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Showing most liked content since 11/11/2017 in all areas

  1. 6 points
    TheCree

    Tagebuch eines Schissers

    Ich werds mal versuchen. Vorne weg: Ich wollte mit meinem vorherigen Post niemanden angreifen oder kritisieren. Eigentlich war der Post nicht mal wirklich an dich gerichtet sondern eher ein genereller Gedanke, der mir schon länger durch den Kopf geht und der durch deinen Tagebucheintrag mal wieder hervorgerufen wurde. Das hätte ich vielleicht irgendwie kenntlich machen sollen. Grundsätzlich sollte jeder sein Leben leben, wie es ihn glücklich macht. Da will ich niemandem reinreden. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. In der heutigen Gesellschaft erkennt man aber doch sehr deutlich einen Hang oder viel mehr Zwang zur Selbstoptimierung, den ich persönlich nicht ganz verstehe und auch nicht nachvollziehen kann. Und das ist mir durch deinen Bericht hier wieder mal aufgefallen. Beim dicken Dieter, der abnehmen und endlich mal ein Mädchen küssen will, ist dieser Wunsch nach Selbstoptimierung für mich nachvollziehbar und verständlich. Dieter sitzt quasi in einem Loch und will aus diesem hinausklettern. Kann ich verstehen. Nun ist es aber so, dass es vielen Leuten heutzutage nicht mehr reicht, aus dem Loch zu klettern. Jeder will gleich auf den höchsten Berg hinauf. Aber warum? Am Ende landen wir doch sowieso wieder im Loch und werden von den Würmern zerfressen. Dann ist so ziemlich alles egal, wir sind tot und wir haben absolut nichts mehr von all dem "Erfolg", den wir auf der Erde hatten. Und diesen Drang, dass man in allen Lebenslagen auf dem Höchsten Gipfel stehen muss, verstehe ich einfach nicht. Das liegt aber nicht daran, dass ich davon ausgehe, dass all diese Dinge keinen Spaß machen. Ich mache selbst gerne und viel Sport und ich kenn auch diesen Moment vor dem Training nur zu gut, in dem einem 1000 Gründe durch den Kopf schießen, warum man heute nicht zum Training sollte. Danach ist man dann aber doch froh, dass man sich aufgerafft hat. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch, dass die Welt nicht unter geht, wenn ich das Training mal sausen lasse. Klar, ich werde nie zu Mr. Olympia werden, wenn ich das Training gegen eine Flasche Wein mit nem süßen Mädel eintausche. Aber muss ich denn Mr. Olympia werden? Reicht es nicht aus, einfach durchschnittlich fit zu sein? Natürlich, wenn wir meinen imaginären Zwillingsbruder nach seiner Krönung zum erfolgreichsten Bodybuilder aller Zeiten interviewen, wird er sagen, dass er dieses Ziel nur erreicht hat, weil er diszipliniert war und auch dann hart trainiert hat, als sich alle anderen Wein, Weib und Gesang hingegeben haben. Dass das schon immer sein Traum und sein Ziel war und er jetzt alles gegeben hat um dieses Ziel schließlich zu erreichen. Und jetzt? Was hat er jetzt davon? Und vor allem: Warum? Ich denke, das "Warum" findet man heutzutage im gesellschaftlichen Druck. Es ist momentan einfach extrem chick sich und sein Leben bin ins Extrem zu optimieren. Wenn man nicht das Optimum aus sich herausholt, hat man versagt. Der Sinn des Lebens scheint es zu sein, dass man am Ende alles herausgeholt hat. Hat man eine Chance verpasst oder eine Möglichkeit ungenutzt gelassen, hat man im Spiel des Lebens verloren. Du kannst etwas aus dir machen, also musst du das auch tun. Wenn du hinter deinen Möglichkeiten bleibst, bist du ein undisziplinierter Versager. Man erkennt das z.B. an den ganzen Detlef D Soosts, Daniel Aminatis und Sophia Thiels in Verbindung mit deren Auftritt auf den sozialen Medien. Ohne hartes Training, eiserne Disziplin und mit der Feinwaage bestimmte Ernährung hast du keinen Traumbody. Wenn du diesen nicht hast, bist du ein undisziplinierter Versager, der unter seinen Möglichkeiten bleibt. Das mal nur als Beispiel, denn das Ganze erstreckt sich ja nicht nur auf die körperliche Fitness. Es gibt eine schier endlose Zahl an Büchern/ Youtube Videos und anderen Content zum Thema Selbstoptimierung, Tagesplanung, Glücklich werden, Reichtum steigern, Karriereleiter hochklettern... Und anfangen tut das schon bei den Kiddies, da die Eltern aufgrund von größter Sorge um das Wohl ihrer Kleinen mit allen Mitteln dafür sorgen, dass diese nicht unter ihren Möglichkeiten bleiben. Im Kindergarten wird schon eine Fremdsprache gelernt, neben dem Geigenunterricht wird auch fleißig am Klavier geübt, danach geht es zum Eiskunstlauf und auch Ballett darf nicht zu kurz kommen. Gesangsstunden sind natürlich auch wichtig und Nachhilfe bekommt das Kindchen ab der ersten Klasse, denn es könnte ja den Übergang aufs Gymnasium verpassen und am Ende tatsächlich nur eine mittlere Reife haben. Und das wäre ja unvorstellbar, denn der kleine Noel-Moris soll ja mindestens mal der zweite Steve Jobs werden. Oder Mark Zuckerberg. Gut, Bill Gates wäre auch noch okay aber der ist dann doch der nerdigste von allen und hätte ruhig mal den ein oder anderen Bereich in seinem Leben optimieren können. Diese Selbstoptimierung geht dann meist auch nicht nur mit einem gewissen Tun und dem Schaffen neuer Gewohnheiten einher, sondern auch mit dem bewussten Verzicht, der mir persönlich oftmals wie eine Selbstgeißelung erscheint. Gerade im Pick-Up sehr modern: Der Verzicht auf Masturbation. Masturbation ist so ziemlich die schönste Sache, die man sich selbst antun kann. Aber um irgendeinen noch so winzigen Erfolg (worin auch immer dieser überhaupt liegen mag) zu erzielen, wird eisern darauf verzichtet. Oder auch immer wieder ein Punkt, der für mich absolut nicht nachvollziehbar ist: Der strikte Verzicht auf Alkohol, während aber andere Drogen irgendwie schon okay sind. Klar, Alkohol trinkt ja auch jeder und man will ja nicht sein wie jeder andere. Das illegale Zeug ist aber schon irgendwie was besonderes, damit hebt man sich dann von der Masse ab und man nimmt es ja sowieso nur um seinen Geist zu erweitern. Oder der Verzicht auf Musik über Kopfhörer während des Alltages, um mal ein Beispiel aus deiner Liste aufzugreifen. Ich selbst bin absolut nicht musikaffin und trage deswegen auch so gut wie nie Kopfhörer im Alltag. Ich denke auch, dass einige Leute das unterbewusst tun, um sich von der Außenwelt abzuschotten und zu verhindern, dass sie in Interaktion mit dieser treten müssen. Das, denke ich, ist nicht sinnvoll. Aber wenn du gerne Musik hörst und diese dich beflügelt und dir deinen Tag versüßt (und ich denke, dass du das tust, da du hier ja auch regelmäßig deine Lieblingslieder in deine Posts mit einbindest), dann hör doch einfach Musik und geißle dich nicht selbst um dir davon irgendeinen Mehrwert zu erhoffen. Insgesamt scheint es im Leben heutzutage nur noch um das Ausschöpfen seiner Möglichkeiten und das Erreichen seiner Ziele zu gehen. Stillstand ist böse, ständiger Fortschritt das einzig Wahre. Mittelmäßigkeit der Feind, Perfektion das Ziel. Und das liest man z.B. auch deutlich aus deinen Posts heraus: Du hast eine Liste zum Abhaken deiner Ziele, einen Success Partner, mit dem du über die erzielten Erfolge sprichst, Erfolgsprognosen im Tagebuch, usw. Und wie anfangs bereits erwähnt, will ich dich da gar nicht kritisieren. Ich persönlich vermisse in der heutigen Gesellschaft lediglich etwas das savoir-vivre in Verbindung mit Zufriedenheit im Mittelmaß.
  2. 5 points
    Ich kann ja mal bissl was schreiben, vielleicht versteht man dann eher was ich meine. Kurz zu mir: Früher (vor PU) nur in LTRs, die ich über verschiedene Freundeskreise kennengelernt habe. Sehr stark verstrickt in gesellschaftlichen Zwängen...typischer Nice Guy halt. Heute, nach jahrelangem PU (seit 7 Jahren in einem Forum angemeldet und seit 5 - 6 Jahren aktiv draussen unterwegs), viel mehr Mann als früher. Deshalb bezeichne ich meine letzten 7 Jahren auch als 2. Leben. Mehrere FBs und Freundschaft+. Ich hab also in den letzten 7 Jahren mehr Frauen kennengelernt und auch mit mehr Frauen Sex gehabt, als in den 19 Jahren zuvor. In meiner ersten FB, das war zur Anfangszeit vom PU, hatte ich noch tierisch ein Problem damit, dass meine damalige FB mit nem Typen auf ner Party rumgemacht hat, obwohl sie mit mir schon mehrmals gevögelt hat. Das habe ich heute nicht mehr. Das liegt daran, dass ich in den letzten Jahren mit unterschiedlichen Frauen Sex hatte und dadurch "gelernt" habe, dass man nicht verliebt sein muss um Sex zu haben. Dann war es früher so, dass ich meine Partnerin sofort vor die Tür gesetzt hätte, wenn sie nach langer Beziehungszeit zu mir angekommen wäre und mir gesagt hätte "schatz, sorry. Auf der Party/im Urlaub/sonstwo bin ich fremdgegangen". Heute hätte ich da weniger ein Problem mit und würde da eher drüber hinwegsehen. Liegt u. a. an folgender Situation: Und das hat mir echt imponiert und war für mich ein Schlüsselerlebnis um für mich selbst zu erkennen "wenn ich mit einer Frau schon lange zusammen sein sollte und sie dann mal fremdgehen sollte, dann möchte ich das auch so entspannt sehen". Also was mich interessiert, ob undi auch irgendwelche Schlüsselerlebnisse hatte. Sei es durch bestimmte Bücher oder irgendwelche Personen, die ihm in seinen letzten LTR-Jahren begegnet sind. Vielleicht ist es jetzt besser verständlich was ich meine.
  3. 5 points
    thommieBS

    So much for my happy ending

    „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat‘s einfach gemacht.“ So Babes, etwas verspätet aber besser als nie. Sportparty Wie angekündigt hatte ich meine Uniform an (ohne Pads und Helm nur in der Hand). Vorher hab ich mich mit 6 Kumpels getroffen um vorzuglühen. Das artete etwas aus, zwei Kumpels sehe ich leider nur 1-2 Mal im Jahr (Wohnhaft Freiburg und Bern) tjo und so gibt‘s halt stundenlang was zu erzählen. Um 21:30 sind wir in der WG aufgeschlagen. Lage gecheckt, in der Küche eine geraucht und ein paar Leute vollgesülzt. Witzig fand ich einen Typen, der in kompletter Golf Montur seinen Caddy samt Schlägern durch die Bude zog. Die Stimmung war mächtig – mächtig beschissen. Ein Haufen völlig unentspannter und humorbefreiter Studenten. So etwas habe ich bis dato auch noch nicht gesehen. Da half nur noch weiter bechern. Gegen halb 11 wurde es dann voller. Ein weiterer Kumpel kam mit seiner Verlobten, die noch ein paar Freundinnen hinter sich herzog. Eine der Freundinnen (Jana, HB7) kannte ich flüchtig bzw. wusste, dass sie seit ewig und drei Tagen einen Freund hat (den ich nicht kannte). Nach der üblichen Begrüßung und Smalltalk stellte sich heraus, dass die beiden seit zwei Monaten getrennt sind. Jana ist echt eine nette und hübsche. Wenn wir uns alle halbe Jahre mal in einem Club über den Weg gelaufen sind, wurde ich immer herzlich von Ihr begrüßt. Wegen des Freundes hab ich nie irgendwelche Anstalten gemacht was zu reißen oder eine Freundschaft aufzubauen. Freunde habe ich genug auch wenns blöd klingt. Während wir zwei Vodka-E mischten unterhielten wir uns über Football. Wir waren Recht schnell auf einer Wellenlänge. Laut Ihrer Aussage schaut sie seit über einem Jahr jeden verdammten Sonntag die NFL. Fand es unglaublich faszinierend, dass sie mir trotzdem nicht sagen konnte, wie viele Kasper da eigentlich pro Spielzug auf dem Feld rumhampeln (es sind 22). Gentlemanlike organisierte ich Block und Stift und wir verzogen uns in ein WG-Zimmer aufs Bett. War ganz smarter Schachzug würd ich sagen. Beide liegen, der eine zeichnet, Köpfe nah beieinander, bei Fragen und Erklärungen schaut man sich an usw. Wer wen zuerst geküsst hat weiß ich nicht mehr. Waren definitiv zu viele Drinks. Sind dann relativ schnell mit Bahn und Nachtbus zu Ihr bzw. ihren Eltern gefahren. Wegen Ihrer Trennung ist sie vorläufig wieder bei Ihren parents im Keller eingezogen. Jo, und dass war am nächsten Tag nicht mehr so smart. Am Sonntag fahren Busse und Bahnen nur alle Jubeljahre. Nach 2 Stunden Warte- und Fahrerei bin ich entnervt zuhause angekommen. Derzeit schreiben wir noch alle paar Tage. Mehr will sie nicht und ich auch nicht. Also alles gut. Oneitis + Resümee Hatte ja oben geschrieben, dass ich Ihr gerne zum Geburtstag gratulieren würde. Habe ich auch gemacht. Nach dem Dankeschön und Ihrem Vorschlag für ein Treffen im Dezember habe ich die Nummer wieder gelöscht. Resümee: An jeden der Mal verletzt oder zurückgewiesen wurde: Schiebt bloß kein Drama oder macht der-/demjenigen Vorwürfe. Es werden sicherlich einige meine Meinung nicht teilen, ich persönlich finde es OK jemanden seine Gefühle zu gestehen*. Einmal (1x !!!). Das ist menschlich und ein großes Kompliment in meinen Augen. Ändern wird sich dadurch nichts außer der Tatsache, dass man danach ,,Frei“ ist. Sicherlich ist das leicht daher gesagt und bedeutet nicht, dass man sofort ,,Frei“ von den Gefühlen ist oder wird. Freiheit bedeutet u.a., wählen zu können. Möchte ich weiter rumheulen, den anderen wohlmöglich mit Nachrichten whatever ,,bedrängen“ (hier fiel mir Klimos Liebesbrief in Hollywoodstylemanier S. 1 seines Tagebuchs ein no offense Bro) oder wähle ich den Weg zu meinem inneren und äußeren (gibt’s das?) Selbstwert, bewege etwas und lerne aus Rückschlägen? Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt, wie in diesem Moment beim Verfassen dieses Textes. Fazit: Für mich war die Gratulation der richtige Move, der sich gut und richtig angefühlt hat. Soll jeder handhaben wie er mag. Falls ich sie wieder sehe sollte, kann ich Ihr getrost mit einem Lächeln in die Augen schauen. Das Jahr geht dem Ende entgegen. Die letzten Monate waren nicht so schön, haben mich in meiner persönlichen (und körperlichen) Entwicklung (subjektiv) so vorangebracht, wie die letzten paar Jahre nicht. Auch dank der Arschtritte dieses Forums. Danke dafür. Der Weg geht weiter und ist noch lange nicht am Ende. Ich freue mich auf das neue Jahr. Bis dahin. Kuss auf die Hand. *Soll keine Empfehlung sein und ist Situationsabhängig. Vermutlich würd ich es beim nächsten Mal sein lassen aber Latte.
  4. 5 points
    Es ist sehr amüsant oder traurig (ich bin mir da noch nicht sicher) wie du dir die ganze Situation zurechtlügst. Einerseits beteuerst du einen Menschen zu lieben ,um dann im nächsten Atemzug hier um Rat zu fragen, wie du diesen Menschen , den du angeblich so sehr liebst am besten hintergehen kannst . Entschuldige, aber das ist nicht nur unglaublich inkongruent sondern ziemlich erbärmlich. Was deinen Charakter angeht , frage ich mich ob du nicht in deinem früheren leben ein Meuchelmörder warst, wobei selbst die einen Kodex hatten. Ehrlich, Pick Up bietet einem alle Möglichkeiten, mit genau solchen Situationen SOUVERÄN und ENTSPANNT umzugehen . Ich wünsche mir echt für deine Freundin, das sie rechtzeitig aufwacht und bemerkt was für ein eierloses stück DNA, da zuhause auf dem Sofa hockt ....in diesem Sinne Good fuck und hol dir keinen Tripper
  5. 4 points
    Exklimo

    Hab ich ihr Interesse verloren?

