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mju_

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  1. So, zwei Monate später und die Geschichte ist (leider) noch nicht zu Ende. Nachdem jetzt einige Wochen praktisch Funkstille war und ich es geschafft hatte, sie nicht mehr zu sehen, schrieb mich meine Ex vor einigen Tagen an, ob ich denn auch zur Hausparty eines gemeinsamen Freundes kommen würde. Ich antwortete wahrheitsgemäß mit "Ja, tu ich." und war mir nicht ganz sicher, warum sie mir das geschrieben hatte. Bei der Party gestern dann würdigte sie mich erstmal kaum eines Blickes, karges "Hallo", kurze Umarmung. Ich fand ihr Verhalten etwas seltsam, mir machte es aber erstaunlich wenig aus. Sie schmiss sich dann im Laufe des Abends an einen entfernteren Bekannten von mir ran, verschwand mit ihm auch mal nach draußen. Auch das machte mir erstaunlich wenig aus. Nun aber die Wendung: Irgendwann kommt sie zu mir und fängt an zu reden. Fragt, wie es mir ginge, sie würde gar nichts mehr von mir hören, was sie schade fände usw. Zum Abschied dann nimmt sie mich fest in den Arm, drückt mich an sie und flüstert mir ins Ohr: "Ich vermiss dich so.", dreht sich um und geht. Was in aller Welt?!?! Wir beide natürlich etwas angetrunken, aber noch Herren unserer Sinne. Also: Warum tut sie das? Was bezweckt sie damit? Brainfuck bei mir natürlich wieder over 9000. Die Umarmung, ihr Geruch etc. hat alles natürlich alles wieder zurückgeholt. Ich kämpfe den ganzen Tag damit, ihr zu schreiben, hab es zum Glück bis jetzt gelassen. Frauentechnisch läuft es bei mir so mittel. Ein Kuss auf einer Party und anschließend zwei Dates wieder mit Küssen, dann im Sande verlaufen. Evtl. hätte ich es auf mehr anlegen können, aber der Vibe ist irgendwie kaum da, wenig Gesprächsthemen, sie langweilt mich. Mit einer anderen ein Date, danach eher schleppend. Auch wenn beide optisch mit meiner Ex auf einem Level sind, so merke ich jetzt plötzlich wieder, wie gut meine Ex in allen anderen Belangen war. Was würdet ihr mir nun raten? Warum machen Frauen sowas? Ist sie einfach nur bei ihrem Neuen abgeblitzt und hat Bestätigung gesucht oder steckt mehr dahinter? Sie kontaktieren oder nicht? Wie schaffe ich es, den Brainfuck wieder zum Erliegen zu bringen?
  2. Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. @thundercat Ich werde mit Sicherheit in Zukunft darauf achten, dass das so nicht mehr passiert, sprich, dass ich nicht zu viele negative Emotionen in eine Beziehung. Das ist mir auch dank eurer Posts klar geworden. Trotzdem möchte ich das vielleicht noch kurz in Perspektive rücken: Das ganze mit der Jobsuche hat natürlich in meinem Einleitungstext einen großen Anteil erhalten und die Zeiten in denen es gut lief wurden von mir in einem Satz abgehandelt. Das verzerrt die Sache vielleicht etwas. Aber in der Realität (wie sie zumindest von meiner Seite aus ausgesehen hat) haben die positiven Zeiten eindeutig überwogen. Wir hatten wirklich monatelang immer viel Spaß zusammen und uns (zumindest aus meiner Sicht) sehr gut verstanden. Sollten dann ein, zwei knatschige Tage meinerseits das wirklich sofort auswischen? Klar, wie gesagt, ich werde das zukünftig vermeiden, ich sehe ein, dass es nicht gut war, aber als Hauptgrund für die Trennung? Hm, weiß nicht. Auch dass die Trennung nicht spontan "aus einer Laune" passiert sein kann, glaube ich dir voll und ganz. Im Moment würde mich noch interessieren, wann denn der Entschluss wirklich gefallen ist. Von außen sah es beim zweiten Mal so aus, als ob die Entscheidung komplett an nur einem Wochenende gefallen ist, an dem sie mich nicht mal gesehen hat. Aber wahrscheinlich war das ein viel längerer von mir unerkannter Prozess. Aber ich denke, wie ihr sagt, ich werde wohl nie drauf kommen. Ich merke auch, wie es mir langsam wirklich egaler wird. Die Lektion für mich wird wohl einfach sein, dass LTRs wohl trotz aller vorhandenen Liebesbekundungen immer eher auf wackligen Beinen stehen und man jederzeit mit einer Krise oder Trennung rechnen muss. Der größte Fehler war wohl eher, dass ich es nicht kommen sah und deshalb nach der Trennung unsouverän reagiert habe. Noch zu der Sache, warum ich sie jeden Tag sehe. Wir haben im Moment mehr oder weniger den gleichen Job an der Uni, haben den gleichen Freundeskreis und gehen teilweise gleichen Aktivitäten nach, wo wir uns ab und an treffen. Ich könnte ihr natürlich bewusst aus dem Weg gehen und mir wäre es auch am liebsten, sie gar nicht sehen zu müssen. Aber mein ganzes Leben jetzt nur danach auszurichten, sie zu meiden, wäre mir zu blöd. Wir reden trotzdem noch öfter mal zu zweit, das könnte ich evtl. noch mehr zurückfahren. @DoktorDaygame Wie war das? "Denk nicht an einen blauen Elefanten ;-)." Jetzt interessiert mich deine Vermutung natürlich brennend. Nach fünf weiteren Frauen und der Zeit, die bis dahin vergangen ist, wird es mir wohl, wenn ich den momentanen Verlauf extrapoliere, egal sein. Vielleicht ja auch nur ein Bluff von dir, um mich dazu zu animieren, jetzt viele Frauen kennenzulernen ;-).
