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Aldous

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Alle erstellten Inhalte von Aldous

  1. Deine Ängste korrelieren mit deinen Bedürfnissen. Und wenn du deinen Ängsten nicht permanent nachgeben und dich einschränken würdest, würdest du es kaum über den Tag schaffen.
  2. LL, was du mit Fluchtreaktion meinst, ist nicht unbedingt eine Schwäche, sondern kann eine sehr clevere und kompetente Reaktion sein. Insbesondere dann, wenn aus einer überfordernden Situatoin heraus reagiert wird. Wenn du beispielsweise als Kind erleben musst, dass deine Mutter sagt, sie würde wegen dir weinen. Dann macht eine Bezugsperson dich für ihre Emotionen verantwortlich - und das wird dich überfordern. Von der Sache her war es natürlich nicht so, dass die Mutter von the_nameless wegen ihm weinte. Vielmehr werden sie persönliche Schwächen oder äußerer Umstände belastet haben. Meist isses beides. Und sie wird unbewusst versucht haben, ihre Schwächen durch ihr Kind auszugleichen. Und the_nameless wird unwillkürlich versucht haben, diese an ihn gestellten Erwartungen zu erfüllen. Weil er keine andere Wahl hatte. Die Erwartungen konnte er natürlich nicht erfüllen. Kann kein Kind. Er wird es aber immer wieder versucht haben. Dabei wird er sich immer mehr überfordert haben. Zwischendurch wird er immer wieder resigniert und sich dafür selbst die Schuld gegeben haben. Das Ergebnis solcher Familienkonstellationen sind dann Erwachsene, die sehr routiniert erkennen was andere Leute brauchen - und kaum wissen, was gut für sie selbst ist. Und die sich das selbst vorwerfen. So gesehen, ist es nicht erstaunlich, dass die Ex von the_nameless immer zuversichtlich war. Sie hatte ja einen Mann kennengelernt, der bis zur Selbstaufgabe ihre Erwartungen erfüllen wollte. Und es ist auch nicht erstaunlich, dass the_nameless irgendwann die Reissleine gezogen hat. Sondern es ist naheliegend, dass das ziemlich clever von ihm war. Weil er sich sonst wieder überfordert hätte. Oder anders gesagt: In der gegebenen Situation hat the_nameless möglicherweise das Beste gemacht, was er machen konnte. Nämlich die Beine in die Hand nehmen. Jetzt ist er nicht nur aus der Situation raus, in der er sich nach alter Gewohnheit überfordert hätte - sondern es wird im so auch fallen, mal zu gucken was für ihn selbst gut ist.
  3. Üblicherweise rät man in so Situationen zu zwei Sachen: 1. Such dir nen guten Therapeuten. Nicht, weil du irgendwie krank wärst. Im Gegenteil sind die Probleme, die du beschreibst, ziemlich normal. Sondern weil du mit einem Fachmann sehr viel schneller sehr viel weiter kommen kannst, als wenn du weiterhin sozusagen im eigenen Saft kochst. Guter Therapeut meint einen, zu dem du mit der Zeit einen vertrauensvollen Draht aufbauen kannst. Dafür musste dir wahrscheinlich ein paar angucken und rausfinden was hinhaut und was nicht. Und du musst dich trauen. Kannst dafür zu deinem Hausarzt gehen und dir ne Überweisung holen. Oder kannst selbst Adressen ausssuchen und anrufen. Die rechnen dann selbst mit deiner Krankenhasse ab. Kannst parallel die Wartezeiten damit überbrücken, dass du zu Lebensberatungen freier Träger gehst. Caritas, Diakonie. Skfm, usw. Die sind inzwischen genauso gut ausgebildet, wie niedergelassene Fachleute und können dir sicher schon ein paar Tips geben. Damit müssteste deine Lebensqualität ziemlich aufpäppeln können. Und in der Zwischenzeit versuchste das: 2. Teste aus, wie es dir geht, wenn du was anders machst, als du es gewohnt bist. Dafür reservierste dir Zeiten, in denen du genau das Gegenteil von dem machst, was deine Mutter und dein Onkel dir sagen. Beispielsweise an einem oder zwei Nachmittagen pro Woche. Und dann guckste, was passiert. Meint jetzt nicht, dass du blind bei rot über die Ampel laufen sollst, weil deine Mutter dir beigebracht hat, dass man bei Rot steht und bei Grün geht. Sondern meint deine Haltungen. Beispielsweise die da: Fällt dir auf, dass deine Mutter das macht, was sie dir vorwirft? Und du dir das vorwirfst, was deine Mutter dir vorgeworfen hat? Und du dann in deinen Beziehungen das wiederholst? Damit kannste mal aufhören. Und das Gegenteil machen. Nen Nachmittag lang. Oder auch erstmal für ein paar Minuten. Und dann guckste, was dabei rauskommt. Wobei das Gegenteil von Vorwürfen machen und Herabschauen übrigens nicht ist, irgendwie zu loben oder Aufzuschauen. Sondern was ist das Gegenteil von negativen Bewertungen? Positive Bewertungen? Irgendwie nicht wirklich, nö? Sondern? Genau! Nicht bewerten. Also aufhören zu bewerten. Andere. Dich selbst. Dein Umfeld. Usw. Versuch das mal. Und dann guckste, was dabei rauskommt. Und ob du dabei dem näher kommst, was du schon willst:
