Wer sich intensiver dem Training von Pick Up Methoden widmet wird sicher früher oder später einen Freund motivieren mitzumachen oder andere kennenlernen, die sich ebenfalls für die Kunst der Verführung interessieren.

Dann kann man gemeinsam losziehen und sich gegenseitig unterstützen. Hier kommen die Wingman Rules (Regeln für den „Flügelmann“) ins Spiel. Die Bezeichnung ist aus dem Film „Top Gun“ mit Tom Cruise entlehnt. Dort wird der Kampfpilot, der für die Durchführung der eigentlichen Mission und das Erreichen seines Zieles zuständig ist, Wingleader („Flügelführer“) genannt, während der Wingman derjenige ist, der den Wingleader bei der Durchführung seiner Mission unterstützt indem er ihn vor Hindernissen und Gefahren schützt.

Beim Pick Up ist derjenige, der ein Set öffnet und sich ein target auswählt im Grunde der Wingleader (diese Bezeichnung wird allerdings selten bis gar nicht verwendet, sondern wenn dann wird meist Player gesagt). Sein Freund, der ihn bei seiner Mission unterstützt ist sein Wingman (auch kurz nur „Wing“ genannt). Er hilft indem er beispielsweise das obstacle beschäftigt oder die Männer im Set unterhält, so dass der andere möglichst wenig Störungen bei seinem Game hat.

Darüber hinaus kann der Wingman später mit einer „Manöverkritik“ seinem Freund helfen sein Vorgehen zu verbessern und zu verfeinern. Auch die gegenseitige Motivation immer wieder loszugehen und verschiedenste Dinge auszuprobieren ist unterstützend.

Dieses Konzept stammt ursprünglich vom Pick Up Artist Mystery. Er hat auch einige Wingman Regeln („Wingman Rules„) aufgestellt:

  1. Derjenige, der ein Set öffnet, dem gehört das Set (Player). Er hat auch das Erstwahlrecht bei der Wahl seines targets (Zielperson).
  2. Die zentrale Aufgabe des Wingman ist es nun seinem Freund beim Erreichen seines Zieles zu unterstützen. Falls er in dem Set für sich ebenfalls ein target entdeckt ist das OK, aber dies ist weniger wichtig.
  3. Als Wingman nimmt man seinem Freund niemals sein target weg. Insbesondere während er sein target ignoriert oder einen Neg bringt, kann der Wingman sehr leicht die Aufmerksamkeit des targets auf sich ziehen.
  4. Der Wing sollte unbedingt das obstacle beschäftigen, so das der Player mehr Zeit und Möglichkeiten für sein Game mit dem target hat.
  5. Der Player ist mit seinem Wing immer einer Meinung. Er stellt sich nie auf die Seite der Frau gegen seinen Wing (damit würde er auch seinen eigenen Wert mindern).
  6. Der Player ist immer absolut überzeugt davon, dass sein Wing ein cooler Typ ist. Deshalb verbringt er auch so viel Zeit mit seinem Freund, denn er hat hohe Ansprüche.
  7. Dem Player sind die Gefühle seines Wings wichtig. Sogar wichtiger als die der Frau. Wenn er ins Set kommt, dann wendet sich der Player ihm zu (Frauen machen es übrigens nicht anders). Man lässt seinen Wing nie einfach alleine herumstehen, ohne ihn der Runde vorzustellen. Wenn man seinen Wing nicht respektvoll behandelt, verliert man in den Augen der Frau an Wert (DLV).

Der letzte Punkt wird auch manchmal kurz mit der Redewendung „bros before hoes“ (Freunde (Wingmen) sind wichtiger als Frauen mit denen du eine Beziehung willst) auf den Punkt gebracht.

Es gibt einige Wingman Routinen, die einem helfen können. Wir werden ein paar davon in nächster Zeit hier im Blog veröffentlichen.

Weiterführende Links

  • Wing/Wingman (engl.): sehr ausführlicher Artikel mit vielen weiterführenden Links
  • Wing rules (engl.): einige Hinweise von Tyler D.

Foto: „Delta Formation“ © Freelancer1 @ Flickr

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