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reas0n

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  1. Wir treffen uns in Wien, ich glaube aber, dass ich eher "in the zone" bin, wenn ich alleine auftauche als mit jemandem, den ich noch nicht wirklich kenne Dafür fehlt mir vielleicht auch die Erfahrung. Einer meiner Freunde, der beim Kennenlernen dabei war, wäre sicher mehr als zu begeistern für das Treffen, aber er ist leider sowas wie das Gegenteil von einem Wing. Ich muss heute für eine Woche weg, deshalb hab ich mich gestern noch einmal gemeldet und ihr mitgeteilt, dass ich von 2-5 in meinem Lieblingscafé (das beide ebenfalls kannten und mochten) sitze um zu arbeiten und sie vorbei schauen sollte, wenn sie in der Gegend ist. Ich war schon davon ausgegangen, dass sie Nachmittags arbeiten müsse, was sich als richtig herausstellte; Sie sagte sie würde leider bis 6 arbeiten und könnte mich leider nicht joinen, aber sie würde es ihrer Schwester noch ausrichten und wir sollten uns an einem anderen Tag treffen. Auf diese Weise konnte ich sie ja dann wissen lassen, dass ich eine Woche lang weg bin und sie antwortete, dass sie ebenfalls eine Woche verreist sei und nächsten Dienstag wieder käme und wir uns dann in der Bar treffen sollten. Hast du/habt ihr den Eindruck, dass man einmal ganz gechillt bei ein oder zwei Treffen beide etwas besser kennenlernen kann, um zu sehen ob und für wen man sich denn am meisten interessiert, oder macht man damit schon den ersten Fehler und sollte besser der ersten Intuition folgen und versuchen diejenige besser kennen zu lernen und alleine zu treffen, die man (in diesem Fall etwas) attraktiver gefunden hat? Ich fand beide interessant und spannend, aber weiß in Wirklichkeit einfach noch zu wenig über sie. Andererseits möchte ich den Fehler vermeiden einen zu zögerlichen Eindruck zu hinterlassen, indem ich mich nicht direkt positioniere.
  2. Hi Leute, ich möchte euch gerne um euren Rat/eure Meinung zum folgenden Setting bitten: Ich habe vorgestern in einem Restaurant in der Warteschlange 2 Damen aus Armenien kennengelernt. Nachdem wir uns gut unterhalten hatten, waren wir uns bald einig, dass wir uns gemeinsam an einen Tisch setzen wollen, wobei wir uns besser kennen lernten. Ich war bald in Begleitung von 2 Freunden, mit denen ich meinen Geburtstag feierte. Unsere Unterhaltung war sehr unkompliziert und leichtgängig und ich fand beide interessant und sympathisch; beide machten einen sehr gesettelten, selbstbewussten Eindruck und der Umstand, dass sie neben ihrer Berufstätigkeit gemeinsam Kurzfilme produzieren war mir auch recht sympathisch. Umgekehrt fanden sie bald heraus, dass ich Musiker bin und mich demnächst mit meiner Band auf Tour begebe und wollten freilich wissen, wo und wann ich denn einen Stopp an unserem gemeinsamen Wohnort machen würde. Nachdem wir fertig gegessen hatten, erinnerte ich die beiden noch einmal an den Namen des Clubs und sagte ihnen, sie sollen das Programm im Auge behalten, worauf hin diejenige von den beiden, die mir besser gefiel, fragte, ob wir denn nicht unseren Kontakt tauschen könnten, damit ich sie erinnere. Nachdem ich ihr mein Handy gereichte hatte und sie ihre Nummer eingetippt hatte, machten wir uns auf den Weg. Wir hatten noch einen Kilometer Fußweg gemeinsam auf dem mich die beiden fragten, wie alt ich sei. Dass ich mich umgekehrt schon gefragt hatte und nicht sagen konnte, wer von ihnen beiden die jüngere sei, schmeichelte ihnen offensichtlich recht und auch meine Reaktion, als sie meinten, sie würden oft für Zwillinge gehalten ("What?! I didn't even consider you being sisters in the beginning!") brachte mir ein Kompliment ein: "Ohh, he's smart, he can tell things apart!" (Das war sicherlich nicht zynisch, sondern angetan). Wir waren unterwegs ins Kino, die beiden auf dem Weg in eine Bar. Die zwei wollten dann wissen, ob wir die Tickets etwa schon gekauft hätten, worauf ich antwortet "Actually no, but it's in our very soul to go tonight *smile*". In etwas gekränktem Ton meinte die eine "A great way to celebrate a birthday..." worauf ich sagte, dass das natürlich erst der Anfang und der nächste Programmpunkt eine bestimmte Bar sei. Sie meinten die Bar wäre ihnen bekannt und es wäre eine der coolsten, die sie kennen. Sie wären zwar wahrscheinlich nicht mehr so lange unterwegs, aber ich solle mich melden, wenn der Film aus sei. 2,5h später, nach Ende des Films (so gegen 1:00): "... Heading to [die Bar] now, u guys home already?" "Hey! We just got home! Let's catch up at [die Bar] next time, would be really nice :)" Soweit wirkt auf mich alles ganz gut, ich habe durch den Gesprächsverlauf und den Vibe das Gefühl, bei beiden einen gewissen Eindruck hinterlassen zu haben und erachte das als ganz gutes Zeichen, dass mir die eine ihre Nummer geradezu angeboten hat. Nachdem ihre Begründung ursprünglich war, dass ich sie an mein Konzert erinnern soll, ist die Ansage, dass wir uns bald mal in der Bar verabreden sollen bestimmt auch kein schlechtes Zeichen. Meine Freunde waren bei allen diesen Gesprächen und Verabredungen nicht mehr wirklich dabei, insofern geht es da eher um ein Treffen zwischen mir und den beiden. Here comes the tricky part: Ich frage mich natürlich, wie schnell ich versuchen muss, mich nur mit einer von beiden zu verabreden. Interessant finde ich ja beide, aber diejenige, von der ich die Nummer habe, ist für mich ein gutes Stück attraktiver. Mir kommt das Setting aber ein bisschen heikel vor - was meint ihr, wie man sowas am besten angeht? Einfach mal beide alleine treffen? Oder besser gemeinsam mit einem Freund? Gleich, oder recht bald, versuchen, diejenige alleine zu treffen, die man attraktiver findet? Danke für euren Input!
