thewildside

Frust in der Polyamorie

9 posts in this topic

Hej Leute,

hier meldet sich mal wieder thewildside. Diesmal mit gehörig Frust im Bauch.

Wie ich mittlerweile erkannte, bin ich polyamor. Vermutet habe ich das schon seit Längerem; richtig klar wurde es mir mit dem aktuellen Subjekt der Begierde.

Den jungen Herren kenne ich aus alten Zeiten, und so traf man sich zwischen den Jahren in der gemeinsamen Heimat zum Kaffee. Er ist wahnsinnig intelligent und auch optisch ein Leckerle. Ich ging mit geringen Erwartungen zu dem Treffen, dachte maximal an einen Flirt und war einfach neugierig darauf, was sich in den Jahren bei ihm getan hatte. Als er volle Flirtgeschütze auffuhr, reagierte ich prompt und brachte dreist das Thema der offenen Beziehungen und Polyamorie auf den Tisch. Er war angetan.

Zu diesem Treffen lief noch nichts. Aber danach gingen die Nachrichten nur so hin und her. Ich musste leider sehr bald von der Heimat wieder zurück in meinen Studiumsort und so waren keine spontanen Dates mehr möglich.

Was folgte war ein 4tägiger Besuch von ihm bei mir (in meiner Studiumsstadt), ein verlängertes Wochenende an dem intensiv gesexelt und geredet wurde (der geistige Austausch ist eine wichtige Komponente). Nur wusste er noch nicht, was ich wusste: Dass ich bereits eine Beziehung habe. Ich gab mir aus schlechtem Gewissen extra viel Mühe mit ihm, immer mit dem Plan im Hinterkopf, ihn bald über meinen Beziehungsstatus in Kenntnis zu setzen und den Invest somit wieder relativieren zu können.

Oder anders gesagt: Ich habe mich nicht so verhalten, wie ich es getan hätte, hätte ich ihn als Single erobern wollen. Weder habe ich ihn mit zu meinen Freunden genommen und so meinen Social Proof demonstriert (dabei wäre das so gut gewesen), noch habe ich für ausreichend Abenteuer gesorgt. Ich denke, hier liegt der erste 'Fehler'. Ich war einfach tierisch aufgeregt in dieser neuen Situation.

Gut, man muss dazu sagen, dass mein Freundeskreis zu diesem Zeitpunkt noch nichts von meiner polyamoren Veranlagung wusste. Ich konnte also schlecht spontan meinen neuen Flirt mitbringen. Zudem der Flirt ja auch nichts von meinem Freund wusste. Ich hätte also gleich mit allem vor allen herausrücken müssen oder doch zumindest gegenüber meinem Flirt meinen Beziehungsstatus kundtun.

Wollte ich dann nicht, also gab es so gut wie keine Treffen mit Freunden. Nur mit einer Freundin, die mich nicht so gut kennt, dass sie gleich gecheckt hätte, was da geht.

Nun kommt der nächste Punkt: Er neigt dazu, Distanz aufzubauen und niemanden wirklich an sich heranzulassen. Das sagte er mir nicht nur in aller Deutlichkeit, sondern war auch immer wieder so distanziert, dass ich gegen Ende unseres Wochenendes davon ausging, dass es bei einer einmaligen Sache bleiben würde. In den letzten 10 Minuten vor Abfahrt sprach er plötzlich davon, mich regelmäßig sehen zu wollen - und warf damit alles durcheinander.

Aus schlechtem Gewissen schrieb ich ihm tags darauf einen langen Brief, in dem ich ihn über meinen Beziehungsstatus aufklärte und klar machte, dass ich polyamor bin. Dass das aber nicht bedeutet, dass es zwischen uns weniger intensiv sein müsse.

Ich hatte Angst, seine Gefühle zu verletzen und fühlte mich schlecht, weil ich nicht gleich mit der Sprache rausrückte. Deshalb kamen nun also viel zu früh die Themen "Beziehung" und "Gefühle" auf den Tisch. Wieder etwas, das ich nicht in dieser Form getan hätte, wäre ich Single gewesen.