  3. Hallo ihr beiden, danke schonmal euch beiden für die Tipps. Das mit der Jobsuche hat sich mittlerweile erledigt. Ich denke, dass ich dahingehend mein Leben wieder im Griff habe. Und das ist sicher ein wichtiger Punkt, den ihr da angesprochen habt. Ich denke, dass das sicher einen Einfluss auf die ganze Dynamik in der Beziehung hatte, aber ich weiß nicht, ob das ein Hauptgrund war. Ich hatte auch vor der LTR schon einiges über PU gelesen und hatte auch schon über Betaisierung etc. gelesen. Manches ergibt sicher ein kongruentes Bild, bei anderen Dingen bin ich aber verwirrt. Ihr habt mich ja gebeten einmal selbst über die möglichen Gründe der Trennung zu reflektieren. Ich will dazu einfach mal meine Gedanken lose aufschreiben. Einige Punkte ergeben zusammen mit der PU-Threorie ein kongruentes Bild, wie ich finde, andere widersprechen dem ganzen fast etwas: Sache mit der Jobsuche (siehe oben) Unsicherheit in sozialen Situationen vor der ersten Trennung. Sicher Attractionkiller Nummer 1, sehr verständlich für mich. Ich verhalte mich dann nach der Trennung sehr selbstbewusst und etwas ignorant, sie will zu mir zurück. Auch verständlich. Ich nehme sie sehr schnell zurück. Sicher ein schlechter Move, der evtl. Needyness ausgedrückt hat. Nichtsdestotrotz mochte sie mich erstmal wie nie zuvor. Dann jetzt aber bei der zweiten Trennung finde ich einige Sachen merkwürdig. Normalerweise scheint ja "Gefühle verloren" ein Ausdruck von Attractionverlust und Betaisierung zu sein. Ich fand aber nicht, dass ich betaisiert gewirkt habe. Ja, ich war innerlich von der Beziehung überzeugt. Aber ich war weder verlustängstlich noch irgendwie eifersüchtig oder ähnliches. Ich war völlig davon überzeugt, dass sie mich gut findet und bei mir bleiben will. Ich hatte keinerlei Angst, dass ich sie verlieren könnte. Ich war auch überhaupt nicht eifersüchtig, obwohl sie mit einigen anderen Typen auf das Festival gegangen war. Aus dieser Überzeugung heraus habe ich mich auch in der Woche vor dem Festival kaum um sie gekümmert. Ich habe mein Ding gemacht und auf ihre Nachricht nicht sofort geantwortet. Und hier verstehe ich das ganze nicht mehr. Das passt für mich nicht mit den Trennungsgründen "Gefühle verloren", "Wir passen einfach nicht zusammen" zusammen. Und schon gar nicht mit einer plötzlichen Trennung aus heiterem Himmel. Über den letzten Punkt grüble ich immer noch nach und überlege, wie ich mich hätte verhalten sollen. Hätte ich mich mehr um sie kümmern sollen? Hätte ich ihr antworten müssen? Aber warum? Und bevor jemand fragt: Ich sehe sie gezwungenermaßen relativ häufig und ich bin mir fast sicher, dass bei ihr weder auf dem Festival noch jetzt etwas mit anderen Typen lief oder läuft. Das wäre zwar eine unschöne, aber wenigstens eine Erklärung. So wie ist es ist, kann es ja eigentlich nur sein, wenn ich einen entscheidenden Fehler gemacht habe. Aber ich finde ihn nicht. Ich würde aber gern aus ihm lernen.