  3. Ja, ich versteh. Tatsächlich ist mir selbst mal ein Regame passiert, das zu meiner längsten Beziehung geführt hat, aber du hast völlig recht, es war kein "erdachtes Regame". Es lag in meinem Fall nur ein 3/4 Jahr dazwischen, aber als sie zurück kam, war klar, dass ich gewonnen hatte. Naja die oben besprochene Dame textet mir weiterhin und ist gerade, um Dolzig zu zitieren, in den Pussy-Diagnose-Modus verfallen - aber eigentlich hab ich den Eindruck, dass nichtsdestotrotz meine Abnabelung weiter voranschreitet. Und seit gestern beschäftigt mich sowieso die neueste Frage, wie man 2 Schwestern datet
  4. Ahh, ich war zu langsam, got it. Ok ich glaub ich habs halbwegs verstanden - wenn eine Weile verstrichen ist und sie sich meldet und sich treffen will, sich das für mich richtig anfühlt und ich zu der Entscheidung gekommen bin, dass ich das mit ihr nicht kategorisch ausgeschlossen habe, dann kann ich darauf eingehen und sehen, ob sie sexuell investiert. Wenn nicht geh ich wieder wieder auf den gehabten Abstand (es sei denn natürlich, ich bin insgesamt zu dem Entschluss gekommen, dass ich es bei einer Freundschaft belassen möchte). Und meinst du auch, dass man ihr in so einem Fall das Eskalieren überlassen soll, oder, dass man schon was probiert und wenn sie wieder abblockt einfach wieder geht?
  5. kcbumms? Heute ging das blabla schon weiter, indem sie mir 2x geschrieben hat, sie wollte nicht respektlos sein und es tät ihr leid, dass sie sich gemeldet hat. Schon klar Ich hab ja gesagt ich müsst mir erstmal drüber klar werden, ob ich das bei ihr überhaupt wollen würde und falls ja, sprech ich auch nicht von nächster Woche oder nächstem Monat. Das wäre ein Anfang, haha. Nein aber im Ernst (oder sagen wir: weniger metaphorisch): Wenn es um ein Regame geht, begegnet man sich entweder eines Tages zufällig und daraus ergibt sich was, oder man steigt dann doch irgendwann auf bspw. die Bitte um ein Treffen ein. Ich möcht gern wissen, ob ihr Zweiteres für ein no-go haltet, oder, ob man sich x-mal bitten lassen muss, oder auf etwas ganz bestimmtes achten soll. Oder ob man nur wieder drauf einsteigt, wenn sie plötzlich vor der Tür steht.
  6. Double-Bind beherrscht sie ganz gut, ja. Und das mit der "Wurzel allen Übels" bin ich nach dieser Erfahrung auch geneigt zu kaufen - so sehr, wie sie in der Vergangenheit geschwärmt hatte, dass sie jemanden, der so ehrlich und direkt ist wie ich (wohlgemerkt: zu einem Zeitpunkt als ich sie nicht wollte und bereits einmal zurück gewiesen hatte), viel attraktiver findet und sich das letztendlich als bs herausgestellt hat. Genau, eine Phase des aufeinander Einlassens hätte ich hinsichtlich einer LTR auch gebraucht. Leider war uns nur eine Woche ohne psychische Belastungen vergönnt. Aber, dass sie diesen Belastungen viel schlechter stand gehalten hat, da sie davor schon eher am Limit war, ist sicher richtig. Das hab ich gemacht - ich hab letztendlich nicht geantwortet. Dafür hat sie mich heute dann bereits wieder auf WhatsApp angeschrieben - wies mir geht und, was bei mir so geht - und etwas später, dass sie nur dachte, sie fragt mich mal, weil sie's wissen will, aber ich müsse nicht antworten. Diesmal hab ich mich für eine knappe Antwort entschieden, die nicht nahelegt, dass ich gerade auf ein Gespräch einsteigen will. Vermutlich wird in nächster Zeit da noch einiges kommen - besonders weil ich demnächst Geburtstag habe und sie vor 2 Wochen schon angekündigt hat, dass sie was großes für mich plant und wieder wissen wollen wird, ob sie mir das jetzt trotzdem schenken darf. Darf ich dich/euch noch fragen, was für dich/euch ein Anlass für ein Re-Game wäre? Also wie hoch müsste das Investment sein, oder was müsste passieren? Vielleicht ist auch das eher wieder als generelle Frage zu verstehen, da ich ja in diesem Fall ohnehin immer stärker dazu tendiere, mir das nicht anzutun. Danke für euren Input!