Er reagierte grundsätzlich positiv auf die Offenbahrung, äußerte sich aber seitdem null nada zu unserem aktuellen Status oder was er sich vorstellen kann. Ich lese also nur seine Taten, und die sprechen leider für sich.

Resultat ist nun, dass er zwar irgendwie noch interessiert ist, ich aber grundsätzlich zu needy rüberkam und er mich nun umso mehr auf Abstand hält. Er wohnt 700km entfernt, ist gerade mitten im Studiumsstress und will mich erst im März oder April wieder sehen, dann aber bitte nur für ein Wochenende. Mich regt das tierisch auf, weil ich genauso im Studiumsstress bin und ganz sicher nicht 1400km fahre, um nur zwei Tage vor Ort zu haben.

Was ich mich nun frage - ob ich aufgeben und das als Erfahrung abhaken soll, oder ob es noch Mittel und Wege für mich gibt, wieder begehrenswert zu sein. Er würde mich wohl gerne mal wieder auf ein spontanes, kurzes Treffen sehen - aber über die Entfernung funktioniert das nunmal nicht. Das nächste Ding ist, dass er so gut wie nicht erreichbar für mich ist, außer per Mail und bisweilen per Social Network. Im Skype allerdings nicht und telefonisch auch nicht, da er im Ausland lebt. Und da ich es vermeide, irgendwo Fotos von mir reinzustellen, kann ich ihn noch nicht mal mit einem besonders heißen Foto wieder anfixen (sexy findet er mich ja), das würde mir nicht entsprechen.

Im Prinzip kann ich nur Abstand halten und frech auf bisweilige Nachfragen reagieren (er meldet sich ja, wenngleich selten),

zumindest ist das alles, was mir einfällt. Vielleicht habe ich es aber auch einfach versemmelt. Was meint ihr?

PS: Nur um das klar zu stellen: Mein Freund weiß Bescheid und steht voll hinter mir.

Edited by thewildside

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Ich erlaube mir hierzu was zu schreiben, einfach mal um dir die männliche Sicht aufzuzeigen:

Was erwartest du denn von ihm ?

Das Leben ist kein Ponyhof und es wird nicht immer alles genau so laufen wie DU es dir wünschst.

Ich kann verstehen, dass er sich verarscht vorkommt und deshalb sein Investment nicht allzu hoch schraubt. Würdest du es sexy finden, wenn er, nachdem du nicht ehrlich mit ihm gewesen bist, jetzt jederzeit nach deiner Pfeife tanzen würde ?

....

Na eben.

Ach ja und noch was:

Nur wusste er noch nicht, was ich wusste: Dass ich bereits eine Beziehung habe. Ich gab mir aus schlechtem Gewissen extra viel Mühe mit ihm, immer mit dem Plan im Hinterkopf, ihn bald über meinen Beziehungsstatus in Kenntnis zu setzen und den Invest somit wieder relativieren zu können.

Oder anders gesagt: Ich habe mich nicht so verhalten, wie ich es getan hätte, hätte ich ihn als Single erobern wollen. Weder habe ich ihn mit zu meinen Freunden genommen und so meinen Social Proof demonstriert (dabei wäre das so gut gewesen), noch habe ich für ausreichend Abenteuer gesorgt.

Wir Männer haben keine Lust Rätsel zu raten und euer Verhalten bis ins kleinste Detail zu analysieren.

Mach doch einfach eine klare und ehrliche Aussage zu Beginn.

Wie ich immer sagen, wenn die Ladies einfach mal offen und ehrlich kommunizieren würden, bräuchten wir auch kein PU :curl-lip::curl-lip::curl-lip:

Edited by prometheus

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Mit Deinem Post kann ich nichts anfangen, der ist null konstruktiv geschweige denn verständlich.