    Das ist gut, ganz sicher! Zu Opa? Jetzt schon Familie vorstellen finde ich doch etwas früh Hinterfrage bitte, ob das zielführend ist. Wenn ihr in einer Oper seid, dann werden da vermutlich die meisten etwas chicer sein. Wenn es zu opa geht... naja... Das das neuerdings zwei Paar Schuhe sind, wusste ich auch noch nicht What...??? Alter, mach mal bitte nicht den 5. Schritt vor dem ersten! Du denkstr jetzt mal noch gar nicht an eine Beziehung sondern siehst zu, dass du dir die Ratschläge hier zu Herzen nimmst und sie erstmal verführst. Vielleicht küsst sie total scheiße, riecht unten rum nach Fisch o.ä... Wir kaufen nicht die Katze im Sack! Donnerwetter! Sind zwei geworden Die Frage entlarvt so herrlich schön, was du hier eigentlich suchst. Mal wieder den heiligen gral, der bei allen Frauen funktioniert, du einfach nur nach Schema F vorgehen musst, irgendwann klatscht du in die Hände und das Mädel fällt über dich her... Schlag dir das aus dem Kopf! Lies dich über PU ein. Zu deiner Frage: Ist ganz einfach - wnen du Bock hast zu antworten, kommt es gut - wenn du keinen Bock hast zu antworten kommt das auch gut. Was hingegen überhaupt nicht gut ankommt ist, wenn du Dinge gegen deinen Willen machst. Das riechen Frauen 10 Meilen gegen den Wind - und dann tust du es nur, um ihnen zu gefallen und bist genau nur ein weiterer Nice-guy Typ und wirst schnell abgeschossen, Oh Man, ich bin 29 und fühle mich schon zu alt für die Frage. egal... versuchen wir es mal: Ich persönlich mache auch nicht gerne Selfies von mir. Entweder sehe ich auf diesne total fertig aus oder wie ein 12-jähriger. Beides nicht zuträglich... es sei denn, ich bin besoffen, dann finde ich mich wieder ganz gut Du magst keine Selfies von dir, also verschicke sie auch nicht. Wnen du ihr auf ihr Foto antworten willst, dann geh auf ihr Foto ein. Schau es dir ganuer an... siehst du z.B. im Hintergrund das Chaos in ihrem Zimmer? Dann geh darauf ein. Die Details machen es spannend. Wenn ich auf ein Selfie geantwortet habe (Gott, das klingt so falsch) dann bin ich in den allerseltesten Fällen auf das Mädel, ihre großen Anime- Augen oder die scheiß Hundeohren eingegangen... einfach links liegen gelassen und auf irgendein Detail an ihr/im Hintergrund fokussiert. Das endet dann in C&F und früher oder später darin, dass sie mir einen nuckeln will. --> Aber meistens haben mich die Mädels mit ihren Selfie- Postings udn "Naaa, was machst du?" so genervt, dass ich nicht geantwortet habe. Warum auch? Langweilt mich. Stattdessen: Dates mit spannenden FRauen vereinbaren und die verführen! So... viel Freude weiterhin !
  6. 4 points
    runningbeef

    Ex zurück

    Moin, einmal Schluss => immer Schluss. Autsch... und du stehst wie ein Hund im Regen und wartest bis Frauchen wieder kommt... Dazu müsstest du komplett anders sein wie du jetzt bist... und das bist du eben nicht. Eifersucht abstellen kann man nicht einfach mit Knopfdruck. Sowas ist ein längerer Erfahrungsprozess und hat viel mit dem Selbstwert zu tun. Das eigene Leben wieder aufbauen ist nicht schlecht aber ich denke, dass du es nicht schaffen wirst es zu halten. 1 - 2 Monate sind eine recht kurze Zeit. 6 Monaten sind eher angebracht. Sie sagt dir wo es lang geht... und du redest dir gerade alles so richtig wie es dir passt. Stand ist: Es ist aus, du bist eifersüchtig as fuck und sie ist 17 Jahre alt und du 26. Die Göre tanzt dir auf der Nase herum... wer ist jetzt von euch eig. erwachsener? Was willst du denn mit so einer bitte schön? Leben sonst keine Frauen bei dir in der Nähe? BEEF
  7. 4 points
    Dann hab die Eier in der Hose und sag deiner LTR, dass du deine Griffel nicht ruhig halten kannst bei anderen Weibern. Du baust gerade nur ein Lügenkonstrukt auf. Je mehr Frauen du gamest desto wahrscheinlich bricht dein Kartenhaus zusammen. Schaffe erstmal eine stabile Basis. Gar nicht => siehe oben. "Wie bescheiße ich richtig meine LTR und wie baut man ein konstruktives Geflecht aus Lügen?" Weiß ich leider nicht. Ich kann dir jedoch erklären wie man ein anständiger Mann mit Rückrat wird. Interessiert dich das vielleicht? BEEF
  8. 3 points
    Cliprex

    Hab ich ihr Interesse verloren?

    Wenn P&P die Abkürzung für Pull&Pull ist dann schon
  9. 3 points
    BOUND! 1!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Thread mit der Auflage, dass du dort auf die Mitschreiber eingehst. KEINE neuen Threads. Das haben wir dir bereits mehrfach gesagt. So langsam werd ich pissig, weil deine ignorante Art son hohen Moderationsaufwand erfordert!!! EDIT: schreib uns mods ne PN, wenn du deinen Thread wieder aufhaben willst unter der Prämisse das du dich an die Regeln hälst
  10. 3 points
    Bitte keinen alten Trompetenthreads hervorkramen, sonst kommt der noch auf dumme Gedanken und fängt wieder an zu posten...
  11. 3 points
    rsc

    Tagebuch eines Schissers

    Da ich in einem anderen Forum noch einen ähnlichen Thread führe, werde ich immer mal wieder Antworten der User dort zitieren, die hier thematisch reinpassen. Den Namen zitiere ich nicht mit. Sollte das nicht erlaubt sein, dann bitte ich ausdrücklich um eine Information von der Moderation oder Administration, ich entferne das dann umgehend. Ich denke nur, dass der Inhalt hier für die Leser auch wichtig ist und alles doppelt und dreifach schreiben finde ich nicht so geil. "Qui docet, discit" sagten schon die Römer. Wer lehrt, der lernt. Das gleiche gilt hier. Ich bin nicht hier, um euch irgendetwas beizubringen. Wir sollten voneinander lernen, sowohl ihr von mir und ich von euch, weil wir alle im selben Boot sitzen. Der Dalai Lama hat das einmal sehr treffend ausgedrückt:"„Wenn du sprichst, wiederholst Du nur, was Du schon weißt. Aber wenn Du zuhörst, lernst Du unter Umständen etwas Neues.“ Da ist offenbar noch eine Menge Widerstand bei diesem Thema, was ich auch nachvollziehen kann. Hier wird sich sehr stark an dieser Tabelle aufgehängt. Das Ding ist bei mir einfach nur in den letzten Monaten so gewachsen, weil ich mir innerhalb kurzer Zeit sehr viele neue Gewohnheiten angeeignet habe. 70-80% davon könnte ich rauswerfen und würde vermutlich trotzdem die Gewohnheit beibehalten. Ich lasse sie aber bewusst drin, weil die Wahrscheinlichkeit, dass ich mir diese Gewohnheit beibehalte, höher ist, je länger ich sie in dieser Liste behalte. Wenn ich etwas ein Jahr lang kontinuierlich gemacht habe und keine Bedenken habe, schmeiße ich es raus. Ich will mir nicht nur zu 95% sicher sein, sondern zu 99,9% :-) So eine Tabelle kann für andere Menschen befremdlich sein. Ist auch ok. Für mich war es anfangs auch befremdlich. Viele Dinge auf der Welt sind befremdlich, ehe man sie ausprobiert hat. Ich fand den Gedanken, als Mann Yoga zu machen, vor 2 Jahren befremdlich. Jetzt feiere ich das. Ich fand den Gedanken, um 04:30 aufzustehen befremdlich. Irgendwann habe ich es versucht und jetzt feiere ich ihn. Ich zwinge hier ja keinen, meinen Scheiß auszuprobieren, sondern zeige, was für mich funktioniert. Take it or leave it. Trotzdem bin ich euch überaus dankbar für den ganzen Input, weil ich daran auch besser erkennen kann, wo noch starke Widerstände sind. Ich werde euch sicher nicht sagen, wie ihr euer Leben zu führen habt. Selbst wenn ihr nur eine einzige nützliche Information aus meinem Thread zieht, habe ich schon erreicht, was ich erreichen wollte. Ich halte es da gerne so, wie es Paulo Coelho in seinem Buch Der Alchimist (übrigens eine fette Empfehlung von meiner Seite aus) formulierte: „Alle Menschen haben immer genaue Vorstellungen davon, wie wir unser Leben am besten zu leben haben. Doch nie wissen sie selber, wie sie ihr eigenes Leben am besten anpacken sollen.“ Vorne weg: Sehr geiler Beitrag insgesamt, vielen Dank dafür. Es freut mich zu sehen, dass hier ein paar Denkprozesse ausgelöst werden und dann ein so ausführlicher und durchdachter Beitrag dabei rumkommt! Selbstoptimierung ist in der Tat ein sehr beliebtes Thema heutzutage - und ich bin so froh darum! Die Menschen verstehen langsam, dass sie sich nicht in Fesseln legen lassen müssen. Wir haben immer mehr kapiert, dass der uns immanente Wunsch nach Wachstum tatsächlich auch in der Realität umsetzbar ist. Langsam verstehen immer mehr Menschen, dass... keiner von uns gezwungen ist, bis zum Ende seines Lebens einen 9 to 5 Job auszuüben. du nicht das Opfer deines Schicksals sein musst. du deines eigenen Glückes Schmied bist. die Träume, die du als Kind hattest, tatsächlich umsetzbar sind, wenn du bereit bist, etwas dafür zu tun. usw. Dass es auch negative Begleiterscheinungen mit sich bringt, ist normal, das passiert bei allen Dingen. Alles Gute hat auch eine schlechte Seite, schau dir doch mal Pickup an. Wie viele seltsame Gestalten beschäftigen sich hiermit und werfen ein unheimlich schlechtes Bild auf dieses Wort? Gerade am Anfang überkompensiert der ein oder andere. Ich investiere sehr viel Zeit in meine Entwicklung, da hast du Recht. Mein Leben ist trotzdem sehr entspannt und ich bin rundum zufrieden. Wunsch nach Wachstum heißt nicht, dass ich unzufrieden bin. Ich bin tiefentspannt und glücklich. Ist es so schwer, das zu begreifen? Dann werde ich im nächsten Beitrag vielleicht mal näher darauf eingehen. Wer definiert denn jetzt, wo das Loch beginnt und wo es aufhört? Warum jeder auf den höchsten Berg will? Naja, erstmal sehe ich das gar nicht so, dass es der höchste sein muss. Zumindest will jeder höher steigen, das stimmt wohl. Ich glaube, der Wunsch nach Wachstum liegt tief in unserer Natur. Und zu wachsen macht ja auch unheimlich Spaß, wenn wir den Prozess bewusst wahrnehmen und genießen. Ich lese bei dir die ganze Zeit die Frage nach dem "warum" und dass dieser ganze Wunsch nach Wachstum sinnlos ist. Warum ist es denn sinnlos, zu wachsen, wenn es dich erfüllt und du dabei Spaß hast? Es wird nur dann zu einem Problem, wenn du dich immer mit anderen vergleichst und dich runterziehst, sobald du etwas mal nicht schaffst. Deine letzten zwei Sätze machen deinen ansonsten sehr schönen Beitrag ein bisschen kaputt, das finde ich schade. Einfache Antwort: Wenn er den Weg dahin nicht genossen hat, hat er davon nichts außer dem Wissen, dass er es geschafft hat. Hat er den Weg dahin genossen, dann hat er das Wissen, es geschafft zu haben und dabei eine geile Zeit gehabt zu haben. Ich glaube, dein Problem mit dem Nachvollziehen dieses Strebens nach dem Großen verstanden zu haben. Du betrachtest immer nur aus einer Sicht des Verzichts. Vielleicht hilft es dir, mal die Perspektive zu wechseln. Statt dich zu fragen, auf was du verzichten musst, kannst du dir mal die Frage stellen, was du stattdessen bekommst. Im Buch "The Compound Effect" wird in diesem Zusammenhang vom Add-In Principle gesprochen. Ich zitiere es dir mal hierher. "It's not so much what you attempt to take out of your diet," he explained to me. "It's what you put in instead." This has become his analogy for life. Instead of thinking that he has to deprive himself, or take something out of his diet (e.g., "I can't eat a hamburger, chocolate, or dairy"), he thinks about what he can have instead 8e.g., "Today I'm going to have a salad and steamed vegetables and fresh figs"). He fills his focus and his belly with what he can have, so he no longer has attention or hunger for what he can't. Instead of focusing on what he has to sacrifice, Montel think about what he gets to "add in." The result is a lot more powerful. A friend of mine wanted to break his bad habit of wasting too much time watching TV. To help out, I asked him what he'd like to do with three hours of free time if he had it. He said he would play with his kids more. I also asked him to pick a hobby he'd always wanted to explore. His choice was photography. A total techie, he went out and got all this high-tech editing equipment, which he happily toted along on more family outings so he could take great photos of his kids. Then he'd spend hours in the evening editing and putting together slide shows and photo albums for the whole family to enjoy. They ended up spending time together, laughing and remembering how much fun they'd had. Because he was so focused on his kids and photography, he no longer had the time nor the desire to sit around and watch TV at night. He realized he'd been zoning out on it because it was an easy mental escape from his workday. By replacing TV viewing with his new habit of playing games with his kids and working on his photography hobby he discovered passions with far more power and far bigger payoffs. What can you choose to "add in" so you can enrich your life experience?" Vielleicht hilft das ja beim Verständnis? Wenn nicht, lass es mich bitte wissen, ich finde das Thema ohnehin spannend :-) Nochmal: Ja, viele machen das aus einem gesellschaftlichen Druck heraus. Das ist mir aber wieder zu stark pauschalisiert. Nur weil es Leute gibt, die sich optimieren, weil es derzeit "chic" ist, muss das nicht zwangsweise auf jeden zutreffen. Ich empfinde die Entwicklung weg vom Fatalismus hin zum Gedanken "Jeder ist seines Glückes Schmied" als eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte. Die Leute sollten sich nur fragen, warum sie in einer bestimmten Sache überhaupt nach Wachstum streben. Es gibt konstruktive und destruktive Quellen des Antriebs. Wenn du die richtigen Gründe hast, dann hast du auch sicher nicht diese negativen Glaubenssätze, die du da beschreibst. Ich kenne zwar die Leute, die du da nennst, aber ihre Produkte habe ich mir nicht angesehen. Wenn die das tatsächlich wie in der von dir beschriebenen Form vermitteln, dann ist das bedauerlich. Deine anderen Sachen lassen sich alle zusammenfassen unter: Aus den falschen Gründen nach Wachstum zu streben ist destruktiv. Die Eltern, die ihre Kinder extrem drillen, tun das häufig nur für sich selbst, um später ihre eigenen Wunderkinder präsentieren zu können. Andere tun es, um die Kinder in einem Bereich zum Erfolg zu drillen, in dem sie selbst gescheitert sind, um sich selbst zu beweisen, dass sie es mit besseren Startbedingungen auch geschafft hätten. Ja, ist richtig. Was du aber immer unter den Tisch Acht lässt: Jeder Verzicht ist auch an einer anderen Stelle ein Gewinn. Völlig ohne Wertung. Verzicht auf Masturbation