  4. Nu seid doch mal was netter zu den Admins da. Das wird schon werden.
  5. Ach wo. Niemand ist wirklich abhängig - gleichzeitig glaubt man sich immer ein Stück weit abhängig. Mal mehr, mal weniger. Hatten wir ja auch schon. Und wenn du hier übrigens schon bewertest, dann würd ich sagen, dass du in süchtigeren Kategorien schreibst, als Exklimo das tut. Guck beispielsweise mal da: Der Kindergartenkram ist, die eigenen Wünsche als Maß der Dinge zu sehen. Das man in einer Trennungssituation aufm Zahnfleisch geht, kommt vor. Bedeutet aber nicht, dass ich darum ne Extrawurst erwarten kann. Wenn ich eine Beziehung eingehe, dann weiss ich von Anfang an, dass die Beziehung enden kann. Und dass ich dann gemeinsame Verbindlichkeiten sortieren muss. Und das natürlich gemeinsam mit ihr. So Kategorien wie Rausschmeissen, haben da nix verloren. Will ich sie trotzdem rausschmeissen, dann isses mein Job, mich in die Lage zu versetzen, über meine emotionale Schräglage hinwegzusehen und meinen Kram vernünftig zu regeln. Ob ich dafür mit Kumpels nen Kasten Bier leere und Nadine anrufe, oder Johanniskrauttee aufsetze und nen Waldspaziergang mache, ist völlig wurscht. Und wenn das nicht reicht, kann ich mir weitere Hilfe suchen und annehmen. Wie auch immer. Ziel ist, aufm Teppich zu bleiben.
  6. Wurde hier schon ein paarmal erklärt. Geht er in die Distanz, sucht sie seine Nähe. Sagt Riemann-Thomann. Macht sie einen Schritt zurück, machst du zwei in die entgegengesetzte Richtung. Sagt LDS. Ist nicht typisch für manche Frauen, sondern bei jedem so. Auch bei dir. Mit Macht hat das nur dann zu tun, wenn du dich als abhängig siehst. Und dann bleibt meist auch der Sex aus. Wegen Vagina-Sand-Effekt. Betaisierung und so. Der Trick ist einfach, sich die Laune nicht vermiesen zu lassen. Härte, aus der Wohnung schmeissen, usw. ist Kindergartenkram. Realisert mal, dass "solche Frauen" euch nichts tun. Sondern nur genauso rumeiern, wie ihr selbst.
  7. Denn das war alles nur geträumt Und das weiss sie nur ganz alleine Das war alles nur gelogen und geglaubt Nur behauptet und erzählt Entschuldigung das hat sie sich erlaubt ONS ist mal demonstrativ eingepennt, als ihr Höschen aus war. Miteinander schlafen bekommt da ne ganz neue Bedeutung. Also sozusagen. Tattoos, 1,54 und auch die Haare halblang, niedlicher Pushup und die größten Klappe des Abends. Also mit Abstand. Sie fällt mir auf, als sie am Bierstand mit einer anderen Tatoowierten rummacht. Die origiinal ausschaut wie ihre größere Schwester. Irgendwie schwer zu übersehen die beiden. Danach seh ich sie kaum noch. Bis sie aufm Heimweg aufm Bahnsteig auftaucht, meine Hand nimmt, grinst, zum KC ansetzt und erzählt, dass wir jetzt in ihre Stammkneipe fahren. Da gäbs nen Turnierkicker. OK, sie hat recherchiert. Gute Frau. Und in dem Tempo gehts weiter. Der Kicker stellt sich zwar als alte Gurke raus, aber dafür sind die Leute cool. Sie feiert als obs kein morgen gäbe. Und mit Trägershirt schauen ihre Pushups noch niedlicher aus. Zwischendurch kraxel ich mal über die Tür vom Damenklo, weil sie von innen den Riegel nicht mehr aufbekommt. Aber jut, wenn so ihre Träume ausschauen, dann bekommt sie ihre Show halt. Als wir bei ihr ankommen, titscht sie durch die Wohnung. Springt mit Anlauf längs über die Couch, landet gekonnt auf mir, kuschelt sich an mich, während ich nach Luft ringe - und sobald ihr Pushup aufgeht, bekom ich die Rechnung präsentiert. Nächsten Morgen ist sie erstmal putzmunter. Erzählt freudestrahlend, wie ihr Nachbar uns Brötchen vor die Tür gelegt hat. Uns? Woher zum Henker weiss der, dass ich da bin? Ah, OK. Der war gestern in der Kickerkneipe. Jut. Netter Kerl. "Der will bloß mit mir vögeln. Wie alle." Zicke. Nur Kaffee hat sie keinen mehr. Also auf zu McD. Dort bricht sie dann in Tränen aus. Wir haben doch nicht gevögelt? Oder? Aber das ist doch das Intimste. Das kann man doch nicht einfach so. Wir kennen uns doch gar nicht. Magst du mich überhaupt? Warum bist du gestern mitgekommen? Als Antwort schlafe ich demonstrativ am Tisch ein. Das wirkt. Also für den Moment jedenfalls. Langer Rede kurzer Sinn: Wenn du ihr die Führung zuschiebst, darfste dich nicht über ihre Tests beschweren.