Weder erwarte ich, dass er nach meiner Pfeife tanzt, noch fühlt er sich verarscht. Im Gegenteil: Er hat sich gefreut (laut eigener Aussage) und ist angetan vom Thema offene Beziehung und Co. Und ich bin gefrustet, dass ich ihm quasi den Arsch nachgetragen habe, anstatt sexy und verführerisch-selbstbewusst zu sein.

Mach doch einfach eine klare und ehrliche Aussage zu Beginn.

So weit bin ich inzwischen auch schon. Ist nur nicht ganz so 'einfach', weil die meisten eben ein massives Problem mit Beziehungskonzepten fernab der monogamen Norm haben. Außerdem ist das, bezogen auf diesen Mann, doch auch schon gelaufen. Was bringt mir das nun also? Hauptsache mal was gesagt.

Edited by thewildside

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Ich hasse es, auf smartphone zu schreiben, aber eine sache muss ich dann doch jetzt gleich loswerden.

Es kommen so einige Dinge zusammen, die gegen so eine Geschichte sprechen, die du eventuell mit ihm angestrebt hast.

1. Die Riesenentfernung

2. Die Tatsache, dass du "anderweitig schon vergeben" bist, trotz polyamorie. (Für einen normal denkenden Mann hat da schon jemand anderes seine Flagge drin)

3. Studienstress beiderseits

4. Garantiert noch irgendwas, was dir nicht bewusst aufgefallen ist oder er nicht erwähnt hat.

Wenn ich an seiner Stelle wäre, würden diese Punkte für sich genommen nicht so wild sein. Aber alles zusammen wäre mir dann doch zu blöd. Besonders wenn ich nicht mehr notgeil bin und wieder klar denken kann (das ende eures treffens).

Hinzu kommt noch die Auswahl die man dann ggf. zu hause hat, wenn man, wie du schreibst, intelligent und gut aussehend ist.

Gruß und willkommen zurück ;)

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Mit Deinem Post kann ich nichts anfangen, der ist null konstruktiv geschweige denn verständlich.

Sorry das ich versucht habe dir zu helfen.

Ich kann dir nicht sagen, was du tun kannst, damit du dein wunschkonzept einer wie auch immer gearteten Beziehungsform leben kannst, da nur du weisst, wie das aussehen soll.

Ich kann dir aber ein paar Denkanstösse geben, warum dass er so reagiert, was für dich offenbar ein Problem ist:

Er reagierte grundsätzlich positiv auf die Offenbahrung, äußerte sich aber seitdem null nada zu unserem aktuellen Status oder was er sich vorstellen kann. Ich lese also nur seine Taten, und die sprechen leider für sich.

Resultat ist nun, dass er zwar irgendwie noch interessiert ist, ich aber grundsätzlich zu needy rüberkam und er mich nun umso mehr auf Abstand hält. Er wohnt 700km entfernt, ist gerade mitten im Studiumsstress und will mich erst im März oder April wieder sehen, dann aber bitte nur für ein Wochenende. Mich regt das tierisch auf, weil ich genauso im Studiumsstress bin und ganz sicher nicht 1400km fahre, um nur zwei Tage vor Ort zu haben.

Was ich mich nun frage - ob ich aufgeben und das als Erfahrung abhaken soll, oder ob es noch Mittel und Wege für mich gibt, wieder begehrenswert zu sein. Er würde mich wohl gerne mal wieder auf ein spontanes, kurzes Treffen sehen - aber über die Entfernung funktioniert das nunmal nicht. Das nächste Ding ist, dass er so gut wie nicht erreichbar für mich ist, außer per Mail und bisweilen per Social Network. Im Skype allerdings nicht und telefonisch auch nicht, da er im Ausland lebt. Und da ich es vermeide, irgendwo Fotos von mir reinzustellen, kann ich ihn noch nicht mal mit einem besonders heißen Foto wieder anfixen (sexy findet er mich ja), das würde mir nicht entsprechen.