erhöht deinen Antrieb, deinen Energielevel und deine sexuelle Lust. Auf Masturbation zu verzichten wird nicht ohne Grund empfohlen. Es ist der schnelle, kurzlebige Spaß gegenüber dem langsamen, langlebigen Spaß. Dafür muss ich den Fokus aber auf die Zukunft richten und das wollen viele nicht, dafür ist der Mensch by default zu sehr hedonistisch veranlagt und immer auf schnellen Genuss statt auf langhaltige Balance aus. Das Ding ist, dass viele Masturbation benutzen, um zu prokrastinieren und sich das Leben zu einfach zu machen. Fuck, ich muss noch an meiner Bachelorarbeit schreiben! Ach, ich hole mir erst einmal einen runter, danach mache ich das. Ahh, ich wollte ja meine Probleme mit den Frauen angehen. Mache ich nachher, ich hole mir erst einmal einen runter. Klingt dumm? Tjo, ist aber so. Komplett auf Masturbation zu verzichten ist vielleicht keine langfristige Lösung, aber sie zumindest nach unten zu regulieren kann vielen Jungs helfen. Dass du darin eine Selbstgeißelung siehst, kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, das ist schnell umgesetzt und der Gewinn viel höher als der Verlust. Das gleiche Prinzip hast du beim Alkohol auch. Ich werde jetzt nicht auf die langfristigen Vorteile des Alkoholverzichts eingehen, die kennst du selbst. Der Sinn ist immer der gleiche. Langfristige Balance und Zufriedenheit kurzfristigen, kurzlebigen Vergnügungen vorzubeugen. Ich denke auch, dass komplette Abstinenz nicht zwingend erforderlich ist. Die Dosis macht das Gift. Dass andere Drogen okay sind, sehe ich nicht so und wüsste auch nicht, wer das jemals irgendwo sagt. Hier und da mal etwas Neues zu probieren heißt ja nicht, dass das jetzt dauerhaft gemacht werden soll. Wer Drogen nimmt, um damit seinen Geist zu erweitern, dürfte wohl in der starken Unterzahl liegen. Wenn ich Drogen nehme, dann weil ich Bock auf die berauschende Wirkung habe. Wenn dabei aufgrund der bewusstseinserweiternden Wirkung für mich eine spannende Erkenntnis herausspringt, ist das ein nettes Addendum. Wo du jetzt ein Problem mit den Kopfhörern hast, verstehe ich nicht wirklich. Ist ja nicht so, als würde ich komplett auf Musik verzichten. Ich bin eine introvertierte Person und wenn ich mich dann noch mit Kopfhörern von der Welt abschotte, kehre ich nur noch mehr in mich. Auch hier wieder: kurze Sicht auf lange Sicht. Da verzichte ich 2-3x bewusst drauf und danach ist es mir schon völlig egal, dass ich unterwegs keine Musik höre. Ich vergesse einfach, dass ich das früher mal gemacht habe und fühle mich langfristig besser. Trifft fast alles zu. Mittelmäßigkeit ist nicht mein Feind, aber auch nicht mein Anspruch an dich selbst. Wenn Mittelmaß der Anspruch von irgendjemandem an sich selbst ist, ist das auch okay. Ich werde aber meinen natürlichen Drang nach Wachstum nicht eindämmen, denn er hat seine Daseinsberechtigung. Auch hier wieder nur Schwarz-Weiß-Denke. Ich kann das Leben auch genießen und dabei nach mehr streben. Bei dir liest sich das immer so, als würde jeder total krass verzichten, wenn er nach Größerem strebt. Dabei ist eher umgekehrt der Fall. Wer die Arbeit sinnvoll und effektiv verrichtet, hat langfristig mehr Spaß in seinem Leben und kann die Momente der Entspannung und Ruhe viel mehr genießen. Der ist in der Tat sehr gut geschrieben, da gebe ich dir Recht. Ich habe das auch nicht als persönliche Kritik aufgefasst. Der Thread ist dafür da, dass ihr mir eure Meinung auch mitteilen könnt und das hast du getan. Vielen Dank dafür. Vielen Dank für das Kompliment und für den Buchtipp, ich setze es auf meine Liste. Ich bin eher weniger gestresst als früher. Sollte sich das ändern, werdet ihr das erfahren :-) Wie ich wirke, weiß ich nicht. Gestresst fühle ich mich zumindest nicht. Das mache ich! Noch eine Erinnerung an alle: Euer Input ist ausdrücklich erwünscht. Das hier ist keine Einbahnstraße, auch ich kann mich mal in eine Sackgasse begeben und da können eure Gedanken dazu für mich sehr hilfreich sein. Also, keine falsche Scheu bitte. Ist ziemlich normal. Bei mir war das auch immer eine Achterbahnfahrt und hat sehr lange gedauert, bis sich das eingependelt hat. Wenn die anfängliche Euphorie langsam abnimmt, fängt die richtige "Arbeit" an. Die geht am Anfang vor allem über Selbstdisziplin und da hilft die Gewohnheitstabelle von mir. Es ist okay, da mal auf die Fresse zu fliegen, gehört dazu. Du darfst dich dann nur nicht fertig machen und dir denken, dass damit alles vorbei ist. Das ist Quatsch. Diese Selbstgeißelung bringt nichts. Steh einfach wieder auf, klopf den Dreck ab und weiter geht es. Manchmal braucht es ein paar mehr Anläufe und du wirst bei jedem Anlauf ein bisschen schlauer. Da braucht es auch ein bisschen Vertrauen - Vertrauen dahingehend, dass du es schaffen wirst, auch wenn du mal einen Rückschlag erlebst. Die wenigsten Gewohnheiten etablieren sich völlig reibungslos. Das solltest du dir dann vor Augen führen. Beim nächsten Versuch kennst du deine Fallstricke dann vielleicht schon und kannst sie umgehen. Indem ich mir vor Augen führe, dass sich zwar mein Fokus verschiebt, aber die bestehenden Gewohnheiten gleich bleiben. Auch hier wieder: Tagebuch zu führen macht so etwas einfacher. Wenn du immer wieder aufschreibst, dass du etwas nicht gemacht hast, renkt sich das automatisch ein, weil du kein Bock hast, immer wieder schreiben zu müssen, dass du etwas nicht gepackt hast. Finde auch heraus, warum gerade etwas deinen Fokus verdient. Warum ist dir Uni wichtiger, warum ist die Bachelorarbeit wichtig? Klar, um deinen Abschluss zu bekommen. Aber warum willst du diesen Abschluss? Dringe so tief ein wie möglich in das warum. Tagebuch zu führen ist meiner Meinung nach das Nonplus Ultra. Hilfreich ist es auch, sich das Ausführen seiner Gewohnheit so einfach wie möglich zu machen. Wenn du jeden Morgen Tagebuch führen willst, dann kannst du beispielsweise am Abend schon dein Tagebuch geöffnet mit dem Stift auf den Tisch legen oder das Dokument auf deinem Laptop am Abend vorher öffnen, sodass du am Morgen dann nur noch los tippen musst. Klingt simpel, ist es auch. Effektiv ist es trotzdem. Bevor ich morgens mit meinen Gewohnheiten anfange, mache ich immer ein und die selbe Sache. Ich latsche in die Küche, bereite mir eine Kanne Tee zu, gieße mir eine Tasse ein und stelle mich dann eine Minute oder so an mein geöffnetes Fenster, um mir die Welt anzugucken. Ja, das klingt irgendwie seltsam. Aber danach weiß ich: Alright, es geht los, ein neuer Tag, frische Luft, geiler Tee, heute wird gut! Der Zeitfaktor kommt da auch noch hinzu. Ich habe das Gefühl, dass viele Erfolge erst zeitlich versetzt einsetzen. Von jetzt auf gleich funktioniert es dann einfach und du hast keine Ahnung, warum es plötzlich so spielend leicht ist. Das kann einige Monate dauern und deswegen ist es auch wichtig, sich das immer vor Augen zu führen und Vertrauen zu haben. Du pumpst erst eine Weile, ehe die ersten Tropfen kommen und dann beginnt der Spaß. Gewohnheiten - Teil 3 Yoga Junge, Junge, Junge. Mit was für einer tiefen Entspannung man in den Tag startet, wenn man morgens eine halbe Stunde Yoga macht, ist überragend. Ich kann das nur jedem wärmstens ans Herz legen. Bei vielen Männern gibt es da zwar häufig inneren Widerstand, aber ihr werdet es nicht bereuen, glaubt mir. Wie viel flexibler ich dadurch auch in kurzer Zeit geworden bin. Hat sich direkt darin geäußert, dass ich einen Sprung beim Kreuzheben und Kniebeugen gemacht habe, weil das alles jetzt geschmeidiger abläuft. Frühstück Hier gibt es nicht viel zu erzählen. Ich war häufig zu faul dafür. Äußert sich in Verbindung mit viel Sport dann ganz schnell darin, dass ich vermehrt Muskelkater habe und zu viel abnehme. Zumindest ein Salat oder Gemüse und Obst sollte es morgens dann schon sein. Meditieren Ursprünglich habe ich das gemacht, bevor ich zur Arbeit gegangen bin. Mittlerweile mache ich morgens Yoga und das hat ähnliche Effekte. Deswegen meditiere ich gerne nach der Arbeit 10 Minuten, um komplett runterzukommen und meinen Kopf zu leeren. Sehr angenehm. Im Übrigen habe ich eine Ewigkeit hierfür gebraucht. Immer wieder habe ich das schleifen lassen. Auf einmal ging es problemlos. So kann es laufen. Success Partners Vorerst ist das auf Eis gelegt, weil mein Partner gerade eine Trennung durchsteht. Verstehe ich zwar nicht, weil hier Ablenkung sehr guttun kann, aber nun gut. Mal sehen, ob er sich wieder fängt und dann noch Lust hat. Über Kackehaufen und feinduftende Pralinen Man ich find das geil mir diesen dampfenden Haufen Kacke anzugucken, den ich liebevoll als meinen „Blog“ bezeichne. Jeden Tag gucke ich mir das scheiß Teil an und denke mir: Ja fein, da hast du ein super Häufchen gemacht. Und dann fang ich an, an dem Ding rumzuschrauben. Und ich bin überzeugt, irgendwann wird aus diesem dampfenden Haufen Kacke nur noch ein Haufen Kacke, der halt nicht mehr dampft. Und aus diesem Haufen Kacke wird dann irgendwann ein kleines Stück Kacke und irgendwann wird daraus wat Feines – oder eben auch nicht. Fakt ist, du musst erst einmal einen dampfenden Haufen Kacke auf die Welt setzen und dich damit auseinandersetzen. Du nimmst halt mal eine Nase davon und merkst für dich: Jo, ist halt ein Stück Kacke. Keiner kackt beim ersten Mal ne scheiß Praline aus. Ja ok, vielleicht Frauen. ABER WIR SIND HIER JA MÄNNERS. Also trau dich einen Haufen Kacke zu produzieren und ihn jeden Tag ein bisschen schöner zu machen. So. Jetzt habe ich Hunger. Wenn immer nur die Vögel singen würden, die es wirklich drauf haben. Wäre es ziemlich still im Wald. Der Storch würde dann mal gediegen Piano machen und ich mag sein null Ficks gebendes „Tok Tok Tok“. Mein Blog ist vorerst präsentierfähig, der Hauptteil passt schon mal. Nach und nach werde ich da noch einige Sachen mit einbauen, aber prinzipiell ist er jetzt fertig. Der erste Kommentar!!!! ...auf meinem Blog. Habe ich total gefeiert und mich wie ein kleines Kind zu Weihnachten gefreut, hihi. Mittlerweile ist der zweite gefolgt. Jetzt beginnt der spannende Teil der Arbeit: Dranbleiben und in Umlauf bringen. Ich bin gespannt und freue mich auf die neue Aufgabe :-) Und einmal so richtig schön auf die Kacke gehauen! Gestern habe ich dann mal so richtig auf die Kacke gehauen, um zu feiern, dass ich meinen Blog fertiggestellt habe. Wuusssaaa, krasser Abend. Wir waren auf einer sehr interessanten Hausparty. Total interessante Menschen da, ich kam mir unheimlich normal vor, haha. Mir ist generell aufgefallen, dass die Menschen, mit denen ich mich umgebe, immer verrückter und spannender werden, je älter ich werde. Könnte daran liegen, dass ich selbst auch immer verrückter werde. Naja. War jedenfalls witzig, weil zwei Stockwerke höher auch eine Hausparty war und die Gäste sich auf beiden Partys rumgetummelt haben. Das Publikum hat sich dann schön gemischt. Das war alles total crazy, ich kann es nicht beschreiben. War witzig, aber mädelstechnisch lief nichts. Mir beim Flirten zuzusehen ist ohnehin wie einem Babywelpen bei seinen ersten Schritten zuzusehen. Voll witzig und alles, aber man hat dieses feindselige Verlangen, es einfach umzuschubsen. (Jorge Bucay – Komm, ich erzähle dir eine Geschichte) Heute gibt es mal keinen Text von mir, dafür eine umso inspirierendere Geschichte von einem Elefanten. Dieser Elefant könntest du sein. „Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert, und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder. Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet. Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, daß ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte. Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon? Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei. Meine nächste Frage lag auf der Hand: »Und wenn er dressiert ist, warum muß er dann noch angekettet werden?« Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben. Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran, wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten. Vor einigen Jahren fand ich heraus, daß zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden: Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist. Ich schloß die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mir sicher, daß er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stellte mir vor, daß er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten … Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt. Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, daß er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt. Und das Schlimme dabei ist, daß er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.“ Mein ganz besonderer Dank geht auch an die Jungs, die sich per PN als Testleser zur Verfügung gestellt haben. Ganz viele Karmapunkte für euch! :-) Ach ja, die Buchzusammenfassungen fehlen. Ein Hoch auf die Prokrastination! Nein, quatsch. Ich schiebe Mittwoch noch einen Beitrag hinterher. Den Beitrag heute zu schreiben hat einfach zu lange gedauert. Gruß mit Fuß, meine Lieben. Bis Mittwoch. Cheers, rsc
  12. 3 points
    Hey, du bist der ideale Kandidat für einen "Kurze-Frage-kurze-Antwort"-Thread... Nur an der Qualität deiner Antworten müsstest du noch etwas feilen...
  13. 3 points
    Hab mir deinen Anfangspost nochmal gegeben. Hätte ich mal vorher machen sollen, dann hätte ich meine letzten Fragen nicht gestellt. Hier...vor deinem (imaginären) 3. Date: Spätestens ab da kannst du es zu 99,9999999% vergessen. Die 100% Bestätigung, dass es aus ist, was nie angefangen hat, kommt mit ihrem nächsten Text: Jetzt ist ein Monat rum und ihr habt euch immer noch nicht getroffen. Du redest dir das noch schön, weil ihre Gründe bestimmt stimmen, anstatt mal loszulassen, damit du deinen Kopf für andere Frauen frei hast. Sie wirft dir nen Köder hin "bin erst auf ner Dingsbums, aber heute Abend hätte ich frei"...du beißt an "hab vorher auch keine Zeit, aber um 20 Uhr geht"....und sie zieht sich wieder zurück "nee, 20 Uhr ist mir zu spät, mimimimi" Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe. Merkste hoffentlich mal selbst. Wenn nicht, dann: Garnix mehr. übersetzt heisst das: "ich hab kein bock auf dich". Next. + Was willst du da denn abschliessend klären?
  14. 3 points
    House