  8. Ne, andersrum: So handeln kannste gerade weil es völlig normal und auch gesund ist, dass Beziehungsstress dich mitnimmt. Wenn mich Beziehungsstress gar nicht mitnehmen würde, dann würd ich anfangen mir Sorgen um meine psychische Gesundheit zu machen. Genauso würd ich mir Sorgen machen, wenn mich Beziehungsstress komplett aus der Bahn werfen würde. Darum sollste ihr Drama ja auch nicht ernst nehmen. Wenn sie rumtitscht, dann ist das kein Angriff gegen dich. Sondern unreife Kommunikation. Ne ungelenke Bindungsintervention. Die Kleine will dich - und sie weiss nicht, wie sie damit umgehen kann. Klar ist das dämlich. Nur wirste auch keine Frau finden, die perfekt ist. Also was machste? Fühlste dich bedroht und schiebst selbst Drama, weil sie nicht so ist, wie du sie willst? Kannste machen. Wird dann zu noch mehr Drama führen. Erst bei ihr und dann wieder bei dir. So landet man dann in der Situation, in der Exklimo grad steckt. Und dann kannste irgendwann tatsächlich von Grenzen und Gift reden. Oder du gibst ihr das, was sie gerade will. Und vor allem, was du gerade willst. Weil du willst sie auch. Wär das nicht so, dann wär dir ihr Drama wurscht. Wie du selbst schreibst. Auch er war mal jünger.
  9. Ambivalenz. Die Kleine hat zeimliche Schräglage. Beziehungskrisen, Trennungen, usw. sind emotionale Ausnahmesituationen. Da isses normal, dass erst so geredet und im nächsten Moment in ne ganz andere Richtung agiert wird. Auch ziemlich weitgehender Realitätsverlust ist da nicht ungewöhnlich. Bedeutet aber nicht, dass sie irgendwie nen Vogel hätte oder bei ihr sonst irgendwas schief laufen würde. Vielmehr kann Exklimo davon ausgehen, dass er momentan genauso durch den Wind ist, wie sie. Darum: "Höre nicht auf das, was Frauen sagen." (alte chinesische PU-Weisheit) Und: "Nimm ihr Drama nicht ernst, sondern sie durch." (jüngere österreichische PU-Weisheit) Oder anders gesagt: Weniger auf ihrer emotionalen Schräglage rumreiten, sondern mehr sich selbst wieder aufn Damm bringen. Das Thema hatten wir ja schon. Ich glaub halt nicht, dass eine Frau dir dein Leben zur Hölle machen kann. Sondern, dass du das selbst machst. Niemand zwingt dich, auf ihr Drama einzusteigen. Ich mein, OK - wenn sie dir irgendwie im Schlaf den Schwanz abschneidet und durch den Fleischwolf dreht. Dann wär das was blöde. Aber wir reden hier ja nun mal nicht von ner Axtmörderin, oder Selbstmordattentäterin. Also mit Ausnahme vom Beef vielleicht. Aber nach dem was hier im Thread steht, gehts nur um ne ganz normale Beziehung mit ner ganz normalen Frau, die rumzickt und Drama schiebt. Gefahr für Leib und Leben seh ich eher nicht so. Und davon abgesehen, schreib ich nix davon, mit ihr zu leben. Sondern im Gegenteil davon, mit ihr die Beziehung zu führen, die da ist. Und wenn Exklimo schreibt, dass er die Frau liebt und Sex mit ihr will -während sie von ner Pause redet- dann würd ich sagen, dass momentan ne FB angesagt ist. Niemand zwingt dich, große Pläne zu schmieden, die Erwartungen mit sich bringen, über die du dann sowieso gleich wieder stolperst. Brüste? Hintern? Man sollte Frauen nicht auf ihr Drama reduzieren.