  7. I got you. Ich denk ich war versucht das bei ihr anders zu machen, weil sie mehr als alle anderen Frauen, die ich kenne, über Dinge direkt spricht und mir in der Vergangenheit auch gesagt hat, dass sie eine direkte Art wie meine anziehender findet als jemanden, der sich rar macht. Aber das muss natürlich nicht zutreffen, bloß weil sie das gesagt hat Ok so direkt hat sie das nicht gesagt, sondern klar gemacht, dass ich jetzt einen Move machen kann, wenn ich das will. "Sag mir doch, was du willst, red doch mit mir". Das hat mir den Moment aber kaputt gemacht. Ein Jahr danach hat sie das ganze noch mal analysiert und mir erklärt, dass sie währenddessen auch riesigen Schiss hatte, ob sie gerade einen riesen Mist baut und unsere Freundschaft riskiert und deshalb auch nicht selbst die Initiative ergriffen hat. In meine Phantasie ist sie übrigens viel später gekommen und zwar eher damit, dass sie mir erklärt hat, wie geil sie harten, tiefen Sex findet, oder, wie sie beobachtet, wie geil das sein muss einen Bj zu bekommen, oder indem sie immer und immer wieder über ihre Brüste geredet hat. Alles halt während sie noch in ihrer bereits unglücklichen Bez war und meistens in geschriebener Form (ich glaub live hätt ich mich eh nicht zurück halten können) Nein nein, das war schon meine Absicht und daran hat sich bis jetzt auch nichts geändert. Das war meine Reaktion auf den Tipp "kein gezwungener Kontaktabbruch": sowieso zu spät! Ich hab mir in der Vergangenheit während unserer Freundschaft schon Dinge über ihren Freund angehört, genau so, wie sie sich Dinge von mir mit anderen Frauen angehört hat. Seit wir aber etwas miteinander hatten war das nur noch sehr selten und ich hab auch bald mal klar gemacht, dass ich das jetzt nicht mehr will, oder hab das Gespräch woanders hin gelenkt. Da ist was dran! Ist gekauft. Du hast recht. Ich denke schon, aber vielleicht nicht in dem Ausmaß, in dem ich sollte. Ich habe eigentlich die Woche nach dem Todesfall gemeint, die auf die erste Woche, in der zwischen uns noch alles gut lief, folgte - nicht die vollen 2 Monate. Am Ende dieser Woche hatte sie ja zum ersten mal gesagt, dass sie mir ein "nein" geben müsse, woraufhin wir uns eine Weile lang auch kaum gehört haben. Ich bin wirklich nicht sicher, ob man in so einer Phase, in der jemand intensiv trauert, unbedingt versuchen muss, das erste mal miteinander zu schlafen. Mit ihrem Ex war sie 2 Wochen später im Bett und in der Zeit in der wir keinen Kontakt hatten. Damit könntest du recht haben, ja. Die Frage ist natürlich, ob ein Mann zu jedem Zeitpunkt und in jeglicher Hinsicht wissen muss, was er will. Ich würde nämlich behaupten, dass erfolgreiche PUAs zwar vielleicht wissen, was sie vom Leben wollen, ihre Ziele verfolgen und bei einer Frau x, y auch wissen, dass sie sexuellen Kontakt wollen - aber sicherlich häufig die Frage nicht beantworten könnten, ob sie eine Partnerschaft mit dieser eingehen wollen. Das konnte ich nicht und hätte ich erst herausfinden müssen. Es ist eine gute Gelegenheit etwas dazu zu lernen und ich weiß euren Input zu schätzen! Eine Sache würde ich gerne noch wissen - aus gegebenem Anlass - egal ob das jetzt in Bezug auf die Dame relevant ist (ich komme eigentlich immer mehr zu der Überzeugung, dass das mit ihr sowieso nicht die beste Idee gewesen wäre), oder einfach nur generell für vergleichbare Situationen in Zukunft interessant ist. Gestern habe ich auf Facebook ein Foto von meinem gerade eingetroffenen Kaffee-Koch-Equipment gepostet (das ist so eine Leidenschaft von mir). Noch bevor irgendjemand sonst reagiert hat, war es sie, die einen Kommentar dazu gepostet hat - irgendein Spruch/eine Referenz, den/die ich nicht verstanden habe. Ich wollte sie nicht beleidigt ignorieren und habe neutral mit so etwas wie "sicher wieder so etwas, das ich googlen muss" reagiert - auch wenn ich das dann nicht getan habe. Im weiteren Verlauf haben dann noch mehr Frauen meinen Beitrag kommentiert, mitunter eine, die ankündigte, sie würde sich "bald mal ein Tässchen bei mir holen". In diesem Verlauf fragte sie dann, was das für ein Ding/Brautechnik sei. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mich so billig wieder in ein Gespräch ziehen zu lassen und bin geneigt jetzt einen Einschnitt zu machen und nicht weiter zu reagieren. Haltet ihr das für die richtige Wahl, oder ist das eher bitchy? Ich meine es gab so viel Interaktion, dass ich das auch gut übersehen hätte können, aber sollte das einmal zur Sprache kommen, will ich ihr eigentlich auch nicht vorlügen, dass ich ihre Frage nicht gesehen habe. Das ist vielleicht so eine generelle Frage: Wie haltet ihr das, wenn ihr euch dazu entscheidet, auf etwas nicht zu reagieren und ihr später danach gefragt werdet, was denn da passiert wäre?