    Ex zurück

    Klingt für mich aber nicht so. Also du bringst sie hin, lässt dich aber sofort abservieren !? Finde ich schon ein starkes Stück. Ich bin auch kein Freund von Eifersucht, aber war diese nicht gerechtfertigt ? Sie fängt mal eben was mit dem Typen an und schiebt dir den schwarzen Peter zu. Nein, die Frau pinkelt dir den Rücken runter und erzählt dir, es würde regnen. Sprich; Sie verarscht dich und schiebt dir da auch noch die Schuld in die Schuhe. Mein Rat: Du bist 26 und solltest dir Frauen suchen, die eine erwachsende Beziehung suchen und keine 17-jährige, die noch nicht einmal ihre eigenen Gefühle einschätzen kann. Du verschwendest deine Zeit mit ihr.
  15. 3 points
    rsc

    Tagebuch eines Schissers

    Ich habe vor, während und nach dem Verzehr dieser Lektüre verschiedene Interpretationen und Erklärungen zu Faust gelesen, um es besser nachvollziehen zu können. Mag sein, dass er mit dem Buch etwas bewegt hat. Das fließt aber nicht in meine Bewertung des Buches mit ein. Was kümmert es mich, dass er die heutige Sprache verändert hat? Wenn ich ein Buch lese, dann möchte ich entweder gut unterhalten werden oder dadurch meinen Horizont erweitern. Das Buch hat mich nicht gut unterhalten. Möglicherweise liegt das an der Schreibform, das will ich nicht ausschließen. Ich habe noch nie den Vorteil von Gedichten gegenüber normalen Texten verstanden. Liest sich scheiße und nervt. Das ist meine persönliche Meinung. Es gibt sicher genug Leute, die gerne Gedichte lesen. Denen möchte ich das auch gar nicht vermiesen, nur ist es für mich nichts. Meinen Horizont erweitert hat das Buch auch nicht. Das liegt auch nicht an der altertümlichen Sprache, ich habe schon ältere und umständlicher formulierte Bücher gelesen. Fakt ist: Der Inhalt und die Nachricht, die das Buch transportieren soll, ist nicht auf Anhieb greifbar. Ich bin ein geübter und leidenschaftlicher Leser. Wenn ich schon mit Interpretationen, Analysen und solchen Späßen arbeiten muss, wie soll das denn der Durchschnittsleser machen? Ich will ein Buch nicht erst fünf Mal lesen müssen, ehe mir die Tragweite seines Inhaltes bewusst wird. In der Zeit lese ich lieber 5 Bücher, bei denen mir nicht die Scheiße im Darm zusammenzuckt. Deine Buchempfehlung werde ich mir dennoch besorgen. Danach lese ich Faust noch einmal. Wenn es dich interessiert, werde ich dann auch gerne meine Meinung dazu sagen. Die Leiden des jungen Werthers habe ich in der Schule gelesen. Vielleicht finde ich das in irgendeiner verstaubten Ecke, danke für den Tipp. Mir ist bewusst, dass es kein Roman ist. Ich habe einfach noch nie Gefallen an Gedichten gefunden. Die Buchwahl war daher nicht die richtige für mich. Die Gewohnheitstabelle ist total simpel aufgebaut und da sind keine speziellen Funktionen hinter. Die kannst du dir in 5 Minuten selbst nachbauen. Ich habe prinzipiell kein Problem damit, die hier hochzuladen. Die Frage ist, ob ich das darf? Vielleicht kann mir dazu thundercat was sagen. Wo genau siehst du minutiöse Planung? Die Tabelle nutze ich primär, um neue Gewohnheiten zu etablieren (das Abhaken als Belohnung) und eine Gedächtnisstütze zu haben. Alle Punkte auf der rechten Seite der Tabelle sind Verhaltensgewohnheiten. Das bedeutet, dass ich dort aktiv nichts machen muss. Das einzige, was starr geplant ist, ist meine Zeit des Aufstehens. Das ist aber bei jedem so. Oder willst du mir erzählen, du nutzt keinen Wecker? :-) Wenn du darauf hinauswillst, dass ich mir an einem Tag viel vornehme, dann kann ich dich da beruhigen. Alles, was auf der linken Seite der Tabelle steht - ausgeschlossen der zusätzliche Sport - , erledige ich, bevor ich zur Arbeit gehe (ich fahre gegen 8:30 zur Arbeit, bin da also schon 4 Stunden auf den Beinen). Nach der Arbeit mache ich das, worauf ich Bock habe. Da ich Sport über alles liebe, mache ich eben gerne mal Sport. Mal so als kleines Denkspielchen: "Diese Statistik zeigt die Entwicklung des Fernsehkonsums in Deutschland. Die durchschnittliche Sehdauer im Jahr 2016 blieb laut der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) mit 223 Minuten pro Tag gegenüber dem Vorjahreswert unverändert. 15 Jahre zuvor sahen die Deutschen täglich 192 Minuten fern. " Link zur Statistik Im Durchschnitt sehen Menschen über 15 also 223 pro Tag fern. Geil, oder? Das sind fast vier Stunden. Rechnest du da noch mit rein, wie viel der Durchschnittsherbert am Tag auf sein Smartphone glotzt, dann sind es sicher schon fünf Stunden. Wer so viel "konsumiert", der braucht auch direkt mehr Schlaf, um sich einigermaßen erholt zu fühlen. Ich gucke in der Woche maximal eine Stunde fern, eher weniger. Mein Handy ist 3/4 des Tages im Flugmodus und ansonsten gucke ich da alle 2-3 Stunden drauf, weil ich kein Freund dieser ständigen medialen Berieselung und Ablenkung bin. Wer nicht mehr fernsieht, das Handy mal liegen lässt und nicht den ganzen Tag zockt, der wird sehen, wie viel Zeit er zur Verfügung hat. Insofern verstehe ich nicht ganz, was du mit der minutiösen Planung meinst. Ich möchte dich aber gerne dazu einladen, mir das noch mal zu erläutern. Das finde ich jetzt spannend. Aus dieser Tabelle hast du jetzt geschlossen, dass ich nicht einfach 5 gerade sein lassen und das Leben genießen kann? Mir ist die Tendenz hier schon aufgefallen, Selbstoptimierungswahn zu unterstellen. Sobald jemand sich selbst höhere Ziele steckt als "Wenn hier der dicke Dieter ansteppt und mit vor stolz geschwollener Brust ankündigt: "Ich will von 100 auf 90 Kilo abnehmen, dann hätte ich einen BMI von 30. Ach - und mal eine Frau küssen wäre auch super!" - dann wird das von allen Seiten bejubelt und unterstützt. Da läuft man auch nicht Gefahr, sich selbst eingestehen zu müssen, dass man selbst mal ein bisschen was aus seinem Leben machen könnte. Die Ziele, die sich der dicke Dieter setzt, hat man ja schließlich selbst schon "erreicht". Kommt dann aber einer an und sagt: "Jo Dicker. Ich fühle mich sauwohl. Mein Leben läuft gerade wie am Schnürchen. Da sind aber noch ein paar Sachen, die mir am Herzen liegen, und ich habe richtig Bock, die mal anzugehen. Lass uns mal schauen, wie ich das hinbekomme. Ich mach die Welt mal zu meiner Leinwand! :-)" - dann ist das bedrohlich. Jemand, bei dem es schon gut läuft, der zufrieden ist, aber dennoch nach mehr strebt, macht den Leuten scheinbar Angst. Kommen wir zu deiner Aussage zurück, TheCree. Ich denke, dass sie auf einigen Prämissen beruht, die einfach nicht zutreffend sind. Ausgehend von diesen Prämissen kann die Schlussfolgerung nur falsch sein: Wer sich selbst optimieren will, ist mit sich unzufrieden. Sport macht keinen Spaß. Arbeit macht keinen Spaß. Lernen macht keinen Spaß. Lesen macht keinen Spaß. Früh ist scheiße. Das ist alles eine Sache deiner persönlichen Geisteshaltung. Du kannst dir gerne vorstellen, dass ich morgens mit verkrampften Gesicht an meinem Schreibtisch sitze und mich selbst "optimiere". Das entspricht allerdings nicht der Realität. Ich stehe mit einem Lächeln auf, mach mir eine Kanne mit gut duftendem Tee und setze mich dann an meinem Tisch, um mich selbst besser kennenzulernen. Ich finde es spannend, mich mit Satzergänzungen zu befassen und dabei herauszufinden, wo bei mir blinde Flecken sind. Mir macht das Schreiben Spaß. Ich mache gerne Yoga. Ich lerne gerne Sprachen. Ich arbeite gerne an meinem Blog. Ich lese gerne. Das sind alles Dinge, die ich gerne mache. Deswegen bin ich auch tiefentspannt, wenn ich morgens das Haus verlasse. Ich habe alles getan, was ich tun wollte, und egal, was an dem Tag noch passiert, ich bin ein Stück weit gewachsen. Wie der Mensch nun mal so ist, muss er sich aber auch manchmal zu seinem eigenen Glück zwingen. Wer regelmäßig trainieren geht und dafür brennt, weiß, dass es sehr schwierig sein kann, nach einer Verletzungspause oder Erkrankung wieder ans Eisen zu gehen. Wir haben zwar Spaß am Training, aber natürlich ist es bequemer, zuhause auf der Couch zu sitzen und sich die 842. Folge Berlin Tag und Nacht ins Gehirn zu prügeln. Das Hirn ist einfach so. Was nicht zwangsweise zum Überleben getan werden muss, wird eben nicht getan. Mit meiner Tabelle mache ich es mir erheblich einfacher, mich zu meinem eigenen Glück zu zwingen. Die Tatsache, dass ich mit einem Lächeln zu Bett gehe, mit einem Lächeln aufstehe und unter der Dusche tanze und singe, reicht mir als Zeichen für mich, dass ich den richtigen Weg gehe. Ich möchte dich dennoch gerne dazu einladen, mir noch mal genauer zu erklären, was du mir mit deiner Aussage mitteilen wolltest. Gewohnheiten - Teil 2 Potzdonner, der Text ist bis hierhin schon viel länger geworden, als er sollte! Naja, sei's drum. Ich werde in jeder Woche detailliert auf je drei Gewohnheiten eingehen und was genau es damit auf sich hat. Früh aufstehen Schon Opa hat gesagt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Opa ist ein schlauer Kerl, das wusste ich schon damals. Ich glaube, das erste Mal habe ich mich Ende letzten Jahres daran gewagt. Irgendwo hatte ich aufgeschnappt, dass sehr viele erfolgreiche Menschen bewusst früh aufstehen, um Zeit für ihr Morgenritual zu haben und mit einem angenehmen, fluffigen Start in den Tag zu gleiten. Da wurde mit ganz verrückten Zeiten um sich geworfen, 04:30 und so. HALLO! 04:30??? Da steht eine 4 hinter der 0. Das ist doch schon fast Folter. Drauf geschissen, ich habe es trotzdem probiert. Das war vielleicht ein holpriger Versuch. Zwei Tage geschafft, dann wieder drei Tage nicht, dann wieder 4 Tage geschafft und wieder eine Woche unterbrochen. So ging es dann ein paar Wochen, ehe ich den Versuch als gescheitert ansah. Da lag dann die Vermutung nahe, dass ich einfach eine Eule und keine Lerche bin. Das hätte dann aber auch bedeutet, dass ich abends produktiv bin, war ich aber nicht. Ohnehin gibt es wesentlich weniger Eulen, als die meisten Leute annehmen. Nimm den Menschen ihren Fernseher, ihren Laptop und ihr Handy weg und staune, wie viele von ihnen plötzlich zu Frühaufstehern werden. Wenn ich zwei drei Stunden am Stück vor dem Schlafengehen mir irgendeinen scheiß reinziehe, dann werde ich auch zur "Eule". Und so folgte in diesem Jahr dann irgendwann der nächste Versuch. Einige nicht so glorreiche Momente folgten. Da findet man sich dann halt morgens mal auf dem Bidet statt auf der Toilette sitzend wieder, weil das Hirn noch nicht so richtig gebooted hat. Pendelt sich aber fix ein und man lernt, die Stille des Morgens zu genießen. Am Schreibtisch sitzend der Sonne beim Aufgehen zuzusehen kann auch einen gestandenen Mann emotional bewegen. Zu wissen, dass man einen guten Schritt in seinem Leben weiterkommt und mit viel Entspannung in den Tag startet, während der Rest der Stadt noch lebt, ist ein anregender Gedanke. Und irgendwann hast du es dann raus und du hast dich in deinen neuen Rhythmus eingefunden. Dann ist um 04:30 aufzustehen für dich das gleiche wie um 07:30 aufzustehen für andere. Die Menschen früher sind auch aufgestanden, wenn die Sonne aufgegangen ist. Wenn die das schaffen, warum dann nicht auch wir? Da muss man aber auch ein bisschen experimentieren. So ein Vollblut-Nachttyp wird mit dieser Vorgehensweise nicht glücklich. Wie auch bei anderen Dingen im Leben: Versuch macht klug. „Sechs Stunden Schlaf für einen Mann, sieben für eine Frau und acht für einen Narren“ soll Napoleon gesagt habe. Die Aussage ist mit Vorsicht zu genießen. Fakt ist aber: Je weniger du dein Leben von Medien aller Art beherrschen lässt und je besser deine körperliche Verfassung, desto weniger Schlaf brauchst du auch. Satzergänzungen Diese Übung mache ich derzeit jeden Morgen. Wer sie nicht kennt, dem sei das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" von Nathaniel Branden ans Herz gelegt. Die Grundidee dahinter ist, dass dir ein Satzstamm vorgegeben wird, den du dann vervollständigst. Auf diese Art kannst du herausfinden, wie du selber tickst und wo bei dir noch blinde Flecken liegen. Das schärft dein Bewusstsein für den Tag und du kannst aktiv daran arbeiten. Ein beispielhafter Satzstamm: "Wenn ich den Werten treu bleibe, die ich für richtig halte, ..." Wer sich das Buch besorgt, der sollte definitiv auch die Satzergänzungen ausprobieren. Ist am Anfang eine Menge Überwindung, aber die Erkenntnisse sind sehr lehrreich! Mittlerweile hatte ich schon oft Momente, bei denen ich mich über meine eigenen Gedanken gewundert habe. Manchmal weiß man gar nicht, was einem im Kopf rumspukt, bevor man liest, was man schreibt. Tagebuch führen Damit fing alles an. Wenn es eine Gewohnheit gibt, die einfach zu erledigen ist und gleichzeitig Berge versetzen kann, dann ist es diese. Angefangen mit meinem ganz persönlichen Tagebuch (also ein nicht öffentliches) habe ich damit 2016. Am Anfang war das eine schiere Herkulesaufgabe für mich. Was schreibe ich da rein? Jeder Satz wurde durchdacht, als wollte ich das nächste literarische Meisterwerk verfassen. Dabei ging es nur um ein beschissenes Tagebuch. Wenn ich da über die Konsistenz meines Stuhlgangs schwadroniere, ist das genauso wichtig wie meine neuste Erkenntnis zu einem Buch von Nietzsche. Es ist schließlich MEIN Tagebuch. Und so fing ich dann an zu schreiben. Erst war es ziemlich unregelmäßig. Jede Zeile fühlte sich ein bisschen wie ein Kampf an. Mit der Zeit gewöhnte ich mich dann daran. Aus anfänglich 5 dahin gerotzten Zeilen wurden 10 und später 15. Hier und da habe ich mal geschludert und ein paar Wochen kein Tagebuch geführt. Seit ein paar Monaten jedoch führe ich es fast lückenlos. Mittlerweile sind meine Einträge auf 1-2 Seiten pro Tag in meinem Word-Dokument gewachsen. Durch das Tagebuchschreiben schlage ich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Zum einen kann ich mir selbst noch mal vor Augen führen, was ich getan habe. So kann ich auch Dinge aufschrieben, die ich sehr zu schätzen wusste und die mir am Herzen liegen. Gleichzeitig kann ich mir hier auch aufschreiben, was ich mir vornehme und meinen Fortschritt protokollieren. Zwischenzeitlich hatte ich auch ein Erfolgsjournal und ein Dankbarkeitsjournal, aber die wurden vom Zahn der Zeit gefressen und sind in mein normales Tagebuch gewandert. Ich habe für mich selbst gemerkt, dass ich die Anzahl an Dokumenten stets so klein wie möglich halten sollte. Ein weiterer Punkt ist, dass man durch das Tagebuchschreiben auch schnell merkt, wenn man faul wird. Kann ich ein paar Tage mal nur 5-6 Zeilen in mein Tagebuch schreiben, weil ich nur vor der Glotze hänge und Chips fresse, dann wird mir das sehr schnell bewusst und ich kann das in sinnvollere Bahnen lenken. Will ich mal gemacht haben Beim Durchstöbern meiner Ordner bin ich auf ein interessantes Dokument gestoßen, das ich schon fast vergessen hatte. Im letzten Jahr habe ich mal brain storming gemacht und mir überlegt, was ich irgendwann auf jeden Fall mal machen möchte. Ich haue euch das Ding mal hier rein. Bungee-Springen Heißluftballon-Fliegen Cessna-Fliegen Weltreise Ein Buch schreiben Einen eigenen Blog erstellen Standard-Tanzkurs belegen HipHop-Tanzkurs Gitarre spielen lernen Alle Hauptstädte Europas bereisen Windsurfen Snowboarden Am Iron Man teilnehmen Schwarze Route beim Bouldern schaffen 1km am Stück kraulen Tauchkurs belegen Schlittschuhfahren lernen Inlinerfahren lernen Amnesty International beitreten Ehrenamtlich arbeiten Parkour lernen Einen Rückwärtssalto können Jonglieren können Kickup können Yoga lernen Schauspielunterricht nehmen Surfen lernen Ich fand das total witzig. Keine Ahnung, warum ich damals einen Kickup können wollte. Diese Liste habe ich aber dann doch als Anlass genommen, um ein bisschen Schwung in mein Leben zu bringen. Nur zwei Punkte davon habe ich seitdem gemacht (1km am Stück kraulen und das Cessna-Fliegen). Also dachte ich mir fuck it und habe mir drei Sachen rausgesucht, die ich spannend finde und mal angehe. So kam es dann, dass ich jetzt wieder regelmäßig bouldern gehe und mich im Yoga übe. Das Wichtigste ist aber, dass ich endlich ein Projekt angehe, dass ich schon machen wollte, seit ich ein rotznäsiger Schüler war - meinen eigenen Blog erstellen. Mein Herzensprojekt nimmt langsam Gestalt an Endlich. Das erste Mal hatte ich die Idee mit 12 oder 13. Zehn Jahre sind nun vergangen und ich habe mich in den letzten Wochen ran gemacht, das Ding hier Realität werden zu lassen. Wenn mich eine Idee so fasziniert wie diese, dann stecke ich da eine Menge Aufwand und Arbeit rein und vergesse unheimlich schnell die Zeit. Tatsächlich habe ich in den letzten drei Wochen jeden Tag daran gewerkelt, mittlerweile etwa 30 fertige Texte für den Blog und muss jetzt nur noch den letzten Feinschliff erledigen. Ich bin jetzt so weit, dass ich meinen Blog in der kommenden Woche einem guten Freund zeigen werde und mir ein erstes Feedback einhole. Das finde ich alles total spannend. Success Partners Aus dem Buch The Compound Effect hat mich die Idee fasziniert, mir einen Success Partner zu suchen. Einmal in der Woche unterhältst du dich mit deinem Success Partner. Dabei erklärt ihr euch gegenseitig, was ihr in der Woche vorhabt und wie ihr gedenkt, das zu erreichen. Dabei gleicht ihr auch immer ab, was ihr euch für die Woche davor vorgenommen habt und was ihr tatsächlich geschafft habt. Auf die Art habt ihr einen zusätzlichen regulativen Mechanismus. Es geht nicht darum, sich gegenseitig fertig zu machen, wenn man etwas nicht schafft. Vielmehr kann man gemeinsam auf die Art herausfinden, in welchen hinderlichen Denkmustern man sich gerne mal verfängt. Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht und lässt sich alle möglichen Ausreden einfallen, warum etwas nicht geht. Dein Succes Partner kann dir da dann den Weg weisen und mir vor Augen führen, wenn ich mal Scheiße labere. Außerdem tut es ohnehin immer gut, sich ein bisschen über das Leben mit einem guten Freund unterhalten zu können. Ich habe einem meiner engsten Freunde diese Idee unterbreitet. Hat ihm gut gefallen. Wir wollen diesen Sonntag das erste Mal ein Telefonat führen. Mal sehen, was das gibt. Diese Woche gelesene Bücher F. Scott Fitzgerald - Tender is the night (Englisch, 434 Seiten) André Kostolany - Die Kunst über Geld nachzudenken (237 Seiten) Die Zusammenfassungen für die Bücher folgen nächste Woche, der Beitrag ist schon lang genug geworden :-) Ignoranz als Wurzel alles Schlechten Ignoranz ist die Wurzel aller negativen Emotionen, die wir empfinden. Wir ignorieren die tatsächliche Realität und ziehen somit negative Emotionen in unser Leben. Alle negativen Gefühle, die wir empfinden, gehen auf diese Tatsache zurück. Wenn wir wütend auf jemanden sind, dann kann das viele Gründe haben. Vielleicht hat er uns betrogen, vielleicht hat er uns etwas verschwiegen, vielleicht hat er uns bestohlen. Wir empfinden die Wut, weil wir der Meinung sind, dass wir es nicht verdienen, so behandelt zu werden. Wir empfinden eine Wut, die teilweise stark überproportional zum tatsächlichen Geschehnis aufgebauscht wird. Aber was bringt uns diese Wut? Wenn wir ehrlich sind, vernebelt sie nur unseren Geist. Sie bringt uns auch nicht weiter. Wir betrachten die Situation aus unserer beschränkten Sichtweise und sehen nur das „Schlechte“, was uns angetan wurde. Dabei hinterfragen wir nur selten, was für Beweggründe dieses Verhalten zu Tage gebracht haben. Wir betrachten die Situation lediglich als persönlichen Angriff auf unsere Person. Dabei vernachlässigen wir, dass derjenige, der diese Emotion in uns ausgelöst hat, nicht das Problem ist. Unsere Reaktion auf das Geschehene ist das Problem. Treten wir einen Schritt zurück und betrachten all das aus einer weiter gefassten Perspektive, dann erkennen wir die Unsinnigkeit unserer Reaktion. Sie fußt auf einer tief empfundenen Unzufriedenheit in uns drin. Unsere Reaktion spiegelt ziemlich genau wider, wie wir die Welt wahrnehmen. Wenn wir die Welt als feindseligen Ort wahrnehmen, an dem uns jeder etwas Böses will, dann sind wir eher dazu geneigt, negative Emotionen zu empfinden, die durch andere verursacht werden. Sehe ich jeden Menschen als ein wundervolles Geschöpf und als vollkommen gleichwertig zu mir an, dann entwickele ich eine andere Geisteshaltung. Ich kann eine Geisteshaltung entwickeln, mit der ich Menschen als etwas Wundervolles ansehe und verstehe, dass jeder Mensch – durch seine individuellen Erfahrungen und Erlebnisse geprägt – stets bestrebt ist, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Natürlich sind die Menschen manchmal zu schwach, um das zu tun, was sie für richtig halten. Was bringt es uns aber, sie für diese Schwäche zu verabscheuen oder gar zu hassen? Es bringt uns genau genommen gar nichts. Wir holen uns mit dieser Umgangsart nur Probleme in unser eigenes Leben. Menschen zu umarmen, ihnen dein Mitgefühl und deine Liebe zu schenken, auch wenn sie dich nicht so behandelt haben, wie es sich eigentlich gehört, ist ein wichtiger Schritt in unserem Leben. Wenn wir verstehen, dass wir am Ende alle der gleichen Spezies angehören und gemeinsam dieses Leben leben, dann versiegt unser Hass. Dann versiegt auch unsere Wut und unsere Angst. Wir haben keine Angst vor der Welt, denn wir wissen, dass wir aufgefangen werden, wenn es hart auf hart kommt. Was du in die Welt schickst, das wird auch unwiderruflich zu dir zurückkehren – nicht immer auf kurze Sicht, aber auf alle Fälle auf lange Sicht. Cheers, rsc
  16. 3 points
    Ich verbinde "don't ask, don't tell" mit "ich habe ein Problem damit, deshalb möchte ich es nicht wissen". In deinem Beispiel, ok. Da würde ich auch sagen "don't ask, don't tell". Man muss nicht explizit sagen, wenn man weiter weg ist (Urlaub, beruflich, whatever), dass man mit nem Anderen was hatte. Ich meinte aber eher folgenden Fall: ich bin mit meiner LTR und Kumpels im Klub und dann sagt ein Freund von mir "ey sorry, aber ich hab deine Freundin letztes We mit nem Typen gesehen. Die haben heftigst rumgemacht und sind anschl Hand in Hand ausm Club und haben sich ein Taxi genommen" Mann: alles gut. Wir führen ne offene LTR. Im worst case kommt die gleiche Story einen Monat später nochmal auf, weil ein anderer Freund sie gesehen hat. Wenn man es nicht wissen will, dass die Partnerin etwas mit anderen am Laufen hat...fängt man dann nicht an sich Gedanken zu machen? Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Ich meine wohl eher die Abmachung im Vorfeld. Wenn man sich wirklich sagt: "hey, wir führen eine offene LTR, aber ich möchte nicht wissen, wenn du mit jemand Anderem etwas hast" Wat soll das? Hab ich nun ein Problem damit, weil ich es nicht wissen will oder hab ich kein Problem damit? Und wenn ich kein Problem damit habe, wieso steht die Regel "don't ask, don't tell" bei uns aufm Zettel?
  17. 3 points
    thommieBS