  10. Ach wo. Den Moment gabs in diesem Thread schon ein halbes Dutzend mal. Und davor sicherlich auch schon ein paar hundert mal. Nur machste bislang nix draus. Was machste denn als pfiffiger PUA bei Drama? Diskutieren, Rechtfertigen, klären wollen? Und sich dann drüber wundern, dass da nix bei rauskommt? Eher nicht, nö? Sondern? Was machste? Genau. Die Kleine hängt an dir. Und du hängst an ihr. Isso. Das quillt sozusagen aus jeder Zeile, die du hier zum Besten gibst. Mehr gibts da nicht zu klären. Ist ja auch kein Wunder nach ein paar Jahren Beziehung. Jetzt haste die Wahl. Kannst sie in einem möglichst schlechtem Licht sehen. Das machts dir leichter, dich emotional von ihr zu distanzieren. So Brangelina mäßig. Oder du nimmst zur Abwechslung deine Eier mal tatsächlich in die Hand. Und übernimmst selbst die Verantwortung für deine Emotionen. Wenn sie "Kartoffelpuffer" sagt, dann meint sie damit so viel wie "Typ, ich hab dich jetzt wochenlang angezickt, dir stundenlang einen vorgeheult - und du raffst es immernoch nicht. Kannste mich bitte gleich jetzt und hier sofort aus meinem nervigen Kindergartenscheiss rausholen? Ich gehe mir nämlich so dermaßen selbst auf die Eierstöcke, dass ich es kaum noch aushalte. Also bitte, bitte, mit dreimal Zucker und Kartoffelpuffer oben drauf, mach endlich was ich von dir erwarte. Weil ich selbst bekomms nicht hin." Danach läßte sie noch ein paar Kartoffelpuffer und ne Flasche Wein einpacken und schleppst sie irgendwo hin, wo es nett ist. Und da kannste dann anfangen mit Beziehungsklärung. Wenns unbedingt sein muss. Und wenns passt. Wenns nicht passt - auch gut. Weils ab sofort nicht mehr irgendwelche Momente gibt, in denen du deine Eier mal in die Hand nehmen musst, weils angelbich irgendwelche Gründe dafür gibt, usw. Sonder weil du deine Eier ab sofort immer in der Hand haben wirst. Und zwar nicht wegen irgendwelchen Grunden, sondern weil sie da sind. Kasten Bier, dass damit eure Probleme aus der Welt sind. Also nicht alle Probleme, aber zumindest alle ausm Kindergartenland. Und falls ich mich täuschen sollte, und sie doch nicht komplett horny sein sollte - dann biegste sie halt nicht sofort über den Küchentisch, sondern gibts ihr ein Küsschen auf die Stirn, bevor du dich mit deinem harmosesten Gesichtsausdruck und bestens gelaunt dem Abwasch widmest. Ohne ihr irgendwas übel zu nehmen. Und guckst, was dann passiert.
  11. Na also. Endlich mal. Geht doch. *schulterklopf Bier hinhalt* ...echt? Du rechtfertigst dich? Auf Whatsapp? Und wozu sollte das gut sein? *kopfkratz* Höchste Zeit, dass Riddick und die Donnerkatze ausrücken und dir schwungvoll in den Arsch treten. Mann ehy. Was macht man bei Drama? Da tippert man nicht zurück. Sondern was macht man? Ja, Spiegelung. Und darum biste nicht auf einen bestimmten Sotialkontakt angewiesen. Oder auf eine bestimmte Person. Der Klassiker ist der Vergleich mit der nährenden und der vergiftenden Mutterbrust. Deine Mutter wird dir ne Menge Nützliches mit auf den Weg gegeben haben - und sie wird Irgendwas mit dir falsch gemacht haben. Und darauf reagierste in deinen Beziehungen. Ist aber nicht so, dass deine Reaktionen darum in Stein gemeisselt wären. Sondern im Gegenteil lernste und entwickelste dich gerade dadurch, dass in deinen Beziehungen nicht alles glatt läuft. Spiegelung halt.
  12. Ne, das ist nicht so. Vielmehr ist gerade das das Mindset, mit dem du dir selbst Probleme machst. Indem du dich erst an ihren Rockzipfel hängst - und dann leidest, wenn du merkst, dass das deine Erwartungen nicht erfüllt. Schau: Das eine ist, dass es keine grundlegenden Bedürfnisse gibt, für deren Erfüllung du auf eine Beziehungspartnerin angewiesen wärst. Vielmehr kannst du alle deine zwischenmenschlichen Bedürfnisse problemlos auch mit Sozialkontakten ausserhalb einer LTR befriedigen. Das andere ist, dass Beziehungen sich ständig verändern. Gehört dazu. Und bedeutet nicht, dass dadurch Zwang ausgeübt oder jemand verletzt werden muss. Weil du als erwachsene Persönlichkeit in deinem inneren Erleben weitgehend autonom bist. Angenommen, du hast ne LTR und einen sehr ausgeprägten Freundeskreis. Was machste dann, wenn deine LTR endet? Genau. Du leidest, heulst dich bei deinen Freunden aus und kommst recht bald wieder klar. Scheiss Situation. Aber eher weniger ein Grund, sich in seinem tiefen Inneren verletzt zu fühlen. Weil gibt ja besseres zu tun. Angenommen du hast ne LTR und sie ist so ziemlich dein einziger Sozialkontakt. Weil du den ganzen Tag arbeitest und ansonsten nur Kollegen kennst, oder so. Was machste dann, wenn deine LTR endet? Genau. Du leidest und fällst dabei mit der Nase zuerst in ein Loch. Und hast es ungleich schwerer, dich wieder aufzurappeln. Da gibts dann schon mehr Anlass, sich in seinem tiefen Inneren verletzt zu fühlen. Weil so ne Situation auch mal überfordernd sein kann. Das haut dann auch nen Eskimo vom Schlitten. Das liegt dann aber nicht an der Frau, oder daran, dass sie weg ist. Sondern daran, dass du glaubst auf sie angewiesen zu sein. Oder anders gesagt, weil du Verantwortung für dein inneres Erleben an sie abgeben wolltest.