  8. Ich kann mir eine Menge Gründe dafür zusammenreimen, warum es keine gute Idee sein könnte. Sagst du mir deine(n)? Du hast recht. Kontaktabbruch war es keiner - ich habe mir zunächst noch versichern lassen, dass sie die Dinge, die wir hinsichtlich Therapie besprochen haben angeht, auch wenn ich ihr nicht motivierend beistehe und sich nicht verleiten lässt, die Pläne wieder zu verwerfen, bloß weil es ihr ein bisschen besser geht. Dann hab ich gesagt, dass ich denke, dass wir uns jetzt erst mal besser nicht mehr sehen. Das kann ich natürlich nicht rückgängig machen und, ob ich das sollte, wäre auch fraglich.. Die eine Sache ist doch, wie ich mich verhalte - was ich richtig und was ich falsch mache - die andere die, welche Situation vorliegt. Und die daraus resultierende Frage ist schließlich: Wie viel von der Situation ist meinem Verhalten zuzuschreiben? Ich bin gewillt zu akzeptieren, dass vieles oder vielleicht auch das meiste vom Verhalten des Verführenden abhängt - sonst wäre ich wahrscheinlich auch nicht hier. Aber ich glaube nicht, dass unter allen Bedingungen alles vom Verhalten abhängt. Von dem was ich weiß, ist die Beziehung zu ihrem Ex für sie wohl sowas wie traumatisch gewesen. Er hat mit ihr die Beziehung letztendlich auf eine Freundschaft+ downgegradet, bei der er keine Verpflichtungen mehr hatte und sich nur noch Sex geholt hat über 3 Monate. Dann hat er die Beziehung komplett beendet. Sex hatten sie während 2 Wochen in denen wir keinen Kontakt hatten und später kam es zu dem Streit bei dem sie entschied, dass ihr Hass jetzt so groß ist, dass sie ihn nie wieder sehen möchte. Ich bin mir nicht sicher, was dir den Eindruck gibt, dass ich ehrfürchtig ihre Worte zitiere und nicht bloß ihre Worte zitiere. Es hat sich viel um sie gedreht, besonders in der Phase als ihr gesundheitlicher Zustand wirklich bedenklich war, aber davor und danach gab es eine gute Balance. Wenn man so will habe ich mehr investiert als es ihr so schlecht ging, ja, ansonsten hat sie aber nicht in jeder Hinsicht weniger investiert. Es ist zB tendenziell so, dass sie mich öfter kontaktiert als ich sie - und nicht bloß, weil sie Hilfe braucht, sondern, weil sie mich sehen will, oder an Dingen Anteil nimmt, die mir wichtig sind. Beim Punkt Eskalation gebe ich dir natürlich recht. Vermutlich ködert sie mich, ja, aber sie hat nicht immer geblockt. Die letzten 3 Kussversuche wurden 2x erwidert und 1x nicht. Findest du wirklich, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass jemand in einer Woche, nach dem es einen Todesfall in der Familie gab und in der jemand so überarbeitet ist, dass er kaum zum Schlafen kommt und gerade mal 2x Zeit ist, sich zu treffen und zu vereinbarten Veranstaltungen zu gehen, kein Interesse an Intimität hat? Ist das aus Pickup-Perspektive undenkbar, dass man aus emotionalen und/oder zeitlichen Gründen Intimität nicht einräumen kann? Und ist das wirklich Psychoterror, wenn jemand eine traumatische Beziehung gerade hinter sich gebracht hat, einen Todesfall in der Familie, arbeitstechnisch und emotional am Rande der Erschöpfung ist und einem dann durch einen Hausbrand mit Todesfällen das zu Hause genommen wird? Ehrlich gesagt hat das meiner Art, mich ihr anzunähern, entsprochen. Ich konnte nicht klar sagen, was ich von ihr will und wollte schauen, wie es sich anfühlt und entwickelt. Das haben wir dann irgendwann ausgesprochen. Ich habe nur den Eindruck, dass ich zu Anfang ein bisschen weniger Ängste und Zweifel, Druck und Verpflichtungsgefühl mit hineingenommen habe. Gut, diese Entscheidung hat sie in der Woche getroffen, als es ihr zwar sehr schlecht ging wegen des Todesfalls, aber nicht in der Phase als sie so am Ende war, dass ich mir schlimme Sorgen um sie gemacht habe. Da ging wirklich gar nichts mehr. Aber es hat mich ordentlich gestört, als ich das erfahren habe und ich hab ihr auch klar gesagt, dass sie diese Spekulationen, was für mich das beste sein soll bleiben und die Entscheidung darüber, was man mir zumuten kann, mir überlassen soll. Aber wahrscheinlich gibt es genug gute Gründe mit ihr keine Beziehung zu suchen und da ich, auch wenn ich mich nicht schon wirklich in sie verliebt habe, die sexuelle Anziehung, die ich spüre nicht beeinflussen kann, führt dann auch kein Weg darum herum, sie jetzt nicht mehr zu sehen.