    So much for my happy ending

    "“““““““““““““““()3456€&@ FR morgen bitte nicht antworten ich bin im nirgendwo aufm Klo und bald in einer Kiste und relativ voll..KC check Heavy makeout Check...FC noch nicht...nur so viel war gefühlt oder sicher nur ne knappe h auf der WG Party ...und bin verwirrt in welchem Kaff ich bin. Ich hab keinen blassen. Die Toilette ist ganz nice hier . Gott bin ich voll. Mehr morsche oder nachher vom ja ihr wisst schon. platzhalter 1234 Houston? No Probs we r good....
  18. 2 points
    Was ich Dir anbiete Ich bin kein „Flirtcoach“. Ich gebe auch keine überteuerten Seminare in stickigen Hotels. Ich bin einfach nur ein ganz normaler junger Mann, der seit fünf Jahren Daygame macht und weiß, wie man Frauen anspricht, kennenlernt und verführt – sei es am selben Tag oder ein paar Tage später. Und ich weiß, wie ich es anderen Männern beibringe. Keiner wird über Nacht zum Casanova, doch ich behaupte aus Erfahrung, dass Du, wenn Du mit mir zusammen an Deinem Daygame arbeitest, an einem Tag mindestens soviel lernen kannst, wie wenn Du einen ganzen Monat alleine rausgeht (vorausgesetzt selbstverständlich, Du bleibst am Ball und setzt das Gelernte in der folgenden Zeit auch um). Der ein- oder andere wird vielleicht auch nie so gut werden ohne fremde Hilfe – es gibt genug PUler, die jahrelang die selben Fehler machen. Mit mir hast Du die Chance, die zähen Anfangsphasen zügig zu durchlaufen und sofort dahin zu gelangen, wo es anfängt, richtig Spaß zu machen. Bist Du schon fortgeschritten, kann ich Dir helfen, eine neue Stufe zu erreichen. Wenn Du genügend Motivation und Verbesserungswillen mitbringst, kannst Du genau so gut werden wie ich. Versprochen! Ich selbst habe trotz intensivem Coaching ziemlich schlecht angefangen und weiß daher mit Bestimmtheit, dass ich kein Natural bin, sondern ein ziemlicher Versager war, der sich alles erst Schritt für Schritt erarbeiten musste. Du wirst es nicht so schwer haben wie ich. Natürlich wird es kein Spaziergang, doch Du musst nicht alle Fehler machen, die ich bereits für uns beide gemacht habe. Du entscheidest selbst, wie viel mein Training Dir wert ist. Ich helfe anderen Männern, weil ich darin einen Sinn sehe. Wäre ich Millionär, würde ich es immernoch tun. Und auch Geld würde ich dafür noch nehmen, nur dass ich es dann wahrscheinlich spenden würde. Das hat einen einfachen Grund: Je mehr Leute finanziell investiert haben, desto mehr strengen sie sich an, auch etwas zu erreichen. Ich mache fast nie Werbung. Die meisten meiner Leute kennen mich entweder mehr oder weniger gut persönlich oder sind über Mundpropaganda auf mich aufmerksam geworden und haben mich angesprochen. Deshalb habe ich mich lange gefragt, wie viel angemessen ist für meine Hilfe. Ich habe das Leben mancher Männer für immer verändert. Und ich muss beachten, dass ich vier Jahre meines Lebens nichts anderem als Daygame gewidmet habe. Es hat aber nicht jeder so viel Geld. Ein Freund von mir ist spiritueller Lehrer und hat seit Jahren keine festen Preise und festgelegte Stunden mehr, sondern coacht Leute nurnoch auf Spendenbasis. Sein System hat mich überzeugt und ich mache es seit einiger Zeit genauso. Das heißt, dass ich mit jedem ernsthaft interessierten rausgehe und so viel helfe, wie es meine Kapazitäten zulassen. Du bezahlst dafür genau soviel, wie Du es in Anbetracht meiner Leistung und Deiner finanziellen Lage für angemessen hältst. Bis jetzt hat diese Vorgehensweise wunderbar geklappt und ich würde mich freuen, wenn es auch weiterhin so bleibt. Es ist für alle beteiligten das beste, weil Du Dir das Daygame-Training immer leisten kannst, ich nicht nebenbei Pfandflaschen sammeln muss und das Training die beste Qualität hat: Ich muss nicht alles auf die verabredete Coaching-Zeit zuschneiden und Du brauchst keine Angst haben, dass die Zeit nicht reicht. Ab sofort treffen wir uns so oft, wie es in Anbetracht Deines Fortschritts nötig ist. So ist nicht nur ein zeiteffizientes Training sichergestellt, sondern auch ein langfristiges und nachhaltiges. Du willst ein Daygame-Training? So läuft es ab: Schick mir einfach eine kurze Nachricht, dann kläre ich alles weitere mit Dir direkt. Wir werden uns dann einmal kurz treffen bzw. miteinander telefonieren um zu schauen, dass ich Dir auch wirklich weiterhelfen kann. Nichts ist ärgerlicher, als mit einem ungeeigneten Coach seine Zeit zu verplempern. Zur Zeit bin ich an verschiedenen Orten in Deutschland und der Schweiz unterwegs, sodass ich in den meisten Großstädten mal vorbeikommen kann. Für andere Städte, die weiter entfernt liegen (damit meine ich vor allem Wien), musst Du mir aber noch ne Anreise spendieren. „Kann ich bei Dir auch Clubgame lernen?“ Ich bin in erster Linie Daygamer. Daygame ist meine Leidenschaft und das, was ich am besten kann. Das heißt nicht, dass ich von Clubgame keine Ahnung hätte; das heißt aber, dass es genug Leute gibt, die mehr Ahnung oder zumindest mehr Erfahrung haben. Beim Daygame gibt es nicht so viel Spielraum. Ich behaupte mal, dass ich jedem vernünftigen Menschen ein auf ihn abgestimmtes Daygame an die Hand geben kann. Clubgame hingegen lässt mehr Spielraum und sehr unterschiedliche Ansätze zu. Was das richtige Clubgame für Dich persönlich ist, hängt von Deinem Charakter, Deinen Zielen und Deinen Clubs ab. Wenn ich den Eindruck habe, mich in Deinen Clubgame-Stil hineinversetzen zu können, kann ich Dir auch dabei helfen; falls nicht, kann ich Dir möglicherweise jemand anderes empfehlen. In beiden Fällen ist es jedoch unabdingbar, Dich persönlich zu kennen, anonsten kann ich nichts sagen. Solltest Du noch Fragen haben, schreib mir einfach.. Auch wenn es mal einige Tage dauern sollte – ich beantworte alle Nachrichten. Ich freue mich auf Dich! Dein Doc
  19. 2 points
    Cliprex

    Hab ich ihr Interesse verloren?

    Ich halte überhaupt nichts von auswendig gelernten Sprüchen zu P&P und C&F, da sollte jeder seinen eigenen Stil und Schlagfertigkeit entwickeln. Wenn einer nach sowas fragt hab ich immer einen schüchteren Jungen vor Augen, der dann beim Date ganz nervös auf eine Situation wartet, in der endlich mal einer der Sprüche die er so auf Lager hat passen könnte - das ist doch irgendwie blöd. Aber für ein besseres Verständnis von P&P gibt es das hier: Gruß Clip
  20. 2 points
    thundercat

    Hab ich ihr Interesse verloren?

    Dein Engagement in allen Ehren,aber wir kriegen das hier schon gut allein durchmoderiert. Nicht das am Ende noch das Wort Bullshit kritisiert wird Und nen scheiß bleiben wir immer sachlich, wir wollen nämlich auch Spaß an der Sache haben Geht für mich ganz klar als C&F durch. @TheBlackAdder steht nämlich heimlich auf DocDaygame... Muss man wissen!
  21. 2 points
    Riddik76

    Hab ich ihr Interesse verloren?

    WTF!!?? Pull&Push: ein Mann macht einer Frau ein Kompliment (Pull = heranziehen) und entwertet dieses im nächsten Schritt wieder (Push = wegstoßen). Beispiele: Mann: wow, in dem Kleid siehst du umwerfend aus (Pull) Frau: danke Mann: aber bisschen weniger Make-Up hätte nicht geschadet (Push) Mann: wow, blau steht dir echt gut (Pull) Frau: vielen Dank Mann: aber die Sneaker passen da irgendwie nicht wirklich zu (Push) Ich komme ihr mit meinem Kopf sehr nah an ihren Hals und sage "wow, du riechst voll lecker"...gehe wieder zurück...sie "danke :)"....ich gehe wieder mit meinem Kopf an ihren Hals, küsse ihn und berühre ihn dabei sanft mit meiner Zunge...gehe wieder zurück, schau sie an und sage "hmmm, schmeckt allerdings nicht so lecker wie es riecht ;)"
  22. 2 points
    Riddik76

    Hab ich ihr Interesse verloren?

    Ich texte nicht mit Kindern, sondern mit Frauen. Und gerade bei HB 8+ ist es eher kontraproduktiv ihre Bilder mit "süß" oder "oh wie wunderschön bliblub" usw zu kommentieren. Das braucht Mann nicht machen...dafür hat sie ihre Nice-Guys, die in ihrem Orbit sind und sich darauf einen Fick erhoffen.
  23. 2 points
    thundercat

    Treffen hinterfragen

    Viel zu viel rumstrategiererrei. Und damit Kokolores. Wir sind PUler. Selbsternanntes Ziel. Sex haben. Nu versteh ich an der Stelle nicht, warum man eine Shittestende Frau in diesem Fall erstmal verunsichern soll, anstatt sie einfach zu treffen.Warum sollte er sie Flaken. Sie zeigt mit dem Getipper mMn Interesse. Also hin da, frech zurückantworten und die Frau treffen, jetzt wo das Eisen noch heiß ist. In ner Woche kann die Buying Temperature schon viel weiter unten sein Is doch so witziger, halber Shittest, einfach C&F antworten und treffen. Welche Frau schreibt denn so nen Satz und meint das ernst?
  24. 2 points
    thundercat

    Hab ich ihr Interesse verloren?

    Anstatt der Frau sinnfrei Zucker in den Arsch zu blasen, könntest du dich vielleicht einfach für sie interessieren...?! Wer ist das, was habt ihr gespielt, kann das Baby was Neues? Oder möchtest du sie nicht kennenlernen?
  25. 2 points
    Dude, schlag dir deine Hollywoodkackscheiße aus dem Hirn. Es ist nie perfekt. oder zumindestens höchst selten. Game bedeutet weniger Planung, aber mehr Spontanität. Lass dich auf dein Date ein, lass dich auf die Situation ein, kletter die Eskalationsleiter hoch, bring sie zu lachen und hab nen schönen Tag. Wenn ich immer nur eskaliert hätte, wenns grade perfekt war, hätt ich verdammt viel weniger Sex gehabt. ne, das kommt erst wieder ab 30...
  26. 2 points
    Dude, nichts für ungut, Hilfsbereitschaft ist eine prima Sache, aber wenn ich deine Postings so lese, empfehle ich dir, dich erstmal selbst ein wenig schlau zu machen zum Thema Pickup. Gruß, The Black Adder
  27. 2 points
    TheCree

    Hab ich ihr Interesse verloren?

    Mach dir nicht so viel Kopf. Du musst nichts super besonderes machen. Geh einfach ne Runde mit ihr spazieren, habt Spaß dabei und komm ihr langsam etwas näher. Und ja, wenn ihr Lust habt, euch beim Bäcker ne Butterbretzel zu holen, dann tut das. In diesem Video hat der Kerl n Date auf ner Mauer im Park. Absolut nix besonderes aber es funktioniert.
  28. 2 points
    rsc