  4. Hallo zusammen, kurz stichwortartig die Rahmendaten: Ich 23, sie 24, Beziehungsdauer 5 Monate, erste LTR für mich, fünfte für sie, Trennung vor 3 Wochen durch sie. Kurz zu mir: Ich bin wie gesagt 23 Jahre alt, hatte in noch jüngeren Jahren Probleme überhaupt mit Frauen in Kontakt zu kommen. Besserung ergab sich seit etwa 1,5 Jahren, vor meiner LTR habe ich jedoch nur mit einer Frau geschlafen. Meine Ex-LTR kenne ich im Prinzip schon seit vier Jahren, allerdings nur oberflächlich. Intensiveren Kontakt gab es erst Anfang des Jahres, ich habe viel Zeit mit ihr verbracht, dann kam es nach einer Party zum ersten Kuss. Ich möchte euch im Folgenden einmal grob den Verlauf der Beziehung schildern. Ich würde gerne für die Zukunft etwas daraus lernen und euch um eine Analyse bitten. Phase 1: Sie war unmittelbar nach unserem ersten Kuss sehr beziehungsneedy, wollte sofort wissen, ob ich es ernst meine. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eigentlich gar keine LTR auf dem Zettel, war auch anfänglich nicht verliebt in sie oder ähnliches. Wir sind dann einige Male im Bett gelandet, ich war immer noch zurückhaltend bezüglich LTR, aber ich habe begonnen sie wirklich zu mögen. Sie hat im Gegenzug immer betont wie sehr sie mich mag und versuchte mich regelrecht von einer Beziehung zu überzeugen. Sie setzte mir dann irgendwann sprichwörtlich die Pistole auf die Brust und wollte, dass ich mich entscheide. In dem Moment hatte ich zwar noch Zweifel, weil ich meine Freiheit doch sehr zu schätzen gelernt hatte, aber ich mochte sie wirklich, wir verstanden uns prima, also waren wir dann "exklusiv" zusammen. Phase 2: Die LTR war im Folgenden wie ich fand sehr harmonisch. Unser Humor harmonierte sehr gut, der Sex war gut und regelmäßig. Ich freute mich immer sie zu sehen, sie ebenfalls. Einziges Ereignis: Ich hatte sie kurzfristig versetzt, da mir etwas anderes dazwischen gekommen war. Hätte man aber besser lösen können und hätte mich auch geärgert. Ich entschuldigte mich bei ihr und alles war wieder gut. 1. Trennung: Nach etwa drei Monaten guter Beziehung, wo ich fand, dass wir das richtige Maß an eigenständigen und gemeinsamen Aktivitäten gefunden hatten, kamen dann schlagartig Probleme auf. Ich hatte mit einer persönlichen Krise zu kämpfen, da meine Jobsuche nicht wie erhofft vorankam. Sie unterstützte mich, aber ich stand oft etwas neben mir. Gerade in sozialen Situationen wurde ich wieder wie ich vor einigen Jahren noch war, unkommunikativ und unsicher. Bei einer Party, die von ihr organisiert wurde, hatte ich meinen Tiefpunkt und ich war einfach nicht in der Lage mitzufeiern. Sie hatte viel Spaß ohne mich und ich war, aus heutiger Sicht unberechtigterweise, etwas angepisst. Ich ging, ohne mich richtig zu verabschieden. Sie rief mich noch (betrunken) an, fragte was los war und sagte mir wie sehr doll sie mich gern hätte und dass sie mich vermisse. An den folgenden Tagen ging es los: Sie war deutlich zurückhaltender, kaum noch Zärtlichkeiten, kein Sex mehr. Ich fragte irgendwann, was los sei. Sie sagte, sie könne mich nicht beruhigen, ihre Gefühle seien nicht mehr da wie früher. Ich sagte, ich hätte keine Lust auf so eine Beziehung, sie sagte, sie bräuchte Zeit. Wir verbrachten einen weiteren verkrampften Abend zusammen mit erzwungenen Zärtlichkeiten, wieder ohne Sex. Zwei Tage später trennte sie sich mit der Begründung, sie glaube nicht, dass die Gefühle nochmal zurückkämen. Unter Tränen (wie peinlich) bohrte ich nach. Sie rückte dann irgendwann mit folgendem raus: Ich sei ihr zu unsicher. Das fände sie furchtbar oberflächlich, ich sei der beste Freund, sie würde sich furchtbar schlecht fühlen, aber sie würde nichts mehr fühlen. Ex back: Ich war eigentlich ganz froh über ihre ehrliche Begründung. Ich wollte ihr nun unbedingt zeigen, dass ich anders kann. Auch das Thema