In weiss nicht inwiefern du needy gewesen sein sollst, ich sehe das Problem eher in

deinem "Wackelpudding-frame":

Ist nur nicht ganz so 'einfach', weil die meisten eben ein massives Problem mit Beziehungskonzepten fernab der monogamen Norm haben.

Steh doch einfach klar und fest hinter dem was du willst und kommuniziere das dann auch.

Mach doch einfach eine klare und ehrliche Aussage zu Beginn.

So weit bin ich inzwischen auch schon.

siehst du, dann hat mein Post doch was gebracht. 8)

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Lass mich raten. Du bist Anfang 20 und studierst Politik, Soziologie oder Psychologie oder bist irgendwo im künstlerischen Bereich tätig. Von Polyamorie hast du erst vor kurzem erfahren.

So war es bei diversen weiblichen Bekannten, die ich aus meiner politisch aktiven Zeit kannte. Als sie relativ schnell festgestellt haben, dass das alles gar nicht so einfach ist, wie man sich das vorstellt und dass das ganze sehr stark die Gefühle belastet, war das Thema auch wieder vom Tisch. Für die meisten stand auch relativ schnell eine offene Beziehung nicht mehr zur Debatte.

Ich verstehe noch nicht ganz, was deine Frage mit der Polyamorie zu tun hat. Ihr wohnt 700km entfernt. Es ist schwer FB über diese Entfernung zu halten und mehr habt ihr momentan nicht.

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Vielleicht wäre es gut polyamor erstmal zu definieren.

Für mich heißt das man liebt zwei Personen gleichzeitig und führt mit beiden eine Beziehung. Man beschließt sicher nicht polyamorös zu sein sondern schlittert in eine solche Situation ohne es zu beabsichtigen oder herbeizuführen.

Das was du derzeit machst geht eher in Richtung offene Beziehung. Insofern genieße doch einfach was du über deinen Freund hinaus noch so (an sexuellen Aktivitäten) kriegen kannst und dränge nicht gleich Richtung Beziehung. Du bist auch nach den vier Tagen definitiv nicht ernsthaft verliebt, vielleicht ein wenig Schwärmerei. Lernt euch erst richtig kennen, ehe du nun "beschließt", dass das dein zweiter Freund werden soll.

Wie lange bist du mit Freund Nummer 1 schon zusammen?

Ich glaube schon, dass es polyamoröse Beziehungen gibt, die gut laufen, aber eher in gefestigten Partnerschaften, in denen mit der Zeit noch ein dritter Part dazu kam. Wenn man noch relativ frisch zusammen ist finde ich das eher sehr bedenklich, wenn sich der eine Teil doch recht needy nach anderen umsieht.

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siehst du, dann hat mein Post doch was gebracht.

Das war mir auch schon vor Deinem Post klar.

Vielleicht wäre es gut polyamor erstmal zu definieren.

Für mich heißt das man liebt zwei Personen gleichzeitig und führt mit beiden eine Beziehung. Man beschließt sicher nicht polyamorös zu sein sondern schlittert in eine solche Situation ohne es zu beabsichtigen oder herbeizuführen.

Diese Definition teile ich.

Ich bekomme zahlreiche Avancen auch von durchaus charmanten Männern, die interessierten mich bisher aber nicht die Bohne (da ich von meinem Monsieur sehr angetan bin). Ich genieße dann bisweilen den Flirt, mehr aber auch nicht. Von daher ging ich auch hier nur von einem Flirt aus, wenn überhaupt, als wir uns zum Kaffee verabredeten. Dass er dann bei mir so einschlägt und ich bei ihm...nunja, nicht unbedingt vorherzusehen. Schließlich hat man sich lange nicht gesehen.

Das was du derzeit machst geht eher in Richtung offene Beziehung.

Sehe ich nicht so. Ich bin nicht an reinen Bettgeschichten interessiert und auch die Friends+ sind für mich durch, seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin. Unsere Beziehung hat für mich die Ansprüche gehoben, weil sie eine ganz andere Qualität und Ebene als das bisher Gewesene hat.

