlägigen Irrtümern vorbeugt.) Nicht wenige begreifen Daygame aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrads als Königsdisziplin der Verführung. Willkommen an der Ostfront der Liebe, Brudi!
    Jaja. Kein Bock auf den Scheiß.
    Ihr müsst es ja nicht gleich so übertreiben wie wir PickUpper damals. Beschränkt euch beispielsweise auf Mädels, die allgemeine IOIs abgeben. Kaltansprechen bedeutet auch nicht, mit der Tür ins Haus fallen zu müssen, erprobt auch vorsichtigere Manöver. Oft reicht es, sich physisch anzunähern und Blickkontakt zu suchen.
    Schont auch den Ruf.
    Daygame vor der eigenen Haustür solltest Du dir selbst in Großstädten gut überlegen. Übrigens, falls es dir um Quasselerfahrung geht: Beim Benützen öffentlicher Verkehrsmittel können sie nicht so einfach weglaufen, man kommt daher leichter in ein Gespräch.
    Hehe. Gib maln Beispiel für Kaltansprechen auf der Straße.
    Eine Blondmulle mit schönem Fuß kommt mir schnellen Schritts in der Fußgängerzone entgegen und nimmt keine Notiz von mir. Meine Chancen in dieser Situation stehen schlecht: Keine IOIs, das Ziel hat mich nichtmal gesehen und ist obendrein in Eile. Aber ich will nichts unversucht lassen. Wegen dem Fuß!
    Wegen des Fußes.
    Ruhe. Für gefinkelte Manöver ist keine Zeit, hier braucht es trainierte Reflexe. Ich bleibe stehen und sage: „Hey!“
    Sie stoppt und glotzt verdutzt.
    Ich: „Cooles Outfit!“
    Sie: „Okay …“
    Ich stehe zwei, drei Meter von ihr entfernt und wende ihr immer noch lediglich den Kopf zu. Sie läuft immer noch nicht weg. Ich frage, wie sie heißt. Sie sagt ihren Namen und ich gehe zu ihr.
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