  13. Liegt an der geglaubten Abhängigkeit, die ihr kultiviert. Guck beispielsweise mal, was du da schreibst: Kannste alles so sehen. Also mit erschüttertem Vertrauen, langsam heilenden Wunden, Narben, Kontrolle verlieren, zum Wrack werden, usw. Wenn du das so sehen willst, dann liegt das aber so gut wie nicht an der jeweiligen Frau, sondern fast ausschließlich an deinen eigenen Sichtweisen und den daraus entstehenden Erwartungen. Und an denen wird sich durch einen Trennung alleine nix verändern. In so einer Situation die Frau zu wechseltn, ist so ähnlich, wie wenn man in ne neue Wohnung umzieht. Man nimmt sich selbst immer mit. Kurz gesagt, wirste an deine nächste Frau die gleichen Erwartungen stellen - und damit ist naheligend, dass sich das alte Spiel in der nächsten Beziehung wiederholt. Wie zum Henker kommt ihr eigentlich darauf, Liebe und Stabilität von Frauen abhängig zu machen? Und zu glauben, dass ihr zum Wrack würdet, wenn eine Frau euch nicht an ihrem Rockzipfel hängen lässt? Ich mein, wenn ein Kumpel sein Auto vor nen Baum setzt. Und ihr besucht ihn im Krankenhaus. Und der will euch verklickern, es hätte an seiner Beifahrerin gelegen. Die hätte ihn nicht beim Lenken stabilisiert. Oder so. Dann zeigt ihr dem nen Vogel. Nur wenns um Frauen geht, trifft man an jeder Ecke Männer, die ernsthaft glauben alleine nicht klarzukommen.
  14. Guter Tip. Und so ziemlich das Gegenteil von dem was du weiter oben schreibst.
  15. Genau so weiter machen. Nur etwas weniger über Strategien oder Antworten nachdenken. Anstelle dessen noch ein paar Waldspaziergänge machen.
  16. Ich würd ja sagen, es deutet auf eine ganz normale Persönlichkeit hin. Und auch sonst les ich hier nix anderes als ne völlig alltägliche Beziehungskrise. Schau: Sowas wie naristischen Personen gibts nicht. Gibt zwar klinische Kriterien für ne natzistische Persönlichkeitsstörung, aber wenn man die Schilderungen von Exklimo hier liest, dann trifft das auf seine LTR nicht zu. Und auch wenn er solche Kriterien schildern würde, wärs aus verschiedenen guten Gründen ziemlicher Quark daraus eine Diagnostik basteln zu wollen. Vielmehr hat jeder narzistische Persönlichkeitsanteile. Kannst beispielsweise mal überlegen, inwieweit es natzistisch ist, wenn du andere Leute als narzistisch bezeichnest. Und wie alltäglich solche Analysen sind - und ob es ohne überhaut gehen würde. Die übliche Antwort darauf ist, dass es ganz ohne Narzismus nicht geht - und gleichzeitig es in zwischenmenschlichen Beziehungen mit etwas weniger Narzismus meist besser laufen kann. Darum der Tipp an Exklimo, dass er jetzt macht worauf er Bock hat. Und er gleichzeitig seine LTR machen läßt, worauf sie Bock hat. Und zwar gerade ohne ihr dabei irgendnen Label aufzudrücken.
  17. Gibts denn hier auch mal ein paar Feminismus-Battles? So mit Pippi und Dreibein? Und Redpillers-Frustouts und so? Und Begrüssungsgeld wenn man rübergemacht hat? Fänd ich ne nette Geste.
  18. Genau genommen, gäbe es für sie auch dann keinen Zwang, wenn du ihr Vorschriften machen würdest. Faktisch kann sie sich ja immer frei entscheiden, ob und inwieweit sie sich darauf einlassen will. Insofern ist sie auch jetzt schon so autonom, wie sie nur sein kann. So gesehen gibts kein tatsächliches Problem. Sondern nur Unzufriedenheit. Gibt eigentlich nur eine schlaue Möglichkeit, wie man mit familiären Themen des Beziehungspartners umgehen kann. Nämlich raushalten. Und zwar konsequent. Bedeutet, auch nicht bewerten. Insbesondere nicht bewerten. Ich mein, ist doch so: Du lebst jetzt mit dieser Frau zusammen. Was in ihrer und deiner Vergangenheit mal gewesen ist, hat für eure gegenwärtige Situation nur so viel Relevanz, wie ihr zulasst. Das Stichwort ist da Führung. Du hast deine Vorstellungen von Beziehung. Die kannste umsetzen. Und zwar für dich. Du kannst eure Beziehung so leben, wie du willst. Gleichzeitig kannste sie ihre Vorstellungen von Beziehung so leben lassen, wie sie das will. Und dann guckste, wo es Gemeinsamkeiten gibt. Das gehört doch so, Schnuckelchen.
  19. Ne. Wenn er sie vernachlässigt, dann befriedigt das nicht ihr Bedürfnis nach Distanz. Im Gegenteil. Distanz meint Autonomie. Und Autonomie kannste nur selbst entwickeln und erleben. Erwachsen wäre, wenn sie merkt, dass er z.b. mit seinem Studium beschäftigt ist - und sie die Zeit nutzt, um selbst irgendwas zu machen. Beispielsweise gut gelaunt das WE beim Motocross verbringen und Sonntagabend entspannt wieder kommen - und ne Runde vögeln. Viele Leute machen das aber nicht, sondern fühlen sich vernachlässigt. Die hängen dann sozusagen halbgar in der Gegend rum und machen wenig oder gar nix. Ausser Unzufriedenheit kultivieren. Und wenn sie dann irgendwann was machen, dann sind sie damit auch unzufrieden. Und so erlebste weder Bindung, noch Autonomie. Joah. Kannst ja mal deine Eltern fragen, wie du auf die Idee kommst, dass du anderen Menschen glücklich machen könntest. Und warum es dich vom Schlitten haut, wenn deine Freundin nicht deinen Erwartungen entspricht. Oder anders gesagt: Du hast dir sie ausgesucht, weil sie zu dir passt. Was sicherlich ne Menge mit euren beider Elternhäusern zu tun hat. Jetzt Probleme in ihrem Elternhaus zu sehen, hilft dir zwar bei der emotionalen Distanzierung von ihr. Aber ein Bart wächst dir davon nicht. Ach wo, seit der Emazipitatatzion dürft ihr das. Was drückt IC nochmal? Irgendwas von 110 kg, oder so?
  20. Weil sie nicht nur Distanz will, sondern auch Nähe. Sie will einerseits Autonomie und andererseits Bindung. Ist nicht nur bei ihr so, sonder das will jeder. Die Frage ist nur, wie man diese Ambivalenz managed. Kannste so erklären: Wenn sie spürt, dass es ihr zu viel Nähe wird und sie mehr Distanz möchte, dann fährt sie zum Motocrossen. Das befriedigt ihr Bedürfnis nach Distanz - und damit meldet sich automatisch ihr Bedürfnis nach Nähe. Sie fängt an, Exklimo zu vermissen. Also holt sie sich etwas Nähe, indem sie mit ihm tippert. Usw. Ist die Dynamik, die oft beim Freezen falsch verstanden wird. Man meldet sich nicht mehr und setzt das HB sozusagen auf Entzug. Ist Anziehung da oder ne Bindung, dann stehen die Chancen gut, dass sie sich irgendwann meldet und investiert. Ist dann allerdings kein echter Freeze. Weils manipulativ ist. Ein echter Freeze bedeutet, dass man sie mit dem Freeze nicht beeinflussen will. Man macht einfach das, was man immer macht. Nur ohne sie. Damit befriedigt man sein eigenes Bedürfnis nach Distanz. Und man merkt, dass man auch ohne sie ganz gut auskommt. Was dazu führt, dass man entspannter reagiert, wenns irgendwann mal wieder etwas viel Nähe wird. Solange man sie allerdings beeinflussen will, geht man nicht in die Distanz. Sondern bleibt im Kopfkino hängen und denkt ständig an sie. Was nur blöde ist. Weil man weder Distanz noch Nähe hat. So ähnlich wie sie, wenn sie ihn dauernd zuspammt, anstatt ihr Wochenende zu geniessen und danach gut gelaunt und entspannt zurück zu kommen. Nachgeben würde für sie möglicherweise bedeuten, dass Exklimo gewonnen hat. Und das ginge auf Kosten ihrer Autonomie. Darum macht sie genau das Gegenteil von dem, was er will. Was übrigens nicht bedeutet, dass sie irgendwie komisch wär. Also, komisch ist das schon. Ist aber gleichzeitig so weit verbreitet, dass es schon wieder normal ist. Wirst kaum eine Situation finden, bei der nicht latent ein Machtkämpfchen auf persönlicher Ebene mitschwingt.
  21. Von Unterdrücken hab ich auch nix geschrieben. Sondern von Aufschieben. Mit den entspannten Augen ist das so ne Sache. Wenn man unter Stress steht, dann liegt es in der Natur der Sache, dass man sich auf die Stressfaktoren fokussiert. Macht erstmal Sinn, weil man sich drauf kozentriert eine Lösung zu finden. Die andere Seite der Medallie ist, dass man durch die Fokussierung auch einen Tunnelblick entwickelt. Man versucht dann oft, die Lösung umzusetzen, die man schon kennt. Durch den damit verbundenen Tunnelblick übersieht man häufig andere Handlungsoptionen -und Lösungsmöglichkeiten- mit denen man möglicherweise das Problem einfacher lösen könnte. Darum kanns gerade in unentspannten Situationen helfen sich auch mal zu entspannen. Klar kannste dann sagen, dass du dich wegen dem Stress nicht entspannen kannst. Aber das glaub ich dir dann nicht. Sicher, dass dein Denken davon abhängt, ob du Sex hattest? Also, dass es da einen zwingenden ursächlichen Zusammenhang gibt? Also, dass du gezwungen bist, so zu denken? ;-) Was du beschreibst, ist ne "Wenn-Dann-Logik". So kann man denken. Passt aber nicht immer so gut zu zwischenmenschlichen Beziehungen. Weils wieder das Prinzip "Ware gegen Leistung" ist. Versuchs mal zusätzlich mit einer "Und-Logik": Wir hatten keinen Sex und ich liebe sie. Oder so. Und dann guck, was dabei rauskommt. Was ich dir sagen will ist: Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen entstehen immer auch aus bestimmten Denkmustern heraus. Darum kannste einen drauf lassen, dass sich eure Beziehung verändern wird, wenn du deine Denkmuster veränderst. Genauer gesagt, wenn du neue Denkmuster dazu lernst. Man kann nur nicht vorhersagen, in welche Richtung die Veränderung gehen wird. Aber das ist immer so.
  22. Jup. Und jetzt hört er auf, ihr was verklickern zu wollen. Ich denke, es ist grundsätzlich gut, Erwachsenen zuzutrauen, dass sie für ihre Handlungen selbst verantwortlich sind. Die Kleine ist volljährig - und er ist nicht ihre Mama. Er brauch ihr nix erklären. Anstelle dessen kann er ihr nach drei Jahren Beziehung zutrauen, dass sie weiss was er will. Wenn man oben drauf noch etwas Mindfuck betreiben will, dann kann man die Frage stellen was hinter ihrem Wunsch nach ner Beziehungspause und ihren anderen Aktionen steckt. Ich würd dann sagen, dass sie sich momentan mehr Distanz und Autonomie wünscht. Das merkt Exklimo und bekommt Schiss, dass er sie ganz verliert. Also versucht er mehr Nähe herzustellen. Das verstärkt ihren Wunsch nach Distanz. Und das verstärkt wiederrum Exklimos Wunsch nach Nähe. Usw. Ist eigentlich kein Problem. Sondern in jeder Beziehung so. Die Frage ist nur, wie die verschiedenen Wünsche reguliert werden. Läßt man Nähe und Distanz im Alltag zu? Sozusagen in kleiner Dosierung. Oder beendet man gleich die ganze Beziehung? Oder macht man es so wie ich vorgeschlagen hab? Also, indem man die Beziehung verändert. Von LTR zu FB. Und dann guckt man, was als nächstes kommt. Oder auch nicht kommt. Ne. Das ist der übliche Irrtum dabei. Zu glauben sich von seinen Erwartungen lösen zu müssen, ist unterm Strich auch nur ne neue Erwartung. Damit setzte dich nur noch weiter selbst unter Druck. Machs andersrum: Entspann dich. Akzeptier deine Erwartungen. Du bist OK, so wie du bist. Mit allen deinen Eigenschaften. Auch mit deinen Erwartungen. Isso. Ist ja schliesslich nicht so, dass deine Erwartungen irgendwie schlecht wären. Im Gegenteil kannste deine Erwartungen als wertvolle Hinweise von dir selbst an dich selbst sehen. Beispielsweise dafür, dass du momentan etwas brauchst. Beispielsweise Nähe. Oder Distanz. Oder nen Kaffee. Je nachdem. Insofern sind Erwartungen ne gute Sache. Wenn man sie situationsangemessen einsetzt. Wenn du Durst hast, dann trinkste was. Wenn du müde bist, dann schläfste. Wenn du Nähe willst dann rufste deine LTR an. Usw. Blöde ist nur, wenn einzelne Erwartungen sozusagen die Überhand gewinnen. Wenn du z.b. beim Autofahren einschläfst, dann ist das nicht so schlau. Und wenn deine LTR gerade etwas mehr Distanz will, dann ist es nicht so schlau, genau dann mehr Nähe zu fordern. Obwohl genau das in Beziehungen dauernd passiert. Und auch dazu gehört. Wenns dich interessiert dann google mal nach "Riemann-Thomann-Modell und Schulz von Thun". Da wird das ganz anschaulich dargestellt. Ne Perspektive ist, zu realisieren, dass man Erwartungen einerseits aufschieben kann - und andererseits auf viele verschiedene Arten befriedigen kann. Merk ich beim Autofahren, dass ich müde werde, dann kann ich ne Pause machen. Und schlafen. Oder nen Kaffee trinken. Merk ich, dass ich momentan mehr Nähe will, als meine LTR, dann kann ich sie ihr Bedürfnis nach Distanz ausleben lassen - und gucken ob sie danach mit einem ausgeprägten Nähebedürfnis auf mich zukommen wird. Und in der Zwischenzeit kann ich mit Kumpels oder Nadine was unternehmen. Oder mit Kumpels und Nadine. Was auch mein Bedürfnis nach Nähe erfüllt. Kurz gesagt, gehts weniger um das was - und mehr um das wie. Nja, dafür gibts grob drei Ansätze: 1. Nadine 2. Über ihren Block weg eskalieren. 3. Askese. Nr. 2 ist grad groß in Mode. So von wegen Shades of Grey und so. Ist allerdings advanced stuff. Also sozusagen. Also nur auf eigene Gefahr und nicht alleine zuhause machen und vor allem sehr gut kalibrieren. Also lieber nicht machen, wenn sie nicht ausdrücklich will. Nr. 1 ist so der PU-Ansatz. Konkurrenz. Kann ne Menge bewirken. Funzt aber meist genau dann gar nicht, wenn man sie damit beeinflussen will. Darum mein Vorschlag, die LTR in ne FB zu verwandeln. Nr. 3 ist eigentlich sowieso das Beste, was man machen kann. Zen und so. Sie will nur Kuscheln? OK. Dann kuschelt ihr. Also mittelfristig. Weil irgendwann kommt wieder die Zeit für dreckig vögeln. Will sie dann immernoch kuscheln, dann erklärste ihr, dass du mit ihr eine Kuschelbeziehung führen wirst. Weil du sie so liebst, wie sie ist. Und, dass du in Zukunft mit Nadine vögelst.
  23. "Leistung gegen Ware" Bildlich gesprochen, stellste dir damit selbst das Bein, über das deine Beziehungen stolpern. Oder anders gesagt: Dass deine Beziehungen scheitern, ist das Symptom - und die Ursache sind die unterschwelligen Ultimaten die du wegen deiner eigenen Needyness stellst. Schau: Du willst von deiner LTR angenommen werden. Und zwar so, wie du bist. Genau das will deine LTR auch. Will jeder. Ist völlig normal und alltäglich. Oder nochmal anders gesagt: Du willst um deiner selbst geliebt werden. Also nicht, weil du Leistung bringst, brav bist, Kohle hast, Rockstar bist, usw. Sondern du willst so geliebt werden, wie du bist. Ohne, dass du dafür die Erwartungen eines Gegenübers erfüllen musst. Ist ein Wunsch aus der Kindheit, der immer erhalten bleibt. Jetzt überleg mal, wie das bei deiner LTR ankommt. Die merkt genau, dass du in Lauerposition bist und sie verlassen willst, wenn sie dir nicht das gibt, was du von ihr erwartest. Wie wird sie darauf reagieren? Mit Vertrauen? Eher nicht. Sondern? Genau. Sie wird versuchen deine Erwartungen zu erfüllen. Um das von dir das zu bekommen, was sie von dir erwartet. Gleichzeitig wird sie unbewusst weiter suchen, nach jemandem, der sie bedingungslos liebt. Gleichzeitig wirst du unterschwellig glauben, dass sie deine Erwartungen nur darum erfüllt, weil du sie dahingehend beeinflusst hast. Also sie dich nicht um deiner selbst liebt. Also du von ihr nie das bekommst, was du wirklich willst. Was machste also? Genau. Du suchst unbewusst weiter nach jemandem, der dich bedingungslos liebt. Das Bezieungen so scheitern, ist klar. Machs mal anders. Guck mal, was passiert wenn das akzeptierst, was ist. Sie will ne Pause? OK. Dann ist die LTR vorbei. Weil, ich mein, sonst wärs ja auch keine Pause. Sie streichelt deinen Arm? OK. Dann wird gevögelt. Du willst mit ihr Tatort gucken und Chips futtern? OK. Dann fläz dich aufs Sofa. Sie will nicht? OK. Bleiben mehr Chips für dich. Oder du rufst Nadine an. Die soll Dip mitbringen. Du kennst keine Nadine? OK. Dann lern eine kennen. Oder zwei. Du willst Mindfuck schieben? OK. Dann tipper hier im Forum. Bis es reicht mit Mindfuck. Dann machste was. Tatort, Nadine, vögeln. Was man halt so macht. Du willst deine LTR manipulieren? Indem du ihr klarmachst, dass du weg bist, wenn sie nicht macht, was du willst? OK. Versuchs. Und mach dir bewusst, dass es nicht funktionieren wird. Weder bei ihr, noch bei der nächsten.
  24. Hm? Wieso sollte das so sein? Aber davon mal ab: Irgendwo weiter oben schreibste, deine alten PU-Skills wären ein wenig geweckt worden. Nur leider sind die danach gleich wieder in Winterschlaf gefallen. Alter Schwede. Was du brauchst, ist kein freeze, sondern ein halbes Dutzend Polenböller, die neben deinen eingepennten Skills zünden. Was machste als pfiffiger PUA, wenn deine LTR ne Pause will? Diskutieren, wann du wie zu Papa ziehst? Geschenke rauskramen? Whatsappen, wann sie Heim kommt? Eher nicht, nö? Sondern? Was machste? Genau! Du ziehst nen Schlussstrich. LTR ist vorbei. War ne schöne Zeit mir ihr, und nu ist aus Maus. Isso. Und zwar gleich. Ohne schlechte Laune. Ohne Drama. Ohne Diskussionen. Ohne Erklärungen. Ab jetzt ist FB. Mit besserer Laune als zuvor. Bedeutet: Wenn sie deinen Arm streichelt, dann machste keinen passiv-agressiven Rückzieher. Anstelle dessen biegste sie spontan über den Küchentisch. Anschliessend rufste ein paar Kumpels an, organisierst einen Kasten Bier und heulst dich bei ihnen aus über die Schlechtigkeiten der Welt. Bevor ihr in die nächste Eckkneipe zieht, eure Kickerskills glänzen lasst und die beiden Nadines vom Tresen weg in den nächsten Laden schleift. Mach das mal. So als erster Schritt. Und dann guckste, was passiert. Eigentlich brauchs mal so ne Art PU-Taskforce. Die in Akutfällen ausrückt und Jungs wie dir mit Anlauf in den Arsch tritt. Bevor sie mit dir das oben genannte Programm durchziehen.
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