Jobsuche lichtete sich zu der Zeit. Durch den gemeinsamen Freundeskreis an der Uni liefen wir uns in den folgenden zwei Tagen ständig über den Weg. Ich ließ sie etwas links liegen und war (manchmal auch etwas gezwungen) der kommunikativste Mensch, der ich sein konnte. Ich zeigte fast schon provokativ Spaß am Leben, obwohl es mir innerlich ziemlich beschissen ging. Ich merkte, wie sie das erstaunte und wie sie wieder auf mich zukam. Sie sagte, wenn sie das gewusst hätte, hätte sie sich das nochmal überlegt mit der Trennung. Hier wusste ich, ich hatte sie wieder. Wir küssten uns am nächsten Tag und hatten den bis dato besten Sex. Ich fühlte mich wie Superman, nahm sie aber verdammt schnell, wahrscheinlich zu schnell, zurück. Phase 3: Von da an wieder einen Monat alles im Butter, keine Streits, alles gut. Ich war richtig verliebt in sie. Sie, wie sie oft beteuerte, auch in mich. In der letzten Woche vor der Trennung hatte ich leider wieder einen Rückschlag bei der Jobsache zu verzeichnen und ich war unberechtigterweise ziemlich schroff zu ihr. Daraufhin glaube ich, dass ich knallhart auf einen Shittest reingefallen bin. Sie meinte zu mir (scheinbar im Spaß), dass wir ja nur zusammen seien, weil ich einfach noch da gewesen wäre und zählte auf, wer denn alles besser zu mir passen würde als sie. Ich hatte einen miesen Tag und bin voll darauf eingestiegen und war angepisst. Etwa fünf Tage vor der Trennung rief sie mich spätabends an und fragte, ob es ein Problem gäbe, weil ich oft schroffe Dinge zu ihr sagen würde. Ich schob es auf die Jobsuche und entschuldigte mich. Dann gefühlt von meiner Seite wieder alles gut. Für sie scheinbar auch. Zugegebenermaßen hatte ich auch den Eindruck, dass ich sie nach der ersten Trennung nun absolut sicher hätte. 2. Trennung: Wir fuhren am folgenden Wochenende getrennt weg, ich auf ein Turnier meines Sportvereins, sie auf ein Festival, hatten wir schon öfter so ähnlich gemacht. Sie schrieb mich am Samstagabend an, wie es bei mir wäre und dass sie mir etwas lustiges erzählen müsse. Ich antwortete ihr erst am Sonntagabend, warum, weiß ich nicht. Auch wenn ich natürlich glaube, dass das nicht der ursprüngliche Auslöser war, bereue ich das bis heute sehr. Am Montagabend machte sie für mich aus heiterem Himmel Schluss. Die Gefühle wären wieder so schnell verschwunden bei ihr, wir würden einfach nicht zusammenpassen, auch wenn wir uns gut verstünden, ich sei einfach nicht der Richtige. Wir sollten aber Freunde bleiben. Puh, mir blieb die Luft weg, völlig unerwartet. Die folgende Trennungsphase vergessen wir lieber. Ich konnte meinen Frame im Gegensatz zum ersten Mal überhaupt nicht halten. Von meiner Seite aus Geflenne, Needyness, besoffenes Gebettele, sie sagte sogar, dass ich ihr zu anhänglich sei und lieber gehen sollte. So langsam kann ich wieder etwas klar denken. Meine Gefühle sagen mir noch, dass ich nie wieder eine finden werde, die so toll ist und so gut zu mir passt. Mein Kopf sagt Unsinn, tut sich aber gegen die Gefühle schwer. Ich würde gerne für die Zukunft etwas daraus mitnehmen. Ich habe mit Sicherheit einige Fehler gemacht, aber ich sehe sie nicht wirklich klar und deutlich. Mir ist nicht so wirklich klar, warum sie sich dann so schnell und ohne Vorlaufzeit getrennt hat, nachdem sie ein paar Tage zuvor nach dem Sex beteuerte, wie gern sie mich hat und sich an mich kuschelte. Was war der eigentliche Grund, warum ihre Gefühle schwanden? Bis wohin hätte ich das Ruder noch rumreißen können? Warum trennt sie sich ausgerechnet nach einer Woche, in der ich sie wenig beachtete, und eigentlich eher mein Ding machte? Warum hat sie mir nicht einfach eine Szene gemacht, einen Streit angezettelt o. ä., sondern sich einfach so getrennt? Vielen Dank schonmal für eure Analyse. Wascht mir ruhig den Kopf.
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