  9. Ich muss dir widersprechen. Ich will nicht sagen, dass ich nicht Verhaltensweisen in manchen Bereichen an den Tag lege, die ich als eher passiv beschreiben würde und, die ich auch gerne ändern möchte und gerade dabei bin. Allerdings habe ich meist eine sehr klare Vorstellung davon, was meine Bedürfnisse sind und gehe diesen auch mit sehr wenigen Kompromissen nach. Ich bin kein Ja-Sager, ich habe zu vielen Dingen eine sehr klare Meinung und Position und ordne mich niemals aus Gefälligkeit den Meinungen Anderer unter. Ich habe online einen Auszug aus dem Buch gefunden und muss sagen, dass der größere Teil dessen, was ich gelesen habe, nicht auf mich zutrifft. Da könnte trotzdem Input zu finden sein, der mir in den Bereichen, an denen ich arbeiten möchte, weiterhilft - also danke für den Tipp - aber ich denke nicht, dass das meinen Charakter all zu sehr widerspiegelt. Ich habe mich jetzt in der schlimmsten Phase ihres Lebens liebevoll um sie gekümmert. Ich habe mich dabei nicht untergeordnet, ich habe Entscheidungen für sie getroffen, war streng zu ihr, wenn es nötig war und habe Stärke und Beständigkeit bewiesen und, dass man sich auf mich verlassen kann, wenn es ernst wird. Sie ist kein Mensch, den ich gerade ein paar Wochen kenne und in dessen Rettung ich mich verzweifelt gestürzt habe. Ich betrachte das nicht als Beta-Attribut und möglicherweise müssen wir uns in dieser Hinsicht darauf einigen, dass wir uns nicht einig sind. Du hast recht, ich habe bei dem langen Post das nicht ausreichend angeführt und gegenüber gestellt. Die Rede ist von gelegentlichen Küssen, viel Körperkontakt, bestimmten Blicken, die Wahrnehmung, dass sie meine Nähe unglaublich genießt, dass sie sich fast täglich gemeldet hat. Dass sie mit mir einen liebevollen Umgang gepflegt hat, den ich so nur aus Beziehungen kenne und, den es auch nicht zwischen uns gab, bevor etwas zwischen uns passiert ist. In dem Schreibverlauf in dem sie mir vorgestern erläutert hat, was ihr "nein" bedeutet, hatte sie Dinge geschrieben wie "ich will manchmal bei dir sein" und "ich genieße manche Berührungen" und, dass sie mir schon oft erklärt habe, dass sie nicht wisse, was Anziehung genau sein soll und, dass sie gerade einfach nicht in Schubladen denken kann. Ich weiß nicht, ob ich das so einschätzen soll, dass sie das nun in freundschaftlicher Weise meint, oder ob sie nach wie vor an manchen Tagen ein "ja", an anderen ein "nein" für mich spürt. Die overall Message war jedenfalls, sie muss mir ja jetzt ein "nein" geben, weil ich so erpicht auf eine Antwort bin. Das hat sie damals gemacht, ja. Und es hat mir auch die Stimmung zerstört und ich hätte sie mit Sicherheit viel weniger zurückgewiesen, wenn sie das anders gemacht hätte. Diese Ereignisse liegen aber 2-3 Jahre zurück. Danach war sie in ihrer zweiten Beziehung und erst später als sie immer unglücklicher wurde kam mir vor, dass sie mich zu teasen begann, indem sie mit mir viel über Sex redete/schrieb (nichts mit ihrem Exfreund, sondern, worauf sie steht), indem sie immer wieder auf ihre Brüsten als eine ihrer Vorzüge zurückkam. Ein Beispiel aus einem Chatverlauf, in dem sie mich fragte, was ich von einem Badeanzug hielt: "ich glaub der sieht zu arg aus bei mir" "ganz ehrlich" "stells dir mal mit brüsten drin vor" "der ausschnitt geht schon echt recht tief" ich: "wie weit ungefähr?" "und dann noch mit d körbchen" "ich würd sagen meine brüste gehn bis zum dritten stab von oben" "und dann geht der ausschnitt noch zwei stäbchen weiter runter" "also man sieht quasi in der mitte die beiden aneinander gedrückten brüste" "nee ich glaub das geht gar nicht" "schade" Das war gegen Ende ihrer Beziehung, so vor einem 3/4 Jahr. Ein anderes Beispiel liegt etwas länger zurück: Nach einer durchzechten Nacht bin ich mit ihr und einer Freundin von ihr, mit der ich einen ONS hatte, zu ihr nach Hause. Ich hätte wirklich gern was versucht damals mit den beiden aber ich war so fertig und mir war dann auch so schlecht, dass ich nach ein paar Stunden abgehaut bin. Irgendwann später sagte sie mal in einem Nebensatz zu mir, es hätte sie nicht gestört, wenn ich angefangen hätte mit der anderen rumzumachen. Wieder vor einem 3/4 Jahr erwähnte ich diese Aussage von ihr scherzhaft und sie zuckte bloß mit den Achseln und meinte "Vielleicht hätte ich mitgemacht." Das steht jetzt nicht im direkten Zusammenhang mit den Ereignissen der letzten Wochen, aber mit solchen Aktionen hat sie mich langsam in ihren Bann gezogen und ich frage mich jetzt wirklich, ob sie alle diese Sachen gemacht und gesagt hätte, wenn sie mich nicht grundsätzlich sexuell anziehend finden würde. Das hab ich nicht gut ausgedrückt. Es war eher so ein bisschen Film-kitsch. Kuss und darauf sie "War das gerade wirklich unser erster Kuss? Es fühlt sich so einfach und vertraut an", dann ging es weiter, immer wieder durchsetzt von solchen kleinen Anmerkungen von beiden von uns. Alles sehr vertraut, gleichzeitig erotisch, smooth. Als wir dann bei Boxer und Slip angekommen waren und sie auf mir saß, sagte sie, sie wisse noch nicht, wie weit sie gerade gehn könnte, aber sie würde gerne etwas tun. Ja.. Ich hab nie ein klares "ja" oder "nein" eingefordert, genau, ich wollte selbst erst mal sehen, wohin das führt. Sie hat sich das selbst in ihrem Kopf zusammengebastelt und sich diesen Druck auferlegt. Freilich habe ich mich mit meiner Frage vor ein paar Tagen sehr ungeschickt ausgedrückt vor ein paar Tagen. Ja ich glaube mein Fehler war, dass ich ihr "es tut mir leid" wie einen Abschied von etwas aufgefasst habe und dann wissen wollte, ob sie eine endgültige Entscheidung getroffen hat, weil ich dann keine Kraft mehr investieren wollte. Da bin selbst ich ins Messer gelaufen.. Da hast du recht, ich würde sagen das ging etwas häufiger von ihr aus, aber auch von mir. Ich glaube nicht, dass ich auf eine Entscheidung gedrängt habe, auch nicht non-verbal. Genau gesagt hab ich ihr auch gesagt, dass ich gerade gar keine Entscheidung wollen würde, da ich selbst noch nicht bescheid wüsste. Diesen Eindruck hatte sie schon lange vor der Kuss-Frage und wir haben es thematisiert. Ich verstehe, wenn sie die Kuss-Frage so aufgefasst hat, aber ich wüsste nicht, was ich davor dazu beigetragen hätte, dass sie diesen Druck auf sich lasten gefühlt hat. Wir haben nicht miteinander geschlafen, nein. Es war eine intensive gute Woche mit sexuellem Kontakt und dann ging der Absturz, beginnend mit dem Todesfall bei ihr los. Dann mehrere Wochen kein Treffen, weil wir an unterschiedlichen Orten waren über die Feiertage und wir dann auch noch darüber hinaus Abstand gesucht haben. Danach haben wir uns schon in der Phase befunden, in der sie quasi vorm Nervenzusammenbruch stand. Über die letzten Tage hatte ich zum ersten mal das Gefühl, dass sie wieder halbwegs gefasst ist und dann ja auch gleich den Kuss probiert. Ja du hast vollkommen recht, ich weiß von mir, dass ich zu häufig ein offenes Buch bin und damit wenig Überraschung bereit halte. Es gab ein paar Charakterzüge von ihr, aufgrund derer ich mich ursprünglich keine Beziehung vorstellen konnte. Während wir uns aber jetzt so viel näher gekommen sind, habe ich festgestellt, dass sie über alle diese Dinge eine Einsicht hat. Und sie hat zum ersten mal seit ich sie kenne eine große Bereitschaft gezeigt, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, denen sie früher aus dem Weg gegangen ist. Ich habe sie schon in der Vergangenheit als Freund sehr vorsichtig gefragt, ob sie sich vorstellen könnte, dass eine Therapie ihr hilft mit einigen Dingen besser umzugehen und sich vor allem nicht zu sehr zu verausgaben. Diesmal hat sie mir versichert, dass sie Veränderung will und versprochen, dass sich dabei professionelle Unterstützung suchen wird und wir haben die Weichen dafür bereits gemeinsam gestellt. Von einigen Dingen hat sie gesagt, sie würde sie gern mit mir gemeinsam lernen. Wäre diese Bereitschaft nicht gegeben, könnte ich mir keine glückliche Beziehung vorstellen. Sie ist aber da und ich halte sie für ehrlich gemeint und aus dieser Sicht kann ich mir das schon vorstellen. Allerdings könnte ich mich noch nicht festlegen und müsste erst einmal sehen, was passiert. Ich weiß, dass sie sonst sehr viele Charakterzüge besitzt, die ich lieben könnte. Ich bin sicher für die meisten klingt das auf jeden Fall nach zu viel trouble. Ich frage mich allerdings ehrlich gesagt, wann ich das letzte mal einer Frau begegnet bin, bei der ich mir dachte "Wow, du wirkst so gesund und als ob du wirklich stabil bist und dich das Leben nicht gerade herumwirft." Manchmal taucht die Vorstellung auf, dass ich ihr noch ein paar Gedanken mitteilen würde, vielleicht in einem Brief. Etwas das ein paar Dinge noch klärt (dass ich eine solche Entscheidung von ihr noch überhaupt nicht hören oder gar einfordern wollte) und ihr vielleicht auch eine klarere Entscheidung von mir nahelegt (dass ich unter den jetzigen Umständen zu keiner Freundschaft zurückkehren kann und will). Ich überlege nur, jetzt, da ich sie ohnehin schon nicht überrascht, sondern offen kommuniziert habe, ob eine solche Botschaft angesichts der Bedingungen besser wäre.. Ich bin geschickt im Formulieren und es kam schon vor, dass sie mir gesagt hat, dass ich durch irgendwelche Dinge, die auch geäußert habe, so viel in ihr ausgelöst habe und sie nicht mehr aufhören konnte darüber nachzudenken. Wenn sie das noch einmal vor die Frage stellt, ob sie das wirklich akzeptieren möchte, dann gut (und zu meinen Spielregeln), wenn nicht, würde ich damit abschließen und nach vorne schauen. Was meint ihr?