    Tagebuch eines Schissers

    So viel zum Vorsatz, haha. Es war zeitlich überhaupt nicht drin, diese Woche bin ich fast durchgängig auf Achse gewesen. Viele Termine, die mich sehr gefordert haben, aber auch lehrreich waren. Nachdem die letzten Wochen eher von Arbeit geprägt waren, stehen jetzt wieder viele soziale Aktivitäten an und jeder will was unternehmen. Ich weiß gerade nicht so wirklich, wie ich alles unter einen Hut bekommen soll. Ist ganz witzig, wie sich das manchmal ansammelt. Den Text hier schreibe ich, während ich im ICE sitze. Hach, sich über Luxusprobleme beschweren ist so typisch deutsch. Wegen des Zeitmangels und der Tatsache, dass ich morgen um 04:30 auf der Matte sein will, gibt es heute einen kurzen Beitrag. Der nächste wird dann wieder sehr ausführlich, mir schwirren da noch ein paar Sachen im Kopf rum, die ich mal loswerden muss Gewohnheiten - Teil 3 Jeden Tag schreiben Das Ding ist schnell erklärt. Ich schreibe gerne und habe die Überlegung, mir damit irgendwann finanziell ein zweites Standbein zu errichten. Die Konkurrenz ist hier groß und Übung macht nun mal den Meister. Aus diesem Grund ist mein Anspruch an mich selbst, jeden Tag mindestens 100 Wörter zu schreiben. Egal, wie scheiße es mir an einem Tag gehen mag, 100 Wörter gehen immer, das sind ein paar Sätze. Momentan sind das vor allem Texte für meinen Blog, mittel- bis langfristig sollen noch andere Texte dazu kommen. Italienisch Ich finde die Sprache wunderschön und lerne deswegen über Babbel Italienisch. In den nächsten Tagen werde ich mich zusätzlich für einen Sprachkurs anmelden. Das könnte zeitlich interessant werden. Ich bin allerdings zuversichtlich! Lesen Das Lesen ist zu meinem Ersatz für das Fernsehen geworden. Mittlerweile reizt mich fernsehen überhaupt nicht mehr. Empfinde ich als sehr gute Entwicklung. Ich will jeden Tag mindestens eine Seite lesen. Meistens sind es so 30-60 Minuten am Tag, macht dann 1-2 Bücher die Woche oder so. Passt ganz gut so und werde ich beibehalten. Der erste Like auf Facebook Oh yeeeeaaaa - und er kam nicht von meiner Mutter! Sehr schön. Schritt für Schritt das Laufen lernen. Vorgestern habe ich mich mit einem befreundeten Designer unterhalten und dem ordentlich Löcher in den Bauch gefragt. Ich will ein geiles Logo und so für meinen Blog haben und will mir das selbst beibringen. Bisher habe ich es immer geschafft, mich um die Notwendigkeit zu drücken, mich intensiv mit Bildbearbeitung zu beschäftigen. Das hier sehe ich aber als wunderbare Chance an, meine Finger mal in das Thema zu halten. Auf geht's! Diese Woche gelesene Bücher Matthias Pöhm - Nicht auf den Mund gefallen! So werden Sie schlagfertig und erfolgreicher (223 Seiten) Grundlagen der Schlagfertigkeit: Je größer der gedankliche Bogen, den man noch ergänzen muss, umso schlagfertiger wirkt die Antwort. Je absurder das Szenario, desto schlagfertiger wirkt die Erwiderung. Schlagfertige Menschen zeigen Ecken und Kanten und geben null Ficks darauf, ob andere schlecht über sie reden könnten. Unangenehme Fragen mit Nonsens beantworten kann sehr schlagfertig wirken "Das Leben ist ein Spiel, dessen Spielregel Nummer Eins lautet: Das ist kein Spiel, das ist todernst." Jeder spielt im Prinzip dem anderen etwas vor, und alle halten es für das echte Leben. Brich aus dieser Denke aus und du wirst sehen, wie du die Welt verformen kannst. Die Welt ist immer nur so ernst, wie du sie sehen willst. Spontane Schlagfertigkeit aus der Situation Stimm dem Vorwurf voll und ganz zu, aber derart übertrieben, dass es lächerlich wirkt. Bsp.: "Fett biste geworden!" - "Jope, mein Bürostuhlverschleiß schießt allmählich durch die Decke." Entwerte einen Vorwurf, indem du es als die Meinung des Angreifers darstellst. Bsp.: "Du hast die Unterlagen verschlampt." - "Das ist deine Meinung. Schau lieber noch mal richtig nach, bevor du mit Vorwürfen um dich wirfst." Wiederhole den Vorwurf mit der zusätzlichen Einleitung: "Du findest ...", und im Anschluss: "Das ist dein Problem." Bsp.: "Was ist das denn für ein Mist?" - "Du findest, das ist Mist. Das ist dein Problem." Stelle dir vor deiner Antwort die Frage: Welchen Nutzen kann diese Attacke für mich haben, welchen Nachteil könnte sie für den Angreifer haben? Bsp.: "Dich haben Sie als Kind wohl fallen gelassen!?" - "Seitdem habe ich keine Flugangst mehr." Leite deine Antwort mit "Du willst damit sagen..." ein. Danach kannst du eine beliebige Interpretation folgen lassen. Bsp.: "Gestern hast du das Gegenteil behauptet." - "Du willst damit sagen, ich lerne schnell dazu." Gib eine Antwort, die den Angreifer im schlechten Licht erscheinen lässt. Mach den Gegenangriff möglichst indirekt. Bsp.:"Wir reden miteinander, wenn du wieder nüchtern bist." - "Nüchtern bist du leider nicht zu ertragen." Antworte mit der Schablone "Lieber... als..." Bsp.:"Die Schuhe passen nicht zu deinem Pullover." - "Lieber unpassende Schuhe als unpassende Bemerkungen." Wenn dich jemand mit etwas Negativem vergleicht, lobe den Vergleichsgegenstand. Bsp.:"Du bist gebildet wie mein Dackel." - "Da hast du aber einen pfiffigen Dackel." Bei versteckten Angriffen sprichst du in aller Deutlichkeit das aus, was der Angreifer nicht auszusprechen wagt. Bsp.:"Das ist im Prinzip ein ganz einfaches System." - "Du willst mir praktisch sagen, wer so einen einfachen Kaffeespender nicht bedienen kann, ist debil?" Bei Angeberei: Mach dich bewusst klein. Gib dich als Verlierer bekannt. Bsp.: "Ich lachse jedes Wochenende eine andere Alte um." - "Mich beachtet keine Frau. Wahrscheinlich bin ich zu hässlich und zu uninteressant." Formulier einen giftigen Vorwurf so um, wie ein Gentleman es vernünftig und höflich ausgedrückt hätte. Alternativ kannst du die Emotionslage des Angreifers beschreiben. Bsp.: "Kümmer dich gefälligst um deine eigenen Angelegenheiten." - "Du willst deine Arbeit also alleine tun. Alles klar." Schlagfertigkeit in Wortgefechten, Diskussionen... Warte nicht, bis der andere das Wort ergreift. Sprich zuerst. Ergreife in bedrohlichen Gesprächssituationen die Initiative. Deine Position ist immer günstiger. Wer Aufgaben stellt, ist in der besseren Position. Gib die Anzahl der gewünschten Antworten vor. Mach statt einer Frage eine Aussage und schau den anderen fragend an. Unterstelle etwas, indem du eine Vermutung als Voraussetzung mit in die Frage nimmst und nur noch ein Detail nachfragst. Nach einem Fragezeichen solltest du nichts mehr sagen. Eine einer Frage vorangestellte Aussage konstruiert ein Szenario, das meist unüberprüft bleibt und aus dem heraus der Befragte dann antwortet. Menschen reden bereitwilliger, wenn man vorher etwas sagt, worauf sie stolz sein können. Nimm dem Befragten die Entscheidung im Prinzip bereits ab und lasse den anderen nur noch zwischen zwei Alternativen aussuchen. Konstruiere ein Szenario, aus dem heraus du den anderen eine Frage beantworten lässt. Mit dem Was-wäre-wenn-Fragen kannst du Stellungnahmen zu einer Situation herausfordern, die in dieser Form gar nicht existiert. Mit Doppel- oder Mehrfachfragen bringst du selbst wortkarge Menschen zu einem längeren Redeschwall und gewinnst Zeit, um selbst deinen nächsten Schritt zu planen. Beginn deine Frage mit "Findest du nicht auch" oder "Du bist mit mir doch einer Meinung" um die wahrscheinliche Antwort in deinem Sinne sicher zu bekommen. Lass den anderen irgendeinen Begriff aus seinen Ausführungen definieren. Durch eine Definitionsfrage bringst du den Befragten meist in eine bedrohliche Situation. Wenn du einen zusätzlichen Gedanken während deiner Ausführungen hast, so sprich ihn nicht aus. Dies verhindert Langatmigkeit. Wenn du dich durch eine Frage oder einen Vorwurf bedroht fühlst, frage den anderen irgendetwas. Die Rückfrage verblüfft, gibt Zeit zum Nachdenken und vertauscht die Rollen. Es gibt einen universellen Verstärker für jede schlagfertige Antwort: Füg an jede schlagfertige Antwort den Namen des Angreifers an. Mach als Erwiderung eine klare unmissverständliche Aussage und füg dahinter noch eine Frage an. Das bringt den anderen in den Antwortreflex. Wenn du in einer Fragerunde Rede und Antwort stehen musst, dann wende deinen Blick vom Fragesteller ab, sobald du die Frage beantwortet hast. Geh nicht auf den Vorwurf an sich ein, sondern stell konkretes Handeln in der Zukunft in Aussicht. Weiche unangenehmen Fragen aus, indem du zu irgendienem Stichwort aus der Frage eine beliebige Aussage machst und dann ohne Pause den Frager mit artverwandten Aussagen überschüttest, die alle im positiven Grundton gehalten sind. Wenn dir jemand an den Kopf wirft, dass du mit deinen Aussagen danebenliegst, gib direkt oder durch die Blume zu verstehen, dass er das mit seiner Vorbildung gar nicht beurteilen kann. Lass dich nicht auf die Details des Fragestellers ein. Sprich von einem vorrangigen Ziel. Sobald du eine Aussage hörst, bei der eine Unterstellung mitschwingt, unterbrich unmittelbar und stell die Aussage kategorisch richtig. Du kannst viele Fragen umschiffen, indem du mit deiner Pauschalformulierung konterst: "Es geht nicht darum ..., sondern ..." Geh nicht inhaltlich auf den Angriff ein. Analysier und bewerte die Art des Angriffs." Selbstbehauptung Wenn du unter dem Verhalten eines anderen Menschen leidest, ist es allein deine Aufgabe, aufzustehen und dein Anliegen zu artikulieren. "Es gibt immer Menschen, die tun mit Erfolg genau das, wovon du sagst, dass es unmöglich wäre." <--- GOLD! Wenn sich dir gegenüber jemand im Ton vergreift, so steh auf, schau ihm in die Augen, geh vielleicht sogar noch einen Schritt auf ihn zu und sag ganz ruhig:"Das ist nicht die Art, die ich gewohnt bin mit mir zu reden, komm wieder, wenn du einen normalen Ton gefunden hast. Danke!" Mit einem "Danke" am Ende eines klaren Aussagesatzes bestimmst du das Ende des Gesprächs. Wenn dir jemand einen Vorwurf macht, weise die Anschuldigung kategorisch zurück. Sag die Zauberworte: "Nein, falsch..." Steh unerwarteterweise zu dem, was man dir vorwirft. Was der Angreifer als verwerflich definiert, zerbröselt in dem MOment, wenn du voll und ganz dazu stehst. Der sanfte Weg, mit Angriffen umzugehen "Eine Hand, die du nicht abhacken kannst - schüttle sie." Generell: Gehe nicht auf Konfrontationskurs. Versuche nicht, dem Gegenüber zu beweisen, dass du im Recht bist. Ein Mitmensch, der dir wohlgesonnen ist, ist 1000-mal mehr wert als ein kurzfristig gewonnener Sieg, der einen Verlierer hinterlässt. Es gibt keine lächerlichen Ansichten. Lass den anderen spüren: Ich kann dich verstehen, deine Position hat auch eine Berechtigung. Das wichtigste Wort im Leben eines jeden Menschen ist sein eigener Name. Sprich deine Mitmenschen mit ihrem Namen an und sie werden versöhnlicher auf dich reagieren. Wenn dich jemand angreift, dann ist desa oft nur die Spitze des Eisbergs. Manchmal greifen Menschen dich an, suchen aber eigentlich nur Anerkennung. Es muss nicht immer zwingend mit dem zu tun haben, was du gesagt hast. Manchmal hat es nur mit dem zu tun, was du in dem anderen ausgelöst hast. Keiner zwingt dich, sich zu ärgern. Ärger und Wut zu haben ist kein Naturgesetz, du kannst es beeinflussen. Wenn du dich über etwas aufregst, so gibt es meistens drei mögliche Ursachen: Im Grunde wärst du gern so wie der, über den du dich ärgerst. Verhasste Schwächen von dir selbst. Die Erinnerung an Schwächen anderer Leute, unter denen du gelitten hast. Bitte um Verzeihung, ohne dich zu rechtfertigen. Es beruhigt den Angreifer fast nie, wenn du eine Erklärung für dein Fehlverhalten liefern kannst. Bau keine Gegenposition auf. Wenn du eine Gegenposition aufbaust, stellst du eine Festungsmauer in die Gegend, auf die jeder Gegner mit Leichtigkeit seine Waffen richten kann. Wenn er hingegen keine Mauer sieht, ist seine Waffe sinnlos geworden und er wird sie wieder wegstecken. Du musst entscheiden, was für dich wichtiger ist: dich zu behaupten (dem hab ich's jetzt aber gezeigt) und dann wertvolle Energie in die Aufrechterhaltung einer Feindschaft mit Gegenattacken und Rachefeldzügen zu verschwenden - oder aber nachzugeben, die gute Laune zu behalten und aus einem möglichen Feind einen guten Nachbarn zu machen. Mit aber machst du alles zu nichte. Menschen reagieren körperlich auf dieses Wort, es löst einen Widerstand aus. Zitiere den anderen während des Gesprächs. DU gibst ihm dadurch das Gefühl von Bedeutung. Warum dieser Moment genauso wichtig ist wie jeder andere Wenn die Welt in einer Stunde unterginge, was würdest du tun? So oder so ähnlich lautete die Frage, welche Augustinus gestellt wurde. Augustinus mähte gerade im Klostergarten Gras, als sich einer der Mönche mit dieser Fragestellung an ihn wandte. Seine Antwort war: „weitermähen“. So schlicht und kurz diese Anekdote auch sein mag, so wertvoll ist doch der Kern, der sich darunter verbirgt. Jeder Moment ist genauso wichtig wie jeder andere auch. Jep, auch dieser Moment, den wir gerade erleben – ich, während ich diesen Text verfasse, und du, während du diesen Text liest. Wenn wir uns vollkommen auf den jetzigen Moment einlassen, dann kehrt Ruhe in uns ein. Es ist völlig wumpe, ob du gerade in einer überfüllten Bahn sitzt und den Schweiß fremder Menschen gefährlich nah an deinem Gesicht spürst. Egal wie hart deine momentane Situation auch sein mag, egal wie schwer sich die Zeit gerade für dich anfühlt – dieser Moment ist genauso wertvoll wie jeder andere auch. Wir sind nur zu verwöhnt. Wir lamentieren, wo es nur geht. Um es mit den Worten von Henry D. Thoreau in seinem Buch Walden zu formulieren: "Aber die Menschen haben es so weit gebracht, dass sie häufig nicht aus Mangel am Nötigen, sondern aus Mangel an Leckerbissen verhungern. Ich kenne eine brave Frau, die meint, ihr Sohn sei gestorben, weil er nur Wasser trank." Das Problem ist nicht der Moment oder die Tätigkeit, die wir gerade ausführen, sondern unsere geistige Haltung. Wir sind liebend gern bereit, die vermeintlich schönen Momente mit offenen Armen zu empfangen. Die nicht so schönen Momente meiden wir aber wie der Teufel das Weihwasser. Der Umstand ist nicht das Problem, sondern unsere Interpretation des Umstandes. In dem Moment, in dem wir eine Tätigkeit oder ein Gefühl als schlecht bewerten, setzen wir uns selbst einen Rahmen, aus dem heraus wir uns auch nur schlecht fühlen können, wenn wir die Tätigkeit ausführen oder das Gefühl erleben. Der innere Widerstand in uns macht aus der kleinsten Mücke einen Elefanten mit ordentlich Hubraum. Unlust macht sich in uns breit. Manchmal schieben wir die kleinsten und einfachsten Aktivitäten tage-, wochen- oder monatelang vor uns her. Der Zeitaufwand, den wir für das Unterdrücken unseres Pflichtgefühls aufwenden, ist dabei häufig genug sogar größer als der Zeitaufwand für die Aktivität an sich wäre. Meistens retten wir nun mal keine Einhörner Dabei sind es die einfachsten Tätigkeiten, die uns am meisten weiterbringen können. Die niedersten Arbeiten können uns unserem selbst sehr nah bringen. Wenn wir sie bewusst erleben, jede Sekunde davon wahrnehmen und nicht nur die Sekunde herbeisehnen, in der wie endlich fertig sind, dann werden wir merken, dass dieser Moment eigentlich sehr schön ist. Wir sind im Einklang mit uns und tun etwas, das seit Jahrtausenden schon Menschen getan haben, wir sind mit ihnen verbunden. Ob es nun um das Wäsche waschen, Staubsaugen oder Aufräumen der Wohnung geht, all diese Dinge sind Teil des Lebens. Diese Dinge sind notwendig, um die vermeintlich „schönen“ Dinge des Lebens noch mehr genießen zu können. Die meiste Zeit über sind wir nun mal nicht Fallschirmspringen, wir klettern meistens nicht auf dem Mount Everest, retten keine Einhörner vor dem Ertrinken oder sorgen für den Weltfrieden. Viel eher sind die meisten Momente schlicht und können unscheinbar sein. Das heißt aber nicht, dass diese Momente nicht genauso wichtig sind wie die vermeintlich tollen Momente, in denen so wahnsinnig viel passiert und wir aufregende Dinge erleben. Uns das hin und wieder vor Augen zu führen erspart uns sehr viel Kummer und Sorge. Cheers, rsc
  29. 2 points
    TheBlackAdder

    Problem mit Verheirateter Frau

    Moin, ich denke, du lügst dir da zum Teil selber was in die Tasche: Wenn das so ist (und da bin ich mir bei dir nicht so sicher...), warum schnackst du dann ständig mit ihr über ihren Mann? Dann hier: Warum beschäftigst du dich damit dauernd? Kann dir doch komplett egal sein, wenn du nicht am ominösen "Mehr" interessiert bist?! Natürlich denkst du dran! Ist ja auch gut so. Wie Riddik76 schon geschrieben hat: C&F und zweideutige Bemerkungen sind immer eine coole Sache. Ob sie was trinkt oder nicht, sollte für die Verführung nicht relevant sein (wenig trinken finde ich besser, besoffene Frauen sind eher so Abturner) Klar könnte was gehen. Das weiß man vorher nie mit Sicherheit... Hierzu: - sei nicht needy (wichtig) - am günstigsten ist es natürlich in trauter Zweisamkeit (spätere Stunde :-) - laber nicht von ihrem Mann und geh auch nicht darauf ein - falls sich eine gute Gelegenheit bietet und sie (natürlich) kommt mit sowas wie "nein, das dürfen wir nicht usw.", sagst du einfach "Ja, du hast Recht... was machen wir hier nur...?" und dann schön durcheskalieren :-) Wenn es bei der BParty situativ nicht passt, bleib locker, hab eine coole Party und lad sie zu einem Abend separat ein. Gruß, The Black Adder
  30. 2 points
    Moin, Bei anderen versuchen, ist immer eine gute Idee... ;-) Was mir generell auffällt: Du redest zu viel/problematisierst zu viel. Das ist gerade in dem konkreten Beispiel nicht gut. Sie will erstmal nur eine zwanglose und diskrete Affäre und du kommst ihr mit Beziehungsproblemen/-themen. Problem war (wie so häufig übrigens): Sie will ne Affäre und du kannst dir sofort "mehr" vorstellen. Das hat sie auch geschnallt, spätestens als du gefragt hast: Das Gerede über ihre aktuelle Beziehung und dein Beziehungsgelaber war ein absoluter offturn. Dein Frame war: - ich will mit dir eine Beziehung - ich will, dass du dich von deinem Mann trennst Das ist zwar auch ein klarer Frame, aber er passte halt nicht zu dem Mädel. Wenn dein Ziel war, mit dem Mädel eine Beziehung zu haben (was ich nicht für sinnvoll halte, zumal du sie kaum kennst), dann war der Frame schon OK. Wenn dein Ziel war, ne heiße Nummer zu schieben, dann wäre folgender Frame günstiger: - ich bin für eine diskrete Affäre zu haben - ich dränge dich nicht, deine aktuelle Beziehung zu verändern/zu beenden Sie wollte von dir hören, dass du ihre Bedenken zerstreust und die Verantwortung übernimmst. Hast du aber nicht getan. Ergebnis: s. oben. OK, was genau hast du draus gelernt? Das kann ich noch nicht genau erkennen... Gruß, The Black Adder
  31. 2 points
    TheCree

    Geringe Attraktivität

    Da hätte ich mich wohl auch zurückgezogen. Klingt nach Desinteresse und/oder Stock im Arsch. Auf jeden Fall kein Gespräch, das man weiter führen will. Von daher gibts auch keinen Grund da noch länger im Gespräch zu verharren. Fand ich sehr cool von dir. Schön frech etwas Kontra gegeben. Ich freu mich immer, wenn ich mal auf eine treff, die solche Sprüche raushaut. Der Typ war aber scheinbar ein Loser. Sorry aber wer nach so nem kleinen frechen Spruch gleich beleidigt ist, ist definitiv kein harter Kerl. Gut, dass du gegangen bist, nach dem nächsten Spruch von dir hätte er wohl das Heulen angefangen. Definitiv, ja! Ja, auch da ist wohl was dran. Wobei es mit den beiden Typen wohl auch einfach nicht gepasst hat. Der eine wusste nicht mal mehr, was er eigentlich trinkt und der andere fängt gleich an zu weinen, wenn du ihm nen frechen Spruch drückst. Vergessen und weitermachen! Hast du insgesamt aber gut gemacht!
  32. 2 points
    Riddik76