Für mich ist es inzwischen so, dass ich an einem Mann sowohl sexuell, intellektuell als auch emotional interessiert sein muss, um überhaupt Lust darauf zu haben, zu investieren. Er ist (nicht nur daher) schon ein spezieller Fall.

Worin ich Dir (und dem Rest) allerdings Recht gebe ist, dass ich es lockerer sehen sollte. Ich glaube, dieses ganze gesellschaftlich eingetrichterte Zeugs über "Monogamie ist alles! Untreue aufs Schärfste zu verurteilen!" beherrschte mich noch stark und ich war deswegen so voll schlechten Gewissens, damit verunsichert und übertrieben aufmerksam. Das hat dem Ganzen mehr Bedeutung gegeben, als es tatsächlich besitzt.

Darüber habe ich zudem völlig vergessen, dass man sich auch hier Zeit lassen und nicht gleich in Richtung Beziehung drängen sollte. Auch für mich selbst, um ihn besser kennenzulernen. Denn nein, ich bin nicht in ihn verliebt. Nur verknallt und sehr interessiert.

Ich denke, es spielt auch mit rein, dass ich langsam aus dieser Stadt hier raus will (und Ende des Jahres glücklicherweise werde), in ein intellektuell anspruchsvolleres Umfeld. Diesen Anspruch kann ich bisher nur mit ganz wenigen Menschen leben und das macht die Gespräche mit ihm natürlich umso reizvoller. Aber derlei sollte sich natürlich nicht nur auf meinen Freund, ihn und zwei, drei Freunde beschränken.

Der Punkt mit der Entfernung ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen und klar, er könnte sicher einige Damen vor Ort abschleppen ;)

Wenn man noch relativ frisch zusammen ist finde ich das eher sehr bedenklich, wenn sich der eine Teil doch recht needy nach anderen umsieht.

Verstehe ich, das würde ich auch so sehen. Allerdings habe ich das mit der scheinbaren Needyness erklärt: Schlechtes Gewissen.

Ich habe mich anfangs auch intensiv gefragt, ob ich damit vor irgendwas in meiner Beziehung flüchten will. Dem ist aber nicht so. Natürlich ist der andere Mann anders und insofern mag ich an ihm auch andere Dinge (vieles ist aber auch sehr ähnlich). Aber der Reiz liegt schon in ihm als Person und nicht als Funktion.

Schlussendlich möchte ich mich noch einmal für die konstruktiven Beiträge bedanken. Ihr habt mir ein wenig den Kopf gewaschen und mich wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. Ich fühle mich nun deutlich gelassener im Hinblick darauf, wie und ob die Geschichte weitergeht. Denn egal wie, ich habe etwas daraus gelernt.

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Ich bin nicht an reinen Bettgeschichten interessiert und auch die Friends+ sind für mich durch, seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin. Unsere Beziehung hat für mich die Ansprüche gehoben, weil sie eine ganz andere Qualität und Ebene als das bisher Gewesene hat.

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht was du genau willst und ich habe die starke Befürchtung, dass du das selber auch nicht weisst.

du scheinst mit deinem Freund ziemlich zufrieden zu sein, aber trotzdem kann er dir nicht alles geben was du möchtest, sonst würdest du dich nicht für andere Männer interessieren. Abenteuer / sexuelle Abwechslung ist aber offenbar auch nicht oder nicht allein.

Dann verbringst du ein nettes Wochenende mit einem Kerl der 700km entfernt wohnt und wirst gleich extrem needy, wenn er dir nicht die Aufmerksamkeit gibt die du möchtest, obwohl ihr euch beide darüber unterhalten habt, wie toll "offene Beziehungen" sind.

Wahrscheinlich wirst du meine Kritik als nicht konstruktiv abstempeln.

aber hey, vielleicht bringts dich dazu darüber nachzudenken, was du eigentlich willst.

Gruss Prometheus

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