  10. Hallo miteinander, ich habe mich mit Beginn des Winters in eine recht komplizierte Situation begeben. Eine langjährige Freundin (24) von mir (27) hat sich im Sommer von ihrem Freund getrennt. Ich kenne sie seit 5 Jahren und sie war in dieser Zeit in 2 Beziehungen. Zwischen den beiden Beziehungen stand zwischen uns schon einmal unsere Gegenseitige Anziehung zur Debatte. Von ihr kam ein klares Signal, dass sie mit mir etwas ausprobieren würde, egal ob das bei etwas körperlichem bleibt, oder zu mehr führt. Da ich damals eine Beziehung ausschloss, lehnte ich sie ab. Dieser Umstand war noch ein paar mal Thema und ließ sie nicht kalt und es gab über die Zeit noch weitere Momente, in denen deutlich wurde, dass sie sexuellem Kontakt nicht abgeneigt wäre. Während ihres zweiten Freundes hatte ich häufig den Eindruck, dass sie mich immer wieder teased und diese Spannung zwischen uns genießt. Nachdem sie es dann doch richtig in meinen Kopf geschafft hatte, entschied ich mich in einer Nacht im vergangenen Dezember (und etwa 3 Monate nach Ende ihrer Beziehung) etwas zu riskieren, als ich bei ihr schlief: Sie erwiderte meinen Kuss, wir begannen über uns zu reden, stellten fest, wie natürlich und leicht sich alles anfühlt. Sie sagte mir sie wüsste, dass sie mit mir nicht bloß einfach etwas haben könnte, sondern, dass es nur etwas ganz besonderes sein könnte. Sie meinte, sie wäre noch nicht sicher, wie weit sie gerade gehen könne und schließlich, dass sie mir gerne einen Blowjob geben würde, aber nicht sicher sei, ob sie schon könnte. Sie tat es und dabei beließen wir es, weil sie für mehr noch nicht bereit war. In den kommenden Tagen sahen wir uns sehr viel, schliefen oft bei einander, gingen sexuell aber nicht weiter, weil sie sich noch nicht so recht bereit fühlte. Allerdings gab sie mir sehr stark das Gefühl einer Beziehung, was für mich ungewohnt war und mich zum ersten mal ernsthaft vor die Frage stellte, ob ich mir das doch vorstellen könnte. In der zweiten Woche begann ich dann wahrzunehmen, dass sie mir etwas ausweicht und die Dinge nicht mehr so rund liefen. Am Wochenende war ihre Großmutter verstorben und wir hatten bei ihrer Rückkehr ein Missverständnis und einen kleinen Streit. Ab dann stand sie beruflich so unter Druck und Stress, dass sie eine Woche lang kaum mehr zum Schlafen kam und wir uns nur im Kontext mit Freundinnen von ihr bei Veranstaltungen treffen konnten und hatten keine richtige Gelegenheit auf Intimität. Als ich mich beim dritten Erlebnis dieser Art dafür entschied es anzusprechen, sagte sie mir, dass sie zwar spürte, dass da etwas ist, aber dass es nicht reichen würde und sie könne einfach nicht. Ich glaube wir entschieden uns für Abstand, um die Weihnachtstage herum begannen wir aber wieder zu schreiben. Wenn ich etwas schrieb, das sie aufwühlte, reagierte sie extrem stark, sagte mir sie sei tagelang am heulen und das sei ihr nur bei ihren Exfreunden und bei mir so gegangen. Eine Woche nach Neujahr bekam ich dann ganz komische Nachrichten von ihr, die wirkten als stünde sie vor einem Nervenzusammenbruch. Ich fuhr zu ihr, weil ich wirklich große Sorgen hatte und ihr Zustand war schlimm. Wir kamen zum Reden und sie erklärte mir, dass für sie weiß Gott nicht alles klar wäre, aber sie sich am einen Tag nach "ja" und am anderen nach "nein" fühlte und entschieden hätte, dass ich das nicht verdient hätte und mir deshalb ein klares nein gab, weil sie dachte, sie müsse mir das ersparen und, das wäre sie mir schuldig. Um Neujahr herum als wir keinen Kontakt hatten, sah sie ihren Ex wieder und hatte auch Sex mit ihm. Ich wusste ja, dass das noch nicht überstanden war. In den kommenden Wochen führten einige Dinge dazu, dass sie nahezu zusammenbrach: Die Verwirrungen mit dem Ex, die Verwirrungen mit mir, Familiäre Probleme und schließlich kam es zu einem Hausbrand und sie hatte kein Zuhause mehr. Zuerst bot ihr ihr Ex einen Schlafplatz, nachdem sie mich einige Stunden nicht erreicht hatte. Am zweiten Tag gab es aber einen vernichtenden Streit nach dem sie entschied, ihn nie wieder sehen zu wollen und blockierte ihn auf allen erdenklichen