    Geringe Attraktivität

    Das ist kein Schritt, sondern ein Sprung und Sprünge helfen Anfängern nicht weiter, denn dann verlieren sie den Spaß, den man dafür benötigt um sich weiterzuentwickeln. In der Verführung geht es von Anfang an - also vom Approach bis zum Sex - schrittweise voran. Egal ob du Direct oder Indirect öffnest. Somit bist du nicht in dem Gedankenkonstrukt von "welchen Pulli soll ich nehmen" hin zu "Was ist deine Lieblingssexstellung", sondern von "welchen Pulli soll ich nehmen" hin zu "lass mal was trinken gehen". Um einer Frau (hier, für Ositas, natürlich umgekehrt gesehen) zu verstehen zu geben, dass ich mit ihr gerne was trinken gehen möchte, weil ich sie kennenlernen will muss ich keine sexuelle Themen anschneiden oder irgendwelche intellektuellen Gespräche führen. Das ist Selbstverarsche hoch 10. Mit solch einem Bullshit habe ich es mir in meiner Anfangszeit auch schöngeredet, wenn ich Angst hatte sie einfach nach der Nummer zu fragen. Du hast sie nicht nicht nach der Nr gefragt hast, weil du die Situation nicht ausnutzen wolltest, sondern weil du Angst hattest abgewiesen zu werden. Werd dir dessen bewusst, dass du dich dadurch komplett entmannst. Du hast bock die Frau, mit der du dich gerade unterhältst wiederzusehen, dann hol dir ihre Nummer. Die Überleitung nicht schaffen...als Anfänger könnte man denken, eine Frau nach ihrer Nr zu fragen wäre Raketenwissenschaft. Folgendes langt als Überleitung: Da muss man auch nicht drauf "hinarbeiten" oder sonstiges. Einfach aus dem Gespräch raus: er: bli sie: bla er: blub sie: du machst einen sympathischen Eindruck. Wir können ja mal was zusammen trinken gehen oder, was ich vorher manchmal noch "einbaue", ist im PU ein sogenannter False-Time-Constraint: sie: bli ich: bla sie: blub ich: Verdammt, ich hab eigentlich garkeine Zeit, weil ich unterwegs zu einem Kumpel bin/gleich noch ein Meeting habe/whatever. Du machst allerdings echt einen sympathischen Eindruck. Wir können ja mal was trinken gehen und dann unterhalten wir uns weiter. Mehr ist die Überleitung nicht. Hier kannst du z. B. aufgrund seines letzten Satzes das Thema auf "Arbeit" lenken: du: du bist also Experte. Hast du beruflich mit Mode zu tun oder guckst du nur jeden Tag Shopping Queen? er: nein, ich bin bliblablub. Was machst du? usw Hier kannst du z. B. auf "Sport" lenken: du: ach so. Wieso hast du keine breiten Schultern, wirken die Shirts nicht bei dir oder treibst du keinen Sport? Kommt besonders gut, wenn man an seinem Körperbau sieht, dass er oft trainiert. Auch wenn dir nix einfällt kannst du immer das Thema wechseln. Da ist nix schlimmes bei. In unserer Höher-Schneller-Weiter-Gesellschaft wird vermittelt, dass alles was man macht immer perfekt sein muss. Aber das muss es nicht und wird es auch nie werden. Du hast, egal in welchem Monat du dich befindest, immer Gesprächsthemen: November/Dezember: - hast du eigentlich Weihnachtsurlaub geplant oder bleibst du hier? - gehst du auf den Weihnachtsmarkt oder ist das nicht so deins? Januar/Februar: - wie war dein Weihnachtsfest? Warst du im Urlaub? - wie hast du Silvester verbracht? - hast du Snowboardurlaub geplant oder ist das nicht so deins? März: - hast du eigentlich über Ostern Urlaub und fährst weg? Fühjahr/Sommer: - hast du schon Sommerurlaub geplant? Wo geht es hin? Wieso geht es da hin? Herbst: - wie war dein Sommerurlaub? Wo warst du und was hat dir dort am Besten gefallen? - hast du noch geplant in die Sonne zu fliegen? Im Herbst ist hier ja immer so doofes Wetter. und dann ist das Jahr auch schon wieder rum und es ist wieder Weihnachten. Das ganze Jahr über kannst du also ganz einfach auf ein schönes Thema, nämlich "Urlaub", switchen. "Perfekt, danke dir für deine Hilfe. Wenn es dir passt würde ich mich mit einem Kaffee revanchieren." Aus folgendem Buch habe ich viel mitgenommen, wie man mit fremden Menschen ins Gespräch kommt. Nicht nur mit Frauen, sondern auch im Arbeitsumfeld, auf Tagungen usw: https://www.amazon.de/Wie-man-das-Eis-bricht/dp/3868824693/ref=sr_1_18_sspa?ie=UTF8&qid=1511612866&sr=8-18-spons&keywords=smalltalk&psc=1
  33. 2 points
    Jetzt mal eine ganz dumme Frage, die mir da in den Kopf schießt: Wie macht man das denn in diesem Fall mit der Verhütung? Also bezogen auf Krankheiten? Jedes mal das Gummi wechseln, wenn man die Dame wechselt? Und da alle fröhlich erzählen, wie sie auf "offene" Gedanken gekommen sind, hier mal meine Geschichte: Bei mir fingen diese Gedanken relativ früh an. Schon während meiner ersten Beziehung mit rund 18 Jahren hatte ich mich gefragt, was eigentlich Liebe ist. Und dabei kam ich zu dem Punkt, dass Liebe ja nicht einfach nur Freundschaft mit Sex ist. Umgekehrt hat das für mich bedeutet, dass wenn man der Liebe den Sex wegnimmt, man nicht automatisch bei Freundschaft landet. Sex ist also kein elementarer Teil der Liebe. Folglich sollte eine Liebesbeziehung auch nicht daran scheitern, wenn man Sex mit andern hat. Dazu kam ein Gleichnis aus dem Religionsunterricht (welch Ironie...). Es ging um eine Prinzessin, die einen Vogel unbedingt haben wollte und diesen in einen goldenen Käfig sperrte. Mit der Zeit lernte sie den Vogel immer besser kennen und fing an ihn wirklich zu lieben. Da sie ihn von Herzen liebte, wollte sie nur das Beste für ihn. Also ließ sie ihn frei, obwohl sie wusste, dass sie ihn dadurch vielleicht verlieren würde. Und ähnlich sehe ich es auch mit dem Sex in Beziehungen: Sex ist eine wundervolle Sache, warum sollte ich meiner Partnerin diesen also verbieten bzw. beschränken, wenn ich nur das Beste für sie will? Mal angenommen, ich könnte jetzt entscheiden, wie der Abend meiner Partnerin verläuft. Entweder sie sitzt allein daheim und langweilt sich oder sie erlebt eine unvergessliche Nacht. Wenn ich sie wirklich liebe, würde ich ihr dann nicht die unvergessliche Nacht wünschen? Und dann kam es schließlich auch zu einem passenden Schlüsselerlebnis: Meine damalige Freundin und ich führten eine Fernbeziehung, da sie an einem anderen Ort studierte. Das Studium hatte erst angefangen und sie fühlte sich dort zunächst etwas allein, da sie ein absoluter Familienmensch war. Bald lernte sie im Wohnheim ein paar Leute kennen, unter anderem auch einen Typen, der schon etwas weiter im Studium war und ihr am Anfang etwas zur Seite stand. Nachdem sie auf einer Party dann mal von einem anderen Typen bedrängt wurde und der oben genannte Kerl sie elegant aus der Situation holte und nach Hause begleitete, Küsste sie ihn. Ob noch mehr passiert ist, weiß ich bis heute nicht, wobei mir das aber auch absolut egal ist. Am nächsten Tag hat sie mich angerufen, mir zuerst von der Belästigung erzählt und dass sie Angst hatte usw. Dann fing sie an zu weinen und erzählte mir von dem Kuss. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich in diesem Moment überhaupt nicht eifersüchtig oder sauer war. Ich war nur froh, dass sie jemanden hatte, der sich um sie kümmert und auf sie aufpasst. Ich wusste, wie schwer es ihr fiel, von mir getrennt zu sein. Da war es doch toll, dass sie jemanden hatte, der ihr ein gutes Gefühl gab. Darum fragte ich auch nie nach, ob da mehr passiert ist. Es war und ist mir egal. Ich war einfach nur froh, dass es ihr gut geht und es jemanden gibt, der ihre Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit befriedigt, während ich es nicht tun kann.
  34. 2 points
    Prince_Boring

    Geringe Attraktivität

    Also das klang so, als wäre der Typ selber interessiert dran, dass auf die Flirtschiene zu lenken. Klingt blöd, aber im Prinzip hast du doch nichts zu verlieren. Fragst du nicht nach der Nummer siehst du den Typ nie wieder. Fragst du nach der Nummer, findet er das im schlimmsten Falle zu direkt und du siehst ihn auch nie wieder. Wenn die Alternative Nichtstun ist, dann ist nach der Nummer fragen eindeutig die bessere und erfolgversprechendere Variante. Das frau/man es dann in der Praxis so nicht immer hinkriegt ist auch klar. Aber vlt. ist es etwas leichter, wenn man rationalisiert, dass es durch nach der Nummer fragen nur besser werden kann, solange die Alternative Nichtstun ist und man keinen magischen Pick Up Cat Tipp hat, das ganze total elegant, souverän und verführerisch weiter zu führen.
  35. 2 points
    Moin, Das trifft auf den zweiten Teil ("Und falls du nur auf ne Sexgeschichte raus willst, das kann ich gar nicht gebrauchen.") zu. Der erste Teil ("weil sonst interessiere ich dich auch nicht oder wies mir geht ") deutet eher auf Comfortmangel hin. Prüf mal deine Kommunikation davor mit ihr kritisch daraufhin. Kann aber auch sein, dass sie einfach ne Schraube hat. Kann man vor dem Hintergrund, dass wir dein Geschreibe mit ihr nicht kennen, nicht beurteilen. Generell gut, dass du ein Date mit ihr ausgemacht hast. Schlecht allerdings, dass sie das Ganze jetzt schon in Frage stellt... Kino ist auch nicht gerade die ideale Aktivität für ein erstes Date, das mal nur am Rande und für den nächsten Fall. Als Antwortidee: "Klar interessierst du mich! Darum möchte ich dich ja näher kennenlernen. Wir sehen uns dann am XXX." Gutes Gelingen! Gruß, The Black Adder
  36. 2 points
    In dem du es akzeptierts, dass es aus und vorbei ist. Und das für immer. In dem du akzeptierst, dass das Leben eben kein scheiß Hollywood- Film ist. Und indem du dir selber mal klar wirst, was DU eigentlich aus deinem restlichen Leben noch machen willst. Du sagst, du hättest viel über Borderline gelernt/gelesen, what ever... dann muss dir doch auch klar sein, dass du mit dieser Frau langfrisrtig, nein nicht mal mittelfristig, hättest glücklich werden können, wenn du auch nur ansatzweise frisch in der Birne bist. Und es hätte auch nichts geändert, wenn das 3 Monate statt 3 Wochen gedauert hätte... das Drama wäre mindestens dasselbe gewesen... Ich verstehe noch nicht so recht, was du dir hier erwartest.... aber da du schon fragst, lege ich dir diesen Thread ans Herz: Wenn du es willst, gelingt es, aus dem Loch herauszukommen.
  37. 2 points
    Auch wenn es leicht am aktuellen Thread vorbei geht, wiederhole ich nochmal meine Fragen: - Bist du aktuell in einer Beziehung? - Warst du schon mal verheiratet? - Hast du Kinder? Ich gehe mal in Vorleistung: Ich bin seit 9 Jahren in einer Beziehung, seit einem Jahr verheiratet, seit 2 Jahren Vater. Wir haben mehrere sehr schwere Phasen durchgemacht wo wir kurz vor einer Trennung waren und diese Phasen zu überstehen hat unsere Beziehung auf ein neues Level gehoben.
  38. 2 points
    Ositas

    Geringe Attraktivität

    Hat nur eindeutig zu lange gedauert bis ich mal auf den Trichter gekommen bin. Rückblickend hätte mir das echt früher auffallen müssen, war ja nicht die erste derartige Aktion. Und das eigentlich Bekloppte ist, dass ich sein "schlechtes Verhalten" auch noch "belohnt" habe, sei es einfach durch Treffen an sich oder irgendwelche anderen Dinge. Sei's drum - next.
  39. 2 points
    xbloodx

    Wie weiter schreiben?

    Lieber Threadersteller, ich antworte dir morgen hier im Thread, PN mag ich nicht so, wir wollen unser Wissen ja teilen bis morgen
  40. 2 points
    Ich muss zugeben das meine Beispiele nicht besonders gut waren, Essen gehen und Cocktails trinken sind natürlich Dinge die ich schon mit anderen Frauen gemacht habe. Ich würde aber nicht ins Theater, Museum oder Ausstellung mit einer anderen gehen, ich würde in kein schickes/teures Restaurant gehen, ich würde keinen Tanzkurs oder ähnliches machen. Hoffentlich wird klarer worauf ich hinaus wollte. Die restlichen Fragen die ich finde, werde ich mal in Form einer Liste beantworten ohne sie zu zitieren, ich hoffe ihr seht den Zusammenhang. - Übernachten ist erlaubt, wenn es sich aufgrund von Alkoholkonsum oder Entfernung nach Hause nicht anders ergibt - "Dating" im Sinne von Online Dating, Tinder oder ähnlichen Apps mache ich nicht, da meine Frau Lehrerin ist ;-). Statt dessen sind wir im Joy angemeldet und treffen uns von Zeit zu Zeit mit Paaren mit gleichen Interessen. Wenn ich im Club eine anspreche dränge ich das Gespräch nicht in die Richtung, bin aber auch ehrlich, wenn ich gefragt werde - ich kenne Paare viele Paare die offen sind, ich kenne keins was "don't ask, don't tell" lebt und wo ich sagen würde das es Beziehung ist in der ich gern sein würde. Will da niemanden schlecht reden, weil jeder für sich entscheiden muss was er möchte, aber Ehrlichkeit und Offenheit zueinander sind 2 Grundpfeiler unserer Beziehung und deswegen ist das nichts für uns Eifersucht als biologische Veranlagung zu beschreiben finde ich mehr als fragwürdig im speziellen nachdem was ich sonst von dir @DoktorDaygame hier gelesen habe (was nicht heißt, dass ich deine Meinung nicht akzeptiere, ich verstehe sie nur nicht). An der Stelle nochmal ein tolles Zitat: "Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft!" Eifersucht sind für mich primär Missgunst und Besitzansprüche an meinen Partner und beides lehne ich ab. Ich würde es als Vertrauensbruch empfinden, wenn meine Frau mir nichts mehr erzählen würde. Wie ich bereits geschrieben habe, muss ich nicht jedes Details, jede Stellung und jeden Laut wissen der geschehen ist, aber wenn sie vor mir sitzt und mit einem breiten Grinsen im Gesicht von einer tollen Nacht erzählt, dann freue ich mich für sie und jedes Mal entfacht in mir ein kleines Feuer es ihr beim nächsten Sex noch härter und besser zu besorgen als der andere Typ/die andere Frau. Natürlich ist das Eifersucht, aber nicht als etwas negatives, sondern als Bestätigung, dass ich diese Frau so liebe und mit ihr zusammen sein will. Wenn es mich nicht interessieren würde, dann kann ich mir nicht vorstellen weiter mit ihr zusammen zu sein zu wollen. Wenn es mich verletzen würde oder ich es als unhöflich empfinden würde, dann hätte ich mich nicht auf eine offene Beziehung eingelassen. Abschließend will ich dazu noch sagen, dass ich nichts von dem was ich heute geschrieben habe, vor 10 Jahren für möglich gehalten hätte. Es ging gegen so viele Werte und Prinzipien von mir, dass ich mich als Spinner abgetan und mit dem Kopf geschüttelt hätte. Heute bin ich ausgeglichener und erfahrener und kann mir nichts anderes mehr vorstellen.
  41. 2 points
    Was ich mich bei sowas ja immer frage, warum man sich in eine Beziehung begibt/bleibt, die nicht mit dem eigenen Lebenskonzept vereinbar ist. Okay, dass kann mal passieren wenn man jung ist oder man reitet ein Weilchen ein totes Pferd, aber in der Situation zum notorischen Fremdgeher zu werden, ist halt in meiner Welt keine Option. Ich wünsche deiner Freundin, dass du auch irgendwann auf den Trichter kommst, was du da fabrizierst und die Eier hast, dich zu trennen. Und hoffentlich auch den Verstand, ihr nix von dem Ganzen auch noch aufzutischen. Trenn dich und gibt der Frau, die du angeblich "liebst" die Möglichkeit, nen Typen zu finden, der sie nicht nach Strich und Faden verarscht. Das hat sie nämlich wahrscheinlich nicht verdient. Das ist das, was ich tun würde...
  42. 2 points
    TheCree

    Tagebuch eines Schissers

    Sehe ich ähnlich... Bei dem ganzen Selbstoptimierungswahn heutzutage vermisse ich manchmal die Leute, die einfach 5 gerade sein lassen und ihr leben genießen...
  43. 2 points
    Ositas

    Geringe Attraktivität

    Aloha! Also, ich hab festgestellt, dass man den 11.11 auch als Glücksbärchen gut überleben kann. Unterwegs ging bei mir hinsichtlich Kontaktaufnahme noch nicht so viel, aber später sind wir in ne Kneipe gegangen und da lief's dann für meine Verhältnisse echt ganz gut. Zuerst hat uns ne größere Gruppe angesprochen, bin da mit ner Giraffe ins Gespräch gekommen und dann haben wir nach ner Stunde die Nummern ausgetauscht. Gespräch hab ich gut hinbekommen, allerdings hat er da auch mega geführt, sodass ich da meine Komfortzone nicht großartig verlassen musste, um das mit der Nummer zu klären oder so. Bin dann später mit ner Freundin an die Theke, um Getränke zu holen. Und, oh Wunder, da ist mir ein freundlich wirkender Braunbär ins Auge gesprungen. Mein erster Gedanke: "Ok, einen besseren Aufhänger wirst du wohl heute nicht mehr kriegen, den sprichst du jetzt an." War dann aber doch nicht so einfach, wie ich gedacht hab. Ich war dezent nervös Aber ich hab's dann trotzdem gemacht und war gar nicht so schlimm. Hab mich daneben gestellt, geguckt, er hat geguckt, hab meine Gummibärchen gezückt und gefragt ob er auch eins will. Er hat gelacht und meinte dann: "Jetzt werde ich schon dazu verleitet, meinen Nachwuchs aufzufressen". Und ab da, war das Gespräch dann auch schon am laufen. Zugebenermaßen funktioniert sowas wahrscheinlich auch nur an Karneval, aber mir war erstmal wichtig, in die Richtung überhaupt mal die Initiative zu ergreifen. Und angerufen hat er eben auch schon, also hab ich mich soweit ganz gut verkauft, denke ich. Das einzige was überraschend war, war die negative Reaktion meiner Clique. Die hatten das mitbekommen und meinten dann mit ganz großen Augen, was denn heute mit mir los sei. Vielleicht sollte ich für derartige Aktionen eher mit anderen Leuten weggehen. Komisch. Was @Sever's Vorschlag angeht, mich mal bei Tinder etc umzugucken, bin ich mir nicht so sicher. Möchte jetzt erstmal "in echt" daten und wenn das besser klappt, kann ich mich da ja immer noch mal umgucken. Muss aber auch ehrlich sagen, dass ich den Umgang, was ich so von Bekannten/Freunden mitbekommen habe, unter aller Sau und viel zu direkt finde. Zumal ich halt auch primär auf was Festes aus bin und nicht auf ein ONS.
  44. 2 points
    thundercat

    Tagebuch eines Schissers

    Alter, das Buch ist ein Meisterwerk deutscher Sprache. Ich empfehle dazu mal als weiterführende Literatur: "Bücher, alles was man lesen sollte". Da erklärt der Autor ganz gut, wie sehr Goethe, unter anderem die deutsche Sprache mit diesem Werk geformt hat. Viele Wörter oder Aussprüche, die du dort liest, liest du dort zum FUCKING allerersten Mal. Der Mann hat Sprache geschaffen, wie wir sie heute, viele hundert Jahre später, noch sprechen. Vergleich das mal bitte mit vong, so vong Kreativität her Bruda
  45. 2 points
    rsc