Kontaktwegen. Sie zog eine Woche zu mir und ich kann mir vorstellen, dass das den Anschein erweckt, als würde ich für alles herhalten und meinen Wert senken. Aber sie war am Ende, hatte Ohnmachtsanfälle, bei denen sie gelegentlich auf zu atmen hörte, oder lag stundenlang regungslos da und war kaum ansprechbar etc. Irgendwann sagte sie mir, dass sie sich sexuell gerade nichts vorstellen könne und während dieser letzten beiden Wochen drückte sie mehrmals aus, dass sie nicht begehrt werden wolle und am liebsten gerade ein Asexuelles Wesen wäre. Es kam trotzdem zu Küssen und sie entwickelte ein unglaubliches Vertrauen zu mir und eine Nähe, die für mein Empfinden über das Freunschaftliche zwischen uns hinaus ging. Allerdings ist glaube ich klar, dass ich unter diesen Umständen andere Prioritäten setzen musste. In den letzten 2 Wochen konnte ich sie halbwegs stabilisieren und sie scheint der schlimmsten Phase wieder entkommen zu sein. Da ich selbst auch unsicher war, ob ich mir eine Beziehung wünschen würde, hatten wir uns darauf geeinigt einfach zu schauen, wie sich alles zwischen uns von Moment zu Moment anfühlt. Sie sagte mir es wäre einfach unmöglich gerade für sie, sich auf etwas festzulegen und sie wüsste nicht genau, warum sie was spürte. Sie könne keine Fragen wirklich beantworten, nur versuchen so offen wie möglich mit mir zu sein und wenn das für mich ginge, könnten wir einfach sehen, was passiert, wenn wir keine Erwartungen und Druck mit hinein bringen. Gestern nach einem besonders schönen Abend, versuchte ich sie wieder zu Küssen und sie wich mir aus und flüsterte "Es tut mir leid." Ich fragte, ob sie meinte, dass es gerade nicht ginge, oder ob es überhaupt nicht ginge und sie gab mir zu verstehen, es ginge wohl überhaupt nicht. Als wir später noch einmal Nachrichten schrieben, war sie unglaublich ambivalent. Sagte, ich solle das bitte so nehmen wie sie gesagt hatte, aber das wäre ihre Antwort. "Scheinbar muss ich dir ja so eine Antwort geben" - "oder keine Ahnung". Und dass es einfach nicht funktionieren könnte, sie jetzt auf etwas festzunageln, weil sie nicht sagen könne, was es für sie ist, aber dass ich ja scheinbar eine Antwort bräuchte und dann müsse sie mir ein nein geben. Und sie wolle nicht alles zerreden und sie habe das Gefühl, dass dadurch etwas kaputt ginge. Ich befürchte, ich bin ihr mittlerweile so nahe gekommen, dass ich mir eine Beziehung wünschen würde. Denkt ihr ich habe zu viel gegeben und mich schon in die Friendzone befördert? Ich wüsste allerdings nicht, ob ich menschlich eine Alternative gehabt hätte. Ich betrachte es als eine meiner größten Stärken, jemandem in schwierigen Zeiten halt zu geben und ihn wieder auf die richtige Bahn zu bringen und ich habe ein bisschen Sorgen, dass ich mich damit unattraktiv mache. Vielleicht habe ich auch etwas kaputt gemacht, indem ich sie in die Position gebracht habe, mir Antworten zu geben. Ich möchte euch gern um eure Meinung fragen, ob ich damit, dass ich mich gestern am Ende der Diskussion für Abstand entschieden habe, eine gute Entscheidung getroffen habe, ob ihr glaubt, dass es da noch Hoffnung auf etwas gibt und, ob ihr findet, dass es das überhaupt wert wäre, oder nach zu viel trouble klingt. Für mich ist gerade von allem ein bisschen da: Das Gefühl, es ist die einzig richtige Entscheidung, gerade eine Zeit lang keinen Kontakt zu haben, so dass jeder ein bisschen zu sich kommt und vlt ein bisschen mehr Klarheit findet. Das Gefühl, es wäre vlt doch besser gewesen in Kontakt zu sein und nicht so eine große Sache draus zu machen und jz wieder etwas probieren, wo es ihr wieder besser geht. Der Eindruck, dass es gelaufen ist, weil sie sagt das wäre ihre Entscheidung und der Eindruck, dass es vlt doch nicht vorbei ist, weil sie in ihre Botschaften nach wie vor hinein legt, dass sie nicht weiß wie sie soll und mir das harte "nein" vlt nur gibt, weil sie das Gefühl hat, sie muss sich jetzt positionieren. Und alle Seiten, die ich an ihr gerade so schwierig erlebt habe und alle Seiten, die ich so liebenswert an ihr finde. Vielen Dank!
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