    Tagebuch eines Schissers

    Gewohnheiten Willkommen zurück an diesem wundervollen Sonntag. Mein Rooibos-Vanille-Tee schmeckt noch fabelhafter als er duftet, ich könnte gerade ein ganzes Lobeslied für ihn singen. Tee ist ein Geschenk der Götter. Gewooooohnheiten. Jeder hat sie. Es wird davon ausgegangen, dass 30-50% unserer täglichen Handlungen von Gewohnheiten gesteuert werden. Gewohnheiten entstehen, wenn wir eine bestimmte Handlung wiederholt auf eine ähnliche oder gleiche Weise durchführen. Sie sind ein wirksamer Mechanismus, um unser Gehirn vor Überlastung zu schützen. Wenn wir eine Gewohnheit ausführen, dann wird dabei erheblich weniger Energie verbraucht als bei „ungewohnten“ Tägigkeiten. Das ist darauf zurückzuführen, dass bei Gewohnheiten die Basalganglien, eine primitive Struktur unseres Gehirns die Steuerung übernimmt. Grob gesagt lässt sich das so zusammenfassen: Gewohnheiten werden vom Hirnstamm gesteuert Entscheidungen treffen oder kreative komplexe Arbeiten werden vom Frontallappen gesteuert Die Konsequenz daraus ist, dass es zwar viel Selbstdisziplin erfordert, sich eine neue Gewohnheit anzueignen, dafür aber eine einmal gelernte Gewohnheit sehr wenig Selbstdisziplin und Kraftaufwand zur Ausführung benötigt. Um sich Gewohnheiten aneignen zu können oder bestehende Gewohnheiten zu verändern, ist es äußerst hilfreich, zu wissen, wie Gewohnheiten funktionieren. Die Struktur einer Gewohnheit ist immer gleich: Ein bestimmtes Ereignis tritt ein (in diesem Beispiel sehen wir das SALE-Schild) Unser Gehirn erkennt den Auslöser und startet automatisch die „programmierte“ Routine (Ich kauf erst mal den ganzen Laden leer, lebe schließlich nur einmal!) Nach Durchlauf dieser Routine erfolgt die Belohnung, ein bestimmtes Bedürfnis wird befriedigt (Glücksgefühle werden ausgeschüttet) Je häufiger auf einen Auslöser eine Routine folgt, die hinterher belohnt wird, desto stärker werden Auslöser und Belohnung verknüpft. Wir beginnen, die Belohnung zu antizipieren und spüren ein sehr starkes Verlangen in uns. Dieses Verlangen ist es, was Gewohnheiten so tricky macht. Wenn ich eine Gewohnheit etablieren will, tue ich also gut daran, mir selbst einen Auslösereiz und eine Belohnung zu überlegen. Habe ich den Wunsch, jeden Morgen laufen zu gehen, dann kann ich jeden Abend vor dem Schlafengehen meine Laufschuhe samt Laufkleidung neben das Bett legen, sodass ich sie nach dem Aufstehen direkt als Erstes sehe. Das ist mein visueller Reiz. Ich ziehe dann einfach die Kleidung und die Schuhe an und gib ihm. Ich soll mir eine Gewohnheit so einfach wie möglich gestalten, sodass ich nicht mehr viel über die Umsetzung nachdenken muss. Wenn ich morgens im Halbschlaf erst darüber nachdenken muss, was ich jetzt anziehe, unter welchem Kleidungsberg meine Schuhe liegen oder wo mein Schlüssel liegt, dann setze ich mir den Rahmen zum Scheitern selbst auf. Nach Ausführung der Tägigkeit belohnst du dich dann dafür. Die Belohnung kann viele Formen annehmen. Für mich persönlich reicht es, in meiner Gewohnheitstabelle vermerken zu können, dass ich Sport getrieben habe. Du solltest beim Auswählen deiner Belohnung allerdings darauf achten, dass sie nicht destruktiv ist. Sich für eine Runde laufen mit einem Schokoriegel zu belohnen ist sicher keine langfristig funktionierende Lösung. Ursprünglich habe ich mit einer Tabelle gearbeitet, bei der ich einfach nur abgehakt habe, ohne mir Ziel- und Istwerte zu setzen. Das war mir allerdings zu starr und unflexibel. Deswegen habe ich mir vor zwei Wochen eine neue gebastelt. Jetzt lege ich mir immer am Sonntag fest, wie oft ich eine Tätigkeit ausführen will und kann hierbei berücksichtigen, wenn ungewöhnliche Aktivitäten meinen Zeitplan etwas über den Haufen werfen. Mir ist bewusst, dass ich nicht alles immer richtig planen kann, aber nur weil ich nicht alles im planen kann, heißt es nicht, dass ich mich wie eine Schneeflocke mal hierhin und mal dahin wehen lassen muss. Für mich hat sich für das Setzen von Gewohnheiten die folgende Tabelle als sinnvoll herauskristallisiert. Die farbliche Markierung ist unterteilt in: Grün: alles optimal erledigt Gelb: Zielwert um eins unterschritten, ist noch in Ordnung Orange: Zielwert um zwei unterschritten, etwas mehr Fokus in der kommenden Woche Rot: Zielwert um mehr als zwei unterschritten, Gewohnheit immer noch sinnvoll? Wenn ja, absoluter FOKUS in der kommenden Woche Im Vermerk notiere ich mir momentan zwei Dinge: Alles, wobei ich meine Komfortzone verlassen musste Alles, was außerplanmäßig viel Zeit beansprucht hat Auf die Art kann ich dann hinterher nachvollziehen, ob ich in einer Woche faul war, wenn ich Zielwerte nicht erreicht habe, oder ob meine Zeitplanung das Problem war. So hatte ich zum Beispiel in dieser Woche eine Veranstaltung, die mich von frühmorgens bis spätabends in Beschlag genommen hat. Ich hatte zwar damit gerechnet, dass sie lange dauern würde, aber das Ausmaß hatte ich nicht so extrem eingeschätzt. Dementsprechend hat ein einziger Tag dafür gesorgt, dass ich die Zielwerte nicht ganz erreichen konnte. Aber wir wissen ja, dass ein Ziel nicht immer nur zum Erreichen da ist, sondern oft nur zum richtigen Zielen dient. Puhhh, das reicht für heute erst einmal zum Thema Gewohnheiten. In der kommenden Woche werde ich noch einmal detaillierter auf das Thema eingehen. Ansonsten wird dieser Beitrag hier zu lang. Diese Woche gelesene Bücher Darren Hardy - The Compound Effect (Englisch, 172 Seiten) Endlich mal wieder ein geiles Buch! Zwar sind hier keine weltbewegenden Neuigkeiten enthalten, aber Darren Hardy führt den Leser auf sehr angenehme Art und Weise an seine Weisheiten heran. Die Kernaussage ist, dass winzig kleine Schritte - ausgeführt über einen hinreichend langen Zeitraum - erhebliche Auswirkungen auf dein Leben haben. Wir neigen nur dazu, zu früh abzubrechen, bevor wir die ersten Erfolge unserer Schritte sehen. Und das ist auch der herausfordernde Teil beim Etablieren erfolgsbringender Verhaltensweisen: Bevor wir große Erfolge sehen, müssen wir eine lange Zeit arbeiten, ohne die Lorbeeren sofort ernten zu können. Die Erfolge können sich mitunter erst nach vielen Monaten und Jahren zeigen. Für andere mag es dann so erscheinen, als habe man seine Erfolge über Nacht erreicht. In Wahrheit steht dahinter aber eine konsistente, langfristige Arbeit. Deswegen ist es umso wichtiger für uns, mit der richtigen Motivation an unsere Projekte zu gehen, damit wir nicht aufhören, bevor wir erste Erfolge sehen. Er vergleicht den Weg zum Erfolg mit einer Brunnenpumpe. Am Anfang müssen wir ewig pumpen, ehe wir die ersten Wassertropfen bekommen. Viele Leute hören an dieser Stelle auf und denken sich: "Was für ein Scheiß, für die paar Tropfen habe ich so lange gepumpt?" Aber genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wenn einmal die ersten Tropfen kommen, dann musst du nur dein Tempo beibehalten und nach und nach kommt immer mehr Wasser, ohne dass du noch viel Aufwand hereinstecken musst. Sobald du einmal dein Momentum aufgebaut hast, passieren fantastische Dinge. Hörst du an dieser Stelle aber auf zu pumpen, dann wirst du später wieder einen enormen Kraftaufwand reinstecken müssen, um an den Punkt zu kommen, wo du schon warst. Er geht auch auf die Wichtigkeit von Eigenverantwortung ein. Wir sind für unser Leben verantwortlich, so wie es in diesem Moment ist. Verantwortung abzuwälzen ist keine Option, wenn wir etwas erreichen wollen. Dann schneidet er noch das Theme der Selbstregulierung an. Wenn wir mit einem Bereich unzufrieden sind, dann sollten wir anfangen zu dokumentieren, um ein erhöhtes Bewusstsein für den Bereich zu bekommen. Sind wir übergewichtig und wollen abnehmen, sollten wir beginnen, unsere Mahlzeiten zu tracken. Ihr versteht, worauf ich hinaus will. Das Buch hat noch mehr Weisheiten parat, aber das sollte erst einmal reichen. Fazit: 9/10. Kaufen, kaufen, kaufen. Johann Wolfgang von Goethe - Faust I (160 Seiten) Wo fange ich da an. Ich habe während des Lesens mehr als einmal überlegt, mir mit meinem Kugelschreiber die Augen auszustechen. Wikipedia bezeichnet Faust I als bedeutendstes und meistzitiertes Werk der deutschen Literatur. Mag ja sein, liest sich aber trotzdem wie ein überdimensional großer Haufen Scheiße. Ich fasse das mal im Schnelldurchlauf zusammen: Faust ist ein vom Leben gelangweilter Wissenschaftlicher, der rundum unzufrieden ist. Er hat keinen Spaß am Leben und findet keinen Sinn mehr darin. Ihn beschäftigen viele Fragen des Lebens, die er aber nicht beantworten kann. Also schließt er einen Pakt mit dem Teufel (Mephisto) und verspricht ihm seine Seele, der gehirnamputierte Otto. Dafür soll der Teufel dem Faust ein bisschen Action ins Leben bringen. Dann hilft der Mephistodude dem Faust dabei, Gretchen mit ein paar hinterlistigen Tricks klarzumachen, Mephisto ist also ein Pickupper der alten Schule. Dann artet alles in einer Tragödie a la Berlin Tag und Nacht aus. Gretchens Bruder und Mutter sterben, woran Faust beteiligt ist. Gretchen ist schwanger von Faust und tötet ihr eigenes Kind und landet dann im Kerker. Faust probiert sie zu retten, aber sie hat keinen Bock auf ihn mehr und findet Gott eh geiler. Fazit: 2/10. Trinkt lieber euren eigenen Urin, bevor ihr das Buch anrührt. Ehrlichkeit kann schwer sein Ehrlichkeit. Sie fällt uns schwer. Oft ist es kurzfristig einfacher, zu lügen. Wir vergessen unser zukünftiges Ich in der langen Sicht, um unser momentanes Ich in der kurzen Sicht vermeintlich zu schützen. Aber schützen wir es wirklich? Wir lügen, um besser dazustehen. Wir lügen, um unangenehme Tatsachen zu vermeiden. Wir lügen, um den Tag überstehen zu können. Wir lügen andere an. Wir lügen fremde Menschen an. Wir lügen Bekannte an. Wir lügen Freunde an. Wir lügen unsere besten Freunde an. Wir lügen unsere Freundin oder unseren Freund an. Wir lügen sogar unsere Ehemänner und Ehefrauen an. Wir lügen unsere Familie an. Wenn es um das Lügen geht, kennen wir keinen Halt. Aber die Lüge an sich ist nichts Schlechtes. Eine Lüge kann im richtigen Kontext eingesetzt eine sinnvolle Maßnahme sein. Manchmal ist eine Lüge notwendig, um Menschen vor unangenehmen Wahrheiten zu schützen. Gelegentlich wäre es sogar moralisch verwerflich, nicht zu lügen, weil wir mit der Wahrheit jemanden dermaßen tief verletzen würden, dass wir seine Reaktion darauf nicht abschätzen können. Was wir lernen müssen, ist nicht, nicht zu lügen. Stattdessen müssen wir lernen, im angemessenen Kontext die Wahrheit zu sagen und die Lüge nur dann zu nutzen, wenn sie zwingend erforderlich ist. Wenn wir das nicht tun, dann kommen wir vielleicht einfacher durch das Leben – vermeintlich. Das allerdings geschieht auf Kosten unserer eigenen Integrität, auf Kosten unseres Wohlbefindens und unseres inneren Gleichgewichtes. Es gibt nur eine einzige Person, die du niemals anlügen solltest – dich selbst. In dir drin kennst du nämlich schon die Wahrheit. Das einzige, was du mit einer Lüge dir selbst gegenüber erreichst, ist, dass du irgendwann nicht mehr in den Spiegel blicken kannst. Du verarschst dich. Du verarschst die Person, die dir schon dein ganzes Leben lang am nächsten steht. Dass du dich selbst verarschst, ist aber noch nicht alles. Wenn wir uns selbst belügen, verbauen wir uns die Möglichkeit auf persönliche Weiterentwicklung. Wenn wir uns selbst belügen, dann tun wir das gemeinhin, um nicht der Wahrheit ins Auge blicke zu müssen, weil diese zu unangenehm ist. Was passiert aber dabei? Erst lügen wir uns selbst an, um der Wahrheit nicht ins Auge zu blicken. Wir verwischen uns selbst die Sicht, was tatsächlich die Wahrheit ist. Dabei ist es notwendig, uns selbst die Wahrheit zu zeigen, um an ihr etwas ändern zu können. Wenn ich mich selbst belüge, dann nehme ich mir die Möglichkeit, die Wahrheit mit klaren Augen zu sehen. Die Wahrheit mit klaren Augen und klarer Sicht zu sehen, ist notwendig, um die momentan möglicherweise unschönen Umstände aktiv angehen zu können. Wenn mir nicht vollends bewusst ist, dass etwas im Argen liegt, dann kann ich es auch nicht beheben. Wenn ich die Bedeutung dieses Umstandes, dass etwas im Argen liegt, herunterspiele, dann bin ich auch gar nicht gewillt, etwas an der konkreten Situation zu verändern. Ich empfinde es gar nicht als notwendig. Ich muss ehrlich zu mir selbst sein, um etwas ändern zu können. Ich muss unangenehme Tatsachen akzeptieren. Erst dann habe ich die Möglichkeit, die unangenehmen Tatsachen voller Tatendrang zu ändern. Ich brauche das Bewusstsein, dass eine Lüge mir selbst gegenüber reine Selbstsabotage ist. Vielleicht bin ich für die nächsten paar kleinen Momente mit meiner Lüge glücklicher, aber der Moment wird kommen, an dem sie mich einholt. Vielleicht genieße ich mit meiner Lüge den derzeitigen Moment mehr, wobei selbst das fraglich ist. Aber in ein paar Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren klopft mir meine eigene Lüge wieder auf die Schulter. Und mit jedem Mal, dass ich sie wieder zurückdränge, geht die Lüge ins Fitnessstudio, frisst ordentlich Putenfleisch und kommt noch mehr gestärkt wieder zurück, um mir erneut auf die Schulter zu klopfen. Das Klopfen wird von Mal zu Mal stärker. Irgendwann klopft sie so stark, dass sie mich damit herunterdrückt. Und dann bleibt nichts Anderes übrig, als mich umzudrehen und der Lüge ins Gesicht zu sehen. Hätte ich ihr direkt, als sie sich mir das erste Mal offenbart hat, ins Gesicht geblickt und ihr die Hand geschüttelt, hätte ich sie leicht wieder aus meinem Leben schieben können. Jetzt aber steht eine muskulöse, mit Anabolika aufgepumpte aggressive Lüge vor mir. Wehe dem, der sie wieder wegschaffen muss. Cheers, rsc
  46. 2 points
    thundercat

    Geringe Attraktivität

    genau wie bei den Mädels geschönte Bilder oder auch alte Bilder. Dann die Tindervielficker, die mir persönlich viel zu direkt im Game sind und deswegen kommts da nie zum Treffen, zumindest nicht mit mir. Dann, die Normalos, in echt viel weniger gutaussehend, aber dafür auch viel weniger humorig. Das Textgame kann schon vieles überspielen. Dann: Verführungsskills = 0,0000% Dann: viel zu geringe Bildung für meinen Geschmack. Ich hab ein sehr breites Interessengebiet und viel gelesen. Kann es nicht ab, wenn mir auf der Mitte des Dates der Gesprächsstoff ausgeht, weil ich genau merke, mein Gegenüber halt keinen Plan. Vielleicht isses auch einfach nur das Ding, dass man die Hälfte von denen auf der Toilette aus Langeweile kennenlernt. LIegt nat. auch bestimmt an mir, aber meine Mädels berichten ähnliches. Ich habe verstanden: Du sagst, kuck erstmal was für dich so geht. Heißt für mich: Kuck was für dich aktuell so geht und fisch dir eben aus dem Pool einen raus. Endziel sollte aber doch sein, einen deutlich besseren Kerl als gedacht abzugreifen. Ich hab da ganz klar in deinem Text ein: leb mit dem was du kriegst rausgelesen. Wenn ich dich da missverstanden hab, dann egal Ja, sprich 3 Ave Maria und verzichte 3 Wochen auf Masturbation, dann sei dir vergeben mein Sohn
  47. 2 points
    thundercat

    Geringe Attraktivität

    Bin ich komplett anderer Meinung. 1. Tummeln sich online zu 99% nur Männer, die du in die Tonne treten kannst. TE macht mir aber den Eindruck, dass sie eher auf der Suche nach was vernüftigem, festem ist und das findest du online einfach nicht. "schauen was geht" NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN. Wir machen hier Pickup. Wir schauen nicht, was geht, wenn wir so bleiben wie wir sind. Wenn wir das wollten, wären wir nicht hier. Wer Pickup macht, schaut viel mehr, welche Zielgruppe er gerne ansprechen würde und wie er möglichst attraktiv auf diese Zielgruppe wirkt. Um nix anderes dreht sich das Ganze. Übrigens find ichs ziemlich assig, mit Fakeprofilen zu tindern. Am anderen Ende sitzt zu 80% auch nur ein AFC, der verflucht traurig ist, wenn er keine Antwort mehr bekommt oder merkt, dass er verarscht wurde. Jungs helfen wollen und dann gleichzeitig dieselben Jungs verarschen. Das mal ein Doublebind aller erster Sahne
  48. 1 point
    Riddik76

    Hab ich ihr Interesse verloren?

    Das Gleiche wollte ich auch erst noch mit dazu schreiben
  49. 1 point
    TheCree

    Geringe Attraktivität

    Dann warst das letzte Woche gar nicht du? Aber ja, da hast du wohl Recht. Hab das etwas zu sehr schwarz und weiß gesehen... Bis du dir denn sicher, dass die Reaktion auch negativ gemeint war? Vielleicht waren die nur überrascht, ohne dass das irgendwie negativ konnotiert war. Vielleicht auch einen Funken neidisch, weil du dich traust. Naja, aber wie dem auch sei, lass dich davon nicht unterkriegen! Ich find deinen Bericht ziemlich cool, hast du gut gemacht!
  50. 1 point
    Machen wir mal weiter mit einer situationsbezogenen Eröffnung auf'm Heimweg: